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Alpiner Skiweltcup 2019/20

6 Hundertstel war der Unterschied...mal abwarten. Aber schön wenn es auch andere auf diesem Niveau gibt.
 
br403 schrieb:
6 Hundertstel war der Unterschied...mal abwarten. Aber schön wenn es auch andere auf diesem Niveau gibt.

Und ich glaube keiner hat hier behauptet, dass Robinson Shiffrin um die Ohren fahren wird - es ist allerdings zumindest abzusehen, dass sie so sie denn unverletzt bleibt zu einer starken Konkurrentin heranwachsen kann die Shiffrin zumindest und das auch schon dieser Saison zumindest punktuell ärgern wird können. Fun Fact dazu sie hat für ihren ersten Sieg 13 Rennen weniger gebraucht.
 
Im ORF klang das gestern durchaus so, da war die Rede davon, dass Shiffrin jetzt keine Sicherheitsläufe mehr bringen kann. Ich kann das nicht nachvollziehen.
 
Vlhova hat letzte Saison drei Weltcup-Riesenslaloms (einen zeitgleich mit Shiffrin) und den WM-Titel gewonnen. Sicherheitsläufe konnte sich Shiffrin im Riesenslalom mit einzelnen Ausnahmen, wo sie mal im zweiten Lauf rausnehmen konnte, noch nie leisten. Im Slalom sieht das anders aus, da kann sie öfter mit reduziertem Risiko fahren und gewinnt trotzdem komfortabel.
 
Eben, darum finde ich das Gerede dass sich jetzt irgendwas verändert haben sollte auch lächerlich. Wenn man überhaupt was aus dem Ergebnis ableiten wollte, dann wäre es, dass Shiffrin noch stärker ist und nur noch eine Gegnerin hat. Aber ich halte generell nichts davon die Saison auf Basis der Söldenergebnisse zu prognostizieren.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Im ORF klang das gestern durchaus so, da war die Rede davon, dass Shiffrin jetzt keine Sicherheitsläufe mehr bringen kann. Ich kann das nicht nachvollziehen.

Im ORF darf auch der sogenannte Experte Knauss reden also würde ich darauf nicht zu viel geben ... bin jedes mal extrem genervt wenn der Eurosport-Stream spinnt und ich mir die ORFler anhören muss ... die haben nämlich im Gegensatz zu ihren Fahrern null Kompetenz (wobei sich das ja nach dem Ende der Ära Hirscher langsam angleichen könnte :D)
 
Der Knauss redet viel wenn der Tag lang ist und im Zweifelsfall ist ihm eine gelungene Pointe wichtiger als Fakten.
 
Marvin schrieb:
Waren das denn Sicherheitsläufe von Shiffrin?
Mit den Sicherheitsläufen habe ich mich nicht auf das aktuelle Rennen in Sölden bezogen, sondern generell auf die letzten Saisonen. Sie fährt schon sehr oft erstmal so 30 Sekunden lang "gemütlich" um dann zum Schluß Gas zu geben.
Ich seh das aber auch so wie Seilbahnjunkie, dass man das Sölden Ergebnis nicht auf die ganze Saison umlegen kann.
 
Für die nächste Saison ist zwischen Sölden und Levi ein Parallelrennen geplant. Es soll 2 Bewerber aus Österreich, einen
aus Norwegen und einen Bewerber aus Italien geben. Im November soll eine Entscheidung fallen.
Im Long-term- Kalender der FIS wäre der Termin der 14.-15 November 2020.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Aber ich halte generell nichts davon die Saison auf Basis der Söldenergebnisse zu prognostizieren.
Genauso so ist es, Sölden ist doch ein sehr spezieller Kurs. Alleine die "Loipe" zum Ziel. wenn man die Ausfahrt dorthin nicht gut erwischt oder den Ski kurz mal verkantet, kann locker 1 Sek. weg sein. Vicky und Luitz haben's beide im 1. Lauf ziemlich vermasselt. Beiden liegt Sölden eh nicht so. Klingt vielleicht komisch für Vicky, bei ihren Ergebnissen dort, ist aber so. Der Steilhang ist für ihre Technik nix. Da muss sie den Ski zu sehr halten. Ihre Stärke ist gerade das andere, minimal aufkanten, den Ski maximal laufen lassen. Dazu braucht sie mittelsteiles Gelände, wo sie ihre Schwünge ziehen und am Tor beschleunigen kann. Beispiel WM Are, wo ihr nur Vlhova folgen konnte. Dann noch weiche Piste und es ist perfekt für sie. Killington ist genau das, wird ein ganz anderes Rennen. Für Luitz ist der 16. Platz sogar Sölden-Bestleistung. Seine Kurse kommen noch, wie Beaver Creek (wo er ja letztes Jahr gewann) und Val d'Isere.
 
Ein kurzer meteorologischer Ausblick auf die nächsten Weltcuporte:

- Levi (FIN) ist bereits ein "Winterwonderland": Instagram - worldcuplevi >>> UPDATE 05.11.: aktuell -24°C !!! (in Worten: Minus Vierundzwanzig)

- In Killington (USA) konnte dank niedriger Temperaturen und jeder Menge "Gunpowder" das Resort heute, am 3.11., erstmalig geöffnet werden: Instagram - killingtonmtn

- Auch in Lake Louise (CAN) hat sich die weiße Pracht bereits großflächig niedergelassen, dort war am 1.11. Saisonstart: Instagram - skilouise

- Beaver Creek (USA) erfreut sich seit einigen Tagen schon an Schnee von oben und aus vielen Kanonen: Instagram - beavercreek


Kann sich überall gut sehen lassen... 8) :frost:
 
Damen-Slalom in Levi (FIN)

Schade, dass Petra Vlhova in Levi so blöde ausgeschieden ist. Wenn sie durch kommt, kann sie aber gewinnen - somit hat Shiffrin auch im Slalom eine ernste Konkurrentin, die ihr die Rennsiege streitig machen kann. Falls Wendy Holdener auch mal im 1. Lauf schnell ist, wird auch sie im Slalom ganz oben stehen können. Katharina Truppe (AUT) ergattert als Dritte ihr erstes Weltcup-Podium in ihrer Karriere. Die weiteren Platzierungen weisen schon enorme Zeitrückstände (+2 sec.) auf.

Die DSV-Bilanz ist mit 4 Läuferinnen in den Punkten für's erste Rennen schon ganz gut, im einzelnen aber noch ausbaufähig: 10. Lena Dürr - 16. Christina Ackermann (ehemals Geiger) - 22. Marlene Schmotz - 27. Marina Wallner. Jetzt nur nicht "zufrieden" sein, sondern fleissig weiter trainieren, um stetig besser zu werden...

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NEUIGKEITEN vom FIS-COUNCIL in Konstanz:

FIS-Präsident Gian Franco Kasper hat seinen Rücktritt auf dem FIS-Kongress 2020 in Thailand angekündigt.
In der Geschichte des internationalen Ski-Verbandes ist er erst der 4. Präsident:

1.) 1924 – 1934 Ivar Holmquist (SWE) > 10 Jahre
2.) 1934 – 1951 Nikolai Ramm Østgaard (NOR) > 17 Jahre
3.) 1951 – 1998 Marc Hodler (SUI) > 47 Jahre
4.) 1998 – 2020 Gian Franco Kasper (SUI) > 22 Jahre

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Das sogenannte Parallel-Opening wird am 14./15.11.2020 in Zürs am Arlberg (AUT) stattfinden. Nach dem Auftakt in Sölden und vor Levi sollen am Arlberg ein Parallel-Slalom (Damen und Herren) sowie ein Alpine Team Event ausgetragen werden. Geplant sind die Flutlicht-Rennen in der Flexen-Arena bei der Trittkopfbahn in Zürs am Arlberg.

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Ab dem Frühjahr 2020 sollen die Weltcup-Kalender für die jeweils nächsten 3 Jahre fest im Voraus festgelegt werden, um den Veranstaltern mehr Planungssicherheit und Zeit bei der Vorbereitung der Events zu gewährleisten. Außerdem sollen so längerfristige und größere finanzielle Investitionen leichter ermöglicht werden.

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Die Bauarbeiten für das neue Skigebiet für die olympischen Winterspiele Peking 2022 sind abgeschlossen. Somit können in Yanqing die ersten Testrennen im Rahmen des Weltcups am 15./16.02.2020 mit Abfahrt und Super-G der Herren stattfinden.

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In der Alpinen Kombination wird der 2. Lauf (Slalom) in der selben Startreihenfolge des Ergebnisses des 1. Laufs (Abfahrt bzw. Super-G) ausgetragen. Damit sollen den Speed-Fahrern mehr Chancen gegenüber den Technikern eingeräumt werden.

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Bei den Parallel-Rennen (Einzel, nicht Team) wird es nur in der ersten Runde (32 Starter) 2 Läufe geben. Ab den Achtelfinals (16 Starter) dann nur noch 1 Lauf pro Runde.

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Quelle: https://www.fis-ski.com/en/international-ski-federation/news-multimedia/news/decisions-of-the-fis-council-meeting-in-constance-ger-autumn-2019
 
CrystalMountain schrieb:
Damen-Slalom in Levi (FIN) ... 10. Lena Dürr
Das zweite gute Rennen nach Sölden :top: Sie scheint tatsächlich verbessert zu sein. Man kann auch sehen, dass sie mehr Zug auf dem Ski hat. Wörndl hat erwähnt, dass sie im Sommer eine trainingsmäßige Sonderbetreuung hatte. Wäre auch höchste Zeit, dass man im DSV mehr zu individuellen Maßnahmen kommt.

Heute eine faustdicke Überraschung durch Straßer. Der 8. Platz ist das zweitbeste Ergebnis seiner Karriere :D

Komisch sind seine FIS-Punkte, nämlich 5,99. Bis jetzt gab's jenseits der WCSL Top 30 keine Punkte unter 6,00 und mit 9/10 Rückstand bekam man sowieso keine so geringen Punkte. Man hat wohl mit Beginn der Saison 19/20 ein neues FIS-Punktesystem eingeführt. Die ersten 30 der WCSL haben keine künstlichen Punkte unter 6,00 mehr, alle werden einheitlich bepunktet. So hat z.B. der 20. schon 9,57. Für Straßer könnte das bedeuten, in Val d'Isere eine deutlich niedrigere Startnummer zu bekommen. Da gilt auch schon eine neue FIS-Liste. Bisher musste man entweder die WSCL Top 30 packen (und damit nach WCSL-Punkten zu starten) oder versuchen, über einen Kontinental-Cup seine FIS-Punkte zu drücken. Im WC war das nur schwer möglich, weil man dazu eine Zeit in der Nähe der Spitzenzeit brauchte. Das führte dazu, dass man ggf. auf den niedrigen Punkten hängen blieb, trotz WC-Platzierungen. Das neue System ist in der Hinsicht gerechter, auch einheitlicher und logischer.

Weiß jemand Näheres darüber?
 
Die Berechnungsmethode der FIS-Punkte wurde umgestellt um denjenigen (schwächeren) Fahrern die im Weltcup unterwegs sind einen Vorteil zu geben gegenüber denjenigen die nur Europacup/Continentalcup oder FIS-Rennen fahren.
Es soll verhindert werden, dass Fahrer die zB NorAm-Cup Rennen gewinnen dann mit 30er Startnummern bei Weltcuprennen starten dürfen, während Fahrer die sich im Weltcup abmühen und Plätze zwischen 25-40 erreichen hinter den NorAm-Fahrern starten müssen.

Strafpunkte alt/neu:
Weltcup: 0/0
ContinentalCup: 6/15
Nationale Meisterschaft: 8/20
FIS-Rennen: 9/23

Zusätzlich wurde auch noch die Berechnungsmethode für die zeitabhängigen Strafpunkte dahingehend geändert, dass es mehr Strafpunkte für den Zeitrückstand auf den/die Erstplatzierten gibt.
Ich find aber nirgends ne Übersicht wo das klar dargestellt ist.
 
Werna76 schrieb:
Die Berechnungsmethode der FIS-Punkte wurde umgestellt um denjenigen (schwächeren) Fahrern die im Weltcup unterwegs sind einen Vorteil zu geben gegenüber denjenigen die nur Europacup/Continentalcup oder FIS-Rennen fahren.
Es soll verhindert werden, dass Fahrer die zB NorAm-Cup Rennen gewinnen dann mit 30er Startnummern bei Weltcuprennen starten dürfen, während Fahrer die sich im Weltcup abmühen und Plätze zwischen 25-40 erreichen hinter den NorAm-Fahrern starten müssen.
So habe ich mir es gedacht. Ist auch richtig so, denn die reinen WC-Fahrer waren benachteiligt. Es konnte ja z.B. passieren, dass jemand, der aus den WCSL Top 30 rausfiel und nicht dass Glück hatte, durch Ausfälle in die Top-30-Starter zu rutschen, wegen schlechter FIS-Punkte weit hinten starten musste.

Aber wie werden jetzt die FIS-Punkte berechnet und wie wird die Startliste gebildet :?: Bisher waren die FIS-Punkte einfach der Mittelwert aus den zwei besten FIS-Punkten bis zu einer bestimmten Zeit zurück (letztes Jahr?). So direkt kann es aber nicht mehr gelten, weil für die die alten Nummern ein anderes Schema galt. Man könnte die alten Nummern umrechnen. Straßer hatte 7,31 beim ES-SL im März in Kranjska Gora. Nehmen wir an, die werden umgerechnet etwa auf 15 + 1,31 = 16,31. Es hätte dann 11,15 Punkte, was dem 26. Platz in der aktuellen FIS-Liste entspricht. Komische Sache. Weil nicht mehr zwischen WCSL Top 30 (FIS-Punkte unter 6,00) und denen danach (FIS-Punkte ab 6,00) unterschieden wird, kann so was vorkommen. Eine neue FIS-Liste gibt's am 28.11. und so stellt sich die Frage nach seinem Startplatz in Val d'Isere (in der WCSL ist er jetzt auf 37). Ich glaube nicht, dass es in den ersten 30 sein wird, wäre unlogisch. Ich nehme an, die werden aus der WCSL gebildet, wie gehabt. Aber wie ist es danach? Einfach in der Reihenfolge der niedrigsten FIS-Punkte oder mengt man die WCSL-Punkte irgendwie mit hinein oder ... ?
 
Es gibt jede Menge, die nie einen Kreuzbandriss hatten. Wenn wie bei Mowinckel der erste Riss erst acht Monate her ist, besteht sowieso ein größeres Risiko, dass dasselbe Band wieder reißt.

Das soll allerdings nicht bedeuten, dass das Verletzungsrisiko nicht zu groß ist. Bedenklich finde ich vor allem Verletzungen wie die von Schild in Sölden, bei denen kleine Fahrfehler direkt zu einem Kreuzbandriss führen. Dass eine Bruchpilotin wie Goggia dagegen ständig verletzt ist sollte niemanden überraschen.
 
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