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Schwarzwald & Vogesen (D/F) / 05-06 / Fiescher's Sammelt

Flo hat den Anfang gemacht, ich ziehe nach und nachdem ich, wenn es die Schneeverhältnisse erlauben, ca. 1 mal die Woche die Ski ins Auto werfe, bietet sich hier diese Saison auch ein Sammeltopic an.
Eine Karte werde ich vielleicht auch noch auftreiben und posten, aber geplant sind auf jeden Fall

Nordschwarzwald
Schwerpunkt: Schwarzwaldhochstraße
Südschwarzwald
Nord- und Südvogesen


Zustandsbericht vom 29.11. von der Schwarzwaldhochstraße:

Mehliskopf: seit Sonntag Liftbetrieb, geschlossene Schneedecke, Schneekanonen an der Talstation, Lifte 1 - 4 in Betrieb

Steimelhang (Bühlertal-Hundseck): noch geschlossen, braucht noch 10 - 20 cm Schnee, ob aufgebügelt war konnte ich nicht erkennen.

Hundseck-Nordhang: Hier braucht es auch noch 20 cm Schnee, Skilifte aber noch nicht aufgebügelt. Saisonbeginn ca. Mitte Dezember

Unterstmatt: 40 cm Pulver, Skilift 1 in Betrieb, gestern abend keine Kunstschneeproduktioin

Hochkopf: Lift noch außer Betrieb, zu wenig potenzielle Kunden

Ruhestein: Skilift in Betrieb, ca. 35 cm Pulverschnee
 
Skilift Eulenloch, Schömberg-Langenbrand (Enzkreis) 30.12.2005, 6. Flutlicht-Abend im Nordschwarzwald

Eulenloch, der tiefste Lift im Schwarzwald (540 - 620 Meter hoch)

Anfahrt:
vom Dobel runter ins Enztal und dann in Höfen wieder den bergrauf und in Langenbrand dann geradeaus am Banner vorbei ca. 2 Kilometer durch den dunklen und verschneiten Wald... Hab mir den Weg von Buzi beschreiben lassen und nach 20 Minuten tauchte dann auch die Bergstation vom Lift auf...
auf dem Rückweg war wieder sehr starkter Schneefall angesagt, vom Eulenloch über Pforzheim/Karlsruhe bis vor die Haustür, mit geschlossener Schneedecke auch auf A8 und A 65. Fahrzeit gut 1,5 Stunden..

Wetter:
erst klar, später starker Schneefall..

Temperatur:
ca. - 5 Grad

Schneehöhe:
20 - 40 cm

Schneezustand:
Pulver-hart, twl. eisig

Geöffnete Anlagen:
Lift Eulenloch

Geschlossene Anlagen:
nix...

Offene Pisten:
Ski-Hang

Geschlossene Pisten:
keine...

Meisten Gefahren mit:
Lift

Wenigsten Gefahren mit:
-------------

Wartezeiten:
den ganzen Abend so um die 3 Minuten, zwischen 19 - 20 Uhr etwas mehr als 5 Minuten

Gefallen:
Skilift
Ski-Pause mit Präparierung von 17.30 bis 18.30 Uhr
Eulen-Nest (Ski-Hütte am Hang)
Pistenbedingungen
Location
Lift-Personal

Nicht gefallen:
gab es nix... den der Lift ist einfach KULT!!!!!

Fazit: 6 von 6 Maximalen.

Nach dem mir Buzi vor 4 Wochen am Seibelseckle von seinem Heimat-Ski-Gebiet, dem Eulenloch geschwärmt hatte, und die Website ganz interessant daher kommt, stand für mich fest, die guten Verhältnisse müssen ausgenutzt werden, und da konnte man sich auch mal wie im Sauerland fühlen. Eigentlich schon wie der ganze Nachmittag..
Eulenloch ist Kult!!! Der Skilift (380 Meter Schlepplänge bei 70 HM) gehört und wird von 2 netten Betreibern aus dem Enzkreis in der Freizeit betrieben und das sehr vorbildlich und in vollem Elan. Die Ski-Hütte ist kult, der Pisten-Bully sowieso, haben dort einen Kässbohrer PB 100 Baujahr 1982 mit Fräse dort stehen und Alex, hat an dem Abend eine tolle Piste hingezaubert... Bin so bis 21.30 gefahren, Flutlicht kostet für auswärtige 8 Euro was in Ordnung ist und dann im größten Schneefall hab ich mich dann auf den Heimweg gemacht...
Aber bevor ich noch weitere Worte verliere, und aus dem schwärmen komme, wer in der Nähe ist und mal einen halben Tag oder Abend Spaß unter netten Leuten haben will, muss auf jeden Fall ins Eulenloch...
Ich war begeistert und werde nicht zum letzten mal dort gewesen sein..

Hier noch ein Gruß an Daniela, Alex und Martin vom Eulenloch-Team, macht weiter so... und wer jetzt den nächsten Neuschnee nicht mehr abwarten kann!! www.Eulenloch.de oder auf Buzis Signatur gehen....
Bilder gibts ja dann hoffentlich von Buzi, denn ohne Digi hab ich meine Knipse im Auto gelassen....

Wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein gutes Neues und Schneereiches Jahr 2006!!!!!!!!!!

Euer Fiescher
 
Hi,

schönes Neues ans Alpinforum! Hier nun die Fotos aus Herrenalb, Neusatz und Dobel von unserer "Skiliftexkursion Einzugsgebiet Karlsruhe" am 30.12.2005.

Bad Herrenalb, Skilift Talwiese im Oberen Gaistal bzw. in Zieflensberg:
Hier präsentiert sich ein 200m langer Leitner Skikuli in liebevollem Pflegezustand, betrieben von der Skizunft Herrenalb. Der Lift ist interessanter als die Abfahrt, weshalb die unerklärliche Frage, warum er 1972 ausgerechnet an diesen abgelegenen, kurzen Steilhang gestellt wurde, in den Hintergrund rückt ... Pistenraupe gibt's nicht - wer hier Skifahren lernt, lernt's gleich richtig. :-) Es gibt sogar eine Flutlichtanlage.

Bitte seht mir die zu vielen Fotos vom Leitner Skikuli nach, die Anlage ist ein sehenswertes Freilichtmuseum!

Skihang Talwiese im Profil. 200 Meter relativ steiler Nordhang mit querenden Wegstücken.
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Skihang von oben.
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Blick von der "Piste".
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Auf der "Piste".
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Schön steiler Hang, müsste bloß länger sein!
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Talstation mit Zuführung, aus der gerade ein Teller entschlüpft.
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Die Talstation mit dem minimalistischen Antrieb, verborgen unter der Skikuli-typischen gewölbten Blechverkleidung.
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So funktioniert die Zuführung. Jeder einzelne Teller bzw. Gehänge wird nach Passieren der Umlenkscheibe strapaziert, egal, ob dort ein Skifahrer wartet oder nicht. Dafür waren die Gehänge noch sehr fit.
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Bestnoten für die Haltung von Zuführung und Fiescher. ;-)
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Stolz auf den Pflegezustand der Anlage präsentiert sich das Herstellerschild.
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Lifttrasse.
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Lifttrasse.
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Lifttrasse.
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Leitner-Portalstütze. Ich kenne die nur in Leitner-hellblau - weicht der silbergraue Anstrich vom Original ab?
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Bergstation.
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Für die Technikfans: Leitner-Gehänge ...
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... wie aus dem Laden!
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Das Steuerpult - ohne die obskure Bitte um Vermeidung von Auslandsgesprächen wäre ich nicht auf die Idee gekommen, es zu fotografieren ... ;-)
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Innenleben des Steuerpults, sehr reduziert und aufgeräumt. Was bitte ist Elektronik?
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Weiter geht's mit dem Seillift in Neusatz, einem Dorf über dem Albtal. Das Fahren haben wir hier lieber dem zahlreich vorhandenen Nachwuchs überlassen ... sicherlich alles künftige Alpinforumler!

Der gut besuchte Hang ... mit richtiger Warteschlange!
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Umlenkscheibe Talstation.
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Imbiss "Neusatzer Gletscherstüble" im Kassenhaus an der Talstation.
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Am Spätnachmittag war der Schlepplift "Neue Äcker" in Dobel dran, ein 220 m langer Stemag Bj. 1975 mit typischen Fachwerk-Portalstützen und schmaler Spur, umgerüstet auf Doppelmayr Langbügel. Dobel ist mit rund 600m Höhe der schneesicherste Ort in der näheren Umgebung Karlsruhes. Die Parkplatzsuche fordert den willigen Wintersportlern einiges an Talent ab. Lift, Lifthaus und Pistenraupe stehen zum Verkauf (Tel. 07083 525724). Hoffen wir mal, dass der Hang überlebt. Der freundliche Liftmann ließ uns gegen Liftschluss um 17.00 Uhr noch die Kässbohrer Pistenraupe in der Garage besichtigen. Ein Schild und eine alte Umlenkscheibe weisen darauf hin, dass an diesem Hang früher auch Grasski angeboten wurde, wahrscheinlich mit separatem Seillift.

Skilift "Neue Äcker", Bergstation.
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Der kurze Skihang von oben.
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Lifttrasse.
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Talstation. Umlenkscheibe gekleidet in Stahlfachwerk.
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Typische Stemag Fachwerkportalstütze.
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Bergstation.
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Lifttrasse und Hang.
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Talstation mit Kasse und Garage.
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Stemag-Typschild. Näher kam man leider nicht dran - direkt vor dem Schild liefen die Bügel um die Umlenkscheibe.
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Totale: Talstation mit Antrieb, Trasse und dem 200m-Hang.
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Der Kässbohrer 130 Pistenbully, gut gepflegt. Lief früher am Wildbader Sommerberg, davor in Muggenbrunn.
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Zum Schluss noch zwei Fotos vom Seillift am Wasserturm in Dobel. Der Lift wird zum Sommer ab- und zum Winter wieder aufgebaut. Unter dem oberen Trassenstück verbirgt sich ein Kartoffelacker. ;-)

Lift und Hang, Länge 160m.
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Antrieb in der Talstation.
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Frank
 
!!! Geil - SKI-KULI - Geil !!!

:gut: :gut: :gut:
 
Hier übrigens noch ein netter Link zu einer Fotoseite zum Skifahren an der Schwarzwaldhochstraße: http://www.foto-baden-baden.de/Schwarzwaldhochstrasse_winter/ . Sogar die Lifte sind abgelichtet. Leider sind alle Fotos mit Wasserzeichen versehen, da die Seite einem kommerziellen Fotounternehmen gehört. Trotzdem sind die Fotos gut. ;-)

Frank
 
Skilift Hochkopf (Schwarzwaldhochstraße), 07.01.2006

Die Schwarzwälder-Skigebiets-Testfraktion aus Ettlingen und Landau war nach der Neujahrspause auch an diesem Wochenende unterwegs und gestern abend wurde ganz spontan der Skilift Hochkopf unter die Kanten genommen...

Anfahrt:
von Ettlingen aus mit Harzwinters Golfomobil, in 35 Minuten in Sand an der Kreuzung wollten erst noch am Hundseck vorbei, haben wir dann auch gemacht und beide Hänge kurz inspiziert und nach ein paar weiteren schönen Landschaftsfots 10 Minuten später am Hochkopf. B500 war bischen vereist und Parkplätze waren um 17.15 auch kein Problem mehr..

Wetter:
Sonne, klarer Himmel, keine Wolken...

Temperatur:
ca -5 - 9 Grad geschätz, aber kein Wind daher sehr erträglich...

Schneehöhe:
oben ca. 10 cm unten ca. 25 cm

Schneezustand:
ein perfekter Weltcup-Slalom-Hang, sehr hart, fest, eisig...

Geöffnete Anlagen:
Hochkopf-Lift

Geschlossene Anlagen:
gibt nur den einen

Offene Pisten:
Hauptpiste

Geschlossene Pisten:
gibt nur den einen Hang, vielleicht irgendwo noch einen möglichen Waldweg, aber am Tag war ich schon über 15 Jahre nicht mehr am Hochkopf

Meisten Gefahren mit:
Hochkopf-Lift

Wenigsten Gefahren mit:
-------

Wartezeiten:
keine. den ganzen Abend max. 50 Leute am Hang

Gefallen:
keine Leute
Preise
Hochkopf-Stub

Nicht gefallen:
Pistenverhältnisse
sehr wenig Schnee
gibt keine Alternative

Fazit: 3 von 6 Maximalen.

Abzüge: 3 Punkte, da es an der Skifahrerischen Grenze war

Da wir beide heute abend Zeit hatten, und erst wieder aus beruflichen und privaten Gründen übernächste Woche auf die Ski können, haben wir das gute Wetter ausgenutzt und wollten mal die Lage an der Schwarzwaldhochstraße checken. Die Pistenberichte lesen sich gut, aber es hat halt nach dem Silvester-Tauwetter keine großen Schneefälle mehr gegeben... Am Hochkopf sind wir dann gelandet, der Hang sah noch ganz passabel aus, ganz oben war er verweht und man sollte besser drüberwegblicken... Die Piste war von oben eishart und sehr hart präpariert. Vom Schnee waren es grade noch im Rahmen aber sehr schwere Bedingungen, und man sollte heute abend fahren können...
Für den wenigen Schnee auf dem Südhang war es noch ihm Rahmen, aber ohne Nachschub von Frau Holle sieht es für die nächsten Tage sehr mau aus....
Es war für ein paar Abend-schwünge ganz okay, aber sehr viel Kraftaufwand und direkt am Lift im unteren Teil nur noch blankes Eis und sehr schwer zu fahren, aber der Hang ist ja doch breit genug und somit kamen alle immer wieder ohne Probleme runter.....
Der Nachteil am Hochkopf ist halt, daß es nur den einen 500 m langen Hang gibt, aber dieser wird durch die wenigen Leute, den günstigen Preis (Flutlicht von 17 - 22 Uhr für 7 Euro pr Person) und den tollen Blick auf die Unterstmatter Pisten inkls. Ochsenstall und Hornisgrinde und seitlich ins Rheintal entschädigt......
Wer mal bei gutem Schnee grade auch als Anfänger oder mit Kindern in den Schwarzwald möchte, dem kann ich den Hochkopf tagsüber oder auch abends sehr empfehlen... Bin selbst als Kind hier fast immer gefahren...


wenns geht bitte Bilder posten
 
Und hier die Fotos vom Flutlichtfahren am Hochkopf am 07.01.2006:

Hochkopf-Hang am Frühabend
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Lift und Piste bei Einbruch der Dunkelheit
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Das Werbefoto: Blick von der Bergstation Hochkopf auf Skihänge Unterstmatt und Hornisgrinde
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Dito im Zoom
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Talstationsgebäude mit Kasse und Restaurant
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Antrieb und Umlenkscheibe in der Talstation
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Piste
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Niederhalter und Lifttrasse
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Lift, Piste und Flutlichthänge Unterstmatt
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La Bresse-Hohneck/Frankreich (Vosges) 20.01.2006

Nach dem das Tauwetter auch wieder ausgeblieben ist und es zur Wochenmitte noch mals zwischen 20 - 40 cm Neuschnee gab, stand endgültig fest, daß es am heutigen Freitag zum ersten Mal in dieser Saison in ein Mittelgebirgsskigebiet gehen soll. Da dann Ende letzter Woche mir ein Arbeitskollege zusagte, der noch in den Mittelgebirgen Skifahren war, fiel meine Wahl auf La Bresse, da ich das Gebiet auch mal im Hochwinter jetzt kennenlernen wollte.


Anfahrt:
Von Landau über Barbelroth (keines Pfälzer Dorf, Kollege abgeholt), Lauterbourg, A35, Colmar, Valle Munster, Col du Schlucht zum Parkplatz Petit Hohneck in 2 Stunden 45 Minuten.
Auf der Stadtautobahn Strasbourg hat es sich mal kurz gestaut, aber nie Stillstand und ab dem Col du Schlucht, Schneefahrbahn und dickster Nebel...

Wetter:
Stark bewölkt, Nebel, im Wald und in der Station einandfrei zu fahren, oben im baumfreien Gelände schlechter, ab 15 Uhr ist der Nebel überall reingezogen, Sicht teilweise nur noch 20 Meter oder weniger. Da hat es dann auch leicht zu regnen angefangen.

Temperatur:
um die 0 Grad, mal mehr mal weniger

Schneehöhe:
100 / 55 cm (wenn möglich: Tal/Berg)

Schneezustand:
Pulver - hart,
sehr gut zu fahren

Geöffnete Anlagen:
20

Geschlossene Anlagen:
5 Stangenschlepper, alles parallel-Anlagen

Offene Pisten:
alle, ab 13 Uhr auch der Snow-Park

Geschlossene Pisten:
keine

Meisten Gefahren mit:
4 SB Grand Artimont
4 SB Chitelet
3 SB La Lande

Wenigsten Gefahren mit:
TSL Kastellberg 1+2, 1 x

Wartezeiten:
keine, max. den 4.-5. Sessel haben wir immer bekommen, meistens war das schon sehr langes Anstehen

Gefallen:
das ganze Gebiet, abwechslungsreich und sehr weitläufig
Pisten am 4 SB Grand Artimont
Pistenpräparation!!! 1 A ausgeführt
Tageskartenpreis
keine Leute

Nicht gefallen:
Wetter
Kasse am Chitelet um 16.40 Uhr schon zu. Keine Ski-Pass rückgabe möglich
Piste Noir nicht präpariert und sehr schwer zu fahren
Mittagessen im SB-Restaurant-Slalom, könnte echt besser sein.

Fazit: 5 von 6 Maximalen.
Abzüge: siehe oben

Da Micha mein Arbeitskollege noch nie außerhalb von Österreich Skifahren war, dachte ich mir, fahren wir nach La Bresse, es gab ja unter der Woche Neuschnee und mich interessierte das Gebiet auch mal im Hochwinter bei Pulver und normalen Wintertemperaturen.
Um kurz nach 7 ihn abgeholt, und dann waren wir um 9.30 am Col de la Schlucht, Schnee war schon genügend zu sehen, aber auch sehr starker Nebel und vom Parkplatz am Petit Hohneck waren die Lifte erstmal gar nicht zu erblicken. Sind ja auch nur ungefähr ganze 50 Meter Luftlinie. Am Chititlet die Ski-Pässe gekauft, und dann hab ich ihm La Bresse erst mal komplett gezeigt. Die Pisten waren super 1 A präpariert, großes Lob in die Vogesen, es waren am Vormittag noch kaum Leute unterwegs, und ab der Baumgrenze war auch der Nebel erträglich und bis zur Station runter hatten wir dann ne super Sicht. Mittagsessen wollten wir dann in der Auberge Schmalgult, mitten im Skigebiet neben der 3-Telesiege La Lande, aber dort war um 13.15 die Hölle los, und an der SB - Theke hätten wir erstmal gut 25 Minuten angestanden. Also wieder auf die Ski und mit hungrigen Magen runter zur Station ins große Massenabfertigung-SB-Restaurant "Le Slalom" mit Blick auf das Anfänger-Terrain. Essen war nicht rumreich, aber mit 8.10 Euro für Steak mit Pommes und Eis-Tea war es preislich in Ordnung. Aber da liebe ich mir doch die SB´s in Österreich, die sind echt 1000 besser als das in La Bresse. Nach dem Mittagessen, es war ja doch schon gegen halb 3 sind wir wieder auf die Ski und sind dann noch paar mal die schönsten roten Abfahrten und zur Belle Huette runter. Sicht wurde aber immer schlechter, der Nebel zog nach unten, und oberhalb der Bäume hat man dann nur noch 10 Meter gesehen. Also noch 2-3 Abfahrten gemacht, mit dem TSL Mur wollten wir dann hoch Richtung Auto, ich stehe am Start, dann machts nen Ruck, aber hab den Teller noch nicht in der Hand und das Ding war kaputt. Also rüber zur 3er Telesiege, dann oben mit dem TSL weiter und über die schon gesperrte Verbindung zum Chitilet, der Telesiege haben sie schon zugemacht, ab der Bergstation dann erst mal den Weg und dann das Auto gesucht. Man hat die Hand nicht mehr vor den Augen gesehen..... Aber war dann doch auch kein Problem, und dann gings in 2.45 Stunden zurück.....
Michael, war wie oben schon geschrieben, zum ersten mal im Mittelgebirge und hat in La Bresse Blut geleckt, der wird sicher nochmal auch ohne mich vielleicht mit Freunden oder Familie hinfahren. Der einzige Kritikpunkt war die Piste Noir, diese wurde nicht präpariert und war ein einziger steiler Buckelhang, der in dem dort stumpfen Schnee Schwerstarbeit erforderte......
Bilder gbits keine, denn ne Digi hab ich immer noch nicht und bei den bescheidenen Sichtverhältnissen hab ich meine normale Knipse auch im Auto gelassen....
 
danke für den aktuellen Bericht, ich hab schon länger den Plan mal dorthin zufahren. Ist für mich für eine Tagestour aber hart an der Grenze, K'lautern ist noch mal ne Stunde mehr und mal eben so 600km für einen Skitag, naja was macht man nicht alles.
Evtl. mal eine Nacht, aber dann brauch ich schon wieder 2 Tage Urlaub, wenn ich das Wochenende umgehen will, denn da solls ja immer sehr voll sein...

Gruß
vdb
 
@ Valdebagnes

Ich denke am Wochenende dürfte es auch noch gehen. Wenn man halt 5 - 10 Minuten an manchen Liften in Kauf nimmt. Frag doch mal den Felix, der ist doch schon öfters am WE dort gewesen. Oder Oliver Frank, in der Weihnachtswoche. Aber Du kannst doch hintenrum über Saarbrücken und Saverne fahren, ist sogar kürzer laut routenplaner nur so 245 km bis La Bresse, kostet halt aber Peage bis Phalsbourg ab, dort dann Route Nacional weiter.

Ich selbst hab das Glück, unter der Woche fahren zu können, da ich 7 Tage-Woche in der Firma arbeite und für so was meine freien Tage nutzen kann. Und da stellt sich bei mir die Frage am WE in die Vogesen oder Südschwarzwald gar nicht...
 
Fiescher schrieb:
... stand endgültig fest, daß es am heutigen Freitag zum ersten Mal in dieser Saison in ein Mittelgebirgsskigebiet gehen soll.
?? Wie bitte? Zum ersten Mal Mittelgebirge? Du warst doch in dieser Saison schon einige Male im Nordschwarzwald! Das ist doch auch Mittelgebirge!?


Kasse am Chitelet um 16.40 Uhr schon zu. Keine Ski-Pass rückgabe möglich
Ich hatte vergessen die am Chitelet abzugeben. Habe dann folgendes gemacht: Auf dem Rückweg kurz Am Col de la Schlucht angehalten und die Karte dort zurückgegeben. Das geht weils die gleiche Liftgesellschaft ist. Habe dann dort sogar noch eine Bergfahrt und Skiabfahrt gemacht. Ich vermute aber, dass diese Kasse bei deiner Rückfahrt auch schon zu war.

Ansonsten: Schön, dass es deinem Kumpel gefallen hat! Ich finde auch: Man wird zwar nicht nach La Bresse fahren anstelle eines Alpenurlaubs; aber wenn man erst mal da ist, vermisst man die Alpen wirklich nicht.

Zur Piste Noire: Solche steilen Pisten sind mir unpräpariert eigentlich wesentlich lieber als präpariert. Auf präparierten rutscht man doch eh viel zu oft rum.
 
@ Chasseral

ich meinte damit nicht nur 1-2 Lifte im Nordschwarzwald sondern ein ganzes Skigebiet. Ist bischen schlecht ausgedrückt.
Mein Kollege meinte da kann man grade mit schwächeren Fahrern oder Familie auch mal 3-4 Tage oder ne Woche anstatt den Alpen hinfahren....
Und es ist auch billiger...

Waren dann um 17.20 Uhr am Col de la Schlucht, aber es war dickster Nebel, 20 Meter Sicht und dort war auch schon alles zu.
Ich liebe unpräparierte Pisten auch und fahre sie gern, aber die Noire war ausgefahren mit 50cm oder noch mehr hohen Bucklen und durch die Regenschauer der letzten beiden Tage auch sehr schwerer Schnee...
Bin natürlich gut runtergekommen, hat auch Spaß gemacht, aber am Ende hatte ich erstmal brennede Oberschenkel. Und den ganzen Tag über hat es sehr viele Leute dort geschmissen oder die meisten sind 70% der Piste fast nur abgerutscht.....
 
@untersmatt: Die haben nicht nur ein Flyer sondern auch ein Internetauftritt.
Zugegeben nicht SFL oder Zillertal Niveau aber auch net schlecht:
http://www.untersmatt.de
 
@ PB Polar

nicht nur Unterstmatt, sondern alle Lifte an der Schwarzwaldhochstraße bis auf den am Hochkopf sind im Netz vertreten auch mit Webcam. Das ist nix neues, und von Harzwinter und mir ist auch für den nächsten Sommer in Sachen Schwarzwald was in Planung...
 
Lac Blanc / Frankreich (Vosgesen/Alsace) 01.02.2006

Heute stand zum ersten Mal ein Skigebiet im Elsäßischen Teil der Vogesen auf dem Plan, da ich abends noch in Colmar zu tuen hatte, bot sich der Lac Blanc an und ich gönnte mir einen gemütlichen Ski-Tag, da ich erst um kurz vor 8 Uhr losfuhr.
Ab Landau bis zur Station: 174 Kilometer, damit die nächste Station in den Süd-Vogesen vom Südwesten aus.

Anfahrt:

Von Landau über A65,A35 bis Colmar noch dann über Kaysersburg und La Bonhemme zur Auberge de Valle der Talstation des Gebietes in 2 Stunden, in Strasbourg auf der Stadtautobahn der übliche Stau um 8.30 Uhr.

Wetter:
im Rheintal Nebel, ab 500 Meter Sonne, blauer Himmel, ein paar Schleierwolken... Kaiserwetter!!

Temperatur:
+ 1 bis +5 Grad durch die Inversionswetterlage kein großer Unterschied zwischen 850 und 1200 Meter

Schneehöhe:
40 bis 65 cm, auf der Elsäßischen Seite hat es sehr wenig Schnee, auf der Lorraine-Seite der Vogesen liegen bis zu 30 cm mehr. Im unteren Teil viel Maschinenschnee

Schneezustand:
Hart-Pulver, stellenweise Eis

Geöffnete Anlagen:
alle
ab 13 Uhr der TSL Montjoie

Geschlossene Anlagen:
keine
bis 13 Uhr der TSL Montjoie

Offene Pisten:
alle
ab 12.30 Uhr die Piste Montjoie

Geschlossene Pisten:
bis 12.30 Uhr die Piste Montjoie da dort ein Rennen stattfand

Meisten Gefahren mit:
TSD 6 Montjoie
TSL La Combe

Wenigsten Gefahren mit:
TSL Le Bichettes 1 x
Übungslift 0

Wartezeiten:
am Vormittag keine
ab 13.30 am Telesiege 5 - 8 Min, da lief aber dann der paralelle Schlepper und dort war dann nxi los

Gefallen:
unterer Teil des Gebiets, der anspruchsvoller ist
Service!!! Überall Bügelreicher und bei Andrang werden die Sessel vollgemacht!!! sehr Kinderfreundlich
Kurven-TSL´s, gleich 2 Stück
Wetter
wenig Betrieb

Nicht gefallen:
- Pisten-Präparierung, die Pisten am Tinfronce nicht präpariert
- Preis, in La Bresse hab ich für 2 Euro mehr, das dreifache Angebot
- Essen in der Auberge Du Vallon, immer noch nicht überzeugt von SB
- Schwarze La Combe nur kurzes Steilstück, aber ganzen Tag Sonne

Fazit: 5 von 6 Maximalen.

Abzüge:
Pistenzustand
sehr viele Skischulen und Schulgruppen

Für einen gemütlichen Skitag ist Lac Blanc zu empfehlen, durch die 6 KSB und den Tunnel ist das Gebiet gut verknüpft und es ist weniger los als in La Bresse, auch unter der Woche. Der Preis ist in meinen Augen etwas zu hoch, aber immerhin haben sie jetzt als kleines Gebiet diese Neuinvestition in Angriff genommen, dafür hat die Pistenpflege mich nicht überzeugt. Die Pisten am Tinfronce waren gar nicht präpariert und in den Waldstücken (wo die Sonne den ganzen Tag nicht hinkommt) auf dem unteren schwierigeren Teil hat man teilweise blankes Eis vorgefunden....
Es hatte den ganzen Tag sehr viele Kindergruppen und Skischulen und am Nachmittag wurden es noch viel mehr, ich bin zwar auch ein rücksichtsvoller Skifahrer und fahre dem Betrieb angemessen, aber nachmittags waren teilweise soviel mit Skilehrer und "Vorfahrer" unterwegs daß man auf manchen Pisten keine 5 Schwünge am Stück ziehen konnte und immer wieder einen kleinen Schlupf zum vorbeifahren suchen musste... Soll jetzt aber nicht zu negativ klingen...
Die Lifte sind gut verknüpft und mit einem Anfänger oder nicht so guten Skifahrer ist es auf jeden Fall ne Empfehlung wert. Denn an jedem Lift steht ein Bügelreicher und an der Talstation der KSB stehen immer 4 Mann, die auch die Kinder verteilen und bei Andrang drauf schauen daß alle Sessel verteilt sind. Das selbst auch an der Bergstation wo geachtet wird, daß jeder gefahrlos wegkommt, der Sessel manchmal noch abgebremst wird oder den Kindern einen leichten Schubs gegeben wird...
Alles sehr lobenswert und da können sich manche Orte noch was abschauen...
Bilder könnt ihr ja bei Chasseral begutachten, werde später auch noch welche Einfügen....
 
^^ Bisch bi de Suurkruut-Fresser gwään?! (sagt man als Lothringer an dieser Stelle *g*)


zum Inhalt: Tinfronce war bei mir bestens präpariert, weiss nicht warum das so unterschiedlich gehandhabt wird. Eisige Stellen auf den beschneiten Pisten im unteren Bereich hatte ich auch.

Den Service kann ich bestätigen. Überall Helfer an den Einstiegen. Zusammen mit den grünen Pisten oben ergibt das eine paradiesische Situation für Anfänger und kleine Kinder. An den Schlepplifen wird sogar das Tempo gedrosselt wenn kleine Kinder einsteigen - vorbildlich!

Gegessen habe ich in der Auberge des Crêtes (kein SB). Das ist das wo die (im Winter geschlossene) Route des Crêtes von der Strasse zum Bonhomme abzweigt. Die ist nicht direkt an der Piste, aber das Essen war gut (habe Tagessuppe und Quiche Lorraine gegessen).

Noch eine Anmerkung zu den im Winter geschlossenen Höhenstrassen in den Vogesen: Ist schon lustig, wenn mitten im Skigebiet Starssenschilder rumstehen ohne dass eine Strasse da ist (hast du die Strassenwegweiser an der Trasse der Carrefour-Lifte gesehen?).

@Preis: Im Vergleich zu La Bresse ist das Verhältnis schlechter - vor allem unter der Woche. Im Vergleich zu deutschen Skigebieten finde ich den Preis aber angemessen bzw. okay! Für mich wars natürlich im Vergleich zu Labresse und Gérardmer noch wesentlich ungünstiger als für dich. Aus folgendem Grund: Meine 4-jährige Tochter hat in La Bresse und Gérardmer eine Gratis-Tageskarte für 0 Euro bekommen, während sie in den kleinen Gebieten Schnepfenried und Lac Blanc den vollen Schülerpreis zahlen musste. Das waren nochmal Grössenordnung 12 EUR für meine Tochter zusätzlich, die in La Bresse und Gérardmer nicht angefallen sind. Trotzdem möchte ich den Lac-Blanc-Tag nicht missen und war positiv überrascht. Meine Tochter ist bis heute begeistert von Lac Blanc. Für sie ist Lac-Blanc sowieso das Lieblingsskiegebiet geblieben (knapp vor Söllereck und weit vor Nebelhorn, La Bresse, Schnepf, Gérardmer und Kleinwalsertal). Interessant wie Kinderaugen sowas sehen.
 
@ Chasseral

Ich dachte die Strassenschilder sind die Loipen-Beschilderung....grins...
Da läuft ja auch die eine Loipe entlang.

Die Auberge de Créteshab ich glaube vom La-Combet Schlepper gesehen. Liegt oberhalb an der Straße??

Nur wird die Piste 4 am Tinfonce nicht beschneit und war in den beiden schmalen Waldstücken komplett eisig, das untere unterhalb der geschlossenen Auberge, wo keine Sonne hinkommt, den ganzen Tag, auf dem oberen zweigeteilten war es ab 12 Uhr angenehm...

Aber alles in allem hatte ich ein positives Fazit, die Pisten am Montjoie sind richtig gut, lang und rassig für Mittelgebirge und es ist unter der Woche halt nix los. Und am Nachmittag waren 80 % der Besucher Kinder, daher auch die Wartezeiten am Telesiege.
Und bei Schneeverhältnisse wie im letzten Winter macht, denke ich, Lac Blanc auch meine Minuspunkte weg....
 
Jup! Pisten am Montjoie sind für Mittelgebirge richtig gut und lang - aber auch am Tinfronce. Auch der Lift ist über einen Kilometer lang und geht genauso weit hoch wie der télésiège. Bei mir waren die Schneeverhältnisse am Tinfronce besser als am Montjoie. Am Tinfroce bester Pulver, am Montjoie teileise eisig.

Auberge des Crêtes liegt bergseitig an der Strasse - am Abzweig der Route des Crêtes. Wüsste jetzt nicht, dass die von einem Schlepper aus zu sehen ist. Aber bei mir wars auch neblig.

Bilder vom Lac Blanc gibts hier:

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?t=14407&highlight=blanc
 
Da es seit Mittwoch abend viel Neuschnee und am Freitag abend sehr starke Schneefälle im Nordschwarzwald hatte, wir wollten eigentlich am Freitag abend fahren, aber da siegt dann doch die Vernunft und wir hätten uns im Nachhinein geärgert. So wurde am Freitag mittag umdisponiert und das Ski-Test-Team Harzwinter und Fiescher gingen Samstag in aller Früh auf Tiefschnee-Exkursion...
Als Ziel wurde das Hundseck an der Schwarzwald-Hochstraße auserkoren, das mit 4 Liften verteilt auf zwei verschiedene Hänge (Nord- und Südhang) ausreichend Möglichkeiten.

Skilifte Hundseck-Nordhang (D) Schwarzwaldhochstraße, 11.02.2006

Anfahrt:
von LD wieder den üblichen Wert nach Ettlingen zu Harzwinter und von dort mit seinem Golfomobil in 40 Minuten zum Hundseck. Die Schwarzwaldhochstraße, war sehr gut geräumt und befahrbar, nur hielt uns dann der Bus und etliche Autofahrer bis zum Sand auf, aber 10 Stück fuhren dann geradeaus weiter zum Abzockerhang Mehliskopf. Da wir eine der ersten dort waren, wurde auch gleich ein Parkplatz gefunden.

Wetter:
frühmorgens Sonne und blauer Himmel, später bischen zugezogen und mit dem Liftwechsel kam auch die Sonne zurück

Temperatur:
- 6 bis -1 Grad

Schneehöhe:
70 - 100 Meter

Schneezustand:
Feinster frischgefallener Powder

Geöffnete Anlagen:
Lift 1 (der lange)

Geschlossene Anlagen:
Lift 2 (wurde am Vormittag präpariert)

Offene Pisten:
alle

Geschlossene Pisten:
keine

Meisten Gefahren mit:
Lift 1

Wenigsten Gefahren mit:
Lift 2, s.o.

Wartezeiten:
keine, max. 5 Leute vor uns am Einstieg

Gefallen:
- sehr viel Neuschnee
- Pistenpräparierung
- Tiefschnee-Powder-Feeling am Steilhang
- keine Wartzeiten an meinem Lieblingshang

Nicht gefallen:
nix

Fazit: 6,5 von 6 Maximalen.
Abzüge: keine

Wir waren Nr. 2 und 3 am Nordhang-Lift, nach einem Jahr Pause wurde gleich mal der Betreiber Harald Kopf begrüsst, der einen auch noch kannte und hiermit sei er auch als Forumsleser gegrüßt. Dann für 10 Euronen einen Vormittagsskipass gekauft, die 1. Liftfahrt und man konnte schon sich auf das kommende freuen. Zum Einfahren zuerst erst mal über die Waldabfahrt, gleich wieder hoch auf dem Gipfel und ab in den Steilhang, der noch komplett unverspurt war und die nächste Stunde erstmal fast uns alleine gehörte!!!
Aber hier will ich keine großen Worte verlieren, sondern lasse die Bilder von Harzwinter sprechen....
Andrang gab es bis um 12.30 keinen, denn der Nordhang ist immer noch ein Geheimtipp und braucht sich vor keinem anderen Lift in den Mittelgebirgen zu verstecken...
Nach 3 Stunden war dann auch der letzte Powder zerfahren (selbst am Schanzenauslauf), wir nochmal durch den Wald und dann quer durch die Häuser zurück zum Parkplatz. Dort Ski abgeschnallt und über die Straße noch einen kurzen Abstecher zum Steimelhang....


Bühlertallift Hundseck (Süd-/Steimelhang) (D), 11.02.2006


Anfahrt:
Ski ausziehen, über die Straße und den Parkplatz zum Lift hoch. In 2 Minuten bewältigt.

Wetter:
Bewölkt, es hat leider zugezogen, aber die Sonne kam dann für uns wieder raus.

Temperatur:
ca. - 1 bis 0 Grad

Schneehöhe:
40 - 60 cm

Schneezustand:
Pulver

Geöffnete Anlagen:
Lift 1
Lift 2 (Parallelanlage)

Geschlossene Anlagen:
keine

Offene Pisten:
Piste
beide Waldabfahrten

Geschlossene Pisten:
keine

Meisten Gefahren mit:
Lift 2, 4 x

Wenigsten Gefahren mit:
Lift 1, 1 x

Wartezeiten:
keine, da fast alle am Lift 1 gefahren sind.

Gefallen:
- Waldabfahrten
- Schneesituation
- keine Leute

Nicht gefallen:
nix

Fazit: 6 von 6 Maximalen.

Am Steimelhang haben wir uns dann noch zusammen eine 10er Karte gegönnt, also 5 Abfahrten für jeden, da ich abends noch um 17.30 zur Nachtschicht musste und somit keine Zeit für einen ganzen Skitag blieb. Ich selbst war ja in der Weihnachtswoche am Steimelhang, aber heute hatte es nochmal ca. 50 cm mehr Schnee als zwischen den Jahren. Wir also das erste mal hoch, die Piste runter, Fotos für euch geschossen, dann mit dem Lift 2 wieder hoch, diesmal die linke Waldabfahrt (natürliche Boardercross-Strecke) genommen. Diese fande ich aber durch den vielen Neuschnee sehr weich und nicht, da sie bei harter Piste viel mehr Spaß macht. Abfahrt 3 wieder die Piste runter, es waren am Steimel auch einige ungeübte Skifahrer und Anfänger da, der Hang eignet sich auch dazu. Abfahrt 4 wieder über den Boardercross, den man auch unter Flutlicht fahren (nicht beleuchtet, aber man sieht genug). Dann gings zur letzten Fahrt, diesmal nicht unter der Bügelrutsche durch, sondern rechts in den Wald rein, zur großen Waldabfahrt, diese sind wir beide noch nie gefahren, ist nachts total dunkel und daher nicht ratsam zu fahren, und wir wurden nicht enttäuscht. Ca. 800 bis 1000 Meter lang und schön zu fahren. Man kommt dann rechts vom Lift am Rodelhang raus und wir sind dann zwischen den Bäumen bis zum Auto an den Parkplatz abgefahren...
10 Euro die sich gelohnt haben....
Bilder gibts dann die Tage von Harzwinter....
 
Fotos gibt's natürlich auch noch:

Hundseck Nord, Talstation Städeli-SCHL
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Hundseck Nord, Städeli-SCHL im Steilhang und Doppelmayr-SCHL-Bergstation
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Hundseck Nord, unpräparierter Steilhang
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Hundseck Nord, Blick von der Bergstation des Städeli-SCHL
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Hundseck Nord, Prinoth-Pistenraupe
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Hundseck Nord, westlicher Hang
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Hundseck Nord, Gesamtansicht Hang und Lifte
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Hundseck Nord, Bergstation Städeli-SCHL mit der alten Nordschwarzwald-Schanze, die nicht mehr in Betrieb ist
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Hundseck Nord, Blick von der Bergstation Städeli-SCHL zum Hundseck-Südhang (Steimelhang), unserem zweiten Ziel
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Hundseck Nord, Trasse Städeli-SCHL
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Hundseck Nord, Trasse Städeli-SCHL mit Steilhang
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Hundseck Nord, Bergstation Städeli-SCHL mit den typischen Fachwerkportalstützen
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Hundseck Nord, Talstation der beiden SCHL
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Hundseck Süd (Steimelhang), DoppelSCHL-Einstieg mit den beiden Niederhaltern
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Hundseck Süd (Steimelhang), Gesamtansicht
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Hundseck Süd (Steimelhang), Talstation
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Hundseck Süd (Steimelhang), DoppelSCHL-Trasse
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Hundseck Süd (Steimelhang), Bergstation DoppelSCHL
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Hundseck Süd (Steimelhang), Mehliskopf-Aussichtsturm. Hinterm Turm kann man bequem auf dem Wanderweg zum Skihang Mehliskopf abfahren. Zurück zur Bergstation Hundseck quert man ohne Gefälle.
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Hundseck Süd (Steimelhang), Blick vom Hang ins Rheintal
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Hundseck Süd (Steimelhang), Talstation des DoppelSCHL
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Hundseck Süd (Steimelhang), DoppelSCHL-Trasse
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Hundseck Süd (Steimelhang), Blick von der Piste auf Skihang Hundseck Nord und Hornisgrinde
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