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Dolomiten 12.-19.1.19 verlängert bis 20.1.19

12.1.18: Gitschberg-Jochtal / Plose
Den Auftakt unserer 8tägigen Dolomitenferien machen wir im für meinen Lebenspartner neuen Skigebiet Gitschberg-Jochtal, das ich vor rund einem Monat zusammen mit Graubündenfan kennen- und schätzen gelernt habe.
Es ist unser gemeinsamer vierter Urlaub in den Dolomiten. Seit mein Lebenspartner einen neuen Job hat und nicht mehr auf die Betriebsferien Rücksicht nehmen muss, können wir unabhängig von der Fasnacht planen. Letztes Jahr war es uns aber selbst Ende Januar zu voll, sodass wir entschieden, zwei Wochen früher zu kommen. Nachdem wir 2015, 2016 und 2018 unser Hotel in La Villa hatten, sind wir dieses Mal auf dem Sellajoch stationiert. Darum bietet sich dieses Skigebiet auf der Anreise geradezu an.

Der Auftakt gelingt perfekt: Wir sind 40min zu früh in Vals, hatten wir doch mit etwas schwierigeren Strassenverhältnissen nördlich des Brenners gerechnet. Genialerweise öffnete die Bahn aber 30min zu früh, ...
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sodass wir kurz nach 8 Uhr schon an der lustigen Happy-Snow-Kanone vorbeifahren können.
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Die rote Piste ist perfekt!
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Die schwarze Talabfahrt gehört wohl auch zu den knackigen der Dolos.
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Edit 10.00 Uhr:
Auch die Autobahn am Hinterberg ist super. Wir sehen fast zu unserem Hotel am Fusse des Sassolungo:
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Der lahme und windige Lift am Steinmandl ist nichts für uns, aber die Aussicht zur Plose und nach Sterzing nett:
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Die Jöchl-Piste ist ebenfalls nett steil:
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Edit 10.45 Uhr:
Nun also auf die andere Seite:
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Wieso die Talabfahrt nach Meransen rot gekennzeichnet ist? Ziehweg total, aber irgendwie noch hübsch.
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Über grüne Wiesen geht es wieder hoch. Schon krass, wenn man bedenkt, dass nicht viel weiter nördlich ein Schneechaos mit immer noch über 100 gesperrten Strassenabschnitten herrscht.
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Edit 12.30 Uhr:
Hübsche Wolkenformation...
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...und ein tolles Panorama am Gitschberg.
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Erinnerungen an Frankreich-Schrott:
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Auf dem Gitsch:
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Man erkennt sogar die Talabfahrt nach Percha:
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Edit 14.15:
Die 35min Autofahrt zur Plose haben sich mehr als gelohnt! Die Trametsch ist ja wieder mal eine Talabfahrt vom Feinsten! Vulcano-like. Und griffig perfekt. Wahnsinn! Neuland für uns beide.
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Edit 15.45 Uhr:
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Das zweite Mal Trametsch machen wir von der Bergstation der 4KSB Schönboden aus. Nützt aber nichts.
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Weiter geht’s. Hier hat es noch weniger Schnee. Und 2/3 der Pisten sind noch geschlossen. Haben die ein Wasserproblem?
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Pfannspitze. 2500m und quasi kein Schnee.
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Wenn ich nicht irre, ist das im Hintergrund der Heiligkreuzkofel und rechts davon der Sassonger?
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Und das sind die Cir-Spitzen mit dem Sassolungo im Hintergrund?
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Dreijährig ist diese hübsche EUB.
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Dafür sind die nächsten zwei Rostlauben nichts wert:
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Geringer Platzbedarf:
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Easy Carving am Schönbodensessel:
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Die Palmschoss-Piste ist auch genial! Wie eine Weltcupabfahrt mit natürlichen Torstangen ;-)
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Die Sessel-Geschwindigkeit aber zum Verzweifeln:
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Edit 16.30 Uhr:
Nach 3x Palmschloss gehen sich noch 2x Talabfahrt aus. Kurz vor 16.30 Uhr nochmal hoch. Und in der Hütte da gibt’s nachher noch ein wohlverdientes Radler (ohne Schnaps dazu...)
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Was für ein perfekter Auftakt in diese Ferienwoche! Wir sind rundum zufrieden und freuen uns nun auf das anscheinden tolle Hotel am Fusse des Langkofels.
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Wie gut man schläft, hängt bei mir (Flachländer) immer vom Aktivitätslevel am Tag ab: Im Sommer hab ich auf dem Rifugio Quintino Sella am Mon Viso auf 2640 Meter nach schönen Wanderungen herrlich geschlafen. Aber klar, obwohl es bei mir nicht von der Gewöhnung abhängt ist jeder verschieden. Vielleicht kannst du Sicht ja langsam rantasten: Neustift oder Galtür liegen ja auch schon über 1500 Metern, da mal übernachten und dann mit den Unterkünften im Skigebiet bei der Höhe langsam steigern: Dann solltest du bis mindestens 2400 Metern überhaupt keine Probleme bekommen.
 
wenn man die Bilder sieht, ist es ein Jammer das dieses tolle Skigebiet bisher so wenig Naturschnee abbekommen hat..
Auf der anderen Seite sind wir seit 6 Jahren immer Mitte Dezember in Colfosco beim Weltcup Wochenende, und sie schaffen es immer die Sella Ronda, bereits zu diesem Zeitpunkt in einen perfekten Zustand zu bekommen. Dieses Jahr einmal mehr mit 100 % Kunstschnee... Im Vergleich dazu, hat sich auf der Alpennordseite im gesamten Arlberggebiet zu diesem Zeitpunkt noch kein einziger Lift bewegt.. :D
Ich kenne kein anderes Skigebiet, in welchem man die Beschneiung in diesen Dimensionen so perfekt hinbekommt... :D
Aber die Italiener machen das, und optimieren es von einem Jahr ums andere und man könnte fast meinen, das der Kunstschnee in Italien erfunden wurde, wie der Capuccino... dieser schmeckt auch in Italien immer am Besten.. :D
und es wird sicherlich auch wieder Winter geben, dann wird es dort wieder so ausschauen wie auf dem Bild unten.. :D
Schönen Urlaub noch in Bella Italia
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Über Nacht hat es wohl 5-15 cm geschneit. Sorgt sicher für eine gute Optik, aber auch noch bessere Bedingungen.


Gruß!
der Joe
 
KuT schrieb:
Cir-Spitzen = Geislergruppe

Auch von mir vielen Dank für die tollen Dolomitenberichte. Wir sind ab 16.02. in Wolkenstein und hoffen noch auf bisserl mehr Naturschnee, denn auch
für uns spielt die Optik doch eine grosse Rolle ;-)

Die Cir Spitzen sind nicht gleich mit der Geislergruppe. Das sind unterschiedliche Spitzen, die Geislergruppe ist von der Grödnerseite durch Col Raiser und Seceda zu erreichen. Die Cirspitzen liegen direkt oberhalb der Bergstation Dantercepies also am Grödnerjoch !

LG
 
14.1.18: Sellaronda orange bis Heiligkreuz und Pralongia
Gestartet sind wir heute eigentlich mit dem Ziel, an den Kronplatz zu fahren. Doch es kam anders:
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Die Paprika am Piz Sella ist top, wir handeln uns schon mal Verspätung auf die Marschtabelle ein:
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Die 3 am Ciampinoi dann aber enttäuschend, weil die 10cm Neuschnee nicht frisch präpariert wurden.
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Die nächste Verspätung handeln wir uns am Dantercepies ein: Die rote ist heute derart rasergenial, dass wir sie zwei Mal fahren müssen. Erst danach geht es weiter Richtung Borest. Der Neuschnee hier hat wenig genützt. Entlang der Frara hat es nach wie vor viele Eisplatten.
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Wir beide bräuchten keinen Naturschnee. Der Kunstschnee ist besser als was Frau Holle kann. Aber optisch hat das natürlich schon was.
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Auf dem Weg zum Bus nach Piculin entscheiden wir, dass die hochgerechneten verbleibenden 1 1/2 Stunden am Kronplatz zu wenig Zeit sind, sodass wir stattdessen nach Santa Croce fahren.
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Der obere Teil wie immer irgendwie süss:
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Wir sind aber zu faul, um hochzulaufen:
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...der unterer Durchaus rassig zu fahren. Vor allem, weil hier im Gegensatz zum blauen Meer alles frisch präpariert ist. Mir ist schon öfters aufgefallen, dass sie in La Villa etwas faul in Sachen Präparation nach Neuschnee sind.
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Ein Schiff auf der Piste:
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Die rote am Piz la Ila ist leider auch nicht frisch und ein entsprechendes Geholper.
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Unsere dreimaliges Hotel. Schon noch eine Klasse besser als das Passo Sella Resort:
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Pista del Sole wenigstens mit (wieder) etwas Sonne:
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Auf dem Cherz:
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Die schwarze am Burz:
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Danach verbringen wir fast zwei Stunden in Arabba auf den drei schwarzen Pisten Sourasas, Fodoma und Ornella. Trotz mittlerweile schlechtem Wetter ist hier die Bodensicht durchwegs gut, die Pisten sind top griffig und ohne lästigen Neuschnee und vor allem komplett leer. Man kann es richtig schön krachen lassen! Wir können uns kaum trennen, obwohl es bei dem Wind und der entsprechenden Warnungen ein Spiel mit dem Feuer ist. Lezuo ist ein Wackelkandidat, aber notfalls könnte man ja noch über den Pordoi-Pass laufen und den Schlepper nehmen. Und auch am Sellapass wäre der nötige Fussmarsch, wenn die beiden Sessel kapitulieren, recht erträglich.
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Gegen 15.30 Uhr haben wir dann aber doch das Gefühl, den Heimweg antreten zu müssen. Die Fodom-EUB mag ich natürlich. Und Lezuo hält durch und wir sitzen jetzt drauf:
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ski-chrigel schrieb:
14.1.18: Sellaronda orange bis Heiligkreuz und Pralongia

Wir beide bräuchten keinen Naturschnee. Der Kunstschnee ist besser als was Frau Holle kann. Aber optisch hat das natürlich schon was.

100 % Zustimmung ! :bindafür:


ski-chrigel schrieb:
14.1.18: Sellaronda orange bis Heiligkreuz und Pralongia
Lezuo ist ein Wackelkandidat, aber notfalls könnte man ja noch über den Pordoi-Pass laufen und den Schlepper nehmen. Und auch am Sellapass wäre der nötige Fussmarsch, wenn die beiden Sessel kapitulieren, recht erträglich.

Mir ist aufgefallen, dass Du in Deinen Berichten schon mehrmals den Lezuo als Wackelkandidaten bei starkem Wind bezeichnet hast und kann das irgendwie nicht nachvollziehen. In den ganzen 20 Jahren in denen wir jetzt dort schon skifahren ist der noch kein einziges Mal wegen Windes ausgefallen. Hast Du da einschlägige negative Erfahrungen gemacht?

Was ich richtig ärgerlich finde: da haben sie letztes Jahr am längeren der beiden Sessellifte am Sellajoch die Hauben weggemacht, so dass es oft saukalt ist, und der läuft bei Wind trotzdem nicht öfters oder länger als vorher. Warum dann diese Aktion? :fluchen:
 
Lezuo war bei meinem dreitätigen Dezember-Besuch an einem Tag wegen Wind komplett geschlossen, an einem während mehrerer Stunden zu. Meist einhergehend mit Bec Carré.
Dasselbe ist uns schon vor drei Jahren passiert, als wir umkehren mussten, während sonst alle Lifte liefen.
Und heute Morgen war er ebenfalls geschlossen.
Da darf man glaube ich durchaus von einem Wackelkandidat sprechen. Immer wenn die orange Runde geschlossen ist, liegt es am Lezuo oder am Grohmann. Wobei ich es beim Grohmann absolut nicht verstehe, dort scheint es mir mehr am Wille als am Können zu liegen. Ein fixer 4er müsste vieles ertragen. Aber der Lezuo liegt bei Nordwind sehr ungünstig quer zum Wind an der Bergstation.

Dass 5Ditte keine Hauben mehr hat, habe ich vor einem Jahr schon bemängelt. Unverständlich, weil es ja eben noch den Grohmann gibt.
 
Na da gibt es jetzt 2 Möglichkeiten: Entweder Du hast bisher großes Pech gehabt, oder wir unwahrscheinliches Dusel :biggrin:

Denn wie gesagt, bisher hatten wir noch nie einen Ausfall des Lezuo wegen des Windes. Aber nach Deinen Erfahrungen kann man ihn natürlich als Wackelkandidaten bezeichnen. Dann hoffe ich aber jetzt einfach mal, das bleibt bei uns so und Euch wünsche ich natürlich, dass es zukünftig besser läuft.

Bezüglich der Einschätzung, dass es am Grohmann mehr am Wille als am Können liegt haben wir gehört, dass die Lifte zwischenzeitlich automatisch abschalten wenn der Wind zu stark sei und das nur noch begrenzt vom Personal gesteuert werden kann. Letzte Woche stand er angeblich 30 Minuten fast voll besetzt. Bei - 10 Grad und kälter und starkem Wind ein mehr als zweifelhaftes Vergnügen, das man niemanden wirklich wünscht.

Ich kann mir die fehlende manuelle Beeinflussung zwar schwer vorstellen, kenne mich da aber kaum aus. Vielleicht weiß ja irgend jemand da besser Bescheid.
 
Vielleicht liegt es daran, dass es schon lange nicht mehr solch ausgeprägte Nordlagen gab. Nicht umsonst hat es auf der Alpennordseite so viel Schnee. Und im Dezember sind wir ja hierher geflüchtet wegen der Nordlage, die den ersten richtigen Schnee im Tirol brachte.

Wenn bei Euch die Sellaronda gesperrt war, an welchen Liften lag es dann? Oder gab es das generell nicht bei Euch?
 
beatle schrieb:
Ich weiß, dass die Südtiroler hervorragende Pisten zaubern ohne Naturschnee...
Mir reicht das nicht zum Skifahren...

Wetter kann niemand planen, ich kann mich an meine ersten Skiurlaube Ende der 90er im Zillertal erinnern, da lag 3 Jahre in Folge im Februar nie Schnee im Tal, da wurde es erst hinter der letzten Kurve vor Hochfügen weiß - das war auf 1300m ... . Ich hatte mir damals, als Kind, die Winter in Österreich auch anders vorgestellt. Sicherlich sind verschneite Landschaften ein Traum, aber man kann es halt nicht planen. Es gab auch schon Jahre da war Südtirol bevorteilt vom Schnee - da war in den Nordalpen nix los.
Da Südtirol generell viel Niederschlagsärmer ist als wie die Gebiete im Nordtirol ist man halt auf guten Kunstschnee angewiesen und das können die Italiener definitiv.

Ich hoffe, das bis meinen Urlaub Anfang Februar in den Dolomiten auch noch etwas Schnee nachkommt. Gerade die Gebiete am Lagazoi, 5Torrie und Cortina brauchen genug Naturschnee. Und wenn ich mir die Bilder vom Skiurlaub vor 2 Jahren ansehe, wo wirklich nur auf Schneebändern gefahren werden konnte - macht es sicherlich nicht ganz soviel Spaß als wenn zumindest alles angezuckert ist.
 
ski-chrigel schrieb:
Meist einhergehend mit Bec Carré.
Äh moment... Du meinst Sass Becé oder? :lach:

Da sieht man mal wieder wie genial Tage mit optisch nicht ganz perfektem Wetter sein können!
 
:oops: :oops: :oops:
Ups, Bec Carré in Valtournenche kann zwar auch Probleme mit dem Nordwind haben, aber dass dessen Schliessung mit Lezuo korreliert, wäre mir noch nicht aufgefallen ;-)
 
ski-chrigel schrieb:
Wenn bei Euch die Sellaronda gesperrt war, an welchen Liften lag es dann? Oder gab es das generell nicht bei Euch?

Also in der letzten Woche (07. - 12.01.) war die Sella Ronda nicht gesperrt, aber es gab am Donnerstag den ganzen Tag Windwarnungen und ein Liftmitfahrer berichtete mir am Freitag, dass der Grohmann-Sessellift etwa gegen 15 Uhr kurzzeitig abgeschaltet war und sie zu Fuß gegangen wären. Eine diesbezügliche Warnung haben wir aber nicht mitbekommen, wären sonst sicher in Corvara umgedreht. Als wir dann um 16 Uhr dort waren lief der Lift wieder, allerdings gefühlt noch langsamer als sonst.

Und am Sonntag, 06.01., wäre die Sella Ronda geschlossen gewesen, ursächlich aber bei der orangen Runde nicht die Sessellifte am Sellajoch, sondern die EUB Pradel-Rodella.
 
15.1.19: Carezza & San Pellegrino
5x Enttäuschung, 1x Glücksmoment
Eigentlich ist es ja doof, ins Auto zu steigen, wenn man in einem Hotel auf 2180m mit ski-in, ski-out wohnt. Aber unseren Plan, Carezza via Ciampac-Buffaure und dann per Bus zum Karrerpass kennenzulernen, zerschlug sich schon vor Monaten bei der Vorbereitung unserer möglichen Touren: Der Busfahrplan der Linie 180 ist derart dünn und doof, dass sich das nicht wirklich ausgeht. Dann halt mit dem Auto. Aber weil uns Carezza zu klein für einen ganzen Tag ist, in Kombination mit einem anderen, idealerweise mit San Pellegrino, da wir die Alpe Lusia schon letztes Jahr kennengelernt haben.

Als beim Frühstück der Sassolungo auch noch in so schönes Licht gerückt wurde, fiel es uns noch schwerer, ins Auto zu sitzen:
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Vor einem Jahr fragte ich hier, was sich für uns mehr lohne, Latemar oder Carezza. Nun weiss ich auch wieso uns Latemar, das wir dann ebenfalls letztes Jahr besuchten, geraten wurde: Carezza ist für uns die erste Enttäuschung des Tages. Viel zu flach, viel zu langweilig. Gestartet sind wir aber gut mit Pra di Tori, sehr schöne Piste:
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Dann aber ging das Flachzeug an der Hubertus EUB los. Unglaublich, was der Sturm Ende Oktober hier angerichtet hat:
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Am Paolina bläst der Nordwind noch heftig, der obere Hang ist supergut, danach folgt aber wieder viel Fläche:
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Auch am Franzin ist es ultraflach. Erinnerungen an die Seiser Alm, die wir seither (auch) immer meiden, werden wach. Dafür eine idyllische Winterstimmung.
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Bei der Moseralm hat es den ganzen Hang gerodet:
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Der kurze Moseralm-Tellerlift:
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Oben am Tschein hat man einen herrlichen Ausblick:
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Was an der Talabfahrt nach Welschhofen rot sein soll, erschliesst sich mir nicht. Aber immerhin hat man meistens etwas Tempo.
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Früher war dies eine Waldbahn:
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Dann die zweite Enttäuschung: König Laurin wegen Wind geschlossen:
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Mit dem Franzin und dem mittlerweile geöffneten Rosengarten geht es zurück:
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Als wir gegen 11 Uhr den Status der Lifte in San Pellegrino checken, kommt fast die dritte Enttäuschung: Col Margherita wegen Wind geschlossen. Dann halt doch nach Latemar?
Zum Schluss brauchen wir nochmal etwas Steilheit:
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Während der Fahrt nach Vigo dann aber genau rechtzeitig die Erleichterung, die PB Col Margherita wird nun als offen gemeldet. Hoffentlich stimmt es auch, den König Laurin war auch den ganzen Morgen auf grün. In der Hoffnung, dass dann auch noch die Lifte nach Falcade öffenen, wagen wir es und treffen um 12.30 Uhr wie ursprünglich geplant am Costabella ein.
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Irgendwie erinnert mich diese Talseite an Kühtai.
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Die Pisten hier sind die schlechtesten unserer bisherigen Dolomitenferien: oft hart, abgeblasen, eisig oder knollig:
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...oder gänzlich ohne Schnee.
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Dann aber der Glücksmoment, als wir vom Cima Uomo zum Col Margherita rüberschauen: Lago Cavia ist in Betrieb!
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Also geht’s runter zur PB.
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Doch die nächste Enttäuschung lässt nicht lange auf sich warten: Die schwarze Piste am Col Margherita ist für irgend so ein zweitklassiges Rennen gesperrt.
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Die rote ist zwar auch nicht übel, doch halt schon nicht dasselbe und arg knollig:
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Am Laresei, Blick zur Civetta, das wir möglicherweise morgen auf der Gebirgsjägertour besuchen:
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Sind das die Zirocole?
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Die Talabfahrt nach Falcede macht Spass, auch wenn sie seeeeehr hart ist:
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Fachwelt? :lol: :gruebel:
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Die Piste am Saline ist zwar etwas knollig, aber gut zu fahren:
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Damit wir auf dem Heimweg noch Zeit für die tolle Talabfahrt in Moena haben, machen wir uns auf den Rückweg:
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Wie kompliziert wäre es eigentlich, Alpe Lusia mit San Pellegrino zu verbinden?
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Eislaufen?
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Nochmal die Enttäuschung Nummer 4 festgehalten:
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Der Blick vom Col Margherita ist toll:
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Dann die vierte Enttäuschung: Um 16.03 Uhr stehen wir am Drehkreuz der Valbona EUB, doch der Mitarbeiter will uns nicht mehr einsteigen lassen. 16 Uhr sei Betriebsschluss und an seiner Tafel ist das .30 mit einem Papier überklebt. Geht ja gar nicht sowas:
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Dafür gibt es auf der Rückfahrt noch einen schönen Blick auf die Sellagruppe mit Mond:
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Bevor wir wieder uns tolles Hotel mit car-out, car-in ;-) erreichen.
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Das war ein toller Tag mit zwei für uns beide neuen Skigebieten, doch mindestens zwei der fünf Enttäuschungen hätten nicht sein müssen und trüben den Rückblick etwas.
 
Vielen Dank für Deine tolle Berichte. Für mich als noch Anfänger wäre Carezza bestimmt ein Genuss. :mrgreen:

Aber wir fahren jetzt erst einmal am 26.01. nach Wildkogel.

Letztes Jahr waren wir in Alta Badia und wir sind meist vom Piz Sorrega gefahren.

LG Ivonne
 
Das hatte ich bereits letzte Saison vermutet dass euch Carezza nicht überzeugen könnte. Ist halt ein Gebiet für ein paar gemühtliche Stunden. Den ganzen Tag wäre es dort deutlich zu klein.
Dass dann aber auch noch König Laurin mit den besten Pisten geschlossen war, ist schon sehr schade. :naja:
Zur Verbindung Alpe Lusia mit Pellegrino wollte man schon mal einen Skiweg errichtet. Auch über eine Verbindungsbahn wurde diskutiert, aber alles nichts konkretes.
Da wird wohl erster die Bahn von Moena nach Ronchi gebaut.
 
Dann warst Du es, der uns Latemar statt Carezza letztes Jahr geraten hatte? Ich wusste nicht mehr, wer es war und war zu faul um Nachzuschauen. Aber in jedem Fall ein Volltreffer. Latemar gefiel uns gut und steht für die Rückreise am Samstag über Milano noch zur Debatte. Aber Carezza sah dafür schön winterlich aus und war wie oft gelesen wirklich sehr leer. San Pellegrino war mehr los, aber auch nicht wirklich viel.

Mein 10jähriger Sohn war im Sommer mit seiner Mutter auf dem König Laurin und meinte, ich müsse da auch mal hin. Der Lift sei fürchterlich lang und langsam. Hat nun leider doch nicht geklappt.
 
Hab mir auch gedacht dass Carezza für dich nichts ist - mir hat es dort überhaupt nicht getaugt - zu flach (statt leerer als in anderen Gebieten am selben Tag eher voller) - zu wenig Pistenfläche vs Liftkapazität auf den wenigen anspruchsvolleren Pisten, und König Laurin halt kalt/lahm. Latemar ist viel netter (ich bevorzuge aber San Pellegrino - und da natürlich halt auch alle Pisten am Col Margherita bzw den Falcade Bereich). Vor allem war es bei meinem Besuch in San Pellegrino leerer als in anderen Dolomiti Superski Gebieten.

Ist halt Schade wenn am Col Margherita nicht alle Pisten auf sind. Selbst wenn die Gondel Dauertakt fährt - dass braucht bis weit in den Nachmittag bis da die Pisten nicht mehr sehr gut sind (wenn alle offen, kalt und guter Schnee). Ich persönlich finde aber auch den besten Kanonenschnee klar schlechter als komptakten Pulverschnee - leider wird ja heutzutage selbst bei Schneechaos und Unmengen Schnee noch beschneit...
 
16.1.19: Gebirgsjägertour ab Sellapass
Mit einem Frühstück bei dieser Aussicht muss der Tag ja super werden:
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Kurze Zeit später schnallen wir die Skier an:
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Heute machen wir nach 2015 und 2018 unsere dritte Gebirgsjägertour, erstmals aber nicht von La Villa,sondern vom Sellapass aus, was einen doch recht sportlichen Zeitplan bedeutet. Umso besser, dass unser Hauslift 3min früher startet:
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Die Schneekanone vor unserem Zimmer surrte die ganze Nacht, aber dafür sieht das dann am Morgen wunderbar aus:
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Edit 9.30 Uhr:
Auf direktem Wege Richtung Arabba:
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Obwohl es sich am Sass Becé, Alpenrose und Carpazza bereits staute - unglaublich viel und früh was los - ist die Kolonne am Sass de la Veglia um 9.30 Uhr glücklicherweise noch kurz:
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Edit 10.30 Uhr:
Da wir gut vorangekommen sind und rund 10min vor unserer Marschtabelle sind, gibt’s noch eine Wiederholungsfahrt am klapprigen Padon 2:
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Die Pisten am Padon hat sehr wenig Schnee, eibige Grasbüschel und Steine. Und im Tal liegt 0 Naturschnee.
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Wie schon letztes Mal kaufen wir unser Busticket vergünstigt und schnell am Padon-Sessel und steigen auch dort als einzige planmässig um 10.07 Uhr ein. Die grosse Masse kommt dann in Malga Ciapela dazu, wo das Boarding ewig dauert, bis alle ihr Ticket gekauft haben und Sitzplätze hat es auch viel zu wenig. Unglaublich, dass das über all die Jahre nie verbessert wird:
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Der Fahrplan für diesen Bus war übrigens sehr schwierig zu finden. Auf der italienischen Seite von dolomitisuperski war nur der Fahrplan bis 6.1. (jetzt ist Zwischensaison mit einem ausgedünnten Fahrplan), auf der englischen und deutschen Homepage gar keiner. Mit Mühe und langem Suchen habe ich ihn dann auf der Seite des Busbetreibers gefunden. Gleichzeitig habe ich dolomitisuperski ein Mail geschickt. Und siehe da, seit heute ist der aktuelle Fahrplan in allen Sprachen zu finden.
Unterwegs nach Alleghe liegen vielerorts auch ganze Wälder am Boden:
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Edit 12.30 Uhr:
Wie immer ist die Zeit in Civetta zu kurz, heute erst recht. Trotzdem wollen wir bis Zoldo, um die coole 38 zu fahren. Also geht’s direkt an der schattigen Mittelstation vorbei...
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...zur wieder leeren und griffigen 38:
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Civetta hat null Naturschnee. Sie haben auch vorgestern nichts erhalten. Viele Pisten sind geschlossen. Aber die, die offen sind, sind perfekt. Besser wie jeder Naturschnee ;-)
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Rückweg über Palafavera:
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Wir waren uns bewusst, als wir uns für diese Tour entschieden, dass wir damit nicht einen Tag mit andauernd tollen Pisten haben werden, sondern viele Ziehweg und Verbindungspisten fahren. Da wir in den acht Tagen insgesamt aber sicher nicht zu kurz kommen, fahren wir heute mit dem Credo „die Reise ist das Ziel“ und geniessen die wenigen rasanten Abfahrten umso mehr.
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Eine davon ist die Talabfahrt nach Alleghe:
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Uiuiui... Mein Zeitplan ist seeeeeehr sportlich: Wir kommen um 12.11 Uhr auf dem Col Fioret an und der Bus fährt um 12.15 Uhr. Jetzt heisst es mit Vollgas die Salere runter. Zum Glück ist auch die total leer und perfekt präpariert, sodass wir das nötige Tempo fahren können und den Bus wenige Sekunden vor Abfahrt erreichen. Ufff.
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Entspannen können wir uns ja jetzt im Bus und auf der nächsten Klapperkiste.

Edit 14.45 Uhr:
Ich hätte noch einen Verbesserungsvorschlag: Von Pescul aus eine EUB mit Zwischenstation in Fedare. Diese Busfahrt da hoch ist schon etwas mühsam und diese Rostlaube wäre auch gleich ersetzt:
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Die Pisten der Super-8 sind wie immer superschön und komplett leer. Und mit etwas Naturschnee!
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Cinque Torri
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Nochmal runter:
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Blick zum Civetta...
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...und zum Marmolada:
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Mein Lieblingssessel in den Dolomiten, nachdem es den Schartenlift in Cortina nicht mehr gibt:
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Weiter Richtung Lagazuoi:
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Eigentlich dürfte die Gebirgsjägertour nicht als offen gemeldet sein, weil die Piste zum Falzaregopass gesperrt ist. Dank etwas Naturschnee geht es aber recht gut und ohne Feindkontakt. Und sogar markiert ist sie. Gesperrt à la Itialianità...
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Lagazuoi:
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Seit wann ist sie eigentlich komplett beschneit? Früher war sie doch jeweils in schneearmen Wintern wie dieser geschlossen.
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Und dann mit den Rössli:
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Edit 15.45 Uhr:
Wann wird dieser Flaschenhals-Krüppel Sodlisia endlich mal ersetzt? Am Geld kanns ja wohl nicht liegen. Von einem Januarloch ist auf der Sellaronda jedenfalls nichts zu spüren. In unserem Hotel, mit nur 13 Gästen aber übrigens schon. Das ist äusserst angenehm.
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Auf de Liftkette zum Dantercepies:
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Ziel in Sicht:
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Val Gardena:
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Unser Vorsprung auf die Marschtabelle vergrössert sich zunehmend, sodass wir noch einen Abstecher zur DSB Val einlegen. Die schwarze am Dantercepies ist noch ganz ok. Kaum entfernt man sich von der Ronda, ist die Piste nicht nur ok, sondern perfekt!
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Edit 16.25 Uhr:
Ein krasser Unterschied: Der Tragödiehang am Ciampinoi fürchterlich...
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...und die Paprika, die nicht auf der eigentlichen Sellaronda liegt, perfekt wie am frühen Morgen.
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Nun sitzen wir auf dem letzten Lift. Die Marschtabelle hat perfekt funktioniert und sogar einige Zusatzlifte zugelassen:
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Was für ein genialer Tag! Was für eine geniale weite Tour. Was für tolle Erlebnisse! Und wieder mal der Beweis, dass uns die Dolomiten weiiiit besser gefallen als die Trois Vallées...

Korrektur 16.45 Uhr:
Da wir um 8.42 Uhr die ersten Gäste auf dem Sasso Levante waren, wollten wir es uns nicht entgehen lassen, um 16.29 Uhr die letzten zu sein :-)
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