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Alpiner Skiweltcup 2018/19

Marco Schwarz ebenfalls mit Kreuzbandriss, hab den Überblick verloren wie viele es insgesamt sind bei Damen und Herren, die 20 sind aber überschritten würd ich meinen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Also wenn es eine namhafte Schweizer Uhrenmarke nicht hinbekommt die Zeitmessung zum Laufen zu bekommen, dann ist das nicht die Schuld der ARD wenn der Zeitplan durcheinander kommt.

Naja aber die ARD ist ja nedmal in der Lage erste Durchgänge bei der WM zu zeigen ... aber naja heute ist der Ärger bissle im Hintergrund - Doppelsieg in Innsbruck!
 
Für Ilca Stuhec endet das Crans Montana Wochenende leider auch bitter, bei ihrem Sturz in der Abfahrt zog sie sich einen (neuerlichen) Kreuzbandriss zu :(
 
Marvin schrieb:
Ich glaube, niemand ernstzunehmendes hat behauptet, Shiffrin könne bei den Herren vorne mitfahren. Interessant wäre aber durchaus, wie groß ihr Rückstand ausfallen würde.

Generell bin ich auch der Meinung, dass die Parallelrennen schnell ihren Reiz verlieren, wenn es mehr und mehr davon gibt. Eines im Jahr als besonderes Ereignis fände ich in Ordnung, aber aktuell sind es schon zu viele. Dazu haben große Fahrer dort einen klaren Vorteil (die Erfolge von Zenhäusern und Myhrer sind kein Zufall) und das Wegdrücken der Tore mit beiden Händen kann auch nicht im Sinne des Erfinders sein.

Volle Zustimmung! Die Parallel-Rennen sind sich alle wahnsinnig ähnlich. Skirennen leben meiner Meinung nach sehr stark von der Strecke und der Umgebung. Da sind sich die Parallelrennen viel zu ähnlich. Dazu in verschiedener Hinsicht nicht fertig gedacht (wie oben schon beschrieben Teilnehmerberechtigung, aber zum Beispiel auch Festlegen der Paarungen: bei Teamevents gibt es jedes Mal die gleichen Begegnungen, da halt das Nationenranking sehr konstant ist. Besser wäre es da, wie im Tennis vorzugehen: 1 und 2 fixieren, 3 und 4 dazulosen, dann 5-8 dazulosen etc.)

Ich glaube nicht, dass ein eigener Parallel-Weltcup reizvoll wäre. Die Snowboard-Parallelrennen schaut man sich doch auch nur an Olympiade oder vielleicht noch WM an, aber sonst sind sie sich auch zu ähnlich. Von daher würde ich es begrüssen, einfach einen City-Event pro Jahr (Location vielleicht alternierend), plus noch der Teamevent am Weltcup-Final.

Was man sich auch überlegen kann, ist, ob die Disziplin Super-G heute noch nötig ist. Es ist offensichtlich, dass Abfahrt, RS und SL interessanter sind und eine höhere Priorität geniessen. Manche Super-G Hänge sind sehr ähnlich wie Riesenslaloms (Bansko, früher Face de Bellevarde, Hinterstoder, ...), die braucht man nicht. Und die anderen sind dann schon wieder nahe bei Abfahrten, wo es dann die "Nebendisziplin" der Abfahrer ist. Vor allem sind heutzutage die Abfahrten viel kurvenlastiger als noch vor 20, 30 Jahren, da braucht man doch den Super-G nicht mehr? Ohne Super-G gäbe es dann auch nicht merkwürdigen Kombinationen wie jetzt in Bansko oder früher in Val d'Isere nicht mehr, wo quasi ein Riesenslalom und ein Slalom gefahren werden.

Stattdessen sollte man die Abfahrt stärken. Mit all den Renntrainings ist die Belastung für die AbfahrerInnen sowieso schon hoch, die Rennen sind oftmals gefährlich und grenzwertig, verlangen von Mentalen her alles ab. Und oftmals fallen Abfahrten schlechtem Wetter zum Opfer. Darum könnte man sich überlegen, statt den Super-Gs die Abfahrten zu stärken, so dass Abfahrer auch wieder Chancen für den Gesamtweltcup haben. Eine Möglichkeit wäre, bei den Klassikern doppelte Punkte zu vergeben (z.B. Wengen und Kitzbühel sowie Cortina und Garmisch oder Val d'Isere), dazu könnte man wieder vermehrt Sprintabfahrten durchführen. Diese haben den Vorteil, dass der Fernsehzuschauer die Entscheidung in kürzerer Zeit zu sehen kriegt, und danach klar ist, wer gewinnt. Ausserdem können Sprintabfahrten auch in Regionen durchgeführt werden, wo keine 800 Höhenmeter zur Verfügung stehen. Würde der Nationenvielfalt gut tun. Summa summarum könnte das so aussehen: 2 Abfahrten mit doppelten Punkten, 8 normale Abfahrten, 4 Sprintabfahrten. Findet eine Sprintabfahrt und eine normale am gleichen Wochenende statt, hat man zwei verschiedene Rennen, für die die gleichen Renntrainings herhalten können.
 
Was man sich auch überlegen kann, ist, ob die Disziplin Super-G heute noch nötig ist. Es ist offensichtlich, dass Abfahrt, RS und SL interessanter sind und eine höhere Priorität geniessen.

Das sehe ich anders, ich finde den Super-G durchaus sehr interessant. Es kommt allerdings, da hast du schon Recht, auf den Hang an - der Super-G gehört auf eine Abfahrtpiste, siehe Kitzbühl, Gröden oder Beever Creek - das sind immer spannende Rennen. Wenn man wirklich den Super-G abschaffen würde, würde ich das echt sehr bedauern. Gerade für die Speedspezis ist eine 2 Disziplin wichtig. Und eine Mischung aus Abfahrt und engeren Kurvenradien macht die Disziplin sehr interessant.

Ausserdem können Sprintabfahrten auch in Regionen durchgeführt werden, wo keine 800 Höhenmeter zur Verfügung stehen.
`

Sprintabfahrten hatten wir schon einmal und so richtig konnten sie sich nicht durchsetzen, oder ? Und wenn schon Sprintabfahrten, dann müsste man schon 2 Durchgänge machen, was organisatorisch auch nicht so einfach ist. Und eine Abfahrt mit 1 Min Laufzeit, hat für mich auch wenig Reiz. Die Oberschenkel sollten schon etwas brennen am Ende :mrgreen: .
 
Der Super G ist auch deshalb wichtig, weil man mit den Super G Athleten im Jugendbereich behutsam an die Abfahrt heranführen kann.
 
Sprintabfahrten mit 2 Durchgängen wurden wieder in die provisorischen Kalender für die nächsten Jahre (ab Saison 2020/21) eingefügt, z.T. als Ersatz für gestrichene Kombinationen.

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Da die Kombi zumindest bei der nächsten WM 2021 in Cortina stattfindet (und bei Olympia bisher auch nicht getilgt wurden), ist davon auszugehen, dass sie auch weiterhin/wieder im Weltcup-Kalender stehen werden. Die Frage ist nur, wieviele. Meine Meinung ist, wenn es mind. 4 bis 5 Kombis pro Saison gibt (und somit 400 bis 500 Weltcuppunkte winken), werden sich auch mehr Speedfahrer mit ein paar Einheiten Slalomtraining befassen, genauso wie Techniker etwas Zeit in ein paar Trainingsabfahrten investieren werden. Für das Problem der Chancengleichheit könnte man die Abfahrtsläufe genauso lang wie die Spezialabfahrten machen (außer vielleicht in Wengen), die Slalomläufe dafür noch etwas kürzen (Laufzeit ca. 35-40 sec.), damit Slalomspezialisten das Feld nicht mehr von ganz hinten aufrollen können. Dann kann man die für Zuschauer gut nachvollziehbare Addition der Zeiten beibehalten, und muss nicht mit Umrechnungen in Verhältnispunkte o.ä. experimentieren.

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Zu Sprintabfahrten: Wie zuletzt bei der WM in Åre wurden Speedrennen wetterbedingt stark verkürzt mit Laufzeiten von knapp über 1 Minute durchgeführt, was eindeutig viel zu kurz ist und man den sportlichen Wert anzweifeln kann. (Manuel Feller hatte nach dem 1. Durchgang des WM-Slaloms festgestellt, dass seine Slalom-Laufzeit mit 1:01,98 länger als die Siegerzeit bei der Damen-Abfahrt war - 1:01,74 von Ilka Stuhec. :o )
Leider ist es (bisher) organisatorisch nicht möglich, bei Wetterproblemen wie Sturm, Nebel oder Schneefall eine normal lange Abfahrt kurzfristig als Sprintabfahrt in 2 Durchgängen auszutragen. Probleme dabei sind z.B. der ursprünglich angesetzte späte Startzeitpunkt am Mittag (z.B. um 12:00) - ein kurzfristig vorgezogener 1. Lauf morgens um 9:30 (und dann der 2. Lauf um 12:00) müsste dann bis spätestens 7:30 bis 8:00 allen Aktiven & Betreuern mitgeteilt werden - wenn sich das Wetter dann im Laufe des Vormittags doch bessert, sodass zum ursprünglichen Startzeitpunkt doch eine lange Abfahrt fahrbar wäre, gäbe es wohl auch viel Kritik an der vorschnellen morgendlichen Entscheidung für die 2-teilige Sprint-Abfahrt. Daneben gäbe es wohl Probleme mit zusätzlichen & geänderten TV-Übertragungszeiten. Das müsste mit den Vermarktern von Infront sowie dem jeweils produzierenden TV-Sender grundsätzlich geklärt werden.

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Apropos provisorische ('long term') Weltcup-Kalender - es gibt schon wieder eine neue Version: https://assets.fis-ski.com/image/upload/v1550074833/fis-prod/assets/LongtermL_M_2019-2022_30.01.2019.pdf

Aufgefallen sind mir 2 Änderungen für die kommende Saison 2019/20 (im Vergleich zu vorherigen Ausgabe):

Damen: Sa/So 29.02./01.03. - Abfahrt & Super-G - La Thuile/ITA (anstatt in Méribel/FRA)

> Das hat wohl mit der WM-Vergabe an Méribel & Courchevel 2023 zu tun. Da gibt es ja dann noch das Weltcup-Finale im März 2022.

Herren: Mi 08.01.2020 - Nachtslalom - Madonna di Campiglio/ITA (anstatt am Mo 30.12.2019)

> Damit finden 6 von 11 Slaloms im Januar statt, hinzu kommt ein City Event am 01.01. (Ort steht noch nicht fest). Das kann's auch irgendwie nicht sein, zumal die kommende Saison ohne Großereignis (WM/OWS) im Februar eine 'pure' Weltcup-Saison ist.
 
CrystalMountain schrieb:
Apropos provisorische ('long term') Weltcup-Kalender - es gibt schon wieder eine neue Version: https://assets.fis-ski.com/image/upload/v1550074833/fis-prod/assets/LongtermL_M_2019-2022_30.01.2019.pdf

Damit finden 6 von 11 Slaloms im Januar statt, hinzu kommt ein City Event am 01.01. (Ort steht noch nicht fest). Das kann's auch irgendwie nicht sein, zumal die kommende Saison ohne Großereignis (WM/OWS) im Februar eine 'pure' Weltcup-Saison ist.

Danke für den Link ! Nächstes Jahr ist kein Riesentorlauf der Frauen auf dem Kronplatz geplant ? Sehr schade, da waren immer viele Zuschauer unter der Woche und der Hang ist auch anspruchsvoll.

Bei den Herren sind im Jänner doch schon immer viele Slaloms neben den Klassikern ? Aber 6 von 11 ist schon eine Hausnummer. Aber die Rennen im Februar in China, Japan und Hinterstoder reißen vermutlich niemand groß vom Hocker.
 
So wie es momentan ist, könnte ich auf den Super-G genauso im gleichen Maße verzichten wie auf die Kombination. Beide dienen zu einem Großteil der Fahrer eher zu Trainingszwecken in erster Linie für Spezialabfahrten.
Ich würde beide Disziplinen super interessant finden, wenn sie auf "eigenen" Strecken stattfinden würden, also ohne dass am selben Hang am selben WE noch Spezialabfahrt oder -slalom stattfinden.
Alle anderen Disziplinen haben ja zb richtige Klassiker: In der Abfahrt sowieso, im Slalom zb Schladming oder Madonna di Campiglio, im RTL Adelboden oder Alta Badia mit ganz eigener Charakteristik.
Kombi und Super-G sind eigentlich immer nur Beiwerk zu eigentlichen Abfahrsterminen und werden genutzt, um die Strecke besser kennenzulernen (am ehesten ist noch der Super-G in Kitzbühel ansatzweise ein Klassiker).

Wenn man solche Disziplinen erfolgreich weiter im Programm haben will, sollte man ihnen mMn auch einen eigenen Charakter und Stellenwert verpassen.
Hat natürlich einen höheren organisatorischen und terminlichen Aufwand, aber ich würde einen Weltcup spannend finden, in dem es zB 8 Abfahrten, 8 (eigenständige) Super-Gs, 8 RTLs, 8 Slaloms und 8 (eigenständige) Kombis geben würde.
 
Also ich finde den Super-G schon sehr spannend. Auch wenn's die gleiche Strecke ist, es wird ja doch ganz anders gesteckt als die Abfahrt. Und das ganze ohne Training, nur Besichtigung. Dass es keine Klassikerstrecken gibt liegt wohl auch daran, dass es die jüngste Disziplin ist.

Bei der Kombi würde ich mir halt wünschen, dass der Slalom in umgekehrter Reihenfolge (als derzeit) gestartet werden würde. Die guten Abfahrer hätten dann auf frischer Piste vielleicht eher eine Chance mit den Slalomfahrern mitzuhalten. Und diese Lotterie rund um den Platz 30 wäre auch vorbei.
 
Su Update zu Crans Montana:
Ergebnisliste neu: 1. Goggia 2. Siebenhofer 3. C. Suter 4. Haehlen 5. Venier 6. Gut

Statement der FIS: https://www.fis-ski.com/en/alpine-skiing/alpine-news-multimedia/news-multimedia/news/2018-19/2-february/statement-about-official-results-of-crans-montana-ladies-downhill?fbclid=IwAR2bydK2CGi7_Gay6SIyAWzJr7-P_c1K-bYvB6tNK7xYACfVkJjnqUPRvO0

Sie haben bei der Berechnung statt 0,13s zu addieren abgezogen, daher die falschen Zeiten. Es haben sich noch einmal 4 Experten zusammengesetzt und analysiert, gemessen usw.
Das Ergebnis ähnelt nun dem der Österreicher. Schade für Haehlen, die damit ihr erstes WC-Podium wieder verliert, dafür hat C. Suter ihr erstes.
Für mich ist das Ergebnis wahrscheinlicher als das vorherige, aber so ein unglaubliches Chaos und schlechte Werbung. Und das ausgerechnet nur bei Schweizern die Messung ausfiel ist natürlich noch blöder für die Gesamtsituation
 
Ok, du meinst Schmidhofer anstatt Siebenhofer :) Hatte mich schon gewundert, bei Siebenhofer waerens ja mehrere Sekunden gewesen... Die fragt sich laut Eurosport Kommentar ja eher, dass man doch innerhalb weniger Wochen nicht das Skifahren verlernen kann?

+ und - richtig zu machen ist halt doch meistens eine 50-50 Chance :)
 
Das Weltcup-Wochenende in Sotschi/Krasnaya Polyana/Rosa Khutor (RUS), dem Olympiaort von 2014, geht ja mal spitzenmäßig los: Das für Mittwoch angesetzte 1. Abfahrtstraining der Damen musste einerseits wegen starker Schneefälle abgesagt werden, andererseits hätte "eine im unterem Pistenbereich nicht ausreichend präparierte Rennpiste" (Zitat skiweltcup.tv) auch bei guten Wetterbedingungen gar kein Training zugelassen...

Viktoria Rebensburg hat kurzfristig auf eine Reise nach Russland verzichtet und bereitet sich mit Training auf den RS in Spindlermühle (CZE) am 08.03. vor.

Startliste DH-T2 Damen Rosa Khutor: https://data.fis-ski.com/pdf/2019/AL/5073/2019AL5073SLT2.pdf
Startliste DH-T1 Herren Kvitfjell: https://data.fis-ski.com/pdf/2019/AL/0084/2019AL0084SLT1.pdf

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EDIT 28.02.

Beide Trainingsläufe (Damen & Herren) mussten abgesagt werden:

In Russland hat's bis heute morgen geschneit, die Piste bzw. die Sturzräume neben der Ideallinie konnten nicht rechtzeitig geräumt werden. Morgen gibt's eine weitere Chance, jedoch soll es Freitag laut Prognose schlechtes Wetter geben.

In Norwegen konnte aufgrund starken Sturms im oberen Streckenbereich auch kein Training stattfinden. Da am Freitag die Abfahrt von Garmisch nachgeholt werden sollte, war heute das einzige Training angesetzt. Somit muss das Programm in Kvitfjell jetzt geändert werden (ohne Training keine Abfahrt).

> NEU: Abfahrt von Garmisch ersatzlos gestrichen - Freitag: Training - Samstag: Abfahrt - Sonntag: Super-G

Alle Infos von skiweltcup.tv
 
Da wegen Witterungsgründen das einzige Training vor der geplanten Doppelabfahrt in Kvitfjell ausgefallen ist, kann nur noch eine Abfahrt am Samstag statt finden, da der morgige Tag für einen Trainingslauf benötigt wird.
Ich frage mich schon, warum hat die FIS nicht von Anfang an zwei Trainingstage eingeplant. Wenn nur ein Trainingstag geplant ist, ist doch klar, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Ausfall oder für eine Streckenverkürzung erhöht ist. In den letzten Wochen gab es viele Ausfälle und Verschiebungen. Manchmal unvermeidbar wegen höherer Gewalt, manchmal aber auch ohne Not selbstverschuldet wie hier. So macht die FIS ihr eigenes Produkt kaputt.
 
Vielleicht dachten die zuständigen Leute bei der FIS, daß zu Saisonende 1 Training genügt, zumal in Kvitfjell jedes Jahr gefahren wird und die allermeisten Athleten die Strecke gut kennen. Vielleicht gab es aber auch Probleme mit den Hotelkapazitäten, die eine vorzeitige Anreise durch die verlegte Garmisch-Abfahrt und somit vorverlegte Trainingsläufe verhindert haben. Bei den im Dezember nach Gröden verlegten Damen-Rennen gab es am ersten Tag 2 Trainingsläufe, am zweiten Tag morgens ein 3. Training und mittags das Rennen, am dritten Tag noch den SG. Ob derartige tägliche Doppelbelastung bei den Athleten gut ankommt, weiß ich nicht.

Der Umgang mit der Verlegung von ausgefallenen Rennen seitens der FIS erscheint diese Saison schon etwas merkwürdig, so hat z.B. Ted Ligety kritisiert, daß der Riesenslalom von Garmisch nicht in Kranjska Gora nachgeholt wird, obwohl der Freitag (8.3.) doch gut geeignet wäre. Aber da spielen wohl noch einige Faktoren eine Rolle: zusätzliche Hotelkapazitäten, die (überwiegend freiwilligen) Pistenarbeiter/Ordner etc. müssen für 1 Tag länger zur Verfügung stehen, der Veranstalter muß das Minimum an Preisgeld für das zusätzliche Rennen aufbringen können/wollen, die zusätzliche TV-Produktion muß personell und finanziell gesichert sein USW... Woran genau eine Verlegung scheitert, wird ja leider oftmals nicht mitgeteilt.

Diese 5 Rennen sind bisher ersatzlos gestrichen worden:
14.12. - Val d'Isère/FRA - AK/D
13.01. - St. Anton/AUT - SG/D >>> am 3.03. in Rosa Khutor/RUS erneut abgesagt
2./3.02. - Garmisch/GER - A,SG/H >>> A am 1.03. in Kvitfjell/NOR erneut abgesagt
23.02. - Bansko/BUL - SG/H

Sollten in Rosa Khutor/RUS und Kvitfjell/NOR auch am Freitag wetterbedingt keine Abfahrtstrainings stattfinden können, ließen sich die Abfahrten am Samstag durch die SG von St. Anton bzw. Bansko "ersetzen", sodass trotzdem noch je 2 Rennen am Wochenende durchgeführt werden könnten.

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EDIT 01.03.

Kein Training der Damen in Russland möglich, daher...

Neues Programm für Rosa Khutor:
- Sa 02.03. - Super-G - 08:30 CET (verschoben vom 03.03.)
- So 03.03. - Super-G - 08:30 CET (verlegt von St. Anton 13.01.)

Das Abfahrtstraining der Herren in Norwegen konnte bei besten Bedingungen auf voller Streckenlänge durchgeführt werden (1. Jansrud), daher...

Programm für Kvitfjell:
- Sa 02.03. - Abfahrt - 10:00 CET
- So 03.03. - Super-G - 11:00 CET
 
Eine sehr schöne Herren Abfahrt war das heute in Kvitfjell, mit einem verdienten Sieger Dominic Paris.
Endlich auch mal wieder mit einem Start von ganz oben... :)
 
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Reaktionen: EKL
Absolute Zustimmung! So eine Abfahrt ohne brutale Schläge, Buckel und komplett eisiger Oberfläche ist mMn viel schöner Anzuschauen als so ein Rodeo wie Kitzbühel. Der Sprung sah in der gewählten Kameraeinstellung absolut gigantisch aus 8O Die Fahrten von Paris und Feuz ein Genuss sie anzuschauen, verdient auf den ersten beiden Plätzen. Schade das Ferstl unten so verloren hat, aber hat es danach ja schon analysiert.
 
In der Tat ist es eine Wohltat, ein Skirennen auf Schnee und nicht auf einer Kunsteispiste zu sehen, da kann ich Dir zu 100% zustimmen !
Beat Feuz war natürlich auch super unterwegs und hatte ja an der letzten Zwischenzeit noch drei Zehntel Vorsprung auf Paris.
Warum er den Vorsprung im Hochgeschwindigkeits-Zielschuss noch verlor, da kann man wohl nur spekulieren. Dominik Paris ist rund 20kg schwerer als Feuz, eventuell lags ja daran.
Ähnlich dann noch bei Matthias Mayer, der bis zur letzten Zwischenzeit führte und dann im Ziel Dritter wurde, auch er ist leichter als Paris.
Ich bin schon sehr auf den heutigen Super-G gespannt, da die Abfahrt ja schon sehr kurvenreich war, spekuliere ich mal auf einen ganz ähnlichen Ausgang
 
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