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Richtige Skilänge und Bindung?

Carlos23

Großer Müggelberg (115m)
Hallo zusammen,

ich bräuchte mal eure Einschätzung.

Fahre aktuell einen Slalomski für den Pisteneinsatz und möchte mir einen neuen Allmountain Ski für Tiefschnee und Sulz zulegen.

Ausgesucht habe ich mir schon den Nordica Enforcer 93 18/19. Bin 180cm groß und wiege 76kg; Fahre (m.M. nach) sehr gut bei allen Bedingungen in allen Geländetypen. Tendenziell eher kurze Radien.

Welche Größe würdet ihr empfehlen (177cm oder 185 cm)?

Habe mir mal 2 günstigere Bindungen ausgesucht: Tyrolia AAAtack 13 Griwalk oder die Salomon Warden 11. Seht ihr da einen bedeutenden Unterschied? Welche Vorteile hätte eine teurere Bindung?

Ich habe mich in der Vergangenheit nie groß mit Bindungen befasst, daher bin ich in dieser Thematik relativ unbedarft. Habt ihr Tipps?

Danke vorab an alle
 
Hallo

Wenn Du den Ski wirklich nur für die Tiefschneetage brauchst, dann unbedingt den längeren nehmen (vlt. sogar einen etwas breiteren).

Bei der Bindung würde ich auf die mit dem höheren Z-Wert tendieren, so dass die Feder nicht zu fest angezogen werden muss.
 
Also ich kenne die beiden Bindungen nicht, würde aber vom Namen her eher zur Salomon tendieren. Wobei es stimmt, was tafaas mit dem Z-Wert sagt, bei deinem Fliegengewicht sollte 11 aber auch bei 180 noch passen, denn ich denke mal, für die Bindung auf 7 eingestellt. Wenn Du nicht unbedingt eine Aufstiegsbindung haben willst, wäre es mir egal, was für eine Bindung das ist, ich kaufe immer Bundles. Habe mal kurz geschaut und so was gefunden:

https://www.sport-conrad.com/produkte/salomon/qst-92-warden-13-demo.html

Top-Angebot scheint mir.

Ich stimme aber auch mit Tafaas überein, was er zu Allmountain-Skiern sagt, ich würde eher einen richtigen Powderski mit 100mm unter der Bindung nehmen. Dann hast Du den optimalen Spaß, wenn es powdert und sonst nimmst Du Deinen Slalom Ski. Der wäre ja jetzt irgendwie raus mit so einem Allmountain. Nachdem ja Powder auch nicht so oft vorkommt, hält so eine Tiefschneelatte auch ein paar Jahre. Fahre meinen jetzt fünf Jahre und "da fehlt si nix".
 
Ich fahre im Alltag mit gut 102mm unter dem Schuh, meine Powderlatten haben 130.

Mit der Tyrolia Attack 13 bin ich jetzt dreißig, vierzig Tage unterwegs und kann nichts Schlechtes sagen. Bisher keine Fehlauslösungen, ist einmal aufgegangen und das war vertretbar. Ist eine knackige Bindung, die recht easy auf eine andere Sohlenlänge eingestellt werden kann. Zur Salomon kann ich nichts beitragen.

Richtig breite Ski sind auf Skipisten eher deplatziert, außerdem gewöhnungsbedürftig und es dauert eine Weile bis es funzt, lass Dich nicht entmutigen.

w.
 
Ja in den Powder-Pornos auf Youtube sieht man egal auf welchem Gelände immer nur noch die breiten Latten. In der Praxis sehe ich aber auf der Piste kaum Leute, die mit breiten Skiern zurecht kommen. Wenn es dann auch noch etwas anzieht und vereist ist, dann wird von den meisten abgebrochen. Schon verruckt irgendwie....
 
Irgendwann hat man den Skifahrern erzählt, man müsse bei Freeridelatten die Kanten stark abhängen. Damit hat man aber auf Eis keinen guten Halt. Meine breiten Bretter werden wie normale Pistenski präpariert. Das Material ist heute so gut (torsionssteif, gedämpft), dass man auch mit breiten Ski gut auf normalen und harten Pisten zurechtkommen kann. Kar sind schmale und harte Ski dort im Vorteil. Die werden aber meist im Massenservice dermassen verhunzt, dass sie ihren Vorteil sowieso nie ausspielen können.

Für Freeride Ski würde ich eher zu einer Drehteller Bindung greifen, z.B. Look Pivot. Die beeinflusst den Flex kaum und bietet wohl mehr Schutz vor Verletzungen.
 
NeusserGletscher schrieb:
Für Freeride Ski würde ich eher zu einer Drehteller Bindung greifen, z.B. Look Pivot. Die beeinflusst den Flex kaum und bietet wohl mehr Schutz vor Verletzungen.
Mit solchen Aussagen wäre ich ein bisschen vorsichtiger. :wink:

Eine Drehtellerbindung sollte Fehlauslösungen bei grossen Cliffdrops oder Kicker-Sprüngen verhindern, daher wurden die alten Pivot Bindungen von den Pro-Fahrern nach wie vor bevorzugt und schliesslich von den Herstellern wieder ins Sortiment aufgenommen. Für den Consumerbereich gibt es aber genügend Alternativen, welche für den benötigten Einsatzbereich völlig ausreichend sind.
 
Das Konzept der Pivot ist okay, allerdings lässt die Materialqualität der letzten Jahre jede Menge Luft nach oben.

3 von 4 Schrott, echt krass..

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ich habe noch eine alte R. deren Ring ist mal locker doppelt so fett, der wird nie reißen. Wird aber glaub ich gar nicht mehr gebaut.

sry 4 ot

w.
 
Ist aber an beiden gerissenen Stellen auch selten dämlich konstruiert. Da hat jemand in Konstruktionslehre nicht aufgepasst. Hast Du nicht mal versucht zu reklamieren? Die Unterteile kann man AFAIK auch einzeln beziehen.
 
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