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E-Mountain-Bike

Und da sind wir wieder bei der Schwachsinnigkeit solcher Gesetze. Für was macht es denn einen Unterschied, ob ich nun rein elektrisch oder mit Muskelkraft elektrisch unterstütztend oder rein mit Muskelkraft unterwegs bin? Das Gefährt ist das gleiche, die Abgase genauso (keine, weil elektrisch), der Lärm ebenso und je nach Fahrer kann auch die Geschwindigkeit ident sein. Erst recht talwärts..
 
JohannesSKI schrieb:
Der Unterschied ist, dass 45 km/h von Hobbyradfahrern ohne Unterstützung höchstens bergab erreicht werden und dass ein Fahrrad dafür nicht gemacht ist und dass die meisten Benutzer dieser Räder (Rentner) geistig nicht in der Lage sind, die Geräte zu kontrollieren.

Hierzu: https://www.youtube.com/watch?v=IjY8LytV8nU&t=55s

Da geht es doch auch um Pedelecs, also vmax 25.
Ich habe am Wochenende eine Radtour gemacht (im relativ flachen) und habe mit meinem rein muskelbetriebenen Rad massenweise Pedelecs überholt. Die können eben nur 25, ich fahr schneller :lach:

Was ich damit sagen will: Im Normalfall sind 25 km/h für einen nicht-Senior überhaupt gar kein Problem und bei weitem nicht übertrieben schnell.

Probleme am Berg entstehen ja wohl viel eher bei der Abfahrt als beim Hochstrampeln. Und dabei ist es völlig egal, ob du elektrisch unterstützt fährst oder nicht, weil du eh nur rollen lassen und bremsen musst.
 
JohannesSKI schrieb:
... :boese: dass die meisten Benutzer dieser Räder (Rentner) geistig nicht in der Lage sind, die Geräte zu kontrollieren.

Hierzu: https://www.youtube.com/watch?v=IjY8LytV8nU&t=55s
Der „Verkrhrsexperte“ hat nun wirklich kaum Ahnung vom Radfahren. Als ob „normale Radler“ nicht zum Supermarkt oder zur Arbeit fahren würden... :rolleyes:
Das Beispiel mit der verunfallten Radlerin ist auch am Thema vorbei. Mit einem normalen Fahrrad kann man bei glatten Straßen ebenso stürzen...
Und man merkt einfach, dass in Süddeutschland tendenziell wenig Erfahrung mit dem Radeln im Alltag vorhanden ist.

Was sich mit meinen Eindrücken deckt ist, dass ältere Menschen augenscheinlich oft Probleme haben, die schweren und für Ihre Reaktionszeiten schnellen Pedelecs zu beherrschen.
 
Skitobi schrieb:
Was ich damit sagen will: Im Normalfall sind 25 km/h für einen nicht-Senior überhaupt gar kein Problem und bei weitem nicht übertrieben schnell.

25 km/h über eine längere Strecke im Ebenen finde ich als Nichtsenior bei einem Rad mit aufrechter Sitzposition durchaus schon eine sportliche Geschwindigkeit.
 
Sollen die dann lieber Auto fahren, die noch schwerer und noch schneller sind?? Gut, die können nicht umfallen, dafür aber in Fussgänger oder Radfahrer rein...
Die grösste Gefahr für Radfahrer sind nach wie vor die Autofahrer, das ist wohl (auch statistisch, für alle Statistiker) erwiesen. Hinzu kommt, dass gerade Autofahrer die Geschwindigkeit der E-Bikes vielfach falsch einschätzen (einfach auch aus Erfahrung, aber das wird auch immer besser), nach dem Motto: "Ist ja nur ein Radfahrer, den überhole ich noch locker vor dieser Kurve", nur blöd, wenn der Radfahrer motorunterstützt mit 45 Sachen fährt, dann wird es halt plötzlich eng.

Natürlich ist es so, dass mit E-Bikes neuerdings auch Wanderwege häufiger befahren werden, die vorher nahezu Bike-frei waren, ist logisch, und daran muss man sich gewöhnen. Konflikte habe ich bisher, und ich wandere wirklich viel in den Bergen, auch in Bike-Hotspots wie Arosa, Davos oder dem Engadin, noch keine erlebt... und wer wirklich Mühe mit Bikern in den Bergen hat, findet noch genügend "bike-freie" Zonen, da reicht idR schon ein Anstieg, der über Treppen führen MUSS oder ein Blockfeld oder so.
 
Martin_D schrieb:
25 km/h über eine längere Strecke im Ebenen finde ich als Nichtsenior bei einem Rad mit aufrechter Sitzposition durchaus schon eine sportliche Geschwindigkeit.

Es muss ja nicht gleich über eine längere Strecke sein, aber das Erreichen und Überschreiten der 25 ist wirklich kein Problem, vor allem sobald es etwas bergab geht.
 
3303 schrieb:
Und man merkt einfach, dass in Süddeutschland tendenziell wenig Erfahrung mit dem Radeln im Alltag vorhanden ist.

Was sich mit meinen Eindrücken deckt ist, dass ältere Menschen augenscheinlich oft Probleme haben, die schweren und für Ihre Reaktionszeiten schnellen Pedelecs zu beherrschen.

Komm mal nach Freiburg... Ist ja lächerlich ganz Süddeutschland in einen Topf zu schmeißen...

Zum zweiten. Ja das stimmt. Da gibt es ja sogar schon Unfallstatistiken zu. Geht aber trotzdem mehr oder weniger an Thema vorbei weil das überforderte Volk eh nicht mehr im Wald oder am Berg unterwegs ist.
 
danimaniac schrieb:
Komm mal nach Freiburg... Ist ja lächerlich ganz Süddeutschland in einen Topf zu svhmeissen
Keep cool. Ich hab geschrieben „tendenziell“ - nicht dass es in Süddeutschland überall so ist. Tendenziell ist es aber eben so. Freiburg kenne ich nicht. Gut zu Radeln ist aber zB München.
 
Alles cool 3303 :wink:
Inzwischen ist fast jede größere Stadt in Deutschland relativ fahrradfreundlich. Auf dem Land fährt man tendenziell eher Auto, da längere Wege.

Freiburg ist wie Münster, nur kontrolliert die Polizei nicht so viel... :lol:
 
danimaniac schrieb:
Alles cool 3303 :wink:
Inzwischen ist fast jede größere Stadt in Deutschland relativ fahrradfreundlich. Auf dem Land fährt man tendenziell eher Auto, da längere Wege.

Freiburg ist wie Münster, nur kontrolliert die Polizei nicht so viel... :lol:
OK, dann weiß ich nun exakt, wie es dort so ist ;-)
 
Ich bin seit 3 Jahren mit meinem E-MBike in den Bergen unterwegs-es gibt nichts negatives zu berichten.
Wenn man sportlich orientiert fährt, verbrennst Du mit dem E-Bike genauso deine Kallorien-und das zählt.
Natürlich auch das Bergerlebnis-und das ist eben der Riesenvorteil bei den E-Bikes:
du kommst im selben Zeitrahmen viel weiter weg...und erlebst dadurch mehr von der Natur.
Ich bin dzt. bei ca. 65 tsd HM, seit Ende April.
Hoffe das das Wetter im Herbst noch mitspielt, dann wär es die perfekte Überbrückung bin in den Winter hinein.
Kann jedem ein E-Bike empfehlen, nur: alle 800km unbedingt zum Service bringen und die Kette tauschen.
Sonst kanns teuer werden, daß ist auch der einzige Nachteil den ich zu beanstanden habe:
die Ersatz/Verschleißteile sind teuer.
 
Wieso sollte man schon nach 800 km die Kette tauschen?

Ich hatte meins jetzt nach 2.000 km beim Service, da wurde außer die Bremsbeläge vorne nichts gemacht. Von Kette tauschen war auch nicht die Rede.
 
wallack schrieb:
Ich bin seit 3 Jahren mit meinem E-MBike in den Bergen unterwegs-es gibt nichts negatives zu berichten.
Wenn man sportlich orientiert fährt, verbrennst Du mit dem E-Bike genauso deine Kallorien-und das zählt.
Natürlich auch das Bergerlebnis-und das ist eben der Riesenvorteil bei den E-Bikes:
du kommst im selben Zeitrahmen viel weiter weg...und erlebst dadurch mehr von der Natur.
Ich bin dzt. bei ca. 65 tsd HM, seit Ende April.
Hoffe das das Wetter im Herbst noch mitspielt, dann wär es die perfekte Überbrückung bin in den Winter hinein.
Kann jedem ein E-Bike empfehlen, nur: alle 800km unbedingt zum Service bringen und die Kette tauschen.
Sonst kanns teuer werden, daß ist auch der einzige Nachteil den ich zu beanstanden habe:
die Ersatz/Verschleißteile sind teuer.

Wenn es für dich in Ordnung ist, dann passt es ja.
Viele machen sich nicht viele Gedanken, welche Auswirkungen ein E-Bike hat und das sehe ich sehr kritisch.

Kennst du das Gefühl, wenn man sich bei einem scheiß Wetter trotzdem aufs Rad setzt, manche Fahrsituationen dann schief laufen, man total verdreckt und frierend daheim ankommt und nach der warmen Dusche denkt man sich "es war trotzdem geil"?
So geht es einem auch, wenn man sich ohne Hilfsmotor einen Berg hoch quält, sich die Tour durch eigene Kraft "erkämpft"...es sind einfach "Glücksgefühle" die man sich selber immer mehr beraubt. Natürlich gibt man auch mit gutem Equipment teilweise diese Gefühle auf, aber ein Motor ist schon eine ganz andere Nummer als eine bessere Gabel, Dämpfer oder verstellbare Sattelstütze.

Hinzu kommen die eigenen Ansprüche, die man an Touren hat. Viele wollen nicht einfach Schotterwege rauf und runter fahren. Gerade im (hoch-)alpinen Gelände ist es häufig so, dass man sein Bike auch mal über kurz oder lang schultern muss. Ein E-Bike möchte ich persönlich nicht lange tragen. Und runterwärts ist es ein Spaß, wenn man mit dem Gelände und Rad etwas spielen kann. Ein schweres Rad liegt vielleicht satt auf dem Weg, aber verspielt ist es kaum.
Stattdessen ist es oft so (wie vor 3 Wochen in der Schweiz wieder erlebt), dass manche denken, mit E-Bikes können sie jetzt alles fahren und dann schieben sie ihr Rad auf den einfachsten Trails, weil ihnen die Fahrtechnik fehlt. Sowohl bergauf als auch bergab und verlieren dann trotzdem den Spaß am radeln.

Wenn dann den Jugendlichen bereits E-Bikes gekauft werden und die gar nicht mehr wissen/lernen, was es heißt, sich mal anstrengen zu müssen, dann ist es für mich zu viel.
Klar könnte man sich auch mit E-Bikes genauso anstrengen, aber Menschen sind von Natur aus doch eher faul. Wenn es bequemer geht, dann macht man sich es bequemer. Am Anfang lässt man den Motor auf kleinster Stufe, aber nach und nach dreht man dann doch auf. Spätestens wenn man wirklich zu beißen anfängt, wird auf die Unterstützung mehr gesetzt. Aber da lügen sich die Menschen gerne selber an und geben das ungern zu. Der Trend geht allerdings zum 2.Akku.

Du schreibst auch selber "man kommt viel weiter weg"...richtig. Auch dieser Vorteil hat seine Schattenseiten. Der Einstieg zum mountainbiken wird durch das E-Bike ungemein erleichtert. Es entstand ein Trend, der nach wie vor ungebrochen ist. Und die vielen Menschen können damit auch nicht nur kleine, sondern ausgedehnte Touren fahren. Mancherorts leiden die Trails eh schon enorm, sei es durch schlechte Fahrtechnik (egal ober E-Biker oder "Biobiker") oder einfach durch den vielen Verkehr. Wo herkömmliche Biker eine Abfahrt machen, können E-Biker vielleicht 3-4 fahren.
Egal...schneller, weiter, höher, was anderes zählt nicht. Am Schluss sind dann alle die Verlierer, wenn die Wege verboten werden (in Österreich spielt das kaum eine Rolle, weil eh fast alles verboten ist).

Mir persönlich ist es ehrlich gesagt manchmal schon mit dem normalen Bike zu schnell, weil man von der Landschaft viel zu wenig mitbekommt. Manchmal muss man bewusst etwas vom Gas gehen oder sogar stehen bleiben. Viele sagen, der Alltag ist so stressig und alles dreht sich immer schneller. Als Ausgleich sucht man sich dann Hobbies, die dann ins selbe Horn blasen. Man fährt mit 25er-Schnitt eine große Tour, ist geflasht von der Geschwindigkeit und wundert sich, dass alles wie im Flug vorbei geht? Nennt man wohl Ironie? :D

Mir ist auch klar, dass es Leute gibt, die aus diversen Gründen erst durch ein E-Bike überhaupt derartige Touren (noch) machen können. Wenn sich Personen wirklich Gedanken darum machen und sich dennoch bewusst für ein E-Bike entscheiden, dann ok. Es ist ihre bewusste Entscheidung und haben sich Gedanken gemacht, was sie mit dem Bike machen wollen und warum sie dafür ein E-Bike wollen und kein anderes.

Die meisten lassen sich aber ein E-Bike vom Händler aufschwatzen. Die Gewinnmarge ist bei diesen Rädern um ein vielfaches höher. Die Ausstattung der E-Bikes ist teilweise wirklich grottig, für ein E-Bike mit guter Ausstattung zahlt man ein halbes Vermögen.
Dann wird hin und wieder eine Tour gemacht und prahlt damit, wie super so ein Rad ist, ohne überhaupt ins Schwitzen gekommen zu sein ;)

Bitte verstehe meinen Beitrag nicht als Kritik an dich persönlich, das ist mit Sicherheit nicht mein Anliegen.
Aber einfach zu schreiben, dass du JEDEM ein E-Bike empfehlen kannst und als einzigen Nachteil den Kettenverschleiß anzuführen, halte ich persönlich für falsch. Nimm mir das bitte nicht übel.

Übrigens, ich bin kein Fahrradmechaniker (mache aber dennoch sehr vieles an meinem Rad selber), aber ich gehe davon aus, dass der hohe Kettenverschleiß vor allem von den hohen Belastungen kommt. Diese sind bei einem Motor einfach um ein vielfaches höher und dazu kommt, dass viele E-Biker auch noch "schaltfaul" werden. Da wird ein hoher Gang drin gelassen und man tritt bißl dazu, der Rest macht der Motor. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sich die Kette viel schneller längt.
 
Die Kette ist nach ca. 800KM zu wechseln.....so ist das bei mir halt.
Ich hab das jetzt zum 2. Mal übersehen und wieder mußten Kettenkranz hinten und das vordere kleine
Kettenrad mitgetauscht werden.
Grund: die Kette dehnt sich und dadurch entstehen die genannten Folgeschäden. Leider.
Ich möchte zu den Kommentaren bemerken, daß ich mit meinem Bike sportlich orientiert fahre.
Lt. Pulsuhr mit Brustgurt bewege ich mich in einem Bereich von 130-145Puls....und an dem orientiere
ich mich. Mit Unterstützungsstufe 1 fahre ich 50%, mit Stufe 2 die restl. 50%.
Höher eigentlich nie.
Der Pulsbereich ist gut für Fettverbrennung und für die generelle Gesundheit.

Natürlich gibt es immer wieder ein Pro und Kontra bezügl. den E-Bikes.
Nur ich vertrete den einen Standpunkt:
jeder muß und soll das für sich tun, was ihm gut tut.
Ich fahre primär aus gesundheitl. Gründen und natürlich auch wegen der schönen Natur und Bergwelt.
Im Winter geh ich halt mit den Tourenski die Berge hinauf-ohne Strom:)
Bin auch ohne Strom die Berge hinauf gefahren, habe aber jetzt mit Strom nach einer
Tour genauso den Effekt der Erschöpfung und dem tollen Gefühl nach der warmen Dusche...:)
Was für mich auch ein Entscheidungsgrund für die E-Bikes war:
ich brauche weniger Regenerationszeit...d.h. im Urlaub kann ich jeden Tag einen 1000er fahren,
mit einem "normalen" Bike wäre das nicht mehr so einfach-geb ich mal offen zu.

Wegen Verboten etc.:
also in meiner Gegend (Kärnten/Osttirol) ist mir das noch nie passiert, das man irgendwo nicht mit dem Bike
fahren darf....im Gegenteil: die Skigebiete bauen nach und nach Biketrails in den jeweiligen Gebieten...
Ich denke, das dies eine Zukunft sein wird für den Tourismus.
P.S. ich fahr lieber selber mit dem Bike den Berg hinauf als wie mit der Gondel.
Vor 3 Wochen bin ich die Streif in Kitzbühel hinauf-im Anschluß auf den Pengelstein-
einfach herrlich!:)
 
Zum Kettentausch: Lasst euch von den Werkstätten nicht verarschen. Ja, Sie kann nach 800 km bereits verschlissen sein (gerade bei E-Bikes/ höhere Kräfte etc.). Aber solange da noch alles funktioniert (sprich die Kette nicht durchrutscht) kann man die Kombi Kette, Kassette und Ritzel weiter fahren bis eben das Durchrutschen beginnt. Dadurch lässt sich der Tausch teilweise um bis zu die doppelte Laufleistung herauszögern. Aber die Werkstätten verdienen hier natürlich gerne, frühzeitig, ihr Geld. Diesbezüglich sind E-Bikes ohnehin ein Goldgrube (Margen/ Hohe Anschaffungskosten/ Wartungsintervalle und -kosten etc.)

Tipp: Kettenlehre kaufen und es gar nicht erst soweit kommen lassen (den 10er sollte man als ambitionierter Radfahrer über haben).



Das man mit einem E-Bike auch sportlich unterwegs sein kann, steht ausser Frage. Aber das kann ich mit einer Motocrossmaschine auch. Muss ich das also? Nein. Aber wer das möchte, kann es aktuell. Welche Konsequenzen/ Regelmentierungen das in Zukunft mit sich bringen wird ist unklar. Aber das was kommt sicher. Hoffentlich allerdings ohne Auswirkungen für (UNS) "Biobiker". Tatsächlich wird die Realität aber anders aussehen :sauer:
 
Auf meinem MTB ist die Kette jetzt schon über 6 TKm drauf. Eher selten fliegt sie beim Gangwechsel schon mal vom vorderen Kettenblatt, aber ansonsten funktiert die Schaltung einwandfrei. Ist eine Shimano XT 3x9 mit Standardkomponenten, regelmässig gereinigt und geölt. Streng genommen haben die Probleme bei 5 TKm angefangen, da hatte ich dann schon mal über einen Wechsel von Kette, Kassette und Blättern nachgedacht. Auf einer Tour habe ich mal jemanden mit einer XTR getroffen, der hatte seine Kette auch schon bei deutlich unter 2 TKm wechseln müssen. Ist vielleicht ein Einzelfall, aber diese hochgezüchteten Teile sind halt auch nicht immer unbedingt robuster.
 
wallack schrieb:
Die Kette ist nach ca. 800KM zu wechseln.....so ist das bei mir halt.
Ich hab das jetzt zum 2. Mal übersehen und wieder mußten Kettenkranz hinten und das vordere kleine
Kettenrad mitgetauscht werden.
Grund: die Kette dehnt sich und dadurch entstehen die genannten Folgeschäden. Leider.
Ich möchte zu den Kommentaren bemerken, daß ich mit meinem Bike sportlich orientiert fahre.
Lt. Pulsuhr mit Brustgurt bewege ich mich in einem Bereich von 130-145Puls....und an dem orientiere
ich mich. Mit Unterstützungsstufe 1 fahre ich 50%, mit Stufe 2 die restl. 50%.
Höher eigentlich nie.
Der Pulsbereich ist gut für Fettverbrennung und für die generelle Gesundheit.

Natürlich gibt es immer wieder ein Pro und Kontra bezügl. den E-Bikes.
Nur ich vertrete den einen Standpunkt:
jeder muß und soll das für sich tun, was ihm gut tut.
Ich fahre primär aus gesundheitl. Gründen und natürlich auch wegen der schönen Natur und Bergwelt.
Im Winter geh ich halt mit den Tourenski die Berge hinauf-ohne Strom:)
Bin auch ohne Strom die Berge hinauf gefahren, habe aber jetzt mit Strom nach einer
Tour genauso den Effekt der Erschöpfung und dem tollen Gefühl nach der warmen Dusche...:)
Was für mich auch ein Entscheidungsgrund für die E-Bikes war:
ich brauche weniger Regenerationszeit...d.h. im Urlaub kann ich jeden Tag einen 1000er fahren,
mit einem "normalen" Bike wäre das nicht mehr so einfach-geb ich mal offen zu.

Wegen Verboten etc.:
also in meiner Gegend (Kärnten/Osttirol) ist mir das noch nie passiert, das man irgendwo nicht mit dem Bike
fahren darf....im Gegenteil: die Skigebiete bauen nach und nach Biketrails in den jeweiligen Gebieten...
Ich denke, das dies eine Zukunft sein wird für den Tourismus.
P.S. ich fahr lieber selber mit dem Bike den Berg hinauf als wie mit der Gondel.
Vor 3 Wochen bin ich die Streif in Kitzbühel hinauf-im Anschluß auf den Pengelstein-
einfach herrlich!:)

Ich fahre meinen Antrieb immer, bis es nicht mehr geht. D.h., bis es mir zu stark rattert und die Kette zum springen anfängt. Aber dann wechsel ich grundsätzlich das ganze Ritzelpaket, Kettenblätter und Kette. Ist meist so bei 3-4tsd km, aber ich fahre den Winter auch durch. Im Winter ist der Verschleiß extrem, im Sommer hält es sich in Grenzen. Hab es auch mal versucht, mit mehreren Ketten zu fahren und diese dann regelmäßig durch zu wechseln. Wurde ich aber nicht glücklich damit, weil es einfach immer etwas rattert, bis sich das ganze wieder eingefahren hat. Letztendlich komm ich auch nicht viel günstiger weg. Hab auch eine Kettenlehre und halte sie immer mal wieder rein, aber letztendlich fahre ich halt dann trotzdem weiter, bis alles durch ist. Dadurch, dass ich (noch) 2x10 fahre und alles selber mache, ist der Austausch auch relativ günstig.

Ich glaube dir auch, dass du eher sportlich unterwegs bist.
Aber trotzdem würde vom Körper her oft mehr gehen, als man denkt. Bei meiner Sportuntersuchung vor paar Monaten meinte der Arzt auch, ich solle mir mehr zutrauen und mehr belasten, obwohl mein Spitzenpuls schon bei 194 war. D.h., man hat oft das Gefühl, dass man bereits am Ende ist, aber oft ginge noch mehr und man macht lieber langsamer bzw. schaltet den Motor dazu, wenn man die Möglichkeit hat.
Letztendlich sieht man aber, wie stark sich die jeweiligen Personen anstrengen. Wenn an mir untrainierte am Berg vorbei ziehen und nicht mal schwitzen, obwohl bei mir alles klatsch nass ist, dann kann deren Anstrengung nicht sehr hoch sein.
Wenn du sagst, du gleichst mit dem E-Bike den "Leistungsverlust" durch Alter/Gesundheit aus und willst es nicht einfach so hinnehmen/akzeptieren, dass die Touren entsprechend kürzer ausfallen müssten, dann kann ich es ja noch nachvollziehen.
Viele nutzen es aber wie du auch geschrieben hast, damit die Touren viel länger werden. 1000hm/Tag bzw. Tour sind z.B. für viele kein großes Thema (ich trau mir so bis 1400-1500/Tag zu). Mit E-Bike wären dann 3-4000hm realistisch. Also die doppelte bis dreifache Strecke, was sich eben auch auf den Wegen bemerkbar macht.

Bzgl. Fahrverbote ist doch genau Kärnten das "Vorzeigebundesland", bei dem man nur mit dem Kopf schütteln kann. Wenn du behauptest, dass es dir noch nie passiert ist, dass du auf verbotenen Wegen gefahren bist, dann hast du entweder keine Ahnung über eure Rechtslage (https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12132163 https://www.upmove-mtb.eu/legal-biken/wir-wollen-legal-biken/983/ https://www.zeit.de/2018/35/mountainbiken-illegal-naturschutz-vermittlung https://www.profil.at/oesterreich/mountainbiker-jaeger-waldbesitzer-streit-10314066 usw.) oder du fährst nur auf Asphalt/öffentlichen Straßen. Das du noch keine Strafe kassiert hast heißt nicht, dass es legal war ;).

Und was du unter "Zukunft für den Tourismus" verstehst, sehen viele (wie auch ich) mit Graus! Da werden zig Lines in die Skihänge gebaut (dummerweise oft "gegen den Berg" und nicht mit dem Gelände gespielt), die meisten davon so langweilig und beliebig austauschbar. Alle zu Tode geshaped nur mit dem einen Ziel, die bösen Biker in die Ghettos zu verbannen und punktuell Geld zu verdienen. Das hat weder was mit Freiheit noch mit schöner Landschaft was zu tun. Das ist einfach nur stumpfer Konsum, bei dem nicht viele "Erinnerungen" hängen bleiben. Die Leute probieren die Bikeparks nacheinander aus, fahren die Lines, merken das es mit der Zeit langweilig wird und ziehen weiter oder suchen sich dann in Österreich die illegalen Wege. Muss man nur in anderen Foren etwas mitlesen oder sich mit den Radlern unterhalten.
Die Einheimischen, die dann nicht in/neben diesen "Bikeghettos" wohnen, sind die Verlierer, weil sie nicht mal schnell eine Tour in ihrer unmittelbaren Gegend machen dürfen (bzw. dürften). Zum Glück gibt es noch Urlaubsregionen, wo man auch als Biker willkommen ist und man keine Angst vor Strafen haben muss.
 
scratch schrieb:
....
Und was du unter "Zukunft für den Tourismus" verstehst, sehen viele (wie auch ich) mit Graus! Da werden zig Lines in die Skihänge gebaut (dummerweise oft "gegen den Berg" und nicht mit dem Gelände gespielt), die meisten davon so langweilig und beliebig austauschbar. Alle zu Tode geshaped .. Das ist einfach nur stumpfer Konsum, bei dem nicht viele "Erinnerungen" hängen bleiben. ...
Das von dir beschriebene Szenario entspricht ziemlich genau der seit Jahrzehnten voranschreitenden Entwicklung im Pistenskilauf und dürfte damit auch beim MTB durchaus die Zukunft sein.
 
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