Seine Majestät, Baron von Münchhausen, besser als „Münchner“ bekannt, ließ sich am Sonntag, den 26.06.2011 dazu herab, meine Wenigkeit in die tiefe Provinz fernab der bayrischen Landeshauptstadt zu begleiten.
Dabei könnte man als penibler Mensch den Titel dieses kleinen, bescheidenen Forumbeitrags kritisch sehen oder gar zerpflücken. Münchner wohnt ja schließlich in Starnberg – des Seeblicks willen, den es in Bogenhausen halt nicht gibt – und ich – der ehrfürchtige Erzähler – bin ja nur ein vor Jahren Zugereister vom Lande – also auch kein richtiger Münchner.
Doch zurück zum Thema. Münchner kannte das Allgäu nur rudimentär aus diversen Wanderaufenthalten in den wilden 90ern, während ich hier – in meiner Heimatregion - schon seit Kindertagen etliche Gebiete kennen gelernt habe.
So war es mir selbstverständlich eine immense Ehre, ihm den schöneren Teil Bayerns zeigen zu dürfen
Ein regnerischer Sonntagmorgen in Bayern. Während normal veranlagte Menschen noch in ihren Betten liegen und schlafen oder sich für den Kirchgang zurecht machen, hatte ich mich in diesem trostlosen Gewerbegebiet neben der A96 bei Gilching eingefunden. Dabei hätte ich das Wort „trostlos“ gar nicht verwenden müssen – welches Gewerbegebiet ist denn schon ansehnlich? Trotzdem haben's bald alle Dörfer damit zugepflastert und den letzten Einzelhändler verdrängt....
Nun – Münchner kam von Starnberg heraufgefahren, parkte seinen Wagen und stieg in mein Auto um.
Gang rein und weiter ging's auf der A96 Richtung Allgäu!
Der Hauptgrund unseres Trips. Münchner hatte schon Berchtesgaden ins Auge gefasst, doch dann fiel uns Gott sei Dank noch ein, dass die Pfingstferien endeten und man deshalb auf der A8 mit „ein bisserl mehr“ Verkehr rechnen musste. So waren wir auf's Allgäu zu sprechen gekommen und mir fiel ein, dass es dort ja noch die uralte Poma-DSB am Hündle gibt, die sicherlich auch nicht mehr ewig ihre Runden dreht. Also nix wie hin!
Für mich sollte es auch eine Premierenfahrt werden. Zwar hatte ich 2007 schon einmal diese Gegend hier um Oberstaufen abgegrast, doch eine DSB-Fahrt ergab sich damals nicht. Vor allem auch, weil ich schon seit damals das Hündle-Gebiet als Winterziel in meiner Liste führe und es in den letzten vier Jahren nicht auf die Reihe gekriegt habe, mich dorthin zu begeben.
Nach dem Bild gab es eine Schrecksekunde. Ich hatte mir eine Karte gekauft, aber nun stellte ich fest, dass ich ja gar keine entgegen genommen hatte. Aber der Mann an der Kasse war – in Oberbayern oder Tirol wäre das vermutlich anders verlaufen – überaus freundlich und gelassen. Er hatte wohl selbst vergessen, sie mir überhaupt auszuhändigen und beide stellten wir fest, wohl noch nicht ganz ausgeschlafen zu sein. Problemlos bekam ich meine Karte überreicht und los ging es ins Poma-Reich!
Standartmotiv hier?
Einfach schön, so eine uralte DSB.
Sesselliftfahren im Sommer mach ich total gern – man sitzt in der warmen Sonne, hat nicht Stöcke und Schi dabei...
Müsste nicht am Chasseral eine baugleiche Anlage gestanden haben?
Eigentlich muss man ja immer zweimal fahren – einfach um zu knipsen und dann noch einmal, um die Fahrt an sich richtig genießen zu können...
Auf so alten Poma-Sesseln bin ich zuvor noch nie gehockt...
Zoom frei nach Münchner.
Oben schwebt man recht flach daher.
Ja, ja – so ein alter Schrott-Lift! Man kann sich nur noch die Hand vorhalten, um nicht auf denselben sich übergeben zu müssen
(Aber der Liftler oben stand ich Sichtweite und hätte den Typen dann sicherlich aus Dank „kräftig gestreichelt“...)
Allgäu-Standartmotiv
Oben am Hündle gibt es noch einen alten Leitner-Lift – lt. Winterbildern aber schon auf Langbügel umgestellt. Na hoffentlich klappt das die kommende Saison ja mal...
Außer uns interessierte sich noch ein Familienvater mit Vollbart für den Lift. Da waren wir wenigstens nicht die einzigen zwei Spinner auf'm Berg...
Sieht ein bisserl nach alter Sesselliftstation hinter der heutigen Bergstation aus.
Hier fuhren wir schon wieder runter – 1km POMA-DSB lagen wieder vor uns!
Auch in den 60ern kannte man schon die Rundrohrstützen.
Weiter ging's zur Hochgratbahn. Münchner kannte sie noch nicht – ich bin sie 2007 schon mal hoch und runter gefahren.
Der Parkplatz war ordentlich gefüllt und scharenweise Menschen unterwegs. Naja – dann bleibt die Bahn wenigstens noch erhalten. Beim Parkticketkauf am Automaten musste ich daran denken, wie mich 2007, kaum dass ich meiner damaligen Rostlaube entstiegen war, gleich ein Ehepaar aus einem bestimmten sparsamen Bundesland fast schon überfielen und mich fragten, ob man hier die Gebühren für das Parkticket auf den Bahnfahrpreis anrechnen lassen kann, um sich so etwas zu sparen. Nun – man kann und bleibt lediglich auf einem Euro „sitzen“.
Während eine vorbeigehende Familie sich lauthals ob des Ausflugzieles stritt, schossen wir noch ein paar Fotos.
Wenigstens gab es auch noch andere, die nicht stritten oder sich verbissen nach einem freien Parkplatz umsahen, sondern einfach den Tag genossen.
Wir wollten unbedingt zu zwei eine Gondel allein, um ungestört fotografieren zu können. (Vor allem Münchner wg. seiner Ausrüstung.) So warteten wir in der Talstation und gerade als mal kurze Zeit keine neuen Gäste kamen, bekamen wir es auch hin. Ich hätte zwar drauf gewettet, dass wieder einer der Gondel-Hechter angesaust kommt, um in letzter Sekunde auszuspringen, doch diesmal hatten wir Glück.
Zeitvertreib...
Wohl für die trinkfreudigen Ausflügler...
Geschafft! Jetzt konnte man wenigstens die Füße ausstrecken und in Ruhe ohne kritische Blicke die Bahn fotografieren.
Unten kamen noch immer Autos angefahren. Als wir auf dem Rückweg aus der Parklücke fuhren, kamen gleich ein Familienvater und ein Cabrio-Prolet angesaust und wir befürchteten schon Kämpfe um den freigewordenen Platz. Beide standen sie hinter mir und verhinderten so, dass ich überhaupt den Parkplatz verlassen konnte. Tja – es gibt halt auch immer wieder Leute, die einfach nur noch doof sind. (20 Meter weiter waren etliche Plätze noch frei, doch wenn man blöd wie 10 Meter Feldweg ist, erkennt man das offenbar nicht.)
Diesmal ging es besser zum Knipsen als 2007, als gerade die Sonne ungünstig stand. So, einfach mal die Auffahrt genießen...
hier noch der passende Sound für Bahnfahrten: http://www.youtube.com/watch?v=PQ7J9E9lKys
In der Bergstation – ein Betonungetüm aus den 70ern.
Hinter uns erreichten die drei lustigen Vier die Station und wurden schon von der Presse erwartet
Die Bergstation von außen.
Der Blick.
Fotosession oberhalb der Einfahrtstützen.
Währenddessen ging es auf dem Gipfel analog dem Andrang auf dem Parkplatz zu. Von Gemütlichkeit und Naturerlebnis kaum zu sprechen...
Münchner wollte in der Hitze nicht zum LSAP-Schlepper runtersteigen. Ich hatte ihn 2007 noch aufgesucht (siehe eingangs verlinkten Bericht). Jedenfalls gab es – wie in Steibis auch – hier am Südhang einen Sonnenlift, den man wohl schon vor langer Zeit abgetragen hat. Die Fundamente zeugen noch von jener einzigen Anlage hier oben. Im Tal gab es noch weiter „hinten“ (von unten aus links) der Hochgratbahn noch den Hausersberglift oder Hausberglift. Er führten einen Grashügel rauf und hat – wie ich 2007 sehen konnte – noch die beiden Liftlerhäusl unten sowie oben hinterlassen. Das an der Bergstation kann man auch von der Bahn aus sehen – Münchner müsste das ein Zoombild haben.
Wenn hier die Klemme nicht klemmt ist man ein LSAP-LSAPler...
Das nächste Ziel wurde besprochen – lasst Euch einfach überraschen. Die Kompasskarte war noch von meiner 2007er Tour ganz zerfleddert. Aber eine Kostbarkeit! Da stehen noch alle oder fast alle LSAP-Lifte der Gegend drin. (Staufenlift, Walthersalplift, Aulift, Langholzlift, Klammlift, Hausersberglift...)
Am Weissenstein in der Schweiz hieß das noch „Nichtrauchen Gestattet“
Talstation der Imbergbahn, die von 1950 bis so 2005 (oder 06?) hier heraufführte. Leider bin ich die nie gefahren. Ich hatte sie 1990 mal in Betrieb gesehen, als ich im Schullandheim in Oberstaufen war. Doch leider konnte ich mich damals nicht durchsetzen – die meisten incl. der Lehrer wollten lieber zu Fuß herumlaufen. So verpasste ich den Lift und habe es nie geschafft, noch vor dem Abbau hier her zu fahren. Neiiiin!
Der Antrieb steht immer noch da. Sogar die alte, rote Lackierung ist hier noch zu finden.
Schnell ein paar Fotos – außenherum stehen Häuser mit potentiellen Aufpassern. Aber wir wollten ja nichts stehlen...
Ein angebrannter Socken?
Eine neue Motividee
Hier führte der ESL zwischen den Häusern auf einen Hügel rauf, von dort wieder herunter und über einen Parkplatz auf Höhe der jetzigen Talstation, wo man früher wohl zusteigen konnte.
Wir überlegten kurz, zu den Schleppern am Falken und in Hörmoos zu wandern, noch es war recht heiß, so dass wir diese Tour sein ließen. Ich hatte mich ja im September 2007 auf den Weg gemacht und glaube mich erinnern zu können, dass man da schon eine gutes Stück unterwegs ist. Aber vielleicht im Herbst mal – am Falken wollte ich noch zur Bergstation, was ich damals nicht mehr geschafft hatte.
Weiter ging es zu einem MUSS des kommenden Winters – der Pendellschlepper in Schindelberg.
Der ist sogar auf Youtube drin:
http://www.youtube.com/watch?v=mzJ0n_THcak
Leider durch einen Tellerlift ersetzt – der Pendellift oben am Berg:
http://www.youtube.com/watch?v=_4xZzN3I ... re=related
Leider auch verpasst – der alte Stemag-Diesel oben:
http://www.youtube.com/watch?v=BOEWqPWe ... re=related
(absolut genialer Sound!)
Hach, das betrübt einen an einem verregneten Sonntag wie hier in München in einem tristen Sozialwohnungsviertel in einer heruntergekommen Wohnung besonders
Doch zurück zum Sonntag vor einer Woche...
Hier geht der Schindelberglift hoch – Münchner fragte später im Hotel nebenan nach und bekam die Auskunft, dass er noch in Betrieb sei, um die Gäste ins Gebiet zu schaufeln.
Da geht’s im Winter hoch.
Da steigt die Vorfreude auf die kalte Jahreszeit!
Für was ist denn diese Stange ? – ich bin bei technischen Sachen eher unterbelichtet...
Bedarf hätte es auch am 26.06.2011 gegeben!
Dann das! MÜNCHNER (ok, er war wie immer vorrausgegangen) entdeckte direkt neben der Pendellift-Talstation die Umlenkung des Vorgängers – eines „normalen“ Schleppers. Muss schon so drei Dekaden „LSAP“ sein...
Für so was steht man am Wochenende in aller Herrgottsfrühe auf und fährt mit irgendwelchen Starnberger Neureichen
Der Pendellift ist von derartiger Popularität, dass sehr viel Fanpost aus aller Welt hier in Schindelberg eintrifft. Deswegen hat der Besitzer in Sachen Briefkästen auch aufgerüstet. (In Liechtenstein hätte dieses Bild wiederum einen ganz anderen Hintergrund gehabt...)
Bis zum Winter! - Der 3-Star-Lift, an dem ich an einem verregneten Septembertag anno 1990 schon mal vorbeigelaufen bin. Mann ist das schon lange her! (Also ab 25 geht’s echt jedes Jahr doppelt so schnell vorbei wie im jeweils vorangegangenen. Zwischen 30 und 40 sollen ja auch nur 4 Jahre liegen, wie mir mein 10 Jahre älterer Kollege einmal gesagt hat...)
Noch ein netter, kurer Lift direkt in Steibis – der Kirchhangschlepper. Erst T-Mast, dann Portalstütze. 2007 hing hier noch eine uralte Panoramakarte herum, welche das Schigebiet Steibis in der Urform zeigt.
Link: http://www.alpinforum.com/forum/downloa ... &mode=view
und: http://www.alpinforum.com/forum/downloa ... &mode=view
Die haben das Gebiet wirklich komplett umgekrempelt – muss einst die totale Nostalschi-Oase gewesen sein! Verdammt noch mal – leider nie hingefahren. Aber besser so als komplett LSAP.
Der Staufenlift direkt in Oberstaufen – in alten Schiatalanten ist noch ein Bild drin, auf dem einer der Kurzbügel zu sehen ist. Auf einem anderen kann man, glaube ich, noch eine Stütze (T-Mast) erkennen. Hab mal im Internet gelesen, der Schlepper sei 1988 stillgelegt und 1996 abgerissen worden.
Trasse – nichts mehr da. Wehe, jetzt schreibt wer, oben stünde noch die Umlenkung im Wald! Wir hatten nämlich noch überlegt, hinaufzulaufen. Doch es war ein warmer Tag und so beschlossen wir, wieder weiterzuziehen.
Aus der guten alten Zeit, als lt. meiner Oma noch alles besser war.
Schaut eher aus wie die Talstation einer Pendelbahn oder einer Umlaufgondelbahn. Aber früher hat man so was auch für Schlepper gebaut!
Noch ein Bild unter argwöhnischen Blicken der Anwohner – Durchschnittsalter ungefähr 75...
Blick aus dem Auto inmitten von Oberstaufen – ein idyllischer Kurort eben...
Nach einigen Überlegungen fiel die Wahl des abschließenden Ziels auf die Mittagsbahn in Immenstadt – für mich sollte es auch eine Premerienfahrt sein. 1999 bin ich schon einmal an der Talstation gestanden, aber der Fahrpreis hatte mich mittellosen Schüler damals abgeschreckt. Tja, so hätte ich Hirsch halt den ESL oben noch erlebt! (Unten wurde er bereits 1997 ersetzt, oben dann 2004 – jeweils durch eine gebrauchte DSB wie es scheint. Diese Art von Ersatz geht aber dann aus Sicht des Nostalgikers gerade noch so in Ordnung – in Österreich stünde hier jetzt eine 0815-EUB.)
Unten am Lift mussten wir erst einmal an einem sehr freundlichen Zeitgenossen vorbei, der sehr motiviert seine Arbeit verrichtet, einem anmerken lässt, wie gerne er Zahlungen für Liftkarten entgegen nimmt und auch nicht danach aussieht, jemals mittel- oder langfristig in St. Adelheim gewesen zu sein. (Wir müssen es wohl so ausdrücken, sonst können wir uns da im Winter nicht mehr blicken lassen. Ich habe nämlich keine Zahnzusatzversicherung...)
Erst kurz vor Erreichens der Mittelstation getrauten wir uns auszuatmen und uns über den Talstations-Schreck zu sprechen
Hier sieht man übrigens neuere Rundrohrstützen. Kann das sein, dass man eventuell den alten ESL in der Mitte halbiert hat und zunächst das untere Stück durch eine DSB ersetz hat, ehe man Gleiches mit der 2. Sektion vollbrachte? So was wurde immerhin ja auch in Kössen gemacht, wo die oberen beiden DSBen früher mal eine ganz lange Bahn waren...
Gleich links unterhalb der Bergstation – von oben gesehen – sieht es stark nach ehemaliger Zustiegsstelle aus. Wer weiß hier mehr darüber? (Ich hab auch mal ein einem alten Schiatlas was von Bayerns längster Sesselbahn gelesen...)
Die Antriebe.
Die zweite Sektion.
Überall am Berg hat man die Reste des alten ESL verbaut – für Liftfreaks natürlich eine tolle Sache! Wir mussten halt erst ein paar Schratzen dort wegprügeln, um ein freies Bild zu bekommen....
Postkartenstimmung direkt neben der Mittelstation.
Und weiter ging es !
Interessanter Schlepper als Beschäftigungsanlage neben der 2. Sektion – im Winter will ich hier schon seit x Jahren her...
Fundamentreste des Vorgänger-ESL. Nach dem Schlepper links der Bahn hielten wir vergebens Ausschau – der wurde nämlich abgetragen. So gibt es am Berg oben also nur mehr 2 Schlepplifte.
(Der eben gezeigte rechts der 2. DSB und oben am Gipfel noch ein kürzerer, steiler...)
Blick zurück.
Markante Bergstation mit hohem Bodenabstand – ich wette, dass aber die üblichen Nullchecker im Winter den Sicherheitsbügel trotzdem wieder 1 Km vorher nach oben reißen. Aber ich lass dann in solchen Fällen meine Schi immer drauf – auch wenn mir einer an der steilen 6KSB an der Rosshütte (die vom Tal rauf, wo oben die Reitheralmbahn verläuft) deswegen schon fast mal an den Kragen gegangen wäre. Ich hab mich dann einfach dumm gestellt und sofort wurde mir das auch abgenommen
Selten, dass noch solche Stationen gebaut werden.
Dreiersessel der ersten Generation...
Nett
Zoom nach Gunzesried – da müsste es links der DSB mal einen „Dorflift“ gegeben haben. Kennt den jemand noch? 2007 habe ich da mal vergeblich nach Überresten gesucht. Na ja, aus der Ferne gab es was, das nach Fundament aussah – leider hatte ich damals meine eben erst geschenkt bekommene Digicam noch nicht ausgepackt, sodass ich nicht zoomen konnte. Am Mittag gab es übrigens am Osthang oberhalb von Blaichach auch mal einen Schlepper, von dem ebenso NIX mehr da ist.
Oder verlief der Lift hier direkt links der DSB, welche türkis eingezeichnet ist...
Nochmals die Einfahrtstützen der DSB...
Direkt unterhalb des Aussichtspunkts oben steht die Bergstation des Gipfelschleppers – ein steiles, interessantes Ding.
Blick auf Sonthofen.
Hier musste ich Münchner bitten, einen Schritt nach links (nicht nach vorne!) zu gehen, um ein freies Bild zu haben.
Der Blick ist 1A, weil der Mittag in der ersten Reihe der Alpen steht.
Alte ESL-Bergstation. Wenn man auf die Toilette drinnen geht, gibt es auf'm Gang ein Fenster, durch das man hineinsehen kann – die Umlenkung ist noch da! Leider war das Fenster zu verdreckt und zu wenig Licht, um ein anständiges Foto machen zu können. Außerdem kamen, als wir dort standen, natürlich gleich Heerscharen von Leuten an, so dass wir im Weg standen und hinaus mussten, ehe es wieder Tumult gab. (Der Deutsche versteht bei so was keinen Spass! „Zackzack, los, weiter, Mann!“ Oder eben wortloses Gerempel. Uff....)
Es ging wieder zurück ins Tal...
Die Talfahrt mit der DSB ist der totale Genuss! Ich hätte noch zehn weitere Runden vertragen können! (Wie in der Kneipe – aber da ist man dann am nächsten Tag froh, vernünftig geblieben zu sein.)
Sessel mit Illertal im Hintergrund und man sieht auch, glaube ich, ein bisserl was von dem Hang, wo der Mittagalplift (?) verlaufen ist..
SL und DSB
Da will ich im Winter sein!
Hier ging es direkt über eine Herde drüber. Die scherten sich natürlich nicht um den Lift, sondern fraßen unentwegt Gras...
„Was ist denn das für einer?“, fragte ich mich. An der Mittelstation wurde uns dann dieses Gehege empfohlen, wo man Welpen sehen könne. Na ja – aber gleich deswegen zu den Tieren reinsteigen? Ich wäre vor Lachen aus dem Sessel gefallen, wenn die Hundemutter plötzlich angelaufen gekommen wäre und den intelligenten Mitbürger da unten gebissen hätte!
Leider hatte ich meine Armbrust im Auto gelassen und das Spucken ist unter unserem Niveau.
Wir fotografierten dann lieber so etwas anstatt irgendwelche Kläffer...
(Eine Gruppe Südkoreaner stand dann auch schon bereit und suchte sich Welpen fürs Abendessen aus.
Blick zum Schlepper, der hier in den Wald eintaucht.
Die 2. Sektion nochmal.
Talfahrt mit der 1. Sektion und Immenstadt im Hintergrund.
Hier sieht es so aus, als verschwinde der Lift im Wald...
Der unterste Abschnitt ist der beste – steil mitten durchs Grün...
Der berühmte Blick zurück...
Die Talstation.
Blick zurück vom Parkplatz – wohl ein deutscher Hersteller?
Wir fuhren wieder nach Hause, da es für weitere Aufstiege zu warm war und eh noch 2 Stunden Autofahrt vor uns lagen. Erleichtert, nun die alte Poma-DSB am Hündle endlich einmal gefahren zu sein (so was mit dem dem ESL Imberg passierte mir hier also nicht!) und erfreut, auch sonst noch ein paar nette Sachen gesehen zu haben (Mittags-Schlepper – Pendellift in Schindelberg) ließ sich der Sonntagabend und die damit zusammenhängende „Montagmorgenvorfreude“ ganz gut ertragen.