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2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Pancho » 14.01.2020 - 15:39

Wobei das Versenken des alten Tignes ursächlich mit dem Bau des Staudammes und des Wasserkraftwerkes zusammenhing, nicht primär mit dem Bau des Skiresorts.


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Reto
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Reto » 14.01.2020 - 17:23

So übertrieben gross gebaut wird hier nun auch nicht. man muss immer daran denken dass China 1.386 Milliarden Leute beheimatet :wink:
Wo sind die Infos her dass die Gegend relativ trocken ist? auf den Bildern ist es ja auch neben der Piste relativ Weiss,dies hat in Südkorea einiges schlimmer ausgesehen.
Sollten die Infos von irgendwelchen west Medien kommen? denen glaube ich nicht mehr viel ....was haben die uns alles über Sotschi erzählt das Skigebiet braucht kein Mensch es verottet alles :lach: ja ne ist klar so lange wie in Rosa Khutor bin ich selten angestanden notabene an Liften mit Top Kapazitäten,und die Dörfer waren am Abend belebt wie im Sommer Rimini :biggrin:

Das einzige was verottet ist Europa Innsbruck ,Garmisch oder ein Bewerber aus der Schweiz hätte schon fast alles Pfannenfertig bereit an Invrastruktur nur der Europäer ist so dermassen Satt dass er nix mehr tuen will.

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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Kris » 14.01.2020 - 17:47

Arlbergfan hat geschrieben:
13.01.2020 - 21:47
Vielen Dank an Kris für diese fast schon unglaubliche Bautätigkeit in China. Ich hoffe, es gelingt westlichen Fernsehteams das Ganze auch entsprechend in Dokumantationen festzuhalten. Warst du selbst drüben oder woher kommt dein Wissen? Oder kommt da etwa noch mehr von dir? Bin gespannt! Die Bauern der Region wurden sicher zwangsenteignet und dürfen jetzt vlt. den Müll der Touristen aufsammeln... :roll:

Leider war ich nicht dort, das wäre mal interessant vor Ort zu dokumentieren. Mein Interesse gilt den offensichtlichen und subtilen Transformationen, sei es der Infrastruktur, der Technik, der Kultur und letztendlich der Menschen. Ob das nun krass ist wie in China, oder subtil aber dennoch einschneidend wie in Lech -- beides spannend! :-)

Ursprünglich versuchte ich ja dem oft gepriesenen Mythos "Skination China" nachzugehen, die wirklich großen Skigebiete ausfindig zu machen. Da muss es doch richtig Imposantes geben, das alles aus den Alpen in den Schatten stellt?! Danach suchte ich.
Nach Inspektion aller auffindbaren Skigebiete mit Google Earth: Surprise, Surprise - die Chinesen haben nichts gscheits, trotzt aller immensen Gebirgsketten und Klimazonen. Das hat mich denn doch sehr gewundert.

IdR. hat das Chinesische Skigebiet 300-500 Hoehenmeter mit ein paar fixen Sesselliften. Die von in dem Beitrag bebilderten Gebiete sind offenbar das "Größte" was das Chinesische Reich zu bieten hat, knapp ausreichend für die Vorgaben vom IOC für den olympischen Abfahrtslauf.
Ansonsten hat es unzählige kleine Resorts ohne weiterem Ausbaupotential, vorzugsweise mit Förderbändern, mit 30 bis 100 Hoehenmeter, insbesondere um Peking herum.
Ob es daran liegt, dass sie wohlstansdmässig und skifahrerisch in den Kinderschuhen stecken? Tageskarten sind eher Teuer selbst für unsere Verhältnisse, bist etwa 100€.

Skifahren in China funktioniert nach einem anderen Verständnis. Eher wie wenn der Sportscheck in Hamburg in seinem Laden Skifahren lassen würde. Da ist skifahrerisch zuvor nichts da gewesen, alles was die jetzt hinstellen kommt aus der Konserve sozusagen. Die Russen in Sotchi richteten sich "wenigstens" am realen Skifahren, es surrten doch bereits einige Dekaden einfache Lifte. So mein Eindruck.


Sotchi müsste man sich mal jetzt vor Ort ansehen, glaube das ist dort in vielerlei Hinsicht durchaus spannend - vorausgesetzt es hat kalten Pulverschnee ... :-)
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Henri » 14.01.2020 - 23:11

Danke Kris, sehr interessant!
Ich hab mich letztes Jahr auch mit diesem Thema beschäftigt für zwei Niederländische Artikel. Mit Juxtapose hab ich da verschiedene Google Earth Bilder miteinander verglichen. Ich weiß nicht wie ich das hier verlinken kann, also hier die Links:
https://www.wintersport.nl/weblog/beric ... rsportland
https://www.wintersport.nl/weblog/beric ... e-locaties
Reto hat geschrieben:
14.01.2020 - 17:23
Wo sind die Infos her dass die Gegend relativ trocken ist? auf den Bildern ist es ja auch neben der Piste relativ Weiss,dies hat in Südkorea einiges schlimmer ausgesehen.
Der Winter ist in Yanqing und Chongli extrem trocken. Im Durchschnitt gibt es nur 20cm Schnee pro Wintersaison. Dieser Winter gab es anscheinend in November Rekordschneefall.
https://www.worldweatheronline.com/chon ... ei/cn.aspx
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Che » 15.01.2020 - 09:57

albe-fr hat geschrieben:
13.01.2020 - 23:55
und ich sehe die Begeisterung hier im Forum! :schaemdich:
Bei deinem ganzen Gebruddel, Gemecker und unhöflichen Geschreibe in letzter Zeit solltest du dich mal als aller erster schämen!
Jan Tenner hat geschrieben:
14.01.2020 - 09:42
Und wieder mal das ewig gleiche langweilige und selbstmitleidige Klagelied über die bösen Links-grün-Versifften...
Selbstmitleid hat hier doch wieder nur der Linke. Und der wurde hier noch nicht einmal angesprochen. Dass in Deutschland sehr viel verhindert wird ist doch offensichtlich, selbst wenn es um die Energiewende geht. Man kann eben nicht einerseits den Energiewandel fordern und gleichzeitig den Trassenausbau komplett verhindern. Und sobald man sowas anspricht, kommen gleich wieder Parolen wie von dir zu hören. Also am besten erstmal an die eigene Nase greifen ;)
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Jan Tenner » 15.01.2020 - 12:25

Yes, die alten weißen Männer schlagen zurück :mrgreen:
Darauf ist in diesem Forum immer Verlass...

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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Che » 15.01.2020 - 14:36

Jan Tenner hat geschrieben:
15.01.2020 - 12:25
Yes, die alten weißen Männer schlagen zurück :mrgreen:
Darauf ist in diesem Forum immer Verlass...
Jop, seit 1 Woche schon ganze 29 Lenzen alt, Ausbildung im Bereich der Erneuerbaren Energien gemacht. Typischer Fall eines "alten weißen Mannes" ;)
Vielleicht auch einfach jemand, der sich bewusst ist, dass ein Radikalisieren, egal in welche Richtung, nie die richtige Lösung ist.
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von maba04 » 15.01.2020 - 14:40

Ich finde es sehr schade, dass dieses, eigentlich sehr informative Topic, mit Äußerungen wie (zum Beispiel) diesen zugemüllt wird :(:
Jan Tenner hat geschrieben:
15.01.2020 - 12:25
Yes, die alten weißen Männer schlagen zurück :mrgreen:
Darauf ist in diesem Forum immer Verlass...
Ich würde mir wünschen, dass man hier (und auch in anderen Topics) insgesamt wieder etwas höflicher und freundlicher miteinander umgeht und es nicht zum Beispiel in persönliche Anfeindungen ausartet. Jeder darf seine eigene Meinung haben und diese auch vertreten, aber bleibt bitte dabei sachlich!

Und an Kris vielen Dank für diese Dokumentation bzw. Analyse :gut:!
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Arlbergfan » 15.01.2020 - 14:52

Vor allem weiß ich gar nicht, wieso es hier in dem Thema um Politik in Europa gehen muss?
Können wir bitte bei dem äußerst interessanten Thema Ski/Olympiade in China bleiben?
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Mt. Cervino » 15.01.2020 - 16:19

Henri hat geschrieben:
14.01.2020 - 23:11
Ich hab mich letztes Jahr auch mit diesem Thema beschäftigt für zwei Niederländische Artikel.
Warst du auch mal selbst vor Ort oder hast du nur im Internet recherchiert? Eindrücke von einem Besuch dort wäre sicher interessant.
Da viele von uns der niederländischen Sprache nicht mächtig sind, könntest du die wesentlichen Erkenntnisse aus deinen Artikeln auf deutsch kurz hier zusammenfassen. Das wäre sicher sehr interessant für uns.
Zuletzt geändert von Mt. Cervino am 16.01.2020 - 11:20, insgesamt 1-mal geändert.
Last Destinations: Alpe Mondovi (I) / Lurisia (I) / Quattre Vallées-Verbier (CH) / Abetone (I) / Pragelato (I) / Via Lattea-Sestriere (I) / Zermatt-Cervinia-Valtournanche (CH/I) / Pila (I) / Venet (AT) / Hochzeiger (AT) / Hochoetz (AT) / Kühtai (AT) / Pitztaler Gletscher-Rifflsee (AT) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Obertoggenburg (CH) / St. Moritz (CH) / Arlberg-Lech-Zürs (AT) / Skiwelt (AT) / Cervinia-Zermatt (I/CH) / Serfaus-Fiss-Ladis (AT) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn-Söllereck (AT/DE) / Pila (I) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Bardonecchia (I) / Via Lattea-Sauze D`Oulx-Sestriere (I) / Serre Chevalier (F) / Kleinwalsertal-Ifen (AT) / Tignes-Val d`Isere (F) / Kaunertal (AT) / Gstaad (CH) / Kleinwalsertal-Ifen-Fellhorn (AT/DE) / Isola 2000 (FR) / Valberg (FR) / Rosiere-Thuile (IT/FR) / Valtournanche-Cervinia-Zermatt (I/CH) / Portes du Soleil (CH/FR)

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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von spectre » 16.01.2020 - 11:16

Hochinteressante Analyse, danke dafür!
So wie es aussieht, haben sie "gelernt", Skigebiete zu bauen. Darüber hinaus scheint aber der Wissenstransfer noch nicht abgeschlossen zu sein.
Im letzten Winter fand die Snowboard-WM in Secret Garden statt, als "Test" für die olympischen Spiele. Resultat: man war nicht fähig, eine richtige Halfpipe zu bauen. Entsprechende Wettkämpfe mussten abgesagt werden.

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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von basti.ethal » 16.01.2020 - 11:40

spectre hat geschrieben:
16.01.2020 - 11:16
Hochinteressante Analyse, danke dafür!
So wie es aussieht, haben sie "gelernt", Skigebiete zu bauen. Darüber hinaus scheint aber der Wissenstransfer noch nicht abgeschlossen zu sein.
Im letzten Winter fand die Snowboard-WM in Secret Garden statt, als "Test" für die olympischen Spiele. Resultat: man war nicht fähig, eine richtige Halfpipe zu bauen. Entsprechende Wettkämpfe mussten abgesagt werden.
Meist kommen zum Bau und der Präparation der Setups ohnehin europäische Fiirmen wie z. B. Schneestern zum Einsatz.
Zur Olympiade in Rosa Khutor hat damals Prinoth die Fahrzeuge inkl. erfahrener Fahrer zur Verfügung gestellt.
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von tafaas » 16.01.2020 - 11:58

spectre hat geschrieben:
16.01.2020 - 11:16
Im letzten Winter fand die Snowboard-WM in Secret Garden statt, als "Test" für die olympischen Spiele. Resultat: man war nicht fähig, eine richtige Halfpipe zu bauen. Entsprechende Wettkämpfe mussten abgesagt werden.
Komische Infos welche du hier verbreitest. :D
Die Snowboard-WM 2019 fand in Park City statt.
Im letzten Winter fanden in Secret Garden zwei Snowboard Worldcups statt, im Dezember Halfpipe und Slopestyle und im Februar Slalom.
Ausserdem hat Laax seit Jahren mit dem Secret Garden Resort einen "Partnervertrag", da werden die es schon noch hinkriegen, eine Halfpipe zu bauen. :D


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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von spectre » 21.01.2020 - 15:59

tafaas hat geschrieben:
16.01.2020 - 11:58
spectre hat geschrieben:
16.01.2020 - 11:16
Im letzten Winter fand die Snowboard-WM in Secret Garden statt, als "Test" für die olympischen Spiele. Resultat: man war nicht fähig, eine richtige Halfpipe zu bauen. Entsprechende Wettkämpfe mussten abgesagt werden.
Komische Infos welche du hier verbreitest. :D
Die Snowboard-WM 2019 fand in Park City statt.
Im letzten Winter fanden in Secret Garden zwei Snowboard Worldcups statt, im Dezember Halfpipe und Slopestyle und im Februar Slalom.
Ausserdem hat Laax seit Jahren mit dem Secret Garden Resort einen "Partnervertrag", da werden die es schon noch hinkriegen, eine Halfpipe zu bauen. :D
Sorry!!! Wollte hier keine Fakenews oder alternative Facts verbreiten, keine Ahnung warum ich das so in Erinnerung hatte. Danke fürs Korrigieren!
Ich meinte offensichtlich nicht die WM der FIS, sondern die Halfpipe-Weltmeisterschaft der "World Snowboard Tour", die 2016 in China hätte stattfinden sollen (nicht im Olympiagelände, sondern in Yabuli, dem grössten chinesischen Skigebiet) und aus den genannten Gründen abgesagt werden musste.
Umso besser, wenn Secret Garden sich von Laax beraten und unterstützen lässt.

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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Chlosterdörfler » 22.01.2020 - 19:59

Ein kleiner Überblick was so an Filme verfügbar sind welche auf Englisch sind.

Ressort: Yanqing (Alpine und Bobbahn Wettkämpfe)


Direktlink


Ressort: Zhangjiakou (Biathlon, Nordische, Freestyle Wettkämpfe)


Direktlink


Bauarbeiten für die Olympischen Winterspiele 2022 ca. ende Jahr 2019.


Direktlink


Einsatzbereit für die ersten Testwettkämpfe im komender Monat.


Direktlink


Die neue Intercity-Bahn ist ein Grossprojekt für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2022.

Sie wird die Fahrzeit zwischen Peking und Zhangjiakou, der Mitveranstaltungsstadt der Olympischen Winterspiele 2022, von derzeit drei Stunden sieben Minuten auf 47 Minuten reduzieren.

Die Bahnlinie Beijing-Zhangjiakou ist 174 Kilometer lang, mit einer maximalen Konstruktionsgeschwindigkeit von 350 Stundenkilometern. Zehn Bahnhöfe liegen entlang der Bahnlinie, nämlich Beijing Nord, Qinghe, Shahe, Changping, Badaling, Donghuayuan Nord, Huailai, Xiahuayuan Nord, Xuanhua Nord und Zhangjiakou.

Die neuen Smarten Fuxing-Züge, die auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke verkehren, haben zwei Versionen - die Standard- und die Olympischen Züge. Die olympische Version verfügt über einen Lagerraum, der speziell für die Skiausrüstung der Fahrgäste ausgelegt ist. Bei der offiziellen Inbetriebnahme der Olympia-Züge sollen auch mobile Pressezentren (Umbau Restaurantwagen) eingebaut werden. Als Aufrüstung des chinesischen Hochgeschwindigkeitszuges sind die Standard-Smart-Züge mit einem intelligenten System ausgestattet, das automatische Starts und Stopps, Selbststeuerung und intelligente Türsteuerung ermöglicht. Ein Begleiter an Bord soll die Elektronik überwachen und nur in Notfällen einschreiten. Bei beiden Versionen des Zuges wird die Inspektion mit hilfe von Robotern durchgeführt (Wartung).

Die Chongli-Eisenbahn, eine Nebenstrecke der Beijing-Zhangjiakou-Hochgeschwindigkeitsstrecke, wurde ende Dezember 2019 ebenfalls in Betrieb genommen. Sie ist 53 Kilometer lang und hat eine maximale Konstruktionsgeschwindigkeit von 250 km/h. Der Bezirk Chongli wird während der Olympischen Winterspiele 2022 die meisten Skiwettbewerbe ausrichten.

Mit dem Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Beijing-Zhangjiakou wurde in der ersten Hälfte des Jahres 2016 begonnen. Die Bahnstrecke schloss Anfang Monats Dezember 2019 die Testfahrten erfolgreich ab.


Direktlink


Die Fahrgäste können mit Gesichtserkennung und anderen gültigen Ausweispapieren wie Personalausweisen und Pässen in den Zug einsteigen, was die Effizienz des Einstiegs erheblich verbessert.


Direktlink


Auch im Güterverkehr ist die Automatisierung weit fortgeschritten was den Gangzugverkehr betrifft (Zug 108 Waggons mit einer Gesamtlänge von 1.530 Metern und transportiert über 10.000 Tonnen Kohle).


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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Kris » 01.02.2020 - 22:11

Schneesituation am 23.1.2020 in Yanqinq, einer der zwei "alpinen" Hauptzentren der Olympischen Winterspiele.
(Um das Bild größer zu sehen: Right Click -> "View Image" )

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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Gleitweggleiter » 02.02.2020 - 17:27

Also bei der Schneelage könnte man Olympia auch gleich im Sauerland machen...
2019/2020: 8 Tage - 6x Kleinwalsertal, 1x Fendels, 1x Skijuwel
2018/2019: 8 Tage - 4x Kleinwalsertal, 2x Hündle, 1x Venet, 1x Kitzbühel

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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Lord-of-Ski » 02.02.2020 - 18:07

So schaut das nun mal aus, wenn man Skiwettbewerbe wo durchführt wo so gut wie nie natürlicher Schnee liegt :nein:
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Marvin » 02.02.2020 - 18:55

Also bei aller berechtigter Kritik an Peking als Austragungsort (und davon gibt es jede Menge) ist fehlender Naturschnee doch nun wirklich das kleinste Problem. Der Schnee fehlt, weil es dort im Winter kaum Niederschlag gibt, nicht weil es zu warm ist. Anders gesagt, die Pisten lassen sich problemlos beschneien und für eine Rennpiste ist Naturschnee sowieso nur hinderlich. Im Ergebnis stört es nur die Optik, mehr nicht.
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von icedtea » 02.02.2020 - 19:09

Ist es dort eigentlich außerhalb des Winters feuchter?
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Was als nächstes kommt: :?: vielleicht St. Moritz

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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Pistencruiser » 02.02.2020 - 19:48

Marvin hat geschrieben:
02.02.2020 - 18:55
Also bei aller berechtigter Kritik an Peking als Austragungsort (und davon gibt es jede Menge) ist fehlender Naturschnee doch nun wirklich das kleinste Problem. Der Schnee fehlt, weil es dort im Winter kaum Niederschlag gibt, nicht weil es zu warm ist. Anders gesagt, die Pisten lassen sich problemlos beschneien und für eine Rennpiste ist Naturschnee sowieso nur hinderlich. Im Ergebnis stört es nur die Optik, mehr nicht.
Der Argumentation mag man forlden können. Dennoch gehören Winterspiele für mich in eine Region in der auch Wintersport betrieben, zumindest aber ein Mindestmaß an Affinität dazu vorhanden ist. Für mich ist das der gleiche Käse, wie die Fussball-WM in Katar.
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Kris » 03.02.2020 - 13:12

Rational-Wissenschaftlich betrachtet ist das Asiatische Modell "The Way To Go"

Die Generation 35+ benötigen halt noch ein "irrationales Mehr" als abgezäunte Kunstschneebänder in karger Landschaft zu hohen Preisen bieten können.

Dass das Verlangen nach Elementen einer wenigstens teilweise "wahrhaftigen Naturlandschaft" bei der Jungend abnimmt ist hingegen wenig verwunderlich. Wer weiß, vielleicht sieht der Pistenraum im Zillertal bald jenem in Asiatischen Hochleistungsgebieten bald nicht unähnlich?

Dies weil dem "Asiatischen Modell" nachvollziehbare rationale Überlegungen zugrunde liegen, die (u.a.) bezogen auf den Pistenraum in den Alpen genauso Gültigkeit besitzen, also universelle Wahrheiten im Sinne des (letztendlich stärkeren) Homo Oeconomicus definieren:

1.) Einfache Befahrbarkeit aller Abfahrten für maximal breite Kundensegmente (Befahrbarkeit möglichst unabhängig vom tatsächlichen Können, auch von vermeintlich "schweren" Pisten.
2.) Hoher Skifahrerdurchsatz (Pistenkapazität)
3.) Sicherheit & Orientierung (Verletzungen an Naturgegebenheiten und Infrastruktur)
4.) Ökonomische Pistenbewirtschaftung (Beschneiung & Schneeverteilung & Präparation)
5.) Möglichst Vollbetrieb unabhängig von meterologischen Gegebenheiten
6.) Zusatzangebotee (Park, Halfpipe, Aussichtsplattformen, Kinder- und Fussgängerinstallationen, ...)
7.) Cooles Image transportieren (Suggestivwerbung im Skigebiet für selbiges, Winterfeeling herstellen u.dgl.)


Die Liste mag nicht vollständig sein, im Wesentlichen könnte es das aber sein.

Versucht man all diese Komponenten zu maximieren, ergibt sich bezogen auf den Pistenraum betrifft eher das Asiatische Modell als jene historisch-kulturell gewachsenen eher hinderlichen Anforderungen an Pistenräume der Alpen.

Rational-Wissenschaftlich betrachtet ist das Asiatische Modell "The Way To Go", die junge Generation im AF kommt damit eher klar...
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von Arlbergfan » 03.02.2020 - 13:34

Vielen Dank für die Auflistung der wichtigen Punkte.
Eine Entwicklung zur Erfüllung all dieser Punkte ist ja eh schon im Gange. Es wird auch in unseren Breitengraden kein Weg/keine Piste mehr erschlossen, ohne an die breite Masse zu denken. Dies zeigt sich auch in Adaptierungen von bestehenden Skigebieten (siehe Schindlergrat oder Wurmkogel).

Im asiatischen Raum ist die Wirtschaftlichkeit wohl auch der einzige Faktor für die Erschließung etwaiger Regionen...
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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von MichiMedi » 03.02.2020 - 13:48

Wenn ich die Wahl habe zwischen zwei Skigebieten, wobei beide tolle Pisten und Lifte haben, eines aber noch gute Skirouten und freies Gelände hat, wähle ich doch auch dieses. Aber was haben die in China denn für eine Alternative? Sie haben bei ihrere Hauptstadt einfach nur dieses Skigebiet, was dann sicher auch gut angenommen wird. Winterberg macht ja vor, dass man so Massen an Leuten anziehen kann. Das ist ungefähr genau so unangebracht wenn man aus Deutschland auf die Skihalle Dubai schimpft, aber hier im Land sogar mehrere Skihallen betreibt.
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-Deutschland: Fellhorn, Ofterschwang/Bolsterlang, Balderschwang, Imberg/Hündle
-Österreich: Arlberg, Serfaus, Ischgl, Sölden, Saalbach, Kitzbühel, Wilder Kaiser, Zillertal Arena, Mayrhofen, Kaltenbach, Stubaier Gletscher, Gurgl, Silvretta Montafon, Damüls-Mellau, Hochötz/Kühtai, Pitztaler Gletscher/Rifflsee, Kaunertaler Gletscher, St. Johann, Steinplatte, Hochzeiger, Brandnertal, Golm, Gargellen, Sonnenkopf, Diedamskopf, Laterns, Bödele
-Schweiz: Arosa Lenzerheide, Laax, Davos Klosters, Adelboden, Gstaad/Glacier 3000, Flumserberg, Sedrun/Disentis, Malbun, Pizol, Savognin, Brigels
-Frankreich: Les Trois Vallees, Paradiski, Les Portes du Soleil, Espace Killy
-Italien: Gröden/Alta Badia/Val di Fassa/Arabba, Kronplatz, Lagazuoi, Meran
-Sonstige: Skihalle Dubai, Skihalle Tamworth

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Re: 2022 Olympische Winterspiele Peking - Infrastruktur

Beitrag von GIFWilli59 » 03.02.2020 - 14:07

Arlbergfan hat geschrieben:
03.02.2020 - 13:34
Eine Entwicklung zur Erfüllung all dieser Punkte ist ja eh schon im Gange. Es wird auch in unseren Breitengraden kein Weg/keine Piste mehr erschlossen, ohne an die breite Masse zu denken. Dies zeigt sich auch in Adaptierungen von bestehenden Skigebieten (siehe Schindlergrat oder Wurmkogel).
Was genau meinst du am Wurmkogel?


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