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Balkan-Tour 11.-17.8.17 - 1: München - Budapest - Belgrad - Sutomore (Montenegro)

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Florian86
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Balkan-Tour 11.-17.8.17 - 1: München - Budapest - Belgrad - Sutomore (Montenegro)

Beitrag von Florian86 » 24.08.2017 - 17:54

Hallo zusammen!

Vorwort
Ich hoffe, dieser Bericht meiner Balkantour (BT) ist auch fürs Alpinforum geeignet, denn in den Sommerberichten heißts ja schon irgendwie „Wandern, Mountainbiken und alles was man im Sommer so macht!“ - und da zähl ich jetzt mal Reisen auch dazu. Dementsprechend ist dies ein Reisebericht über den West-Balkan, größtenteils mit dem Zug (deshalb ist der Bericht auch insgesamt etwas Bahn-lastig), abundzu mit Bus und Fähre. Gelaufen bin ich viel, bzw. einmal auch ein bisschen gewandert, und unheimlich schöne Berge gabs auch zu sehen, Lifte sind mir jedoch kaum begegnet leider.

Mein sehr ausführlicher Bericht bezieht sich eher aufs Reisen und die wunderbaren Erlebnisse dabei, und natürlich auch darauf, wie ich von A nach B gekommen bin. Die Fotos zeigen dabei Tickets, Verkehrsmittel, Landschaften und Städte, und sind mit einer kleinen Handkamera aufgenommen, teilweise auch durch Scheiben (Zug, Bus, Fähre) hindurch, sodass die Qualität nicht immer die Beste ist. Wen das stört, der möge an dieser Stelle lieber aufhören zu lesen. Und alle anderen lade ich ein, meine persönliche Reise mit zu erleben.

Aber genug des Vorgeplänkels! Zur Einstimmung gibt’s jetzt erstmal ein ziemlich trashiges Lied aus Serbien das mir bei Balkan unweigerlich in den Sinn kommt: „Das ist der Balkan“ ;-)

Direktlink


Vorplanung
Da der diesjährige Sommerurlaub erst Ende September sein soll, wollte ich unbedingt, wenns auf jeden Fall heiß ist, ans Meer fahren. Außerdem reizte es mich schon seit längerem, die Bahnstrecke Belgrad – Bar tagsüber zu befahren (letztes Jahr mit dem Nachtzug bekamen wir ja leider nicht so viel von der Landschaft mit). Obwohl mein Freund, mit dem ich meistens reise, viel Bahn fährt (BC100-Besitzer), ist ihm eine 12h-Fahrt tagsüber dann doch zu lang. Also war mir klar: diese Befahrung muss ohne ihn stattfinden. Da traf es sich gut, dass er in der Woche vom Feiertag (Maria Himmelfahrt) eh nicht frei nehmen konnte. So konnte ich guten Gewissens ohne ihn planen und hatte nur den Zwangspunkt bis Donnerstag zurück sein zu müssen, da wir von Freitag bis Sonntag mit Freunden noch wandern gehen wollten.

Ich frug dann zwar noch einen anderen Freund, dieser wäre aber nur bis Montag oder Dienstag mitgekommen und dann aufgrund von Terminen zurück geflogen. Letzten Endes entschied er sich aber dagegen, was im Nachhinein echt gut war, alleine reisen hat nämlich auch echt was für sich. Bis dahin überlegte ich, entweder im Uhrzeigersinn oder dagegen zu fahren, wobei ich den groben Verlauf mal in einer Karte dargestellt hab: München (A/B) – Budapest (1)/Zagreb (10) – Belgrad (2) – Sutomore (3) – Podgorica (4) – Nikšić (5) – Trebinje (6) – Dubrovnik (7) – Korčula (8) – Split (9) – Zagreb (10) – München (A/B); oder eben andersrum.
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Da das gelbe die Bahnlinien sind bewegte ich mich sofern eine Bahn vorhanden ist auf diesen, und nicht entlang der eingezeichneten Route, insofern liefert diese Karte eher eine Orientierung und nicht den genauen Routenverlauf; auch die längeren Fährfahrten an der Küste fehlen.

Eine Bedingung war, dass ich hauptsächlich in Orte komm, wo ich in den letzten zwei Jahren auf unseren Balkantouren noch nicht war. Außerdem sollte möglichst wenig Strecke im Bus zurück gelegt werden, weshalb ich zunächst viel recherchierte. Praktisch hab ich mir im Vorfeld so gut wie alle Möglichkeiten und Alternativen rausgeschrieben, aber hab mir auch immer einen Plan B überlegt, falls mal irgendetwas nicht klappt. Diese Sorge war aber tatscächlich unbegründet. Herauskam dann diese Aufstellung, die für den ein oder anderen interessant sein mag
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Das ist jetzt nur die Aufstellung der Runde und Fahrtmöglichkeiten im Uhrzeigersinn, aber falls jemand Interesse an der Gegenrichtung hat, kann ich das gern auch zur Verfügung stellen.

Als jedenfalls feststand, dass ich alleine reise, entschied ich mich eben für diese Runde, auch weil ich so die Chance hatte, evtl. in Split noch ein paar Arbeitskolleginnen zu treffen. Auch ergab meine Recherche, dass es ja nen tschechischen Kurs-Schlafwagen Prag – Budapest – Bar genau an meinem Wunschfahrtag gab. Also machte ich mich zum DB-Reisezentrum auf, und frug nach diesem Wagen. Da das aber ein Tag vor einem Fahrplan-Update war, wurde diese Reisemöglichkeit mit dem Beograd (G 341) bzw. Tara (IC 431) dem Mitarbeiter (noch) nicht angezeigt, war aber ein Tag später in der Reiseauskunft zu sehen. Immerhin konnte mir der Mitarbeiter ein Europa-Spezial für die Rückfahrt ausstellen, 1. Klasse von Split nach München für 69,90€. Probleme gabs allerdings bei der Reservierung: im 1. Klasse-Bereich konnte kein Ticket von Split nach Zagreb reserviert werden, obwohl der Zug reservierungspflichtig ist. Dafür bekam ich eine Reservierung für die 2. Klasse mit dem (unsinnigen) Vermerk auf Deutsch, dass die Reservierung vor Ort umzutauschen sei.

Eine weitere Idee war dann noch bei einer Bahnagentur per E-Mail nachzufragen, was ich auch tat. Die Antwort kam sehr schnell (auch an dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür!). Erstaunlicherweise wäre tatsächlich noch ein Platz im Dreierabteil des tschechischen Schlafwagens frei gewesen: 26€ für die Reservierung + 89€ für die Fahrkarte ab Budapest. Ersteres wäre OK gewesen, letzteres fand ich sehr teuer, im Vergleich dazu, dass die Fahrkarten beim Kauf vor Ort nur 15€ + 21€ kosten sollten. Mir wurde zwar noch angeboten, nur die Reservierung zu kaufen, und die Fahrkarten selbst dann vor Ort zu erwerben. Das hätte aber nicht mein Hauptproblem gelöst: in Belgrad schon sehr früh aufstehn zu müssen. Außerdem war es nicht klar, ob diese Kombination von gestückelten Tickets + durchgehende Reservierung „gültig“ gewesen wäre. Zusätzlich ist für mich der „Wert“ eines Viererabteils im Liegewagen eher höher als ein Dreierabteil im Schlafwagen, da man nach oben mehr Platz hat. Das Ticket von Budapest nach Belgrad samt Reservierung (15€ + 10€) holte ich mir dann online bei der ungarischen Bahn MAV, musste nur rechtzeitig am Ostbahnhof in Budapest sein, um das Ticket noch aus dem Automaten rauslassen zu können.

Das Ticket München – Budapest hätte es zwar auch billiger bei der MAV gegeben, und ich hatte sogar eine Bekannte, die sich etwas vor mir in Budapest befand, aber auch sie hätte das online-gebuchte MAV-Ticket erst am Dienstagmorgen rauslassen und loschicken können, was mir bei Abfahrt am Freitag etwas zu knapp war. Glücklicherweise wurden die DB-Tickets plötzlicherweise wieder günstiger, sodass ich für 89,90€ noch einen Spaßpreis 1. Klasse ergattern konnte.
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Was aber etwas gemein war: ich wurde im Premiumbereich (Managerabteil) gebucht, der Aufpreis von 15€ wurde mir aber erst angezeigt, als das Ticket schon bezahlt war. Da ich aber eh mit dem Gedanken spielte, diesen Aufpreis zu kaufen, um die MAV-Lounge in Budapest kennen zu lernen, beließ ich das dabei (ich fand dann noch die Info im Netz, dass es möglich wäre, diese Reservierung kostenlos zu stornieren, da dieser Fehler im Buchungssystem der DB bekannt ist).

Meine Unterkünfte buchte ich größtenteils vor, in Sutomore über ein bekanntes Hotel-Buchungsportal, und in Korčula sowie Split über eine bekannte Seite, die Privatzimmer vermittelt, denn alles Andere in Kroatien war mir für meinen Geschmack einfach zu teuer, v.a. da ich mich in den Zimmern eh kaum aufhalten wollte. In Zagreb konnte ich dann noch bei 2 Freunden unterkommen. Die zweite Übernachtung ließ ich mir offen, da ich nicht wusste, ob alle Anschlüsse mit den Zügen klappen, kann ja auf dem Balkan doch mal gern sehr lange Verspätungen geben.

Irgendwo las ich dann noch als Tipp, dass auf eine montenegrinische Busseite definitiv Verlass sei, weshalb ich dort die Fahrtmöglichkeit von Nikšić nach Trebinje nochmal überprüfte. Da wurden mir dann eine Woche vor meiner Fahrt nur noch vier freie Plätze im gewünschten Bus angezeigt, sodass ich mich entschloss, dieses Ticket für 6,50€ auch schon vorab zu buchen. Die Sorge war zwar unbegründet im Nachhinein, aber das Online-Buchen über diese Seite ging auch super unkompliziert und das Ticket wurde problemlos anerkannt.

Es geht los… von München über Budapest und Belgrad nach Sutomore

Zunächst mal der Routenverlauf der ersten 2 Tage mit einer Nacht dazwischen.
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München (A) – Budapest (1) – Belgrad (2) – Sutomore (B), das Gelbe sind die Bahnlinien auf denen ich in der Regel fuhr.

Endlich! Ich fühlte mich richtig urlaubsreif, da die letzte komplett-freie Woche doch schon recht lange zurück lag (Skiurlaub Anfang März). Am Freitag arbeitete ich noch einen halben Tag, fuhr dann aber rechtzeitig von der Arbeit wieder nach Hause, um mein Gepäck (1 mittelgroßer und 1 kleiner Rucksack inkl. Tablet, Laptop, Lesestoff und Proviant) zu holen. Damit gings dann zum Münchner Hauptbahnhof und ich hatte noch etwa eine dreiviertel Stunde, um in der Lounge Suppe, Kuchen und ein Getränk zu genießen. Die Zeit ging dann aber doch sehr schnell vorbei und ich nahm meinen Platz im Railjet ein. Das „Manager-Abteil“ (ohne Tür allerdings ;-)) war schon ganz nett: die Sitze sind riesig, haben einen Tisch integriert und man kann die Füße bequem hochlegen. Außerdem sind die gegenüberliegenden Sitze etwas schräg versetzt, sodass man theoretisch nach vorne etwas mehr Platz hat. Aufgrund der großen Sitze und des dafür eher geringen Sitzabstandes wirkt das Ganze dann aber doch eher beengt – und das, obwohl ich Abteile an sich mag. Auch das Aufstehen ist nur bei eingeklapptem Tisch möglich, d.h. man muss etwas alle Dinge auf dem Tisch umräumen, um aufzustehen.

In Salzburg hatte der Zug 25min Aufenthalt. Also dachte ich mir recht spontan: warum nicht auch dort schnell in die Lounge, bisschen Kaffee, Kaltgetränk und Kekse genießen. Zeitlich war das überhaupt kein Problem. Kurz danach kam dann das erste mal eine ÖBB-Mitarbeiterin und frug, welches Willkommensgetränk es denn sein darf. Mein Gegenüber und ich entschieden uns für n Bier. Nebenbei kamen wir an nem Voralpensee vorbei (ich vermute Wallersee).
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Kurz nach Wien kam dann das zweite, identische Willkommensgetränk, und schwupps waren wir schon in Ungarn, Hegyeshalom.
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Ab dann kam ich mit meinem Gegenüber etwas ins Gespräch, ein Deutscher mit einer ungarischen Frau, der sie inklusive Kinder in Budapest abholen wollte. Er war aber nur im Zug, da es wenig Sinn machte, mit einem zweiten Auto nach Ungarn zu fahren.

Auf dem kurzen Stück zwischen Kelenföld und Keleti hatte ich dann das Abteil für mich,
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Da die Lounge in Budapest (die 3. an diesem Tag :-)) nur bis 21:15 offen hat, besuchte ich sie direkt nach der sehr pünktlichen Ankunft gegen Viertel vor 9. Der Mitarbeiter war wenig begeistert (sonst nutzte niemand dieses Angebot), meinte aber ich hätte noch ne halbe Stunde. Ein bisschen was knabbern, ein Kaltgetränk war allemal drin.
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Da ich eben der einzige Gast war, verließ ich dann schon um kurz nach 9 die Lounge wieder, das war dann doch etwas ungemütlich. Das Ticket-Ausdrucken am Automaten ging dann sehr unkompliziert und innerhalb von wenigen Sekunden.
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(auf Nachfrage bekam ich nach dem Aussteigen in Belgrad irgendein Ticket wieder, nicht aber die Reservierung für den Liegewagen; außerdem zu sehen sind Ticket und Reservierung für die Weiterfahrt gen Montenegro)
Beim Umherlaufen im Bahnhof war ich dann etwas geschockt, denn es standen nur drei serbische Sitzwagen auf meinem Gleis zum Weiterfahren, der serbische Liegewagen, den ich gebucht hatte, fehlte leider.

Meinen Essensproviant hatte ich auf der ganzen Fahrt nicht angerührt, aber auch überhaupt keinen Hunger aufgrund der vielen Lounge-Besuche. Dennoch kaufte ich noch weitere Verpflegung in einem nahegelegenen Supermarkt, man weiß ja nie, ob am nächsten Morgen Zeit dafür ist, und Essen kaufen im Tara ist soweit ich recherchiert hatte eher nicht möglich.

Den Abend ließ ich dann vor dem Bahnhof mit nem Bier (ohne ausreichend angedüdelt zu sein kann ich im Nachtzug leider nicht schlafen ;-)) ausklingen mit Blick auf Trolleybusse und den Vordereinang des Bahnhofs.
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Dabei kam mir auch der Gedanke, dass der tschechische Schlafwagen auch noch fehlt, also muss ja noch in irgendeiner Form rangiert werden. Als ich wieder in den Bahnhof reinging, warf ich einen Blick auf die Abfahrts- und Ankunftstafel.
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Und siehe da: Schlaf- und Liegewagen war nun vorhanden. Ich war der erste im Abteil, hatte ein oberes Bett, und entschied mich nach Absprache mit dem zweiten Reisenden für das rechte Bett. Vorher konnt ich noch ein paar „unberührte“ Fotos machen, sehr rustikal, aber auch gemütlich, wie ich finde.
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Ich warf auch einen schnellen Blick ins „Badezimmer“.
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Der zweite Reisende war ein Russe, der schon länger in Budapest lebte und zum Familientreffen (die Familie wohnt größtenteils in Rumänien) nach Belgrad fuhr. Außerdem kam noch ein jüngeres, belgisches Pärchen hinzu.

Da ich schon alles verstaut und hergerichtet hatte, ging ich auf den Gang, um Platz zu machen. Sofort kam ich mit einem netten Norweger ins Gespräch, aber irgendwann verzog er sich auch und mich sprach eine deutsche Frau an, die mit ihrem Mann und zwei Töchtern (9 + 11 Jahre) unterwegs war. Schnell erfuhr ich, dass sie auch am nächsten Morgen gleich weiter nach Montenegro fahren wollten: sie hatten die Tickets bei der Bahnagentur Wasteels, Herrn Popović, unkompliziert gebucht, der sie am Bahnhof in Belgrad erwarten sollte. Jedenfalls macht die Frau freiberuflich Radiobeiträge und frug, ob sie mich interviewen darf, denn solch eine Zugreise, wie ihn die Familie macht, könnte einen guten Beitrag ergeben. Normalerweise fängt man zwar erst nach Auftragserteilung zu arbeiten an, aber in diesem Fall wurde wohl eine Ausnahme gemacht: man fängt halt ein, was man kriegen kann. ;-) Das Interview führte dann schlussendlich die älteste Tochter der Familie; dafür dass es ihr erstes Interview war, ging das ziemlich gut. Währenddessen wurden wir plötzlich noch ziemlich weit rumrangiert, schon vor der fahrplanmäßigen Abfahrt, was uns doch etwas verwirrte. Der erste Gedanke war: zum Glück sind wir schon im Zug.

Da es für die Kinder aber doch bald Schlafenszeit war und sie immer aufgedrehter wurden (ist ja alles aufregend und dann ist da noch jemand Fremdes „zu Besuch“) ging ich dann in mein Abteil zurück, nicht ohne vorher aufgefordert zu werden, doch im nächsten Zug tagsüber mal bei ihnen vorbei zu schaun.

In meinem Abteil regte ich dann an, sich noch ein bisschen zusammen zu setzen, was von allen befürwortet wurde. Das hatte ich im Liegewagen in Deutschland trotz ähnlichen Abfahrtszeiten leider noch nie erlebt. Der Zugbegleiter kam dann auch relativ schnell und nahm uns das Ticket und die Reservierung ab. Danach erfuhr ich das ein oder Andere über meine Mitreisenden, die wirklich alle sehr nett waren. Der Russe trank unklischeehaft Orangensaft, während der Rest dem Gerstensaft zugeneigt war. Ich hatte noch zwei Flaschen aus der fränkischen Heimat dabei, ein gutes, mir bekanntes Greif aus Forchheim und ein mir bis dahin unbekanntes und auf Verdacht gekauftes Wolf-Bier aus der Gegend von Würzburg; diese machten sich auch gut nebeneinander auf dem Boden, wie ich finde.
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Da ich gegen 12 immer noch nicht so recht müde war, meine Mitreisenden aber schlafen wollten, verabschiedete ich mich noch für eine Weile in einen der Sitzwagen (1. Klasse aber soweit ich mich erinner deklassiert) und las noch ein bisschen. Dass ich ja gar kein Ticket bei mir hatte, interessierte in diesem Moment auch keinen. Wer aber noch vorbei kam, war einer der tschechischen Schlafwagenbetreuer mit einem mobilen Trolley. Dieser war wirklich überaus süß (wenn ich das hier sagen darf ;-)) und verkaufte tschechisches Bier (Gambrinus) für unglaubliche 1,30€. Der Arme ist ja wirklich auch ganz schön lang unterwegs…

Um kurz vor 1 wurd ich dann doch müde und legte mich ins Bett. Die Nacht wurde aber noch von zwei etwas verspäteten Grenzkontrollen unterbrochen. Ich empfand die Grenzer aber als eher freundlich und sie haben uns auch ziemlich schnell abgewickelt, sodass ich gar nicht so richtig wach werden musste. Planmäßig sind diese Kontrollen bei den Halten in Kelebia von 1:06 bis 1:40 und in Subotica von 1:54 bis 2:26, wenn man der DB-Auskunft glauben kann.

Um kurz vor 6 klingelte schon der Wecker und wir fuhren in eine Stadt rein, weshalb meine Mitreisenden plötzlich emsig mit dem Zusammenpacken anfingen. Ich dachte mir, ich bleib erstmal liegen, denn selsbt wenn der Zug pünktlich ist (was ich nicht so recht glaubte, da wir in Ungarn schon etwas Verspätung aufgebaut hatten), hab ich trotzdem fast 3h für den Übergang auf den nächsten Zug und sofort wieder losfahren wird der Nachtzug ja auch eher nicht. Und so war es tatsächlich, dass diese größere Stadt eben nicht Belgrad sondern Novi Sad war, wo wir planmäßig um 4:45 sein sollten. So konnt ich mich nochmal gemütlich umdrehen, ein wenig dösen und ein paar Morgenbilder aus dem Zug heraus schießen.
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Auch in den tschechischen Schlafwagen warf ich einen kurzen, mich blendenden Blick.
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Bei der Einfahrt in den Belgrader Bahnhof um 7:20 rum, also mit einer guten Stunde Verspätung, begegneten mir die schon aus dem letzten Jahr bekannten, geschlossenen Autotransportwägen.
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Gemütlich verließ ich den Zug, verabschiedete mich von meinen Mitreisenden und suchte den internationalen Ticketschalter auf. Da ein Kreditkarten-Zeichen zu sehen war, dachte ich mir, ich komme ohne Geld abheben über die Runden. Vor mir standen 6 Leute in der Schlange, doch diese wollten alle nach Rumänien, weshalb sie abgewimmelt und auf den Busbahnhof verwiesen wurden. Bzw. sie könnten ja mit dem Zug nach Vršac fahren und dann schaun, wie sie weiter kommen. Auf jeden Fall wurde der Zugverkehr von dort nach Timișoara in Rumänien erst kürzlich eingestellt, das hat sich wohl noch nicht zu allen rumgesprochen. Ich war dann wohl der erste in der Schlange, dem die wirklich nette Verkäuferin wieder etwas verkaufen konnte, nämlich das Ticket nach Sutomore (siehe oben). Auch der RailPlus-Rabatt von 25% (!) wurde nach Vorlegen der BahnCard anstandslos gewährt, sodass das Ticket nur 15,80€ + 3€ Reservierungsgebühr kostete.

Das Kaufen ging so schnell, sodass ich noch fast 2h bis zur Abfahrt Zeit hatte, also beschloss ich (mit Gepäck) noch mal in die Stadt zu schaun und mir ein Café zum Frühstücken zu suchen. Zu dem Zeitpunkt kamen mir meine belegten Brote immer noch nicht sehr attraktiv vor. Beim Gang über den Markt entdeckte ich Brombeeren, die mich wiederum ziemlich arg anlachten, also doch ein bisschen Geld abheben! Bei meiner Kreditkarte zahl ich zum Glück nur einen geringen prozentualen Betrag an Abhebegebühr, sodass man auch problemlos Kleinstbeträge holen kann.

Bis ich endlich ein Café fand, das mir zusagte, verging doch einige Zeit und ich war der einzige Gast bei 3 Mitarbeitern. Aber es war trotz des frühen Zeitpunktes alles von der Speisekarte verfügbar, leider keine Pfannkuchen (auf die ich Lust gehabt hätte), also gabs so etwas ähnliches: Omelette, Saft und Kaffee.
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Die Zubereitung dauerte doch etwas lang, aber der Obstkauf auf dem Markt ging sich noch gut aus. Überhaupt passierte es mir in diesem Urlaub oft, dass ich viel zu kurz an einem bestimmten Ort war, da ich die Zeiten oftmals falsch einschätzte oder mich verlief, aber gleichzeitig wirklich rechtzeitig vor Abfahrt (mindestens 20min vorher) am Abfahrtsort sein wollte, um das entsprechende Verkehrsmittel wirklich nicht zu verpassen.

In der Kamenicka unweit des Bahnhofes...
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… wurde man aufgefordert, kein Problem sondern eine Lösung zu sein.
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Noch ein schneller Blick auf den Belgrader Hauptbahnhof von außen.
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In einem Bahnhofskiosk verpflegte ich mich noch mit Kaltgetränken, es sollte ja schließlich eine lange Fahrt werden. Nur Essen hatte ich immer noch reichlich.

Dann machte ich noch ein paar vorsichtige, schnelle Fotos im Bahnhof, ohne allzu sehr aufzufallen, denn eine Fotoerlaubnis hatte ich nicht (es gab allerdings nie Probleme, weder dieser Reise noch auf den vorherigen Balkantouren).

Ein kroatischer Wagen stand rum.
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Und das war dann wohl mein Zug, überall Graffiti.
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Ein Speisewagen war ebenfalls eingereiht.
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Der Lovćen (B 432) aus Bar kam dann doch fast 2h verspätet und gut gefüllt an. Die Autowagen waren aber nur unten voll soweit ich das erkennen konnte.
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Vor dem Einsteigen noch ein kurzer Blick auf den tschechischen Schlafwagen.
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Innen dunkel, außen hell – Schilder provisorisch...
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Beim durchlaufen fand ich meinen Wagen erst nicht, bzw. konnte erst Zug- und Wagennummer nicht richtig zuordnen. Dann stellte ich fest, dass ich im (deklassierten,) klimatisierten 1.-Klasse-Wagen untergebracht war. Ob mir das Recht war oder nicht, da war ich mir nicht ganz so sicher, ich hatte zwar einen Fensterplatz, aber Fenster öffnen war natürlich nicht. Ein müdes Selfie gibt’s dennoch.
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Bequem war das Abteil aber schon irgendwie, nur Reservierungskärtchen waren wohl aus. ;-)
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Erklärung der Handbremse in verschiedenen Sprachen.
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Lautstärke-, Temperatur- und Lichtregelung war auch möglich…
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… und sogar eine funktionierende Steckdose gabs überraschenderweise, zufällig neben meinem Platz.
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Neben mir saßen noch zwei weitere Personen im Abteil, ein ca. 40-jähriger Mann und eine etwas jüngere Frau mir gegenüber am Fenster. Sofort textete der Mann die Frau zu, weshalb sie nach kurzer Zeit einen neuen Platz suchte. Dann versuchte der Mann, Dejan, sich mit mir zu unterhalten (bzw. er laberte mich zu), was aber eher schwierig war, da er keine mir bekannte Sprache sprach. Ein paar Sachen verstand ich natürlich schon, also dass er ne Tante in Deutschland hat und dass alles sehr, sehr schwierig für sie ist. Und ich glaub, er will auch nach Deutschland soweit ich das verstanden hab. Relativ kurz nach dem Start verschwand er, um sich zu rasieren und gab mir zu verstehen, ich solle das dem Schaffner mitteilen, falls dieser zum Kontrollieren kommt. Als er vom Rasieren zurück war, wurde entweder geschlafen oder ordentlich gequalmt sowie Kaffee und Bier getrunken. Mir wurde zwar auch von allem angeboten, aber ich hab dankend abgelehnt… relativ schnell wollte Dejan auch E-Mailadressen austauschen, und obwohl das aus meiner Sicht kein besonders angenehmer Kontakt war, war ich doch so höflich, den Austausch anzunehmen. Auch mein teils intensives Lesen half leider nicht, Dejan davon abzubringen mir seine Geschichten wieder und wieder zu erzählen.

Zwischen Belgrad und Lajkovac ging es wirklich im Schneckentempo voran, es wurde gebaut...
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Südlich von Valjevo gings durch ne relativ unberührte Schlucht in einem Mittelgebirge, sehr hübsch!
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In Užice hatten wir schon ca. 1h Verspätung. Dort stand ein moderner Stadler-Triebzug rum.
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An diesem Bife bekommt man wohl nix mehr zu essen.
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Hinten im letzten Wagen konnte man durch die Tür rausschaun – und die Landschaft war auch nach Užice sehr reizvoll, Berge, Dörfer, viel grün...
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Dann entschied ich mich doch mal, durch den Zug zu laufen, auch in der Hoffnung, meine deutsche, schon aus dem Nachtzug bekannte Familie wieder zu sehen. Immerhin könnte ich so eine Möglichkeit zum Unterhalten bekommen – und der Austausch der Mailadresse (um den eventuellen Radiobeitrag zu hören zu bekommen) fehlte ja sogar auch noch. Ich wusste auch, dass ich nicht ewig Zeit haben würde, da sie schon in Kolašin aussteigen wollten, um in den Bergen raften zu gehen. Nach meinem Wagen kam dann erstmal der Speisewagen (der nur Getränke anbot) und schon im darauffolgenden Wagen waren die vier einquartiert. Dort wurde ich mit großem „Hallo“ empfangen und auch sofort aufgefordert, ich könne doch bei ihnen mit im Abteil sitzen. Das lehnte ich zunächst ab, kommt ja auch gegenüber meinem einzigen Mitreisenden im anderen Abteil etwas blöd. Nach ca. 20min bei ihnen entschied ich mich dann aber doch um, denn mit netten, verständlichen Mitreisenden und zu öffnenden Fenstern ist das Reisen doch sehr viel netter. Also holte ich schließlich mein Gepäck, und murmelte zu Dejan noch sowas wie „my friends sit over there“. Er war zwar sichtlich enttäuscht, konnte es aber wohl dennoch nachvollziehen, glaube ich.

Aber weiter geht’s mit der Fahrt: zunächst an Bergwiesen vorbei.
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Auch gings durch einige überbreite Tunnel, die waren wohl für einen zweigleisigen Ausbau schon vorbereitet.
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Wie ich hielten auch viele andere Menschen oftmals den Kopf aus dem Fenster. Das war einfach herrlich sich den Fahrtwind um die Nase wehen zu lassen und auch die Kühle der Tunnel zu spüren. Ab und zu bekam ich jedoch den ein oder anderen Wassertropfen im Tunnel ab.

Bis auf durch den kurzen Wechsel des Handynetzes bekam man eigentlich die Durchfahrt über das bosnische Staatsgebiet gar nicht wirklich mit. Aber eine Staatsgrenze ist ja auch in der Landschaft nicht wirklich ersichtlich, und das bosnische Teilstück ist ja auch zu über der Hälfte im Tunnel. Erfreulich immerhin, dass in diesem Korridor keine Grenzkontrolle stattfindet. ;-)

Die Landschaft wurde immer gebirgiger, die Brücken höher.
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Aber es gab auch breitere Täler mit Dörfern, dieses Foto ist aus der Gegend von Priepolje.
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Die Bahnsteige waren teilweise sehr schmal. Auch wenn der Zug an manchen dieser Stationen hielt stiegen aber nur selten Leute aus oder zu.
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Die Landschaft bleibt beeindruckend.
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Trotzdem gabs für die Erwachsenen zwischendrin einen schön, aufgekochten Balkankaffee aus dem Bordrestaurant (je 1€), und für die Kinder ein Kaltgetränk. Die Grenzer stiegen schon in Priepolje ein und kontrollierten aus dem Zug heraus. Auch diese waren wirklich sehr nett und lachten viel. Ganz schüchtern frugen die zwei Mädels nach einem Stempel in den Pass, den man bei der Ausreise eigentlich nicht bekommt, aber in ihrem Fall wurde dann eine Ausnahme gemacht. ;-)

In Vrbnica, dem letzten Bahnhof in Serbien, verließen die Grenzer den Zug, und ich muss sagen: dieses Kloster anzuschaun hätte mich schon auch gereizt.
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Weiter gings durch traumhafte Schluchten.
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Und tatsächlich: den montenegrinischen Grenzbahnhof Bijelo Polje erreichten wir fast pünktlich, das fiele sogar in Deutschland wahrscheinlich noch unter „wenige Minuten später“.

Willkommen in Montenegro!
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Hier wurden dann auch die Räder und Achsen mit einem Hammer auf Schäden überprüft.
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Auch die Grenzer in Montenegro waren freundlich und hielten die Kontrolle eher kurz – vielleicht lag das aber auch dran, dass wir uns in einem Urlaubszug befanden. Den Stempel gabs hier immerhin frei Haus. Auch lief ein privater Getränkeverkäufer mit eisgekühlten Getränken durch den Zug, das Angebot nahm ich dann doch gerne an. Mit etwa 10min Verspätung ging es weiter in den Süden.

Langsam stand die Sonne auch schon im Westen, es wurde Abend, und die Brücken höher.
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In der Abendsonne kann man sich auch gut selbst ablichten.
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Breite und enge Täler wechselten sich ab.
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In Kolašin hieß es dann sich verabschieden. Wir wünschten uns gegenseitig „viel Glück und gute Reise“, winkten uns noch zu und hatten eh die E-Mail-Adressen ausgetauscht, also vielleicht hören wir wieder voneinander, immerhin verstanden wir uns ja wirklich gut. Eine Gruppe montenegrinischer Mädels stieg dann stattdessen zu. Ich glaube, sie fanden es aber eher merkwürdig, dass ich so viel aus dem Fenster lehnte und fotografierte. *g*

Je nach Blickrichtung war die Sonne schon auch sehr gelb.
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Zur Abwechslung kam auch mal ein Gegenzug (erkennt jemand den Bahnhof? Leider ist mein Foto nicht gut genug, um die Schrift zu lesen...)
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Weils so schön ist noch ein paar weitere Landschaftsbilder, das Abendlicht macht das ganze sehr heimelig wie ich finde.
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Ein Blick am Zug entlang zurück.
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Leider muss ich gestehen: ich hab das Mala-Rijeka-Viadukt in gewisser Weise verpasst, bzw. ich hab noch zurück geblickt, aber es nicht so richtig erkannt geschweige denn fotografiert. Aber ich bin ja auch hauptsächlich wegen des Gesamteindruckes mitgefahren und nicht wegen einer bestimmten Brücke, und diese Bahnfahrt an sich war einfach hammerschön.
Nur ab kurz vor Podgorica fing mich die Fahrt leider etwas zu nerven an, irgendwie hats mir dann doch gereicht, so lange im Zug zu sein. Das könnte ein weiterer Grund für die Unaufmerksamkeit gegen Ende sein.

In Podgorica sah ich dann noch den Lovćen (B 432) mit seinen Autotransportwagen in die Gegenrichtung entschwinden.
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In Sutomore kamen wir dann, wenn ich mich richtig erinner, mit etwa 20min Vespätung an, eigentlich schon toll für solch eine lange Reise, dann doch so pünktlich zu sein. Das Geld abheben konnte ich mir immerhin sparen, denn in Montenegro zahlt man ja wie bei uns mit dem Euro, auch wenn die Verwendung ja einseitig ist.

Meine gebuchte Unterkunft lag letwas oberhalb der Hauptstraße, aber nicht im Ortsteil wo der Bahnhof ist, sondern weiter östlich, knapp 2km zu laufen, was ich selbst mit Gepäck noch echt OK find. Aber da ich nicht an der großen Straße laufen wollte, beschloss ich die Strandpromenade zu nehmen. Das kam mir alles dann doch sehr surreal vor nach so einer langen, eher ruhigen Zugfahrt: Menschenmassen schlenderten auf und ab, sofort bekam ich Assoziationen zur Bergkirchweih oder anderen Volksfesten bei uns, also von der Anzahl der Menschen her. Die Bars boten Faßbier für 1€ und „Džin Tonic“ für 1,50€ feil, das sind mal Schnäppchen. Auch wenn ich solch einem Trubel an sich nicht abgeneigt bin, dann doch nicht mit Gepäck und wenn ich vergleichsweise müde bin.

Am Gästehaus angekommen fand ich es erst nicht, aber dann hörte ich von oben jemanden „Florian“ rufen, also war ich doch richtig. Der Sohn des Hauses konnte passabel Englisch, zeigte mir mein (winziges) Zimmer, brachte mir noch ein Willkommensgetränk auf die schöne Terrasse, frug noch, wann ich Frühstück haben will (9 Uhr) und ob dieses denn europäisch oder montenegrinisch sein sollte (natürlich letzteres!).

Als ich nach ner Essensmöglichkeit frug hieß es, ich müsse zum Strand runter. Nun gut: ohne Gepäck ja kein Problem, in 5min ist man dann auch da. Ohne lang rumzusuchen nahm ich das erstbeste Restaurant in der Hoffnung auf Čevape und nen Šopska-Salat, was es erfahrungsgemäß je südlicher man kam fast immer gab. Immerhin 50% meiner Wünsche (der Salat) konnte erfüllt werden. Da ich nicht allzu hungrig war, lachten mich die anderen Hauptgerichte nicht so an, also sollte es ne Pizza werden. Die war aber (glücklicherweise) nicht herstellbar, sodass ich mich nicht schämen musste, nur nen (zugegebenermaßen sehr leckeren) Salat zu essen. Dies sollte aber leider mein letzter Šopska-Salat auf dieser Reise bleiben. Was auch weniger schön war: plötzlich regnete es wie aus Kübeln, ein Wolkenbruch par excellence. Deshalb saß ich länger im Restaurant rum als mir lieb war und auch die Bars von vorher, welche größtenteils im Freien waren, hatten auch ihre Attraktivität für mich eingebüßt.

Als der Regen nachließ gings zurück zum Gästehaus, nur floss das Wasser auf den Wegen leider nicht allzu schnell ab, weshalb ich bis dorthin wirklich klitschnasse Schuhe hatte, aber seis drum, es war ja nicht kalt. Es dauerte allerdings bis zum nächsten Abend bis die Schuhe wieder vollständig getrocknet waren, und ein Ersatzpaar hatte ich nicht dabei.

Im hauseigenen Laden holte ich mir noch ein Absacker-Bier. Dort wurde ich dann noch von der Frau des Hauses freudig begrüßt, denn sie hatte ich vorher noch nicht kennen gelernt. Auf der Terrasse lernte ich dann noch einen netten Bosnier kennen, der zwar mit zwei Mädels in Sutomore war, aber an diesem Abend keine Lust auf Ausgehen hatte. Da er für ne deutsche Firma arbeitet kommt er wohl auch öfter nach Deutschland. Generell machen mir junge Menschen wie er Hoffnung, denn er erzählte freimütig, dass seine Vorfahren muslimische Bosniaken, katholische Kroaten und orthodoxe Serben sind, eine ziemlich wilde Mischung also, bei der sich die Verwandten aber trotzdem gut verstehen. Auf einer größeren Ebene wäre das natürlich echt wünschenswert für dieses wunderbare Land Bosnien und Herzegowina. Gerne hätte ich das Gespräch länger fortgesetzt, aber ich war einfach viel zu müde, sodass ich ab nem gewissen Punkt nur noch Schlafen im Sinn hatte. Dies in die Tat umzusetzen fiel mir nicht schwer… ;-)
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Re: Balkan-Tour 11.-17.8.17 - 1: München - Budapest - Belgrad - Sutomore (Montenegro)

Beitrag von ortlerrudi » 25.08.2017 - 16:15

Interessanter Bericht, vielen Dank.
Die Strecke Belgrad-Bar sind wir letztes Jahr auch gefahren.

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Re: Balkan-Tour 11.-17.8.17 - 1: München - Budapest - Belgrad - Sutomore (Montenegro)

Beitrag von markman » 25.08.2017 - 19:33

in der Tat sehr bahnlastig :-),

aber stelle den Bericht doch auch in dieses Forum ein: www.ice-treff.de da wirst Du ohne Ende feedback und Fragen bekommen,

Gruß,
Markman
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Re: Balkan-Tour 11.-17.8.17 - 1: München - Budapest - Belgrad - Sutomore (Montenegro)

Beitrag von Florian86 » 25.08.2017 - 23:47

ortlerrudi hat geschrieben:Interessanter Bericht, vielen Dank.
Die Strecke Belgrad-Bar sind wir letztes Jahr auch gefahren.
Ach cool, schön, dass ich nicht der einzige bin, der sich da unten mal rumtreibt! :-) Wie seid ihr darauf gekommen?

@markman: ich hab den Bericht nicht im ice-treff, aber zumindest bei DSO auch reingestellt - irgendwie muss man sich ja auch entscheiden, wo man "aktiv" ist. ;-) Ich gebe ja zu: das Alpinforum ist bei diesem Bericht tatsächlich eher nicht 100%ig passend - wie auch zu Beginn angekündigt. Dennoch wollt ich hier den Bericht nicht vorenthalten, da es sicher auch Alpinforum-User gibt, die solch eine Reise spannend finden. Und die darauffolgenden Teile werden auch etwas weniger bahnlastig... ;-)
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Re: Balkan-Tour 11.-17.8.17 - 1: München - Budapest - Belgrad - Sutomore (Montenegro)

Beitrag von B-S-G » 26.08.2017 - 20:45

Auch wenn es vielleicht nicht voll und ganz passt finde ich den Bericht sehr interessant. Man bekommt mal einen Einblick in die Länder, die jetzt nicht gerade zu den klassischen Urlaubsländern der Mitteleuropäer gehören. Und dann die ganze Tour noch mit der Bahn, Respekt! Vielen Dank.

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Re: Balkan-Tour 11.-17.8.17 - 1: München - Budapest - Belgrad - Sutomore (Montenegro)

Beitrag von ortlerrudi » 28.08.2017 - 12:24

Florian86 hat geschrieben:Ach cool, schön, dass ich nicht der einzige bin, der sich da unten mal rumtreibt! :-) Wie seid ihr darauf gekommen?
Ich hatte schon paar mal was gelesen und gesehen von der interessanten Bahnstrecke. Dann haben wir halt die Fahrt in den Sommerurlaub integriert. Wir sind nach Belgrad geflogen, haben ein paar Tage die Stadt angeschaut, dann mit dem Zug nach Bar und dort in Montenegro noch Urlaub gemacht (Meer, Rafting,...). Von Podgorica sind wir dann zurückgeflogen.

Eine Zugfahrt wie Deine wäre meiner Tochter (letztes Jahr 7 Jahre alt) und auch meiner Frau sicher zu viel geworden.

Auf der Strecke Belgrad-Bar war es bei im Bistrowagen sehr zünftig. Eigentlich bin ich zunächst wegen der zu öffnenden Fenster hin, das ging nämlich in unserem Wagen auch nicht. Da war dann eine Gruppe junger Slowaken, später haben sich noch montenegrinische Polizisten dazu gesellt. War echt spassig.

Landschaftlich ist die Strecke wirklich sehr interessant, wie Du auch geschrieben ist der Zug aber manchmal schon sehr langsam unterwegs.

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Re: Balkan-Tour 11.-17.8.17 - 1: München - Budapest - Belgrad - Sutomore (Montenegro)

Beitrag von Florian86 » 28.08.2017 - 16:28

Das klingt auch nach nem schönen Urlaub und definitiv noch kindgerecht. Die Familie, die ich kennen gelernt hab, reiste immerhin von Budapest bis Kolasin am Stück, da da aber auch die Nachtzugfahrt im Liegewagen dabei war, ging das glaub ich für die Kinder grad noch. Aber auch tagsüber können über 9h schon lang werden, geschweige denn die ganze Strecke von Belgrad nach Bar... ;-)

Ich hab jetzt auch im Bahnforum gelesen, dass einer im Speisewagen tatsächlich auch frisch gekochtes Essen bekommen hatte, das scheint aber dennoch eher die Ausnahme als die Regel zu sein.

Letztes Jahr fuhren wir übrigens andersrum mit dem Nachtzug inklusive Auto-Verladung, das war auch nett, v.a. in einem der alten "blauen Wagen" aus der Tito-Zeit untergebracht zu sein. ^^
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Re: Balkan-Tour 11.-17.8.17 - 1: München - Budapest - Belgrad - Sutomore (Montenegro)

Beitrag von starli » 30.08.2017 - 12:21

Interessant, aber .. irgendwie ist Autofahren doch um einiges unkomplizierter ;) Das mit dem Schlaf/Liegeabteil ist auch so ne Sache - einerseits hätte ich da immer Angst, beklaut zu werden, andererseits würde ich befürchten, dort nicht einschlafen zu können - oder wenn doch, die Mitfahrer mit meinem Geschnarche zu nerven ..
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Re: Balkan-Tour 11.-17.8.17 - 1: München - Budapest - Belgrad - Sutomore (Montenegro)

Beitrag von Florian86 » 30.08.2017 - 15:55

starli hat geschrieben:Interessant, aber .. irgendwie ist Autofahren doch um einiges unkomplizierter ;) Das mit dem Schlaf/Liegeabteil ist auch so ne Sache - einerseits hätte ich da immer Angst, beklaut zu werden, andererseits würde ich befürchten, dort nicht einschlafen zu können - oder wenn doch, die Mitfahrer mit meinem Geschnarche zu nerven ..
Mit unkomplizierter hast Du natürlich Recht, aber für mich entschleunigt so eine Art des Reisens auch wiederum. Ich geb zwar zu: manches Mal musst ich mich während dieser Reise dann schon etwas hetzen oder wär an dem ein oder anderen Strand einfach gerne länger geblieben. Andererseits haben solche "Zwangspunkte" (z.B. durch die Fahrpläne) und Wartezeiten für mich auch was sehr, sehr Entspannendes, und das im Zug sitzen dann sowieso.

Die Befürchtung, evtl. beklaut zu werden, hatte ich zunächst auch. Bei ner oberen Liege, wenn Du Dein Gepäck auch oben verstaust (oberhalb vom Gang ist normalerweise Platz dafür), ist die Chance aber schon sehr gering, der entsprechende Dieb müsste ja dann erstmal über Dich oder Deinen Nachbarn vorbei nach oben kommen. Die wichtigsten Sachen (Geldbeutel, Handy, Pass) hab ich während der Nachtzugfahrt dennoch nah am Körper getragen. Auch in Deutschland ist mir bei Nachtzugfahrten noch nie was abhanden gekommen, einmal hatte ich sogar meinen Geldbeutel direkt auf ner unteren Liege gut sichtbar liegen lassen und hab mich dann noch für 2h in den Sitzwagen gesetzt. Das war natürlich sehr leichtsinnig, aber auch da ist nix passiert, glücklicherweise muss man sagen...
Und was das Einschlafen betrifft sag ich nur eins: Bier. ;-) Aber Spaß beiseite: ich schlaf im Zug natürlich nicht so gut wie im Bett, aber doch ausreichend gut sofern ich einen Liegeplatz hab. Ist aber sicher auch Typsache. Wenn man geräuschempfindlich ist, is das eher schwierig, dann sollte man auf jeden Fall Ohropax dabei haben.
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