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Vergleich Alpen vs. USA

Allgemeine Diskussionen über Skigebiete weltweit
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Kreon100
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Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von Kreon100 » 02.03.2018 - 12:37

Hallo Forum,

als durch-und-durch überzeugter Europäer ist es so ein Thema, was mich schon seit Jahren beschäftigt, wenn Leute einem erzählen, dass sie in den USA zum Skifahren waren. Neulich auch wieder einen Bericht im Abendblatt über Aspen gelesen, wie toll das da angeblich ist. Da denke ich mir immer, "in Aspen oder Beaver Creek und wie sie alle heißen, möchte ich nicht 'tot überm Zaun hängen'".

Es fängt schon an mit den Liftpässen, deutlich über 100 EUR. Ich habe neulich mal bei ski-resort.com geschaut und war entsetzt wie teuer das da in den USA ist. Mit Familie eine Woche Skifahren kostet mal eben 2.000 EUR nur für die Liftkarten, da bekommt man hier Saisonkarten für. Und das bei den grottigen Liftanlagen, nicht kuppelbare 2er Sessellifte zuhauf, kaum lange durchgehende Liftanlagen für lange Wiederholungsfahrten. Da können die sich dann den ach so gelobten Champagner-Powder gerade da hinstecken, wo niemals die Sonne scheint.

Das jetzt mal als polemisches Intro, um die Diskussion anzuheizen :wink:

Heli-Skiing will ich mal außen vor lassen, das ist ein schiefer Vergleich. Genauso die hohen Reisekosten für Flüge. Ich kenne es aber so, dass auch die Amerikaner viel mehr von den Alpen träumen als wir umgekehrt. Die Skigebiete sind da drüben ja auf dem Papier erst mal ziemlich groß, das aber auch nur, weil die beiden Flächen links und rechts neben dem Lift und der Ziehweg dazwischen gleich mal als 3 Pisten gerechnet werden. Wenn man sich die Summen der Liftkilometer ansieht, schneidet das größte Skigebiet in den USA hier gerade mal als mittelgroßes Skigebiet ab (ca. 40 Liftkilometer). Dann noch dieser ganze Schwachsinn mit Liftkartenentzug bei Speed-Vergehen (an Slow-Schildern etc.) oder abseits der Piste fahren. Wenn ich mir die Pistenpläne so ansehe, sind die Skigebiete ja oft auch eher langweilig. Mir haben Amerikaner schon oft erzählt, dass sie nach Europa kommen, weil die Pisten in den Alpen viel steiler und länger sind.

Bin mal gespannt auf das feedback hier.


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Werna76
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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von Werna76 » 02.03.2018 - 13:15

Ich war letztes Jahr in Colorado Skifahren 2 Wochen, besucht hab ich Vail, Beaver Creek, Breckenridge und Aspen/Snowmass.

Also...
Kreon100 hat geschrieben:
02.03.2018 - 12:37
nicht kuppelbare 2er Sessellifte zuhauf, kaum lange durchgehende Liftanlagen für lange Wiederholungsfahrten.
Das stimmt nicht.
Kreon100 hat geschrieben:
02.03.2018 - 12:37
Wenn man sich die Summen der Liftkilometer ansieht, schneidet das größte Skigebiet in den USA hier gerade mal als mittelgroßes Skigebiet ab (ca. 40 Liftkilometer).
Das stimmt auch nicht, Vail ist mit Saalbach vergleichbar (Gelände/Aussehen und flächenmäßige Größe).
Kreon100 hat geschrieben:
02.03.2018 - 12:37
Wenn ich mir die Pistenpläne so ansehe, sind die Skigebiete ja oft auch eher langweilig. Mir haben Amerikaner schon oft erzählt, dass sie nach Europa kommen, weil die Pisten in den Alpen viel steiler und länger sind.
So steile und schwierige Abfahrten wie die double diamonds gibt es nirgends in ganz Europa, empfehle Prima Cornice in Vail oder eine der schmalen Rinnen in Snowmass.

Generell war das Ganze als Skitrip sehrsehr schön, aber in Relation zu den Kosten nichts was man unbedingt einmal gemacht haben muss.
Missen möchte ich es trotzdem nicht.
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skilinde
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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von skilinde » 02.03.2018 - 13:16

Ohhhh Protektionismus ala Trump im die Gegenrichtung :D.

Da ich schon mal jenseits des Teichs war, kann ich Dir sagen, dass Du die Top-Begründung für mich -warum Skifahren in Nordamerika toll ist- selber lieferst:
Kreon100 hat geschrieben:
02.03.2018 - 12:37
Wenn man sich die Summen der Liftkilometer ansieht, schneidet das größte Skigebiet in den USA hier gerade mal als mittelgroßes Skigebiet ab (ca. 40 Liftkilometer).

Denn das bedeutet: Die wenigen Lifte (=Liftkilometer) haben im Schnitt 5-6 (manchmal auch bis zu 10) Pisten pro Lift... die auch gerne 400 Höhenmeter machen. Da ist es halt auf den einzelnen Pisten ziemlich leer. :D
Da ist in Europa der Piste /Lift - Standard ja eher 1:1 oder 2:1, mit zudem noch (zumindest in AT oft) Frequenzmonsterbahnen.

@ Preise: Die von Dir genannten Skipasspreise zahlt m.E. keiner. Über Coupons, Onlineangebote kommst Du merklich runter. Es bleibt allerdings über europäischem Niveau. Dafür ist der Service rundherum (den ich so nicht brauchen würde, aber egal) viel besser und das Ganze läuft kultivierter und entspannter ab als bei uns (und das in den USA...). Man zahlt, dass es nicht so voll ist. Wie für uns Euromenschen teilweise in der CH.

@ Skipassentzug abseits der Piste: Vielleicht noch in Japan (kenn ich nicht) hast Du abseits so viel Mögliches und Erlaubtes wie in Nordamerika. Wo es da verboten ist, hat es auch seine Gründe.

@ Sonne: Das ist wohl eher wie in den Alpen. Es gibt auch hier Nord- und Südalpen...

@ Steilheit der Pisten: m.E. ähnlich, grundsätzlich aber mehr sehr leichte in Nordamerika, dafür aber auch mehr sehr schwere.

@ Höhenmeter gesamt: i.d.R. Vorteil Europa

Fazit für mich:
Besser oder schlechter Diskussion ist vollkommen unnötig. Wer immer Badeurlaub an Nord- und Ostsee macht, will auch nicht nach Polynesien.

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von jo26861 » 02.03.2018 - 13:38

Beaver Creek finde ich 180 $/Tageskarte online Preis... Ich dachte immer die Schweiz sei teuer :D

für das Geld das ich in USA ausgeben müsste, mache ich lieber 8 Wochen Skiurlaub in Tirol.....

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von ski-chrigel » 02.03.2018 - 13:55

Mit ist der Aufwand einfach viel zu gross. Mal abgesehen von den aus meiner Sicht unnötigen Kosten. Als Vielfahrer, der Skigebiete 50m vor der Haustüre und ein paar hundert Meter vom Zeitwohnsitz hat und innert 5 Stunden den halben restlichen Alpenraum erreicht, wüsste ich nicht, wieso ich mir das Antun müsste, in die USA oder Kanada zu reisen. Letztlich fahre ich auch dort nur Ski. Genügend Platz habe ich auch oft in der Schweiz. Was mich einzig mal halbwegs reizen würde, ist Heliskiing.
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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von tafaas » 02.03.2018 - 13:57

jo26861 hat geschrieben:
02.03.2018 - 13:38
Beaver Creek finde ich 180 $/Tageskarte online Preis... Ich dachte immer die Schweiz sei teuer :D

für das Geld das ich in USA ausgeben müsste, mache ich lieber 8 Wochen Skiurlaub in Tirol.....
Epic-Pass (Saisonkarte für Vail, Beaver Creek, Whistler Blackcomb, Breckenridge, Keystone, Park City, Heavenly, Northstar etc.) kostet im Vorverkauf unter 900 $. Also günstiger als die meisten Schweizer Verbundpässe.

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von VR1985 » 02.03.2018 - 14:07

Also wir kennen diese Aussage ja schon aus den amerikanischen Skifilimen der 80er und 90er. Spektakuläres Heliskiing kam da erst später auf und so haben sie bevorzugt in Europa, vor allem in Frankreich gedreht.

Ähnlich sehen es wohl die echten amerikanischen Skifahrer. Als ich meine Vallee Blanche Tour machte, wurde ich eine Gruppe gesteckt, die sonst nur aus Amerikanern bestand und die waren gerade dabei sowas wie eine Skisafari in Europa zu machen. Schwerpunkt Hochsavoyen, Wallis, Aosta Tal. Die Beweggründe waren ganz klar: spektakulärer, größer, höher, geschichtsträchtiger. Für sie war es etwas ganz besonderes, vor allem mal in Chamonix Ski zu fahren und sie meinten zu mir, wenn ich mal in den USA wäre, sollte ich wenn dann mal nach Jackson Hole fahren, ansonsten käme nicht viel an unser Angebot heran. Österreich war für sie übrigens uninteressant, was ich nachvollziehen kann.

Ich persönlich würde wohl auch gerne mal eine Skisafari in Nordamerika machen um mir einen Eindruck zu verschaffen. Sowas wie: Flug nach Calgary, Safari bis Whistler und ab Vancouver wieder nach Hause.
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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von danimaniac » 02.03.2018 - 14:10

VR1985 hat geschrieben:
02.03.2018 - 14:07
Ich persönlich würde wohl auch gerne mal eine Skisafari in Nordamerika machen um mir einen Eindruck zu verschaffen. Sowas wie: Flug nach Calgary, Safari bis Whistler und ab Vancouver wieder nach Hause.
Ich auch. Allerdings würde ich nicht die USA auslassen. Weil mich zB. wie auch oben beschrieben, Jackson Hole sehr interessiert. Außerdem Tahoe.. und dann ab an den Pazifik und bei 30° am Strand den tag ausklingen lassen :-D
Squaw Valley - Bay Area sind immerhin nur so 4 Stunden :D
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...

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Kreon100
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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von Kreon100 » 02.03.2018 - 14:15

skilinde hat geschrieben:
02.03.2018 - 13:16
Ohhhh Protektionismus ala Trump im die Gegenrichtung :D.
(...)
Fazit für mich:
Besser oder schlechter Diskussion ist vollkommen unnötig. Wer immer Badeurlaub an Nord- und Ostsee macht, will auch nicht nach Polynesien.
Absolut richtig, zur Verhängung von Strafzöllen passt das doch :twisted:

Besser oder schlechter ist ja immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich wollte aber mal so die Argumente hören und bin da eigentlich auch ganz offen, weil mich grundsätzlich alles interessiert, was mit Skifahren zu tun hat. Ist aber schon ein schönes Gefühl, wenn man zufällig ausgerechnet da am nächsten wohnt, wo es am besten sein soll.

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von danimaniac » 02.03.2018 - 14:27

Mit am wichtigsten ist da doch offensichtlich, was man vom Skifahren erwartet:

Wenn du den allerbesten Powder suchst und einfach viel Abseits fahren willst musst du eigentlich jedes Jahr gucken, wo der Schnee am Besten ist und findest dich dann je nachdem eben in den Alpen, in Japan, in den Rockies/BC/Alaska usw wieder.

Ich glaub wer einfach nur gute Pisten fahren will findet das Ultimum einfach in den Alpen.

Wer das Abenteuer sucht fährt mit seinem blauen, beklebten Kleinwagen 'gen Osten oder fliegt nach Georgien oder was weiß ich.

eine pro/contra Liste wäre trotzdem interessant. Vor Allem von Leuten die schonmal da waren.
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von Reto » 02.03.2018 - 15:29

Es ist doch schön dass Amerika nicht gleich ist wie der Alpenraum um österreich.

Hatte die letzten 7 Saissons immer eine Tirolsnowcard oder die SSC mit der Kitzbühleralpen Karte und habe da ca 95% aller mittleren bis grossen Skigebiete abgefahren. Alles super und toll und macht immer wieder Spass. Nur leider ist halt vieles etwas" standartiesiert"

Da ich aber etwas von der Welt sehen möchte habe ich in den letzten Jahren immer noch eine Tour an Ziele ausserhalb der Alpen gemacht.
Amerika,Skandinavien,Pyrenäen ,Georgien, Russland oder mal auf dem ätna Skigefahren.

Finde es nach wie vor schön dass man mit seinem Sport so ganz neue Ecken der Welt entdecken kann

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von snowflat » 02.03.2018 - 15:44

Ich spreche jetzt für Canada, zähle ich mal dazu :)

Großes Pro ist das behaviour der Leute dort. Sei es vom Personal: Durchgängig freundlich und hilfsbereit, da merkt man, dass die Mitarbeiter Spaß an der Arbeit haben und es nicht machen, weil es für mehr nicht gereicht hat und es nur tun, weil es im Winter sonst nichts anderes gibt. Und auch bei den Gästen: Nicht das stressige Gedrängel am Lift, weil sonst am Ende vom Tag eine Liftfahrt fehlen würde. Es wird sich auf den ersten Blick total unoragnisiert angestellt, schnell sorgen aber Spuren für Ordnung. Zwischen den Spuren werden schon entsprechende Mitfahrer gesucht, welche man ominöserweise auch am Einstieg noch hat. UND das nicht mit der Folge, das vor einem unbesetzte Sessel die Station verlassen. So wie in den Alpen, wo aus purem Egoismus sich die meisten am Nächsten sind und an einer 6 KSB fünf Leute stur beim Öffnen der Schranken stehen bleiben, weil die 6.Person noch nicht da ist. Dort wo wir waren waren IMMER alle Sessel zu 100% ausgelastet. Auch ohne Singel-Lines die immer wieder gefordert werden. Muss man extra Einstiege machen, weil die Leute hier einfach nur zu dumm sind?

Weitere Pros wurden schon genannt: Verhältnis Lifte zu Abfahrtsmöglichkeiten, Pistenpräparation wo diese stattfindet, endlose Freeridemöglichkeiten, der Champagne-Powder, vernünftige Buckelpisten und nicht solche Möchtegerndinger wie in den Alpen.

Ich möchte das Erlebnis nicht vermissen, weil es einfach anders ist als in den Alpen ...
Du kannst Dir Glück nicht kaufen.
Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von Fab » 02.03.2018 - 17:00

Es gibt m. E. nur ein wirkliches Argument für skifahren in den USA - der Schnee. Zum richtigen Zeitpunkt (Hochwinter) und Ort (Ostrand Nevadabecken nahr Ogden u. Salt Lake City - mit leichten Abstrichen Taos u. Telluride) ein trockener Pulver, wie es ihn in Europa nicht gibt - nicht geben kann. Der Pulver wird nicht durch Kälte generiert (klar muss es kalt sein), sondern durch die Kombi Wüste u. Salzsee.
In "Snowbird" beispielsweise, kann man nach Neuschnee im hüfttiefen! Schnee skifahren.
skilinde hat geschrieben:
02.03.2018 - 13:16
....... Wer immer Badeurlaub an Nord- und Ostsee macht, will auch nicht nach Polynesien......
:D Ich hab mich seinerzeit gegen die Nordsee und für Polynesien entschieden ;D
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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von skilinde » 02.03.2018 - 17:12

@ FAB: Cook Island und Bora Bora :top: :top: :top: :top: :top: :top: :top: :top:

Ich weiß, wäre halt in Europa eher Sardinien als Nordsee. Wollte aber klarmachen, dass man nichts beurteilen soll, was man persönlich nicht kennt.

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von Emilius3557 » 03.03.2018 - 12:39

Ich habe zwei Skiurlaube in Nordamerika verbracht:

2005: Summit County/Vail Resorts: Copper Mtn, Arapahoe Basin, Keystone, Breckenridge, Vail, Beaver Creek: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 55&t=11074
2009: Whistler: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 55&t=31246

Beide Male hat es uns sehr gut gefallen. In beiden Berichten gehe ich ausführlich auf die Pros und Cons ein, wenn noch Fragen bestehen, kann ich diese gerne hier beantworten.
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von skifuzziWi » 03.03.2018 - 13:24

Ich kann dem Geschriebenen von @snowflat absolut zustimmen, wobei das Wichtigste war der Schnee
Ich bin in den letzten 10Jahren nicht mehr in so "fluffiggem" Schnee ski gefahren wie die 10 Tage in Canada.
Und das Motto "you can ski what you see" ist einfach genial

Unser Skiausflug für Canada 2019 ist schon terminiert!!

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von ThomasZ » 03.03.2018 - 15:06

Wenn man einen Skiurlaub nur auf den Kosten-Nutzen-Faktor reduziert, dann ist das ein klares Contra gegen einen Nordamerika-Skiurlaub. Ich/wir wären wahrscheinlich alleine auch nie auf Idee gekommen einen Skiurlaub in den Staaten zu machen, aber wir waren mit einer Gruppe von 17 Leuten drüben. So war es eine coole Sause mit Freunden, die man sicher auch woanders hätte machen können, aber es war auch spannend mal einen anderen Kontinent zu sehen. Das Argument nur oller Lifte trift auf den Bereich in Colorado, wo wir waren nicht zu. Gegeben hat es die auch, genauso wie hochmoderen KSB und EUB. Pistenkilometer mäßig mussten sich Breckenridge und Vail sicher nicht hinter vielen europäischen Gebieten verstecken. Hinzu kamen noch die Back Bowls. Und Platz im Quartier hatte ich noch nie soviel - 700m² für 17 Personen. Luxus pur.

Mein persönliches Fazit ist, dass es weder besser noch schlechter als in der alten Welt war, ich aber aufgrund des Anreiseaufwandes nicht nochmal in die gleiche Gegend fliegen würde. Wenn ich nochmal Skiurlaub in der neuen Welt mache, dann nach Kanada, Utah oder Kalifornien.

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von Slim » 03.03.2018 - 16:08

Entschuldigung für mein schlechtes Deutsch, ich bin Hollander-Amerikaner.

Wie gesagt, den besten Grund in Nord Amerika Skifahren zu gehen ist einfach die Abwechslung.

Folgendes bezeugt sich auf das Westen, in Mitte des Kontinents (Utah, Colorado, Wyoming, Montana, Interior British Columbia, Alberta):

In generell kann man sagen das in diese Gebiete von Nord Amerika das Großteil er Ski Oberflächen unterhalb die Baumgrenze liegt, trotzdem ist die Lage der Stationen meist sehr hoch.

Gleichzeitig ist es trocken, kälter und stabiler Wetter als die Alpen.
Die Nordwest Alpen haben ein wechselhaftes Wetter das manchmal viel Schnee bringt aber manchmal auch Nebel, Wärme Luft und sogar Regen. Südlicher in die Alpen ist das Wetter stabiler, aber gibt es auch weniger Schnee.

Wen man dan diese Faktoren zusammen nimmt dan ist die Schnee Qualität im Hochsaison im Durchschnitt besser. Für Leute (Familien) die lang voraus planen und buchen müssen, ist das ein Vorteil.

Wenn das Sicht schlecht ist (Schnee, nebel) ist es besser zwischen die Bäumen Ski zu fahren.
In Nord Amerika ist es also wahrscheinlicher auch bei fallenden Neuschnee, noch die besten Sektoren benutzen zu können. Wen man in die Alpen die Gebiete mit die meiste Schnee Sicherheit sucht, sind sie am meisten oberhalb der Baumgrenze und in ein wechselhaftes Klima.

Die ruhigere and freundlichere lift Schlangen sind schon gennant.

Dan das ist da das unterschied in Zugang und Kontrolle der Ski Arealen :
In den Alpen werden (nür)die Pisten von Lawinen-gesichert, markiert, (meist) präpariert und kontrolliert.
In Nord-Amerika wird das ganze „Ski-area“ gesichtert und kontrolliert. Innerhalb des Ski-area‘s sind dan manche Pisten prepariert, and leicht markiert. Die meiste Gefahren sind auch markiert.
http://mountainacademy.salomon.com/de/d ... nde-fahren

Wen man ein Vorliebe hat für unpräpariertes Gelände und Treeskiing, ist das in Nord Amerika meist ohne Lawinengefahr möglich.

Das ist ideal für Kinder, oder für Eltern die solo fahren müssen, weil die andere Eltern mit die Kinder beschäftigt sind.

Wen man am liebsten Pisten fährt, werde ich von ein Besuch an Nord Amerika abraten. Es gibt hier gute Pisten, und gute Schnee, aber in die Alpen ist die auswahl veil, viel großer.

Wen man die Möglichkeit hat, flexibel nach Wetter und Lage zu wechsen, dan ist das stabile Klima Vorteil von Nordamerika auch nicht so groß mehr.

Alles insgesamt würde ich Nordamerika Anraten für derjenigen die viel wert auf Schnee Qualität legen, lang vorher planen und gerne unpräpariertes Gelände fahren möchten mit gleichzeitig hochere Sicherheit. Besonders für Familien, mit Kinder die gerne auf Entdeckung gehen kann das ein gute Match sein. Auch für größere Freunden Gruppen, die wie bekannt ein Risico factor sind im Lawinen Bereich, kann das ein gute Möglichkeit sein.
Zuletzt geändert von Slim am 03.03.2018 - 21:52, insgesamt 2-mal geändert.

Slim
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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von Slim » 03.03.2018 - 17:09

Kreon100 hat geschrieben:
02.03.2018 - 12:37
Es fängt schon an mit den Liftpässen, deutlich über 100 EUR. Ich habe neulich mal bei ski-resort.com geschaut und war entsetzt wie teuer das da in den USA ist. Mit Familie eine Woche Skifahren kostet mal eben 2.000 EUR nur für die Liftkarten, da bekommt man hier Saisonkarten
Regel eins:
Du solltest niemals an die Lifte eine Tageskarte kaufen!

Beispiel: meine Familie:
Copper Mountain season pass, early sale:
$400/adult, kids free.
Also $800 für ein Saisons Karte für die ganze Familie. Dazu bekommenn wir dan auch noch 3 Tage bei Powder Mountain, 3 in Grand Targhee, und einige in Taos.

Wir haben dazu noch die MAX Pass, add-in gekauft. $330/Erwachsene, $230/Kind
Ist insgesamt schon fast $2000, aber dafür können wir uneingeschränkt in Copper fahren, und 5 eingeschränkte Tage in je 43 andere Gebiete.
Was kostest so etwas in die Alpen?

Für Europäischer Besucher sind die “Multi Passes” vielleicht die besten Option:
Epic Pass
Mountain Collective Pass
Ikon Pass

Schau auch bei www.Lifttopia.com
Und die meisten Resorts haben auch mehr Tages Karten, die ein bisschen weniger teuer sind.

Kreon100 hat geschrieben:
02.03.2018 - 12:37
Und das bei den grottigen Liftanlagen, nicht kuppelbare 2er Sessellifte zuhauf, kaum lange durchgehende Liftanlagen für lange Wiederholungsfahrten.
Das jetzt mal als polemisches Intro, um die Diskussion anzuheizen :wink:
. Die Skigebiete sind da drüben ja auf dem Papier erst mal ziemlich groß, das aber auch nur, weil die beiden Flächen links und rechts neben dem Lift und der Ziehweg dazwischen gleich mal als 3 Pisten gerechnet werden. Wenn man sich die Summen der Liftkilometer ansieht, schneidet das größte Skigebiet in den USA hier gerade mal als mittelgroßes Skigebiet ab (ca. 40 Liftkilometer).
.. Skigebiete ja oft auch eher langweilig. Mir haben Amerikaner schon oft erzählt, dass sie nach Europa kommen, weil die Pisten in den Alpen viel steiler und länger sind.
Keiner behauptet das Skigebieten in Nordamerika größer sein als in die Alpen. Wen du auf Skier mit Liften weit weg fahren möchte von ihren Start sind die Alpen Unschlagbar.

Ich glaube, es gibt in Nordamerika mehr ältere Liften. Aber auch weniger Benutzer. Ich bin Skifahrer, nicht Lift Fahrer, die älter der Liften ist mir egal, wen sie mir zum gutes Skivergnügen bringen. Die große Liften von base area nach oben sind meist modern.

Ja, in die Alpen gibt es mehr, länge Pisten als in Nordamerika. Wen das für ihnen wichtig ist, sind den Alpen besser. Für mich ist das nicht so. Mein Beine brauchen nach einige hundert Höhenmetern sowieso eine Pause, den mache ich auch gerne auf die Lift.
Dazu kommt noch das es unwahrscheinlich ist das man auf 1500hm, von oben bis unten gute Schnee findet.

Ich bin ein Otto-normal Fahrer. Erstens, steiler ist für mich nicht besser. Es gibt hier auch genügend steile Routen. (Siehe Beattle’s trip Reports von Snowbird, Solitude und Kikng Horse). In Nordamerika kann man sich ganz gut austoben als fortgeschrittnere Skifahrer. When man exponierte steil Rinnen und Skibergsteigen sucht sind die Alpen wahrscheinlich die bessere Wahl.

Langweilig finde ich es sicher nicht. Mit die Freiheit (sicher)durch das ganze Gebiet fahren zu können, finde ich das alles anders als langweilig.
Beispiel mein letze Ausfahrt zusammen mit mein 7 jährige Töchter:
Erst ein abwechslungsreichesreiche, zwarze Bückelpiste, mit abzweigen in das Wald. Dan auf die Kam zwischen steinfelder in ein Tiefschnee Rinne, gefolgt von ein Cooles Waldstück. Weiter auf die kam, und dürch Tiefschnee durch die Bowl nach unter, zu Ende unser Weg durch das Wald nach unter gesucht.
Das war alles unprepariert and wir hatten die Freiheit, under eigene Weg zu finden. Das finde ich nicht langweilig. In die Alpen hatte ich das so schnell nicht gemacht, weil ich mit ein 7 jährigem lawinen Schutz and Skipatrol hoch schätze.
Zuletzt geändert von Slim am 04.03.2018 - 15:40, insgesamt 6-mal geändert.


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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von jo26861 » 03.03.2018 - 17:22

Vail:

https://www.youtube.com/watch?v=2E2YIlDjWs8#t=3m56s

Nach dem 7ten "SLOW"!!!! und "No Jump"!!!! Schild habe aufgehört zu schauen.
Pistenpräparation die auf dem Video zu sehen war war jetzt...... ohne Kommentar.....

Slim
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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von Slim » 03.03.2018 - 17:32

Kreon100 hat geschrieben:
02.03.2018 - 12:37
Dann noch dieser ganze Schwachsinn mit Liftkartenentzug bei Speed-Vergehen (an Slow-Schildern etc.) oder abseits der Piste fahren.
Zum ersten:
Das wird oft diskutiert, ist aber sehr selten im Praxis. Ich habe es noch niemals gesehen und keiner mein Freunden hat es mitgemacht. Meistens bleibt es bei ein “please Slow Down!”

Zweitens, ich fand das gut, das die Sicherheit überwacht wird. „Slow“ Schilder Stehen da auf guter Grund, meist auf Kreuzungen. Mitten auf ein schwarze Route stehen sie nicht.

Gleiches für “No Jumping”. Du kannst so hoch wie du will’s von Cliffs droppen, was aber nicht erlaubt ist ist zum Beispiel wo ein grune cat-track ein steilere Piste kreuzt. Da gibt es ein lip, die ganz schön zum Springen einladet, aber das hat dan der Folge das die Leute auf der steile Pisten, mehr Speed aufnimmen um weiter zu fliegen, genau auf das Moment das sie Quer über die Anfängers Route Fahrern.

Wen ich da mit mein Kinder unterwegs bin, und einer Idiot meint er ist Herman Maier wann er unser Pfad kreuzt , dan ist das mir ganz gut das jemand das überwacht.

Es gibt in Nordamerika kein definierte „Piste“, also ist es auch nicht möglich dein Liftkarte zu verlieren wen du abseits dieses Ding fährt.
Vielleicht meinst du, abseits der “Ski Area boundary”. Das stimmt. Wen du darauf wert stellt im backcountry zu fahren gibt es aber gute Möglichkeiten:
-Süche dir ein resort mit “open boundary” zbs Brighton, UT
-Verlasse das Skigebiet durch ein markierte “backcountry acces gate” (schau mal auf das Pisten Plan, wo sie sind)
-steige von der (Pass) Straße ein.

Dan sind da auch nog gesperrte Gebieten innerhalb des Ski area Boundary, meist sind das Wild Ruhe Gebieten oder so etwas. Auch da gelt, die Sperrung ist da auf guter Nutsurschutzgrund, und muss auch erzwingt werden.
Zuletzt geändert von Slim am 03.03.2018 - 21:08, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von Slim » 03.03.2018 - 17:44

jo26861 hat geschrieben:
03.03.2018 - 17:22
Vail:

https://www.youtube.com/watch?v=2E2YIlDjWs8#t=3m56s

Nach dem 7ten "SLOW"!!!! und "No Jump"!!!! Schild habe aufgehört zu schauen.
Pistenpräparation die auf dem Video zu sehen war war jetzt...... ohne Kommentar.....
Wen du soviel Schilder seht, bist du entweder in ein Anfängers Sektor oder ihr Route kreuzt immer wider andere Pisten.

Achte auch auf die Jahreszeit der Video:
Suche dir auch ein anderes Wochenende als Thanksgiving, da ist es super voll mit Menschen Massen und gleichzeitig ist nog fast kein Terrain geöffnet. = viel Menschen auf kleine Flächen= langsam fahren. Das nennen wir WROD: white ribbon of death, wen in der Früh Saison nür ein’ge Kunstschnee Pisten geöffnet sind, und allen sich dort zusammendrängen.

Ich habe so viele Schilder nog niemals gesehen(außer Anfängers zones), bin aber auch nicht in Vail gewesen.

Zum. Beispiel, hier gibts es von top to bottom 1 Slow Schild, und 2 “trails merge” Schilder:
https://youtu.be/OPo2tuHRJWc
Zuletzt geändert von Slim am 03.03.2018 - 21:16, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von jo26861 » 03.03.2018 - 18:28

Slim hat geschrieben:
03.03.2018 - 17:44
Wen du soviel Schilder seht, bist du entweder in ein Anfängers Gebiet oder immer wider auf Kreuzungen.
okay, macht Sinn....für ein Anfängergebiet... da würde ich dann eher das Gebiet ausweisen als "Beginners: caution". und jeder würde sich daran halten denke ich. Speeder würden die ausgewiesenen Gebiete meiden.

aber alle in Sippenhaft nehmen und durchsetzen?

den Erfolg von Speedlimits sieht man im Strassenverkehr:
pro 100.000 Einwohner
USA 11,4 Tote
D 4,7 Tote

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von Slim » 03.03.2018 - 21:38

VR1985 hat geschrieben:
02.03.2018 - 14:07
Für sie war es etwas ganz besonderes, vor allem mal in Chamonix Ski zu fahren und sie meinten zu mir, wenn ich mal in den USA wäre, sollte ich wenn dann mal nach Jackson Hole fahren, ansonsten käme nicht viel an unser Angebot heran. Österreich war für sie übrigens uninteressant
Ich werde Europäische Ski farhern nicht unbedingt Jackson Hole Anraten. Es ist warscheinlich das meist „alpine“ Skigebiet in den USA, und deshalb interessant for Amerikaner die solche Dingen lieben. Aber, den Alpen, voran La Grave, Chamoix etc, bieten das alles auch, und vielleicht besser. Jackson Hole is nicht super groß und bekommt auch nicht die meiste Schnee pro Jahr und viele hängen sind die Sonne exponiert.
VR1985 hat geschrieben:
02.03.2018 - 14:07
Ich persönlich würde wohl auch gerne mal eine Skisafari in Nordamerika machen um mir einen Eindruck zu verschaffen. Sowas wie: Flug nach Calgary, Safari bis Whistler und ab Vancouver wieder nach Hause.
Oder Salt Lake City, dan Big und Little Cottonwood Canyon, Powder Mountain und Grand Targhee mit ein Tag Jackson hole.
Dan hast du meiner Meinung nach, wirklich ein tour die gans etwas anderes bietet als die Alpen.

Absolut erst www.Bestsnow.net besuchen for Schnee Daten, bevor man sich für ein Gebeit entscheidet.

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Re: Vergleich Alpen vs. USA

Beitrag von br403 » 04.03.2018 - 10:34

Also leider bringt es ja schon fast nichts hier zu diskutieren, User Kreon ist schon sehr voreingenommen...

Aber eigentlich kann ich alles unterstreichen was Snowflat so geschrieben hat. Es ist einfach ganz anders in Nordamerika (was auch gut ist). Mir hat es in Colorado sehr viel Spaß gemacht, und irgendwann steht auch noch Utah auf dem Plan. Skpässe kauft man Online oder besser noch gesamt in einem Paket von hier. Wir waren mit einem Unternehmen welches sich auf USA und Kanada Reisen spezialisiert hat unterwegs und es war perfekt.


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