Den Pistenplan findet ihr übrigens hier. Insgesamt gibts 3 Seillifte und einen Bügellift, außerdem noch eine Materialseilbahn
Das Besondere ist nämlich: vom Parkplatz muss man noch gut 30min gehen bis man dann tatsächlich die Ski anschnallen darf. Das Gepäck kann man immerhin nach 500m schleppen in die Materialseilbahn laden. Hätte das Skigebiet geöffnet wär ich wohl auf die dämliche Idee gekommen in Skischuhen zu laufen, das sollte man auf keinen Fall, Wanderschuhe waren zumindest am heutigen Tag auf jeden Fall das richtige Schuhwerk.
Hier zwei Bilder vom Parkplatz, gar nicht mal so klein.

Auch wenns fast gleich ausschaut: der erste Blick ist von unten nach oben und der zweite von oben nach unten.
Ab hier gehts mit dem Auto nicht weiter.

Das Skigebiet befindet sich im Nationalpark.

Der Weg war im ersten Teil relativ breit, aber auch ziemlich matschig.

Talstation der Materialseilbahn.



Diese wird wohl von der Bergstation aus betrieben, d.h. man lädt sein Zeug rein und irgendwann, wenn das Kisterl voll ist, wird die Bahn losgeschickt. Sollte es noch nicht da sein, wenn man am Ziel angekommen ist, kann man den Transport natürlich auch veranlassen.
Neblig wars, keine Sicht bis zur Bergstation.

Ab hier sollte man dann auch besser ausgestattet sein, ich hatte jedoch nur gutes Schuhwerk und einigermaßen warme Klamotten (kein Essen und Trinken), ich wollte mich ja nicht lang aufhalten.

Zuerst gings durch eine Lawinenverbauung.

Danach hat man noch mal einen Blick zurück zur Materialseilbahn.

Auf die andere Seite des Tals muss man rüber.

Der Weg verlief am Fels entlang...

...und war zeitweise fast ein Bach, insbesondere dort, wo Wasserfälle von der Seite runterkamen.

Die andere Seite lag im Nebel.

Blick in die Manganui-Schlucht.

Bis hierhin gab es noch mehrere Fußspuren im Schnee, als es an die Querung der Schlucht ging hörten diese aber auf. Etwas knifflig waren die ersten paar Meter schon, glücklicherweise war der Schnee weich und matschig, sodass man sich recht gut Tritte schaffen konnte.
So suchte ich mir den Weg zwischen den Felsen durch und orientierte mich an den orangenen Stecken.

Blick nach oben in der Schlucht.

Hat man die Seite gewechselt ist ein Großteil des Weges durch einen Zaun gesichert.

Blick zurück zur anderen Seite.

Nach knapp 10min erschien dann der öffentliche Unterstand vor mir.

Nebendran steht die Lodge, in der man wohl auch übernachten kann.

Als erstes begegnete mir der Seillift für Anfänger


Schöne Abspannung.

Nebendran ist der längere Bügellift.


Einstieg.

Untere Umlenkrolle

Trasse des Bügelliftes.


Es klarte ein bisschen auf



Talstation nochmal aus anderer Perspektive.

Eine Erhebung im Hintergrund.

Skifahrer-Fenster

Die Lodge schaut schon ansprechend aus.

Sie wird vom Stratford Mountain Club betrieben.

Hinterm Haus ist ein Wassertank.

Blick hinüber zum Unterstand.

Bergstation der Materialseilbahn, übrigens Flying Fox genannt.



Jetzt konnte man weiter blicken im Vergleich dazu als ich noch auf der anderen Seite war.


Die Liftpässe werden vom öffentlichen Unterstand aus verkauft.

Dieser war sogar offen und einigermaßen gemütlich, im Vergleich zu außen fühlte es sich sogar warm an.


Vorbildliche Beschilderung.

Dann machte ich mich auch schon wieder auf den Rückweg.

Auch in der Schlucht war es etwas weniger neblig.


Zurück an der Felswand entlang.

Und auch auf dem breiteren Weg wurde es heller, da kam sogar fast ein wenig die Sonne raus.

Nach insgesamt 1h10min war ich am Auto zurück. Etwas befremdlich ists für mich ja schon, dass man einen relativ langen Fußweg zum Skigebiet zurücklegen muss, dennoch wäre ich nur allzu gerne hier skigefahren. Jetzt bleibt mir nur noch Tukino, um vielleicht doch noch einen Nutcracker auszuprobieren – ich hoffe auf die nächsten 6 Tage...