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Alpiner Skiweltcup 2019/20

FIS Schnee Kontrolle in Japan verlief positiv. Die Schneekontrolle in Maribor jedoch wackelt. Bisher siehts da ziemlich mau aus. Die Rennen sollten ja am 15. und 16. Februar stattfinden. Wer könnte hier als Ersatz Ort einspringen? Theoretisch könnte doch auch hier Saalbach einspringen :wink: Es wäre also nach den beiden Männer Rennen am Donnerstag und Freitag dann die 2 Damen Rennen Samstag und Sontag. Die Piste dürfte kein Problem sein für 2 Technik Bewerbe und die Übertragungszeiten könnten ja auch so gelassen werden wie sie in Maribor ursprünglich geplant waren. Wenn das dann nicht Werbung für die Ski WM wäre :D und Crans bekommt dann wahrscheinlich das ausgefallene Rennen von Sotschi
 
Thunderbird80 schrieb:
FIS Schnee Kontrolle in Japan verlief positiv. Die Schneekontrolle in Maribor jedoch wackelt. Bisher siehts da ziemlich mau aus. Die Rennen sollten ja am 15. und 16. Februar stattfinden. Wer könnte hier als Ersatz Ort einspringen?
Leider wird's in Maribor immer schlechter, aber kein Wunder bei einem Ort, der im Donautal liegt. Die letzten paar Mal ist Kranjska Gora eingesprungen. Ist der logische Ersatzort, liegt ja auch in Slowenien. Der slowenische Verband wird das bestimmt versuchen. Das erste Recht der Wahl steht ihnen auch zu.
 
In Davos (SUI) wird künftig am Neujahrsabend ein Parallelslalom sowohl für Damen als auch für Herren ausgetragen.
Das hat der FIS-Vorstand auf seiner Februar-Sitzung beschlossen:
https://www.fis-ski.com/en/international-ski-federation/news-multimedia/news/decisions-from-the-fis-council-gathering-february-2020

Stockholm und Oslo sind also nach nur wenigen Malen wieder raus bezüglich Parallel-Events. Dabei war insbesondere Stockholm doch eine schöne Veranstaltung - tolles Publikum und die Piste auf einem echten Hang (in Oslo (oder auch früher in Moskau) wurde extra eine Rampe aufgebaut).

Es wurde auch ein aktualisierter Longterm-Kalender veröffentlicht, erstmals mit der Saison 2022/2023 (ohne Überraschungen, also keine ganz neuen oder alte, reaktivierte Austragungsorte):
https://www.fis-ski.com/en/inside-fis/document-library/alpine-documents
> Direktlink PDF: https://assets.fis-ski.com/image/upload/v1581011208/fis-prod/assets/LongtermL_M_2021-2223_05.02.2020.pdf

In dem Bericht heißt es dann noch:
FIS Alpine Ski World Cup Calendar
...
Adaptations were made the women’s races in Courchevel (FRA) and Flachau (AUT), both of which will now feature a slalom. The updated calendar will be published on the FIS website.

Flachau hatte doch schon immer einen Nachtslalom, in Courchevel dagegen hat das Programm jährlich variiert, mal nur 1, mal 2 Rennen - RS, SL bzw. Parallel.
Für Courchevel sind im neuen Kalender aber gar keine Slaloms eingetragen... :?: :?: :?:
 
Zumindest für mich ist eine Überraschung im neuen Long Term Calendar, dass im Winter 2021/22 es keine Herrenabfahrt in Garmisch gibt. Stattdessen soll in Garmisch ein Slalom und ein Parallelslalom statt finden. Insgesamt sind in diesem Winter nur 8 Abfahrten bei den Herren geplant.
 
Martin_D schrieb:
Zumindest für mich ist eine Überraschung im neuen Long Term Calendar, dass im Winter 2021/22 es keine Herrenabfahrt in Garmisch gibt. Stattdessen soll in Garmisch ein Slalom und ein Parallelslalom statt finden. Insgesamt sind in diesem Winter nur 8 Abfahrten bei den Herren geplant.

So viel also zum Thema Klassiker. Für mich absolut unverständlich, man hat eh Probleme genug Austragungsorte für Speedrennen zu finden. Da einen Klassiker zu opfern um noch mehr Technik zu fahren? Wollen die unbedingt mal wieder am Gudiberg fahren? Oder hat das irgendwas mit der WM Bewerbung zu tun?
 
Das hat mit dem Termin im Februar zu tun - da sind Ferien in Bayern. Die Rennen am Gudiberg sollen eine einmalige Ausnahme-Aktion bleiben.

Das ganze war hier aber schon mal Thema, einfach in diesem Thread auf Seite 4 gehen, da hatte ich am 16.10.2019 die entsprechenden Infos dazu gepostet.
 
Was ist hier los? Vicky hat die Abfahrt gewonnen! Ich beantrage alle Abfahrten in Zukunft in Garmisch abzuhalten :lol:
 
alpinfan77 schrieb:
Kennst Du die neue Strecke in Crans Montana? Als SG/Kombi-Gelände mag es ja noch angehen, aber eine richtige Abfahrt ist das nie und nimmer. Nach Bansko und Sothi ist es das dritte Gebräu von Kurven, Senken, Kuppen, Fehlanzeige bei Gleitstücken, Sprüngen, Schusspassagen. Aber das alles zusammen gehört zu einer richtigen Abfahrt und wenn das eine gar nicht da ist, dann ist es eine kastrierte Sache. Ein- oder zweimal im Winter mag es ja noch angehen, aber dreimal hintereinander ist es für mich zu viel. So sehe ich es jedenfalls. Bezeichnend ist doch, dass klassische Abfahrerinnen wie Venier, Siebenhofer, Delago hinterherfahren (wobei Weidle sich aber erstaunlich gut hält) und eine RS-Spezialistin wie Bassino plötzlich vorne auftaucht und Brignone zur Siegläuferin wird, was sie auf schnellen Strecken nie wäre

Magst du uns nach dem Ergebnis von Garmisch vielleicht nochmal erklären warum die Kandahar besser für klassische Abfahrerinnen ist?
 
Konnte die Rennen nicht live sehen :sniff:

dabei Vicky fährt die Abfahrt ihrer Karriere :flehan:

und das auf der neben Zauchensee anspruchsvollsten Strecke für die Damen, die dazu in besonders schwierigem, eisigen Zustand war. Eine größere Herausforderung ist für die Damen kaum vorstellbar. Dabei so dominant zu sein (zwischenzeitlich sogar über 9/10 Vorsprung) dürfte die beste Abfahrtsleistung bei den Damen seit langem sein. Mit einem Wort:

Vicky-Wahnsinn :love:
 
Schalt mal einen Gang runter. Ja, Vicky ist gestern eine tolle Fahrt gelungen, aber so zu tun als habe sie da gottgleiche Leistungen gezeigt ist leicht übertrieben. Außerdem hatte sie im Ziel 6 Zehntel Vorsprung. Die Zwischenzeiten sind dafür irrelevant.
 
Brignione muss ja auch einen Wahnsinns-Tag gehabt haben, wenn sie auf einer "echten" Abfahrtsstrecke den
"echten" Abfahrerinnen Schmidhofer, Venier und Stehen sie viel abnimmt 😉
 
Vielleicht ist es Zufall, aber vielleicht haben wir den positiven Einfluss von Atle Skårdal auch immer bisschen unterschätzt.

Wie die Frauen in dieser Saison an einer Piste nach der anderen scheitern, ist nicht gut für den Sport. Möglicherweise muss das alles (leider) deutlich einfacher und unspektakulärer sein.
 
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