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190 Fotos; Island August 2016

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chr
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190 Fotos; Island August 2016

Beitrag von chr » 18.09.2016 - 22:59

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Auch wenn das Titelbild nach Strandurlaub aussieht, so hat ein Islandurlaub damit wenig zu tun. Die Temperatur bewegte sich in den drei Wochen zwischen 8 und 13°C. Es gab auch zwei Ausreißer nach oben mit 17 und 18°C sowie einen ordentlichen morgendlichen Tiefstwert mit 3°C. Da verspürt man keine Lust ins eiskalte Meer zu gehen, wo die Wassertemperatur auch nur im einstelligen Bereich ist. Außerdem wimmelt es im Meer um Island von Quallen, wie dieses an Land gespülte Exemplar verdeutlicht.
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Doch beginnen wir der Reihe nach.

4. 8. 16:
Wir fliegen abends von Wien nach Reykjavik und landen um Mitternacht.
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Der Autovermieter holt uns am Flughafen ab und übergibt uns für die nächsten drei Wochen einen Suzuki Grand Vitara. Mit diesem fahren wir noch ins Zentrum von Reykjavik, wo wir für die ersten zwei Nächte in einem Gästehaus untergebracht sind.

Grundsätzlich haben wir für den gesamten Zeitraum fast immer Zimmer mit Frühstück gebucht. Meistens waren auch Gästeküchen vorhanden, so dass wir uns (nach Einkäufen beim Diskonter) recht günstig und gut selbst mit Essen versorgt haben.

5. 8. 16:
Wir besichtigen Reykjavik. Wenige Gehminuten von unserem Quartier ist die Hallgrimskirkja.
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Von ihrem Turm hat man einen schönen Blick auf die Stadt…
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…und zum Snæfellsjökull, einem Gletscher auf der Halbinsel Snæfellsnes. Dort soll es am nächsten Tag hingehen.
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Doch vorerst bleiben wir in Reykjavik. Dieses Gebäude ist die Harpa, ein Konzerthaus.
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Dieses Kunstwerk soll ein Schiff zur Sonne sein.
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Zwei Bilder aus Reykjavik möchte ich Euch noch zeigen. Einmal das Parlamentsgebäude…
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…sowie den Tjörnin (das ist dieses Gewässer) mit dem Rathaus im Hintergrund oberhalb der gelben Blüten.
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6. 8. 16:
Nun geht die Fahrt auf die Halbinsel Snæfellsnes. Dort machen wir Stopp beim Vulkan Eldborg…
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…und marschieren zu dessen Kraterrand.
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Den nächsten Halt machen wir in Arnastapi, wo die steile Felsküste schöne Formationen bietet.
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Um unser Etappenziel in Grundarfjörður zu erreichen fahren wir über den Pass Jökulhals, wo wir dem Snæfellsjökull sehr nahe sind.
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Und extra für dieses Forum habe ich im Zoom noch Reste eines Schleppliftes entdeckt. Kann gut sein, dass es dort mal Sommerschibetrieb gab.
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7. 8. 16:
Die Reise geht weiter in die Westfjorde, konkret nach Patreksfjörður. Von Snæfellsnes aus erreicht man die Westfjorde am Besten mit der Fähre von Stykkishólmur nach Brjánslækur.
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Vom Meer sieht man wieder schön zurück zum Snæfellsjökull.
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Das Schiff macht Zwischenstation auf der Insel Flatey.
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Nach der Überfahrt haben wir einen Abstecher nach Flokalundur gemacht, wo wir eine Stunde im Hotpot Hellulaug verbracht haben.
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Die Vulkaninsel Island ist reich an heißen Quellen. Hotpots wie diesen gibt es in diesem Land einige. Mit den heißen Quellen wird ein großer Teil des Landes auch mit Warmwasser versorgt. Das billige Warmwasser hat nur den Nachteil, dass es extrem nach Schwefel riecht und man zum Kochen deshalb das Kaltwasser verwendet.

Einen kleinen Umweg machen wir noch zum roten Strand von Rauðasandur. Schafe begegnen einem nicht nur hier, sondern überall im Land.
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8. 8. 16:
In Patreksfjörður sind wir nun für zwei Nächte einquartiert. Den Tag dazwischen nützen wir für einen Ausflug auf den Látrabjarg. Der Látrabjarg ist nicht nur der westlichste Punkt Europas,…
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…er ist auch bekannt als Brutstätte für zahlreiche Vögel.
Am nächsten Bild sieht man meine Frau (User Dolomitenfan) bei der Vogelbeobachtung. Das ist übrigens eines der wenigen Fotos, das ich selbst gemacht habe. Mindestens 90% der Bilder dieses Berichtes sind von ihr.
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Und was hat sie da Schönes vor der Linse?
…Papageientaucher.
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9. 8. 16:
Nun geht die Reise weiter durch die Westfjorde. Das nächste Bild zeigt die typische Landschaft dieser Region.
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Beim genauen Betrachten erkennt man, dass im Autoradio gerade der Sender Bylgjan eingestellt ist. Grundsätzlich hat man in Island nur im besiedelten Gebiet Radioempfang. Im Gegensatz zu Mitteleuropa kann man dort über weite Strecken nicht Radio hören.
Bylgjan sendet einen Musikmix nach meinem Geschmack. Von den aktuellen internationalen Hits (Justin Bieber, Adele,…) zu alten Liedern großer Künstler (Abba, Bryan Adams, Rod Stewart,…) und zwischendurch auch heimische Songs in isländischer Sprache ist alles dabei. Auf deutschsprachige Musik wartet man natürlich vergebens.
Nein, einmal in den drei Wochen habe ich einen deutschsprachigen Song gehört, sogar von einem Künstler aus meiner Heimatstadt: Falco mit „Der Kommissar“ aus den 80ern.
Von einem Isländer, mit dem ich im Laufe des Urlaubs ins Gespräch gekommen bin, habe ich erfahren, dass ein heimischer Musiker den Kommissar mit einem isländischen Text gecovert hat, und damit sehr erfolgreich war. Und nur deshalb hat sich auch das Original im Radio durchgesetzt. Er hat mir dann auch auf seinem Tablett die Coverversion vorgespielt.

Nach dieser Anekdote aber wieder zurück in die Westfjorde. Der höchste Wasserfall in dieser Region ist der Dynjandi,…
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…zu dem wir hinmarschiert sind.
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Und weiter geht die Fahrt durch die Westfjorde.
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Wir besuchen den Aussichtsberg Sandafell und blicken auf den Ort Þingeyri.
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Hier weiß man, warum man Allradantrieb hat.
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In Nupur besuchen wir den Ziergarten Skruður.
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Kurz vor dem Tagesziel geht die Reise durch einen 6km langen Tunnel. Dieser Tunnel ist einspurig und hat alle 200 bis 300 Meter Ausweichnischen. Und weil das noch nicht spektakulär genug ist gibt es in der Tunnelmitte auch noch eine Kreuzung. (Natürlich ohne Ampel, Abbiegespur oder ähnlichem Luxus. Eine „Vorrang geben“ Tafel reicht. Bei uns hingegen heißt es, dass einröhrige Tunnel mit doppelter Sperrlinie zu gefährlich sind. Da muss eine zweite Röhre her.
Ich muss allerdings auch zugeben, dass das Verkehrsaufkommen in Island viel geringer ist, als jenes in Mitteleuropa.
Nach dem Tunnel erfolgt ein kurzer Stopp.
Meine Frau fotografiert das Tagesziel Ísafjörður…
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…und ich den Tunnel sowie (extra fürs Forum) das Schigebiet von Ísafjörður.
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Es gibt hier drei Schlepplifte, eine flache erste Sektion und rechts hinauf eine steile zweite Sektion.
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Zum dritten Lift muss man zoomen.
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Für eine Wanderung durchs Schigebiet ist leider zu wenig Zeit. Die Talstation dieses Leitner-Liftes kann ich mir aber trotzdem genauer anschauen.
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Der Lift hat auch noch das Pickerl bis 2017.
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10. 8. 16:
Nach der Nacht in Ísafjörður geht es zunächst in das Fischerdorf Osvör bei Bolungarvik das ein einziges Freilichtmuseum ist und das Leben der Fischer von früher zeigt.
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Blick von Osvör nach Bolungarvik.
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Weiter geht es durch die Westfjorde nach Suðavik wo sich Islands Polarfuchszentrum befindet. In einem Museum erfährt man viel über die Tiere, in einem Gehege vor dem Museum kann man zwei Füchse beobachten.
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Blick zum Gletscher auf der Halbinsel Strandir.
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Im Skötufjörður treffen wir auf eine Seehundkolonie, die wir einige Zeit beobachten.
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Bereits am frühen Nachmittag erreichen wir den Reiterhof von Heydalur, wo es nicht nur zahlreiche Island-Pferde gibt,…
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…sondern auch einen frei lebenden Polarfuchs.
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Wir nützen die Zeit zum Relaxen im Hotpot. Der Hof bietet zwei künstlich angelegte Pots,…
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…und ein Erdloch mit Warmwasser.
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11. 8. 16:
An diesem Tag verlassen wir die Westfjorde und reisen zur Halbinsel Vatnsnes. Zunächst machen wir bei der kleinen Schlucht Husavikurkleif einen kurzen Halt.
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Dann passieren wir den Ort Prestsbakki. Habe ich zu Beginn des Berichts schon erwähnt, dass man in Island überall auf Schafe trifft? In Prestsbakki leben sie am eingezäunten Friedhof.
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Bald erreichen wir die Halbinsel Vatnsnes, die in Island als das Zentrum der Seehundbeobachtung gilt. Im Museum von Hvammstangi erfährt man alles über diese Tiere. Wir beobachten sie bei unserem Etappenziel in Osar.
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Dort befindet sich im Meer auch ein markanter Felsen, der den Namen Hvitserkur trägt.
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Ich kann hier nur das klassische Motiv von der Küste zum Felsen anbieten. Viele Touristen lassen in Island ihre Kameradrohnen steigen, um andere Perspektiven zu zeigen. Dies konnte ich nicht nur bei diesem Felsen, sondern in ganz Island beobachten. Die Drohnenflüge sind bereits so zahlreich, dass es schon großflächig beschilderte Drohnenverbote gibt, vor allem in den Nationalparks und im Bereich der Vogelbrutgebiete.

12. 8. 16:
Zunächst gilt es in unmittelbarer Nähe unseres Quartiers die burgförmige Basaltsäulenformation Borgavirki zu betrachten,…
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…ehe es nun erstmals auf dieser Reise ins Hochland geht. Dabei ist zu beachten:
Ist der Tank voll? Je nach Hochlandpiste kann es sein, dass man bis zu 400km keine Tankstelle hat.
Ist genug Proviant vorhanden? Lebensmittelgeschäfte oder Restaurants gibt es nicht. Nur bei wenigen Berghütten kann man kleine Speisen und Getränke erwerben. Wobei die Getränke kein großes Problem darstellen, da das Wasser in Island nahezu überall trinkbar ist.

Unser Etappenziel ist das Berghaus Kerlingarfjöll, das über die Hochlandpiste Kjölur zu erreichen ist. Das Hochland ist karg und vegetationsarm.
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Der Höhepunkt dieses Tages ist sicher der Besuch des Geothermalfelds bei Hveravellir. Hier merkt man, dass man auf einer Vulkaninsel ist. Überall brodelt heißes Wasser und Schwefeldämpfe steigen auf.
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Geothermalfelder dieser Art werden wir im Laufe der Reise noch einige besuchen. Das besondere an jenem hier in Hveravellir ist, dass es im Gegensatz zu jenen in den Myvatn oder beim Geysir nicht übertouristifiziert ist, da es nur mit Allradfahrzeugen erreichbar ist.

Wir erreichen am frühen Abend das Berghaus Kerlingarfjöll.
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13. 8. 16:
Wir setzen die Reise fort und fahren die Hochlandpiste Kjölur weiter Richtung Gullfoss.
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Der Gullfoss ist einer der mächtigsten Wasserfälle Islands.
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Nach ausführlicher Betrachtung des Gullfosses geht die Reise weiter zum nahe gelegenen Geothermalfeld Haukadalur. Die meisten Besucher starren dort auf ein mit Wasser gefülltes dampfendes Loch.
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Etwa alle zehn Minuten bildet sich dann diese Kuppel…
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…und Wasser schießt in die Luft.
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Es handelt sich dabei um Strokkur, Islands fleißigsten Geysir. Er schießt das Wasser 10 bis 20 Meter in die Höhe.
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Dieser Geysir fasziniert uns sehr, so dass wir dort sehr viel Zeit verbringen. Danach geht die Fahrt weiter zum Hrauneyjar-Highland-Center, wo wir uns für zwei Nächte einquartieren.

14. 8. 16:
Den Tag dazwischen nützen wir um Landmannalaugar zu besuchen. Dieser Ort ist bekannt für seine bunten Berge.
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Einen dieser Berge, den Blahnukur, wollen wir besteigen. Es ist der rechte Hintere.
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Am Weg betrachten wir die Berge der Umgebung. Kein Bild ist mit Photoshop bearbeitet. Die Farben sind tatsächlich so.
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Der Gipfel ist erreicht. Wir blicken zurück nach Landmannalaugar…
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…und auf die umliegenden Berge.
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Nach dem Talmarsch geht es noch durch die Schlucht Grænagil.
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Zum Schluss haben wir uns noch ein Bad im warmen Fluss verdient.
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15. 8. 16:
Es folgt nun ein sehr erlebnisreicher Tag. Auf der Hochlandpiste Sprengisandur durchqueren wir erneut das karge Landesinnere.
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Hohes Tempo ist auf diesen Straßen unmöglich.
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Wir erfreuen uns an den nahen Gletschern…
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…und müssen manchmal auch Flüsse durchqueren.
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Wenn es das Auto vor uns schafft, dann schaffen wir das auch.
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Dass wir überhaupt ein Auto vor uns hatten, war Zufall. Auf der Sprengisandur sind uns den ganzen Tag lang maximal 20 Autos entgegengekommen, und die natürlich alle um die Mittagszeit. Die Hochlanddurchquerung nimmt den ganzen Tag in Anspruch.

Erneut geht es an Gletschern vorbei.
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Es gibt kaum Vegetation. Nur neben Flüssen wachsen Moose.
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Am Ende der Sprengisandur warten noch zwei spektakuläre Wasserfälle auf uns. Zunächst der von schönen Basaltsäulen gerahmte Aldeyjarfoss,…
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…dann der Goðafoss.
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Schließlich ist unser Etappenziel Husavik erreicht. Doch damit ist der eindrucksvolle Tag noch nicht zu Ende. Husavik ist das isländische Zentrum der Walbeobachtung. Da wir sehr schönes Wetter haben und wir die 20:00 Uhr – Beobachtungstour noch leicht erreichen verbringen wir den Abend auf einem Schiff.
Wir verlassen den Hafen von Husavik. (Der gelernte Alpinforumler wird sicher den Schlepplift an Land erkennen.)
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Es sind sogar zwei Lifte.
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Doch wir sind hier nicht zur Liftbeobachtung sondern zur Walbeobachtung. Und tatsächlich: Hier am Wasser ist kein Geysir sondern ein Wal, der gerade Wasser in die Luft spritzt.
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Ein Wal war dem Schiff sogar relativ nahe.
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Bei dieser Schifffahrt waren nicht nur die Wale ein Erlebnis,…
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…sondern auch das Wetter. Während es an Land regnete…
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…hatten wir über dem Meer einen wunderschönen Sonnenuntergang.
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Dieser Wal startet gerade einen Abtauchvorgang,…
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…ehe er seine Schwanzflosse von der untergehenden Sonne anstrahlen lässt.
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16. 8. 16:
Der nächste Tag steht im Zeichen des Nationalparks Jökulsargljufur. Doch bevor wir dort hin fahren besuchen wir noch die Talstation des Schleppliftes, der in unmittelbarer Nähe unserer Unterkunft ist.

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Flutlichtpisten sind in Island obligatorisch.
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Schauen wir uns die Talstation noch näher an.
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Meine Frau und ich sind nicht die einzigen Österreicher an diesem Ort. Der Schleppliftantrieb ist auch einer.
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Doch nun geht es zum Nationalpark Jökulsargljufur. Die erste Station machen wir in Asbyrgi. Dort spazieren wir zum Botnstjörn.
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Die Felswand spiegelt sich im Teich.
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Die zweite Station im Nationalpark ist in Vesturdalur. Dort spazieren wir zwischen den Felsen Hljoðaklettar…
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…und gehen zu den Steinen Karl og Karling.
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Den dritten Stopp im Nationalpark machen wir beim Dettifoss.
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Bevor wir zu unserem Tagesziel nach Reykjahlið fahren, spazieren wir noch vom Dettifoss zum Selfoss.
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17. 8. 16:
In Reykjahlið sind wir wieder für zwei Nächte untergebracht. Der Ort liegt in der Region Myvatn, was übersetzt so viel wie Mückenwasser heißt. Die Kamera nach unten gerichtet sehen wir das Wasser, im konkreten Fall bei den Pseudokratern von Skutustaðir.
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Die Kamera nach oben gerichtet sehen wir die Mücken.
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In dieser Region sollte man beim Staunen den Mund geschlossen lassen und Picknick im Freien vermeiden, außer man liebt Mücken als Nahrungsaufnahme.

Wir machen nun eine Rundfahrt durch die Region Myvatn.
Bei der Halbinsel Kalfaströnd stehen schöne Lavaschlote im Wasser.
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Die Felsformationen bei Dimmuborgir sind beeindruckend.
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Dieser Felsen wird Trollkirche genannt.
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Bei Hverir ist wieder ein Geothermalfeld. So wie in Hveravellir findet man auch hier kochendes Wasser,…
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… und dampfende Erdlöcher. Die ganze Gegend duftet nach Schwefel.
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Besonders nett sind hier die kochenden Schlammtöpfe.
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Weiter geht die Fahrt nach Leirhnjukur um dort ein junges Lavafeld zu besichtigen. Am Weg dorthin kommen wir am Pass Krafla vorbei, wo sich dieser KSSL befindet.
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Das soll nun auch der letzte Schilift sein, der uns in diesem Urlaub begegnet. Wer den Bericht nur wegen Liften liest, kann hier nun aufhören, wer sich weitere Islandbilder anschauen will – Bitte weiterlesen.

Wir sind nun beim Lavafeld Leirhnjukur, dem letzten Besichtigungspunkt des Tages.
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18. 8. 16:
Nach den touristisch gut erschlossenen Myvatn soll es nun ein letztes Mal für zwei Übernachtungen ins Hochland gehen. Die heutige Tagesetappe geht von Reykjahlið ins Berghaus Sigurðarskáli am Kverkfjöll.
Das Hochland ist wie immer karg. Der markante Berg im Hintergrund ist die Herðubreið.
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Wieder müssen einige Flüsse überquert werden. Diesen habe ich extra fürs Foto ein zweites Mal gefurtet.
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Bei Askja wandern wir durch die Schlucht Drekagil.
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Am Ende der Schlucht ist einer von Islands zahlreichen Wasserfällen.
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Wie so oft haben wir auch diesmal am Abend davor ein paar Nudeln mehr gekocht, Gemüse dazu geschnitten, Thunfisch aus der Dose dazu getan, das ganze mariniert und das Mittagessen für den nächsten Tag ist perfekt. Jetzt noch ein schöner Picknickplatz im Hochland…
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…und das Essen schmeckt besonders gut.

Nun sind wir gestärkt für eine kurze Wanderung…
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…zum Vitikrater. Das ist der vordere Krater, dessen Wasser so warm ist, dass man darin auch baden kann. Der hintere See ist das Öskjuvatn.
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Nach dem Weg zurück und einigen Kilometern im Auto ist das Ziel für die nächsten beiden Nächte, das Berghaus am Kverkfjöll erreicht.
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Hier ist der einzige Ort der gesamten drei Wochen, an dem wir Bargeld benötigen. (5 Stück 100 Kronen Münzen pro Person für 5 Minuten Warmwasser zum Duschen; leider gibt es nicht überall Geothermalwarmwasser.) Sonst reicht für den gesamten Urlaub die Kreditkarte. Auch Kleinstbeträge werden selbstverständlich überall mit Karte bezahlt. Wir haben sogar öffentliche WC-Anlagen besucht deren Zutritt nur durch ein Drehkreuz möglich ist, welches mit einem Kreditkartenterminal gekoppelt ist.

Das Haus ist am Fuße des Vatnajökulls. Dieser Gletscher ist so groß wie das Bundesland Salzburg. Um die gesamte Gletschergröße bewusst zu erfassen müsste man wohl einen Rundflug buchen. Wir sehen im Laufe der nächsten Tage immer nur Teile des Gletschers. An diesem Abend geht die Sonne über dem Vatnajökull unter.
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19. 8. 16:
An diesem Vormittag besteigen wir den kleinen Berg hinter der Berghütte, den Virkisfell. Vom Gipfel blicken wir zum Kverkjökull, einem Teil des Vatnajökulls.
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Es sind aber noch größere Flächen des Vatnajökulls zu sehen. Rechts unten im Eck des Bildes ist der Ausgangspunkt der Tour, das Berghaus Sigurðarskáli zu sehen.
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Die Hütte hergezoomt. Man hat hier sogar Grasflächen für die Camper im Zelt geschaffen.
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Am Nachmittag geht es noch mit dem Auto zum Kverkjökull, wo wir noch zu einer Eishöhle marschieren.
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Aus der Höhle fließt ein reißender Gletscherfluss.
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20. 8. 16:
Auf rumpliger Piste verlassen wir das Hochland in Richtung Ostfjorde.
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Unser Mietauto hat diese Straßen gut überstanden und hat am Ende der Hochlandrouten noch beide Kennzeichentafeln, ein Umstand, der absolut nicht selbstverständlich ist. Schließlich sind uns sehr viele Fahrzeuge begegnet, die auf den Pisten ein Kennzeichen verloren haben.
Auf so mancher Hochlandpiste ist der Begriff Schlagloch eine Verniedlichung. Da müsste es Schlagschacht heißen.

Bei Egilsstaðir kommen wir zu einem See namens Lagarfljot. Dort starten wir eine Wanderung zum Hengifoss.
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Zuvor passieren wir aber noch den Litlanesfoss.
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Schließlich erreichen wir doch noch den Hengifoss.
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Bevor wir unser Tagesziel Berunes bei Djúpivogur erreichen kommen wir noch in den Ort Stöðvarfjöður, wo wir das Haus der Steinsammlerin besuchen.
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All die ausgestellten Mineralien hat Petra (so hieß die mittlerweile verstorbene Steinsammlerin) selbst in der Umgebung gefunden.
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21. 8. 16:
Die Reise geht weiter nach Brunnavellir bei Hornafjörður. Kurz nach Start der Tagesetappe kommen wir nach Eyjolfsstaðir. Dort wandern wir durch das Tal der Fossa.
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Einige KFZ-Kilometer später erreichen wir das Naturschutzgebiet Teigarhorn. Dort kann man zahlreiche Mineralien in Felswänden entdecken. Mitnehmen leider verboten.
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Den nächsten Stopp machen wir in Höfn. Wenn man von dort über die Meeresbucht blickt, kann man einige Gletscherzungen des Vatnajökulls sehen.
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Zwei dieser Gletscher besuchen wir noch mit dem Auto. Zuerst sind wir beim Hoffelsjökull…
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…dessen Eisberge sich im Gletschersee schön spiegeln.
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Danach besuchen wir noch den Flaajökull…
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…ehe wir zum Tagesziel Berunes fahren, wo wir für zwei Nächte bleiben.

22. 8. 16:
Heute machen wir einen Ausflug in den Skaftafell-Nationalpark. Auf dem Weg dort hin kommen wir aber zunächst beim Jökulsarlon vorbei. Mit diesem Amphibienfahrzeug machen wir dort eine Bootstour.
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Dabei sehen wir viele schöne Eisberge.
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Beim Nationalpark angekommen, machen wir eine Wanderung zum Svartifoss.
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Wie schon bei anderen Wasserfällen beeindrucken auch hier die Basaltsäulen.
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Bei unserer Rundwanderung kommen wir noch an weiteren Wasserfällen vorbei.
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Zuletzt kommen wir noch zum Skaftafellsjökull, ein weiterer Gletscher des Vatnajökulls.
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Auch hier beeindrucken die Eisberge im Gletschersee.
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23. 8. 16:
Nun geht die Reise weiter zum Gästehaus Steig bei Vik. Bei dieser Tour gibt es viele schöne Kleinigkeiten zu sehen. Zuerst machen wir Halt bei einem weiteren Gletschersee mit Eisbergen, dem Breiðarlon. Auch er ist Teil des Vatnajökulls.
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Der nächste Halt ist in Dverghamrar, wo es wieder schöne Basaltsäulen zu sehen gibt.
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Bereits beim vorigen Bild war im Hintergrund der Foss a Siðu zu erkennen. Hier haben wir ihn groß im Bild.
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Ebenfalls in der Nähe ist der Kirkjugolf, ein Basaltboden mitten in der grünen Wiese.
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Es folgt eine Wanderung entlang der Schlucht Fjaðrargljufur.
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Bei Vik machen wir am schwarzen Strand Reynisfjara einen Erkundungsspaziergang.
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Hohe Felsen im Meer werden von mächtigen Wellen umspült.
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Hier stehe ich vor einer interessanten Basaltsäulenhöhle.
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Wir fahren ein kleines Stück weiter zum Kap Dyrholaey (Torhügelinsel),…
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…in dessen Nähe sich diese hübsche Felsformation befindet.
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Im nahen Gästehaus sind wir für zwei Nächte einquartiert.

24. 8. 16:
Nun steht ein Tagesausflug nach Þórsmörk am Programm. Da dieses Ziel wegen einer besonders tiefen Furt mit unserem Mietauto nicht zu erreichen ist, nehmen wir ab Seljalandsfoss diesen Hochland-Linienbus.
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So geht es unbeschwert durch die Flüsse.
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In Þórsmörk machen wir nun eine kleine Wanderung. Hier blicken wir zurück zu der Hütte, wo uns der Bus abgesetzt hat. Ebenfalls im Bild ist ein kleines Moorbirkenwäldchen. Bäume sind in Island eine Seltenheit. Hohe Bäume gibt es gar nicht.
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Der dominierende Berg / Gletscher an diesem Tag ist der Eyjafjallajökull.
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Auch hier kann man mächtige Gletscherspalten sehen.
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Nach unserer Wanderung nehmen wir wieder den Bus zurück zum Seljalandsfoss.
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Das besondere bei diesem Wasserfall ist, dass man hinter ihm vorbeigehen kann, da er sich über einen Überhang in die Tiefe stürzt.
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Fünf Gehminuten neben dem Seljalandsfoss ist der Gljufurarfoss, ein Wasserfall, der sich durch eine enge Schlucht stürzt.
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Bei der Rückfahrt nach Vik halten wir noch beim Skogarfoss.
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Das aufstäubende Wasser zerlegt das Licht der tiefen Abendsonne wunderschön in seine Spektralfarben.
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25. 8. 16:
Der letzte Urlaubstag ist gekommen und es geht mit dem Auto in Richtung Flughafen. Da der Abflug erst spät in der Nacht ist, können wir auch noch an diesem Tag etwas unternehmen. Zunächst fahren wir zur Alfagja bei Hafnir. Das ist die Kontinentalschlucht, die mit einer Brücke überspannt ist. Geologisch gesehen befindet sich Island nämlich zum einen Teil auf der Eurasischen Platte, zum anderen auf der Amerikanischen.
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Den Nachmittag verbringen wir in der Blauen Lagune, einem der 25 modernen Weltwunder.
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Nach drei Wochen und 3911km heißt es nun um 22:00 Uhr Rückgabe des Mietautos. Der Grand Vitara hat uns gut durch Island gebracht und wir waren fasziniert, wie man mit einem Auto über extreme Rumpelpisten und durch Flüsse fahren kann. Falls Jemand dieses Auto nur im Stadtverkehr verwendet, so würde ich in diesem Fall von Käfighaltung von Autos sprechen. Dieses Fahrzeug gehört ins Hochland von Island. Das ist sein natürlicher Lebensraum. (Naja, auf verschneiten Alpenpässen fühlt er sich vielleicht auch ganz wohl)

Mit dem Flieger geht es dann nach Wien. Zunächst erleben wir den Sonnenaufgang im Flugzeug.
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Dann setzen wir am Morgen zur Landung in unserer Heimatstadt an. Im Bild ist das General Motors Werk in Aspern und das benachbarte Stadterweiterungsgebiet Seestadt.
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Nach diesem Urlaub ist nur noch eine Frage offen geblieben:
In Island gibt es ja Elfen und Trolle (zumindest ist ein großer Teil der Isländer davon überzeugt).

Verstehen sich diese Trolle mit Schlümpfen, oder sind sie verfeindet?
SAISON 18/19: 6xDolomiten, 1xRosskopf, 6xIschgl-Samnaun, 1xKirchbach, 1xKönigsberg, 3xHochkar, 1xBreitenfurt, 1xUnterberg, 1xArabichl, 1xSankt Corona Simaslift, 2xMönichkirchen, 1xMönichwald, 1xSchmoll-Lifte Steinhaus, 4xStuhleck, 3xNiederalpl, 2xGemeindealpe, 1xAflenzer Bürgeralm, 1xPirstingerkogel Sommeralm, 1xGaaler Lifte, 1xLachtal


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Re: 190 Fotos; Island August 2016

Beitrag von Dolomitenfan » 18.09.2016 - 23:16

Ich möchte dem Bericht jetzt noch ein paar bewegte Bilder hinzufügen.

Papageientaucher am Latrabjarg
https://youtu.be/6YvpkfWbdJ0


Ein freilebender Polarfuchs balgt sich mit einem Hund beim Reiterhof Heydalur
https://youtu.be/5oWIo53nXiw

Eindrücke vom Geothermalfeld Hveravellir
https://youtu.be/g0hpAI-QpQY
https://youtu.be/Bi9VAMRb_k0

Der Geysir Strokkur
https://youtu.be/zAzNcbN3p5E

Eindrücke vom Furten auf der Sprengisandur F 26
https://youtu.be/njj5gyxw_WU
https://youtu.be/XZXNXKzI3Ok

Eindrücke vom Geothermalfeld Hverir in den Myvatn
https://youtu.be/orNuFqRsDFw
https://youtu.be/VnIh4SBdH8o

Furten auf der F 88 bei Herðubreiðarlindir am Weg zum Kverkfjöll
https://youtu.be/3U-D8DBMag4

Eindrücke bei der Fahrt auf der F 905 vom Kverkfjöll Richtung Egilsstaðir
https://youtu.be/1wgIK6qeNQM
Saison 2018/19: 1x Arabichl, 2x Mönichkirchen, 1x Stuhleck, 1x Simas Lift St. Corona, 3x Niederalpl, 1x Kirchbach, 1x Breitenfurt, 1x Mönichwald, 1x Unterberg, 1x Königsberg, 6x Dolomiti Superski, 1x Rosskopf, 1x Aflenz, 1x Schmolllifte, 2x Hochkar, 6x Ischgl/Samnaun

Saison 2017/18: 1x Hochkar, 5x Mönichkirchen, 1x Jauerling, 3x Niederalpl, 2x Unterberg, 2x Stuhleck, 1x Schmolllifte, 1x Grebenzen, 5x Kreischberg, 1x Lachtal, 7x Gröden/Seiseralm

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Re: 190 Fotos; Island August 2016

Beitrag von L&S » 18.09.2016 - 23:19

Zuerst mal vielen Dank, dass ihr uns mit den Fotos an eurer tollen Reise teilhaben lasst!

Hattet ihr eigentlich immer so schönes Wetter? Sieht aus als hättet ihr sehr viel Glück mit dem Wetter gehabt!
2015/16: 1x Ischgl, 1x HiTux, 1x Venet,1x Kappl, 1x Hochkönig,3x SHLF, 2x Gasteinertal
2016/17: 1x KaunertG 1x PitztG 1x SFL 5x SHLF 1x Eibl 1x Lizum 1x Nordkette 5x Zillertal 5x Stanton 2x WC am Sonnkopf
2017/18: 2x Venet, 1x Ischgl, 1x SFL, 1x Koralm, 1x Stuhleck, 1x Lizum, 1x SkiWelt, 1x Arlberg,1x Klippitz, 1x Petzen
2018/19: 1x Ischgl, 3x SkiWelt, 1x Nassfeld,1x Kals/Matrei, 1x St. Jakob/Def, 1x Heiligenblut, 1x Mölltaler, 1x Ankogel, 1x Unterberg, 2x Aberg, 1x Venet

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Re: 190 Fotos; Island August 2016

Beitrag von Dolomitenfan » 18.09.2016 - 23:24

Gerne lassen wir euch an unserem Urlaub teilhaben, doch der Dank gebührt chr der sich die Mühe gemacht hat, aus unseren über 3000 Fotos die besten rauszusuchen und zu einem Bericht zu verarbeiten!
Mit dem Wetter hatten wir ziemliches Glück, wir hatten nur 2 verregnete Tage, welche wir hauptsächlich im Auto verbrachten, da es lange Fahretappen waren. Alle Wanderungen konnten wie geplant stattfinden, lediglich die Ostfjorde zeigten sich stark bewölkt und im Süden war es sehr stürmisch mit dichter Bewölkung.
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Re: 190 Fotos; Island August 2016

Beitrag von br403 » 20.09.2016 - 20:53

Wow, ganz toller Bericht! Drei Wochen ist ja eine Menge, da hat man viel Zeit. Ich war im Juni auf Island und habe auch viele der Sachen gesehen (Steinsammlung ist was besonderes). Ich hatte im Juni auch sehr gutes Wetter, da war es hier deutlich schlechter. Dazu kam dann noch das es immer hell war, auch ein tolles Erlebnis.

Für Naturliebhaber ist Island wirklich ein Traum!

Auch das mit den Kreditkarten habe ich so erlebt, ist wirklich genial, man braucht praktisch kein Bargeld.

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Re: 190 Fotos; Island August 2016

Beitrag von starli » 21.09.2016 - 12:53

Das billige Warmwasser hat nur den Nachteil, dass es extrem nach Schwefel riecht und man zum Kochen deshalb das Kaltwasser verwendet.
Naja, auch in unseren Breiten sollte man kein Warmwasser zum Kochen verwenden ;-)

Ich hab mich zwar noch nicht en detail mit diesen Inseln auseinandergesetzt, aber wenn man sich für einen Urlaub in Island entscheidet, steht dann nicht automatisch auch "die Insel eins weiter", also Grönland, zur Wahl bzw. warum scheint sich fast jeder hier für Island und gegen Grönland zu entscheiden, ist Island landschaftlich so viel reizvoller?
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Re: 190 Fotos; Island August 2016

Beitrag von chr » 21.09.2016 - 17:17

Also ich kann zu Hause Warmwasser zum Kochen verwenden.

Grönland? Damit habe ich mich auch noch nicht auseinandergesetzt. Es gibt auf diesem Erdball noch viel, das ich kennenlernen möchte. Island war unter anderem wegen des Geysirs ganz oben auf der Liste der Urlaubswunschziele. Island und Grönland in einem Urlaub verknüpfen? Wir haben schon in Island Einiges vom Programm streichen müssen, da die Zeit zu knapp war.

Ehe ich mich mit Grönland näher beschäftige, möchte ich vorher noch Norwegen kennenlernen.
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Re: 190 Fotos; Island August 2016

Beitrag von starli » 22.09.2016 - 12:50

chr hat geschrieben:Also ich kann zu Hause Warmwasser zum Kochen verwenden.
Man kann auch rauchen - ungesund ist's trotzdem. Wenn du deine Leitungen und Warmwasseraufbereitungssysteme gut genug kennst, mag das für dich in Ordnung geht. Im Allgemeinen sollte man zum Trinken und Kochen jedoch nur Kaltwasser verwenden, das man einige Zeit laufen ließ, bis es wirklich galt ist, um etwaige ungesunde Absonderungen der Rohre durch stehendes (oder erst recht warmes) Wasser zu verhindern.
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Re: 190 Fotos; Island August 2016

Beitrag von valdebagnes » 22.09.2016 - 16:38

zum Warmwasser in Island: zum Teil wird es in Island direkt auch zum Duschen verwendet, dann richts es ganz schön stinkig, in moderneren Installationen über einen Wärmetauscher aber normal.
Im Unterschied zu sonst, wo man oft Warmwasser in einem Vorratsbehälter tagelang warmhält bevor sich der Inhalt einmal komplett getauscht hat ist der Umgang in Island wegen der Null-Kosten ein anderer: auch das Warmwasser fließt ständig und wird mit höherer Temperatur gefahren als in Energiesparländern, mikrobiologisch hätte ich da keine Sorgen.
Ehe ich mich mit Grönland näher beschäftige, möchte ich vorher noch Norwegen kennenlernen.
Umgekehrt find ich besser, wir hatten die Urlaube in der Reihenfolge Island, Norwegen, Kanada., also quasi von allein-auf-sich-gestellt-in-Natur-und-Abenteuer über schon-mehr-los-aber-naturmäßig-gut bis zu im-planierten-Anfahrtsweg-mit-Caddy-Alternativ-Beförderung-zum-mit-Zaun-gesicherten-Wasserfall-und-Slippery-when-wet-Warnschild :-)
"Das ist so schrecklich, dass heute jeder Idiot zu allem eine Meinung hat. Ich glaube, das ist damals mit der Demokratie falsch verstanden worden: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Es wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten." - Dieter Nuhr, Nuhr nach vorn, 1998, "Fresse halten"

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Re: 190 Fotos; Island August 2016

Beitrag von skikoenig » 27.10.2016 - 09:59

Hi,
vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht mit tollen Fotos. Der Bericht kann sich wirklich sehen lassen (leider erst heute entdeckt).

Die Kombination mit Grönland ist in jedem Fall machbar, aber auch eine entscheidende Kostenfrage. Ausserdem gibt es auf Grönland so gut wie keine Strassen. Also, Schiffstour oder Flugzeug sind hier angesagt. So Abwechslungsreich wie Island ist es bestimmt nicht im ewigen Eis!
Norwegen kann ich Euch aber nur empfehlen!!

Ich habe aber noch ein paar Fragen, da Island auch ganz oben auf unserer Liste steht:
Hattet Ihr eine fertig organisierte Tour? Also, habt ihr über einen Veranstalter die Unterkünfte gebucht oder hattet Ihr selbst im Vorfeld gebucht?
Ihr habt viele tolle Dinge besucht, habt ihr diese Tipps vom Veranstalter (sofern ihr einen hattet) erhalten, bzw. einen Plan bekommen, um auch die kleinsten Schluchten zu besuchen oder habt ihr Euch das aus Reiseführern selber rausgesucht? Konnte man alles gut finden?

Vielen Dank für Eure Antworten!

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Re: 190 Fotos; Island August 2016

Beitrag von chr » 27.10.2016 - 20:43

Wir hatten ein Reisebüro, das uns Flug, Mietauto, sämtliche Quartiere und die Fähre in den Westfjorden organisiert hatte. Vorschläge, was man an den einzelnen Tagen unternehmen kann, kamen auch vom Reisebüro.
Letztendlich war es aber meine Frau, die zusätzlich noch einige Wochen Arbeit in die Reiseplanung investiert hatte, um wirklich alle Ausflugsmöglichkeiten bis ins letzte Detail vorzubereiten.
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