Diese Weltmeisterschaften galten als die "sonnigsten" seit langem, was sogar dazu führte, dass
alle Abfahrten wegen der zunehmenden Sonneneinstrahlung um eineinhalb Stunden vorverlegt wurden. Bezüglich der Herrenabfahrt sträubte sich der Veranstalter vorerst, weil es dadurch u. a galt, die Fahrpläne der vielen Zubringer-Verkehrsmittel anzupassen. Es hieß, dass diese Änderung, verbunden mit den Begleitmaßnahmen (die Abfahrt fand am Sonntag statt), auch die Besucherzahlen sinken lassen würde. Die Fahrer übten jedoch heftige Kritik, führten an, dass der Schnee zu weich und daher gefährlich werden würde, was schon einige schwere Stürze im Training gezeigt hätten. Der mit Nr. 36 gefahrene Lasse Kjus hatte bei einem Sturz vier Zähne eingebüßt. Lars-Börje Eriksson (Nr. 3

hatte eine Schuhrandprellung erlitten und musste im Krankenhaus von Zell am See operiert werden. Hinsichtlich des Themas „Sonne“ kommentierte FIS-Präsident Hodler dieses Phänomen dahingehend, dass es auf der Erde nur zwei Plätze gibt, wo immer die Sonne scheint,
hier und in der Wüste Sahara.