Christoph Lütz
Wurmberg (971m)
Also, beim Lesen mancher Beiträge kann man den Eindruck bekommen, die Schreiber wären noch nie auf der Zugspitze gewesen und kennen die extremen Verhältnisse nicht. Tut mir leid, wenn ich das so deutlich sagen muss!
Irgendwelche Umlaufbahnsysteme in der steilen Nordwand vorzuschlagen, in denen hunderte von Menschen unbegleitet gleichzeitig auf- und abwärts befördert werden. Das ganze wird mal eben mit den Almwiesen in Kitzbühel verglichen. Diese Bahn hat zwar auch ein langes Spannfeld, verläuft aber ohne großen Höhenunterschied. Und die Rettung der Fahrgäste aus einer exponiert verlaufenden 2S, 3S-Bahn oder Funitel bei blockierter Bahn in akzeptabeler Zeit ist nicht in jeder Situation möglich. Das haben Bergeversuche und ein heftiger Unfall mit einer Bergebahn immer wieder gezeigt. Die 3S-Bahn wurde hier im Forum schon so oft diskutiert und wieder verworfen. U. a. scheitert diese an der anderen Lastkurve mit größerem Durchhang, und würde zusätzliche Stützen in unzugänglichen Gelände erfordern. Außerdem wurde schon festgestellt, das 3S-Bahnen nie unmittelbar aus einer Steigung in die Kuppelstelle fahren können. Für lange Stationen ist aber auf dem schmalen Zugspitzgrat kein Platz (auf der Almwiese in Kitzbühel dagegen schon). Auch in Zermatt hatte man vor einigen Jahren mal eine 3S-Bahn auf´s Klein Matterhorn definitiv angekündigt. Was ist aus dem Projekt geworden? In Zermatt ist man wohl auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Keiner redet mehr von der 3S-Bahn.
Sicherlich wird in absehbarer Zeit eine neue Eibseeseilbahn geplant. Es wird aber eher eine Pendelbahn bleiben. Sie wird größer ausfallen, aber mehr als 100er Kabinen werden dabei im Maximalfall nicht herumkommen. Das macht ca. 600 P/h im Vergleich zu heute 210 P/h. Vieleicht kommt auch nur die "kleine" Lösung mit einem Ausbau der alten Bahn auch 55er-Kabinen und 12 m/s Fahrgeschwindigkeit. Wir werden es sehen. Ich gehe aber davon aus, das vom Beginn der ersten konkreten Planung bis zur Fertigstellung einer neuen Bahn einige Jahre vergehen werden. Ich ich schon geschrieben habe, sind die Behörden aufgrund der damaligen Ereignisse nach Fertigstellung der heutigen Bahn sehr zurückhaltend mit irgenwelchen Genehmigungen. Hinzugekommen ist inzwischen noch der Umweltschutz, der 1960 noch nicht ganz so eine große Rolle gespielt hat.
Das Problem des Skigebietes am Zugspitzplatt ist nunmal, dass es sich in einem abgelegenen Tal befindet welches schwer zugänglich ist. Einen leistungsfahigen Zubringer mit 2000 - 3000 P/h wird man nicht für bezahlbares Geld bekommen.
Noch zu den Halbtageskarten:
Die BZB würde am liebsten das ganze Jahr über die höheren Sommerpreise von den Zugspitzbesuchern verlangen. Da bei den Tagesskipasspreisen in den Alpen aufgrund der österreischischen Konkurenz eine Schmerzgrenze besteht, zahlen Fußgänger und Wintersportler im Winter einen niedrigeren Preis. Wintersportler für den halben Preis rauflassen, wie soll das gehen? Fußgänger müssen für eine einfache Berg- und Talfahrt auch den vollen Preis bezahlen, sebst, wenn sie nur 5 Minuten auf der Zugspitze bleiben.
Irgendwelche Umlaufbahnsysteme in der steilen Nordwand vorzuschlagen, in denen hunderte von Menschen unbegleitet gleichzeitig auf- und abwärts befördert werden. Das ganze wird mal eben mit den Almwiesen in Kitzbühel verglichen. Diese Bahn hat zwar auch ein langes Spannfeld, verläuft aber ohne großen Höhenunterschied. Und die Rettung der Fahrgäste aus einer exponiert verlaufenden 2S, 3S-Bahn oder Funitel bei blockierter Bahn in akzeptabeler Zeit ist nicht in jeder Situation möglich. Das haben Bergeversuche und ein heftiger Unfall mit einer Bergebahn immer wieder gezeigt. Die 3S-Bahn wurde hier im Forum schon so oft diskutiert und wieder verworfen. U. a. scheitert diese an der anderen Lastkurve mit größerem Durchhang, und würde zusätzliche Stützen in unzugänglichen Gelände erfordern. Außerdem wurde schon festgestellt, das 3S-Bahnen nie unmittelbar aus einer Steigung in die Kuppelstelle fahren können. Für lange Stationen ist aber auf dem schmalen Zugspitzgrat kein Platz (auf der Almwiese in Kitzbühel dagegen schon). Auch in Zermatt hatte man vor einigen Jahren mal eine 3S-Bahn auf´s Klein Matterhorn definitiv angekündigt. Was ist aus dem Projekt geworden? In Zermatt ist man wohl auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Keiner redet mehr von der 3S-Bahn.
Sicherlich wird in absehbarer Zeit eine neue Eibseeseilbahn geplant. Es wird aber eher eine Pendelbahn bleiben. Sie wird größer ausfallen, aber mehr als 100er Kabinen werden dabei im Maximalfall nicht herumkommen. Das macht ca. 600 P/h im Vergleich zu heute 210 P/h. Vieleicht kommt auch nur die "kleine" Lösung mit einem Ausbau der alten Bahn auch 55er-Kabinen und 12 m/s Fahrgeschwindigkeit. Wir werden es sehen. Ich gehe aber davon aus, das vom Beginn der ersten konkreten Planung bis zur Fertigstellung einer neuen Bahn einige Jahre vergehen werden. Ich ich schon geschrieben habe, sind die Behörden aufgrund der damaligen Ereignisse nach Fertigstellung der heutigen Bahn sehr zurückhaltend mit irgenwelchen Genehmigungen. Hinzugekommen ist inzwischen noch der Umweltschutz, der 1960 noch nicht ganz so eine große Rolle gespielt hat.
Das Problem des Skigebietes am Zugspitzplatt ist nunmal, dass es sich in einem abgelegenen Tal befindet welches schwer zugänglich ist. Einen leistungsfahigen Zubringer mit 2000 - 3000 P/h wird man nicht für bezahlbares Geld bekommen.
Noch zu den Halbtageskarten:
Die BZB würde am liebsten das ganze Jahr über die höheren Sommerpreise von den Zugspitzbesuchern verlangen. Da bei den Tagesskipasspreisen in den Alpen aufgrund der österreischischen Konkurenz eine Schmerzgrenze besteht, zahlen Fußgänger und Wintersportler im Winter einen niedrigeren Preis. Wintersportler für den halben Preis rauflassen, wie soll das gehen? Fußgänger müssen für eine einfache Berg- und Talfahrt auch den vollen Preis bezahlen, sebst, wenn sie nur 5 Minuten auf der Zugspitze bleiben.