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Alpiner Skiweltcup 2020/21

Beim ORF ist die Stellungnahme ohne Bezahlschranke lesbar, auch ein knapp 8-minütiges PK-Video kann man sich anschauen:
https://vorarlberg.orf.at/stories/3075297/

Wegen des Corona-Lockdowns im Frühjahr haben einige behördlichen Bescheide auf sich warten lassen, da habe man dann die eine und andere bauliche Maßnahme ein paar Tage zu früh beginnen müssen, um nicht das gesamte Projekt zu gefährden. Die Bescheide sind dann ja auch allesamt eingegangen, und alle sind zudem positiv, sodass keine Bautätigkeit im Nachhinein gegen einen der Bescheide bzw. Genehmigungen verstößt. Wegen dieser Ungereimtheiten jetzt die z.T. hohen Fördermittel infrage zu stellen, finden die Verantwortlichen ungerechtfertigt.

Möglicherweise wird aber jetzt Frau Holle durch Untätigkeit die erfolgreiche Umsetzung des Weltcup-Projekts zu verhindern wissen...
 
CrystalMountain schrieb:
Möglicherweise wird aber jetzt Frau Holle durch Untätigkeit die erfolgreiche Umsetzung des Weltcup-Projekts zu verhindern wissen...

Danach sieht es in der Tat im Moment aus. Lediglich in der stark erweiterten Glaskugel zeichnet sich gegen Ende der kommenden Woche mal für ein paar Tage der Einschub schneitauglicher Temperaturen ab. Freilich ohne nennenswerten natürlichen Niederschlag. Da kann man aber auch gleich den Würfelbecher bemühen, die Aussagekraft tendiert gegen null.

K.

P.S.: In den wilden 70ern bin ich im Tauferer Ahrntal hin und wieder mit Grasski unterwegs gewesen, das wurde von den Almbauern aber nicht gerne gesehen.
 
Die üblichen Ausreden und Banalisierungen. Der Antrag für das Depot wurde im April eingereicht, das ist mit und ohne Corona zu spät. Sich dann zu beschweren, dass die Behörden zu lange brauchen finde ich schon frech.

Der Gipfel ist aber, darauf zu verweisen, dass die zu früh begonnenen Arbeiten ja im Nachhinein genehmigt wurden. Soll jetzt jeder erstmal anfangen dürfen zu bauen und dann schauen wir hinterher ob das gesetzeskonform ist? Interessantes Rechtsverständnis.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Der Gipfel ist aber, darauf zu verweisen, dass die zu früh begonnenen Arbeiten ja im Nachhinein genehmigt wurden. Soll jetzt jeder erstmal anfangen dürfen zu bauen und dann schauen wir hinterher ob das gesetzeskonform ist? Interessantes Rechtsverständnis.

Da sieht man mal wieder welchen Status die Ski Industrie in diesen Regionen hat oder glaubt zu haben. Die dürfen alles.


der Wächter
 
hier noch ein Bildbericht, der das Ausmaß der notwendigen Erdbewegungen an diesem Hang mehr wie deutlich aufzeigt..

und ich bin einmal gespannt wie diese Diskussion weiter geht, sollte dieser Event komplett abgesagt werden..
der aktuelle Wettertrend schaut ganz schlecht aus...

https://www.meinbezirk.at/landeck/c-lokales/flexenarena-zuers-projektbetreiber-verweisen-auf-enormen-zeitdruck_a4341349

Eine Frage noch an Arlbergfan, ist denn bekannt, weshalb dieser Event unbedingt an diesem Hang stattfinden muss... ?

Ob dieses nun in Zürs oder in Lech stattfindet, ist von dem geringen Unterschied an der Ortshöhe nicht mehr so relevant...
Für mich persönlich wäre das Schlegelkopfgelände in Lech der ideale Standort für ein solches Event gewesen...
Dort hätte man die Liftstützen zur Anbringung der Flutlichtanlage mit benutzen können, und man hätte in diesem Bereich dann auch über ein
eventuelles Nachtskifahren während der ganzen Saison nachdenken können.
Für Nachtskifahren an bestimmten Tagen der Woche, wäre selbst in Lech, denke ich ein Bedarf vorhanden...
dieses funktioniert ja in anderen Skiorten ebenfalls hervorragend, ( Hinterglemm, Söll... )
Dieses Gelände wäre dafür ja ideal geeignet gewesen , zentral gelegen... und man hätte dort ebenfalls dann Abendevents der örtlichen Skischulen, Demo Fahren, Abend Gäste Rennen oder ähnliches abhalten können...

Dann wäre man von den Kosten auch nicht so abhängig von dem Stattfinden des Weltcup Events gewesen, durch die dauerhafte Nutzung hätte man die Kosten auf jeden Fall, in ein paar Jahren wieder drin gehabt...
 
Am Schlegelkopf fanden zwischen 1988 bis 1994 ja alle bisherigen 7 Weltcuprennen von Lech statt.
Hier gibt es eine interessante Fotogalerie dazu: https://www.lechzuers.com/pressebilder-weltcup/

Die Zieleinfahrt verläuft direkt zwischen Hotels und Pensionen hindurch. Ich kann mir gut vorstellen, dass die betroffenen Hoteliers keinen permanenten touristischen Flutlichtbetrieb vor ihren eigenen Hotelzimmerfenstern wollen, weil sie sonst unter Umständen in lichtdichte Vorhänge und Schallschutzfenster investieren müssten...

Und für Weltcuprennen anno 2020 scheint mir der Platz dort für eine anständige Tribüne doch etwas zu klein zu sein... Damals ging das noch ohne (siehe Fotos), aber der Zielraum allein hatte ja schon den meisten Platz beansprucht. Wobei zu erwähnen ist, dass Lech bei 6 von igs. 7 Weltcuprennen (+ 1 Kombinationswertung) kurzfristig als Ersatzort eingesprungen ist - lediglich mit dem SG der Herren am 22.12.1993 stand Lech bereits vor Saisonbeginn im Weltcup-Kalender.

09. Jänner 1988: Super-G Damen, Siegerin Zoe Haas (SUI) >>> Ersatzrennen für Pfronten/GER

30. November 1991: Slalom #1 Damen, Siegerin Vreni Schneider (SUI) >>> Ersatzrennen für Piancavallo/ITA
01. Dezember 1991: Slalom #2 Damen, Siegerin Bianca Fernandez Ochoa (ESP) >>> Ersatzrennen für Piancavallo/ITA

17. Jänner 1993: Slalom Herren, Sieger Thomas Fogdoe (SWE) >>> Ersatzrennen für Kitzbühel/AUT
17. Jänner 1993: Kombination Herren, Sieger Marc Girardelli (LUX) >>> Ersatzwertung für Kitzbühel/AUT – Ersatzrennen Abfahrt am 16. Jänner in St. Anton/AUT

22. Dezember 1993: Super-G Herren, Sieger Hannes Trinkl (AUT) >>> Originalrennen wie im Weltcup-Kalender 1993/94 geplant

20. Dezember 1994: Slalom #1 Herren, Sieger Alberto Tomba (ITA) >>> Ersatzrennen für St. Anton/AUT
21. Dezember 1994: Slalom #2 Herren, Sieger Alberto Tomba (ITA) >>> Ersatzrennen für Kranjska Gora/SLO
 
CrystalMountain schrieb:
Am Schlegelkopf fanden zwischen 1988 bis 1994 ja alle bisherigen 7 Weltcuprennen von Lech statt.
Hier gibt es eine interessante Fotogalerie dazu: https://www.lechzuers.com/pressebilder-weltcup/

Die Zieleinfahrt verläuft direkt zwischen Hotels und Pensionen hindurch. Ich kann mir gut vorstellen, dass die betroffenen Hoteliers keinen permanenten touristischen Flutlichtbetrieb vor ihren eigenen Hotelzimmerfenstern wollen, weil sie sonst unter Umständen in lichtdichte Vorhänge und Schallschutzfenster investieren müssten...

Und für Weltcuprennen anno 2020 scheint mir der Platz dort für eine anständige Tribüne doch etwas zu klein zu sein... Damals ging das noch ohne (siehe Fotos), aber der Zielraum allein hatte ja schon den meisten Platz beansprucht. Wobei zu erwähnen ist, dass Lech bei 6 von igs. 7 Weltcuprennen (+ 1 Kombinationswertung) kurzfristig als Ersatzort eingesprungen ist - lediglich mit dem SG der Herren am 22.12.1993 stand Lech bereits vor Saisonbeginn im Weltcup-Kalender.
.......

Gerade aus diesem Grund meinte ich eigentlich, das das Schlegelkopfgelände für dieses Event viel besser geeignet gewesen wäre... :D

Auch vom Platz dürfte es viel besser sein als damals, bis 1990 war ja Schlegelkopfbahn 1 noch ein Schlepplift und meiner Meinung nach, wenn man hätte wollen, wäre es gegangen... :biggrin: ( siehe Bild unten )

Bezüglich dem touristischem Flutlichtbetrieb würde ich das Problem bei den betroffenen Hotels auch etwas geringer einstufen...
In den meisten Orten die dieses anbieten ist um 21 Uhr Schluss... und vorher geht vermutlich auch in Lech kaum jemand ins Bett... :biggrin:
schlegelkopf.jpg
 
Wieso konnte Lech 1994 ein Ersatzrennen für St. Anton ausrichten?
War dort die Schneelage so viel besser als ein paar Kilometer weiter südöstlich oder war damals die Beschneiungsanlage am Schlegelkopf schon weiter ausgebaut als in St. Anton?
 
Also zur Standort-Diskussion:

Ich schätze das Mitdenken hier im Forum sehr - und will man eine Anlage optimal nutzen, so wäre der Schlegelkopf wohl wirklich der Paradahang. Allerdings, und das wurde hier auch festgestellt, ist der Hang gerade unten steil und eng. Für viele Zuschauer ist mit einem regulären Zielraum kein Platz. Zudem kommen...wie formulier ich das jetzt..."ungünstige" Besitzverhältnisse. Der Schlegelkopf scheidet also für den Weltcup aus.
Nächster Paradehang ist der Hinterwies. Dort finden FIS-Rennen statt. Aber auch hier behindern "ungünstige" Besitzverhältnisse ein massentaugliches Event. 8O

Also geht`s nach Zürs. An dem Hang wurden auch schon viele Hobby-Rennen ausgetragen. Es ist viel Platz vorhanden, sowohl im Gelände als auch als Parkfläche. Ein Event mit vielen Tagesgästen lässt sich dort wirklich leichter umsetzen.

Von den Bildern her wäre es natürlich im Ortszentrum viel schöner!
 
Schlegelkopf: wichtigste Problem ist (tagsuber) den Gäste-Skibetrieb: zu wenig Platz, und ohne Schlegelkopf läuft nichts in Lech.
Hinterwies: ich sag nur: Lech wollte den SkiWM 2023...
Nachtskilauf: das ist kein Business-model. Abends verkäuft man Weinbegleitung in Lech/Zürs. (Bier und Cola auch)
 
Gibt es in Finnland auch Sonderregelungen für den Profisport oder müssen die alle die 10 Tage Quarantäne durchlaufen?
 
bei Profisportler ticken die Uhren etwas anders in Bezug auf Corona... :D
zum Beispiel dürfen diese momentan auch auf den Gletschern noch trainieren, obwohl ganz Österreich schon lange laut RKI eine Risikogebiet ist...
für den Weltcup hat die FIS ebenfalls ein Präventionskonzept ausgearbeitet...
( Aufstellung im nachfolgenden Link )
https://skiweltcup.tv/index.php/fis-gibt-praeventionskonzept-gegen-den-coronavirus-bekannt/

Ähnlich ist es ja auch bei den Fußballern... bei denen geht ja auch nach dem Spiel in Spanien am 17.11. die Bundesliga am 20.11. ganz normal weiter..
das normale Fussvolk müsste zunächst einmal 14 Tage in Qurantäne, da Spanien schon seit langen Risikoland ist...
( einzige Ausnahme Kanaren )
 
Danke Highlander, soweit weiß ich auch Bescheid. Aber gilt das auch für Finnland?
Die haben mit 25/100.000 ja einen recht strengen Grenzwert für die Einreise ohne Quarantäne für Otto-Normalverbraucher :?

Edit: Scheint so zu sein, dass Finnland das FIS Konzept akzeptiert.
 
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