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Skilifte im Odenwald - Expansionskurs in Beerfelden!

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Chasseral
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Skilifte im Odenwald - Expansionskurs in Beerfelden!

Beitrag von Chasseral » 13.03.2004 - 18:13

Skilifte im Odenwald

Der Odenwald ist das Grenzgebirge zwischen Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Alle genannten Bundesländer haben einen etwa gleich großen Anteil am Odenwald. Die höchste Erhebung ist der Katzenbuckel mit 626m ü. N.N. Geologisch und landschaftlich ist der Odenwald ähnlich wie der Schwarzwald aufgebaut. Er fällt zur Rheinebene steil ab und hat im Westen viele Kuppen aus Granitfelsen, die an vielen Stellen zu Tage treten. Im Osten überwiegt Sandstein mit langgezogenen Höhenrücken, die dann weiter nach Osten sanft abfallen.

Der Odenwald hat drei Wintersportzentren mit fest installierten Liften, die im folgenden beschrieben werden:

Beerfelden
Der Lift bei Beerfelden ist etwa 450 m lang, Höhe 450-540m NN. Die Abfahrt ist für Odenwald-Verhältnisse recht gut. Sie verläuft direkt am Lift, ist ca. 80m Breit und wird von oben nach unten immer steiler. Oben ist sie hellblau, unten "dunkelblau". Man kann gut schwingen und früher, als es noch keine Pistenwalze gab, hatte es unten sogar zeitweise Buckelpiste. Inzwischen hat es maschinelle Beschneiung, Pistenwalze und Flutlicht. Unter der Woche gibt es kaum Wartezeiten, es sind jedoch immer Skifahrer am Hang. An Wochenenden empfiehlt es sich, Samstags vormittags oder abends zu fahren, zu den übrigen Zeiten kann es Wartezeiten an den Liften geben.
Was schade ist: In den 80er Jahren wollte man Lift und Piste nach unten verlängern. Dann hätte man 800m Länge und 150m HD gehabt. Das wäre eine tolle Mittelgebirgspiste geworden. Aber dafür hätte man etwa 10 Bäume fällen müssen, deshalb hat’s der Naturschutz verhindert.
Der Lift (Doppelmayr, Schräg-T-Stützen, Bj. 1972) hat Kurzbügel, bis vor 5 Jahren waren sogar noch Holzbügel montiert. Über die Nachrüstung von Langbügeln wird zurzeit nachgedacht.
Hangausrichtung ist Nord-West, in den letzten Jahren hatte der Lift 40-60 Betriebstage.
Das besondere an Beerfelden: Hier wird investiert und expandiert! Damit ist Beerfelden eines der wenigen Mittelgebirgsgebiete mit einer „Vorwärts-Strategie“ (zusammen mit Mehliskopf, Winterberg und einigen anderen). Die Neuerungen der letzten Jahre:
- Neue (gebrauchte) Pistenwalze (Kässbohrer PB130)
- Beschneiungsanlage (Schneeerzeuger Lenko 730 und 940); Funpark für Snowboarder mit Schanze und Rail
- zusätzlicher 2. Lift (Kleinlift) im unteren, steileren Bereich
- Leistungsstarke Flutlichtanlage, erfüllt die Kriterien für Sportstättenbeleuchtung, tauglich für Sportaufnahmen
- Verlängerte Rennstrecke für Ski- und Snowboardrennen, zugelassen für Landesmeisterschaften
Ich hatte am 13.3.2004 (letzter Betriebstag dieser Saison) ein längeres Gespräch mit dem Liftbetreiber, Herrn Fey geführt. Eine Zusammenfassung in Form eines Interviews folgt am Ende des Berichts.

Neunkirchen
Der Skilift Neunkirchen ist nur 350m lang, Höhe 470-530m NN. Piste oben total flach, dann kurzes, einigermaßen steiles Stück. Piste sehr breit; Flutlicht. Das Gebiet war früher am Wochenende total überlaufen mit riesigen Wartezeiten; auch unter der Woche war immer Betrieb, einige Tage mit Flutlicht. Inzwischen sind auch am Wochenende die Wartezeiten erträglich. Dies ist jedoch fast besorgniserregend. Am Sonntag, 1. März war bei guter Schneelage nicht mal jeder Bügel besetzt. Der Lift läuft offenbar unter der Woche mangels Nachfrage nicht mehr regelmäßig. Am Freitag, 12.3.2004 war ich dort, der Lift lief, es fuhren aber nur wenige Skifahrer. Diese Unsicherheit bezüglich der Betriebszeiten schreckt wohl viele Gäste ab.
Die Piste ist ein reiner Nordhang, toller Blick auf Frankfurt, Taunus und Spessart, da dazwischen alle Hügel flacher sind. Bei Nebel sogar Obheiter-Erlebnisse!
Bis 1998 war zusätzlich ein 2. Lift (Rucksacklift) installiert; Länge etwa 300m. Dieser erschloss eine interessante Waldabfahrt. Beide Lifte und Pisten waren durch Verbindungswege verbunden. Von diesem 2. Lift existiert noch die Umlenkscheibe (zumindest die obere).
Betriebstage mangels Beschneiung weniger als 30.
Lift mit Kurzbügel und Liftomat2000. Schräg-T-Stützen, Baujahr 1963.

Tromm
Der Skilift Tromm in der Gemeinde Grasellenbach ist/war der längste und flachste Lift im Odenwald; Pistenlänge 600m Liftlänge 500m, Höhe 460-520m NN. Die Piste zu 80% sehr flach, es ist fast nur Schussfahrt möglich; die letzten 20% kann man sowohl den Ziehweg weiter fahren als auch in einen kurzen Steilhang einschwingen (max 5 Kurzschwünge). Die Piste ist reiner Nordhang. Früher war in der Woche wenig Betrieb, am Wochenende war es sehr voll (halb Mannheim war da). Letztes Jahr war am Wochenende wenig Betrieb und in der Woche fast keiner. Der Lift ist siedlungsfern und die Mannheimer fahren inzwischen lieber zum Mehliskopf oder nach Beerfelden. Zurzeit ist der Lift aufgrund eines Brandschadens außer Betrieb. Es ist noch nicht entschieden, ob der Lift instand gesetzt wird. Mehr dazu unter LSAP / Stillgelegte Lifte in Hessen.
Der Lift auf der Tromm war übrigens wohl einer der ersten Lifte überhaupt mit Langbügeln. Mitte der 70er hatte er schon Langbügel und ich weiß nicht ob er jemals kurze hatte. Ich kenne auch das Baujahr nicht. Der frühere Liftbesitzer hat eine Bügelrutsche aus Holz gebaut (Funktionsweise praktisch wie Liftomat 2000 für Kurzbügel), die auch Anfängern problemloses Einsteigen ermöglicht. Hersteller ist Doppelmayr, der Lift hat Stahlprofil-Portalstützen.

In den 80ern waren noch etwa 15 Rucksacklifte in Betrieb (damals gute Schneeverhältnisse). Von denen werden nur noch 3 regelmäßig aufgebaut. Einer (Kimbach) bietet sogar eine interessante Piste (400m lang und mittelschwer - die steilste im Odenwald). In Neunkirchen war bis vor 5 Jahren zusätzlich ein Rucksacklift fest installiert, der eine zusätzliche kurze aber interessante Piste erschloss. Ein Rucksacklift dient als Verstärkung des Skiliftes Beerfelden. Am 13.3.2004 war vom Skilift Kimbach jedoch nichts zu sehen. Entweder war er schon wegen Saisonende demontiert oder er ist LSAP.


Gespräch mit dem Betreiber des Skiliftes Beerfelden, Herrn Fey am 13.3.2004:

Alpinforum - Oliver Frank: Herr Fey, sind Sie mit der abgelaufenen Saison zufrieden?

Herr Fey: Jein. Die Anzahl der Betriebstage war mit mehr als 40 in Ordnung. Es waren jedoch nicht immer die richtigen Tage. Erstens waren die Betriebstage nicht zusammenhängend, zweitens war zum Beispiel in den Weihnachtsferien kein Betrieb möglich. Infolge dessen war die Zahl der Gäste nicht ganz so hoch wie erhofft.

AF-OF: War die Investition in die Schneeerzeuger der richtige Schritt? Kann die Investition langfristig lohnend sein?

Fey: Sehr langfristig gesehen ja. Ich rechne mit einer Amortisationszeit von gut 10 Jahren. Die Beschneiung birgt aber auch Risiken. So habe ich zu Beginn der Saison eine fünfstellige Summe auf die Piste geschneit, die letztendlich völlig umsonst war, da ein plötzlicher Wärmeeinbruch den Schnee komplett aufgezehrt hat ohne dass wir Betrieb machen konnten. Als Liftbetreiber hat man aber nur zwei Möglichkeiten: Entweder man senkt Kosten wo es geht und baut zurück oder man expandiert und investiert bis an die grenze des Möglichen. Ich habe mich für den 2. Weg entschieden. Ich bin überzeugt, dass die Gäste die Qualitätsoffensive honorieren und sich die Investitionen langfristig tragen. Aber: Das geht nur wenn man Liftbetrieb auch als Hobby sieht. Ansonsten sind andere Formen des Geldverdienens einfachen und weniger zeitintensiv. Mit dieser Tätigkeit bin ich weit mehr als die in anderen Berufen üblichen 8 Stunden gefordert; wenn die Beschneiung in Betrieb ist oft auch nachts.

AF-OF: Erfreulich zu hören, dass es Mittelgebirgs-Lifte gibt, die so offensiv vorgehen. Die Flutlichtanlage sieht ziemlich aufwändig aus, ist dies eine besondere Anlage?

Fey: Die Anlage war sehr teuer und ist für Snowboardwettkämpfe zugelassen. Sie macht es möglich, dass die Boarder springen könne, ohne dass störende Schatten auftreten. So besteht die Möglichkeit, Landesmeisterschaften durchzuführen. Außerdem ist das Lichtniveau fototauglich.

AF-OF: Wie sind Sie mit der Pistenwalze zufrieden?

Fey: Dies ist ein Kässbohrer PB130. Dieses relativ kleine Gerät war teurer als größere Maschinen auf dem Gebrauchtmarkt üblicherweise sind. Aber im Bereich der Talstation geht es relativ beengt zu, so dass eine große Maschine nur schwer zu handhaben wäre. Daher ist dies die ideale Walze für diesen Hang.

AF-OF: Wie oft walzen Sie?
Sofern es die Schneebeschaffenheit zulässt walze ich jeden Tag, egal ob eine hohe oder eine niedrige Gästefrequenz zu erwarten ist. Die Gäste merken, dass immer bestmögliche Verhältnisse geschaffen werden und das spricht sich rum.

AF-OF: Der parallele Kleinlift ist neu?

Fey: Ja, damit erschließen wir den steileren unteren Teil und entlasten den Hauptlift am Wochenende.

AF-OF: Ließen sich die Betriebskosten durch den Umbau auf Langbügel senken?

Fey: Diesbezüglich laufen zurzeit Überlegungen und Tests. Sehen Sie, ein Gehänge mit Langbügel lassen wir probeweise mitlaufen um die technischen Voraussetzungen zu testen. Zurzeit rechnen wir das ganze durch. Wir müssten an der Umlenkscheibe eine neue 4er-Rollenbatterie einbauen und einen Niederhalter aufstellen. Auch die Gehänge sind nicht ganz billig. Wir würden gebrauchte, aufgearbeitete Gehänge mit Öllagerung einsetzen. Für diese Investition kann ich ein paar Jahre lang einen Liftmitarbeiter beschäftigen. Aber die Entscheidung wird demnächst fallen.

AF-OF: Wie beurteilen Sie die Strategie Ihrer Liftbetreiber-Kollegen im Odenwald und wie sehen Sie die Konkurrenzsituation?

Fey: Meine Kollegen verfolgen keine offensive Strategie. Wie es mit dem Lift auf der Tromm weiter geht ist wohl noch offen. Der Wettbewerbsaspekt ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits wäre es für alle Lifte gut, wenn sämtliche Odenwald-Anlagen als schneesicher und qualitativ hochwertig bekannt wären. Dies würde insgesamt ein gutes Image für den Odenwald schaffen. Andererseits gehen meine Investitionen mit dem resultierenden steigenden Marktanteil klar zu Lasten der anderen Lifte. Dies ist zwar bedauerlich aber eine logische und zwangsläufige Konsequenz meiner Strategie. Und wie eingangs gesagt: Es gibt nur die 2 Möglichkeiten und ich habe mich für Expansion entschieden und die Gäste honorieren dies.

AF-OF: Aber Sie haben auch einen Wettbewerbsvorteil, da Sie mit Beerfelden eine Kleinstadt vor der „Haustür“ haben.

Fey: Kaum! Klar ist es in den ersten Betriebstagen des Jahres von Vorteil, dass die Beerfeldener sehen, dass der Lift läuft, und dann schnell mal zu Skifahren kommen. Aber die kommen selbstverständlich nicht jeden Tag und der Besuch der Einheimischen wird mit jedem Betriebstag geringer. Von Beerfelden alleine könnte ich nicht leben.

AF-OF: Wie groß ist Ihr Einzugsgebiet. Ich weiß, dass Leute aus dem Gersprenztal oft die 25 km zu Ihnen fahren obwohl Neunkirchen viel näher ist.

Fey: Mein Einzugsgebiet ist sehr groß. Viele meiner Gäste kommen aus einem Umkreis vom 50-100 km. Aus Mannheim kommt ein großer Teil der Skifahrer und selbst aus Kaiserslautern habe ich Stammgäste (Anm.: Kaiserslautern ist mehr als 100 km entfernt). Dies zeigt, dass sich das Qualitätsniveau und die Neureurungen herumsprechen.

AF-OF: Herr Fey, das Alpinforum dankt vielmals für das ausführliche Gespräch. Wir begrüßen Ihr überdurchschnittliche Engagement und Ihre mutige Strategie. Wir wünschen Ihrem Unternehmen weiterhin viel Erfolg.

Hier die Bilder:

Beerfelden am 13.3.2004 (letzter Betriebstag in 2003/04). Schade, dass die Bilder schneemäßig so unansehlich sind. Am Vortag war noch alles optimal.

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^^ Skigelände Beerfelden vom Gegenhang aus. Am Vortag noch optimale Verhältnisse, jetzt geht der Schnee zur Neige. Unten sieht man den Rodelhang, der Lift sollte mal bis runter verlängert werden. Dann hätte man die Bäume unterhalt des Lifts fällen müssen. Leider wurde das nichts. Hätte eine Liftlänge von 800m gegeben.

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^^ Skilift; im Vordergrund meine Tochter

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^^ Skipiste

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^^ Liftspur. ganz rechts ist die Spur des parallelen Kleinliftes zu erkennen

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^^ Funpark mit Schnaze, Rail und groß dimensionierter Flutlichtanlage

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^^ Walze PB130

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^^ Umlenkscheibe des parallelen Kleinlifts. Die Talstation des Hauptliftes vergaß ich leider aufzunehmen

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^^ Werbung auf dem Fahrzeug - macht einen professionellen Eindruck

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^^ Auch ein Faltblatt ist vorhanden. Andere Gebiete machen keine Werbung. Die Odenwälder Gebiete waren früher im DSV-Skiatlas


Neunkirchen am 12.3.2004

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^^ Unterer Liftabschnitt

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^^ Mittlerer Liftabschnitt (steilstes Stück)

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^^ Talstation mit Liftomat 2000; Es sind alle möglichen Gehänge montiert (s. andere Bilder)

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^^ Lift und Piste, unterer Teil

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^^ oberes Beoachtungsgebäude, bei schönem Wetter toller Blick auf Mainebene, Rheinebene, Frankfurt, Spessart und Taaunus

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^^ obere Umlenkstation mit Motor

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^^ Umlenkscheibe des ehemaligen zusätzlichen Rucksackliftes durch den Wald

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^^ Engstelle der ehemaligen Waldabfahrt des stillgelegten Rucksackliftes

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^^ Ausstiegsbereich des Hauptliftes


Tromm am 12.3.2004

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^^ Unterer Liftabschnitt vom Gegenhang aus

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^^ Unterer Pistenabschnitt; der blaue Container sollte offenbar nach dem Brand als provisorische Talstation dienen

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^^ Blick durch Stütze 2 auf den relativ flachen oberen Teil bis zur Bergstation nach Stütze 5

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^^ Untere Umlenkstation mit Antrieb und Bügelrutsche für die Langbügel

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^^ Reste der abgebrannten talstation

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^^ Verbrannte Gehänge

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^^ Pistenwalze mit heruntergerutschter Kette

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^^ Blick von oben auf Lift und Piste (linke Schneise). Hier hatte ich als Kind erstmals Ski unter den Füßen. Und der Lift hatte Langbügel. In den Alpen musste ich dann erstmal mit Kurzbüglern vorlieb nehmen.

Bild
^^ Trauriges Ensemble an der Bergstation: Ski-Doo, Adiv. Anhänger und Walze - alles ziemlich vergammelt. Die Anhänger dienten als Beobachtungsgebäude und Imbißstation

Bild
^^ Blick auf den Skihang in Kimbach. Der Rucksacklift war nicht aufgebaut.
Zuletzt geändert von Chasseral am 26.09.2004 - 23:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Christoph Nikolai » 13.03.2004 - 18:57

Zur Tromm: die ersten Bügel hier waren Kurzbügel aus Holz! Sie waren bis zum Schluß unter dem Häuschen der Talstation einschließlich der zugehörigen "Ringe" der Gehänge.

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Beitrag von d-florian » 13.03.2004 - 18:59

also super bilder! nur schade dass sich beerfelden heut nicht mehr in perfektem zusatnd präsentieren konnte! aber dafür das es geregtnet hat und sau warm geworden ist behaupt ich mal dass die piste immer noch ganz ok war!?! In neunkirchen sah es gestern dagegen noch nahezu perfekt aus!? allerdings macht mir der lift in neunkirchen ziemlich große sorgen was die zukunft angeht! der lift scheint nicht mehr in bestem zustand zu sein und um den irgendwann wieder ordentlich in schuß zu bringen werden die einnahmen sicher nicht reichen!!? denn scheinbar ist an dem lift selbst am we kaum noch betrieb und während der woche muss gar ganz geschlossen werden! ist schon traurig! was ham die denn da für eine pistenraupe??
zur tromm ist nur zu sagen, dass wenn jetzt im sommer nichts mehr passiert der lift dem lsap immer näher rückt, da der lift wohl laut den bildern auch nicht mehr in bestem zustand ist und wenn da nichts mehr dran gemacht wird ist der lift auf der tromm ganz schnell dem guckaiseelift ähnlich! wäre echt schade drum! der radtrac an der bergstation schaut auch armseelig aus! das beste ist da wahrscheinlich noch das sschneemobil!? also wenn da kein betrieb mehr ist in nächster zeit, dann nehmen wir das teil für guckaisee oder bevor es dem rest der anlage ähnelt! wäre schade!
naja zu beerfelden ist folgendes zusagen:
zu aller erst find ich das interview mit herrn fey super und auch erlich!
seine einstellung find ich klasse und das kommt selten vor das jemand soo viel für den liftbetrieb in nem mittelgebirge tut!
die flutlichtanlage und beschneiungsanlage scheinen top zu funktionieren und wenn das wetter stimmt herrschen in beerfelden optimale bedingungen! also beerfelden hat in sachen betriebstage deutlich das monpol im odenwald und für die zukunft sieht´s für herrn fey´s lifte wohl am besten aus!!!!?!
was ist denn mit den anderen liften im odenwald?????!
gibt doch noch mehr oder??? lsap sowie auch noch in betrieb!!!
mir fällt jetzt grad birkenau/schnorrenbach ein!
egal was für ne art von lift! lichte alle anlagen ab und poste sie ja !?! :wink: ok?! :wink:
ansonsten ein großes :respekt:
super infos übern odenwald! :wink:
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Beitrag von Christoph Nikolai » 13.03.2004 - 19:07

Hier noch ein Bild von der Talstation in Beerfelden. Aufgenommen im Dezember 2003, noch mit altem Getriebe. Dieses wurde inzwischen durch eines von "Eisenbeiß" ersetzt.

Bild

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Beitrag von Chasseral » 13.03.2004 - 20:31

Danke dass du ein Bild von der Talstation Beerfelden hast @Christof. Ich hatte vor lauter schwätzen vergessen die abzulichten.

Neunkirchen hat keine Walze @d-florian. Die sind modern und setzen voll auf Freeriding. :lol:

Alle anderen Lifte waren - soviel ich weiß - Kleinlifte. Hatte ich ja in dem Bereicht beschrieben. ich weiß nicht, welche bei ausreichend Schnee noch aufgebaut werden. Sicher bin ich mir beim Lift in Siedelsbrunn. ist aber ein bißchen weiter von mir weg.
Siedelsbrunn war 1968 der erste Lift in Europa mit Beschneiung. Amerikanische Firmen haben hier die Beschneiung unter europäischen Klimabedingungen getestet. Die wurde aber 3 Jahre später mangels Rentabilität wieder abgebaut.

Zu Neunkirchen ist zu sagen: Der Lift ist 40 Jahre alt. Der Betreiber wurstelt immer so vor sich hin und macht auf und zu wie er grad Lust hat. Aber er hat wohl genug Geld und steckt immer mal so das notwendige rein um den Lift am Laufen zu halten. Er hat mal in nem Interview gesagt: "Das Ding steht jetzt und da wird es auch betrieben!"
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Beitrag von paddy » 13.03.2004 - 20:37

Also, echt klasse!
Ich finde, teilweise si´nd doch die Liftbetreiber im Odenwald selbst dran schuld, dass weniger Leute kommen! Wenn man heut zu Tage Leute anlocken will bräuchte man ne Website mit Webcam und Schneeinfo. Dann könnten die Leute sich über Schnee und Betrieb leicht informieren!
Vielleicht findet sich ja jemand nettes im Forum der Websites machen kann, und der den Betreibern unter die Arme greift. Des weiteren sollten die Lifte vom Land doch viel mehr gefördert werden, oder zumindest keine Steine in den Weg gelegt bekommen, wenn ich das höre: ein Verbot des Ausbauens, weil n paar Bäume gefällt werden müssten, da muss ich schon lachen...das passt so richtig zu Deutschland....
Um den Tourismus zu beleben, könnte man doch mal ein zusammenhängendes Loipennetz erstellen und einen Gemeinsamen Skipass der Lifte im Odenwald erstellen, so wie erhöter Busverkehr in der Region, bzw. zwischen den Liften! Dann bin ich der Meinung, es würde sich wieder mehr lohnen, einen Lift im Odenwald zu betreiben!

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Beitrag von paddy » 13.03.2004 - 20:39

Also, mit dem Klasse mein ich den Bericht!


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Beitrag von Christoph Nikolai » 13.03.2004 - 20:57

Das Baujahr vom Lift auf der Tromm: 1969

Antrieb genau wie Beerfelden mit einem 40 PS (das entspricht 30 kW) Drehstrommotor, der über eine Stern-Dreieckschaltung verfügt. Eine Voith-Turbokupplung sorgt bei beiden Anlagen für eine sanfte Anfahrt.

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Beitrag von paddy » 13.03.2004 - 21:19

Schade dass der Lift in Neunkirchen nicht über so eine sanfte Anfahrt verfügt, der haut nämlich echt ziemlich rein, grad wenn man als Border im "Steilstück" ist... :(
Also, falls ein Liftbetreiber aus dem Odenwald hier auch angemeldet ist: Mich würde es mal intressiern, ob es sich im Odenwald im Moment noch lohnt einen Lift zu besitzen oder ob man auch Verlusste einfährt..!
Noch eine Frage, wie ist das mit dem Beschneien, besitzt man in Beerfelden auch einen eigens angelegten Wasserteich zum Beschneien? Ich kann mir das gar nicht vorstellen nen 5 stelligen Bereich auf so ner Piste zu Beschneien!?

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Beitrag von Chasseral » 13.03.2004 - 21:29

Lohnen tut sich's normal nicht @paddy. In Beerfelden scheints mit immensem Arbeitsaufwand einigermaßen zu gehen. Einen Teich gibts icht, das Wasser kommt direkt ausm Zufluss.

Hier noch einige Daten der Beschneiung in Beerfelden:
Schneeerzeuger Lenko 730 und 940, 270 bzw. 360 Düsen.
Durchsatz 420 bzw. 480 l/min
Erzeugungsmenge 40-50 cbm/h
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Beitrag von paddy » 13.03.2004 - 21:36

Ausm Zufluss heißt aber nicht aus ner Wasserleitung, oder? Weil dann wärs natürlich klar, dass die kosten so hoch sind, gibts eigentlich jetzt ne mountainbike-downhillstrecke? Hat man in Beerfelden auch schoneinmal über Mattenski nachgedacht? Wär doch eigentlich die attraktion für heiße Sommertage.

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Beitrag von paddy » 13.03.2004 - 21:48

Ach ja, was ich noch loswerden wollte: Ich finde Neunkirchen sollte auch mal so'n Kurs wie Beerfelden fahren! Ich wohne ja ganz in deren Nähe (Darmstadt). Es gibt eine Buslinie welche von nem Zentralen Punkt in Darmstadt alle halbe Stunde direkt nach Neunkirchen fährt! Ich kann deshalb gar nicht verstehen, das man den Lift dort so herunterkommen lässt...! Hätten die dort auch n gebrauchtes Pistengerät, 2 Schneekanonen und wieder ihren "Rucksacklift", sowie ne gute Website mit Webcam und würden im Darmstädter Echo mal dicke Werbung machen, so kämen auch wieder mehr Leute unter der Woche und am Wochenende!

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Beitrag von Christoph Nikolai » 13.03.2004 - 22:38

In Beerfelden wird das Wasser für die Beschneiung aus der Wasserleitung entnommen. Es gibt eine Wasserkühlanlage, da Leitungswasser für eine Beschneiung zu warm ist.

Die Mountainbike-Downhillstrecke geht dieses Jahr in Betrieb.


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Beitrag von Chasseral » 13.03.2004 - 22:49

Ja, aber der Liftbetreiber hat keinen Bock, irgendwas zusätzliches zu machen. Früher war Neunkirchen die totale Attraktion im Rhein-Main-Neckar-Raum. Da waren elende Wartezeiten. Aber heute zieht der Lift alleine nimmer und wie gesagt. Was Neues wirds da erst mal nicht geben.
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Beitrag von Chasseral » 13.03.2004 - 23:19

Das Thema "Rucksacklifte im Odenwald in den 80er Jahren" scheint einige hier zu interessieren. Daher nenne ich eine Aufzählung der mir bekannten Anlagen. Eins vorweg: Viele diese Lifte waren Nussknacker-Lifte, wie sie in Neuseeland häufig anzutreffen sind - dort auch für längere Anlagen bis 800m Länge. Für Leute, die noch nie einen Nussknacker-Lift gesehen haben: Ein dünnes Stahlseil läuft mit hoher Geschwindigkeit um. Als "Tageskarte" erwirbt man eine Eisenklemme, die aussieht wie ein Nussknacker. Mit dieser klinkt man sich in das Seil ein und wird loskatapultiert :lol: . Durch das Körpergewicht klemmt sich die Klemme am Seil fest. Oben drückt man den "Nussknacker" ruckartig zusammen und er löst sich vom Seil. Vorteil dieser Bauart: Die extrem kleinen Umlenkstationen und Antriebe. Diese Lifte passen wirklich fast in einen Rucksack - zumindest aber in einen VW-Bus.
Hier die Lifte:
- Siedelsbrunn - konventioneller Kleinlift, noch in Betrieb
- Dorf Erbach - konventionell, vermutlich noch Betrieb
- Kimbach - konventionell, letzte Saison noch Betrieb, diese Saison ?
- Beerfelden, Lift 2 - konventionell, neu als Verstärkungslift
- Neunkirchen, Lift 2 - konventionell, seit einigen Jahren LSAP
- Hiltersklingen - konventionell, nicht mehr vorhanden
- Böllstein (Nussknacker)
- Erzbach (Nussknacker)
- Güttersbach (Nussknacker)
Es gab weitere, die mir aber jetzt nicht mehr einfallen. Ggf. ergänze ich die später.

Unser Schulskileiter wollte mal so nen gebrauchten Rucksacklift von der TU Darmstadt abkaufen. Er hats dann aber gelassen, weil das auch ne Menge arbeit bedeutet. Schade, das Ding hätte ich zu Hause aufbauen können. Wir haben hinterm Haus ne ziemlich steile Wiese, auf der unsere Schafe weiden. Da hätte ich das Ding hinstellen können wenn Schnee liegt. ich käme aber bloß auf 5-10 Betriebstage im Jahr.
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paddy
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Beitrag von paddy » 14.03.2004 - 15:13

Der Skilift Beerfelden hat doch keine Homepage oder? Sagt mal, also, dort soll ja diesen Sommer die Downhillstrecke in Betrieb gehen, dann kommt ja nochmal mehr Geld rein, könnte man dann nicht auch mal an das Anlegen eines Speicherteiches denken, dies würde die Kosten fürs Beschneien stark sänken! Danach könnte man doch auch mal an nen neuen/gebrauchten Lift denken, ich bin da ja für einen Pomastangenschlepper mit ner Kapatzität von 1000p/h. Diese sind schnell,am wirtschaftlichsten und billig im Betrieb, vielleicht klappt es ja jetzt mit einer Verlängerung nach unten, denn im Moment geht der Tourismus des Odenwalds den Bach runter.. :wink:
Ich finde es wäre einen Versuch wert. *lol*
Ach ja, wo finde ich denn genauere Infos zu der Downhillstrecke und dem ganzen Lift (vllt mehr bilder)

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Beitrag von d-florian » 14.03.2004 - 15:20

soweit ich weiß gibt´s zu der downhill strecke bisher nur insiderinfos! ich selber weiß auch net mehr außer das das ganze jetzt im sommer kommt!über mehr bilder weiß ich auch nix! aber mit der wasserentnahme aus der normalen wasserleitung is echt schon wahnsinn! da ist es ne leichtigkeit ne 5 stellige summe au die piste zu schneien! aber das mit dem speicherteich wird früher oder später kommen! evt. dann noch en schneeerzeuger mehr und dann geht da die post ab im sommer wie im winter! :lol: wie läuft das zur zeit eigentlich mit der beschneiung? werden da die wasserschläuche und die stromkabel quer über die piste gelegt oder gibt´s schon fest installierte hydranten mit stromanschluss?
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Beitrag von paddy » 15.03.2004 - 17:55

wie teuer sind denn solche Rucksacklifte? Kann man diese irgendwo gebraucht billig bekommen, es müssen keine Rucksacklifte sein, abesolche der Kategorie "seillifte".

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Beitrag von Chasseral » 16.03.2004 - 22:25

Oh! Kann ich dir leider ned sagen @paddy. Ich seh den Typen evtl. nächtsten Montag beim Volleyball. Dann frag ich.

Ansonsten zum Odenwald: Ich bin dort in den letzten Jahren nur selten gafahren und hab mich ned umgehört was es so neues gibt. Ich kann zu alledem nur wenig sagen. Ich hab auf die Bitte von d-florian hin nur das gepostet was ich von früher her weiß, was ich auf der Foto-Tour gesehn hab und was der Liftbetreiber in Beerfelden erzählt hat.
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Beitrag von Chasseral » 21.03.2004 - 00:29

Gestern stands in der Zeitung: In Beerfelden am Skihang sollen eine Sommerrodelbahn und die Bike-Downhillstrekce kommen. Die privaten Investoren sind bereit und die Themen sind jetzt im gemeinderat. Die Bikestrecke wird dieses Wochenende bereits begonnen, da keine Genehigungsrechtliche Schwierigkeiten zu erwarten sind und sie soll bis im Mai fertig sein.

Wenn ich morgen dran denk, fotografier ich mal den Zeitungsartikel ab. Da ist auch ein Bild vom Lift dabei.
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Beitrag von d-florian » 21.03.2004 - 13:48

das is gut! also in beerfelden scheint man es gerafft zu haben wie man den betrieb sinnvoll gestalten kann!!!
kannst du dann auch ma baustellenbilder liefern??? :lol:
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Beitrag von Christoph Nikolai » 21.03.2004 - 14:28

Wie die Liftbenutztung gleichzeitig mit Fahrradfahrern und Sommer-Rodlern aussehen soll, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Um die Sommer-Rodler hochzuziehen, ist eine spezielle Schiene auf der Lifttrasse erforderlich, die dann eigentlich wieder eine Benutzung der Biker verhindert.

Mal schauen, wie das technisch gelöst wird.

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Beitrag von snowotz » 22.03.2004 - 10:59

Schlepplift abreißen, Sessellift bauen, dann geht´s ! :lol: :lol: :lol:

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Beitrag von Chasseral » 22.03.2004 - 11:45

snowotz hat geschrieben:Schlepplift abreißen, Sessellift bauen, dann geht´s ! :lol: :lol: :lol:
Hahaha! Der Liftbetreiber ist gerade am Rechnen, ob eine Umrüstung auf Langbügel über die nächsten 10 Jahre rentierlich ist. Eine Sesselbahn kommt da nur hin, wenn ein gnädiges, zahlungskräftiges Forummitglied der Stadt einen schenkt. :-)

Übrigens: Die zu Hause bei mir haben die Zeitung vom Freitag weggeschmissen. Ich kann den Artikel also nimmer einscannen.
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Beitrag von snowotz » 22.03.2004 - 18:41

Das mit dem Sessellift ist gar nicht so abwägig, denn schließlich hat man das schon häufiger praktiziert im Sommer in einen Schlepplicht einfach Einersessel einzuhängen !

Glaube nur, daß das bei schrägen T-Stützen nicht möglich ist, oder ?

Ansonsten kann ich mir auch nicht so ganz vorstellen wie MTB´s mit nem Schlepplift hochgezogen werden sollen. Kenne das bisher nur bei Sesselliften !


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