Wegen den miesen Wetteraussichten in der Schweiz habe ich für ein verlängertes Wochenende die Flucht in den Süden ergriffen, mit Montgenèvre als erstem Ziel. Es gab aber auch noch Post-Corona-Nachholbedarf bei mir in Sachen Frankreich, ich war dort zuletzt in der Woche vor dem Lockdown. Auch fast schon wieder 3 Jahre her.
Ich habe in Claviere noch eine Absteige gefunden und bin daher dort eingestiegen. Am Morgen sah es ziemlich bedeckt aus und ein paar kurze Schneeschauer zogen durch, aber ab 10h hat sich die Sonne dann schnell durchgesetzt. Am Anfang war auch das Wetter im Claviere-Sektor besser. Eigentlich wollte ich mir eine Montgenèvre-Tageskarte kaufen, aber in Claviere verkauft die Tourist Info nur Via Lattea-Skipässe. Hat aber nur 2€ Preisunterschied gemacht, dafür durfte ich dann auch zwei Runden mit dem Bercia-Sessel drehen. Alles rechts davon ist auch im Montgenèvre-Pass drin. Unterhalb vom Bercia waren keine Pisten mehr offen, man hätte aber nach Cesana mit dem Lift runterfahren können und dann nach San Sicario hoch, war mir aber zu viel Zeitverlust. Am Bercia war die rote Piste stellenweise steinig, unten etwas bröckelig. Die blaue Variante war dagegen gut. Ansonsten waren alle Pisten im Claviere-Sektor ziemlich gut, generell eher pulvrig wegen Neuschnee. Gimont war nicht offen und Col Saurel ist immer noch LSAP. Danach bin ich über den Serre Thibaud-Telemix in den Chalvet-Sektor gewechselt. Ab da war dann strahlender Sonnenschein angesagt. Zu Rocher Rouge war nur die blaue Variante präpariert, die unten auch ein paar Steine hatte. Die schwarzen Varianten waren als Skirouten offen. Es war auch abseits der Pisten recht pulvrig. Die Hintenrum-Piste nach Montquitaine war nicht offen. Den Alpet-KSSL habe ich auch mal genommen, recht angenehm zu fahren. Der zweite Poma an der schwarzen Piste war zu, den hätte ich aber auch nicht freiwillig genommen. Alternativ kommt man auch mit dem Chalvet-Sessel dort hin. Die schwarze war auch nachmittags noch gut zu fahren, fast keine Haufen. Der Sessel selbst ist fix geklemmt und daher ziemlich lahm. Hier wäre mal eine Erneuerung angebracht, aber immerhin haben sie in Beschneiung der roten Variante dort investiert. Die war auch entsprechend gut zu fahren. Die Chalvet-Gondel habe ich auch mal genommen, die tansportiert auch die Schlitten der "Sommer"-Rodelbahn, welche auch offen war. Die Talabfahrten waren alle tip top, punktuell am Nachmittag etwas weich aufgrund der Sonne, aber noch weit entfernt von einer Sulzschlacht. Ich bin dann noch auf die andere Seite gewechselt mit Tremplin und Chalmettes zu Gondrans, dort ist es nachmittags auch noch gut beleuchtet. Der Observatoire-Sessel war nicht offen. Oben hat man ein schönes Panorama nach Briançon / Serre Chevalier runter und in Richtung Barre des Écrins, aus Norden und Westen hat schlechtes Wetter gedrückt. Am Ende ging es pber Crête und Rochers d'Aigle wieder zurück in den Claviere-Sektor. Die Piste am Collette Verde war noch ein Highlight zum Schluss. Alles in allem gutes Wetter und auch recht gute Pistenbedingungen, kombiniert mit wenig Andrang - was will man mehr. Ganz perfekt war es nicht, da nicht alles offen war und hier und da ein paar Steine oder braune Stellen waren, aber alles noch im Rahmen. Morgen geht es dann weiter Richtung Süden, entweder Risoul oder Allos.
Edit: hab den Titel angepasst, Montgenèvre gehört noch nicht ganz zu den Seealpen.
Ich habe in Claviere noch eine Absteige gefunden und bin daher dort eingestiegen. Am Morgen sah es ziemlich bedeckt aus und ein paar kurze Schneeschauer zogen durch, aber ab 10h hat sich die Sonne dann schnell durchgesetzt. Am Anfang war auch das Wetter im Claviere-Sektor besser. Eigentlich wollte ich mir eine Montgenèvre-Tageskarte kaufen, aber in Claviere verkauft die Tourist Info nur Via Lattea-Skipässe. Hat aber nur 2€ Preisunterschied gemacht, dafür durfte ich dann auch zwei Runden mit dem Bercia-Sessel drehen. Alles rechts davon ist auch im Montgenèvre-Pass drin. Unterhalb vom Bercia waren keine Pisten mehr offen, man hätte aber nach Cesana mit dem Lift runterfahren können und dann nach San Sicario hoch, war mir aber zu viel Zeitverlust. Am Bercia war die rote Piste stellenweise steinig, unten etwas bröckelig. Die blaue Variante war dagegen gut. Ansonsten waren alle Pisten im Claviere-Sektor ziemlich gut, generell eher pulvrig wegen Neuschnee. Gimont war nicht offen und Col Saurel ist immer noch LSAP. Danach bin ich über den Serre Thibaud-Telemix in den Chalvet-Sektor gewechselt. Ab da war dann strahlender Sonnenschein angesagt. Zu Rocher Rouge war nur die blaue Variante präpariert, die unten auch ein paar Steine hatte. Die schwarzen Varianten waren als Skirouten offen. Es war auch abseits der Pisten recht pulvrig. Die Hintenrum-Piste nach Montquitaine war nicht offen. Den Alpet-KSSL habe ich auch mal genommen, recht angenehm zu fahren. Der zweite Poma an der schwarzen Piste war zu, den hätte ich aber auch nicht freiwillig genommen. Alternativ kommt man auch mit dem Chalvet-Sessel dort hin. Die schwarze war auch nachmittags noch gut zu fahren, fast keine Haufen. Der Sessel selbst ist fix geklemmt und daher ziemlich lahm. Hier wäre mal eine Erneuerung angebracht, aber immerhin haben sie in Beschneiung der roten Variante dort investiert. Die war auch entsprechend gut zu fahren. Die Chalvet-Gondel habe ich auch mal genommen, die tansportiert auch die Schlitten der "Sommer"-Rodelbahn, welche auch offen war. Die Talabfahrten waren alle tip top, punktuell am Nachmittag etwas weich aufgrund der Sonne, aber noch weit entfernt von einer Sulzschlacht. Ich bin dann noch auf die andere Seite gewechselt mit Tremplin und Chalmettes zu Gondrans, dort ist es nachmittags auch noch gut beleuchtet. Der Observatoire-Sessel war nicht offen. Oben hat man ein schönes Panorama nach Briançon / Serre Chevalier runter und in Richtung Barre des Écrins, aus Norden und Westen hat schlechtes Wetter gedrückt. Am Ende ging es pber Crête und Rochers d'Aigle wieder zurück in den Claviere-Sektor. Die Piste am Collette Verde war noch ein Highlight zum Schluss. Alles in allem gutes Wetter und auch recht gute Pistenbedingungen, kombiniert mit wenig Andrang - was will man mehr. Ganz perfekt war es nicht, da nicht alles offen war und hier und da ein paar Steine oder braune Stellen waren, aber alles noch im Rahmen. Morgen geht es dann weiter Richtung Süden, entweder Risoul oder Allos.
Edit: hab den Titel angepasst, Montgenèvre gehört noch nicht ganz zu den Seealpen.
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