Heute Nachmittag machte ich mit meinem 10jährigen Sohn, der nach seinem Beinbruch Ende Januar immer noch nicht Skifahren kann, einen Gletscherflug. Dieses Mal stand der Hüfifirn auf dem Programm. Der näheste aller Gletscher von Beromünster aus. Da der Wind vor der nächtlichen Kaltfront schon deutlich auffrischte, war es an den geplanten Landestellen am Chammlijoch und an der -lücke bereits zu turbulent, sodass ich mich für die tiefere Ebene, im unteren Bereich des Hüfifirns entschied. Dort herrschte wunderbare Windstille und wir genossen ein Fondue:
Nach der Pause überflogen wir unsere Fonduestelle nochmal. Im Hintergrund das Chammlijoch:
Es war ein herrliches Plätzchen, auf dem wir insgesamt fünf mal landeten, zwei Mal vor der Pause, drei mal danach.
Mein Sohn hatte Spass an der Landerei und meinte, ob wir nicht noch woanders aufsetzen könnten. Am Hüfipass war ein Helikopter beim wiederholten Landetraining. Ich fragte ihn per Funk, wie es dort mit dem Wind aussähe, was er mit „15kt laminar von West, problemlos“ beantwortete. Dies ist zwar recht viel Rückenwind beim Landen, aber da Platz genug vorhanden ist, machten wir noch zwei Landungen dort oben.
Der Heli war sehr kooperativ und zuvorkommend. Wir koordinierten unsere Anflüge und Landungen per Funk.
Zurück ging es über den Niederbauen oberhalb Emmetten...
...von wo uns ski-andy mit dem Teleobjektiv fotografierte:
Mit dem eigenen Sohn ein so tolles Erlebnis zu teilen - es war sein erster Gletscherflug - ist einfach wunderbar.