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Die große Klima-Diskussion

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Hetzl00r schrieb:
Es gibt aber auch Forscher, die nicht dem IPCC und der Erdöl Lobby angehörig sind (und damit nach dieser Definiton unabhängig) und den Klimawandel nicht bestreiten.

Zum 3.987.543. Mal : Niemand bestreitet einen Klimawandel !
Klimawandel gab es schon immer !
Wir streiten nur über den Anteil des Menschen an der gegenwärtigen Klimaveränderung und die Folgen daraus,wie CO2-Zertifikate-Abzocke oder neue "Umweltsteuern" usw.
 
@Rüganer
Richtig. Einige hier sehen einfach nicht den Unterschied,zwischen eine Ablehnung der CO2 Theorie und eine Verneinung des Klimawandels.
 
CO2-Theorie?

Fakt ist, CO2 hat eine Infrarotbande bei 15µm, in dem Bereich wird eine Biegeschwingung angeregt, das Molekül nimmt Wärme auf und kann diese wieder an die Umgebung abgeben.
Meinst du das mit CO2-Theorie?

Klar ist natürlich, dass noch andere Faktoren aufs Klima einwirken (Sonnenaktivität, Vulkane etc...), deren Wirkung aufs Klima ist noch nicht ganz erforscht.
Wie CO2 (oder noch schlimmer CH4 oder Schwefelhexafluorid) in der Atmosphäre wirkt, weiß man allerdings schon sehr lange, darum frage ich mich immer wieso dies hier so abgestritten wird?
 
Empfehle das Lesen dieses threads ab Seite 1 ;D bevor wieder vom Anbeginn an diskutiert wird.
 
Dazu Passt auch die Dok die Heute Abend im Arte kam: Das Geheimnis der Wolken

Den globalen Klimawandel und die Erderwärmung stellt heute niemand mehr infrage. Doch dass dafür in erster Linie die von Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich sein sollen, zieht eine Gruppe von Wissenschaftlern um den dänischen Physiker Henrik Svensmark in Zweifel. Für sie sind Zusammenhänge magnetischer Sonnenaktivität, kosmischer Strahlung und Wolkenbildung für die Erdtemperaturen von erheblicher Bedeutung.
Nachtrag:
Wiederholung morgen 03.04.2010 um 10:40
 
Schon auf den ersten Seiten dieses threads habe ich auf die dänischen Ergebnisse hingewiesen.

Habs mir angeschaut, obwohl mir die Ergebnisse bekannt waren.
Am Ende des Films ein Lehrstück über die Schwierigkeiten politisch "unkorrekte" experimentelle Ergebnisse zu veröffentlichen.
 
Noch ein Diagramm für alle die glauben, dass in 15 Jahren die Arktis im Sommer Eisfrei sein soll:

AMSRE_Sea_Ice_Extent.png


Aktuell die grösste Eisfläche seit Jahrtausendwende!

und so "weit" sind wir vom Mittel seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen entfernt

N_timeseries.png
 
Ich habe gehört das im Bezirk Wien irgentwo ein Tornado gefegt hat. Gibts dazu Infos? Finde das sehr bemerkenswert ob der klimatischen und geografischen Rahmenbedingungen!
 
War, glaub letzte Woche, in Sachsen-Anhalt auch. Ist aber die Abteilung Wetter und nicht Klima.
 
peppY schrieb:
Ich habe gehört das im Bezirk Wien irgendwo ein Tornado gefegt hat. Gibts dazu Infos? Finde das sehr bemerkenswert ob der klimatischen und geografischen Rahmenbedingungen!
Ist sicher nicht klimatisch bedingt sondern von einer Tiefdruckfront mit größeren atmosphärischen Druckunterschieden ausgelöst worden. Wien ist praktisch Flachland und die paar Hügel bieten keine "Bremshindernisse". Ich sitz mitten in den Alpen und auch wir hatten in den vergangenen Jahren zumindest zwei Stück. Einer mähte vor etwa 10 Jahren auf einer Länge von mehreren Kilometern eine präzise Schneise in den Bergwald zwischen Telfs und der Buchener Höhe sodaß man meinen konnte, der Stromversorger Tiwag hätte grade eine neue Trasse für ne Hochspannungsleitung angelegt. Der zweite war ne "Microausführung" und vertrug die Kunststoffgartenmöbel eines Bekannten auf´s Nachbargrundstück...;D
 
Hallo,
Fab schrieb:
Empfehle das Lesen dieses threads ab Seite 1 ;D bevor wieder vom Anbeginn an diskutiert wird.
bin zufällig auf den Thread gestoßen und hab das jetzt (fast) getan - eine ziemliche Zumutung :lach: :lach:

Ein paar Anmerkungen kann ich mir - als totaler Laie, aber kritischer Beobachter - nicht verkneifen:

Fab schrieb:
Was mich trotzdem irritiert hat, ist nicht der Umstand daß seit 10 Jahren die (angebliche) Erderwärmung Pause macht, sondern daß dies unter den Klimaforschern Konsens ist, aber erst durch den Datendiebstahl bei der university of east anglia publik wurde.
Dieser Fakt wurde sowohl der Öffentlichkeit wie der Politik vorenthalten. Das dies möglich ist hätte ich nicht für möglich gehalten.
Da bist Du offenbar noch immer nicht sarkastisch/zynisch genug veranlagt, um die heutige Welt zu verstehen :wink: . Mich wundert so etwas überhaupt nicht. Auf den letzten Seiten dieses Threads sind die für mich letztlich im Hintergrund stehende wirtschaftlichen Interessen angesprochen worden - die gibt es auf allen Seiten, seien es die Ölkonzerne, die gerade dabei sind/waren, den Golf von Mexico zu versauen (warum übrigens spricht die US-Politik davon, im Falle des Mißerfolgs der Rettungsmaßnahmen BP zu beseitigen [sinngemäß] und nicht die US-Unternehmen, die ebenfalls an der Plattform beteiligt sind [Transocean - sinnigerweise ins steuerbegünstigte Zug verlagert - und Haliburton] - sicher nicht aus umweltpolitischen Gründen :evil: :evil: ), sei es das Gejammere der Solarindustrie, die auf Subventionen verzichten soll, um die Landschaft mit Solaräckern zu beglücken.

Whistlercarver schrieb:
Ab nächsten Sommer ist es aus mit der Klimaerwärmung.
Denn dann sind die Klimakiller Glühbirnen in der EU verboten und dadurch wird alles kälter und besser.
Auch eine rein von Wirtschaftsinteressen (einschließlich der Entsorgungsindustrie, denn die Dinger sind ja Sondermüll) geprägte Aktion ohne signifikante Auswirkungen (außer daß ich befürchte, daß das Quecksilber aus Bequemlichkeit auf der normalen Deponie landen wird)

Arlberg-Irrer schrieb:
lieg ich da verkehrt mit folgendem?
Mir ist so, als wenn ich vor einiger Zeit gehört, gelesen oder sonstwie mitbekommen habe, dass viele Stauseen in Österreich hauptsächlich folgenden Zweck erfüllen.

Nachts wird mit dem billigen deutschen Nachtstrom das Wasser vom Tal auf den Berg gepumpt und tagsüber werden die Turbinen mit dem ablaufenden Wasser betrieben und teurer Tagstrom wird nach D verkauft. 8O

Stimmt das? Gemäß dem Falle, dass das sogar stimmt, muss ich mir versuchen irgendwie vorzustellen, wie der Wirkungsgrad ist, d.h. wieviel Energie ist nötig, um nachts das Wasser hochzupumpen und das dann die Differenz ausreicht, unterm Strich damit Geld zu verdienen, wenn man tagsüber teuren Strom verkaufen kann... :?
Ich kenne das anders, nämlich daß damit Strom "gewaschen" wird. Da wird billiger Atomstrom z.B. aus Frankreich nachts verwendet, um Pumpspeicherwerke zu "befüllen". Tags wird das Wasser nach unten durch die Turbinen gejagt und damit an "umweltbewußte" Verbraucher als Ökostrom aus Wasserenergie verkauft (habe ich schon vor vielen Jahren aus der Branche gehört, bevor das Thema mit den Zertifikaten aufkam).

Wir dämmen uns zu Tode (bzw. zu Schimmel), um Energie zu sparen. Keiner macht sich wirklich Gedanken über die Entsorgung der Dämmstoffe, wenn die Gebäude erst einmal am Ende ihrer Nutzungsdauer angelangt sind.

Zur Diskussion um die Statistiken: Zum einen wird auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen aufgebaut. Die sind aber imho ziemlich wertlos. Jede Wahrscheinlichkeit über "0" kann schon morgen eintreten - auch eine von weit über 50% kann erst in 10 Jahren zum nächsten Mal Wirklichkeit werden. Zum anderen beruhen Wahrscheinlichkeitsrechnungen (jedenfalls in der Ökonomie, z.B. Kreditausfallrisiken) nicht selten auf stark gerundeten Zahlen, aus denen dann eine "Genauigkeit" auf 10 Stellen hinter dem Komma ermittelt wird. Schließlich bauen Modelle in aller Regel auf Vergangenheitswerten auf - dazu kann ich nur Talebs Geschichte vom Truthahn empfehlen. Und zu guter Letzt: Komplexe Modelle sind auch bei heutigen Rechenkapazitäten darauf angewiesen, einen Teil der Parameter zu fixieren, die Volkswirte nenen das schön vornehm "ceteris paribus" - nur die ceteris sind in der Praxis nie paribus.

Fazit: ich glaube in der ganzen Diskussion keinem nichts. Daß wir einer Erwärmungsphase unterliegen, scheint mir plausibel. Daß es jedenfalls in unseren Regionen schonmal mindestens vergleichbar warm war ebenfalls. Ob der Mensch wirklich in der Lage ist, die vielen Klimafaktoren der Natur durch seinen Einfluß maßgebend zu überlagern (oder gar umzukehren), bezweifle ich zutiefst - das scheint mir schon fast an Selbstüberschätzung zu grenzen.
 
@gfm49
zu Pt. 2: Hab mich vor allem gewundert, dass weder die Journaille drauf gekommen ist und auch kein Loser aus der akademischen Hierarchie geplappert hat.

Wh. der unzuverlässigen Verfügbarkeit erneuerbarer Energien (Windkraft) prüft man gerade ein Riesenprojekt.
Errichtung von hochgelegenen Stauseen in Norwegen, die mittels Strom aus ozeanischen Windparks mit Wasser befüllt werden. Bei bedarf Erzeugung von Strom mit Wasserkraft.
 
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