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Alpiner Skiweltcup 2018/19

Ich habe das Gefühl, dass vor allem im Training mehr Kreuzbandrisse gibt, weniger im Rennen. Das gilt vor allem für den Riesenslalom. Liegt das eventuell daran, dass Trainingspisten in der Regel nicht so eisig sind wie Rennpisten im Weltcup ?
 
Das ist auch meine Vermutung.
Material und Mensch sind unverändert, die Piste aber anders (obwohl auch im Training meistens vereist wird, aber natürlich nicht so zeitintensiv wie bei Weltcuprennen).

Oder vielleicht liegts doch daran, dass es „nur“ Training ist und man dann doch etwas entspannter fährt wie bei nem Rennen und dann passierts.
 
Hase1303 schrieb:
Anna Veith leider auch wieder ein Kreuzbandriß
8O
Oweh, hoffentlich bedeutet das nicht das Aus für ihre Karriere. Sie wird ja dieses Jahr auch schon 30.
Nachdem sie sich nach ihrer schweren Verletzung im Herbst 2015 und mehreren Operationen wieder mühsam an die Spitze herangekämpft hat, ist dies sicher ein herber Rückschlag.
Tut mir für sie sehr leid. Anna Veith ist, wie ich finde, eine der technisch besten Skirennfahrerinnen.
 
Bei Hirscher bin ich mehr und mehr überzeugt, dass er im ersten Durchgang absichtlich nicht 100% fährt, damit er nicht ne halbe Stunde vor diesem Leaderboard in der Kälte sitzen muss.
Lieber 2-4 Zehntel zurückliegen als dort zu sitzen und sich den A abfrieren.

Und bei Feller ebenfalls eine Vermutung, dass er nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Irgendwann sollte man aus seinen Fehlern lernen, 2 Tag hintereinander auszuscheiden mit dem identen Fehler den man schon so oft gemacht hat... das kanns ned sein.
 
Werna76 schrieb:
Und bei Feller ebenfalls eine Vermutung, dass er nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Irgendwann sollte man aus seinen Fehlern lernen, 2 Tag hintereinander auszuscheiden mit dem identen Fehler den man schon so oft gemacht hat... das kanns ned sein.

Vor allem sollte man (und das war nicht nur Feller) wissen, dass genau dort ein Problem ist, aber auch, dass man die anschließende Vertikale durchaus auch verkehrt anfahren und sich dabei trotzdem qualifzieren kann, einer (weiß nicht mehr wer) hat das genau so gemacht.
 
Was die Kreuzbandrisse anbetrifft, bin ich voll bei Euch, ist einfach zu viel. Was alleine letzten Winter und diese Saison beim DSV passiert ist, verleidet einem als DSV-Anhänger den Sport, muss ich ehrlich sagen.

Was könnte man machen? Von Charly Waibel gibt es eine sog. Orthese, die Schutz gegen starke Verdrehung des Knies bietet, also einen Hauptgrund für den Bandriss. Beim DSV wurde sie auch eingesetzt. Bekannt ist es von Luitz und Hronek nach ihren Kreuzbandrissen. Heute hört man nichts mehr davon, scheint nicht mehr verwendet zu werden. Könnte die FIS sie nicht verpflichtend vorschreiben?
 
Werna76 schrieb:
(...) Mit Veith wars das dann wohl, eine Kämpferin wie Weirather oder Vonn ist sie nie und nimma. (...)

Sie greift nochmal an:
https://www.nachrichten.at/sport/wintersport/ski-alpin/fuer-veith-ist-das-karriereende-jetzt-kein-thema;art73891,3091672
"Ich werde das in aller Ruhe auf mich zukommen lassen. Ich brauche jetzt einfach Zeit zum Gesundwerden und werde Schritt für Schritt daran arbeiten, wieder fit zu werden. Schließlich weiß ich ja, was es heißt, sich zurückzukämpfen. Und es ist mir ja auch schon zweimal richtig gut gelungen. Natürlich ist es möglich, dass ich das wieder schaffe", sagte Veith, die heute das Krankenhaus verlässt.

Ich drücke Ihr die Daumen, dass es klappt.
Die Verletzungsserie mit acht Schwerverletzten allein im ÖSV-Damen-Team macht schon sehr nachdenklich.
 
Das erste Training in Wengen musste für Dienstag abgesagt werden, weil das Wetter auch in der Schweiz derzeit etwas extrem ist:

http://www.lauberhorn.ch/de/home/news/Newsmeldung?newsid=374

- hohe Lawinengefahr
- umgestürzte Bäume haben die Oberleitung der Wengernalpbahn heruntergerissen - die Pistenarbeiter kamen nicht an die Strecke
- viele Netze sind schneefallbedingt noch nicht aufgestellt worden

Erstes Training daher erst am Mittwoch, die Organisatoren sind aber guter Dinge...
 
Das passt jetzt leider 100%ig dazu, Hannes Reichelt gibt als Athletensprecher auf, weil er nichts bewegen kann
„Ich hatte nach der Sitzung in Kvitfjell den hundertprozentigen Rückhalt meiner Mitstreiter und Konkurrenten, deswegen konnte ich beim Kongress auch argumentieren. Aber wenn nicht einmal mehr das reicht, dass du die Top 20 der Abfahrer hinter dir hast mit der gleichen Meinung, dann ist das schade. Ich habe für eine Sache gekämpft, gemeint, ich kann was ändern“,
„Wenn es schon an dem scheitert, dass man zum Beispiel einen Rennanzug sicherer macht,
https://www.krone.at/1844435
 
Sorry, aber die haben alle Macht in ihren Händen. Nächste Woche ist Kitzbühel und wenn da die Top 20 geschlossen nicht antreten, dann wird die FIS sich schon überlegen zu handeln.
Oder noch einfacher, der Airbag ist nicht verboten, einfach anziehen. Aber die Fahrer haben natürlich wieder Angst, dass sie dann einen Nachteil gegenüber denen haben die drauf verzichten.

Das ist ein weit verbreitetes Problem, dass die Macht eigentlich in den Händen einer größeren Gruppe liegt, die sich aber nicht einig werden, bzw. Einzelne die Macht der Gruppe für den persönlichen Nutzen untergraben.
 
Zur Einstimmung auf die Lauberhornrennen hier mal ein Link zu einem Video mit Max Franz bei einer Europacupabfabfahrt im Jahr 2009 auf der Lauberhornstrecke, wo er am Hundschopf einen Schanzenrekord für die Ewigkeit aufstellte.

https://www.youtube.com/watch?v=maVBjQrrdYw
(Hundschopf bei 0:26)

So eine heftige Landung übersteht man wohl auch nur als Nachwuchsfahrer Verletzung. Bei einem ausgewachsener 100kg-Athlet wäre mit Sicherheit nach so einem Sprung irgendetwas im Knie kaputt.
 
Die letzte Alpine Kombination in Wengen beginnt mit dem Slalom um 10.30 Uhr die Abfahrt folgt um 14.00 Uhr

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag werden in Wengen neuerlich Schneefälle erwartet. Um genügend Zeit zur Präparation der Abfahrtspiste am Lauberhorn zu haben, beginnt die Alpine Kombination morgen mit dem Slalom. Das Programm fürs Wochenende ist hingegen offiziell bestätigt.


Ausserdem:

Die Tschechin Ester Ledecka wird im Februar bei der Ski-WM starten und dafür auf eine Teilnahme an der Snowboard-WM verzichten. Das sagte die 23-Jährige am Donnerstag in Cortina d’Ampezzo nach dem Training für die zwei Abfahrten am Wochenende.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Sorry, aber die haben alle Macht in ihren Händen. Nächste Woche ist Kitzbühel und wenn da die Top 20 geschlossen nicht antreten, dann wird die FIS sich schon überlegen zu handeln.
Oder noch einfacher, der Airbag ist nicht verboten, einfach anziehen. Aber die Fahrer haben natürlich wieder Angst, dass sie dann einen Nachteil gegenüber denen haben die drauf verzichten.

Das ist ein weit verbreitetes Problem, dass die Macht eigentlich in den Händen einer größeren Gruppe liegt, die sich aber nicht einig werden, bzw. Einzelne die Macht der Gruppe für den persönlichen Nutzen untergraben.
Ich dachte mir das Gleiche. Kitzbühel ist die ideale Gelegenheit, um die Macht der Athleten zu demonstrieren und damit etwas für die Zukunft zu bewegen. Sie müssten entweder das Rennen absagen (riesige Kosten) oder es hätte überhaupt keinen Stellenwert. Schade, dass diese Option anscheinend gar nicht bedacht wird. Dann geht es so weiter mit den Verletzungen.

Marvin schrieb:
Natürlich schade für Luitz, nachdem er endlich mal wieder eine gute Ausgangsposition hatte. Pech ist allerdings immer relativ, denn er hat eben eine sehr riskante Fahrweise, was auch ein höheres Verletzungsrisiko mit sich bringt.
Nach dieser Logik müsste z. B. Hirscher ständig verletzt sein bei seinem Fahrstil.. Luitz ist leicht weggerutscht und hat sich (mal wieder!) ohne richtigen Sturz verletzt.

albe-fr schrieb:
christopher91 schrieb:
Und Luitz bleibt auch vom Pech verfolgt, im 2. Durchgang Schulter ausgekugelt!

gerechte Strafe dafür, dass er im Doping Fall mit 'nem blauen Auge davon gekommen ist.
Du hast wohl den Schuss nicht gehört??
Gehörst anscheinend auch zu Schröcksis Lakaien, die das ganze erst so hinterhältig losgetreten haben.
 
Fabi111 schrieb:
Marvin schrieb:
Natürlich schade für Luitz, nachdem er endlich mal wieder eine gute Ausgangsposition hatte. Pech ist allerdings immer relativ, denn er hat eben eine sehr riskante Fahrweise, was auch ein höheres Verletzungsrisiko mit sich bringt.
Nach dieser Logik müsste z. B. Hirscher ständig verletzt sein bei seinem Fahrstil.. Luitz ist leicht weggerutscht und hat sich (mal wieder!) ohne richtigen Sturz verletzt.
Hirscher fährt aggressiv, aber beherrscht das wie kein anderer und stürzt quasi nie. Letztlich ist es kein Zufall, dass er so selten verletzt ist. Luitz dagegen fährt viel häufiger über seinem Limit und das erhöht nunmal die Gefahr von Verletzungen.
 
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