• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Die große Klima-Diskussion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wie gesagt ich bin nicht vom Fach und will mir nicht anmaßen Schlüsse darüber zu ziehen, aber es scheint schon so als wäre das für Klimaprognosen zu beschreibende System "eine Spur" komplexer als fast alles andere mit dem man es in den Naturwissenschaften zu tun hat.
 
cauchy schrieb:
Wie gesagt ich bin nicht vom Fach und will mir nicht anmaßen Schlüsse darüber zu ziehen, aber es scheint schon so als wäre das für Klimaprognosen zu beschreibende System "eine Spur" komplexer als fast alles andere mit dem man es in den Naturwissenschaften zu tun hat.
Eine Spur ist gut. :rofl: :versteck:
Wenn Du bedenkst das man Atombombentest in Zwischen im Computer Simulieren kann. Aber das Klima nicht......
 
Rüganer schrieb:
Um mal wieder etwas Stimmung in diesen Thread zu bringen - das Eis wächst !
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/
Bisschen nach unten scrollen.
Auch sonst an unkonventioneller Betrachtungsweise Interessierten sehr empfohlen .

dazu "seriöseres" aus wissenschaftlicher hand und von jemanden, der sich ein wenig mit diesem thema beschäftigt...

http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/debatte/2008-08-02/aus-der-arktis-2

bzw.

http://nsidc.org/arcticseaicenews/index.html
 
^^ Danke für die Links.
1. Link - Ja gut, aber dieser Artikel ist ja auch umstritten, wie man an den Kommentaren lesen kann. Und wieso soll dieser Blog seriöser sein ?

2. Link - Ok, die Nordwestpassage ist offen - aber das war sie schon bei Ihrer Erstbefahrung durch Amundsen im Jahre 1903 !

Ach übrigens : es macht schon Spass, über Wetter und Klima zu diskutieren. Irgendwie findet jeder für seine Meinung irgendwelche Argumente :wink:
 
Hab neulich einen Bericht über die vorjährige, extrem niedrige arktische Eisbedeckung gelesen.
Entscheidend war eine lang anhaltende Windrichtung, die viel Eis verfrachtet hat.
Dieses Jahr war wieder "normale" Wettermischung im Nordpolargebiet.
Manchmal ist es schlicht und ergreifend Wetter.
 
rfs schrieb:
Zum Thema "wissenschaftlich korrekte Betrachtungsweise":


http://www.john-daly.com/polar/arctic.htm


... einfach mal durcharbeiten, dann versteht man sicherlich etwas mehr!!


Schlusszitat:

"There is nothing in the data to suggest anything but natural cycles at work."


That's it!

der artikel stammt vom 2.02.2001 (wenn man der site glauben schenken kann)

zitiert werden arbeiten bis einschließlich 2000

gerade in den letzten jahren ist die eisfläche im vergleich zum durchschnitt stark zurückgegangen (warum auch immer)
 
Rüganer schrieb:
^^ Danke für die Links.
1. Link - Ja gut, aber dieser Artikel ist ja auch umstritten, wie man an den Kommentaren lesen kann. Und wieso soll dieser Blog seriöser sein ?

cih vertrau halt tendenziell eher einen renommierten wissenschaftler wie es Stefan Rahmstorf einer ist http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/content/about

als irgendwelchen blogs, wo personen ihre "fundierten" meinugen zum besten geben

dein schall und rauch experte macht sich ja nicht mal die mühe seine identität bekannt zu geben (zumindestens hab ich's nicht gefunden)

bei seinem link zu facebook schreibt er unter beruf: unternehmer

hat ja per se sehr viel mit klimaforschung zu tun...
 
Eben, ich mein, ihr geht ja auch nicht zum KFZ-Mechaniker wenn ihr eine neue Frisur braucht oder zum Bäcker wenn eine Herzklappen-OP anliegt, oder?
 
Zu Stefan Rahmstorf vom PIK möchte ich zwei Anmerkungen machen.
Das nicht universitäre PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung) ist ein eingetragener Verein (gegr. 1992) u. wird zu je 50% vom Bund u. den Ländern finanziert.
Wahrscheinlich bin ich schon ein wenig alterszynisch. Aber meine Lebenserfahrung und mein gesunder Menschenverstand halten es für denkbar, daß Herr Rahmstorf ein gewisses Interesse an Klimafolgen hat, wenn man Potsdam Institut für Klimafolgenforschung einen hochdotierten Posten hat.
Man muß die Umstände ohne allzu große Naivität betrachten.
 
@fab

/w stefan rahmstorf

was auch immer seine motivation ist, eines wirst du sicher auch nicht bestreiten, dass er mit sicherheit zumindestens ein halbblinder unter sehr vielen blinden in der klimadebatte ist.

ich finde seine artikeln fundiert und er bemüht sich in seinem blog in einer verständlichen und unaufgeregten art und weise zu schreiben, ganz im gegenteil dazu was man von so manchen "klimaskeptikern" a la beck, gerlach, thieme und wie sie schon alle heißen oder auch in diversen populärwissenschaftlichen zeitschriften zu lesen bekommt.

noch dazu "unterwirft" er sich dem wissenschaftlichen arbeiten (zumindestens hätt ich es so verstanden) und publiziert in anerkannten wiss.magazinen
 
Hurra, Westgrönland taut auf

Diesen Jubelschrei haben sicher Anhänger jener krankhaften Religion ausgestoßen, die sich dem "Kampf gegen die globale Erwärmung" verschrieben hat, als sie erfuhren, dass in der Wetterstation Godthab auf Westgrönland die wärmsten Juni-Temperaturen seit 20 Jahren (im Durchschnitt +6,2°C gegenüber 4,9°C im Juni 2007) gemessen wurden. Wo bleibt die von Sonnenforschern angekündigte Abkühlung?

Sehen Sie hier:

Spitzbergen Mittel Juni 08: 3,5° (5,2° 2007, 5,1° 2006, 4,6° 2005)

Tromsoe Mittel Juni 08: 8,7° (9,8° 2007)

Südpol Mittel Juni 08: -61,9° (-57,4 2007, -58,5 2006)

Neumeyer/Antarktis Mittel Juni 08: -25,3° (-22,5° 2007)

Mit bestem Dank an Wolfram.von-Juterczenka@dw-world.de, der diese Messwerte übermittelt hat.
Quelle: http://www.gaertner-online.de/Klimaforschung/index.html

Abgesehen davon, dass dieser Beitrag nur so von Objektivität und Kompetenz vermittelnder Schreibweise strotzt. Ich seh leider keinen Zusammenhang zwischen ein paar scheinbar willkürlich aus Grönland, Norwegen und der Antarktis zusammengetragenen Temperaturmittelwerten und einem Trend in der Entwicklung des globalen Temperaturmittels. Noch weniger natürlich der kausale Zusammenhang zu etwaigen Stahlungsintensitätsänderungen der Sonne.

Aber wenn wir schon wahllos Temperaturmonatsmittel zusammentragen hab ich hier noch eines aus meinem jetzigen Wohnort: In Trondheim (immerhin auch nur knapp unter dem Nordpolarkreis) lagen die Temperaturmittel der letzten 12 Monate mit einer Ausnahem (September '07) über dem langjährigen Durchschnitt (Quelle: Meteorologisches Institut Norwegens, http://www.yr.no/sted/Norge/Sør-Trøndelag/Trondheim/Trondheim/statistikk.html). Hinzu kommen drei viel zu warme Winter in Folge.

Auch auf Spitsbergen ist es warm: Hier sind alle 12 letzten Monate über dem langjährigen Schnitt, vor allem in den Wintermonaten ergeben sich Abweichungen von bis zu ca. +8°C (Quelle: Meteorologisches Institut Norwegens, http://www.yr.no/sted/Norge/Svalbard/Longyearbyen/statistikk.html). PLUS ACHT GRAD... (für sich gesehen eigentlich schon außergewöhnlich)


Und was soll das Ganze jetzt aussagen?
 
@rfs

ich warte ja noch immer darauf, dass du und deine freunde beck, görlach, thiele (o.s.ä.) sich dazu herablassen in anerkannten wiss. magazinen zu publizieren, dann würd ich das ganze auch lesen...

wann ist es endlich so weit? mit diesen erkenntnissen ( es gibt keine treibhausgase etc.) würden du und deine freunde doch sicher den nobelpreis gewinnen

ansonsten würd ich dich bitten ohne untergriffe oder ähnl. zu posten

dein stil erinnert an die buberlpartie von unserem nordslowenischen landesfürsten...

übrigens passend für dich

http://www.turia.at/titel/dolan.html

da gäbe es ebenfalls eine menge missionarischer arbeit
 
rfs schrieb:
gernot schrieb:
ansonsten würd ich dich bitten ohne untergriffe oder ähnl. zu posten

dein stil erinnert an die buberlpartie von unserem nordslowenischen landesfürsten...

und das ausgerechnet aus deinem Munde!! => Schon mal deine Posts durchgelesen, vor allem diejenigen im direkten wie indirekten Zusammenhang mit meinen Beiträgen?

Wer im Glaushaus sitzt, ... :wink:

was und wo konkret bitte?

rfs schrieb:
und eine Frage an dich Gernot: Was hast du eigentlich bisher zur Diskussion beigetragen?

ich glaub so um die 10 posts unter anderem mit von dir noch immer unbeantworteten fragen..

z.b.

http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=35&t=22965&p=415472#p415472


rfs schrieb:
=> Ich warte immer noch darauf, dass du dich endlich mal sorgfältig mit den von Gerlich und Thieme dargelegten Argumenten befasst und diese für alle hier nachvollziehbar zu entkräften versuchst!

schön was du von mir so erwartest...
glaubst du wirklich, ich hab nichts besseres zu tun als mir ein 100 seitiges manuskript von irgendeinem 66jährigen durchzulesen, der glaubt alles besser zu wissen und sich nicht der "normalen" wissenschaftl. diskussion stellt?

dafür ist mir meine freizeit viel zu wertvoll
 
rfs schrieb:
@cauchy: ich habe nicht ohne Grund nur die Zahlen eingefügt und nicht den ganzen Artikel verlinkt (Die grundsätzliche Quelle muss man aber angeben!) und es stand auch dick und fett dabei: "Nur so nebenbei und unabhängig von obigem Absatz", was die Frage nach der Aussagefähigkeit erübrigt.

Wazu dann überhaupt hier erwähnen?

rfs schrieb:
Im übrigen sind teils rapide Temperaturrückgänge durchaus von Interesse, wenn überall von apokalyptischer Klimaerwärmung die Rede ist, vor allem wenn sie auch in Bereichen stattfinden, wo das Eis ja angeblich so unfassbar stark schmilzt ... wo wir wieder bei John Daly's Arbeit wären

Ja aber doch bitte nicht Monatsmittel von ein paar unzusammenhängenden Orten auf diesem Planeten! Was soll das denn bitte für eine Aussagekraft haben wenn es im Juni 2008 an einem Ort in Grönland, einem auf Spitsbergen, einem in Norwegen und zwei in der Arktis kälter war als der oder ein paar Juni davor?
Nebenbei bemerkt liegt der von dir angeführte Juni 2008 Mittelwert für Spitsbergen beispielsweise ja dennoch über dem langjährigen Schnitt...

Und überhaupt: "rapide Temperaturrückgänge"? Bleiben wir doch gleich bei Spitsbergen. Schau dir doch mal die Grafik samt Daten auf http://www.yr.no/sted/Norge/Svalbard/Longyearbyen/statistikk.html an. Wie schon geschrieben alle der letzten zwölf Monate über dem Schnitt - ganz signifikant während des Winters. Und soll ich dir was verraten? Das hat selbst über einen Zeitraum von 12 Monaten keine Aussagekraft wenn man a.) über eine KLIMAänderung und b.) von globalen Tendenzen spricht.

Und auf Spitsbergen gibt's jede Menge Eis...
 
Die Diskussion hier in dem Tread scheint mir ziemlich festgefahren. Drei bis vier Personen tauschen gegenseitige Komplimente aus, hinterlegt mit ein paar Links die den Anschein der Sachlichkeit wahren sollen.

Ich bin der Meinung, dass die ganze Klimaproblematik viel zu komplex ist, als dass sich ein Laie darüber ein Urteil bilden dürfte. Das betrifft den gesamten meteorologischen, physikalischen und generell wissenschaftlichen Aspekt dieser Thematik. Dahingehend wird uns einfach eine Aussage serviert, die sich in der Gesellschaft so nahezu durchgesetzt hat: Der Klimawandel ist Fakt!
Darüber zu diskutieren ob diese Aussage nun stimmt, nicht stimmt, oder welches Gas für diese Entwicklung zuständig ist, ist überhaupt nicht interessant.
Viel interessanter finde ich, wie wir Menschen damit umgehen und diverse Theorien zu höheren (oder niederen) Zwecken mißbrauchen. Wenn man ehrlich ist, ist die Diskussion, ob die Klimaveränderung Menschengemacht ist, vor allem eine ideologische Frage, die von beiden Seiten gleichermaßen teilweise sehr extrem geführt wird. Zweck ist meist nicht wirklich, das Klima zu erklären sondern eher Einfluss auf menschliche Verhaltensweisen zu erlangen.
Hier liegt der Punkt, an dem sich auch metorologische Laien in die Diskussion einschalten können. Mit rein wissenschaftlichen Argumenten wird man sich in diesem Forum wohl im Kreise drehen.
 
rfs schrieb:
cauchy schrieb:
Wozu dann überhaupt hier erwähnen?

Warum nicht? Ist ja schließlich klar gekennzeichnet worden (sogar in Fettschrift), dass es sich um eine nebenbei eingefügte Information handelt, unabhängig vom darüber liegenden Absatz. Wo liegt nun also das Problem?

Gut, dann kein Problem. Dann möcht ich dazu anführen (hat aber eigentlich nix damit zu tun), dass der baum vor meinem Fenster heuer weniger Blätter hat als letztes Jahr, was eindeutig auf eine CO2-Abnahme auf der ganzen Nordhalbkugel schließen lässt, oder auch nicht, wer weiß...


rfs schrieb:
Grundsätzlich gilt: Wenn dort über einen gewissen Zeitraum (z.B. über die letzten ein bis zwei Jahre) die Atmosphärentemperatur großflächig sinken würde und zur gleichen Zeit das Eis schmilzt, dann wäre dies für den Laien möglicherweise ein logischer Widerspruch

Völlig richtig, genau diese großflächige Abkühlung zu unterlegen ist dir aber eben mit der "Temperaturmonatsmittel-Sache" komplett misslungen.


rfs schrieb:
McMaf schrieb:
]Ich bin der Meinung, dass die ganze Klimaproblematik viel zu komplex ist, als dass sich ein Laie darüber ein Urteil bilden dürfte. Das betrifft den gesamten meteorologischen, physikalischen und generell wissenschaftlichen Aspekt dieser Thematik.

Absolut korrekt! Mich wundert es dann allerdings, warum hier in diesem Thread immer wieder die selben Laien (welche sogar offenherzig zugeben, dass sie Laien sind und ihnen im Grunde die für eine sinnvolle Diskussion nötige fachliche Basis fehlt) wertend zur Problematik äußern ...

Diese Laien scheinen dir zumindest in dem Punkt überlegen, als dass sie selber zugeben Laien zu sein. Interessanterweise scheinst du dich von dieser deiner Aussage nämlich selbst auszunehmen...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben