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Die große Klima-Diskussion

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 13.05.2019 - 20:56

spinne08 hat geschrieben:
13.05.2019 - 20:34
. Unternehmer und Unterhmen müssen nicht in Jahrzehnten denken, sondern nur an kurzfristigen Erfolg
Das stimmt in dieser Absolutheit nur für die großen angloamerikanischen (Finanz)Unternehmen (die dank der EU in Europa immer stärker werden) mit der dort üblichen Quartalsberichterstattung und Entlohnung in Optionsscheinen.

Familienunternehmen und AGs mit mehrheitlicher Familienbeteiligung denken traditionell meistens über lange Zeiträume, soll doch die nächste Generation einmal einen gesunden Betrieb übernehmen.


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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 13.05.2019 - 21:27

Pancho hat geschrieben:
11.05.2019 - 10:35
In deinem Reflex, bloß kein Mainstream sein zu wollen, bist Du einseitig sehr unkritisch und leicht beeinflußbar.
Schlimm. Deshalb mal wieder etwas vom Mainstream:
Heute leben 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde, bald werden es elf Milliarden sein - was Maßnahmen zum Klimaschutz schnell wirkungslos macht. Wolfgang Kubicki fordert daher, eine Weltbevölkerungskonferenz einzuberufen.
https://www.welt.de/debatte/kommentare/ ... etten.html#

"Beliebtester" Kommentar:
Herr Kubicki hat absolut recht. Das Bevölkerungswachstum ist Fluchtursache Nummer 1, seltsam nur, dass das nie genannt wird. Solange jedes Jahr 50 Mio neue Afrikaner auf dem Planeten erscheinen, solange ist jede CO2 Steuer in Deutschland sinnlos.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gfm49 » 13.05.2019 - 22:29

spinne08 hat geschrieben:
13.05.2019 - 20:34
Aber was die "soziale" Marktwirtschaft in den letzten 250 Jahren gebracht hat, zeigt uns der aktuelle Zustand unserer Erde. Oder waren das etwa auch die Sozialisten?
na ja, der heutige Zustand unserer Erde - insbesondere was den Ausstoß von Umweltgiften angeht - ist vorsichtig gesagt zu einem nicht ganz unwesentlichen Teil auf die früheren "sozialistischen Bruderstaaten" und auch heute noch auf China, das sich einer "sozialistischen Marktwirtschaft" verschrieben hat, zurückzuführen
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch » 13.05.2019 - 22:36

wetterstein hat geschrieben:
13.05.2019 - 20:32
scratch hat geschrieben:
13.05.2019 - 18:42
Dieser Artikel dürfte wohl unseren NeusserGletscher und Co gut gefallen:
https://www.tichyseinblick.de/tichys-ei ... ssenkampf/

Damit versuchte mein Arbeitskollege, mich zu "überzeugen", dass wir alle auf dem komplett falschen Weg sind.
Und, ist es ihm gelungen?
;D
Mit guten Argumenten könnte man mich schon überzeugen und teilweise mag ja auch was Wahres dran sein.
Aber erstens geht mir die Art und Weise von Tichy sehr auf die Nerven und seine "Fakten" sind eben auch oft nicht immer das "gelbe vom Ei", um es mal etwas neutraler zu formulieren.

Von dir hätte ich mir aber ehrlich gesagt eine etwas euphorischere Reaktion erwartet oder ist dieser Mann/dieser Kommentar von ihm sogar dir zum plump? :surprised:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 14.05.2019 - 08:52

scratch hat geschrieben:
13.05.2019 - 22:36
Mit guten Argumenten könnte man mich schon überzeugen und teilweise mag ja auch was Wahres dran sein.
Aber erstens geht mir die Art und Weise von Tichy sehr auf die Nerven und seine "Fakten" sind eben auch oft nicht immer das "gelbe vom Ei"
Es geht auch nicht darum, ob einem die Argumente oder die Art und Weise wie sie formuliert werden gefallen. Wenn Du mal was anderes als den in den Mainstream-Medien überall gleichen Tenor lesen möchtest, dann kommst Du um solche Kanäle einfach nicht herum. Wie die öffentlich rechtlichen und die privaten Medien Propaganda treiben kannst Du als Beispiel daran sehen, wenn es um die Ausgaben Deutschand für Verteidigung geht. Da wird immer wieder darauf verwiesen, Deutschland verfehle sein Ziel, 2% des BIP für Verteidigung auszugeben. Weswegen der zornige weiße Mann im fernen Washington zu recht sauer auf Deutschland sei. Nur steht der Bundesregierung das BIP gar nicht als Einnahmen zur Verfügung, der Bundeshaushalt beläuft sich auf 370 Milliarden Euro. Der Rest ist einfache Mathematik, die eigentlich von Journalisten beherrscht werden sollte. 2% von 3,5 Billionen sind 70 Milliarden. Würde Deutschland 2% seines BIP für Verteidigung ausgeben, dann würde der Etat um 30 Milliarden auf 70 Milliarden anwachsen. Was dann eher schon 20% des Haushalts entspräche. Die Forderung der USA bedeutet in der Quintessenz nichts anderes, als dass Deutschland für Verteidigung mehr Geld ausgeben müsste als für Verkehr, Digitale Infrastruktur, Gesundheit und Bildung zusammen. Würden die Medien dies so sagen, wäre die Empörung in der Bevölkerung vorprogrammiert.

Statt dessen wird in den MSM immer wieder nur beschönigend und in Verdrehung der Faktenlage von 2% statt von 20% gesprochen.

Was mich zu der Frage führt, sind die Journalisten in den MSM zu dumm, die Grundrechenarten anzuwenden? Oder sind sie zu korrupt, um die Wahrheit zu sagen? Oder sind sie zu bequem, einfach mal ihr Hirn einzuschalten? In der Quintessenz ist es gleichgültig. Man kann so oder so nicht der "veröffentlichten Meinung" vertrauen. Weil die Medien selbst in ihrer eigenen Filterblase leben und Leser, Zuschauer und -hörer nicht mit Fakten und Tatsachen beliefern, mit deren Hilfe sich die Bürger eine eigene Meinung bilden können. Sondern halt nur ihre eigene "veröffentlichte Meinung" geschickt als Nachricht tarnen, dass die den Anschein von Objektivität erweckt, die aber dem Anspruch von Neutralität, sauberer Recherche und vollständiger Benennung aller relevanten Sachverhalte in keinster Weise gerecht wird.

Wenn der Bürger schon bei so offenkundig überprüfbaren Fakten mit falschen Zahlen hinter die Fichte geführt wird, wie sieht es dann erst bei so Themen wie dem Klimawandel aus, bei denen die Zusammenhänge weitaus komplexer sind?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von hook » 14.05.2019 - 10:18

Versteh das Problem nicht so ganz: Die Forderung der USA sind 2% vom BIP (3500 Milliarden) also 70 Milliarden. Das wird doch so auch kommuniziert. Das BIP nicht gleich Haushalt ist, sollte doch klar sein???
Wie sieht es bei anderen Staaten aus?
Bei wikipedia gibt es da recht umfangreiche Listen, USA 3,3% Deutschland 1,2% GB 1,9%. Daten stammen wiederum von SIPRI.
Das verrechnet sich niemand oder recherchiert falsch. Das die Verteidigungsausgaben fast verdoppelt werden müssten, habe ich in den Öffis/Privaten auch schon gehört. Das man für die Umsetzung kaum Wählerstimmen bekommen wird, ist wohl auch bekannt. So what?
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jan Tenner » 14.05.2019 - 10:27

Da isser wieder, unser armes Verschwörungsopfer ;-)
Ich weiß nicht, was du mit dem Beitrag sagen willst, aber bei mir kommt ziemlicher Quatsch an.
Ich habe noch in keinem Medium, das du offenkundig zu den Mainstream-Medien zählst, verdehte Zahlen oder falsche Fakten zu dem Thema gelesen oder gehört. In allen mir bekannten Berichten zu dem Thema ist davon die Rede, dass Deutschland 2% seines BIP für Verteidigungszwecke ausgeben will/soll und das bisherige Verteidigungsetat ca. 1,3% des BIP beträgt. Wo ist der Widerspruch zu deinen Zahlen? Den gibt es nicht. Es wird keiner "hinter die Fichte" geführt. Alle "Mainstream-Journalisten" haben also die Grundrechenarten beherrscht und nichts falsch dargestellt.
Deine von dir hier geschilderten Zahlen die Haushaltsverhältnisse betreffend habe ich in der Größenordnung auch genauso deutlich und unbeschönigt zB auf Spiegel Online und tagesschau.de gelesen.

Falsch und manipulativ wäre die Aussage gewesen, dass Deutschland 2% seines Haushalts für Verteidigung bereitstellen soll. Welche Medien haben das bitte so dargestellt?? Da wäre ich auf Quellen gespannt!
Falsch und manipulativ ist einzig und allein deine Aussage, dass die in den Medien veröffentlichten Zahlen und Fakten zu dem Thema im Widerspruch zu deinen Zahlen stehen würden. Derjenige, der hier andere hinters Licht führt, bist somit nur du!
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gfm49 » 14.05.2019 - 11:10

hook hat geschrieben:
14.05.2019 - 10:18
Versteh das Problem nicht so ganz: Die Forderung der USA sind 2% vom BIP (3500 Milliarden) also 70 Milliarden. Das wird doch so auch kommuniziert. Das BIP nicht gleich Haushalt ist, sollte doch klar sein???
Die 2% vom BIP sind nicht nur Forderung der USA, sondern eine mehr oder weniger unverbindliche Zielvereinbarung der NATO-Mitgliedsstaaten - und zwar schon aus dem Jahr 2002 auf dem NATO-Gipfel in Prag, bekräftigt 2014.

Die Bemessung am BIP ist grundsätzlich auch nicht so ganz abwegig. Eine Bemessung am Haushaltsvolumen wäre noch viel schwieriger darstellbar, weil die unterschiedlichen Aufgabenverteilungen auf die verschiedenen staatlichen Ebenen zu kräftigen Verzerrungen führen können. Auch eine Betrachtung eines "öffentlichen Gesamthaushalts" (soweit der in den einzelnen Staaten überhaupt ermittelt wird) ist schwierig, weil die Aufgabenverteilung zwischen "staatlichen" Stellen und halbstaatlichen oder auch privaten Organisationen völlig unterschiedlich ausfällt.

Probleme sehe ich eher in der Abgrenzung, was alles unter "Verteidigungsausgaben" erfaßt wird. So sollen afaik die Kosten für Blondchens berühmte Mauer zu Mexico im Verteidigungsetat ausgewiesen werden; was da sonst noch zum Thema Border Control zugrechnet wird, weiß ich nicht. Auch die Ausgaben für sog. paramilitärische Einrichtungen sowie für rüstungsbezogene Forschung zählen (unabhängig vom Veranschlagungsort im Haushalt) zu den Verteidigungsausgaben, werden aber sicher nicht in allen Staaten gleichermaßen erfaßt.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 14.05.2019 - 13:49

Jan Tenner hat geschrieben:
14.05.2019 - 10:27
Da isser wieder, unser armes Verschwörungsopfer ;-)
Ich weiß nicht, was du mit dem Beitrag sagen willst, aber bei mir kommt ziemlicher Quatsch an.
Ich habe noch in keinem Medium, das du offenkundig zu den Mainstream-Medien zählst, verdehte Zahlen oder falsche Fakten zu dem Thema gelesen oder gehört. In allen mir bekannten Berichten zu dem Thema ist davon die Rede, dass Deutschland 2% seines BIP für Verteidigungszwecke ausgeben will/soll und das bisherige Verteidigungsetat ca. 1,3% des BIP beträgt. Wo ist der Widerspruch zu deinen Zahlen? Den gibt es nicht. Es wird keiner "hinter die Fichte" geführt. Alle "Mainstream-Journalisten" haben also die Grundrechenarten beherrscht und nichts falsch dargestellt.
Deine von dir hier geschilderten Zahlen die Haushaltsverhältnisse betreffend habe ich in der Größenordnung auch genauso deutlich und unbeschönigt zB auf Spiegel Online und tagesschau.de gelesen.

Falsch und manipulativ wäre die Aussage gewesen, dass Deutschland 2% seines Haushalts für Verteidigung bereitstellen soll. Welche Medien haben das bitte so dargestellt?? Da wäre ich auf Quellen gespannt!
Falsch und manipulativ ist einzig und allein deine Aussage, dass die in den Medien veröffentlichten Zahlen und Fakten zu dem Thema im Widerspruch zu deinen Zahlen stehen würden. Derjenige, der hier andere hinters Licht führt, bist somit nur du!
Hast Du vorher gewusst dass die Erfüllung dieser Forderung den Bundeshaushalt mit 30 Milliarden belasten würde? Dann hast Du auch sicher eine Idee, woher das Geld kommen soll. Kleiner Tip: Den Soli möchte man nicht abschaffen, weil der jährlich 18 Milliarden in die Kassen spült (Bund+Länder). Mal eben den Rüstungsetat um 30 Milliarden aufblähen würde schlichtweg den Haushat sprengen. In welcher Deiner Quellen hast Du mal was über die Finanzierbarkeit dieser Forderungen gelesen? Vermutlich in keiner.

Und was glaubst Du, wieviele Empfänger der "2% vom BIP" Nachricht sich die Mühe machen, in absoluten Zahlen nachzurechnen, welche Mehrbelastung dies für den Bundeshaushalt bedeuten würde?

Du hast offensichtlich nicht verstanden, wie die Manipulation im Kern funktioniert. Die MSM lügen nicht, in dem sie mit falschen Fakten hantieren. Aber die manipulieren, in dem sie die Fakten in einen unpassenden oder ihnen genehmen Kontext setzten und relevante Sachverhalte verschweigen.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Jan Tenner » 14.05.2019 - 14:13

Die MSM lügen nicht, in dem sie mit falschen Fakten hantieren
Genau das hast du einige Posts weiter oben behauptet, in dem du von "Verdrehung der Faktenlage" und von "mit falschen Zahlen hinter die Fichte geführt werden" gesprochen hast. Weder wurden hier Fakten verdreht, noch falsche Zahlen genannt!

Von den Größenordnungen von 30 Mrd habe ich gewusst, zumal darüber auch in mehreren Mainstreamedien, darunter die Tagesschau, berichtet wurde. Allerdings wurde da auch richtigerweise gesagt, dass es bei den 30 Mrd um einen theoretischen Wert geht, wenn man die Forderungen unmittelbar innerhalb dieses Haushaltsjahres erfüllen wollen würde. Hat meines Wissens niemals jemand von gesprochen. Wenn das in deinen "alternativen" Medien so behauptet wird, würden mich Quellen erneut interessieren. Bislang sind die Bundesregierungen jedenfalls ganz gut um ihre eigene Zusage herum gekommen, auf 2% vom BIP zu erhöhen. Von konservativer Seite gibt es Ambitionen, sich schrittweise an die 2% heran zu erhöhen. So etwas zu fordern, ist im politischen Entscheidungsprozess das normalste Welt und darüber ist auch in den Mainstream-Medien offen berichtet worden, ohne irgendwelche Fakten zu verzerren.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von eMGee » 14.05.2019 - 14:53

Das "Problem" kann ich hier auch nicht ganz nachvollziehen. Es gibt nicht nur einen Artikel in den bekannten und auflagestarken Medien, der eine Erhöhung der Rüstungsausgaben kritisch sieht. Die Bundesregierung steht in dem Fall auch nicht gleich parat und eilt im Gehorsam voraus.
Wie man hieraus nun eine generelle Manipulation in dem Thema kreiert finde ich auch abenteuerlich.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 14.05.2019 - 15:29

NeusserGletscher hat geschrieben:
14.05.2019 - 13:49
Und was glaubst Du, wieviele Empfänger der "2% vom BIP" Nachricht sich die Mühe machen, in absoluten Zahlen nachzurechnen, welche Mehrbelastung dies für den Bundeshaushalt bedeuten würde?
Für Normalbegabte ist die Mühe überschaubar, wer das nicht schafft oder keine Lust hat, schaut / liest einfach Tagesschau. :mrgreen:
Gabriel: Zwei-Prozent-Ziel unrealistisch

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hatte beim NATO-Treffen in Brüssel noch deutlich gemacht, dass die Bundesrepublik ihre Verteidigungsausgaben nicht so stark erhöhen werde, wie das von einigen Partnern - insbesondere den USA - gefordert wird: "Ich halte es für völlig unrealistisch zu glauben, dass Deutschland einen Militärhaushalt von über 70 Milliarden Euro pro Jahr erreicht", so Gabriel.
Quelle:
https://www.tagesschau.de/inland/merkel ... t-101.html
(Hervorhebungen von mir)

Oder liest Spiegel:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 17043.html
der, investigativ, wie er manchmal immer noch ist, sogar von 80 Milliarden ausgeht, Zitat eben aus dieser Quelle:
Die Bundesregierung müsste ihren Verteidigungshaushalt bis 2024 auf über 80 Milliarden Euro steigern, wenn sie die Zusagen an die Nato einhalten will. Das wäre deutlich mehr als bisher angenommen. Bislang kursierten Zahlen von bis zu 70 Milliarden Euro.
Das war jetzt einfach zu verlockend - jetzt bin ich aber wirklich raus hier... :mrgreen: ;D
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von scratch » 14.05.2019 - 21:22

NeusserGletscher hat geschrieben:
14.05.2019 - 08:52
Es geht auch nicht darum, ob einem die Argumente oder die Art und Weise wie sie formuliert werden gefallen. Wenn Du mal was anderes als den in den Mainstream-Medien überall gleichen Tenor lesen möchtest, dann kommst Du um solche Kanäle einfach nicht herum. Wie die öffentlich rechtlichen und die privaten Medien Propaganda treiben kannst Du als Beispiel daran sehen, wenn es um die Ausgaben Deutschand für Verteidigung geht. Da wird immer wieder darauf verwiesen, Deutschland verfehle sein Ziel, 2% des BIP für Verteidigung auszugeben. Weswegen der zornige weiße Mann im fernen Washington zu recht sauer auf Deutschland sei. Nur steht der Bundesregierung das BIP gar nicht als Einnahmen zur Verfügung, der Bundeshaushalt beläuft sich auf 370 Milliarden Euro. Der Rest ist einfache Mathematik, die eigentlich von Journalisten beherrscht werden sollte. 2% von 3,5 Billionen sind 70 Milliarden. Würde Deutschland 2% seines BIP für Verteidigung ausgeben, dann würde der Etat um 30 Milliarden auf 70 Milliarden anwachsen. Was dann eher schon 20% des Haushalts entspräche. Die Forderung der USA bedeutet in der Quintessenz nichts anderes, als dass Deutschland für Verteidigung mehr Geld ausgeben müsste als für Verkehr, Digitale Infrastruktur, Gesundheit und Bildung zusammen. Würden die Medien dies so sagen, wäre die Empörung in der Bevölkerung vorprogrammiert.......
Doch, es geht sehr wohl auch darum, wie man Artikel/Kommentare verfasst und damit andere überzeugen will.

Durch eine Aneinanderreihung von sämtlichen, mehr oder weniger abgedroschenen Floskeln, ohne auch nur ansatzweise seriös wirken und immer auf die gleiche, billige Art und Weise andere bloß stellen zu wollen, macht für mich eine Quelle einfach nicht lesenswert. Da ist mir meine Freizeit zu schade und zu kostbar. Ich erkenne da meist auch keinen Mehrwert an Erkenntnis, da häufig wirkliche Argumente sehr rar oder gar gänzlich fehlen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 14.05.2019 - 22:31

Pancho hat geschrieben:
14.05.2019 - 15:29
Gabriel: Zwei-Prozent-Ziel unrealistisch
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hatte beim NATO-Treffen in Brüssel noch deutlich gemacht, dass die Bundesrepublik ihre Verteidigungsausgaben nicht so stark erhöhen werde, wie das von einigen Partnern - insbesondere den USA - gefordert wird: "Ich halte es für völlig unrealistisch zu glauben, dass Deutschland einen Militärhaushalt von über 70 Milliarden Euro pro Jahr erreicht", so Gabriel.
Quelle:
https://www.tagesschau.de/inland/merkel ... t-101.html
(Hervorhebungen von mir)

Oder liest Spiegel:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 17043.html
der, investigativ, wie er manchmal immer noch ist, sogar von 80 Milliarden ausgeht, Zitat eben aus dieser Quelle:
Die Bundesregierung müsste ihren Verteidigungshaushalt bis 2024 auf über 80 Milliarden Euro steigern, wenn sie die Zusagen an die Nato einhalten will. Das wäre deutlich mehr als bisher angenommen. Bislang kursierten Zahlen von bis zu 70 Milliarden Euro.
Das war jetzt einfach zu verlockend - jetzt bin ich aber wirklich raus hier... :mrgreen: ;D
Du bist ein Held :lol: Nach gezielter Suche (!) hast Du die Information gefunden. Informationsauftrag erfüllt, alles bestens :lol:

Den Kommentar im Spiegel-Forum hast Du wohl übersehen
SPON hat geschrieben: vk1234 07.07.2018, 10:47
65. Der 2%-Trick

Der Trick mit den 2% vom BIP ist der Versuch, eine sehr hohe Zahl (70 oder 80 Milliarden Euro, also 70000000000 oder 80000000000 Euro) vor den Steuerzahlern zu verbergen. Eine '2' sieht doch lächerlich klein aus verglichen mit den Zahlenmonstern aus dem letzten Satz.

Das BIP wird also immer gern hergenommen, um mit kleinen Zahlen (hier die '2') argumentieren zu können. Ein weiterer Trick: die Quelle, aus denen die Euros für die 2% strömen, bleibt ungenannt. Es ja nicht das BIP, mit dem wir (Deutschland) unsere Ausgaben bezahlen. Es ist der Bundeshaushalt, also vor allem unsere Steuern, mit denen Deutschland Ausgaben zahlt. Es wäre also redlich, die Verteidigung-Ausgaben ins Verhältnis zum Bundeshaushalt zu setzen.
Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Den Kommentar habe ich nicht geschrieben und er war mir bis eben auch nicht bekannt. Ich finde es aber beruhigend, dass es irgendwo draussen in der weiten Forenwelt noch Menschen gibt, die auch mitdenken und sich nicht gerne für dumm verkaufen lassen.
.... abgetaut 8O :? :wink:

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 15.05.2019 - 05:43

Die gewünschte Info (Anteil Verteidigung am Bundeshaushalt) liefert das Verteidigungsministerium selber.
Im Jahr 2019 liegt der Verteidigungsetat bei rund 43,2 Milliarden Euro. Der Anteil des Verteidigungsetats am Bundeshaushalt beläuft sich im Jahr 2019 auf 12,1 Prozent. Für investive Maßnahmen sind rund 9,9 Milliarden Euro vorgesehen.
https://www.bmvg.de/de/themen/verteidigungshaushalt

Niemand, wirklich niemand will das irgendwie verstecken. Alle Zahlen sind öffentlich. Mir war die Dimension, wie offensichtlich vielen Vorschreibern, bewusst.

Vielleicht weil extrem oft darüber berichtet wird:
https://www.google.de/search?q=anteil+v ... ent=safari

Wieso eine Bemessung am BIP Sinn machen könnte, wurde ein paar Beiträge vorher hier sehr schön erläutert.
Langsam driftet es bei dir Richtung Verfolgungswahn ab. Ich mach mir wirklich Sorgen...

Vielleicht verbringst Du zu viel Zeit mit deinen „Alternativen Medien“? Scheinbar entgeht dir einiges an tagesaktuellen seriösen Nachrichten?
Komm doch wieder mehr ans Licht...?

EDIT:
Dein zitierter Leserkommentar im SPON stammt jedenfalls nicht von einen Spiegel-Stammleser:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 40077.html

EDIT 2:
Zum Thema Leserbriefe, Kommentare zu Artikeln.
Ich hab die Tage mal auf EIKE etwas kritisches zu dem einen oder anderen Artikel geschrieben...
Alles gelöscht.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von NeusserGletscher » 15.05.2019 - 08:20

Pancho hat geschrieben:
15.05.2019 - 05:43
Niemand, wirklich niemand will das irgendwie verstecken. Alle Zahlen sind öffentlich. Mir war die Dimension, wie offensichtlich vielen Vorschreibern, bewusst.
Nun, mir war die Dimension nicht bewusst, bis jemand vor ein paar Tagen in einem Forum schrieb, man solle doch besser von 20% als von 2% reden. Offensichtlich habe alle, die das Thema mit der niedlichen kleinen 2 verbinden, die zahlreichen Meldungen überlesen, in denen von 20 die Rede ist. :wink:

Deine Sorge um mein Wohlergehen rührt mich, echt :wink:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 15.05.2019 - 08:27

Nichts zu danken. Irgendwie hab ich dich inzwischen echt ins Herz geschlossen. :D

Das erkennst Du daran, dass ich eigentlich schon raus sein wollte hier, allein die Sorge um dich hält mich noch.

Was ist das für ein Forum? Poste doch mal ein paar Links da zu guten Informationsquellen, dann sind die Leute zukünftig besser informiert da.

Von 20 kann deswegen keine Rede sein, weil es nicht wahr wäre momentan.

Aus meinen Links kannst du sehr schnell rauslesen, dass momentan ca. 12% angesagt sind, was gefordert wird, ist laut Spiegel mehr als doppelt so viel, also eigentlich 25(+x?)%. Wie gesagt, ohne Doktortitel erkennbar.

Das will aber niemand zahlen, wird im Moment nicht bezahlt, daher steht es nirgends.

Wenn du meine Links alle durchliest, bist Du bestens auf dem aktuellen Stand und kannst im anderen Forum brillieren.

Toll, oder?

(Aber nicht, dass die dich dann dort am Ende für ein Opfer der Systempropaganda halten)

EDIT:
Übrigens ist auch dein Gegenargument mit dem zitierten Leserkommentar im Spiegel nicht wirklich eines. Der Spiegel stellt die Funktion bereit, und hat diesen Kommentar drin gelassen und es ermöglicht - auch wenn der Grundton kritisch ist - diesen zu lesen und ihn als Zusatzinformation zu nutzen. So konntest Du deinen Blickwinkel zusätzlich erweitern.

Wie gesagt - versuch mal etwas ähnliches auf EIKE oder ähnlichen Plattformen.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von icedtea » 15.05.2019 - 09:47

Nur mal so als historischer Einwurf zum Anteil des Verteidigungshaushalts am BIP und am Bundeshaushalt:

Bis zum Ende des Kalten Kriegs lag der in der Bundesrepublik Deutschland eigentlich immer (teilweise deutlich) über 3% des BIP und 20-25% des Bundeshaushalts.

Ob man da wieder hin will/muss, darüber kann man mit Sicherheit diskutieren :wink:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Bergwanderer » 15.05.2019 - 11:00

Was hat eigentlich der Verteidigungsetat https://www.bundesfinanzministerium.de/ ... otogallery
der Bundesrepublik Deutschland mit dem Klimawandel zu tun?
Besteht hier die Gefahr, das wenn die BRD rund 30 Mrd. Euro mehr für "Verteidigung" ausgibt, auf einmal die Bundesluftwaffe wieder mehr flugfähige Jets hat und Ölquellen im mittleren Osten in Brand schießt? :wink: Dafür waren in der Vergangenheit doch auch andere zuständig!
Belassen wir es bei rund 1,3% des BIP, weniger Jets der Luftwaffe am Himmel ist auch aktiver Umweltschutz! :wink:
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 15.05.2019 - 11:05

icedtea hat geschrieben:
15.05.2019 - 09:47
Nur mal so als historischer Einwurf zum Anteil des Verteidigungshaushalts am BIP und am Bundeshaushalt:
Bis zum Ende des Kalten Kriegs lag der in der Bundesrepublik Deutschland eigentlich immer (teilweise deutlich) über 3% des BIP und 20-25% des Bundeshaushalts.
Ob man da wieder hin will/muss, darüber kann man mit Sicherheit diskutieren :wink:
Ich fände ja eine Diskussion darüber sinnvoller was deutsche Panzer 100 Km vor St. Petersburg, deutsche Truppen in Afghanistan und deutsche Tornados über Syrien verloren haben......

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 15.05.2019 - 11:07

Bergwanderer hat geschrieben:
15.05.2019 - 11:00
Besteht hier die Gefahr, das wenn die BRD rund 30 Mrd. Euro mehr für "Verteidigung" ausgibt, auf einmal die Bundesluftwaffe wieder mehr flugfähige Jets hat und Ölquellen im mittleren Osten in Brand schießt? :wink: Dafür waren in der Vergangenheit doch andere zuständig!
Belassen wir es bei rund 1,3% des BIP, weniger Jets der Luftwaffe am Himmel ist auch aktiver Umweltschutz! :wink:
Da bin ich ganz deiner Meinung.
Bergwanderer hat geschrieben:
15.05.2019 - 11:00
Was hat eigentlich der Verteidigungsetat https://www.bundesfinanzministerium.de/ ... otogallery
der Bundesrepublik Deutschland mit dem Klimawandel zu tun?
Zu tun hat das mit dem Thema - direkt - rein gar nix. Eingebracht hat das mein geschätzter Forumskollege NeusserGletscher als eine neue Verschwörungsgrundlage. Es dauert halt immer etwas, das zu widerlegen. Ist aber leider alternativlos, weil sonst der Blödsinn stehen bleibt und er erfahrungsgemäß ohne Widerlegung noch länger drauf rumreitet.

Aber soweit sind wir - vorerst - fertig. :D

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 15.05.2019 - 11:27

Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass viel passieren wird.
https://www.sueddeutsche.de/politik/kli ... -1.4442717

Nach der Wahl wird allen Prognosen zur Folge noch weniger möglich sein als jetzt. Europa steht ein Rechtsruck bevor.
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzei ... l-100.html

EDIT:
@NeusserGletscher:
Extra für dich - ab ca. 28:38 min in der ZDF-Doku + die folgenden ca. 2-3 min.

Es ist wichtig aufzupassen, wessen Lied man singt und vor welchen Karren man sich einspannen lässt, wenn man ohne objektiven Grund in eine unbegründete und undifferenzierte Medienschelte einstimmt. :wink: Medien sind immer ein Feind von Antidemokraten, nicht immer versucht man sie so offensichtlich auszuschalten, wie gerade in der Türkei.
Zuletzt geändert von Pancho am 15.05.2019 - 12:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 15.05.2019 - 12:12

scratch hat geschrieben:
13.05.2019 - 22:36
wetterstein hat geschrieben:
13.05.2019 - 20:32
scratch hat geschrieben:
13.05.2019 - 18:42
Dieser Artikel dürfte wohl unseren NeusserGletscher und Co gut gefallen:
https://www.tichyseinblick.de/tichys-ei ... ssenkampf/
Damit versuchte mein Arbeitskollege, mich zu "überzeugen", dass wir alle auf dem komplett falschen Weg sind.
Und, ist es ihm gelungen?
;D
Mit guten Argumenten könnte man mich schon überzeugen und teilweise mag ja auch was Wahres dran sein.
Aber erstens geht mir die Art und Weise von Tichy sehr auf die Nerven und seine "Fakten" sind eben auch oft nicht immer das "gelbe vom Ei", um es mal etwas neutraler zu formulieren.
Von dir hätte ich mir aber ehrlich gesagt eine etwas euphorischere Reaktion erwartet oder ist dieser Mann/dieser Kommentar von ihm sogar dir zum plump? :surprised:
Euphorie ist der falsche Ausdruck.
Beruflich habe ich es ja mit sehr schweren Verletzungen und Erkrankungen zu tun, da bekommt man mit den Jahren wohl einen ziemlich nüchternen Blick und man beginnt sich (zur Ablenkung?) mit fachfremden Themen zu beschäftigen (Ökonomie, Geopolitik, Geschichte und... Klima).
"Euphorie" löst bestenfalls noch eine schöne Skitour und/oder eine attraktive und intelligente Frau aus :wink:

Zurück zum Thema:
Roland Tichy kenne und schätze ich aus seiner Zeit als Chefredakteur der Wirtschaftswoche und ich noch ein regelmäßiger Leser war.
Den besagten Kommentar halte ich für eine gute Zusammenfassung über die politischen Hintergründe der Klima-Ideologie,
die für mich ja nicht neu waren; nur halte ich ihn für völlig ungeeignet um einen "Klimagläubigen" zu überzeugen ;D

Sorry für die Aus­schwei­fung...

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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von wetterstein » 15.05.2019 - 13:48

Pancho hat geschrieben:
15.05.2019 - 11:27
... wenn man ohne objektiven Grund in eine unbegründete und undifferenzierte Medienschelte einstimmt. :wink: Medien sind immer ein Feind von Antidemokraten, nicht immer versucht man sie so offensichtlich auszuschalten, wie gerade in der Türkei.
Du bist sooo naiv, dass es schon wieder sympatisch ist! ;D
Die Medien. Grundsätzlich kann Angela Merkel auf ihr Wohlwollen zählen. Friede Springer, graue Eminenz des Axel Springer Verlags, Liz Mohn, Matriarchin bei Bertelsmann, Patricia Riekel, Chefredakteurin der "Bunte", und Sabine Christiansen, Vorsitzende des Fernsehparlaments, gehören seit Jahren zu ihrem Förderkreis.
https://www.handelsblatt.com/politik/de ... Dw9UK3-ap5

Pancho
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Pancho » 15.05.2019 - 14:14

wetterstein hat geschrieben:
15.05.2019 - 13:48
Du bist sooo naiv, dass es schon wieder sympatisch ist! ;D
Die Medien. Grundsätzlich kann Angela Merkel auf ihr Wohlwollen zählen. Friede Springer, graue Eminenz des Axel Springer Verlags, Liz Mohn, Matriarchin bei Bertelsmann, Patricia Riekel, Chefredakteurin der "Bunte", und Sabine Christiansen, Vorsitzende des Fernsehparlaments, gehören seit Jahren zu ihrem Förderkreis.
https://www.handelsblatt.com/politik/de ... Dw9UK3-ap5
Soll das Einbringen eines kritischen Berichtes (auf Fakten und gutem journalistischen Handwerk basierende Kritik ist immer begrüßenwert) über die Chefin der Regierung jetzt die These stützen, dass Medien gleichgeschaltet sind und die Regierung nicht kritisieren?

Das zeigt doch eher das Gegenteil?! Du kannst folgen?

Ich würde vermuten, 10 Jahre nach einer Regierungsübernahme durch die AfD (was hoffentlich nie passiert) hätten wir ungarische Verhältnisse hier und es gäbe nichts mehr in der Art zu zitieren.

Ähnlich wie die FPÖ es ja offen ankündigt in der ZDF-Doku, was ich den Österreichern nicht wünsche!
Was wir unbedingt durchführen müssen, ist eine Neutralisierung des öffentlich rechtlichen Rundfunks!
Quelle:
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzei ... l-100.html
Ab 29:20 min..
Zuletzt geändert von Pancho am 15.05.2019 - 14:32, insgesamt 1-mal geändert.


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