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Die große Klima-Diskussion

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Na, ist ja ganz schön ruhig geworden hier, da muss man was gegen tun
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Wir auf dem Weg in die Super-Eiszeit ? http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/967456/

Also, an mir liegt es nicht - ich fahre dreimal pro Jahr in die Alpen, jeweils ca. 2500 km :wink:
 
Eine aufwändige Untersuchung der Gletscherentwicklung in Neuseeland seit Ende der letzten Eiszeit hat überraschenderweise ergeben, daß mit dem Wachstum bzw. Schrumpfung von Gletschern auf der Nordhalbkugel keinerlei Zusammenhang besteht.

Eine evtl. Konsequenz aus dieser Entdeckung ist, daß es möglicherweise gar keine globale Klimaentwicklung gab und gibt, sondern nur regionale Veränderungen wg. Änderung von Luft- u./o. Meereszirkulationen.

Dies würde auch den Einfluss der Sonne relativieren, der von den Skeptikern der anthropogenen Klimaänderung als Hauptargument angeführt wird.

Ihr seht, es bleibt spannend!
 
Nicht unbedingt. Kann es nicht auch sein, dass lokale Einflüsse so stark wirken, dass sie globale Änderungen überlagern würden? z.B. Änderungen in Meeresströmungen, Änderungen im Niederschlagsmuster, etc...

Neuseeland ist schon ein echter Spezialfall, als isolierte Insel mitten im Pazifik. Von dem Umstand, dass die aus der Reihe tanzt zu schließen, dass es GLOBAL keine Klimaänderungen gibt halte ich für nicht unbedingt richtig.

Hab aber die von die genannte Studie nicht gelesen. hast du einen Link vielleicht? Waren die Ausführungen zudem deine eigenen Schlussfolgerungen oder sind diese so im Artikel erwähnt worden?
 
Ich habe nur berichtet. Hatte die gleichen Gedanken wie du. Ich glaub eh nicht so schnell.
Es war aber, wie mir scheint, eine sehr sorgfältige Analyse.
Welche Unis beteiligt waren hab ich vergessen. Ebenso wo ich das gelesen habe. War glaub ich nicht im Internet.
Bin so ein altmodischer Leser.
Habe nur seriöse Quellen :D behaupt ich mal.
 
Hab mal hier irgendwann geschrieben, daß die Entfernung Sonne - Erde zentimeterweise geringer wird.
Das hat man mir 50 Jahre lang erzählt.

Nun hat man entdeckt, daß sich die Erde mit 15 cm im Jahr von der Sonne entfernt, da die Sonne Drehimpuls verliert. In einem Gesamtsystem muß der Drehimpuls erhalten werden.

So ist es mit Gewissheiten in der Wissenschaft.
 
Fab schrieb:
Hab mal hier irgendwann geschrieben, daß die Entfernung Sonne - Erde zentimeterweise geringer wird.
Das hat man mir 50 Jahre lang erzählt.
Das hab ich noch nie gehört. :nichtzufassen: Btw wo hast Du das geschrieben hier im Tead? :gruebel:
Fab schrieb:
Nun hat man entdeckt, daß sich die Erde mit 15 cm im Jahr von der Sonne entfernt, da die Sonne Drehimpuls verliert. In einem Gesamtsystem muß der Drehimpuls erhalten werden.
Ich kenne nur diese Version, seit ich mich für Astronomie interessiere. Btw das gleiche gilt ja für Erde und Mond.

Fab schrieb:
So ist es mit Gewissheiten in der Wissenschaft.
Man kann nicht jeden Murks den Wissenschaftlern ankreiden. Nicht alle Bücher stammen von Wissenschaftlern, ausserdem Bücherschreiben will gelehrt sein. Und da gehört auch recherchieren dazu. :nixweiss:
 
Es war im Zusammenhang mit der Klima-Diskussion.

Ohne das Bahnänderungen bei mir auf große Aufmerksamkeit stossen, stand das so seit Jahren in allen Artikeln.
Die Begründung dafür hab ich vergessen.

Daß sich der Mond von der Erde entfernt hab ich auch schon 1000 x gelesen.
Nach seiner Entstehung war der nur 40.000 km von der Erde entfernt.
Damals war noch Action bei Ebbe und Flut, oder? Jetzige (mittlere) Entfernung ca. 400.000 km!

Die Sonne hat ja seit Entstehung 1/3 an Strahlungsintensität zugenommen.
Auf der Erde ist in den letzten paar Millionen Jahren, mit Schwankungen, deutlich kälter geworden.

Dieser Umstand ist ja ein Argument dafür, die Biosphäre als ein sich selbst regulierendes System zu betrachten.
 
Ich denke eigentlich auch, dass etwas übertrieben wird. Aber dennoch: der CO2 Ausstoss muss reduziert werden!
 
Bis zum Jahr 2100 hat der Weltklimarat einen Anstieg der Meeresspiegel um 18 bis 59 Zentimeter prognostiziert. Viele Experten halten aber sogar bis zu 1,10 Meter für wahrscheinlicher, weil der Weltklimarat das Abrutschen von Eis in Grönland und der Antarktis nicht eingerechnet hat.
 
man könnte es auch so ausdrücken.

"Anstiege, biete Anstiege, Anstiege zum Sonderpreis! Für ü. 1m 10 Mio $ + ein Nobelpreis" :D
 
Ich räume ein, dass es ein Problem ist, wenn Wissenschafter dazu gedrängt werden konkrete Angaben zu machen. Offenbar können weder die Allgemeinheit noch Politiker mit wahrscheinlichkeitsbehafteten Aussage umgehen und die Medien haben vermutlich auch nicht viel Freude daran wenn es heißt: "Der Meeresspiegel steigt in den nächsten x Jahren mit y% Wahrscheinlichkeit auf z +/- b" an. Man will konkrete Aussagen, genau das ist aber nicht möglich. Das scheint mir Ursacher vieler solcher Missverständnisse und Unklarheiten zu sein.

Dass man das vermehrte (!) Abrutschen der Eismassen nicht berücksichtigt hat, liegt vermutlich daran, dass deren Dynamik immer noch nicht verstanden ist und man bis vor Kurzen nicht mit einem dermaßen schnellen Reagieren von großen Eisschilden wie etwa dem in Grönland gerechnet hat.

Ein Fehler? Natürlich! Aber durchaus verständlich und man ist bestimmt stetig an einer Verbesserung des Verständnisses und der Erkenntnisse interessiert. Das nennt sich dann übrigens Wissenschaft.
 
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