In Ischgl war das Skigebiet in diesem Winter noch keinen einzigen Tag geöffnet. Nun denkt man darüber nach, die ohnehin lange Wintersaison in den „Sommer“ auszudehnen. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, erklärt TVB-Geschäftsführer Andreas Steibl. Sollte die Hotellerie und Gastronomie zu Ostern wieder aufsperren dürfen, könnte man die Saison bis Ende Mai verlängern. Er spricht von einer „Wintersaison light“. „Wir haben fast die gleichen Bedingungen wie in einem Gletscherskigebiet, Sonnenskilauf liegt im Trend“, hegt Steibl derzeit die Hoffnung, dass der heurige Winter doch noch einige Nächtigungen bringt.
„Die Leute sind auf Stand-by und hungrig aufs Skifahren. Von den acht Millionen deutschen Skifahrern sind heuer erst ein paar Prozent auf Ski gestanden“, so Steibl. Zuletzt wurde in Ischgl auch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass die Wintersaison ein Totalausfall wird. „Wenn Ostern überschritten wird, dann macht es eher keinen Sinn mehr“, betont der Touristiker.