Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von oli » 31.07.2020 - 15:42

Hui ... so viele Meldungen auf einmal ... ich versuche es mal der Reihe nach ...
Stäntn hat geschrieben:
31.07.2020 - 08:10
Also kurze Umfrage bei uns in den Whatsapp Gruppen im Verein ...
Ganz vielen Dank für Deine Mühe. Genau das ist ja auch meine Befürchtung. Man macht und tut ... und nachher gibt es nicht genügend Interessenten, weil der Bus der "Engpass" ist.
valdebagnes hat geschrieben:
31.07.2020 - 14:32
Ihr seid ein eingetragener Verein und die Organisatoren arbeiten ehrenamtlich?
Ja, das ist in der Tat so. Es gibt sie noch, die Enthusiasten wie mich und unsere Reiseleiter. Unser Lohn ... wir dürfen kostenfrei teilnehmen und erhalten meist ganz viel Lob von den Mitgliedern und Teilnehmern.
valdebagnes hat geschrieben:
31.07.2020 - 14:32
Falls ja, dann sehe ich hier die falsche Grundhaltung, die auch dazu geführt hatte das wir vor etlichen Jahren Vereinsfahrten ...
Das ist bei uns tatsächlich noch anders. Wir sind mit viel Herzblut dabei und das spüren auch die Teilnehmer. Und ... wir können i.d.R. die Fahrten zu Konditionen anbieten, die man sonst nicht bekommt. Unser Ski-Club gehört mit 700 Mitgliedern zu den größeren Sportvereinen in der Region. Und ganz sicher auch zu den größten eingetragenen Ski-Clubs in Nord-/Westdeutschland.
valdebagnes hat geschrieben:
31.07.2020 - 14:32
Oder alternativ einen Reiseunternehmer suchen der dies anbietet und alle Mitglieder bitten darüber zu buchen und ihr Risiko mit diesem zu vereinbaren.
Viele Wintersportvereine haben genau das getan und Ihre Fahren an den WSV übergeben. Ergebnis ... die klassische Vereinsfahrt ist das nicht mehr und das Vereinsleben stirbt sukzessive aus.
Rüganer hat geschrieben:
31.07.2020 - 11:37
Habt Ihr vorher nicht auch verschiedene Angebote eingeholt ?
Doch ... wir haben eine Rahmenvereinbarung mit einem Busunternehmen (aus der Region) und die Reiseleiter holen sich Angebote von Unterkünften in der Zielregion. Wir kalkulieren dann die Fahrt und sind für den Teilnehmer dann Reiseveranstalter mit allem was dazugehört.

Mehr möchte ich zur Philosophie unsere Clubs eigentlich gar nicht sagen. Wir machen solche Fahrten seit über 40 Jahren und haben das Angebot selbstverständlich immer mal wieder angepasst und erweitert. Das werden wir auch in der Zukunft tun. So lange wir ehrenamtliche Unterstützung finden, und Nachwuchsprobleme haben wir definitiv nicht, werden unsere Fahrten nicht "verkaufen" und lieber selbst gestalten.
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von valdebagnes » 31.07.2020 - 16:46

schön für euch das es so ist und ich wünsche euch das es noch lange so bleibt.
bei der Größe ist es tatsächlich fast schon mehr ein Reiseunternehmen als ein Verein.
Viel interpretieren halt kostenlos mitfahren ist gleich der Verdienst des ersparten Reisepreises und damit entsteht natürlich wieder ein Anspruch bei den mitfahrenden wir haben das damals bewusst nicht so gehandhabt trotzdem war der Anspruch da und damt der Frust.

Damit liegt ihr ja fast schon im Bereich des unternehmerisches Risikos. Allerdings haften meines Wissens bei eingetragenen Verein die Vorstände mit ihrem Privat Vermögen, von daher Würde ich aktuell nichts buchen was nicht eindeutig kurzfristig Stornierbar ist.
“Man muss schon ein eigentümliches Verständnis von Freiheit und Coolness haben, um einen Platz auf der Intensivstation mit Hauptgewinn Erstickungstod attraktiv zu finden.“

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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von oli » 31.07.2020 - 17:40

Genau so ist es und das ist ja auch der Grund, weshalb ich mir so einen Kopf mache. Man muss kein keine Mathe-Genie sein, aber wenn wir 300 Teilnehmer haben und der durchschnittliche Reisepreis liegt bei 500 Euro, dann „drehen“ wir ca. 150.000 Euro. Da steckt viel privates Risiko drin...
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von valdebagnes » 31.07.2020 - 18:03

Bei den Summen und der aktuellen Situation würde ich mal einen Steuerberater fragen, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, den Reiseveranstaltungsbereich in eine Art GmbH auszugliedern um die Haftung zu beschränken.
Es gibt doch ohnehin eine Umsatzgrenze von 35.000€ für Vereine.
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von valdebagnes » 31.07.2020 - 18:09

Oder die Zahlen hier löschen bevor das Finanzamt mitliest. :D :wink:
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von Rüganer » 31.07.2020 - 21:02

oli hat geschrieben:
31.07.2020 - 17:40
Genau so ist es und das ist ja auch der Grund, weshalb ich mir so einen Kopf mache. Man muss kein keine Mathe-Genie sein, aber wenn wir 300 Teilnehmer haben und der durchschnittliche Reisepreis liegt bei 500 Euro, dann „drehen“ wir ca. 150.000 Euro. Da steckt viel privates Risiko drin...
Das ist aber eindeutig gewerbliches Agieren.
Nicht, dass da noch ne Prüfung kommt vom Finanzamt und dann viel Spass.

Macht euch doch weniger Stress und LASST die Reise von Profis veranstalten...

edit
den Reiseveranstaltungsbereich in eine Art GmbH auszugliedern um die Haftung zu beschränken.
Viel Spass bei der Buchführung und den Kosten für eine GmbH.

Nicht empfehlenswert für die paar Reisen.

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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von oli » 31.07.2020 - 21:09

Zu den Umsätzen und dem Steuerrecht mache ich mir keine Gedanken. Das machen andere im Vorstand, die sich dort wirklich gut auskennen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Wir driften aber ein wenig ab. Ich möchte kurz daran erinnern, dass es mir primär darum ging zu erfahren, wie andere Vereine oder auch professionelle Veranstalter damit umgehen.
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von valdebagnes » 02.08.2020 - 08:39

richtig wir schweifen etwas ab, aber bei 300 Teilnahmen ist die Wahrscheinlichkeit nicht null, das nach einer abgesagten Reise einer auf die Idee kommt seine Rechte geltend zu machen. Und wenn man sich dann nicht einigen kann und das ganze plötzlich vor Gericht aufgerollt wird ist die Duldung von Vereinsaktivitäten schnell Geschichte, weil die Sachbearbeiter die darüber hinwegsehen dies dann nicht mehr können.
Das Problem ist ja ein allgemeines: ich behaupte, wenn man will kann man heutzutage jedes Vereinsfest unmöglich machen: Gesundheitszeugniss der Helfer, selbst gebackenen Kuchen ohne Deklaration und womöglich Frischei, etc.? Das heutige Denken, dass wenn etwas passiert man auch einen Verantworlichen finden muss zerstört leider vieles.
Richtig jetzt schweife ich sehr ab.
Aber im Gegensatz zu professionellen Veranstaltern sind Vereine keine Unternehmen, die davon leben müssen und da sehe ich eine andere Risikobewertung.
Ein Hotel beispielsweise nimmt das Risiko auf sich das der Markt fordert. Im Moment gibt es wenige Buchungen und damit wenig Planungssicherheit, also bleibt nichts anderes übrig als das Stornorisiko vom Kunden wegzunehmen und selbst zutragen.
Als Verein ist das keine Option, da ihr hoffentlich wirtschaftlich nicht zu Grunde geht wenn dieses Jahr keine Reisen stattfinden.
Es muss ja auch nicht die böse Absicht eines Mitglieds dahinterstehen. Stell dir nur vor es gibt einen positiv Getesteten nach der Rückkehr, das Gesundheitsamt setzt daher den ganzen Bus in Quarantäne und die Arbeitgeber der Mitfahrer wollen den Ausfall nicht hinnehmen und klagen gegen die Verantwortlichen den Reise. Viel Spaß hat ihr dann leider sicher nicht.
Wir haben in unserem Verein (andere Branche) aus diesem Grund alle Aktivitäten und Planungen daher bis auf weiteres eingestellt, da mittlerweile auch die Haftpflichtversicherung uns ohne Rückfrage mitgeteilt hat, das Haftungsansprüche aus Corona nicht versichert sind.
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von oli » 02.08.2020 - 09:43

Du sprichst mir aus der Seele. Das sind ganz genau meine Gedanken, die ich hier mit Gleichgesinnten oder Leuten, die ähnlich denken oder sogar schon Erfahrungen gesammelt haben, teilen möchte. DANKE dafür!
Als Verein möchte man Gutes tun, keinen Gewinn erzielen und keinen Ärger haben. Bei einem Unternehmen steht das Gewinnerzielen an erste Stelle und man muss dafür ggf. die beiden anderen Punkte etwas zurückstellen oder in kauf nehmen.
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von valdebagnes » 02.08.2020 - 09:59

Ich würde hier parallel auch eine konkrete Anfrage an die Landesregierung senden. Nicht in der Erwartung, das man eine konkrete Antwort bekommt, aber dadurch auf das Problem aufmerksam macht.
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von oli » 02.08.2020 - 12:14

Ich denke, wir sind hier tatsächlich eher in einer Nische unterwegs. Das Thema Gruppenfahrten wird ja in der Tat, hier schon mehrfach angeklungen, von professionellen Anbietern besetzt. Hier wird das Risiko knallhart auf den Teilnehmer abgewälzt und gut ist’s. Das wollen wir aber nicht.
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von Jens » 02.08.2020 - 13:14

So eine Niesche seid ihr sicher nicht. Wenn man bei Google nach "Skifreizeit 2021" sucht findet man schon einige Skiclubs die ihr Abgebot für die Saison 2020/2021 online gestellt haben. Auffällig ist allerdings, dass die meisten Seiten so aussehen wie vor Codid-19 und das Thema gar nicht erst auftaucht. Beim Skiclub Erlenbach (www.skiclub-erlenbach.de) wird das Thema mal kurz erwähnt.

Ihr arbeitet sicher auch schon lange mit den Busunternehmen und Hotels zusammen. Klar werden die bei Anfragen erstmal ihre Standard AGB schicken, ich würde mal mit denen diesbzgl. sprechen unter welchen Bedingungen Stornos kostenfrei/reduziert erfolgen können (Hotel geschlossen, Seilbahnen zu, Verbot von Gruppen- und/oder Busreisen, Euer Landkreis wird zum Risikogebiet erklärt, etc.). Vielleicht lässt sich das ein oder andre Hotel darauf ein bevor es zu diesem Zeitpunkt Leerstand hat.
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von valdebagnes » 02.08.2020 - 14:40

Wobei sich mir hier die Frage stellt, ob die Hoteliers eher das Risiko streuen. Also wenn von 50 verschiedenen Gäste einige kurzfristig stornieren ist das eher zu verkraften wie eine 50er Gruppe komplett.
Da ich aber nicht glaube das die Kapazitäten ausgelastet weden wird sich sicher auch ein Hotel drauf einlassen.

Vielleicht auch mal dort anfragen wo man es sonst gar nicht erst versucht hätte.
Ich frage mich gerade wir stark Ischgl & Co. gebucht werden wenn immer klarer wird, das wohl kein ApresSki stattfindet. Könnte dieses Jahr zum ruhigen Familienskigebiet mutieren.
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von oli » 02.08.2020 - 14:49

@Jens
Danke für Deine Recherche. Da werde ich auch mal ein bisschen rumschauen. Die Möglichkeit von Sonderregelungen zu den Stornobedingungen kannste vergessen. Haben wir natürlich bei unseren Stammhäusern versucht. Keine Chance ... hätte ich auch anders eingeschätzt. Mein Eindrucl ist, dass die Hotels wohl davon ausgehen, dass die Saison halbwegs normal verlaufen wird. Oder eben, wie valdebagnes vermutet, eine große Gruppe auch ein großes Risiko darstellt.
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Re: Gruppen- /Vereinsfahrten unter Coronabedingungen

Beitrag von HBB » 02.08.2020 - 16:46

oli hat geschrieben:
02.08.2020 - 14:49
Die Möglichkeit von Sonderregelungen zu den Stornobedingungen kannste vergessen. Haben wir natürlich bei unseren Stammhäusern versucht. Keine Chance ... hätte ich auch anders eingeschätzt. Mein Eindrucl ist, dass die Hotels wohl davon ausgehen, dass die Saison halbwegs normal verlaufen wird. Oder eben, wie valdebagnes vermutet, eine große Gruppe auch ein großes Risiko darstellt.
Den Eindruck habe ich auch, wobei ich das eher für ein "Kopf in den Sand Stecken" und Negieren der Realität halte. Ich weiß nicht, ob die wirklich davon ausgehen, dass die Saison halbwegs normal verläuft - das wäre ja schon sehr kühn und ökonomisch recht waghalsig. Wie schnell ein Ort wieder leer sein kann, sieht ma ja gerade in St. Wolfgang - und im Winter dürfte es eher schneller und häufiger zu solchen Clustern kommen.
Wie der Hase läuft, kann man auch sehr gut an einer Überschrift sehen, die ich heute im Standard entdeckt habe: Offensichtlich ein gesponserter Artikel, was ihn aber umso entlarvender für die Denkweise gegenüber den Gästen macht:
Ellmau statt Elba: Tirol nicht den deutschen Urlaubern überlassen. Das erinnert doch sehr an das wohlbekannte "Wer braucht die Piefke?"

Wenn ich mir anschaue, was gerade im Vereinswesen derzeit an Regularien einzuhalten ist, was man bei jedem Treffen, jeder Probe an Erklärungen abzugeben und zu dokumentieren hat, könnte ich mir wirklich nicht vorstellen, eine Gruppenreise zu organisieren - zumal ja davon auszugehen ist, das sich die Lage im Winter eher wieder verschärft. Dazu kommt dann noch die Tatsache, dass von den angekündigten Sicherheitsmaßnahmen im Tourismus ("Österreich als sicherstes Urlaubsland") bisher so gut wie nichts umgesetzt wurde.
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