Eigentlich ist es etwas peinlich, dass ich als bald 50jähriger, in Graubünden aufgewachsener Skifanatiker zugeben muss, weder auf Madrisa noch auf dem Rinerhorn jemals Skigefahren zu sein (Madrisa war ich mal mit dem Gleitschirm). Diesem Zustand wollte ich heute spontan ein Ende setzen. Wirklich spontan! Erst bei der Dorfeinfahrt in Klosters kam mir diese Idee. Und zwar so, dass ich plante, alles auf Madrisa kurz abzufahren und dann rasch mittels Zug oder Bus und Gotschna auf Parsenn zu wechseln und am Schluss via Talabfahrt Davos und Bus noch eine Stunde am Rinerhorn mitzunehmen. Doch es kam anders...
Aus der Innerschweiz angereist besteige ich um 9.40 Uhr die Gondel:
So leer bleibt es die ganze Zeit. Und das an einem Sonntag!
Zu Beginn ist es noch leicht diffus, aber das bessert von Fahrt zu Fahrt:
Schade, fährt der Madrisa-SL nicht:
Die Hintenrum-Abfahrt ist nett, hat aber doch einiges an Steinen und Gras. Und die DSB ist ätzend langsam.
Eigentlich haben alle Pisten ausser die 1 Steine und Gras. Man kann es aber gut umfahren.
Die 1 ist genial. Stetig leer. Auch nach 12 Uhr noch frisch präpariert. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es in einem so kleinen Skigebiet so lange aushalte, aber derart leere und gute Piste, was will man mehr? So schiebe ich den Plan, an den Gotschna zu wechseln von 11.25, auf 12.10, dann 12.55 Uhr...
Auf meinem insgesamt 18 Fahrten mit der Schaffürggli-KSB habe ich immer einen Sessel für mich alleine.
Dass die Talabfahrt derart rasant ist un so viel Spass macht, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte eher einen lahmen Ziehweg erwartet.
Diese Abfahrt muss nochmal her! Also verwerfe ich den Plan mit Parsenn ganz und wechsle stattdessen erst um 14.15 Uhr mit dem Auto ans Rinerhorn.
Die Fahrt dauert vor allem wegen dem recht mühsamen Davos fast 30min. Das reicht aber, um dieses SL-lastige Kleingebiet zu erkunden. Los geht’s:
Man wird an Laax vor 1995 erinnert:
Die Pisten am Juonli sind ja geeeeeenial. Und auch um diese Zeit noch top.
Die beiden Pisten am Hubel wollen auch erkundet werden. Beide haben aber relativ viel „Gemüse“:
Zum Schluss geht es noch an den Nülli. Blick auf meinen Heimweg:
Die Pisten hier sind auch noch fast frisch, allerdings etwas stark coupiert und mit der nicht mehr ganz so einwandfreien Sicht nicht ganz top:
Und ganz zum Schluss fahre ich noch 2x die rote und 1x die blaue Talabfahrt, um um 16.27 Uhr das letzte Mal die EUB zu besteigen.
Die blaue ist allerdings schon sehr ziehweglastig:
Wenn man die beiden Doppel-SL hier mit zwei KSBs ersetzen würde, hätte dieses Gebiet viel Potential...
Fazit:
Auch in kleinen Gebieten kann ich, der sonst grosse bevorzugt, viel Spass haben. Insbesondere wenn die derart leer sind selbst an einem Sonntag. Und wenn beide so tolle griffige Schneeverhältnisse haben. Die Grasbüschel und Steine nimmt man dafür in Kauf.
Hat sich gelohnt! Ein sehr erfreulicher Tag!
Aus der Innerschweiz angereist besteige ich um 9.40 Uhr die Gondel:
So leer bleibt es die ganze Zeit. Und das an einem Sonntag!
Zu Beginn ist es noch leicht diffus, aber das bessert von Fahrt zu Fahrt:
Schade, fährt der Madrisa-SL nicht:
Die Hintenrum-Abfahrt ist nett, hat aber doch einiges an Steinen und Gras. Und die DSB ist ätzend langsam.
Eigentlich haben alle Pisten ausser die 1 Steine und Gras. Man kann es aber gut umfahren.
Die 1 ist genial. Stetig leer. Auch nach 12 Uhr noch frisch präpariert. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es in einem so kleinen Skigebiet so lange aushalte, aber derart leere und gute Piste, was will man mehr? So schiebe ich den Plan, an den Gotschna zu wechseln von 11.25, auf 12.10, dann 12.55 Uhr...
Auf meinem insgesamt 18 Fahrten mit der Schaffürggli-KSB habe ich immer einen Sessel für mich alleine.
Dass die Talabfahrt derart rasant ist un so viel Spass macht, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte eher einen lahmen Ziehweg erwartet.
Diese Abfahrt muss nochmal her! Also verwerfe ich den Plan mit Parsenn ganz und wechsle stattdessen erst um 14.15 Uhr mit dem Auto ans Rinerhorn.
Die Fahrt dauert vor allem wegen dem recht mühsamen Davos fast 30min. Das reicht aber, um dieses SL-lastige Kleingebiet zu erkunden. Los geht’s:
Man wird an Laax vor 1995 erinnert:
Die Pisten am Juonli sind ja geeeeeenial. Und auch um diese Zeit noch top.
Die beiden Pisten am Hubel wollen auch erkundet werden. Beide haben aber relativ viel „Gemüse“:
Zum Schluss geht es noch an den Nülli. Blick auf meinen Heimweg:
Die Pisten hier sind auch noch fast frisch, allerdings etwas stark coupiert und mit der nicht mehr ganz so einwandfreien Sicht nicht ganz top:
Und ganz zum Schluss fahre ich noch 2x die rote und 1x die blaue Talabfahrt, um um 16.27 Uhr das letzte Mal die EUB zu besteigen.
Die blaue ist allerdings schon sehr ziehweglastig:
Wenn man die beiden Doppel-SL hier mit zwei KSBs ersetzen würde, hätte dieses Gebiet viel Potential...
Fazit:
Auch in kleinen Gebieten kann ich, der sonst grosse bevorzugt, viel Spass haben. Insbesondere wenn die derart leer sind selbst an einem Sonntag. Und wenn beide so tolle griffige Schneeverhältnisse haben. Die Grasbüschel und Steine nimmt man dafür in Kauf.
Hat sich gelohnt! Ein sehr erfreulicher Tag!
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