Lifte sperren bald auf
04.11.2006
Seit Allerheiligen werden die Pisten bis auf 1400 Meter herunter beschneit. 75 Mill. Euro wurden in Komfortver- besserungen investiert.
Salzburg (SN-kain, APA). In Salzburgs Skigebieten schneite es in den vergangenen zwei Tagen nicht nur vom Himmel, sondern auch aus allen Rohren. "Die Liftgesellschaften in den größeren Regionen beschneien ihre Pisten bis auf rund 1400 Meter Seehöhe herunter. Die Bedingungen sind perfekt", sagte Salzburgs Seilbahnen-Chef Ferdinand Eder am Freitag. "Ein toller Wintereinbruch. In den Gebirgstälern liegen 30 Zentimeter Neuschnee, auf den Bergen knapp ein Meter. Vielleicht kann übernächstes Wochenende, am 11./12. November, das eine oder andere Skigebiet einige Lifte öffnen", hoffte Eder.
Hans Wallner, Technik-Vorstand bei der Schmittenhöhebahn in Zell am See, ist ob der Schneelage ähnlich euphorisch: "Wir haben je nach Lage 50 bis 70 Zentimeter lockeren Naturschnee bekommen." Ob der Schnee bis zum Start der Skisaison liegen bleibt, wagte Wallner aber nicht zu prognostizieren. Denn für die kommende Woche ist ein Warmwettereinbruch angesagt. Dann ist keine Beschneiung mehr möglich, da man dazu Temperaturen von mindesten fünf Grad minus braucht. Um den Naturschnee widerstandsfähiger zu machen, werde er mit Pistengeräten präpariert, denn gepresster Schnee schmilzt nicht so schnell, wie Wallner erklärt. Den Kunstschnee lässt man außerdem auf Haufen liegen, wie er aus den Kanonen kommt, auch das soll das Schmelzen verhindern. Verteilt wird er erst kurz vor der Öffnung der Pisten. "Wenn die Verhältnisse passen, wollen wir schon in 14 Tagen am Wochenende öffnen", sagte Wallner. "Gerade am Anfang der Saison sind die Leute hungrig aufs Skifahren."