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Neues auf der Zugspitze und in Garmisch Classic

DAB schrieb:
@ sauerland: Das der Trend sich völlig konträr zu deiner Meinung entwickelt, zeigt der Restaurantnebau auf der Ehrwalderalm. Im Übrigen konnte ich bisher beim Sonn Alpin keine Qualitätsdefizite erkennen. Im Gegenteil: Da die BZB hier sich immer am Betrieb orientiert, sind die Waren immer recht frisch. Anders als in so macher Hütte am Kreuzeck, wo erstmal alles aufgebraucht wird...!
Das Restaurant am Osterfelder beweist im Übrigen auch, dass SB nichts Schlechtes ist. Im Gegenteil. Hier herrscht teilweise eine persönlichere Atmosphäre als im Garmischer Haus.

Bitte nicht falsch verstehen,
es war nicht meine Absicht die Speisen im Sonnalpin abzuqualifizieren!
Die sind sicher nicht schlecht und ich habe, bevor der Gletschergarten eröffnet wurde, oft genug dort gegessen.
Aber die Speisen im Gletschergarten halten andern Ansprüchen stand!
Das Angebot ist wirklich nahezu einmalig im Umkreis und nach meinen Infos wird wohl auch ganz gutes Geld damit verdient.
Die Ehrwalderalm möge bitte nicht als Vorbild dienen, das ist ein reines Anfängergebiet mit einer überdurchschnittlichen Besucherzahl aus einem kleineren Nachbarland.
Ich stimme DAB zu das es in Garmisch noch vielfach den persönlichen Charakter bei der Gastronomie gibt, der unbedingt erhalten werden sollte.
Und deshalb würde ich gerne so eine Mensa wie an der Rosshütte vermeiden, hier habe ich noch nie gegessen und werde es wohl auch nie.
 
HInsichtlich des Gletschergartens stimme ich dir zu, aber sowohl Karte als auch Preise sind nicht jedermanns Sache. Im Classic-Gebiet fehlt für mich als Ergänzung zum bestehenden gastronomischen Angebot ein modernes SB-Restaurant. Dass die D-9 in ihrer aktuellen Größe dies nicht werden kann, ist denke ich klar.
 
Es wurden zwei neue Webcams mit Schwenkpanorama, jeweils am Osterfelderkopf und am Wank, aufgeschaltet.
Klick!
 
Die neuen Webcams haben ja richtig was, finde ich gut!
Danke für den Link!
 
DAB schrieb:
Dennoch: Was fehlt ist ein SB-Restaurant als Ergänzung zu den Hütten im Classic Gebiet
Passend dazu: Neue Gastronomiestandorte im Landschaftsschutzgebiet Wettersteingebirge nicht zulässig, wenn die Grundversorgung durch bestehende Betriebe gewährleistet ist.

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof München 1. Senat schrieb:
Keine weitere Skihütte am Hausberg

Die Errichtung einer Skihütte ist nur dann im Sinn von § 35 Abs. 1 Nr. 4 BauGB im Außenbereich erforderlich, wenn sie für die gastronomische Grundversorgung der Skifahrer objektiv notwendig ist. Für eine privilegierte Zulässigkeit genügt es nicht, dass durch den zusätzlichen Gaststättenbetrieb die Attraktivität des Skigebiets gesteigert wird.


Die Kläger begehren eine Baugenehmigung für eine Hütte mit saisonaler gastronomischer Nutzung (Skihütte) auf dem Grundstück Fl.Nr. 2154 Gemarkung P..., das im Landschaftschutzgebiet „W...“ an der D...abfahrt liegt und über einen Forstweg erschlossen wird.

Vorbehaltlich der Zustimmung der Träger öffentlicher Belange erklärte der Bau- und Umweltausschuss des Beklagten [Gemeinde Markt G...-...] am 23. Juli 2009 sein Einverständnis mit dem Bauvorhaben, weil durch den Ausbau des Skigebiets am H...berg auch der Bedarf an Gastronomie in diesem Gebiet gestiegen sei.

Mit Schreiben vom 4. August 2009 teilte das Landratsamt G...-... - Untere Naturschutzbehörde - dem Beklagten mit, dass das notwendige Einvernehmen zu einer Befreiung von dem Verbot der Schutzgebietsverordnung nicht erteilt werden könne. Eine Berggaststätte an dem vorgesehenen Standort beeinträchtige eine ökologisch wie landschaftlich sehr wertvolle, extensiv genutzte Wiesenlandschaft massiv. Außerdem könne die Errichtung einen Bezugsfall für weitere Anlagen darstellen. Das Gebiet sei ausreichend durch Berggaststätten versorgt.
...
In Konkretisierung hierzu hat der Senat bereits [...] zum Ausdruck gebracht, dass in Ski- und Wandergebieten ein Gaststättenbetrieb nur insoweit erforderlich sein kann, als es um die gastronomische Grundversorgung der Skifahrer und Wanderer geht. Bei den Abfahrten vom H...berg ist diese Grundversorgung durch die Einkehrmöglichkeiten sowohl bei der Bergstation als auch bei der Talstation nach wie vor gegeben. Trotz des beträchtlichen Ausbaus der Förderkapazität durch die neuen Lift- und Gondelanlagen sowie der weiteren Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Skigebiets ist das vorhandene Gastronomieangebot immer noch „ausreichend“, wie der ADAC-Skipisten-Test im Winter 2009/2010 ergeben hat (vgl. den Artikel im G...-... Tagblatt vom 16.11.2010). Zwar mag es angesichts der „eingeschränkten Platzverhältnisse“ und des konstatierten „Nachholbedarfs in Sachen Gastronomie“ aus Sicht der Skifahrer und des Beklagten wünschenswert sein, dass zusätzliche Einkehrmöglichkeiten geschaffen werden, doch würde dies über die objektiv notwendige (Grund-)Versorgung hinausgehen. Es genügt daher für eine privilegierte Zulässigkeit nicht, dass der geplante zusätzliche Gaststättenbetrieb zu einer Bereicherung der Skiabfahrt und einer Aufwertung des gesamten Skigebiets führen würde.
 
Neubau einer Gastronomie ist ja gut und schön, ABER:
Ich komme regelmäßig zwischen Weihnachten und Neujahr, natürlich ist das Classic Gebiet dann voll.
Aber wenn der 6.1. erstmal vorüber ist, dann sieht man wieviel im Classic Gebiet "normalerweise" wirklich los ist.
Dann sind auch zur Mittagszeit reichlich Plätze in der Gastronomie frei.
Man kann nicht ausschließlich von der Hauptsaison ausgehen, das Ganze muß sich auch noch wirtschaftlich rechnen.
Die meisten haben ja ohnehin nur von Mitte Dezember bis Ostern offen, bis dahin muß das Geld fürs ganze Jahr verdient sein.
Stammgäste die sich auskennen finden ohnehin immer ein Plätzchen, der Osterfelder schließt meist schonmal die hungrigen Anfänger aus und so gibt es dort immer ein Plätzchen zum sitzen. Außerdem hätten die mit der bisher wenig genutzten zweiten Etage auch noch genug Raum um die Kapazität zu erhöhen.
Dort einwenig renovieren ist deutlich billiger und lastet das vorhandene Angebot besser aus.
 
Um nochmal auf den Gletschergarten zurückzukommen:
Ich war am Samstag oben. Trotz des schlechten Wetters war es recht voll im Gebiet. Am Sonnalpin standen die Leute bis zur Aussentür um in den SB-Bereich zu kommen, entsprechend knapp knapp war's mit den Plätzen.
Da ich ebenfalls Bedienrestaurants bevorzuge sind wir in den Gletschergarten. Zu meiner Überraschung herrschte fast gähnende Leere was ich bei früheren Besuchen bei weniger Leuten im Gebiet so noch nicht angetroffen habe.
Leider sagte mir die Struktur der Karte überhaupt nicht mehr zu - was nur zum Teil an der Speisenauswahl selber lag.
Man hatte die Wahl zwischen einigen Hauptgerichten oder einer Rinderbrühe mit irgendwelchen Nockerln. Kleine Gerichte oder Suppen, bzw. so etwas wie ein Salatteller fehlten leider komplett, da ich mir zur Mittagspause nicht gerne den Bauch mit einem Hauptgericht vollpacke. Auch die früher übliche gute Kuchenauswahl habe ich leider vermisst.

Schade, dass der Inder dort nicht mehr drin ist- eigentlich ich mochte ich den Gletschergarten sehr gerne.
 
Pistencruiser, Danke!
Ich wollte nicht wieder motzen, aber das ist mir auch aufgefallen.
Seitdem man der Meinung ist, man käme dort oben ohne einen entsprechenden Koch aus, seitdem läuft es nur noch schleppend.
Überaus Schade, man bedient doch ein Klientel das nun wirklich gerne einen Euro mehr ausgibt, aber die Qualität muß stimmen!
Da muß schleugnist wieder jemand qualifiziertes rein!

Ach ja und ehemal Fronis Skialm, die olle Gammelbude steht natürlich auch noch zwischen den beiden Sesselliften.
Das wollt ihr uns dich nicht wirklich antun, oder??
 
Es gibt eine weitere hochauflösende Kamera der BZB mit 360° Schwenkpano auf der Zugspitze.
Absolut geil, vor allem bei der grandiosen Fernsicht heute. Anschauen!
KLICK!
 
Merkur: Zugspitzbahn investiert 1,8 Millionen Euro
Nach zahlreichen Investitionen nimmt die Zugspitzbahn weitere 1,8 Millionen Euro in die Hand, um ein modernes Verwaltungsgebäude zu realisieren.

Abriss des BZB-Bahnhofs Garmisch 2014 geplant, Neubau Bahnhof und Verwaltungsgebäude weiter südlich Höhe Eisstadion.
Danach Neubau einer "Herberge mit moderaten Preisen " auf dem Platz des bisherigen Bahnhofs geplant.
Keine Integration des BZB-Bahnhofs in den DB-Bahnhof, das hätte 5 Millionen gekostet.

(mit Lageplan)
 
Man will also selber übernachtungen anbieten.
Verstehe ich zwar nicht so ganz, warum es nicht möglich ist mit den örtlichen Hotels Rahmenverträge zu schließen, wo die Gäste der angebotenen Touren dann nächtigen können?!
Man begibt sich damit in den Wettbewerb der örtlichen Häuser, die sicher nicht begeistert sein werden.
Da hätte man besser ein paar Zimmer oben herrichten sollen und z.B. Fototouren auf die Zugspitze anbieten.
Abend, Nacht früher Morgen sind doch ideal für ausgezeichnete Fotos und das verbunden mit ein paar Zimmern am Gipfel hätte man ein Alleinstellungsmerkmal und stünde nicht im Wettbewerb mit den Häusern in Garmisch.

Bezüglich des im Artikel beschriebenen Investitionsstaus ist man aktuell auch keineswegs auf der sicheren Seite.
Das Riesenprojekt Zugspitzseilbahn wartet und auch div. andere Baustellen wie Längenfelderbahn oder Brunntal auf der Zugspitze warten noch auf erledigung.
Es bleibt viel zu tun, ich hoffe man beweißt ein glückliches Händchen.
 
Warum soll die Zugspitzbahn AG nicht auch in Beherrbergungsmöglichkeiten investieren? Fast jede Bergbahn hat eigene Hotels bzw. Unterkünfte im Ort. Evtl. sieht die BZB noch Bedarf an zusätzlichen Betten und aber niemand sonst von den Hoteliers in Garmisch will diese realisieren.
 
Das stimmt,sehr viele Bergbahnen besitzen Hotels etc. also warum nicht,damit können sie wohl die preislich günstigsten Packages schnüren.

Integrierung in den DB Bahnhof wäre schön gewesen,denn dann wäre das "Schneeexpress Garmisch"-Angebot Perfekt.Aber was solls,wir wollen schließlich auch alle billig Skifahren :wink: Also wird hald gespart.

Gibts eigentlich was Neues bezüglich Eibseebahn?
 
Der Zugspitzbahnhof in GAp ist eines der Aushängeschilder der BZB. Die neue Investition finde ich super. Einen Einstieg in das Hotelgewerbe ist absolt begrüßenswert, zumal in dem genannten Preissegment in GAp derzeit nicht viel zu finden ist. Wollen wir hoffen, dass 2014 beides fertig wird. :D Außerdem können die Parkplätze am Stadion mitgenutzt werden. Absolut richtige Investition und aus meiner Sicht wichtiger, als ein Neubau im Brunntal.
 
Heisst das nun, dass in Zukunft kein direktes Umsteigen DB - BZB und umgekehrt mehr möglich sein wird? Fände ich aber sehr unüberlegt!
 
Heute wurden die reste der sesselbahn “neue welt“ abgebaut und über den steilhang ins skigebiet geschmissen.
 
baeckerbursch schrieb:
Heute wurden die reste der sesselbahn “neue welt“ abgebaut und über den steilhang ins skigebiet geschmissen.

SHIT!!!
 
Okay... hatte mich vorgestern noch gewundert, warum dort so große Spuren nach oben führen (zu sehen auf der Webcam).
 
Umbestätigten Berichten zufolge soll die DSB Neue Welt von einer Pendelbahn ab dem Sonnalpin ersetzt werden.
8O träum 8O
 
Na das ging ja jetzt flott.
Mal ein Rückbau auf die rustikale Art.
Hättens den Schrott gleich nach Ehrwald runterkippen und sich das zerlegen inkl. Transport ins Tal schenken können. :lach:
 
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