08.-15.08.2020 | Slowenien | Von den Alpen bis zur Adria

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08.-15.08.2020 | Slowenien | Von den Alpen bis zur Adria

Beitrag von WackelPudding » 20.08.2020 - 17:59

08.-15.08.2020 Slowenien – von den Alpen bis zur Adria:

Nach zahllosen Winterberichten wage ich mich dann auch mal auf das Terrain der Sommerberichte. Anlass dazu ist der diesjährige Sommerurlaub in Slowenien vom 08.-15.08.2020.

Der Urlaub in zwei verschiedenen Ferienwohnungen in Slowenien war bereits im letzten Jahr geplant und gebucht und konnte trotz aller Entwicklungen dieses Jahr problemlos stattfinden.
Das einzig nervige war der Zwischenhalt am Rasthof Irschenberg mit den weltfremdesten Corona-Regeln, die ich jemals gesehen habe – naja, der verrückte König Markus lässt halt grüßen...

Am Abend des 07.08.2020 ging es erstaunlich reibungslos aus dem süddeutschen Raum bis nach Villach, wo wir unsere Zwischenübernachtung gegen 23:00 Uhr erreichten.

Leider sind ein paar Bilder falschrum. Ich habe aber gerade keine Idee, warum das so ist. Dafür bitte ich um Entschuldigung!

Samstag, 08.08.2020:

Am Samstag stand dann der erste „richtige“ Urlaubstag an. Der Plan war, über Kranjska Gora und Bled zu unserer Unterkunft in Radovljica zu fahren.
Der beste Weg von Villach nach Kranjska Gora führt über den Wurzenpass. Auch wenn wir wussten, dass die Grenze dort in Richtung Slowenien offiziell nur für Staatsbürger von Österreich und Slowenien geöffnet ist, probierten wir es trotzdem dort, da wir häufig gehört hatten, dass das nicht kontrolliert würde. Außerdem war der 4-stündgie Stau vor dem Karawankentunnel und den schwachsinnigen Grenzkontrollen ohnehin keine Option.
Leider standen an der Grenze am Wurzenpass slowenische Grenzer, die alle Lenker der nicht Anrainer-Staaten umdrehen liesen. Nach einem kurzen Blick auf der Karte entschieden wir es über Ratece. Dort dürfen zwar auch offiziell nur Italiener und Slowenen einreisen, aber dort interessierte es niemand. Das Grenzregieme der Slowenen habe ich nie verstanden. Kein mir bekannter europäischer Staat macht so ein Geschiss und stellt derart umständlich anstellt. Es gibt keinen Grund, die Einreisenden auf wenige Übergänge zu konzentrieren, denn dort gibt es ja auch keine „echten“ Kontrollen – völliger Schwachsinn eben, für den man Corona als Vorwand vorschieben kann. Das blieb aber auch das einzig wirklich negative Erlebnis mit Slowenien, denn ansonsten war der Urlaub in dem wunderschönen Land super.

Nun zu den Bildern:

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Hinter Ratece bogen wir dann kurz rechts nach Planica ab, um uns schnell die dortigen Schanzen anzuschauen. Es blieb aber bei einem Kurzbesuch, da vor dem kostenpflichtigen Parkplatz eine lange Schlange war und wir uns das ersparen wollten, denn wir wollten uns dort ja eh nicht länger aufhalten.

Anschließend ging es für eine Fahrt mit der dortigen Sommerrodelbahn nach Kranjska Gora. Die Einschienenbahn (ski-chrigel berichtete ja bereits davon) ist echt nicht ohne. Normalerweise bremse ich bei schienengeführten Bahnen nie, aber bei dieser Bahn, die darüber hinaus recht ruppig in die Kurven fährt, ging es auch für mich nicht ohne bremsen.

Danach ging es dann weiter in die wunderschöne Natur des Landes zum Wasserfall Pericnik.

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Blick vom Parkplatz zum Wasserfall, den man über eine sehr schöne Schotterstraße erreicht

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Blick in den unteren Bereich des Wasserfalls

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Schöne Gumpen gibt es unterhalb des Wasserfalls. Wie überall in Slowenien ist das Wasser glasklar

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Oben am Wasserfall ist der Anblick wirklich atemberaubend.

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Die Aufwirbelungen haben hinter dem Wasserfall einen großzügigen Durchgang geschaffen – ein tolles Erlebnis

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Von der anderen Seite des Wasserfalls

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Auch überall von der Felswand tropft es, sodass man ganz schön nass wird, wenn man hinter dem Wasserfall durch läuft. Bei der vorherrschenden Hitze von 30 Grad (die es an allen Urlaubstagen gab) eine wahre Wohltat

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Tropfende Wände

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Durch das Radovna-Tal ging es weiter Richtung Bled

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Auf halber Strecke im Tal liegt der Kreda-See mit sehr blauem Wasser. Uns war es hier jedoch zu voll und zu sehr party-mäßig.

Wir entschieden uns dann, nicht mehr zum Bleder See zu gehen, sondern stattdessen die Vintgar-Klamm zu besuchen.

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Beginn der Vintgar-Klamm. Die Klamm ist aktuell nur als Einbahnstraße geöffnet, sodass man zurück über den Berg laufen muss. Eigentlich ja eine ganz gute Idee, auch für Nach-Corona-Zeiten. Schade ist nur, dass es auf dem Rückweg dann recht wenig geboten ist.

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In der Klamm. Der Andrang war sehr überschaubar. Scheinbar soll die Klamm sonst ja hoffnungslos überfüllt sein

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Auch in der Klamm ist das Wasser wieder wunderschön

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Ausblick von der Ferienwohnung in Radovljica in die Berge bei Sonneuntergang

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Sonntag, 10.08.2020:

Heute stand der Bohinjer See auf dem Programm.
Da wir uns im Vorfeld informiert hatten und gelesen hatten, dass insbesondere am Wochenende Verkehrschaos rund um den See herrschen soll und die Parkplatzsituation angespannt ist, parkten wir unser Auto in Bohinjska Bistrica auf dem kostenfreien Parkplatz und nutzen den kostenlosen Shuttle-Bus, was sich aber als Riesenfehler entpuppte, den das Shuttlebus-System ist absolut miserabel und völlig untauglich. Die Kapazitäten sind völlig unzureichend. Die Busse fuhren alle völlig überfüllt durch die Gegend und es konnten nie alle Fahrgäste mitfahren.
Die Taktung (bestenfalls Stundentakt) und Kapazität (Klein- und Solobusse) ist viel zu gering. Für den ganzen Stress mit den Bussen hätten wir auch einfach mit dem Auto fahren können. Aber da meint man es gut und wird „bestraft“.

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Blick über den See vom vorderen Seeteil

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Und das gleiche vom hinteren Teil, wo wir etwas badeten.

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Teilweise war sehr viel los am See, aber es gab im hinteren Bereich immer ruhigere Ecken

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Blick zur Vogel-Seilbahn, die wir nicht genutzt haben

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Bei Ukanc mündet ein wunderschöner Bach in den See

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Am Nachmittag fuhren wir dann über die Pokljuka und dem dortigen Biathlonstadion zurück

Abgesehen vom miserablen Bussystem, war das heute ein schöner Badetag am Bohinjer-See

Montag, 11.08.2020:

Am dritten Tag in Slowenien sollte es in Soca-Tal gehen. Wir planten, mit der Autoverladung von Bohinjska Bistrica nach Most na Soci zu fahren. Leider stellte sich vor Ort heraus, dass der Zug heute nur eine mickrige Kapazität von 20 Fahrzeugen hat und wir das 21. Auto in der Schlange waren. Das war auch heute wieder ein riesiges Pech. Da ich noch nie Autoverladung gefahren bin, hätte mich das – vor allem auf der landschaftlich schönen Strecke und mit dem interessanten Rollmaterial – sehr gereizt. Alternativ ging es dann halt über den Pass, was sich aber gefühlt ewig zog.

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Zuerst ging es nach Most na Soci, wo die Soca zu einem Stausee gestaut ist. Nichts desto trotz ist auch dort das Wasser glasklar, auch wenn man sehr gut sehen konnte, dass das Wasser sehr schnell sehr tief wird.

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Der Soca-Stausee aus einer anderen Perspektive

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In Tolmin besuchten wir dann die dortige Klamm. Im Gegensatz zur Vintgar-Klamm ist die Klamm nicht nur als Einbahnstraße geöffnet, da die Anlage der Wege es nicht anders zulässt. Unsicher war es aber natürlich trotzdem nicht. Die Klamm ist deutlich kleiner als die Vintgar-Klamm aber nicht weniger schön.

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In der tollen Klamm

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Blick in die Klamm von der hohen Brücke am Ende der Klamm

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Auf dem weiteren Weg durchs Soca-Tal hielten wir auch in Kobarid an der Kirche, an der all der italienischen Kriegsgefallenen gedacht wird, die dort im 1. Weltkrieg gefallen sind.

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Nördlich von Kobarid werden wahnsinnig tolle Blicke auf die Soca frei

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Der Fluss ist wirklich wahnsinnig schön

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Die Farbe des Wassers ist einfach unbeschreiblich

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In der Mittagshitze machten wir noch einem Abstecher zum Kozjak-Wasserfall. Dort war es aber recht touristisch. Generell war im Soca-Tal touristisch mehr los. Insbesondere fiel uns dort auf, dass es hier einige deutsche und österreichische Touristen gab. In den anderen Landesteilen waren Ausländer die absolute Ausnahme, was sehr angenehm war, denn nichts hasse ich mehr, als Deutschen im Urlaub zu begegnen.

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Wieder an der Soca

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Anschließend fuhren wir auf der Straße (fast) bis zum Mangart-Sattel. Leider ist der letzte Kilometer der Straße wegen eines Erdrutsches gesperrt.
Die Straße an sich ist eine atemberaubende Straße. Die Straße führt sehr steil und stets einspurig bis auf über 2000m hinauf. Als Fahrer war ich stets gefordert, denn man sah eigentlich nie wirklich weit voraus, sodass man stets wegen eventuellem Gegenverkehr wachsam sein musste. Glücklicherweise war wenig los und wir mussten nur selten ausweichen. Wenn man ausweichen musste, stand man aber immer sehr schnell am Abgrund.
Die 5€ Maut war die Straße allemal Wert!

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Im rechten Teil sieht man den weiteren Streckenverlauf, der leider gesperrt war.

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Tolle Ausblicke, auch wenn manche Gipfel in Wolken hingen. Auch die Temperaturen waren am Mangart-Sattel sehr angenehm.

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Blick ins Tal

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Als Rückweg wählten wir den Weg über den Vrsic-Pass, wo wir auch einen Zwischenstopp am Grand Canyon of Soca

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Die Felsen nutzten viele Menschen zum „Klippenspringen“.
Leider hatten wir heute keine Badesachen dabei und konnten nicht mitmachen :/

Dienstag, 12.08.2020

Der Dienstag stand im Zeichen des Bleder Sees. Nach einem gemütlichen Spaziergang um den See (ca. 5-6km) gab es noch ein ausgedehntes Bad im See.
Am Morgen regnete es kurzzeitig sogar mal stark. Das war aber schnell vorbei und die Sommerhitze kam schnell zurück

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Blick auf den schönen See vom Hauptort aus. Der Bleder See hat uns, trotz der etwas ausgeprägteren touristischen Nutzung besser gefallen, als der See in Bohinj

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Die Insel im See ist allgegenwärtig. Man wird das auch auf all den kommenden Bildern sehen.

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Nach dem Regen stiegen im Hintergrund einige Wolken auf

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Die Insel und im Hintergrund die Bleder Burg

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Mal wieder aus einer anderen Perspektive

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Zoom zur Burg

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Der Bleder See – wirklich schön!

Am Abend besuchten wir noch die Altstadt unseres Unterkunftsorts Radovljica, welche uns positiv überraschte und ebenfalls sehr sehenswert ist. Leider habe ich dort keine Bilder gemacht.

Mittwoch, 13.08.2020

Heute stand dann der Unterkunftswechsel an. Die nächste Unterkunft lag in Postojna, was ja für seine Höhle sehr bekannt ist.

Während der Fahrt stoppten wir noch in Kranj, der drittgrößten Stadt des Landes. Die Stadt enttäuschte uns aber etwas. Die Stadt war völlig ausgestorben und bot abgesehen von einigen Restaurant auch kaum Läden, etc.
Das fiel uns in allen besuchten Städten, selbst Ljubljana auf. Entweder sind hier die Corona-Folgen massiv sichtbar oder die Städte waren davor schon „tot“.

Am Mittag erreichten wir Postojna und besuchten um 13:00 Uhr die bekannte Höhle im Ort.
Die Höhlen sind zwar sehr teuer (ich glaube ca. 28€ p.P.) und sehr touristisch und die Touren sind absolute Massenabfertigung, aber die Höhlen sind auch wirklich wunderschön!

Was ich nicht verstanden habe ist, dass man die Leute künstlich sammelt und nur alle Stunde in die Höhle lässt. Die Höhleneisenbahn, die je Richtung ca. 2km unterwegs ist, böte ja die Möglichkeit, laufend Touren zu starten und so Menschenansammlungen und Wartezeiten zu vermeiden. Die Tour in der Höhle findet ohnehin mit Audioguides statt, sodass man auch keine Rücksicht auf die Sprachen der Besucher nehmen muss.

Kurz nach dem Höhlenbahnhof ist es auf den Wegen noch sehr voll. Es verläuft sich aber schnell und dann ist man völlig stressfrei in der Höhle unterwegs.

Aufgrund der Lichtverhältnisse sind leider nicht alle Bilder scharf, aber ich denke, man kann ganz gut einen Eindruck der riesigen Höhle bekommen.

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Die Höhle ist einfach gigantisch und riesig. Eine vergleichbare Schauhöhle habe ich noch nie besucht. Das macht auch die ganze Massenabfertigung wieder weg und ich würde die Höhle definitiv wieder besuchen. Auch die Höhlenbahn ist echt witzig und ein Spaß für Groß und Klein

Anschließend wurde noch die Höhlenburg Predjama (von außen) besucht. Auch dieses Gebäude war sehr beeindruckend. Leider habe ich davon keine Bilder gemacht.

Donnerstag, 14.08.2020

Am Donnerstag stand Ljubljana auf dem Plan. Von Postojna nutzen wir den pünktlichen, sauberen und leeren Zug nach Ljubljana. Die Fahrpreise mit ca, 5€ p.P. stimmten auch absolut und die Reisezeit von ca, 1h ist absolut vertretbar.
Im Vergleich zu deutschen Zügen ist jeder zweite Sitz gesperrt, um die Abstände besser gewährleisten zu können und es gibt Türen nur zum Einstieg und Türen nur zum Ausstieg. An den Einstiegstüren hängt auch stets ein Desinfektionsspender. Die Regelung zur Türbenutzung wurde aber von niemanden eingehalten.

Ljubljana selbst ist eigentlich eine schöne Stadt, aber auch hier hatten wir irgendwie den Eindruck, dass die Stadt ausgestorben sei. Eine so ruhige Hauptstadt habe ich – mit Ausnahme von Vaduz – noch nie erlebt. Die Altstadt besteht überwiegend aus historischer Bausubstanz. Die Burg enttäuschte uns etwas, denn die Ausblicke von dort oben gehen hauptsächlich auf Plattenbauten.

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Ein Platz in Ljubljana

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Blick von der Dreifachbrücke zur Burg

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Am Fluss, der mitten durch die Stadt fließt

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Fluss und Burg

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In der schönen Altstadt

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Dito

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Dito

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Schöne Kirche im Stadtzentrum

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Eingangsbereich im Stadtzentrum

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Ausblick von der Burg auf Ljubljana, der leider nicht so wirklich berauschend ist. Die Burg selbst kann man mit einem Schrägaufzug erreichen.

Bei der Rückfahrt hatten wir dann in Ljubljana noch Probleme mit dem Ticketkauf. Genau so wie in Postojna gibt es in Ljubljana keinen Ticketautomat und man muss seine Fahrkarten immer personenbedient kaufen. Leider war die Verkaufsstelle, zu der die Wegweisung im Hauptbahnhof führte, geschlossen und wir waren sehr ratlos. Erst ein (unfreundlicher) Bahnmitarbeiter erklärte uns dann später, dass es doch völlig klar sein, die Tickets im ehemaligen Bahnhofsgebäude zu kaufen, welches ca. 200m vom eigentlichen Bahnhof entfernt ist. Naja – ganz schön umständlich…

Freitag, 15.08.2020

Am letzten vollen Tag in Slowenien standen nun noch der unterirdische Canyon von Skocjan und die Adriaküste auf dem Programm, wo wir Koper und Piran besuchten.

Der unterirdische Canyon von Skocjan ist auch eine wirkliche Sehenswürdigkeit und zurecht UNESCO-Welterbe. Es ist erstaunlich, wie viel Kraft das Wasser hat, um solche Dinge zu formen. Es wirkt einfach surreal oder wie in Herr der Ringe, durch diesen Canyon zu laufen. Leider darf dort nicht fotografiert werden.

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Blick vom Aussichtspunkt beim Infocenter auf das Tal der Reka, wo sich dann auch der unterirdische Canyon befindet

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Erst beim Höhlenausgang durfte wieder fotografiert werden. Vom eigentlichen Highlight der Höhle kann ich daher also keine Bilder beisteuern.

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Auch auf dem Rückweg hat man wieder schöne Ausblicke auf das Wasser. Da der Schrägaufzug zurück zum Infocenter wegen „Corona“ gesperrt ist, darf man hier auch wieder einige Umwege laufen

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Über die super ausgebauten Autobahnen erreichten wir sehr schnell Koper. Auch diese Stadt, immerhin die 5. größte des Landes, wirkt ausgestorben und war etwas enttäuschend.

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In der Stadtmitte gibt es immerhin aber einen venezianisch angehauchten Platz

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Weiter ging es dann recht schnell nach Piran, wo es uns sehr viel besser gefiel. Zunächst badeten wir hier aber erstmal in der angenehm waren Adria.

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In der schnuckeligen Altstadt von Piran

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Fast wie in Venedig, nur halt eben in Piran

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Der zentrale Platz in der Stadt ist wirklich schön

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In Piran badeten auch viele Menschen direkt aus dem Ort heraus, was uns aber überhaupt nicht reizte. Da war uns der kleine Strand am zentralen Parkhaus viel lieber

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Es ging dann sehr heftig an zu stürmen und zu regnen. Wir waren sehr froh, gerade rechtzeitig am Auto gewesen zu sein und nicht ohne Schutz in das Unwetter geraten zu sein.

Rückfahrt:
Am Samstag ging es dann über den Seebergsattel nach Kärnten, wo wir dann noch 3 Tage am Klopeiner See verbrachten.
An der Grenze auf dem Seebergsattel kam es noch zu einer kuriosen Situation:
An der Grenze standen 3 Bundersheerler und 1 österreichischer Polizist. Als wir an der Grenze ankamen, redeten gerade alle 4 Personen mit einem Radfahrer. Als wir langsam an die Kontrollstelle heranfuhren, schaute kein einziger der Anwesenden in unsere Richtung oder machte irgendwelche Anzeichen und kontrollieren zu wollen. Da ja offensichtlich kein Grenzer was wollte fuhren wir weiter (wie sich das ja im Schengen-Raum auch gehört), bis wir kurz hinter der Grenze Schreie, etc. wahrnahmen und realisieren, dass die uns galten.
Der mies gelaunte Polizist fuchtelte nach uns und war ganz verdutzt, dass wir nicht gehalten haben. Nachdem er die geschätzten 30m von der Grenzübergangsstelle zu unserem Halteplatz nach gefühlten 5min dann auch mal geschafft hat, meinte er nur „ob wir meinten, dass sie zum Spaß dort ständen“. Angesichts der Abwesenheit aller Beteiligten konnte ich mir ein „Ja“ nicht verkneifen, denn genau diesen Eindruck machten die vier Personen. Nachdem er dann lustlos unsere Personalausweise kontrolliert hat, ging die Fahrt weiter.
Man erlebt halt immer mal was neues.

Aus Kärnten selbst gibt es dann keine Bilder mehr

Fazit:
Slowenien hat uns wirklich sehr positiv überrascht. Das Land ist wahnsinnig vielseitig und bietet vom Hochgebirge bis Meer alles auf kleinstem Raum. Die Flüsse und Wasserfälle sind Extraklasse und bieten eine wirklich tolle Stimmung. Das Wasser in diesem Land ist wirklich überall glasklar und hat eine ganz besondere Anziehung auf mich. Auch die Höhlen sind grandios und suchen hierzulande ihresgleichen.
Man kann sicherlich monieren, dass das aktuelle Grenzregie absolut sinnlos ist und uns viele Slowenen nicht wirklich herzlich vorkamen, aber all das stellten die anderen, sehr freundlichen Slowenen und vor allem die tolle Natur vollkommen in den Schatten.

Slowenien ist definitiv mehr als nur ein Transitland auf dem Weg nach Kroatien, es ist einfach ein wunderschönes Land, das auf kleinstem Raum alles bietet, was das Herz begehrt.
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