Provence und Meeralpen 1/13: Monterosa 19.03.2023 /\ Wenig Aussicht in Alagna, Gressoney und Champoluc
Nachdem es, beginnend mit meinen letzten Skitagen in Frankreich Mitte Januar 2023, sechs Wochen am Stück nur sonnig war in den französischen Alpen, kündigte sich – wie zu erwarten – wechselhafteres Wetter für die zweite Märzhälfte an. Glück für die Schulferienurlauber im Februar, Pech für die Frühjahrskifahrer und Sonnenanbeter im März. Dennoch startete ich mangels zeitlicher Alternativen meine Tour Richtung Süden, ohne Ziel und Route bereits festzulegen. Mit etwas Flexibilität wird man wohl schon ausreichend sonnige Gebiete aufspüren können. Als grobe Zielregion hatte ich die Südwestalpen im Blick, da es hier noch besonders viele große, mir unbekannte Skigebiete geben würde. Gegen die Region sprach allerdings, dass es hier den bisherigen Winter über nur wenig geschneit hatte und aufgrund der vorangeschrittenen Saison bereits erste Skigebiet schließen würden.
Als Start in Richtung Süden wählte ich das Monterosagebiet, das ich im Jahr zuvor zum Ende meiner Westalpentour besucht hatte (siehe https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5374853#p5374853) und von den Aussichten absolut begeistert war. Angekündigt für diesen Tag war ein Mix aus Sonne und Wolken. Leider hielt sich ganztags eine Nebeldecke auf etwa 2.900 m, wodurch man aufgrund der Höhenlage der Pisten nur selten in der Sonne fuhr, sondern entweder im Nebel oder darunter. Deshalb waren leider auch die Panoramen in diesem aussichtsreichen Skigebiet stark eingeschränkt. Die Wartezeiten hielten sich generell trotz Sonntag stark in Grenzen, wobei einige Pistenabschnitte, durch den vorgegebenen Rundkurs bzw. mangels Alternativen gut frequentiert waren. Zudem waren einzelne Pisten, wie in Champoluc, für Renntrainings gesperrt. Das Skigebiet ist tatsächlich (nur) so groß, dass man alle Pisten locker an einem Tag abfahren kann.
Übersicht der Westalpentour im Frühjahr:
19.03.2023: Monterosa Alagna-Gressoney-Champoluc
20.03.2023: Mondolèski Artesina-Prato Nevoso
21.03.2023: Limone Piemonte
22.03.2023: Espace Lumière Praloup-La Foux d’Allos
23.03.2023: Les Orres
24.03.2023: Le Seignus/Allos
25.03.2023: Isola 2000
26.03.2023: Isola 2000
27.03.2023: Auron
28.03.2023: Le Sauze
29.03.2023: Vars
30.03.2023: Serre Chevalier
31.03.2023: Sestriere
01.04.2023: Madesimo-Val di Lei
> Skigebiet:
1.200-3.250 m
132 Pistenkm (kommt mir immer noch zu hoch vor)
1 SSB, 2 FUN, 1 PB, 5 EUB, 4 KSB, 6 SB, 1 SL
Interaktiver Pistenplan: https://www.visitmonterosa.com/en/monterosa-ski/in-tempo-reale-winter/
Tageskarte 56 €
> Wetter:
Hohe Nebeldecken mit weiteren Wolkenschichten, nur zeitweise etwas Sonne
> Wartezeiten:
Wenige Kabinen/Sessel, nennenswert an EUB Gabiet-Salati
> Geschlossen:
Für Trainings: Ostafa 2 in Champoluc, Mullero in Alagna
Talabfahrt Alagna
> Fazit:
Sehr einzigartiges Skigebiet mit langen, abwechslungsreichen Pisten, die von sehr hohen Gebirgen umgeben sind. Deshalb vor allem bei Sonnenschein empfehlenswert, wenn die Panoramen auch zur Geltung kommen. Im Vergleich zu den französischen Skigebieten, gibt es hier pro Lift nur wenige Abfahrtsvarianten.
> Am Vorabend im Talort Saint-Vincent im Aostatal
> Morgens ging es über den Colle di Joux direkt ins Valle d’Ayas. Im Vergleich zum Vorjahr stieg ich damit nicht in Gressoney, sondern in Champoluc ins Skigebiet ein. Kostenlose Parkplätze gab es unter anderem am Straßenrand nicht zu weit von der Talstation entfernt. Die Talabfahrt hier auch noch geöffnet.
> Oben leider wenig Aussicht und starke Einschränkungen durch den Nebel.
> Nur am Übergang zwischen Gressoney und Alagna schaffte man es endlich mal aus der Nebelsuppe. Vormittags wäre Cervinia/Zermatt doch die bessere Wahl gewesen, da deutlich mehr Pisten über 2.900 m, dafür hätte es dort nachmittags stärker geschneit
> Die noch relative neue KSB ermöglicht somit sonnige Abfahrten, wobei die Piste eher schmal und flach ist
> Passo dei Salati 2.980 m
> Die Pisten oberhalb des Nebels entsprechend auch am vollsten
> Offpiste am Funifor mit wenig Schnee
> Die tolle Abfahrt nach Alagna oben leider komplett in der Nebelsuppe und auch darunter nicht die beste Bodensicht
> Talabfahrt nach Alagna im Vergleich zum Vorjahr zur gleichen Zeit bereits durch Schneemangel geschlossen
> In der DSB Pianalunga, die schwarze Piste durch ein Rennen leider gesperrt
> Kurze 3SB im Gebiet von Gressoney
> In Gressoney wieder angenehm ruhig
> Durch die schneefreien Wälder
> Seehorn
> Zurück in Stafal, mit obligatorischem Fußmarsch
> KSB Alpe Mandria im Valle d’Ayas, als einzige mit Variantenvielfalt, wobei die direkte rote trotz ausreichender Schneelage nicht hergerichtet war (sondern durchgewühlt)
> Richtung Champoluc durch die Winterlandschaft
> Zum Ende zeigte sich dann doch noch etwas die Sonne, am Colle Sarezza
> Tolle Piste Sarezza-Contenérey
> Die EUB in Champoluc läuft besonders lange (16:40?), weshalb sich hier eine letzte Wiederholung ausging
> Talabfahrt Champoluc
> Moderne Talstation in Champoluc
Damit ging der erste Tag leider ohne nennenswert viel Sonne zu Ende und die Hoffnung auf mehr Sonne ganz im Süden wuchs.
> Als Übernachtungsort wählte ich die Stadt Mondovì im Süden des Piemonts.
> Mediterran-italienischer Flair während der Skireise
> Ausblick von der hochgelegenen Altstadt auf die Innenstadt
> Die Verbindung stellt eine Standseilbahn her, die um 21 Uhr leider schon außer Betrieb war
> In der Unterstadt/Innenstadt
> Für den Folgetag war eine spannende Neuentdeckung geplant: Das nicht weitentfernte Artesina-Prato Nevoso.
Fortsetzung hier: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5413596#p5413596
Nachdem es, beginnend mit meinen letzten Skitagen in Frankreich Mitte Januar 2023, sechs Wochen am Stück nur sonnig war in den französischen Alpen, kündigte sich – wie zu erwarten – wechselhafteres Wetter für die zweite Märzhälfte an. Glück für die Schulferienurlauber im Februar, Pech für die Frühjahrskifahrer und Sonnenanbeter im März. Dennoch startete ich mangels zeitlicher Alternativen meine Tour Richtung Süden, ohne Ziel und Route bereits festzulegen. Mit etwas Flexibilität wird man wohl schon ausreichend sonnige Gebiete aufspüren können. Als grobe Zielregion hatte ich die Südwestalpen im Blick, da es hier noch besonders viele große, mir unbekannte Skigebiete geben würde. Gegen die Region sprach allerdings, dass es hier den bisherigen Winter über nur wenig geschneit hatte und aufgrund der vorangeschrittenen Saison bereits erste Skigebiet schließen würden.
Als Start in Richtung Süden wählte ich das Monterosagebiet, das ich im Jahr zuvor zum Ende meiner Westalpentour besucht hatte (siehe https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5374853#p5374853) und von den Aussichten absolut begeistert war. Angekündigt für diesen Tag war ein Mix aus Sonne und Wolken. Leider hielt sich ganztags eine Nebeldecke auf etwa 2.900 m, wodurch man aufgrund der Höhenlage der Pisten nur selten in der Sonne fuhr, sondern entweder im Nebel oder darunter. Deshalb waren leider auch die Panoramen in diesem aussichtsreichen Skigebiet stark eingeschränkt. Die Wartezeiten hielten sich generell trotz Sonntag stark in Grenzen, wobei einige Pistenabschnitte, durch den vorgegebenen Rundkurs bzw. mangels Alternativen gut frequentiert waren. Zudem waren einzelne Pisten, wie in Champoluc, für Renntrainings gesperrt. Das Skigebiet ist tatsächlich (nur) so groß, dass man alle Pisten locker an einem Tag abfahren kann.
Übersicht der Westalpentour im Frühjahr:
19.03.2023: Monterosa Alagna-Gressoney-Champoluc
20.03.2023: Mondolèski Artesina-Prato Nevoso
21.03.2023: Limone Piemonte
22.03.2023: Espace Lumière Praloup-La Foux d’Allos
23.03.2023: Les Orres
24.03.2023: Le Seignus/Allos
25.03.2023: Isola 2000
26.03.2023: Isola 2000
27.03.2023: Auron
28.03.2023: Le Sauze
29.03.2023: Vars
30.03.2023: Serre Chevalier
31.03.2023: Sestriere
01.04.2023: Madesimo-Val di Lei
> Skigebiet:
1.200-3.250 m
132 Pistenkm (kommt mir immer noch zu hoch vor)
1 SSB, 2 FUN, 1 PB, 5 EUB, 4 KSB, 6 SB, 1 SL
Interaktiver Pistenplan: https://www.visitmonterosa.com/en/monterosa-ski/in-tempo-reale-winter/
Tageskarte 56 €
> Wetter:
Hohe Nebeldecken mit weiteren Wolkenschichten, nur zeitweise etwas Sonne
> Wartezeiten:
Wenige Kabinen/Sessel, nennenswert an EUB Gabiet-Salati
> Geschlossen:
Für Trainings: Ostafa 2 in Champoluc, Mullero in Alagna
Talabfahrt Alagna
> Fazit:
Sehr einzigartiges Skigebiet mit langen, abwechslungsreichen Pisten, die von sehr hohen Gebirgen umgeben sind. Deshalb vor allem bei Sonnenschein empfehlenswert, wenn die Panoramen auch zur Geltung kommen. Im Vergleich zu den französischen Skigebieten, gibt es hier pro Lift nur wenige Abfahrtsvarianten.
> Am Vorabend im Talort Saint-Vincent im Aostatal
> Morgens ging es über den Colle di Joux direkt ins Valle d’Ayas. Im Vergleich zum Vorjahr stieg ich damit nicht in Gressoney, sondern in Champoluc ins Skigebiet ein. Kostenlose Parkplätze gab es unter anderem am Straßenrand nicht zu weit von der Talstation entfernt. Die Talabfahrt hier auch noch geöffnet.
> Oben leider wenig Aussicht und starke Einschränkungen durch den Nebel.
> Nur am Übergang zwischen Gressoney und Alagna schaffte man es endlich mal aus der Nebelsuppe. Vormittags wäre Cervinia/Zermatt doch die bessere Wahl gewesen, da deutlich mehr Pisten über 2.900 m, dafür hätte es dort nachmittags stärker geschneit
> Die noch relative neue KSB ermöglicht somit sonnige Abfahrten, wobei die Piste eher schmal und flach ist
> Passo dei Salati 2.980 m
> Die Pisten oberhalb des Nebels entsprechend auch am vollsten
> Offpiste am Funifor mit wenig Schnee
> Die tolle Abfahrt nach Alagna oben leider komplett in der Nebelsuppe und auch darunter nicht die beste Bodensicht
> Talabfahrt nach Alagna im Vergleich zum Vorjahr zur gleichen Zeit bereits durch Schneemangel geschlossen
> In der DSB Pianalunga, die schwarze Piste durch ein Rennen leider gesperrt
> Kurze 3SB im Gebiet von Gressoney
> In Gressoney wieder angenehm ruhig
> Durch die schneefreien Wälder
> Seehorn
> Zurück in Stafal, mit obligatorischem Fußmarsch
> KSB Alpe Mandria im Valle d’Ayas, als einzige mit Variantenvielfalt, wobei die direkte rote trotz ausreichender Schneelage nicht hergerichtet war (sondern durchgewühlt)
> Richtung Champoluc durch die Winterlandschaft
> Zum Ende zeigte sich dann doch noch etwas die Sonne, am Colle Sarezza
> Tolle Piste Sarezza-Contenérey
> Die EUB in Champoluc läuft besonders lange (16:40?), weshalb sich hier eine letzte Wiederholung ausging
> Talabfahrt Champoluc
> Moderne Talstation in Champoluc
Damit ging der erste Tag leider ohne nennenswert viel Sonne zu Ende und die Hoffnung auf mehr Sonne ganz im Süden wuchs.
> Als Übernachtungsort wählte ich die Stadt Mondovì im Süden des Piemonts.
> Mediterran-italienischer Flair während der Skireise
> Ausblick von der hochgelegenen Altstadt auf die Innenstadt
> Die Verbindung stellt eine Standseilbahn her, die um 21 Uhr leider schon außer Betrieb war
> In der Unterstadt/Innenstadt
> Für den Folgetag war eine spannende Neuentdeckung geplant: Das nicht weitentfernte Artesina-Prato Nevoso.
Fortsetzung hier: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5413596#p5413596