• 📸 Fotowettbewerb 2026 – Jetzt abstimmen! 🏔️

    Die spektakulärsten Berg-, Ski- und Landschaftsfotos sind eingereicht – jetzt seid ihr gefragt! Wählt eure Favoriten und kürt das Siegerbild.

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    Ihr könnt eure Stimme noch bis Mittwoch, 28. Oktober 2026 um 21:00 Uhr, abgeben!

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    Euer Alpinforum-Team

Ein Schneebericht der anderen Art

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In Beromünster ging es los

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Am Schilthorn vorbei

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...ins Wallis

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...und über Grimentz

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...auf den Rosablanche

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Nach einer Znünipause ein Blick zurück

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Die Szenerie am Glacier de Brenet ist phänomenal

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Anflug auf den Glacier de Trient

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Ein wenig Smalltalk mit einem Kollegen.

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Noch eine Zwischenlandung auf der gegenüberliegenden Seite des riesigen Gletschers

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Anflug auf das Croix de Coeur (Skigebiet Verbier)

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Der Anflug ist sehr anspruchsvoll und liess meinen Puls ansteigen, zumal es meine erste Landung hier war.

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Den Kuchen haben wir uns also verdient ;-)

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Nach weiteren Landungen am Tsantfleurent (Les Diablerets) und Wildhorn ging es an Eiger, Mönch und Jungfrau vorbei zurück ins Mittelland.
 
Heute kann ich leider nicht allzu viel beisteuern, da der Flug „nur“ erneut auf den Hüfifirn führte. Passagier war mein 23jähriger Götti“bueb“ (Paten“kind“). Mit ihm machte ich seit seinem vierten Geburtstag JEDES Jahr ausnahmslos einen mehrtägigen Skiaufenthalt, den er sich von mir zu Geburtstag/Weihnachten wünschte. Dieses Jahr war dieser im Januar geplant, doch wegen seiner Schulterverletzung verbachte ich diesen Urlaub in den Dolomiten mit AF-Mitglied gemperiel und verschob die Tage mit meinem Göttibueb auf Ende April in Ischgl, wozu es jetzt ja nicht mehr kommen sollte. Erstmals seit 17 Jahren also musste ich eine Alternative suchen. Er war sofort begeistert von der Idee, dies mit einem Gletscherflug zu tun. Und weil seine Uni geschlossen ist, war er natürlich auch sehr flexibel, sodass wir heute kurz nach 8 Uhr abheben konnten.

Auf dem Anflug auf die Chammlilücke konnte ich die Fussspuren meines Sohnes von gestern noch erkennen:
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Die Stimmung um 9 Uhr war herausragend. Die totale Ruhe, flache Sonneneinstrahlung, klare und kühle Luft. Traumhaft!
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Am linken Bildrand die Spuren meines Sohnes und mir vom Vortag:
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Auch der Blick ins Mittelland ist heute viel klarer:
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Fussmarsch zurück zu unserem Husky:
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Das Fondue gab es heute an der fast gleichen Stelle auf dem Hüfigrat. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, jemals um 10 Uhr bereits ein Fondue gegessen zu haben :D
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Nach der gemütlichen Käsepause, flogen wir an der Planurahütte vorbei, wo ich im April 2018 mal übernachtet hatte. Wohlgemerkt, mit dem Flieger auf dem „Parkplatz“ 20min nebendran. Das war das bisher beste Erlebnis in meiner „Gletscherkarriere“ seit meiner Prüfung im Februar 2015.
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Anflug auf die Landestelle beim Chammlijoch.
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Unsere dritte und letzte Pause verbrachten wir auf der tiefsten Landestelle in der Senke „Hüfi tief“
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Gegen 11.30 Uhr flogen wir dann über den malerischen Vierwaldstättersee zurück nach Beromünster.
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Auch heute konnten wir in den rund vier Stunden die Krise wieder in den Hintergrund rücken lassen, auch wenn das dieses Mal nicht so gut gelang, weil sich die Gespräche auf dem Gletscher halt auch um das alles bestimmende Thema drehten. Ein 23jähriger Student sorgt sich natürlich auch sehr, unter anderem auch weil er bereits jetzt bezüglich Studendenjobs und Praktika wirtschaftlich ebenfalls direkt betroffen ist.

Morgen ist noch ein dritter Flug auf dem Programm und ich freue mich, dass ich grad vorher das OK erhalten habe, dass sich an der Lage nichts geändert hat.
 
Leider ist das nun der letzte Bericht, den ich posten werde, da ich nach den neusten Meldungen heute Abend beschlossen habe, den Flugbetrieb nun auch einzustellen.

Der erneut private Flug mit einem guten Kollegen führte auf seinen Wunsch etwas weiter als die letzten zwei Tage: Ins Wallis.
Kurz nach 8 Uhr hoben wir in Beromünster ab. Nach einem rund 30minütigen Steigflug setzten wir zur ersten Landung auf dem Kanderfirn (oberhalb Kandersteg), genauer beim Muthorn an. Auf dem flachen Gletscher hatte es so viele Spuren, dass es sich fast schon wie auf einer Piste anfühlte, darum nur ein Touch&Go. Wenige Meter neben dran befindet sich der Tschingelpass, auch dort haben wir eine Landung gemacht...
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links der Tschingelpass, rechts das Muthorn


...um danach am Petersgrat oben, nordseitig zwei Landungen zu machen. Dort zu landen, war für mich ein Novum:
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Anschliessend war es Zeit, einen Platz zu suchen, an dem wir eine erste Pause machen können. Es sollte der Petersgrat Süd sein, wo die Flanke steil ins Lötschental abfällt. Dies war übrigens meine erste Landung an dem Ort, seit obiger Schilderung meines Zwischenfalls:
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Nach einer gemütlichen Teepause ging es weiter quer über das Walliser Haupttal. Vielleicht kann Jojo auch hier wieder alle Skigebiete benennen:
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Das nächste Bild benenne ich dann wieder selber: Wir machten zwei Landungen auf dem imposanten Rosablanche ohne auszusteigen:
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Tagesziel heute war sowieso der malerische Glacier de Breney, nahe an der italienischen Grenze. Aus meiner Sicht einer der schönsten Plätze der Schweiz. Was ich bei der Flugplanung vergessen hatte zu berücksichtigen, war, dass dieser Gletscher um diese Jahreszeit selbst um 10.30 Uhr noch im Schatten liegt. Zwar konnten wir dank den vorhandenen Spuren trotzdem landen (ohne Spuren sind die Referenzen / Kontraste zu gering), aber das Verweilen war unangenehm und ein Fondue kein Thema. Zudem war es mühsam, da rumzulaufen, da Bruchharst vorherrschte.
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Vor dem Start wanderte ich die mögliche Startstrecke noch etwas ab, da die gefrorenen Spuren für unser Fahrwerk gefährlich werden könnten. Parallel zur äussersten Spur war es dann aber einfach. Ganz spontan legten wir noch zwei Landungen auf dem nahegelegenen Petit Combin, einem sehr hoch gelegener Gletscher ein. Dies allerdings nicht ohne meinen Lebenspartner zu Hause, der wie immer die obig beschriebene Überwachungsfunktion wahrnahm, per Whatsapp zu informieren. Herrlich Schneeverhältnisse! Ein Traum, obwohl wir nur kurz anhielten, ohne Auszusteigen.
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Am Mont Fort und dem Skigebiet von Verbier vorbei, überquerten wir wieder das Rhonetal.
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Dann erlebten wir noch eine etwas unschöne Situation: Auf dem nachfolgenden Bild vom Tsantfleurent (Les Diablerets) kaum zu erkennen, ist ein Gletscherflieger, der eine unglaublich lange Startstrecke hinter sich hatte und irgendwann im Schnee steckenblieb. Wir überflogen den Flieger tief, sodass der neben dem Flugzeug stehende Pilot unser Kennzeichen ablesen konnte, worauf er uns sofort anfunkte und seine Situation erklärte. Er brauche keine Hilfe, die sei bereits organisiert. Ehrlich gesagt hätte ich auch nicht wirklich gewusst, wie ich ihm da unten hätte helfen können, ausser zu alarmieren, was dank dem Handyempfang in dem Skigebiet ja kein Problem war. Der Schnee sei um die Nullgradgrenze und lief nicht, darum sei er nicht weggekommen. Das konnte ich mir aber aufgrund der vorangehenden 10 Landungen nicht wirklich vorstellen, weshalb ich an anderer Stelle, wo schon viele Spuren waren, einen vorsichtigen Versuch wagte. Schon unmittelbar nach dem Aufsetzen spürte ich, dass der Schnee gut lief und keine Gefahr bestand, hier nicht mehr wegzukommen. Ich kann mir daher nicht erklären, was der andere Pilot da machte.
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Zeit also, auf dem sonnigen Gletscher endlich das Fondue einzunehmen. Gut ist das der letzte Flug für eine Weile; der Menüplan auf diesen Gletschern ist ja schon etwas eintönig ;-)
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Da der Flieger nach uns wieder reserviert war, mussten wir nach rund 40min schon wieder aufbrechen und zurück nach Beromünster fliegen.
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So, das war’s nun also. In den vier Stunden konnten wir das Virus wieder fast vergessen und den Tag geniessen. Gerne werde ich mich in der nun kommenden Zeit mit endlosem Homeoffice an diese drei wundervollen Tage erinnern.

Ich hoffe, ich konnte Euch auch mit diesen Bildern etwas erfreuen und wünsche von Herzen gute Gesundheit!
 
Herzlichen Dank für die vielen tollen Berichte und Fotos während der ganzen Saison!
Es ist immer eine Freude, so etwas aus rund 800 Km Entfernung "sehen" zu können und besonders jetzt, wo nach zwei abgesagten Skiurlauben die Ski fertig präpariert, aber in dieser Saison unbenutzt im Keller stehen bleiben...

Bleibt alle gesund :!:
 
Darf ich auch Skigebiete raten? :D

1. Lauchernalp
2. Chandolin
3. Grimentz
letztes Foto Lenk Metsch (im Hintergrund)

vielen Dank für deine Berichte!
 
Tolle Bilder wieder und phatastische Luftaufnahmen bei herrlichem Wetter.
Einfach nur schade, dass die Berge verständlicherweise (!) gesperrt sind für Skifahrer und auch für Tourengeher - und auch so sinnvoll und vernünftig!

Bitte passt auf, dass ihr (bzw. auch andere!) durch das Fliegen keine Rettungseinsätze provoziert - soll nicht besserwisserisch klingen, aber Rettungsheli und Notärzte brauchen wir sicher auch in der Schweiz aktuell nicht auf dem Berg sondern in den Kliniken, wo sie auch Leben retten können.
Ich habe auch alles eingestellt was Verletzungsrisiken birgt -auch Freunde in Norwegen sehen bei herrlichsten Bedingungen von Skitouren ab - und dort gibts wenig anderes zu tun da eben überall Schnee liegt (Umgebung rund um Tromsö).

Aber du schreibst ja selbst, dass du den Flugbetrieb eingestellt hast was glaube ich vernünftig ist. Dieses Jahr ist alles anders :rolleyes:
 
Gestern hatte ich beruflichen Skype-Kontakt mit einem Mitglied der Geschäftsleitung der Rega. Die haben momentan wenig zu tun. Daran würde es nicht liegen. Aber die Spitäler natürlich schon.
Die Unfälle beim Gletscherfliegen haben zum Glück fast ausschliesslich Sachschäden und allenfalls Abholung von unverletzten Personen zur Folge. zB wenn man feststeckt, ein Ski bricht oder der Flieger kippt und ein Flügel bricht etc. Dann holt ein Transportheli den Flieger und die Personen vom Berg. Insofern hätte ich diesbezüglich weniger Bedenken. Es sind andere Gründe, wieso ich den Betrieb eingestellt habe.
 
Zurück auf dem Schnee: Mein Lebenspartner und ich gönnten uns heute den einmal jährlich gemeinsamen Gletscherflug, da ich ja aus bekannten Gründen keine „anderen“ Passagiere mehr mitnehme. Der kurze Nachmittagsausflug führte uns auf den relativ nahe liegenden Petersgrat und den gleich darunter liegenden Kanderfirn. Da mein Partner einen nicht so seefesten Magen hat, hielten wir den Ausflug wie üblich kurz und machten nur sechs Landungen. Und weil der Wind (leicht föhnig) langsam auffrischte, verzichteten wir schweren Herzens auch auf die geplanten Landung beim Jungfraujoch. Aber wir wollen ja beileibe nicht jammern, in der aktuellen Situation immer noch solche Freiheiten zu haben.
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Die Pause auf dem Petersgrat hielten wir wegen des Windes eher kurz. Dafür dann ausgiebiger beim windgeschützten Muthorn, wo es mit vier Flugzeugen zu einer Ansammlung von acht Personen kam ;-)
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Sehr schöne Bilder, auch der Berner Dreitausender im Hintergrund.

Und der Sicherheitsabstand zum nächsten Flugzeug ... sehr vorbildlich ! :wink:
 
Heute klappte nach unzähligen wetterbedingt erfolglosen Versuchen endlich der Flug mit Graubündenfan. Und weil er meinte, das sollten wir bei den idealen Verhältnissen richtig auskosten, ging es bis weit ins Wallis. Da begann mein Hirn zu überlegen, ob es nun nicht an der Zeit wäre, den schwierigen Platz beim Aeschhorn erstmals anzufliegen. Ich hatte schon viel von dem gehört und mein Fluglehrer gab mir gestern auch noch ein paar Tips. Doch Bergwanderer vermieste mir die Nacht ;-). In einem anderen Topic postete er spätabends einen Link eines Lernvideos mit der Landung, welchen ich mir kurz vor dem Einschlafen zu Gemüte führte... was zur Folge hatte, dass ich die halbe Nacht davon schlecht träumte... sprich es machte sich Nervosität breit, die bis nach der Landung anhielt. Wäre aber gar nicht nötig gewesen... war kein Problem. Dafür die Aussicht umso gigantischer.

Zuerst aber machten wir drei Landungen beim Jungfraujoch, ebenfalls eine für mich neue Landestelle, die aber simpel war.
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Anschliessend gab es eine Landung auf der Ebnefluh:
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Und dann das erwähnte Tageshighlite! Inkl. obligatem Fondue.
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Satt sehen konnte man sich da nie. Dennoch brachen wir dann zur Rosablanche auf:
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Dort sahen wir Tierspuren, die wir nicht zuordnen können:
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Auf dem Rückweg legten wir noch einen Stopp am Wildhorn ein:
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Einen ausführlicheren Bericht mit vielen Fotos, auch solchen mit einer Drohne, folgen von Graubündenfan.
 
Grandiose Bilder ... gelbes Flugzeug vor dem Rottalsattel an der Jungfrau, der Nordwand des Aletschhorn und zum Schluss noch mit dem Horu... oh man :(
Schade das ich zur Zeit nicht da sein kann ... aber dafür das ich wusste, was mit diesem Bericht auf mich zu kommt, habe ich mir ja gestern Abend den trockenen Riesling kalt gestellt ... 8)
 
Hier noch zwei Filme von Graubündenfan von unserem Flug am 17.4.20:

Anflug und Landung Jungfraujoch:


Wunderbare Drohnenaufnahmen von unserem Aufenthalt auf dem Rothorngletscher / Aeschhorn:

Danke an Graubündenfan für diese tollen bewegten Bilder!
 
So, ich habe hier in Einverständnis mit ski-chrigel mal ein bisschen aufgeräumt und alle Beiträge, die nicht direkt etwas mit den "Schneeberichten" zu tun hatten, in ein neues Thema namens "OT-Diskussion zu "Ein Schneebericht der anderen Art"" verschoben bzw. ausgelagert. Da kommen in Zukunft alle Beiträge herein, die zum Beispiel allgemeine Fragen zu seinen Gletscherflügen sind oder wie zum Beispiel auch die Frage der Landeplätze. Jedenfalls alles, das nicht unmittelbar auf die Berichte bezogen ist. Der Link zum neuen Thema ist dieser: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=37&t=63789
 
Nachdem mein heute geplanter Passagier kurzfristig absagen musste, dachte ich schon, ich „müsse“ diesen perfekten Flugtag mit einer Skitour verbringen, doch bescherte mein Not-Rundmail an alle Interessenten (dazu gehören auch einige AF‘ler) gestern spätnachmittags doch noch eine Lösung: Ein pensionierter Kollege, der schon 3x mit mir geflogen ist und schon im Februar mit dabei war, wollte sich den 4.Flug gönnen. Da ich mit ihm schon in den Ostalpen und in den Berner Alpen war, war klar, dass es dieses Mal ins Wallis gehen müsste.

Aufgrund des Neuschnees der letzten Tage, der damit zu erwartenden fehlenden Anspurung und der infolge hohem Sonnenstand schwierigen Lichtverhältnisse zog ich das tolle Aeschhorn mit Blick auf das Matterhorn gar nicht in Betracht, sondern konzentrierte mich auf die westlicheren Gletscher, von denen ich dank schweizweitem Gruppenchat (44 Gletscherpiloten) wusste, dass dort an einigen Orten gute Verhältnisse herrschten.

So machen wir und kurz nach 9 Uhr auf den Weg. Zum Glück liegt Beromünster etwas erhöht, herrscht doch im Luzern und Umgebung dichter Herbstnebel :irre:
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An der Plaine-Morte vorbei geht’s...
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...für drei Landungen, aber ohne Auszusteigen, aufs Wildhorn:
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Nur 5 Flugminuten entfernt liegt der Tsantfleurent-Gletscher (Skigebiet Les Diablerets). Zwar sehe ich aus der Luft, dass dieser infolge Wasserrinnen etwas unruhig werden dürfte, unterschätze dies aber deutlich: Es ist ein Geholper sondergleichen, das mir direkt Angst macht. Also sofort nach einer Landung wieder weg.
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Es folgt die Querung des Walliser Haupttals inklusive Kontrollzone von Sion. Dessen Controller ist sichtlich corona-gelangweilt. Verbier, mit dem Mont Blanc im Hintergrund:
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Über dem Skigebiet von Verbier mit Blick auf den Grand Combin:
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Die Spuren auf dem Petit Combin sehen fantastisch, hochwinterlich aus, sodass ich sofort in den Final eindrehe... und nach dem Aufsetzen ziemlich erschrecke, wie schlecht dass der Schnee läuft. Ich muss sehr früh wieder drehen, um nicht stecken zu bleiben und die Startstrecke zieht sich in die Länge. Gut nimmt die Steilheit kontinuierlich zu, ohne dass es Spalten hätte. Nach weiteren drei Landungen entschliessen wir uns, anzuhalten und auszusteigen:
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Wir sinken bis fast zu den Knien im Pulverschnee ein. Locker 40cm! Und das im Mai!
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Einen anderen Flieger, resp. dessen Insassen beneide ich: Sie steigen aus und demontieren ihre Tourenskis, die sie aussen am Flieger angebracht hatten und touren los.
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Leider ist es heute nicht möglich, am Fuss des pittoresken Gletscherabbruchs des Glacier de Breney zu landen. Zu wellig sind die Wasserrinnen dort.
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Aber beim Steigflug sehe ich, dass es weiter oben auch Landespuren hat. Da war ich noch nie. Also kurz rekognoszieren und dann zwei Landungen machen:
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Nächstes Ziel ist der naheliegende Rosablanche, wo wir unsere Kollegen mit der 4plätzigen Maule aus Beromünster treffen.
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Der Start meines Kollegen:


Zum Schluss gönnen wir uns auf dem Heimweg noch kurz eine Landung auf dem Petersgrat Süd, wo wir von zwei Kollegenflugzeugen beobachtet werden:
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An Eiger, Mönch und Jungfrau vorbei geht es nach Hause mit insgesamt 13 weiteren Gletscherlandungen. Toll war es!
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Heute Nachmittag hatte ich grad nochmal einen Passagier. Einer, der genau umgekehrt zum gestrigen, Wallis und Bern kannte, aber die Gletscher der Ostalpen nicht. So ging es auf den Hüfi- und den Limmeren-Gletscher. Die Sicht war durch die hohen Wolken stark eingeschränkt und es fiel mir bei der ersten Landung recht schwer, die Höhe richtig einzuschätzen. Nach dem Fondue wurde es schon besser und später zogen die Felder ganz weg.
Der Schnee war sehr bremsig und an einer Landestelle, ausgerechnet der steilsten (!) wurde mir fast bange, wie wir da den Hang runterrutschten und einfach nicht abheben wollten... Später, als die Sonne kam, gleitete es wieder besser. Trotzdem war uns das zu gefährlich für den Vorab mit seiner nicht allzu langen und vor allem flachen Startstrecke, die mit einer Gegensteigung endet, und beliessen es drum bei den zweien, wobei wir auf dem Hüfi an drei verschiedenen Orten landeten und insgesamt 7 Landungen machten.
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Chammlilücke

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Blick Richtung Mittelland. Mein Pax bereitet mit der Schaufel bereits unser „Fondueloch“ vor

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Blick zurück zum Flieger

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Limmeren-Pano

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Limmeren

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Jetzt wäre es am Hüfi sonniger

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Auf dem Heimweg am Vierwaldstättersee vorbei
 
Heute gibt‘s ausnahmsweise sogar mal einen kurzen Livebericht aus der Luft, weil wir zwei Piloten und auf dem Rückflug sind.
Wir haben das Muthorn (Kanderfirn), den Petersgrat und das wunderschöne Aeschhorn besucht.
Und für Bergwanderer gibt‘s noch ein Bild von seinem geliebten Weisshorn.
Grüsse aus 3500m.ü.M
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