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Was mich beim Skifahren am meisten nervt

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GIFWilli59
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von GIFWilli59 » 24.02.2019 - 10:30

NeusserGletscher hat geschrieben:
24.02.2019 - 09:07
Aber Engstellen ziehen die Dümmsten unter den Snowboardern offenbar magisch an.
Ich konnte aber auch schon oft Skifahrer beobachten, die sich gerne an Engstellen platzieren, um auf Mitfahrer zu warten oder sich sonst irgendwie zu beraten.
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von NeusserGletscher » 24.02.2019 - 10:36

3303 hat geschrieben:
24.02.2019 - 10:13
NeusserGletscher hat geschrieben:
24.02.2019 - 09:53
. Was willst Du uns also mit Deiner Replik sagen? Dass es zum Gewohnheitsrecht von Snowboardern gehört, sich an uneinsehbaren Engstellen hinzusetzen und die von oben ankommenden Wintersportler nur besser aufpassen müssen, damit nichts passiert?
Was soll die Frage?

Er hat doch geschrieben, dass dann auf beiden Seiten Fehler gemacht würden.
Und genau das träfe auch in einer solchen Situation zu.
Wenn Selbsterhaltung zu Deinen Instinkten gehört, dann läuftst Du nicht zu Fuß über eine Autobahn und setzt positioniertst Dich nicht absichtlich im Skigebiet an engen und uneinsehbaren Stellen. Nichts anderes haben Vetriolo und meine Wenigkeit gesagt. Mir erschließt sich daher nicht, weshalb man diese Aussage dadurch relativieren möchte, in dem man drauf hinweist, dass auch den von oben kommenden eine Schuld treffen könnte. Nun gehöre ich zu denjenigen, die vor Kuppen oder Engstellen entweder kurz halten oder ihr Tempo verlangsamen. Dennoch kann man eine Situation auch mal falsch einschätzen oder für einen Augenblick unachtsam fahren. Von den Honks, die generell mit vollen Tempo durchziehen, mal ganz zu schweigen.

Deswegen sind Wintersportler, die sich an solchen Stellen absichtlich hinpflanzen, für mich Honks.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von Pistencruiser » 24.02.2019 - 10:49

Mich nerven die Leute, die mit ihrem ständigen Genervtsein den ganzen Tag ihre Umgebung nerven um am Ende genervt festzustellen, dass sie sich vor lauter Nerverei den eigentlich doch ganz netten Skitag versaut haben und deswegen dann total genervt sind. :lach:
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von vetriolo » 24.02.2019 - 11:11

Jan Tenner hat geschrieben:
24.02.2019 - 09:41
So weit ich weiß, gehört zu den FIS-Regeln auch, dass man in uneinsehbare Bereiche nur mit solch einem Tempo einfährt, dass man bei einem Hindernis ohne Probleme anhalten kann.
Wenn also tatsächlich mal die Rübe ab ist, dann gibt es mindestens auf beiden Seiten einen Honk. :sauer:
Es war keine Piste, sondern ein Snowpark. Da stehen die Regeln klar oben angeschlagen: Die Landezonen sind nicht zu begehen und nach erfolgtem Sprung sofort freizumachen. Da Picknick zu machen ist ein Unding.
Edit: Viele Parks zäunen bei solchen Kickern die Landezonen inzwischen so ab, dass die Leute nicht von der Seite hineinfahren können.

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von 3303 » 24.02.2019 - 11:29

NeusserGletscher hat geschrieben:
24.02.2019 - 10:36
3303 hat geschrieben:
24.02.2019 - 10:13
NeusserGletscher hat geschrieben:
24.02.2019 - 09:53
. Was willst Du uns also mit Deiner Replik sagen? Dass es zum Gewohnheitsrecht von Snowboardern gehört, sich an uneinsehbaren Engstellen hinzusetzen und die von oben ankommenden Wintersportler nur besser aufpassen müssen, damit nichts passiert?
Was soll die Frage?

Er hat doch geschrieben, dass dann auf beiden Seiten Fehler gemacht würden.
Und genau das träfe auch in einer solchen Situation zu.
Wenn ...
Deswegen sind Wintersportler, die sich an solchen Stellen absichtlich hinpflanzen, für mich Honks.
Könntest du dich bitte auf mein posting zu deiner Aussage beziehen?
Ich habe deine Äußerung nochmal extra fett hervorgehoben.
“Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht versteh'n,
Dass sie vor dem Guten und Schönen, das ihnen oft beschwerlich ist, murren.“

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von vetriolo » 24.02.2019 - 12:07

GIFWilli59 hat geschrieben:
24.02.2019 - 10:30
NeusserGletscher hat geschrieben:
24.02.2019 - 09:07
Aber Engstellen ziehen die Dümmsten unter den Snowboardern offenbar magisch an.
Ich konnte aber auch schon oft Skifahrer beobachten, die sich gerne an Engstellen platzieren, um auf Mitfahrer zu warten oder sich sonst irgendwie zu beraten.
Sehr beliebt bei Skigruppen sind schmale Stellen in scharfen Kurven, wo sie dann nebeneinander außen hinter einer Eisplatte etwa 2 bis 3 Meter vom Rand weg stehen. Mann kann dann auf dem verbleibenden Stück vor ihnen vorbei und hoffen, dass die Kante hält, oder fährt auf dem schmalen Streifen hinter denen vorbei, wo es dann schon platzmäßig manchmal etwas knapp wird. Ich bevorzuge letzteres, auch wenn meine Kanten immer gut geschliffen sind.

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von NeusserGletscher » 24.02.2019 - 12:23

3303 hat geschrieben:
24.02.2019 - 11:29
Könntest du dich bitte auf mein posting zu deiner Aussage beziehen?
Hä? Wenn Du Deine ursprüngliche Frage meinst:
3303 hat geschrieben:
24.02.2019 - 10:13
Was soll die Frage?
Nun, wenn es wie hier in der Kernaussage um Snowboarder geht, die sich an unübersichtlichen Stellen in voller Breite hinsetzen, empfinde ich es als Ablenkungsmanöver, neudeutsch Whataboutism, wenn man darauf hinweist, dass auch für Nachkommende eine Sorgfaltspflicht gilt oder auch andere Wintersportler außer Snowboardern sich zuweilen alleine oder gehäuft an unmöglichen Stellen aufhalten. Bei mir kommt das so rüber wie "Klar, ist nicht schön, aber andere machen es auch und im übrigen können die nachfolgenden Wintersportler ja auch besser aufpassen".

Sicher ist das nicht nur auf Snowboarder beschränkt. Skigruppen können das auch ganz gut. Zuletzt noch eine Skigruppe mit Kindern und Lehrer, die in voller Breite den Ausstiegsbereich eines Sessels blockierten.

Ich finde, es gibt da weder einen Anlass genervt zu reagieren noch sich darüber lustig zu machen. Spätestens, wenn so ein Spaßvogel selbst mal durch das völlig unnötige Fehlverhalten anderer Wintersportler zu schaden kommt, wird auch er dies nicht mehr so lustig finden.
.... abgetaut 8O :? :wink:


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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von vetriolo » 24.02.2019 - 13:21

NeusserGletscher hat geschrieben:
24.02.2019 - 12:23
Sicher ist das nicht nur auf Snowboarder beschränkt. Skigruppen können das auch ganz gut. Zuletzt noch eine Skigruppe mit Kindern und Lehrer, die in voller Breite den Ausstiegsbereich eines Sessels blockierten.
Das ist schon fast der Regelfall, egl ob Skifahrer oder Snowboarder, man oft kaum vorbei, oben wie unten.
NeusserGletscher hat geschrieben: Ich finde, es gibt da weder einen Anlass genervt zu reagieren noch sich darüber lustig zu machen. Spätestens, wenn so ein Spaßvogel selbst mal durch das völlig unnötige Fehlverhalten anderer Wintersportler zu schaden kommt, wird auch er dies nicht mehr so lustig finden.
Zustimmung, etwas weniger Aggressivität und Rechthaberei täte dem Forum sicher gut.

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von Gleitweggleiter » 24.02.2019 - 21:02

- der Anblick von durchindustriealisierten Großschigebieten im Sommer, zuweilen auch bereits im Winter
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von 3303 » 24.02.2019 - 21:51

NeusserGletscher hat geschrieben:
24.02.2019 - 12:23
3303 hat geschrieben:
24.02.2019 - 11:29
Könntest du dich bitte auf mein posting zu deiner Aussage beziehen?
Hä? Wenn Du Deine ursprüngliche Frage meinst:
3303 hat geschrieben:
24.02.2019 - 10:13
Was soll die Frage?
Nun, wenn es wie hier in der Kernaussage um Snowboarder geht, ...
Ich fragte nach dem Sinn deiner von mir zitierten Frage, auf die du seit mehreren postings schlicht nicht eingehst.

Ich schreibe sie Dir nochmal hier rein - was soll diese Frage?

Zitat NeusserGletscher:
Was willst Du uns also mit Deiner Replik sagen? Dass es zum Gewohnheitsrecht von Snowboardern gehört, sich an uneinsehbaren Engstellen hinzusetzen und die von oben ankommenden Wintersportler nur besser aufpassen müssen, damit nichts passiert?
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von vetriolo » 24.02.2019 - 23:27

Streitet euch doch nicht um Formulierungen, inhaltlich gibt es doch einen Konsens, dass einerseits die Leute aufpassen müssen, wenn sie über Kuppen fahren, andererseits da niemand zu sitzen hat, jedenfalls nicht um zu pausieren. Das wird jeder schon im eigenen Interesse befolgen, wer hat schon Lust auf eine Kollision. Das ist für beide immens gefährlich und daher um alles in der Welt zu vermeiden. Ich habe Boarder auch schon darauf hingewiesen, wenn sie irgendwo unmöglich saßen, und die sofort weg und haben sich sogar für den Hinweis bedankt. Es gibt natürlich auch die "Honks", die dann trotzdem sitzen bleiben.

Ein großes Problem sind Kuppen oder Vertiefungen, die man nicht ohne weiteres von oben als solche erkennt, vor allem wenn z.B. kleine Kinder dahinter fahren, die bieten auch nicht mehr oder höhere Sichterkennung als sitzende Boarder. In Andermatt am Lutersee bin ich mal in so eine Vertiefung regelrecht "reingefallen", die war von oben nicht zu sehen, da lagen schon drei von unsere Jugendgruppe unten verkeilt ineinander, alles schrie als sie mich erblickten, aber in der letzten Zehntelsekunde kam ich noch dran vorbei. Das ist eben die Rubrik "Shit happens".

Die Situation in Snowparks ist noch einmal eine andere, weil dort z.T. spezielle Regeln gelten, die von vielen leider nicht befolgt werden. In Les Deux Alpes gab es 2005 einen Skifahrer, der sich auf die Plattform eines Kickers gestellt hat und prompt vom nächsten Springer mit den Ski am Kopf getroffen wurde, weil der den hinter dem Kicker von oben unmöglich sehen konnte. Es ging nochmal glimpflich ab, außer einem kaputten Helm und einer leichten Gehirnerschütterung ist nichts passiert. Als der Getroffene dann meinte, Schadenersatz fordern zu müssen, hat das Gericht in Grenoble dem aber eine komplette Abfuhr erteilt, eben mit Verwies auf die Regeln im Park, die den Aufenthalt auf den Plattformen und in den Landezonen strikt untersagen. Dafür gab es eine "Entschädigung" von der Liftgeselschaft in Form eines unbefristeten Zutrittsverbots zum gesamten Skigebiet. Dort ist er also für immer vor weiteren solchen Treffern geschützt. Ich kann mich noch erinnern, dass die im Sommer da jedem einen Handzettel mit den Regeln oben am Park in die Hand gedrückt haben, weiß aber nicht ob es wegen dieser Episode war.
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von NeusserGletscher » 25.02.2019 - 07:25

3303 hat geschrieben:
24.02.2019 - 21:51
NeusserGletscher hat geschrieben:
24.02.2019 - 12:23
3303 hat geschrieben:
24.02.2019 - 11:29
Könntest du dich bitte auf mein posting zu deiner Aussage beziehen?
Hä? Wenn Du Deine ursprüngliche Frage meinst:
3303 hat geschrieben:
24.02.2019 - 10:13
Was soll die Frage?
Nun, wenn es wie hier in der Kernaussage um Snowboarder geht, ...
Ich fragte nach dem Sinn deiner von mir zitierten Frage, auf die du seit mehreren postings schlicht nicht eingehst.

Ich schreibe sie Dir nochmal hier rein - was soll diese Frage?

Zitat NeusserGletscher:
Was willst Du uns also mit Deiner Replik sagen? Dass es zum Gewohnheitsrecht von Snowboardern gehört, sich an uneinsehbaren Engstellen hinzusetzen und die von oben ankommenden Wintersportler nur besser aufpassen müssen, damit nichts passiert?
Das habe ich jetzt schon zweimal erklärt, ein drittes Mal spare ich mir. Siehe mein letztes Posting:
NeusserGletscher hat geschrieben:
24.02.2019 - 12:23
Bei mir kommt das [Anm.: z.B. der Hinweis auf die FIS Regel auf Sicht fahren] so rüber wie [Anm.: ein Ablenkungsmanöver] "Klar, ist nicht schön, aber andere machen es auch und im übrigen können die nachfolgenden Wintersportler ja auch besser aufpassen" [Anm: als Replik auf meine Einordnung als Honks, wenn Snowboarder sich gegen alle Regeln der Vernunft an übersichtlichen Stellen in voller Breite hinpflanzen].
Drücke ich mich eigentlich so unklar aus, dass ich meine Kommentar schon mit Randnotizen versehen muss? :rolleyes:
Zuletzt geändert von NeusserGletscher am 25.02.2019 - 07:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von 3303 » 25.02.2019 - 07:45

NeusserGletscher hat geschrieben:
25.02.2019 - 07:25
3303 hat geschrieben:
24.02.2019 - 21:51
NeusserGletscher hat geschrieben:
24.02.2019 - 12:23
Hä? Wenn Du Deine ursprüngliche Frage meinst:
Nun, wenn es wie hier in der Kernaussage um Snowboarder geht, ...
Ich fragte nach dem Sinn deiner von mir zitierten Frage, auf die du seit mehreren postings schlicht nicht eingehst.

Ich schreibe sie Dir nochmal hier rein - was soll diese Frage?

Zitat NeusserGletscher:
Was willst Du uns also mit Deiner Replik sagen? Dass es zum Gewohnheitsrecht von Snowboardern gehört, sich an uneinsehbaren Engstellen hinzusetzen und die von oben ankommenden Wintersportler nur besser aufpassen müssen, damit nichts passiert?
Das habe ich jetzt schon zweimal erklärt, ein drittes Mal spare ich mir. Siehe mein letztes Posting:
NeusserGletscher hat geschrieben:
24.02.2019 - 12:23
Bei mir kommt das [Anm.: z.B. der Hinweis auf die FIS Regel auf Sicht fahren] so rüber wie "Klar, ist nicht schön, aber andere machen es auch und im übrigen können die nachfolgenden Wintersportler ja auch besser aufpassen" [Anm: wenn Snowboarder sich gegen alle Regeln der Vernunft an übersichtlichen Stellen in voller Breite hinpflanzen].
Nein, du hast immer noch nicht beantwortet, was deine Frage sollte.
Ich fasse es Dir letztmalig nochmal sinngemäß zusammen:

NG: Snowboarder hinter Kuppen sitzen sind Honks weil gefährlich wegen Kollision.
User: Aber auch der von oben kommende muss aufpassen. Bei Unfall sind also beide die Honks.
NG: Was willst Du uns also mit Deiner Replik sagen? Dass es zum Gewohnheitsrecht von Snowboardern gehört, sich an uneinsehbaren Engstellen hinzusetzen und die von oben ankommenden Wintersportler nur besser aufpassen müssen, damit nichts passiert?
3303: Was soll die Frage, er hat doch geschrieben, dass beide die Honks sind.

In deiner Frage unterstellst du deinem Vorschreiber unterschwellig, er sehe die Snowboarder nicht auch in der Pflicht. Deine Frage war überflüssig und sinnlos, da er sie schon im Post zuvor entgegen deiner Fragestellung geäußert hatte. Eine Antwort war also nicht erforderlich.
Was ist also der Sinn deiner Frage gewesen?
Das beantwortest du einfach nicht. Kannst du dir jetzt auch sparen. Ich bin jetzt raus. Habe besseres zu tun.. zB Skifahren. 8)
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von NeusserGletscher » 25.02.2019 - 07:51

3303 hat geschrieben:
25.02.2019 - 07:45
In deiner Frage unterstellst du deinem Vorschreiber unterschwellig, er sehe die Snowboarder nicht auch in der Pflicht. Deine Frage war überflüssig und sinnlos, da er sie schon im Post zuvor entgegen deiner Fragestellung geäußert hatte. Eine Antwort war also nicht erforderlich.
Was ist also der Sinn deiner Frage gewesen?
Das beantwortest du einfach nicht. Kannst du dir jetzt auch sparen. Ich bin jetzt raus. Habe besseres zu tun.. zB Skifahren. 8)
Wenn jemand auf so eine Feststellung antwortet, der andere habe aber auch Schuld, dann dient dies im allgemeinen Sprachgebrauch dazu, den ersten Sachverhalt zu relativieren. Meine Frage ist daher rhetorisch überspitzt aber ich sehe sie durchaus als berechtigt an. Skifahren ist in der Tat eine gute Alternative anstatt sich jetzt ewig über eine Formulierung zu unterhalten. Zumal der Unterhaltungswert für den Rest des Forums vermutlich gegen Null tendiert. :wink:
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von wellblech » 25.02.2019 - 18:50

Witzig. Die meisten Punkte sind sehr einfach zusammengefasst: Es ist nicht homogen genug. Rücksicht fehlt. Wenn alle Skifahrer gleich ticken und fahren würden, kein Boarder nervt, niemand anhält, Jeder sich so bewegen würde, dass es für den Nachfolgenden voraussehbar wäre, dann nervt es nicht mehr. Dazu noch Regeln zu "Anhaltezonen", Ansteh-/Auffüllregeln an Liften, Mindestkönnen für blaue/rote/schwarze Pisten inkl. der erforderlichen Berechtigung.

Beim Golfspiel werden diese Grundregeln des Spiels auch als "Spirit of the game" bezeichnet und sind in der "Etikette" niedergeschrieben. Die sollte sich jeder auf einem Golfplatz zu Eigen machen (klappt aber auch oft nur bedingt ;-). Wer sie kennt erhält die "Platzreife".

In Skigebieten heisst die Etikette "Pistenregeln", allerdings werden die immer weniger beachtet und auch nicht als Grundlage für den eigenen schönen Skitag verstanden. Leider werden auch keine Verwarnungen ausgesprochen. Daher verkommt die Ski-Etikette immer mehr. Leider.
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von Skifahrine » 25.02.2019 - 19:40

wellblech hat geschrieben:
25.02.2019 - 18:50
Witzig. Die meisten Punkte sind sehr einfach zusammengefasst: Es ist nicht homogen genug. Rücksicht fehlt. Wenn alle Skifahrer gleich ticken und fahren würden, kein Boarder nervt, niemand anhält, Jeder sich so bewegen würde, dass es für den Nachfolgenden voraussehbar wäre, dann nervt es nicht mehr. Dazu noch Regeln zu "Anhaltezonen", Ansteh-/Auffüllregeln an Liften, Mindestkönnen für blaue/rote/schwarze Pisten inkl. der erforderlichen Berechtigung.

Beim Golfspiel werden diese Grundregeln des Spiels auch als "Spirit of the game" bezeichnet und sind in der "Etikette" niedergeschrieben. Die sollte sich jeder auf einem Golfplatz zu Eigen machen (klappt aber auch oft nur bedingt ;-). Wer sie kennt erhält die "Platzreife".

In Skigebieten heisst die Etikette "Pistenregeln", allerdings werden die immer weniger beachtet und auch nicht als Grundlage für den eigenen schönen Skitag verstanden. Leider werden auch keine Verwarnungen ausgesprochen. Daher verkommt die Ski-Etikette immer mehr. Leider.
Eigentlich fände ich so ein System wie in den USA recht praktisch. Wo die Skipässe namentlich sind und es tatsächliche Sperren gibt. Für die ganze USA.

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von ski-chrigel » 25.02.2019 - 19:53

Ganz sicher nicht!!! Ein Kollege, der so zügig fährt wie ich, hat das in den USA erlitten. Wenn man für deren Empfinden zu schnell fährt, egal ob kontrolliert und mit genügend Platz, ist man raus. Mich hat in den PdS auch schon mal der Pistendienst verwarnt. Sowas ko... mich an. Ich habe noch niemanden über den Haufen gefahren und habe als Vielfahrer das Gefühl, kontrolliert unterwegs zu sein (darum sind mir leere Pisten so wichtig und deshalb Tirol zwischen Weihnachten und Ostern tabu), aber wenn wir Geschwindigkeitskontrollen brauchen, die für alle Fähigkeitsklassen dieselben sind, dann gute Nacht.
Passend zum Topic also, was mich nervt: Geschwindigkeitskontrollen.
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2019/20:1Tg:1xSFee 2018/19:129Tg:22xLaax,19xKlewen,16xDolo,15xA’mattSedrunDisentis,12xH’tux,8xZ’matt,5xTitlis,4xSölden,3xPitztaler,3xMoritz,3xLHArosa,3xIschgl,3xStubai,2xGurgl,2xTux,je1xDavos,Frutt,Grüsch,SFL,SHLF,Z’arena,Aletsch,Monterosa,Stelvio
2017/18:143Tg:30xKlewen,25xLaax,15xA’mattSedrunDisentis,13xH’tux,9xDolo,7xSölden,7xIschgl,5xSt.Moritz,je4xLHArosa,Pitztaler,Titlis,je2xKauni,Z’arena,Tux,Frutt,je1xDavos,SFL,SHLF,Kitz,Stubai,Hasli,SFee,Osttirol,Kühtai,Hochzeiger,Savognin,Airolo
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2015/16:129Tg:29xLaax,24xKlewen,13xIschgl,8xGurgl,je7xSt.Moritz,H'tux,6xDolo,5xSFL,4xSölden,je3xL'heideArosa,Stubaigl.,Titlis,je2xDavos,Golm,SiMo, je1xPitztal,Tux,K'bühel,Stelvio,S.Fee,Sedrun,Nauders+Scuol,Pizol,O'saxen+Brigels,Arlb,Kauni
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vetriolo
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von vetriolo » 25.02.2019 - 20:21

wellblech hat geschrieben:
25.02.2019 - 18:50
Witzig. Die meisten Punkte sind sehr einfach zusammengefasst: Es ist nicht homogen genug. Rücksicht fehlt. Wenn alle Skifahrer gleich ticken und fahren würden, kein Boarder nervt, niemand anhält, Jeder sich so bewegen würde, dass es für den Nachfolgenden voraussehbar wäre, dann nervt es nicht mehr. Dazu noch Regeln zu "Anhaltezonen", Ansteh-/Auffüllregeln an Liften, Mindestkönnen für blaue/rote/schwarze Pisten inkl. der erforderlichen Berechtigung.
Selbsteinschätzung würde reichen, haben nur leider die meisten nicht.
wellblech hat geschrieben: Beim Golfspiel werden diese Grundregeln des Spiels auch als "Spirit of the game" bezeichnet und sind in der "Etikette" niedergeschrieben. Die sollte sich jeder auf einem Golfplatz zu Eigen machen (klappt aber auch oft nur bedingt ;-). Wer sie kennt erhält die "Platzreife".
Pistenreife ist eben nicht so schnell zu erwerben, aber eben auch nur, weil zu viele nichts mehr lernen.
wellblech hat geschrieben: In Skigebieten heisst die Etikette "Pistenregeln", allerdings werden die immer weniger beachtet und auch nicht als Grundlage für den eigenen schönen Skitag verstanden. Leider werden auch keine Verwarnungen ausgesprochen. Daher verkommt die Ski-Etikette immer mehr. Leider.
Die Leute kennen maximal eine Regel ( wer von oben kommt...) und so fahren sie leider auch. Aber wer und wozu sollte Verwarnungen aussprechen? Das Leben ist überall schon überreglementiert, Wintersport machen viele um dem zu entfliehen.

ski-chrigel hat geschrieben:
25.02.2019 - 19:53
...Passend zum Topic also, was mich nervt: Geschwindigkeitskontrollen.
Da wären hier so einige raus, mich inklusive. Was wir bräuchten, ist eine bessere Bildung, leider geht es im Zeitalter des Postfaktischen gerade in die andere Richtung.

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von schneeberglift » 25.02.2019 - 20:38

ski-chrigel hat geschrieben:
25.02.2019 - 19:53
Passend zum Topic also, was mich nervt: Geschwindigkeitskontrollen.
Wenn sie da die Geschwindigkeitskontrollen machen, wo sie immer die lächerlichen Geschwindigketsmessstrecken auf den flachsten Pistenabschnitten machen, wär das für mich noch ok :wink:
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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von Kreon100 » 26.02.2019 - 08:51

Tja manchmal so um die Weihnachtszeit überkommt einen das Gefühl, dass Kontrollen zur Einhaltung der Pistenregeln sinnvoll wären. Habe mir schon manchmal gedacht, "Kann nicht sein, dass das hier ein völlig rechtsfreier Raum ist!"

Und dann, wenn der Trubel sich gelegt hat, erkenne ich, dass genau das den Reiz am Berg ausmacht. Dass es ein rechtsfreier Raum ist, der nur über Freundlichkeit und Kameradschaft funktioniert und jeder, der sich außerhalb dessen stellt, zeigt nur, dass er das nicht verstanden hat. Ich würde im Boden versinken vor Scham, wenn ich mal hinter einer Kuppe oder an der Einfahrt zu einem Ziehweg stehen sollte, oder auf einer schmalen Piste von einem Rand zum anderen carve, ohne vorher auf den rückwärtigen Verkehr zu achten :oops: :oops: :oops:

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von Pancho » 26.02.2019 - 08:55

Wenn du mal einen Unfall mit wirklichen Schaden / Verletzung / notwendiger Bergung erlebst, wirst Du schnell merken, dass es kein rechtsfreier Raum ist.

Aber ich verstehe, was Du sagen möchtest. Eben nicht überreglementiert, übergesichert, mit noch mehr Gewichtung auf Eigenverantwortung als die meisten anderen Lebensbereiche...

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von Kreon100 » 26.02.2019 - 09:22

Pancho hat geschrieben:
26.02.2019 - 08:55
Wenn du mal einen Unfall mit wirklichen Schaden / Verletzung / notwendiger Bergung erlebst, wirst Du schnell merken, dass es kein rechtsfreier Raum ist.

Aber ich verstehe, was Du sagen möchtest. Eben nicht überreglementiert, übergesichert, mit noch mehr Gewichtung auf Eigenverantwortung als die meisten anderen Lebensbereiche...
Da hast Du Recht, für unerlaubtes Entfernen vom Unfallort kann man von der Piste weg sogar im Knast landen, wenn dann noch gefährliche Körperverletzung dazu kommt, gibt es das womöglich sogar ohne Bewährung. Dann will ich es mal nicht "rechtsfreier" sondern "vollzugsarmer" Raum nennen ;-)

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von vetriolo » 26.02.2019 - 11:03

Mir ist kein Fall bekannt, dass jemand wegen eines Pistenunfalls eingebuchtet wurde, korrigiert mich wenn das mal wo stattfand. Zivilrechtlich kann man es idR auch knicken, probier mal von einem Osteuropäer Schadenersatz zu bekommen, der einen in Italien umgefahren hat. Bis da ein Termin für die Verhandlung angesetzt wird ist die Sache im Heimatland des Schuldigen längst verjährt. Ansonsten: Wer nicht zahlen will, der zieht einfach um und das war's.

Was es imho bräuchte ist eine verbindliche Haftpflichtversicherung, dann würden vielleicht diese Fälle mit Fahrerflucht weniger. Entweder muss man eine Bescheinigung vorlegen beim Liftpasskauf oder mit dem Skipass eine Versicherung erwerben. Das kostet nicht viel und es gibt beide Optionen ja ohnehin schon, meist in Verbindung mit einer Unfallversicherung. Beides sollte einfach jeder haben.

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von Kreon100 » 26.02.2019 - 17:10

vetriolo hat geschrieben:
26.02.2019 - 11:03
Mir ist kein Fall bekannt, dass jemand wegen eines Pistenunfalls eingebuchtet wurde, korrigiert mich wenn das mal wo stattfand. Zivilrechtlich kann man es idR auch knicken, probier mal von einem Osteuropäer Schadenersatz zu bekommen, der einen in Italien umgefahren hat. Bis da ein Termin für die Verhandlung angesetzt wird ist die Sache im Heimatland des Schuldigen längst verjährt. Ansonsten: Wer nicht zahlen will, der zieht einfach um und das war's.

Was es imho bräuchte ist eine verbindliche Haftpflichtversicherung, dann würden vielleicht diese Fälle mit Fahrerflucht weniger. Entweder muss man eine Bescheinigung vorlegen beim Liftpasskauf oder mit dem Skipass eine Versicherung erwerben. Das kostet nicht viel und es gibt beide Optionen ja ohnehin schon, meist in Verbindung mit einer Unfallversicherung. Beides sollte einfach jeder haben.
Das Problem mit einer Vollstreckung hast Du immer, auch im Straßenverkehr. Und private Haftpflicht hat ja wohl jeder. So eine Pflichtversicherung geht mir dann schon wieder zu sehr in Richtung Versicherungskennzeichen am Roller

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Re: Was mich beim Skifahren am meisten nervt

Beitrag von vetriolo » 26.02.2019 - 18:09

^^ Ja, nein, ja. Private Haftpflicht in Osteuropa haben eher wenige und Versicherungen schließen "Risikosportarten" oft aus. Eine Lösung wäre ja, dass dann, wenn der "Umfahrer" keine Versicherung hat, das Skigebiet bzw. dessen Versicherung haftet. Dann würden die schon jedem der keine hat automatisch eine verkaufen wollen. In Italien empfehlen die das beim Kauf vom Skipass meistens, eine solche Versicherung abzuschließen (sofern man noch keine hat). Es wird natürlich nicht billiger mit den Skipässen dadurch, aber das Gesamtvolumen wäre doch anteilmäßig eher gering. Man zahlt in Kaprun automatisch auch einen Obulus an den Nationalpark Hohe Tauern, das weiß nur kaum einer. Bürokratie sollte da keine entstehen, schon US-amerikanische Zustände wären eine Horrorvorstellung.


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