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INFO / Diskussion zum aktuellen Wetter

icedtea schrieb:
Auch deswegen meine Frage; mm Wasser wären ja nach Faustformel cm Schnee oder vertue ich mich da🤔?
Ist so eine Faustformel, von der ich auch ausgehe. Die Angabe oben bezieht sich auf das Wasseräquivalent.

icedtea schrieb:
Für wann und von wem sind diese Niederschlagsmengen denn prognostiziert?
Zeitraum: ab jetzt bis So, 26.02. 23:59 Uhr

https://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/2760454-zugspitze/xltrend/euro/niederschlagssumme
https://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/2776225-hintertux/xltrend/euro/niederschlagssumme
https://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/2775220-innsbruck/xltrend/euro/niederschlagssumme
 
GIFWilli59 schrieb:
Am Wochenende wird es erstmal ganz brauchbare Neuschneesummen geben, insbesondere In Nordtirol..

Zugspitze 13-36 mm
Hintertux 6-30 mm
Innsbruck 9-22 mm

Sehe da für tiefe Lagen (Tirol) mehr Regen als Schnee. Und im Grenzbereich dann auch nur Nassschnee. Schneefallgrenze?
Würde so 1500hm tippen. Was sagen Meteorologen?
 
Niederschlagsmengen werden standardmäßig immer in mm Wassersäule pro m² also Litern pro m² angegeben. Steht sonst nichts dabei sind es immer mm Wassersäule (die Flächenangabe ist eh Quatsch, braucht man nicht). Andere Angaben kann es geben, dann steht es aber immer dabei. Schneehöhenangaben sind natürlich möglich aber wie gesagt dann immer mit der unmissverständlichen Beschreibung. Vom Niederschlag auf die Schneehöhe zu schließen ist nicht so ganz einfach, die Faustformel mm mal 10 ist recht vage. Die Schneebeschaffenheit und damit der Luftgehalt des Schnees (mit dem die Niederschlangshöhe zu multiplizieren ist) ist extrem variabel. Die Schneehöhe wächst auch nicht linear mit der Niederschlagssumme weil die unteren Schneemassen bereits durch den Druck der Dazukommenden zusammengepresst und damit verdichtet werden.
 
Bergwanderer schrieb:

Währenddessen habe ich mir gestern eine sehr dunkle Gletscherbrille gekauft, weil ich diese Sonne nicht mehr sehen kann. :D :D :D

Einen schlimmeren Winter gab es glaube ich nie. Kaum steht etwas Schnee in den Sternen, wird dieser weniger und weniger je näher der Zeitraum rückt, bis er vom gewohnten 9-10h Sonnentag verdrängt ist.
 
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Hier bricht der Frühling langsam voll durch. Ist zwar eine milde Region, aber Februar…?

Skifam - ist das auch Winterjasmin?
 
Die im allgemeinen recht zuverlässige Schneeprognose des LWD Bayern klingt doch gar nicht so schlecht - mal schauen wie es kommt…

In den Tälern fallen zwischen 5 und 10 cm, in höhergelegenen Tälern um 1.000 m hingegen bis 20 cm Neuschnee. Im Gebirge oberhalb 1.500 m sind zwischen 30 cm im Berchtesgadener Land und 50 cm in den Allgäuer Hochalpen zu erwarten. Die
 
christopher91 schrieb:
Tiob schrieb:
Die kommende Woche schaut ja mal wieder bescheiden aus.

Total bescheiden, denke meinen Urlaub storniere ich. Nicht das ich erfriere oder mir einen Sonnenbrand hole.
Ich weiß nicht ob ihr das mitbekommen habt, aber wir haben einen akuten Schnee/Niederschlagsmangel? Die 10 cm werden nichts ändern. Wenn nicht bald noch mal richtig viel kommt wird das ein ganz trockener Sommer für Mitteleuropa und eine ganz bittere Zeit für die Gletscher.

Außerdem bekommen die Westalpen kaum etwas ab.
 
Es regnet intensiv, teilweise 10-20 mm/h, in den Schwyzer Voralpen/Glarnerland und der Nordostschweiz. Sozusagen wie im Sommer... Alles im Warmluftsektor und viel früher und viel mehr als im Wetterbericht angesagt 😬Schneefallgrenze gem. Radar >1600 (bin mal vorsichtig, der Radar ist nach meiner Erfahrung bei solchen Wettersituationen nicht sehr genau). Angesagt waren von Meteo Schweiz 1500. Ich bin gespannt, wieviel Niederschlag mit der Kaltluft folgt...
Zum Glück liegt in diesen Regionen nicht viel oder gar kein Schnee, der weggeregnet werden kann 🥳
 
Erkenntnis vom 3Sat Alpenpanoroma (schön dass es das noch gibt 😉)

Je östlicher im Alpenraum desto besser. Gibts genug weiße Bilder selbst ab 600-700m im östlichen Österreich. Auch beachtliche Tiefsttemperaturen in den nächsten Tagen.

Aber im Westen/ Südwesten beginnt die Katastrophe. Und die Vollkatastrophe dann im Schwarzwald.

Wie sieht’s denn in Skandinavien aus, sind die zufrieden mit ihrem Winter?
 
Die Schneelage in den Westalpen finde ich generell desaströs. Auf den meisten Pisten reicht der Schnee zwar, aber wenn ich an die Gletscher denke graut mir vor dem Sommer.
Wenn da nicht im März oder April noch ordentlich Schnee kommt, beginnt die Gletscherschmelze dieses Jahr wohl spätestens im Mai.
Am trockenen Steg z.B. sieht es aus wie im November und zwar in einem eher schlechten.
 
Tobi-DE schrieb:
Neuhaus am Schliersee, Regen bis 23:00
Heute das.

Und die Ironie: Kind 1 hat Fieber, Kind 2 Blasen an den Füßen. :(

:top: Sieht toll aus. Geniesst den Schnee. Auf diesen warte ich bereits den ganzen Winter. Ich war die ganze Woche in Disentis mit der Familien. Im Dorf den ganzen Winter kein oder nur ganz wenig Schnee. Auf 2500 Meter fehlen 1 - 1.5 Meter, damit der oberste Bügellift in Betrieb gehen kann. Skifahren auf Naturschnee geht nur ganz knapp und mit viele Steinen.... Es war troztzdem eine schöne Woche zusammen mit der ganzen Familie. Skifahren ging gut im beschneiten Bereich.
Leider war die Schneefallgrenze gestern Nacht viel höher als angesagt. In der Zentralschweiz ist unterhalb von 1500 Meter fast kein Schnee liegen geblieben. Die starken Niederschläge kamen leider vorwiegend im Warmluftsektor und mit der Kaltluft leider nicht mehr viel nach. Die Vorhersagen von SRF Meteo und Meteo Schweiz waren einmal mehr ein Fehlgriff. Die Schneefallgrenze war sehr viel höher als angesagt. Niederschlagsmenge eher mehr, aber leider viel früher als erwartet. Langsam verliere ich das Vertrauen in (die von mir seit Jahren hochgelobten) SRF Meteo und Meteo Schweiz. Und ich bin scheinbar nicht der Einzige: Urs Egli, der Marketing Leiter von Titlis Bergbahnen, sagt in einem Bericht der Luzerner Zeitung vom 24. Februar zum Schneemangel, dass er sicht auf die Prognosen vom Wetterbericht nicht mehr verlässt aufgrund der vielen Fehlprognosen.
 
Den subjektiven Eindruck habe ich auch. Die Wettervorhersagen werden schlechter.
Vielleicht kann uns ja Kapi was dazu sagen?
Kann es sein, dass die Wettermodelle aufgrund des Klimawandels nicht mehr stimmen?
Die Datengrundlage sollte ja mit der Zeit besser und nicht schlechter werden, wenn aber die Berechnungsmodelle nicht mehr passen hilft das nix...

Der Lange
 
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