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***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 28.02.20 Anreise Goderdzi + Batumi

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Frans
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 23.-25.02.20 - Hatsvali+Foodblog

Beitrag von Frans » 29.03.2020 - 14:04

Arlbergfan hat geschrieben:
28.03.2020 - 00:15
während oben eine langsame Poma 4er-Sesselbahn als Beschäftigungsanlage läuft. Das muss man mal verstehen...
Die Leitner-Anlage (nicht Poma :wink: ) wurde einige Jahren vor der KSB gebaut. Bis Saison 2016/2017 musste man also noch zwingend mit dem Auto hochfahren. Die Zubringerbahn war ein ziemlich kurzfristiger Entschluss die da so zu bauen. Übrigens soll auch Tetnuldi eine Zubringerbahn (mit Piste) bekommen, da plant man allerdings eine EUB.
Arlbergfan hat geschrieben:
28.03.2020 - 17:23
Ich wusste ja zuvor gar nichts, über georgische Küche und war wirklich sehr positiv überrascht. Bzgl. dem Fleisch: Da ist es halt so, dass wir in Europa (zu) sehr verwöhnt sind, was die Qualität anbelangt. Es passiert halt da gerne mal, dass es knorpelig ist bzw. fettig, was wir nicht mehr gewohnt sind. Das ist in kleineren Restaurants dann noch auffälliger.
Also persönliche finde ich das genau umgekehrt: Das Fleisch in Georgien schmeckt zum Teil viel besser und naturaler als bei uns. Man schmeckt viel mehr "das Tier" im Fleisch. Ich finde sowas Super, aber man muss den stärkeren Geschmack mögen. Zudem haben viele Tiere dort wohlmöglich auf der Strasse ein besseres Leben gehabt als bei uns im Massenstall.
starli hat geschrieben:
28.03.2020 - 10:45
Als ich mit Trincerone da letztes Jahr war, haben wir keinerlei Anzeichen von einer KSB vom Tal aus bemerkt
Die Anlage ist auch gut versteckt abseits der Straße von Mestia Richtung Ushguli/Tetnuldi, man muss eine sehr steile/eisige Rampe hochfahren. Und der Parkplatz ist extrem klein, vielleicht ist da gerade mal so für 10 Autos/SUVs Platz, das wars. Man hätte die Anlage m.E. deutlich tiefer ins Tal ziehen müssen, damit man die Bahn vom Zentrum aus nutzen kann. Und ja, eine EUB wäre da angebrachter gewesen. Hier hat man durch Doppelmayr einfach mal was hinklatschen lassen.
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 23.-25.02.20 - Hatsvali+Foodblog

Beitrag von Stani » 29.03.2020 - 14:52

Arlbergfan hat geschrieben:
29.03.2020 - 12:49
Nein, das muss ich wohl nochmal deutlicher erklären. An dem Tag wo wir sie getroffen haben, das war eben der Tag mit dem halbwegs guten Wetter in Hatsvali. Wahrscheinlich ging vom Wetter her an dem Tag nicht mehr beim Fliegen. Flory Kern sagte uns, dass normalerweise Runs mit 1.000 Höhenmetern gefahren werden...

genau ! hängt vom Wetter ab, wir hatten in Gudauri 800-1000 Hm runs, bzw die letzte Abfahrt war ca 1500 Hm


@ Arlbergfan

warum habt ihr kein Guide gebucht ?

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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 23.-25.02.20 - Hatsvali+Foodblog

Beitrag von Stani » 29.03.2020 - 14:56

Frans hat geschrieben:
29.03.2020 - 14:04
Arlbergfan hat geschrieben:
28.03.2020 - 17:23
Ich wusste ja zuvor gar nichts, über georgische Küche und war wirklich sehr positiv überrascht. Bzgl. dem Fleisch: Da ist es halt so, dass wir in Europa (zu) sehr verwöhnt sind, was die Qualität anbelangt. Es passiert halt da gerne mal, dass es knorpelig ist bzw. fettig, was wir nicht mehr gewohnt sind. Das ist in kleineren Restaurants dann noch auffälliger.
Also persönliche finde ich das genau umgekehrt: Das Fleisch in Georgien schmeckt zum Teil viel besser und naturaler als bei uns. Man schmeckt viel mehr "das Tier" im Fleisch. Ich finde sowas Super, aber man muss den stärkeren Geschmack mögen. Zudem haben viele Tiere dort wohlmöglich auf der Strasse ein besseres Leben gehabt als bei uns im Massenstall.
absoult meine Worte :top: die georgische Küche in den Hütten / Restaurants (zumindest in Gudauri) ist meilenweit besser als die Fertiggerichte in Österreich (klar kann man auch in Österreich gut essen, zB bei Alte Schmiede in Leogang).
+ auch um etwas günstiger :D
Zuletzt geändert von maba04 am 29.03.2020 - 15:08, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat korrigiert.
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 23.-25.02.20 - Hatsvali+Foodblog

Beitrag von Arlbergfan » 29.03.2020 - 14:58

Einen sogenannten "Guide" haben wir für den nächsten Tag gebucht - der Beitrag kommt heute Abend. :wink:
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 23.-25.02.20 - Hatsvali+Foodblog

Beitrag von Stäntn » 29.03.2020 - 18:03

Mega bisher. Bin gespannt was noch kommt :)
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***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 26.02.20 - Lost village Adishi

Beitrag von Arlbergfan » 29.03.2020 - 20:05

Nachdem wir bisher nur an unserem Ankunftstag richtig gutes Wetter hatten, gab es an Tag 4 & 5 endlich Sonnenschein pur. Das war ja auch der Grund, wieso wir den Aufenthalt in Mestia um zwei Tage verlängerten und nicht wie geplant an diesem Tag schon nach Goderdzi aufgebrochen sind. Hätten wir das gemacht, ich hätte mir sowas von in den A.... gebissen - aber haben wir ja zum Glück nicht und richtigerweise umgeplant.
Nein, stattdessen sollten die zwei besten Tage dieses Georgien Tripps bevorstehen. Heute die lange Abfahrt nach Adishi und morgen dann das Ende der Welt: Ushguli.

Aber zunächst mal zum heutigen Tag: Adishi

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Ich hab ja in den beiden vorherigen Berichten über Tetnuldi schon erwähnt, dass wir unbedingt wissen wollten, wohin die Spuren oben am letzten Lift gegenüber vom Ausstieg wohl führen würden. Natürlich haben wir das über die ersten Tage herausgefunden. Einwas hatte nämlich Tag 3 (ich hab euch gesagt, dass der Tag skifahrerisch für die Fisch war) doch noch gutes: Wir haben in der heruntergekommenen Tetnuldi Hütte unsere bulgarischen Reisefreunde vom Transfer Flughafen-Mestia wieder getroffen. Diese wussten natürlich Bescheid, wo diese Spuren hinführten: Nämlich in den im Winter verlassenen Ort Adishi auf 2.040m Höhe. Der Ort liegt in einem der letzten Ecken von Svantien und ist - anders als Ushguli - nicht so überlaufen. Durch die vielen (leider) verfallenen Steinhäuser und Wehrtürme hat der Ort seinen ganz eigenen Flair. Ganz am Ende vom Tal befindet sich der Adishi Gletscher, vom Tednuldi Mountain gespeist und dessen Ausläufer bis auf 2.280m reichen. Ja, und wie kommt man dann wieder zurück ins Skigebiet? Ja, ihr braucht ein Taxi, das euch dort abholt. Taxi? Mestia? GOGA! :wink:
Also fragten wir am Tag zuvor unsere nette Chefin Tea, ob sie mit Goga bitte das für uns ausmachen könne? Und weil wir ja auch nicht alleine den Run fahren wollten (was eigentlich gehen würde), haben wir auch nach einem "Guide" gefragt. Guides waren an diesen beiden Schönwettertagen aber absolute Mangelware. Aber wir wären nicht in Georgien, wenn sich das nicht auch lösen liese. Wie sagte unsere Tea so häufig: "NO PROBLEM!" Also wurde kurzer Hand ein Kumpel von Goga angeheuert, der dann am nächsten Tag mit uns den Run nach Adishi machen sollte. Na also...geht doch! Das ganze hat uns dann 500 Lari zu zweit gekostet - also 70€ pro Nase, was für georgische Verhältnisse viel ist. Aber für ein Erlebnis, zahlt man gern was... Aber alles der Reihe nach...

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^^ Mit diesem Wetter freut man sich doch erst richtig auf den bevorstehenden Tag...

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^^ Blick Richtung Tetnuldi - besseres Wetter gibt`s nicht.

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^^ Wir befinden uns schon wieder im Taxi Richtung Tetnuldi Pass. Ab Tag 4 erhalten wir übrigens nur noch Privattaxis. Goga hat unsere Ansprüche verstanden. Hier kommt übrigens der schöne Mount Ushba mit seinen zwei Gipfeln wieder zum Vorschein. Er wirkt ganz nah, wird aber eigentlich von einem anderen Tal, das dahinter liegt, begangen.

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^^ Natürlich ist das ganze auch wieder ein kleines Wettrennen der Delicas untereinander. Mit Neuschnee fährt sich die Straße eindeutig besser!

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^^ Unglaublich, dass die Dinger hier so hochrasen ohne Probleme. Mein nächstes Auto wird ein Delica!

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^^ GOGA - Best man in Mestia! :gut:

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^^ Wir sind natürlich nicht die einzigen heute... eh klar. Wenn mal der Zubringer aus Tsaldashi gebaut wird, haben die Taxifahrer definitiv weniger zu tun...

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^^ Schaut so Zuversicht aus?

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^^ Weil wir mit dem "Guide" eigentlich erst 11 Uhr ausgemacht hatten (vorher muss er noch was im Skigebiet erledigen), gab es eine Runde zum einfahren. Immer im Blick: Mount Ushba. Auf dem unscheinbaren "Hügel" links im Bild, liegt übrigens die Bergstation des Talskigebiets Hatsvali mit dem Mount Zuruldi.

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^^ Die Berge Richtung Südosten. Traumhaft unberührt. Was sich in dem gut beschützten Gebäude im Vordergrund befindet...keine Ahnung.

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^^ Deshalb der Blick nochmal ohne störendes Gebäude. Auch in den Wald führen Spuren. Diese müssen alle auf der Straße Richtung Adishi enden. Wir werden später auf der anderen Flanke ins Tall fahren.

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^^ Nochmal ein Blick in den Hohen Kaukasus. Auf der anderen Seite befindet sich Russland. Bei einer der Spitzen müsste sich um den 4.000m hohen Latsga handeln. Gleich dahinter wäre übrigens auch der 5.642m hohe Elbrus... schade, dass man ihn nicht sieht.

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^^ So, dann hies es erst mal warten. Die wichtige obere Sektion war nämlich noch nicht in Betrieb. Damit waren alle wichtigen Hänge nicht so leicht zu erreichen. Den Grund dafür kannten wir nicht - ich schätze sie haben wirklich das Gelände der "Hintenrum" Variante getestet und agieren wohl etwas vorsichtiger, weil es anscheinend in der Woche zuvor einen Lawinentoten im Gebiet gab. Das ganze zog sich dann bis um circa 12 Uhr hin, bis dann die Sektion 2 tatsächlich auf ging. Puh...Glück gehabt!

Es wird Zeit uns den Run mal auf Google anzusehen:
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^^ Auf der normalen Karte ist nicht mal eine Straße nach Adishi eingezeichnet. Das Google Karten Material ist in dem Bereich von Georgien nicht das beste!

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^^ Auch per Satelit ist es nicht viel besser. Dort, wo "Adishi" steht, liegt es nicht. Sondern dort, wo die eingezeichnete rote Linie endet. Man muss praktisch oben "etwas" queren, bevor man die 1.200m Abfahrt machen kann.

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^^ Natürlich war mit der Öffnung der oberen Sektionen Rush Hour angesagt. Mit so vielen Leuten hätte ich eigentlich nicht gerechnet. Schaut ja auch, wie am Arlberg. :wink: Die meisten wollen erst mal den "Hinterum" Run machen, wo sicher fantastischer Schnee drin ist. Wir wollen aber lieber mit die ersten Richtung Adishi sein.

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^^ Blick in das noch unverspurte Tal. Wenn man unten bei den Felsen ankommt, quert man links raus und kommt zurück ins Skigebiet, zu dem langsamen 4er.

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^^ So, wir sind an vorderster Front. Unser "Guide" hat keine Sekunde gewartet und ist sofort losgestapft. Keine Erklärung, was wir jetzt machen oder iwas bzgl. Berge oder sonst was... ach doch, im Lift sagte er uns, dass man unterhalb vom Mount Tetnduldi (hinter dem vordersten Bergkamm), den Gletscher erschließen will, und damit in Georgien ein Gletscherskigebiet haben will. Klar...

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^^ Unberührte Weiten...

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^^ Eine Gruppe Boarder war noch vor uns. Die wurde aber rasch auf Grund mangelnder Geschwindigkeit geschnappt. Wie man aber auch erkennt: Man musste schon bzgl. Steine aufpassen.

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^^ Das Queren zog sich länger als gedacht und war auch kraftraubender als es aussieht. Manchmal kam eine ganz komische Altschneedecke raus, die sich wie Treibschnee anfühlte...

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^^ Blick zurück Richtung Skigebiet. Wie man sieht, verliert man durch das queren schon so einiges an Höhe...

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^^ Blick nochmal auf den namensgebenden 4.858m hohen Berg. Gigantisch!

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^^ Ein letztes Mal queren...

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^^ Endlich beim Start von der Abfahrt angekommen. Unser "Guide" war bester Dinge - und bestens ausgerüstet... :wink:

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^^ Das Skifahrerische Können war eher mit "Harakiri" einzustufen. Also, er kam schon gut runter - aber es gibt definitiv bessere. Wie ihr auch sehen könnt, ist der Hang nicht sonderlich steil und auch noch südseitig ausgerichtet. Viel später als 12 Uhr hätten wir nicht mehr dran sein dürfen...
Das war auch schon das einzige Bild von der Abfahrt an sich - ich hab nebenher mit dem Gimbal gefilmt... Mehr davon gibt`s dann beim Video zu sehen!

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^^ Mehr im Vordergrund dieser Abfahrt, stand das Erlebnis an sich. Wir sind hier schon kurz vor Adishi - und das war ja letztendlich das Ziel!

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^^ Angekommen in Adishi. WAS FÜR EIN ANBLICK. Bilder wie diese sind der Grund, wieso wir in dieses ferne Land zum Skifahren gehen. Die alten Wehrtürme von Adishi - alls meherere Hundert Jahre alt.

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^^ Man baute diese Türme als Wachtürme und auch zum Schutz. Die Löcher unter den Dächern waren Schießscharten. Hier in Adishi, sind leider viele dieser Türme bereits dem Verfall preis gegeben.

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^^ Jetzt geht es zu Fuß mitten durch das menschenleere Dorf.

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^^ Im Sommer gibt es schon einige "Guesthouses" - wie die Qualität der Unterkünfte allerdings ausschaut...will ich nicht wissen. Immerhin gibt es "Wifi". :wink:

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^^ Nicht alle Häuser sind so gut erhalten. Man beachte auch, die Wachziegen! :wink:

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^^ Eine bizarre Kulisse - ich war hin und weg von diesem Ort. Ich steh auf Lost Places! Besonders der Wehrturm mit dem Baum oben drauf gefiel mir.

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^^ Da darf ein begeistertes Selfie natürlich nicht fehlen.

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^^ Ganz am Ende des Dorfes, wo die Straße ankommt, gab es dann doch tatsächlich ein "Cafe". Eigentlich wollte ich die Leute ja unterstützen und was kaufen, aber...

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^^ ...GOGA war schon da und wartete auf uns. :biggrin:

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^^ Die Fahrt auf der einspurigen Straße war dann wieder mehr als abenteuerlich. Dazu kommen Begegnungen wie diese - und das im Jahr 2020.

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^^ Während der Fahrt, telefonierte Goga fast ununterbrochen. Ist ja auch ganz easy, hier zu fahren...
Aber, für uns ging es dann doch nochmal zurück ins Skigebiet. Der Deutsche will ja seinen gekauften Skipass "ausfahren". :wink: Außerdem fahren die Sammeltaxis eh alle erst gegen 16 Uhr Richtung Mestia.

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^^ So nahmen wir das traumhafte Wetter noch mit, um das Skigebiet noch etwas zu genießen.

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^^ Wieder am Ausgangspunkt der Tour angelangt. Eigentlich hofften wir auch darauf, die Hintenrum-Abfahrt einfach noch mitzunehmen. Ein pistenpatrouilleur hinderte uns aber daran, reinzufahren. Zu hohe Lawinengefahr, anscheinend... Naja...

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^^ Dann genießen wir halt einfach die Aussicht...

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^^ Eine wirklich atemberaubende Stimmung hier im hohen Kaukasus.

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^^ Immer noch bestes Wetter - und keine Sau mehr da...

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^^ Nichts mehr los im Sessellift. Die Varianten durch die Steine gingen übrigens nicht wirklich - es liegt dieses Jahr auch in Georgien leider zu wenig Schnee.

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^^ So gurkten wir ein einziges Mal noch abseits durch das Gelände. In guten Wintern ist das sicher kein Ding hier mit den Steinen. Wie man in Georgien eine Piste in den Hang zimmert, sieht man übrigens auch...

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^^ Es geht zurück nach Mestia, mit einem letzten Blick auf den tollen Mount Ushba.

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^^ 8 Stunden später - der gleiche Blick, andere Stimmung. Was für ein toller Tag geht hier zu Ende. Klar, von der Abfahrt her war es jetzt nicht das spektakulärste, vom Schnee her auch nicht, aber dieses einzigartige Dorf ganz hinten im Kaukasus unterhalb von den knapp 5.000m hohen Bergen, das ist schon sensationell! Wir waren sehr dankbar, für dieses Erlebnis...

Fortsetzung folgt...
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 26.02.20 - Lost village Adishi

Beitrag von Richie » 30.03.2020 - 19:33

Sehr interessanter Bericht. Coole Aktion. Danke für die tollen Bilder.


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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 26.02.20 - Lost village Adishi

Beitrag von Frans » 03.04.2020 - 13:02

Wunderschöne Bilder von Adishi. Ein belgisches Fernsehteam war auch schonmal da und haben mit ein paar Locals eine nette Reportage gedreht. Anscheinend soll der Ort - irgendwann - tatsächlich mit Lifte erschlossen werden. Bis dahin werden sicher noch einige Jahren über die Berge gehen, es könnte aber ein richtiger Touri-Magnet werden. Wer weiß was dort in 20 Jahren so los ist... :wink:
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 26.02.20 - Lost village Adishi

Beitrag von Bergwanderer » 04.04.2020 - 00:28

Was für eine grandiose Landschaft ...

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***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 27.02.20 - Ushguli - End of Swanetia

Beitrag von Arlbergfan » 04.04.2020 - 22:03

Nach dem genialen Tag in Adishi, wollten wir noch eines drauf setzen. Aus diversen Berichten haben wir von einem Ort gelesen, der sich scheinbar wunderbar zum Touren gehen eignet, zu dem man aber nur recht schwer kommen sollte. Er nennt sich "Ushguli" - und befindet sich mehr oder weniger am letzten Ende von Swanetien.

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Ihr müsst euch den ganzen Landstreifen als ein von Bergen abgeschirmtes Gebiet vorstellen. Umrahmt von Mount Ushba, dem hohen Kaukasus und den etwas weniger hohen Bergen im Süden hat Swanentien so über Jahrhunderte seine eigene Kultur entwickelt. Es ist eben nicht so wie bei uns in den Alpen, wo mehr oder weniger alle Täler über die Hauptflusstäler zusammen hängen. Zu Swanetien gibt es aktuell nur einen Eingang über Sugdidi, und der ist recht eng und beschwerlich. Diese eine halbwegs ausgebaute Straße führt in das dortige Handelszentrum Mestia. Die umliegenden (noch höheren) Täler sind im Winter entsprechend noch schwerer zu erreichen. Adishi war nur ein Beispiel dafür - Ushguli ist dann die Krönung dazu. Der Ort liegt circa 44km entfernt von Mestia und ist nur über eine einspurige, NICHT ASPHALTIERTE, Straße erreichbar, aber doch ganzjährig bewohnt von circa 200 Menschen. Ein wirklich unwirtlicher Ort - und doch leben die Menschen dort, und Touristen (so wie wir auch) entdecken das geheime Paradies. Im Sommer kommt es dort laut unserer Chefin öfters zu Versorgungsproblemen. Es fehlt an sauberen Wasser, Lebensmitteln und an Strom. Im Winter überleben sie dort oben so halbwegs mit Backpackern. Wenn man den Ort mit seinen unzähligen Wehrtürmen und der mystischen Stimmung mitten im Nirgendwo erlebt, ist es nicht so schwer zu verstehen, dass dieser Ort Ushguli auf sage und schreibe 2.100 Metern (!!!) 1996 ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

Jetzt fragt ihr euch vlt., wie wir es dort hin geschafft haben? Wir haben darauf verzichtet, einer der vollen Touri-Gruppen zu buchen. An einem Schönwettertag wie diesen fahren mehrere Convois von Mestia aus in das abgelegene Dorf. Wir dagegen suchten uns auf auf einem Portal eine beschriebene Tour aus. Ja, wir wollen alleine auf Tour gehen, ohne mit irgendwelchen halbschwindligen Touris aus England am Weg sein. Klar, wenn die Tour nicht gespurt worden wäre, wären wir sie nicht gegangen...aber ja...schaun wir mal, ob das der Fall war. Nachdem wir ja seit Dienstag schon ein Pirvattaxi organisert bekommen haben, stand uns heute für den 2:20 (!) Transfer niemand anderer als der Mann von unserer Chefin zur Verfügung. Und der Start war eben nicht wie von vielen erst um 9 Uhr - sonder um 8 Uhr! "How much does is cost?" "200 Lari! Ushguli is always 200 Lari!" Na, das lässt sich doch noch bezahlen. Bevor wir unsere Skitour im unbekannten Ushguli beginnen sollte, stand also die abenteuerliche Fahrt vor uns. Ob das gut geht? Und ob wir die 1.000 Höhenmetertour finden würde... mal sehen!

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^^ Auch wenn ich soviel von der unsagbar schlechten Straße nach Ushguli beschrieben habe, ist das einer der wenigen Fotos der Anfahrt. Es zeigt, die heikelste Stelle auf dem Weg dorthin. Eine enge, steinschlaggefährdete Schlucht, einspurig. Entgegen kommen darf hier keiner. Kurz vorher hatten wir den Fall mal, unser Fahrer musste ziemlich weit zurück fahren (in einen Schneehaufen), um 3 ausreisende Delicas vorbeizulassen. Wieder sind wir dermaßen froh, nicht selbst gefahren zu sein!

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^^ Nach circe 130 Minuten Autofahrt für nicht ganz 50 Kilometer kommen wir endlich an. Die ersten Wehrtürme von Ushguli sind zu sehen. Die Dorfgemeinschaft Ushguli besteht aus insgesamt 4 Ortsteilen. Hier ist der erste Namens Murkmeli. Wie ihr erkennen könnt, gehen auch Skitouren in das Tal dort oben hinein.

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^^ Nochmal der Blick ins Tal hinein. Auch zu erkennen: Die ersten Tourengeher machen sich auf den Weg. Diese Tour (weil nordseitig) hatten wir auch in der engeren Auswahl.

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^^ Unglaublich. Mitten im Nirgendwo. Und dann diese Türme!

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^^ Unser Fahrer parkte unten. Wir fragten kurz, ob er um 16:00 Uhr wieder da. Antwort: Klar: "NO PROBLEM!" Na gut - dann wollen wir mal los!

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^^ Die Freude in unserem Gesicht zeigt nicht unsere Anspannung vor der anstehenden, unbekannten Tour. Es ist alles so fremd. Wir allein unterwegs. Aber, wird schon gut gehen!

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^^ Zum Glück, hab ich keine 1,90m Ski dabei...

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^^ Eine Skitour in so einem geschichtsträchtigen Dorf beginnen - einmalig!

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^^ Es ging dann in ein ziemlich langes Tal - gut zum Einstieg, aber die Höhenmeter werden wohl noch irgendwann kommen. Interessant auch das Hüttchen vorne, dazu dann später noch ein Foto!

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^^ Da rein geht`s jetzt. Die Anspannung ist noch immer vorhanden...

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^^ Was man bei so vielen Tourenberichten nicht mitbekommt: Die Probleme mit den Tourenbindungen bei so manchen Wasserläufen. Es ist nicht immer einfach... :wink:

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^^ Der Ausblick ist grandios...

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^^ Das Talende von Ushguli. Umringt von um die 5.000 Meter hohen Berge vom hohen Kaukasus. Einer davon müsste der Berg "Ailama" sein. Dahinter liegt Russland.

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^^ Irgendwann geht es dann doch links hoch - durch mittelhohes Gestrüpp. Es war zum Glück eine Gruppe vor uns am Weg, die uns die Spur legte.

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^^ Irgendwann weicht die Anstrengung dem Puls vom Herzen...puh...

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^^ Der Aufstieg ist konstant steil - aber die Landschaft wird irgendwie immer beeindruckender!

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^^ Allein auf weiter Flur - für mich ist es ein Kampf!

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^^ Aber auch mein Kollege Felix meint es mit den Schneedeckenstabilitätstests ab und zu zu gut. So wird so ein kleiner Test gleich mal zur minutenlanger Herausforderung. Fehler passieren und gehören dazu... :wink:

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^^ Mir geht es natürlich zu dem Zeitpunkt noch bestens (eh klar.... .... ). :wink:

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^^ Ursprünglich wollten wir, wie die Tourer vor uns", den weißen Gipfel erreichen. Das hätte aber nochmal 1,5h mehr gedauert. Wir konzentrierten uns darauf, den vorgelagerten Abfahrplatz zu erreichen, auch weil im Gipfelbereich eine nicht unauffällige Schneewächte hing.

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^^ Blick ins Tal. Ungefähr dort, wo der ganze Wald ist, befindet sich Ushguli. Oberhalb traumhafte Hänge. Alles skifahrbar... perfekt einfach!

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^^ Weitere skibare Hänge. Auf dem vorderen war auch eine einzelne Line. Dahinter die große Gebirgskette vom großen Kaukasus.

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^^ Fast oben - ich kämpfe!

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^^ Dann sind wir endlich oben. Felix hat die Tour definitiv viel leichter weggesteckt als ich. Aber egal, am Ende zählt es, gemeinsam oben zu stehen. Ein Gefühl der Zufriedenheit macht sich breit...

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^^ Werbefoto für Kästle... eh klar.

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^^ Dann fährt die Tourengruppe vor uns in den unberührten Hang rein. Sie sind tatsächlich bis oben gelaufen. Die Spuren machen uns noch wilder auf die Abfahrt...

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^^ Wobei wir beim zuschauen wieder merken, wieso wir alleine unterwegs sind. Nicht alle von der Gruppe fahren gut im Tiefschnee...

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^^ Damit die Schweizer net böse sind, haben wir auch eine weitere Skimarke berücksichtigt. :D

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^^ Und dann geht`s ab. 1.000 Höhenmeter unberührter Powder liegen vor uns.... RRRRRRRRRR

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^^ Solche Spuren, mitten im Nirgendwo. Ihr könnt hoffentlich die gute Qualität des Tiefschnees erkennen?

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^^ Der Hang nochmal in der Totalen. Unfassbar viel Platz. GEILO!

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^^ Und dann gehts durch die Büsche wieder zurück ins Tal. Man oh man - wie geil ist das, so einen Run in Swanetien zu haben?

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^^ Ja, am Ende eines anstregendes Tages, sieht nicht jeder noch so frisch aus...

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^^ Jetzt wieder eine knappe Stunde raus touren nach Ushguli! Mit so einer Landschaft, geht das relativ leicht...

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^^ Und hier das Bild, was ich vorhin schon angekündigt habe: Die Kinder aus Ushguli haben tatsächlich einen Übungslift! Geil oder?

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^^ Hier ist der normalen Skitourenberg aus Ushguli zu sehen. Wenn ihr in Mestia eine Tour bucht, geht ihr da hoch. Finde ich auf Grund der Anzahl der Spuren nicht so spannend... Erinnert mich aber gleichzeitig auch an Val d`Isere: Solaire...

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^^ Welcome back at Ushguli!

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^^ Natürlich wartete unser Fahrer noch hier - er hatte immerhin genügend Gesellschaft.

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^^ Neben den vielen Freunden waren natürlich auch noch ein paar Schweine zugegen...

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^^ Nochmal ein Blick auf einen Ortsteil von Ushguli!

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^^ Wie geil? Unfassbare Kulturlandschaft!

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^^ Natürlich sind uns auf dem Heimweg auch einige Hindernisse begegnet.

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^^ Und dann kam da wieder diese unfassbar steile Stelle. Nichts für schwache Nerven!

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^^ Kleiner Ausblick auf die Straßenbeschaffenheit. Ich hatte mir schon am Morgen gedacht: "Hoffentlich kommen wir da mit mehr Schmelzwasser durch!" Unser Fahrer blieb ganz ruhig: NO PROBLEM!

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^^ Natürlich ging bei unserer Skitour irgendwann das Wasser aus. In Ushguli hatte nichts auf - also mussten wir irgendwo an der Straße halten...

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^^ Natürlich waren wir auch hier nicht ohne Hund. Hunde sind in Georgien echt überall. Aber auch nette Menschen. Wir bekamen hier 2 Flaschen Wasser für 2€!

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^^ Auch ich kann es irgendwann nicht mehr lassen, die Hunde zu streicheln...

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^^ Irgendwann kamen wir dann wieder in Mestia an. Heilfroh, glücklich und dankbar zeigten wir uns auch unserer Chefin: TEA! Was für ein Glück, dass wir sie als Host hatten. Sie hat unseren Trip ganz entschieden positiv beeinflusst! Wir sind echt dankbar bei ihr gelandet zu sein. Sollte je mal einer der Kollegen von hier nach Mestia wollen: Geht zu Tea! :respekt:

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^^ So schaut man aus, wenn man die Gletschersonne vom hohen Kaukasus ignoriert....

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^^ Am Ende unserer Mestia-Reise gabs es noch ein besonderes Festmahl. Lauter Fleisch, Gemüse und obendrauf ein Gulasch, das noch kocht....

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^^ Am Ende fiel wieder der Strom aus - nichts, was uns jetzt noch schocken könnte!

Fazit:
Gibt es am Ende von der Georgien Tour!

To be continued!
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 27.02.20 - Ushguli - End of Swanetia

Beitrag von Stani » 06.04.2020 - 22:08

Diese Bergdörfer sehen mega aus inmitten dieser grandiosen Berglandschaft , dazu die Steinhäuser und die Wachtürme 👍
Übrigens der Weg nach Ushguli sieht beim richtigen Winter so aus :D
https://youtu.be/uvNy6ceZ9gA

Jetzt bin ich auf Goderdzi gespannt 😎

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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 27.02.20 - Ushguli - End of Swanetia

Beitrag von Snowworld-Warth » 06.04.2020 - 22:36

Nur ein Foto zum Essen. Der Foodblog hat aber nachgelassen :wink:

Vielen Dank für die beiden weiteren Teile mit tollen Fotos :) Die Bergwelt dort ist wirklich beeindruckend und solche Abfahrten wie nach Adashi auch ohne den perfekten Schnee eine tolle Reiseerfahrung.

Speziell die Orte zeigen für mich die Vielfalt des Skiuniversums. Ich schreibe parallel an den Berichten zu Andorra und da fällt mir besonders auf, dass diese kleinen, alten, ruhigen und geschichtsträchtigen Dörfer hier mitten im Nichts in Swanetien wohl am einen Ende einer Skala von Skiorten stehen und das trubelige und geschäftige Andorra la Vella/Escaldes genau am anderen Ende.

In Mestia gibt es ja zumindest noch relativ viel Infrastruktur? Auch etwas größere Supermärkte und bessere Sportläden? In Adashi und Ushguli immerhin ein Lebensmittelgeschäft und Restaurant oder (bis auf das Café und den Kiosk) gar nichts?
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 27.02.20 - Ushguli - End of Swanetia

Beitrag von Frans » 08.04.2020 - 02:03

Arlbergfan hat geschrieben:
04.04.2020 - 22:03
Zu Swanetien gibt es aktuell nur einen Eingang über Sugdidi, und der ist recht eng und beschwerlich. Diese eine halbwegs ausgebaute Straße führt in das dortige Handelszentrum Mestia. Die umliegenden (noch höheren) Täler sind im Winter entsprechend noch schwerer zu erreichen. Adishi war nur ein Beispiel dafür - Ushguli ist dann die Krönung dazu.
Im Sommer gibt es noch eine weitere Einfahrt ins Tal und zwar über dem Zagaripass, quasi am östlichen Ende an Ushguli vorbei. Dann geht es ins tiefere Swanetien bis nach Lentechi. Ist aber auch nichts für schwache Nerven. :wink: Immerhin ist die Route für Einwohner von Ushguli fast schon einfacher - obwohl von Streckenverlauf gefährlicher - als den ganzen Umweg über Sugdidi. In Zukunft soll von Lentechi ein Tunnel nach Mestia gebaut werden, um so die Region besser zu erschliessen. Die Strecke zwischen Kutaissi und Lentechi wird dabei zur Hauptstrasse ausgebaut und in den kommenden Jahren zuerst die Strecke von Mestia bis nach Ushguli komplett betonniert.

Oft wird durch Touristen leider gedacht, dass Swanen noch ein wenig hinter dem Mond leben, aber trotz die markabere Abgelegenheit und sehr traditionelle Lebensstil, waren sie in der Sovjet-Zeit wohl relativ weit entwickelt. Viele Swanen - auch in Ushguli - hatten ein Studiumabschluss und haben auch was von der Welt, zumindest in der USSR, gesehen. Als die Sovjet-Zeit am Ende war, brach alles zusammen, viele zogen wohl weg und die Gegend wurde arm, kriminell und für Touristen hoch gefährlich. Quasi zurück ins Mittelalter katapultiert inkl. Blutfehden. Dieses mysteriöse Bild von Swanetien sitzt heute noch in den meisten Köpfen. Zum Teil auch weil der Krieg zwischen Georgien und Abchasien in 1992/1993 für Flüchtlinge in Swanetien sorgte, wo sie jedoch auch nicht nur Schutz fanden. Erst als Saakashvili (in 2004?) wieder Ordnung ins Chaos rein gebracht hatte, wurde es wieder sicher, startete man die Entwicklung auf hochtouren und jetzt kommt der Tourismus (erneut) hoch. Dennoch war Swanetien in der Sovjet-Zeit durchaus auch schon weit entwickelt, und angeblich von (internationale) Touristen aus der USSR geprägt. Die alte Lifte in Hatsvali sind z.B. noch Zeugen davon. Dennoch haben die Swanen immer ihren Traditionen beibehalten und haben sich auch in der Sovjet-Zeit nie zum Kommunisten 'umprogramieren' lassen. Von daher auch wieder nicht so komisch, dass am Ende der Sovjet-Zeit erstmal Chaos ausbrach, was kriminelle wieder zu ihren nutzen gemacht haben. Bis 2010 hatte Swanetien noch in einige Länder eine negative Reiseempfehlung. Jetzt ist es aber wieder todsicher zum Reisen. :) Enfin, soweit den kurzen Exkurs...
Snowworld-Warth hat geschrieben:
06.04.2020 - 22:36
In Adashi und Ushguli immerhin ein Lebensmittelgeschäft und Restaurant oder (bis auf das Café und den Kiosk) gar nichts?
In Georgien brauchst du eigentlich keine sorgen machen irgendwo zu verhungern oder zu verdursten. Trinkwasser mag schonmal knapp sein, aber Alkohol und etwas zu essen gibt es immer. Insbesondere für Gäste, denn Gastfreundschaft ist denen heilig.
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 27.02.20 - Ushguli - End of Swanetia

Beitrag von starli » 08.04.2020 - 13:02

Frans hat geschrieben:
08.04.2020 - 02:03
Im Sommer gibt es noch eine weitere Einfahrt ins Tal und zwar über dem Zagaripass, quasi am östlichen Ende an Ushguli vorbei. Dann geht es ins tiefere Swanetien bis nach Lentechi. Ist aber auch nichts für schwache Nerven. :wink: Immerhin ist die Route für Einwohner von Ushguli fast schon einfacher - obwohl von Streckenverlauf gefährlicher - als den ganzen Umweg über Sugdidi
Die Straße wollte Trincerone damals retour fahren, als wir in Mestia/Tetnuldi waren und er die Straße auf der Karte sah. Ich konnte ihn dann aber doch noch überzeugen, dass wir es nicht probieren, weil ich befürchtete, die würde sicher noch schlimmer sein, wenn sie überhaupt offen hat aufgrund des Passes ;)
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 27.02.20 - Ushguli - End of Swanetia

Beitrag von gerrit » 08.04.2020 - 16:27

TRAUMHAFT!!!!! :D :D :D :D :D :D Touren in alter Kulturlandschaft bieten noch eine zusätzliche Bereicherung, das haben wir im Valle Maira auch als extrem schön erlebt.
Vielleicht hab ich es überlesen, aber wie hoch war Euer Tourenberg?
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)

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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 27.02.20 - Ushguli - End of Swanetia

Beitrag von Arlbergfan » 09.04.2020 - 09:45

Snowworld-Warth hat geschrieben:
06.04.2020 - 22:36
In Mestia gibt es ja zumindest noch relativ viel Infrastruktur? Auch etwas größere Supermärkte und bessere Sportläden? In Adashi und Ushguli immerhin ein Lebensmittelgeschäft und Restaurant oder (bis auf das Café und den Kiosk) gar nichts?
Also im Sommer gibt es wohl in beiden Orten einiges - im Winter aber nicht wirklich was. In Adishi gab es definitiv nur das eine Café - in Ushguli hatte alles was mit "Shop" oder "Bar" gekennzeichnet war, zu. Mein Kollege kann davon ein Lied singen - er war sehr durstig und wir bekamen erst in dem kleinen Cafe (am Ende des Bericht, das Bild mit dem Hund) eine Flasche Wasser. Diese wurde aber auch extra für uns aus dem Haus geholt, also keine Ahnung ob es dort normalerweise was zu Trinken gibt? Tea sagte uns auch, dass es in Ushguli im Sommer teilweise katastrophale Zustände gibt. Zu viele Touristen, zu wenig Essen, schlechte Wasser- und Stromversorgung...

Danke an Frans für die historischen Eckdaten. Das lässt das Land auch im Nachhinein nochmal besser zu verstehen!
gerrit hat geschrieben:
08.04.2020 - 16:27
Vielleicht hab ich es überlesen, aber wie hoch war Euer Tourenberg?
Stimmt, das habe ich leider vergessen. Der Gipfel wäre auf 3.250m gewesen. Wir stiegen bis 3.000m auf. Wie gesagt - der obere Abschnitt ist nicht so ungefährlich.
Hier findet ihr die Tour: https://www.gps-tour.info/de/touren/detail.117040.html
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 27.02.20 - Ushguli - End of Swanetia

Beitrag von Frans » 09.04.2020 - 23:15

starli hat geschrieben:
08.04.2020 - 13:02
Die Straße wollte Trincerone damals retour fahren, als wir in Mestia/Tetnuldi waren und er die Straße auf der Karte sah. Ich konnte ihn dann aber doch noch überzeugen, dass wir es nicht probieren, weil ich befürchtete, die würde sicher noch schlimmer sein, wenn sie überhaupt offen hat aufgrund des Passes ;)
Mit sehr guten Motorschlitten und Ortskentnisse vielleicht... :lach: Die 'Straße' ist im Winter für Fahrzeuge leider unpassierbar. Das gleiche Problem hatten wir Anfang März schon mit der M-20 Straße von Achalkalaki nach Bakuriani in der kleine Kaukasus. Direkt nördlich von Ghado war Schluss mit Asphalt und ging es mit einem extremst schlechten Schnee-Sand-Eis-Weg weiter ins Dorf Modega. Die Passstraße nach Bakuriani war nirgendwo zu erkennen. Wir haben auf der Karte gesucht wo der Weg sein musste, aber dank der Schneedecke nichts finden können. Nirgendwo stand ein gesperrt Schild, noch eine Info über Wintersperre, aber (was mich schon in Achalkalaki stutzig gemacht hat) auch kein Schild mit Bakuriani drauf. :oops:
Arlbergfan hat geschrieben:
09.04.2020 - 09:45
Danke an Frans für die historischen Eckdaten. Das lässt das Land auch im Nachhinein nochmal besser zu verstehen!
Gerne! :wink: Zwei Kollegen von mir haben ein familiären Bezug mit Georgien, deshalb bekomme ich relativ viel übers Land und deren Geschichte mit.
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 27.02.20 - Ushguli - End of Swanetia

Beitrag von Snowworld-Warth » 10.04.2020 - 00:07

Danke euch beiden für die Informationen.

@Frans: kommt von dir auch noch ein Bericht aus dem Kaukasus? :)
18|19: Landgraaf, Stelvio, Hintertux/10,Bormes/4,Neuss,Landgraaf/2,Kronplatz/2,5,Alta Badia,Sellaronda, 3Zinnen/2,Cortina,Snowspace,Gastein,Skiwelt,SHLF, St.Johann, Damüls/10, Faschina/2, Thuile+Rosière/4, Pila, Courmayeur, Cervinia, Crans-Montana/3, Olpe, Andelsbuch-Bezau, Pfänder,Bödele,Damüls/22,Faschina,Warth,Obersaxen/2,Brigels, Orcières/3,Serre Che/4,PuyStVincent,Vialattea,AdH,Grand Massif, Contamines,Espace Diamant,Megève, Les Gets-Morzine,La Clusaz,4V,Châtel,Damüls/4, Livigno/2,Corvatsch,Diavolezza/3,Landgraaf, L2A/2,Tignes,Iseran/4,Cervinia-Zermatt/2,Landgraaf 19|20: Landgraaf,Neuss,Sölden/3,Gurgl/2,4Berge/2,Gastein,Zauchensee-Kleinarl,Kitzski, Pal-Arinsal/2,Arcalís,Grandvalira/4,Damüls/12,Faschina,Diedams,Warth,PdS/5, ValCenis/4,Aussois,Valfréjus,Norma,Clusaz,PdMB, Damüls/4,Jungfrau,Warth,Sonntag,Faschina,Diedams,Damüls/22 Durch Corona abgesagt(35): Praloup,Sauze,Serre Che,L2A, Montgenèvre,Sestriere,Bardonecchia, Prali,Limone,Mondole,Valloire,Sybelles,Valmorel,Diamant,Gd Bornand, Damüls,Arlberg,Val Tho

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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 27.02.20 - Ushguli - End of Swanetia

Beitrag von beatle » 12.04.2020 - 18:24

Bin jetzt erst zum Lesen der Berichte gekommen. Herrliche Stimmung auf den Bildern. Das weckt meine Erinnerungen an Tetnuldi - bei uns war deutlich (!) deutlich (!) weniger los - Wahnsinn, wie dort der Tourismus jetzt angekommen ist. Fast schon zu voll finde ich.

Die Straße rauf nach Tetnuldi ist wirklich ein Graus! Wir fuhren mit dem 4x4 damals fast bis ganz rauf, die letzten Meter ging es dann zu Fuß - da wir in der letzten Kurve hängen blieben, allerdings auch nach 30-40cm Neuschnee. Die nächsten beiden Tage nutzten wir damals auch einen Delica Driver :lach:
Einfach komfortabler während der Fahrt sein Bier trinken zu können, sofern man es nicht durch das Gewackel ausschüttet .

Die Fahrt mit dem Kleinbus zu Beginn kam durch dein "Hauptsache günstig" :mrgreen: ;D Ich war froh damals selbst den 4x4 zu steuern, auf so einen Schrott Kleinbus, der auch noch ewig später beim Treffpunkt ist hätte ich keinen Bock gehabt. Wir kamen auch in der Nacht an, allerdings in Tiflis und übernachteten erst mal. Nach dem Frühstück fuhren wir direkt durch bis Mestia mit Stopps auf dem Land zum Geld tauschen, einkaufen und essen gehen - hier lernt man das Land auch kennen. Der 4x4 hat zwar seinen Preis, aber man ist absolut unabhängig.

Übrigens Gudaruri war bei uns leerer als bei dir Tetnuldi, allerdings fuhren wir eben nicht im Skigebiet, sondern sind Touren gegangen. Dort ist viel mehr Platz und es verteilt sich gut.

Super schön ist Ushguli, erstaunlich, dass dort auch schon einige Spuren drinnen waren - die haben das mittlerweile echt ganz gut vermarktet ihr Land.

So, nun bin ich auch gespannt auf den letzten Teilbericht!
18/19: 30 Qulität statt Quantiät Åre , Narvik, Lofoten, Tromsø
17/18: 34 Kaukasus
16/17: 17 u. A. Lech-Zürs 19.-21.4.
15/16: 28 u. A. Skitouren Allalingletscher, Saas Fee, Gulmarg mit Heliski und Nordstau I, Nordstau II 100cm, Respekt.
14/15: 27 u. A. Japan, Arlberg, Stuben-Lech-Zürs.
13/14: 33 u. A. Sonnenkopf, St. Moritz, Canada Road Trip, Vialattea, Serre Chevalier, La Forêt Blanche. 12/13: 38 u. A. Kitzsteinhorn Mai, Utah, Kössen 11/12: 25 10/11: 19 u. A. Colorado Road Trip 09/10: 17 08/09: 29


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***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 28.02.20 Anreise Goderdzi + Batumi

Beitrag von Arlbergfan » 12.04.2020 - 20:12

Eigentlich wollte ich ja bereits jetzt den letzten Teilbericht liefern. Beim Hochladen der Bilder sind es aber noch insgesamt 90... so, dass ich mich dazu entschlossen habe, den Transfer nach Goderdzi mit seiner Geschichte dazu doch noch einen eigenen Teilbericht zu packen. Zu vielfältig ist das Land und seine Menschen...

Nach den zwei Highlight-Tagen in Adishi und Ushguli nahmen wir den Freitag als Transfertag gerne an. Das Wetter war heute eh nur so "halb" gut und eigentlich haben wir in Mestia ja auch alles gesehen, so dass wir uns nun sehr dankbar bei unserer Hauschefin Tea verabschiedeten und uns in Richtung kleinen Kaukasus aufmachten. Unser Driver für das erste Teilstück war natürlich GOGA, der auch pünktlich um 9 Uhr vor unserem Haus stand. Diesmal in einem stinknormalen Nissan - private also. Goga hat wie gesagt unsere Wünsche verstanden. Die restliche Gruppe wurde natürlich wieder mit dem alten Fiat Transporter zusammengepfercht Richtung Flughafen transportiert...scheinbar ohne funktionierende Kupplung. Unglaublich!
Auch wir waren Mental wieder auf alle möglichen Abenteuer vorbereitet. In Sudgdidi sollten wir nämlich an einen "Friend" von Goga übergeben werden, der dann die weiteren 5 Stunden Fahrt inkl. der nächsten fantastischen Straße zum Goderdzi Pass mit uns bestreiten sollte. Ob das alles gut gehen würde? Wir werden sehen...

Bild
^^ Die Fahrt raus aus Mestia verlief diesmal total problemlos. Hier die Problemstelle, die uns bei der Anreise so Nerven gekostet hat. Dieses Schlamm-Stein Gemisch von dem Hang scheint definitiv öfters Probleme zu machen.

Bild
^^ Man kommt natürlich entlang des Weges auch an vielen Bauruinen vorbei. Keine Ahnung, was das mal werden sollte.

Bild
^^ Natürlich wurde auch bei dieser Fahrt mal kurz angehalten und wir mussten kurz zum "Halb Elfa Seidla" (so würde man in Franken sagen) einkehren. Hier heißt das, einfach mal wieder eine Runde Khachapuri - allerdings hier in ganz mieser Qualität. Ich hab das fleischgefüllte Käsebrot fast nicht runterbekommen. Die Kollegen kämpfen währenddessen draußen vor der Tür mit dem (wieder) liegen gebliebenen Kleinbus. :roll:

Bild
^^ Die Pause, die wir einlegten, fand direkt neben dem großen Stausee Enguri statt, der jetzt im Winter sehr wenig Wasser hat. Dessen Staumauer ist übrigens stolze 271m hoch und 750m breit. Hier gibt`s einen Blick auf den beeindruckenden Damm: https://de.wikipedia.org/wiki/Enguri-St ... uridam.jpg

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^^ Wieviel Müll allerdings in dem Stausee verschwindet, mag ich gar nicht wissen. Generell ist die Müllproblematik entlang der Straßen groß. Wieviel Erziehung braucht es denn, um nicht einfach alles aus dem Fenster zu werfen??

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^^ An dieser Stelle öffnet sich das Tal und man kommt in das Flachland Georgiens, eingekesselt zwischen Großen und Kleinen Kaukasus.

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^^ Die Übergabe in Sugdidi erfolgte natürlich problemlos. Gogas Freund wartete bereits auf uns, übrigens genau am gleichen Supermarkt, an dem wir auch schon bei der Hinfahrt den nächtlichen Stop eingelegt hatten. In diesem Sinne, nochmal ein ganz großes DANKESCHÖN an den Taxifahrer unseres Vertrauens. Mega cooler Typ, dieser Goga!

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^^ Kurzer Blick in den Supermarkt mit der Süßigkeiten-Ecke für als Süßen unter euch. Dieses Konzept, sich selbst die Süßigkeiten zusammenzustellen finde ich eigentlich genial. Wieso hat sich das nur noch nicht bei uns durchgesetzt?

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^^ Hier der "Friend" von Goga, der natürlich so gesprächig war, wie er hier auf dem Bild auch aussah. Anders als alle anderen Fahrer in Georgien, hielt er sich aber meistens an die Geschwindigkeitsvorgaben. Die streunenden Hunde sind, wie man hier auch sieht, kein Phänomen von Mestia sondern eher ein Problem in ganz Georgien. Der Benzin kostet in Georgien übrigens so umgerechnet 0,72€ pro Liter!

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^^ Dafür sind die Tankstellenklos natürlich auch entsprechend gereinigt. Viel Spaß, wer hier groß muss... :krank:

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^^ Jetzt ein paar Bilder vom Straßenrand, den die Armut des Landes auch verdeutlicht. Diese komischen Kreuze sieht man übrigens fast überall an der Straße stehen. Ich weiß nicht ganz genau was es bedeutet, gehe aber von was religösen aus, vlt. die Dreifaltigkeit?

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^^ Wie man hier sieht, sind die Häuser in Mestia schon eher luxuriös...

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^^ Der Bahnhof in Sugdidi. Auch keine Schönheit...

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^^ Auch das gehört zum georgischen Alltag. Streunende (?) Schweine entlang der Straße...

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^^ Kurze Abstandsmessung hier in Sudgidi. Tiflis ist also noch über 300km entfernt. Unser nächstes Ziel Batumi steht hier gar nicht angeschrieben. Es sind 130km oder gut 2 Stunden Autofahrt Richtung schwarzes Meer.

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^^ Und da ist es schon, die touristisch aufgeputschte Großstadt Batumi mit seinen 152.000 Einwohnern. Wie ihr seht, haben wir mit dem Wetter heute echt nichts verpasst...

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^^ Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich vor diesem Trip noch absolut nichts von dieser Stadt gehört habe. Seit einem politischen Machtwechsel im Jahr 2004 geht es scheinbar rasant aufwärts. Die reicheren Staaten Türkei, Kasachstan und Aserbaidschan pulvern hier ordentlich Kohle in den Imobilienmarkt und errichten fleißig Hotelkomplexe, ähnlich wie in Dubai. Für mich wirkte das Ganze nach unserem Aufenthalt in Mestia und der Armut entlang der Straße total surreal. Arm und Reich - lebt eben doch oft nur wenige Kilometer entfernt...

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^^ Natürlich wurde auch viel in den Tourismus investiert. So befindet sich direkt am Hafen auch eine EUB namens Argo, mit der man über die Dächer von Batumi auf den 250m hohen Berg Anuria schwebt. Schaut im Sommer recht sehenswert aus: https://de.euronews.com/2018/05/07/batu ... erspektive

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^^ Natürlich haben sich dort auch alle anderen internatiolen Hotelketten ihr Stell-dich-ein gegegeben: Hilton, Sheraton, Radisson Blu ... alles am besten Platz, direkt am Schwarzen Meer. Eh klar.

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^^ Ich glaube unser Fahrer wollte uns Batumi auch zeigen, sonst wären wir wohl kaum einmal über den Rustaveli Ave gefahren - die Prachtstraße von Batumi.

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^^ Mitten in der Stadt, findet man auch solche bunten Häuser, die wohl eher für die ehemalige Bebauung der Küstenstadt stehen.

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^^ Old meets New. Es wird auch bei der Fahrt durch Batumi wieder klar: Georgien ist ein Land der Kontraste!

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^^ Noch so ein rießiger Hotelkomplex direkt am Schwarzen Meer... Wer mehr erfahren will, über das "Las Vegas des Ostens" dem sei der Aritkel aus der Wiener Zeitung ans Herz gelegt: https://www.wienerzeitung.at/nachrichte ... -Welt.html

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^^ Wir kommen zum abenteuerlichen Teil der Reise mit der Anfahrt zum Goderdzi Pass. Für 100km berechnet Google gut 3 Stunden. Ich würde an schlechten Tagen mit 5 rechnen!

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^^ Sobald wir das aufgeblasene Batumi verlassen hatten, wird das Land wieder wilder, die Straßen kurviger, die Dörfer heimeliger...

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^^ So manch einem haben die Autobahnen im Flachland besser gefallen...Entspanntes Reisen schaut wohl genau so aus... :wink:

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^^ Spätestens ab dem Ort Chulo ist Schluss mit lustig. Die Straße wir von Kilometer zu Kilometer schlechter und Gogas friend von Minute zu Minute unentspannter.

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^^ Uns wurde bewusst, der Kollege wusste auch nicht so ganz auf was er sich da eingelassen hat. Aber mei...wird schon gut gehen!

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^^ Mit derartigen Baggern wird die Straße geräumt. Ich möchte wirklich nicht hier hochfahren, wenn es mal einen halben Meter Neuschnee hat. Wobei, dann geht es vlt. sogar besser? Es dauerte aber nicht mehr lange, und die Odysee hat ein Ende. Unser Fahrer dürfte 5 Kreuze im Kalender gemacht haben. Nach unserer Rückreise erkundigte er sich übrigens nicht. Der wird wohl so schnell nicht mehr hier hoch fahren...

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^^ Und dann waren wir da - angekommen im Goderdzi Resort auf 2.000m. Mensch, für so einen Ausblick, lohnt es sich doch mal quer durch Land zu fahren...oder? :wink: Wir blicken hier direkt auf das aufstrebende Resort mit seinen noch nicht fertiggestellten Hotels. Es dürfte sich hierbei um ähnliche Investoren wie in Batumi handeln. Nur, dauert alles etwas länger hier, oder ist vlt. das Geld ausgegangen?

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^^ Blick in die hiesige Unterkunft - das Guesthouse David. Die Unterkunftsbuchung stellte für uns übrigens das größte Problem bei der Planung dar. Wir erhielten überhaupt keine Antwort per Mail. Es wird wohl daran liegen, dass die bisherigen Gebäude noch nicht bezugsfähig sind und somit die Anfragen einfach ins Nichts verlaufen. Nur über unsere Meisterin TEA (Mestia) haben wir hier überhaupt eine buchbare Bleibe gefunden. https://www.booking.com/hotel/ge/david-goderdzi.de.html Mit 90 Lari pro Nacht, war die Unterkunft hier oben doppelt so "teuer" wie in Mestia....

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^^ Wir spazierten am Abend einmal Richtung Goderdzi Resort. Hier steht eine nicht zu verachtende Ski Lounge mit Restaurant und Verleih inkl. Partyplaza rum. Leider nicht geöffnet. Wann, wenn nicht im Februar, soll man hier aufsperren?

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^^ Wir gerieten vielmehr in eine Russenparty vom allerfeinsten. Aus einer Box hämmerte russicher Techno-Pop und die Jugendlichen tanzten was das Zeug hielt. Da bist du auf 2.000m mitten im Nirgendwo und feierst einfach mal mit fremden Russen. Surreal das Ganze.

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^^ Wir haben uns dann doch noch fürs Essen in unserem Guesthouse entschieden, das eher einer Jugendherberge ähnelt. Der Vermierter David (links) im Bild, ist aber echt sehr nett.

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^^ Mahlzeit! So eine Art georgisches Gröstl mit schön viel Zwiebeln. War dann auch recht lecker.

Soviel mal zu unserer Anreise in das Goderdzi Ski Resort. Wie das Ganze Skifahrerisch dort gelohnt hat, welche Gestalten wir noch Kennenlernen durften und das Ende der Georgien Geschichte gibt es dann im letzten Teilbericht.
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 27.02.20 - Ushguli - End of Swanetia

Beitrag von beatle » 13.04.2020 - 09:18

Stani hat geschrieben:
06.04.2020 - 22:08
Diese Bergdörfer sehen mega aus inmitten dieser grandiosen Berglandschaft , dazu die Steinhäuser und die Wachtürme 👍
Übrigens der Weg nach Ushguli sieht beim richtigen Winter so aus :D
https://youtu.be/uvNy6ceZ9gA

Jetzt bin ich auf Goderdzi gespannt 😎
Einmal die Straße räumen - dann wäre es für alle einfacher :surprised: ;D :mrgreen:
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 28.02.20 Anreise Goderdzi + Batumi

Beitrag von freeriderin » 13.04.2020 - 11:46

Ui, da haben die da am Goderdzipass ja ganz schön aufgerüstet....

Talstation der Gondel im Dezember 2014
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 28.02.20 Anreise Goderdzi + Batumi

Beitrag von Arlbergfan » 13.04.2020 - 14:18

Ja krass... aber ganz lustig. Die kleinen Container-Hüttchen mit Verleih und Verpflegung gabs damals schon... 8O
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 28.02.20 Anreise Goderdzi + Batumi

Beitrag von Frans » 13.04.2020 - 16:05

Snowworld-Warth hat geschrieben:
10.04.2020 - 00:07
@Frans: kommt von dir auch noch ein Bericht aus dem Kaukasus?
Ja, dem bin ich glaube ich euch verpflichtet, seitdem mein Bericht aus 2017 mit Tetnuldi-Premiere nie fertiggeschrieben wurde. :oops: :wink:
Arlbergfan hat geschrieben:
12.04.2020 - 20:12
Kurzer Blick in den Supermarkt mit der Süßigkeiten-Ecke für als Süßen unter euch. Dieses Konzept, sich selbst die Süßigkeiten zusammenzustellen finde ich eigentlich genial. Wieso hat sich das nur noch nicht bei uns durchgesetzt?
Absolut, das habe ich in Deutschland auch noch nie verstanden. In niederländischen Drogeriemärkten gibt es auch solche Ecken an Süßigkeiten zum selber zusammenstellen. Aber leider auch nur in Drogeriemärkten und nicht wie in Georgien üblich auch in Supermärkten oder kleinere Kiosks.
Arlbergfan hat geschrieben:
12.04.2020 - 20:12
Anders als alle anderen Fahrer in Georgien, hielt er sich aber meistens an die Geschwindigkeitsvorgaben.
Das zu schnell fahren ist in Georgien nicht mehr zu empfehlen und hat sich seit dem letzten Jahr äusserst Krass geändert. Die Regierung wird wohl "auf Teufel komm raus" sichere Straßen haben wollen als Vistenkarte für die EU. Überall im Land (auch in Mestia und auf dem Weg dorthin!) hängen neue 'intelligente' Kameras die jedes Nummernschild scannen und dabei auch jeden Verstoss automatisch erkennen und ahnden können. Keine TüV? Kein Vorrang verliehen? Beim Stop-Schild nicht angehalten? Zu hohe Durchschnittsgeschwindigkeit? Rotlicht nicht beachtet? Bingo! Und du musst dann auch kein halbes Jahr auf Post warten, sie kommt sofort in real-time aufs Handy und die ganze Bußgeldhistorie samt Videobeweise sind für jedes Fahrzeug online einzusehen. Ehrlich, ich hab mehr Schiss in Georgien mal ein Schild zu übersehen als eine gefährliche Passstraße zu fahren. :lol: Mehr Infos dazu werde ich dann in mein Bericht darüber schreiben.
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Re: ***Wild Wild East*** - Georgien 2020 - 28.02.20 Anreise Goderdzi + Batumi

Beitrag von starli » 16.04.2020 - 12:57

^^ Kurzer Blick in den Supermarkt mit der Süßigkeiten-Ecke für als Süßen unter euch. Dieses Konzept, sich selbst die Süßigkeiten zusammenzustellen finde ich eigentlich genial. Wieso hat sich das nur noch nicht bei uns durchgesetzt?
Zumindest in den "russischen" Supermärkten in Deutschland kann man das auch genauso haben -> die Kette nennt sich "Mix Markt". Und natürlich mit genau diesen russischen Konfekten & Co
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