Provence und Meeralpen 7/13: Isola 2000 25.+26.03.2023 /\ Skifahren mit Mittelmeerblick
Isola 2000: Schon lange ein Sehnsuchtsziel, aber durch die doch erhebliche Entfernung hätte ich nicht gedacht, dass ich es doch so zeitnah mit dem Auto mal besuchen würde. Denn selbst manche Orte in den Pyrenäen könnte ich schneller erreichen. Nach Isola 2000 muss man hingegen erst fast bis zum Mittelmeer fahren, um anschließend wieder Richtung Norden einzubiegen. Vor mittlerweile gut 20 Jahren kam ich im Sommer erstmals durch Isola 2000 (wie die Zeit vergeht) und kannte die französischen Alpen und Skistationen bislang nur durch Alpendurchfahrten im Sommer. So faszinierte auch das im Sommer damals noch komplett ausgestorbene Isola 2000 mit seiner unendlich lang erscheinenden Gebäudeschlange inkl. durchgängiger Ladenpassagen, den seltsam geformten Schleppliften und den quer über die Passstraße verlaufenden Sesselbahnen. Seitdem war der Wunsch groß, diese Gebiete auch mal im Winter zu erleben. Während dies mit ähnlichen an Passstraßen gelegenen Skigebieten (Allos, Vars, Serre Chevalier, Montgenèvre, Chamonix, Megève, …) in den letzten 5-10 Jahren schon gut gelang, erschienen die Alpes-Maritimes doch zu umständlich erreichbar.
Zudem war diese Saison schneetechnisch sehr bescheiden: Bis auf Isola 2000, das mehrfach von einer ordentlichen Retour d’Est profitieren konnte, und Auron, mit einem reduzierten und beschneiten Pistenangebot, waren alle weiteren Gebiete teils schon länger geschlossen und ziemlich schneefrei.
Aber der Wetterbericht sah – wie auch in den Tagen zuvor – für diese südwestliche Ecke der Alpen noch das sonnigste Wetter vorher.
Übersicht der Südwestalpentour im Frühjahr:
19.03.2023: Monterosa Alagna-Gressoney-Champoluc
20.03.2023: Mondolèski Artesina-Prato Nevoso
21.03.2023: Limone Piemonte
22.03.2023: Espace Lumière Praloup-La Foux d’Allos
23.03.2023: Les Orres
24.03.2023: Le Seignus/Allos
25.03.2023: Isola 2000
26.03.2023: Isola 2000
27.03.2023: Auron
28.03.2023: Le Sauze
29.03.2023: Vars
30.03.2023: Serre Chevalier
31.03.2023: Sestriere
01.04.2023: Madesimo-Val di Lei
> Skigebiet:
1.800-2.600 m
120 Pistenkm
2 EUB, 2 KSB, 5 SB, 8 SL
Lifte 09:00-17:00
Pistenplan: https://isola2000.com/wp-content/uploads/2022/11/isola2000-plan-hiver-2022-2023-scaled.jpg
Tageskarte: 31,90 €
> Wetter:
Der erste Tag ziemlich, am zweiten Tag – mal wieder – viel schlechteres Wetter als vorhergesagt, sogar mit kurzen Schneeschauern
An beiden Tagen starker Nordwind mit Böen von über 60 km/h. Dieser führt zum Glück nicht zu Liftschließungen, auch wenn die Kabinen der EUB Mercantour zeitweise nennenswert schaukelten.
> Wartezeiten:
Teilweise mal wenige Sessel/Kabinen, insbesondere an der EUB Mercantour und der DSB Merlier
> Geschlossen:
> Jeden Tag werden für Isola 2000 (und auch Auron) alle wichtigen Informationen kompakt zusammengefasst.
> 25.03.2023
> 26.03.2023
> Positives:
+ Blick bis zum Mittelmeer und zu den anderen Skigebieten der Alpes-Maritimes nur durch die erhaltene SB Sistron möglich
+ Ungewöhnliche Anordnung des Skigebiets mit vielen verschiedenen Geländekammern
+ Viele einzelne Lifte und Stangenschlepper, ermöglichen Flexibilität bei Andrang oder Schlechtwetter
+ Grundsätzlich viel Bewaldung für schlechte Sicht
+ Unterschiedlich exponierte Hänge und damit ganztags Sonne möglich
+ Besonders lange Skistation, wirklich alles unter einem Dach
+ Mediterrane Vegetation
+ Die 2 KSB und 2 EUB erschließen einen Großteil des Skigebiets
+ Auch hier sehr günstige Skipasspreise im Vergleich zu Schweiz/Österreich
> Negatives:
- Teilweise nur mittelgroße Höhenunterschiede und keine besonders langen Abfahrten
- Westliche Geländekammern nur durch alte Lifte erschlossen
- EUB Pelevos alt und umständlich, benachbarter SL Parcs nur zu bestimmten Zeiten geöffnet
- In machen Bereichen laufen viele Pisten zusammen oder es sind abschnittsweise zwingend Ziehwege erforderlich
- eher flache Pisten (insbesondere, wenn wie in meinem Fall die einzigen drei schwarzen Pisten durch Schneemangel schon geschlossen sind)
> Fazit:
Endlich ganz im Süden angekommen: Die Leute, die Landschaft, die Atmosphäre, alles wirkt südlich. Und ja, die Côte d’Azur ist nicht mehr weit entfernt. Kein schlechtes Hausskigebiet, wenn man sonst in Mittelmeernähe wohnt
Wenn auch Valberg/Beuil, Gréolières und Roubion geöffnet sind, muss ich doch auf jeden Fall nochmal in diese Region kommen. Zumal drüben auf italienischer Seite auch noch weitere Skigebiete warten. Hoffentlich ist bis dahin der Tendetunnel wieder offen, das würde die Wege nennenswert verkürzen.
> Bei dieser Baustelle beim Tunnel de la Mescla war nicht vorgesehen, dass jemand aus Richtung Puget-Théniers weiter Richtung Tinée/Isola möchte. Also musste ich erst Richtung Süden und wendete dann vorzeitig.
> Auf dem Weg Richtung Norden, wirklich sehr schöne Straßen und Landschaften
> Pünktlich vor 9 Uhr erreichte ich den Parkplatz direkt an der Piste unterhalb der Wohnschlange, kaufte den sehr günstigen Skipass und war rechtzeitig auf der Piste
> Breite Hauptpiste an der 6KSB Valette
> Geschlossene Buckelpiste Super Vallon wäre vielleicht sogar noch gegangen, war aber viel zu hart gefroren
> Blick zu den beiden weiteren Geländekammern
> In der schnellen 6KSB
> Die erste Geländekammer erreicht man über den Kurven-SL St-Saveur, der immer mal wieder technische Probleme oder Wartezeiten hatte
> Sie ist offen! DSB Sistron
> Kurz, aber steil
> Blick in die zweite Geländekammer und zum Monte Viso im Norden
> Ziel dieser Meeralpentour erreicht: Das Mittelmeer
> Skigebiet von Auron mit deutlich geringer Schneelage als rund um Isola 2000
> Von hier oben, auf 2.600 m, sieht man zudem gut die weiteren Skigebiete der Alpes-Maritimes mit ihren nach Norden orientierten Waldschneisen: Valberg-Beuil, Roubion (im Bild), Gréolières und Audibergue
> Piste mit Mittelmeerblick
(wenn auch leider nur kurz)
> Die dritte Geländekammer bietet die waldigsten und steilsten (leider geschlossen) Pisten des ganzen Skigebiets sowie den Lift mit den meisten Höhenmetern (knapp 500). Durch die fehlende Beschneiung und tiefe Lage waren allerdings nur noch 1-2 der 4 Pisten offen
> Eingebettet in eine schöne Landschaft
> Blick zurück ins restliche Skigebiet und zur südwestlich orientierten Piste an der 6KSB Combe Grosse
> Rückseitiger Blick hinter der 6KSB Valette
> Die Südhänge schon ziemlich schneefrei
> Die Rennpiste an der EUB Mercantour jederzeit für Rennen und Tranings gesperrt. Es fehlt deshalb etwas eine direkte Abfahrt in diesem Bereich. Die Skibrücke führt einen zwangsweise weiter nach Osten.
> Mit der 6KSB kompromisslos über alle Straßen und zwischen den Gebäuden durch. Die Erinnerungen an die Sommerbesuche werden wach.
> Die Rennpiste von der gegenüberliegenden Seite aus betrachtet
> Weiter unten gibt es viele, flache und lange KSSL, die entsprechend gute Anfängerpisten erschließen. Ideal für so manches Publikum von der Küste
> Erst weiter oben gibt es nennenswerte Steigungen
> Einzelne Pisten, wie diese blaue, waren nicht frisch präpariert und durch ihre nördliche Ausrichtung unschön hart-unruhig gefroren und nicht angenehmen zu fahren
> Die kleine Wohnschlange
um das Feeling auch richtig mitzubekommen, buchte ich ein Hotel für zwei Nächste ziemlich in der Mitte der Gebäudekette 
> Standseilbahn zum höhergelegenen Ortsteil
> Zurück am Saint-Saveur
> Ein weiteres Mal die Aussicht am Sistron genießen. Der einzige Punkt im Skigebiet mit weiten Panoramen
> In der teils unerwartet vollen DSB Merlier, mit einer geöffneten und geschlossenen, aber fahrbaren Piste. Auf beiden musste man auf Steine aufpassen.
> In die südlich ausgerichtete Geländekammer des Kurven-SL Grande Combe
> Blick auf die zahlreichen Nordhänge auf der gegenüberliegenden Seite
> Und nochmal wieder zurück zum Sistron
die guten Sichtverhältnisse muss man nutzen
> Das Meer am Horizont
> Piste Calada als direkte Variante an der 6KSB Valette
> Die 4SB Marmottes läuft etwas länger als die anderen Lifte an den Nordhängen, also nahm ich sie auch eine Runde mit
> Das Skigebiet liegt offiziell im Gebiet der Mêtropole Nice Côte d’Azur
> Ähnlich wie in Val Thorens (Plein Sud) läuft auch hier die 6KSB am Südhang besonders lange, auch da man von ihr nahezu alle Unterkünfte erreicht und hier die Nachmittagssonne lange scheint. So stieg ich kurz vor 17 Uhr nochmal ein
> Zurück an der Wohnschlange
> 26.03.2023:
> Am zweiten Tag sollte es eigentlich – wie häufiger in letzter Zeit – in Isola 2000 sonnig werden, während die Skigebiete weiter im Norden in den Wolken hängen würden. Leider drückten die Wolken aus dem Norden ausgerechnet an diesem Tag doch noch etwas weiter Richtung Süden
verbunden das ganze mit einem starken und kalten Nordwind. Damit war der Plan und die Flucht in den sonnigen Süden nur bedingt aufgegangen (immerhin hatten manche Skigebiete weiter im Norden durch den Wind geschlossen oder deutlich mehr Niederschlag).
> Die Bodensicht war meist noch ziemlich solide, die vielen Bäume helfen hier
> Trotz starkem Wind war die DSB Sistron geöffnet, den Blick zum Mittelmeer ließ ich mir also nicht entgehen
> Die Pisten durch das schlechtere Wetter deutlich leerer als am Vortag
> Nach dem Mittag gab es dann doch noch ein paar kürzere Schnee-/Regenschauer
> Technik der alten 4EUB Pelevos
> Ab 16 Uhr wurde es dann zunehmend heller
> Kurz vor 17 Uhr nahm ich wieder die südseitige 6KSB Combe Grosse als Abschluss
> Und auf den Zeigerschlag um Punkt 17:00 Uhr, zum Liftschluss, verzogen sich auf einmal alle Wolken und die strahlende Sonne kam hervor. Was für ein bescheuertes Timing
so hätte es eigentlich den ganzen Tag aussehen sollen…
> Also zumindest noch während der allerletzten Abfahrt die Sonnenstrahlen genießen
> SL Belvedere
> Blick aus dem Hotelzimmer
was für ein herrlich sonniger Tag, ok erst seit 17 Uhr

> Sonnenterrassen
> Abendlicher Spaziergang durch die ewig lange Ladenpassage
Fortsetzung hier: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5414223#p5414223
Isola 2000: Schon lange ein Sehnsuchtsziel, aber durch die doch erhebliche Entfernung hätte ich nicht gedacht, dass ich es doch so zeitnah mit dem Auto mal besuchen würde. Denn selbst manche Orte in den Pyrenäen könnte ich schneller erreichen. Nach Isola 2000 muss man hingegen erst fast bis zum Mittelmeer fahren, um anschließend wieder Richtung Norden einzubiegen. Vor mittlerweile gut 20 Jahren kam ich im Sommer erstmals durch Isola 2000 (wie die Zeit vergeht) und kannte die französischen Alpen und Skistationen bislang nur durch Alpendurchfahrten im Sommer. So faszinierte auch das im Sommer damals noch komplett ausgestorbene Isola 2000 mit seiner unendlich lang erscheinenden Gebäudeschlange inkl. durchgängiger Ladenpassagen, den seltsam geformten Schleppliften und den quer über die Passstraße verlaufenden Sesselbahnen. Seitdem war der Wunsch groß, diese Gebiete auch mal im Winter zu erleben. Während dies mit ähnlichen an Passstraßen gelegenen Skigebieten (Allos, Vars, Serre Chevalier, Montgenèvre, Chamonix, Megève, …) in den letzten 5-10 Jahren schon gut gelang, erschienen die Alpes-Maritimes doch zu umständlich erreichbar.
Zudem war diese Saison schneetechnisch sehr bescheiden: Bis auf Isola 2000, das mehrfach von einer ordentlichen Retour d’Est profitieren konnte, und Auron, mit einem reduzierten und beschneiten Pistenangebot, waren alle weiteren Gebiete teils schon länger geschlossen und ziemlich schneefrei.
Aber der Wetterbericht sah – wie auch in den Tagen zuvor – für diese südwestliche Ecke der Alpen noch das sonnigste Wetter vorher.
Übersicht der Südwestalpentour im Frühjahr:
19.03.2023: Monterosa Alagna-Gressoney-Champoluc
20.03.2023: Mondolèski Artesina-Prato Nevoso
21.03.2023: Limone Piemonte
22.03.2023: Espace Lumière Praloup-La Foux d’Allos
23.03.2023: Les Orres
24.03.2023: Le Seignus/Allos
25.03.2023: Isola 2000
26.03.2023: Isola 2000
27.03.2023: Auron
28.03.2023: Le Sauze
29.03.2023: Vars
30.03.2023: Serre Chevalier
31.03.2023: Sestriere
01.04.2023: Madesimo-Val di Lei
> Skigebiet:
1.800-2.600 m
120 Pistenkm
2 EUB, 2 KSB, 5 SB, 8 SL
Lifte 09:00-17:00
Pistenplan: https://isola2000.com/wp-content/uploads/2022/11/isola2000-plan-hiver-2022-2023-scaled.jpg
Tageskarte: 31,90 €
> Wetter:
Der erste Tag ziemlich, am zweiten Tag – mal wieder – viel schlechteres Wetter als vorhergesagt, sogar mit kurzen Schneeschauern
An beiden Tagen starker Nordwind mit Böen von über 60 km/h. Dieser führt zum Glück nicht zu Liftschließungen, auch wenn die Kabinen der EUB Mercantour zeitweise nennenswert schaukelten.
> Wartezeiten:
Teilweise mal wenige Sessel/Kabinen, insbesondere an der EUB Mercantour und der DSB Merlier
> Geschlossen:
> Jeden Tag werden für Isola 2000 (und auch Auron) alle wichtigen Informationen kompakt zusammengefasst.
> 25.03.2023
> 26.03.2023
> Positives:
+ Blick bis zum Mittelmeer und zu den anderen Skigebieten der Alpes-Maritimes nur durch die erhaltene SB Sistron möglich
+ Ungewöhnliche Anordnung des Skigebiets mit vielen verschiedenen Geländekammern
+ Viele einzelne Lifte und Stangenschlepper, ermöglichen Flexibilität bei Andrang oder Schlechtwetter
+ Grundsätzlich viel Bewaldung für schlechte Sicht
+ Unterschiedlich exponierte Hänge und damit ganztags Sonne möglich
+ Besonders lange Skistation, wirklich alles unter einem Dach
+ Mediterrane Vegetation
+ Die 2 KSB und 2 EUB erschließen einen Großteil des Skigebiets
+ Auch hier sehr günstige Skipasspreise im Vergleich zu Schweiz/Österreich
> Negatives:
- Teilweise nur mittelgroße Höhenunterschiede und keine besonders langen Abfahrten
- Westliche Geländekammern nur durch alte Lifte erschlossen
- EUB Pelevos alt und umständlich, benachbarter SL Parcs nur zu bestimmten Zeiten geöffnet
- In machen Bereichen laufen viele Pisten zusammen oder es sind abschnittsweise zwingend Ziehwege erforderlich
- eher flache Pisten (insbesondere, wenn wie in meinem Fall die einzigen drei schwarzen Pisten durch Schneemangel schon geschlossen sind)
> Fazit:
Endlich ganz im Süden angekommen: Die Leute, die Landschaft, die Atmosphäre, alles wirkt südlich. Und ja, die Côte d’Azur ist nicht mehr weit entfernt. Kein schlechtes Hausskigebiet, wenn man sonst in Mittelmeernähe wohnt
> Bei dieser Baustelle beim Tunnel de la Mescla war nicht vorgesehen, dass jemand aus Richtung Puget-Théniers weiter Richtung Tinée/Isola möchte. Also musste ich erst Richtung Süden und wendete dann vorzeitig.
> Auf dem Weg Richtung Norden, wirklich sehr schöne Straßen und Landschaften
> Pünktlich vor 9 Uhr erreichte ich den Parkplatz direkt an der Piste unterhalb der Wohnschlange, kaufte den sehr günstigen Skipass und war rechtzeitig auf der Piste
> Breite Hauptpiste an der 6KSB Valette
> Geschlossene Buckelpiste Super Vallon wäre vielleicht sogar noch gegangen, war aber viel zu hart gefroren
> Blick zu den beiden weiteren Geländekammern
> In der schnellen 6KSB
> Die erste Geländekammer erreicht man über den Kurven-SL St-Saveur, der immer mal wieder technische Probleme oder Wartezeiten hatte
> Sie ist offen! DSB Sistron
> Kurz, aber steil
> Blick in die zweite Geländekammer und zum Monte Viso im Norden
> Ziel dieser Meeralpentour erreicht: Das Mittelmeer
> Skigebiet von Auron mit deutlich geringer Schneelage als rund um Isola 2000
> Von hier oben, auf 2.600 m, sieht man zudem gut die weiteren Skigebiete der Alpes-Maritimes mit ihren nach Norden orientierten Waldschneisen: Valberg-Beuil, Roubion (im Bild), Gréolières und Audibergue
> Piste mit Mittelmeerblick
> Die dritte Geländekammer bietet die waldigsten und steilsten (leider geschlossen) Pisten des ganzen Skigebiets sowie den Lift mit den meisten Höhenmetern (knapp 500). Durch die fehlende Beschneiung und tiefe Lage waren allerdings nur noch 1-2 der 4 Pisten offen
> Eingebettet in eine schöne Landschaft
> Blick zurück ins restliche Skigebiet und zur südwestlich orientierten Piste an der 6KSB Combe Grosse
> Rückseitiger Blick hinter der 6KSB Valette
> Die Südhänge schon ziemlich schneefrei
> Die Rennpiste an der EUB Mercantour jederzeit für Rennen und Tranings gesperrt. Es fehlt deshalb etwas eine direkte Abfahrt in diesem Bereich. Die Skibrücke führt einen zwangsweise weiter nach Osten.
> Mit der 6KSB kompromisslos über alle Straßen und zwischen den Gebäuden durch. Die Erinnerungen an die Sommerbesuche werden wach.
> Die Rennpiste von der gegenüberliegenden Seite aus betrachtet
> Weiter unten gibt es viele, flache und lange KSSL, die entsprechend gute Anfängerpisten erschließen. Ideal für so manches Publikum von der Küste
> Erst weiter oben gibt es nennenswerte Steigungen
> Einzelne Pisten, wie diese blaue, waren nicht frisch präpariert und durch ihre nördliche Ausrichtung unschön hart-unruhig gefroren und nicht angenehmen zu fahren
> Die kleine Wohnschlange
> Standseilbahn zum höhergelegenen Ortsteil
> Zurück am Saint-Saveur
> Ein weiteres Mal die Aussicht am Sistron genießen. Der einzige Punkt im Skigebiet mit weiten Panoramen
> In der teils unerwartet vollen DSB Merlier, mit einer geöffneten und geschlossenen, aber fahrbaren Piste. Auf beiden musste man auf Steine aufpassen.
> In die südlich ausgerichtete Geländekammer des Kurven-SL Grande Combe
> Blick auf die zahlreichen Nordhänge auf der gegenüberliegenden Seite
> Und nochmal wieder zurück zum Sistron
> Das Meer am Horizont
> Piste Calada als direkte Variante an der 6KSB Valette
> Die 4SB Marmottes läuft etwas länger als die anderen Lifte an den Nordhängen, also nahm ich sie auch eine Runde mit
> Das Skigebiet liegt offiziell im Gebiet der Mêtropole Nice Côte d’Azur
> Ähnlich wie in Val Thorens (Plein Sud) läuft auch hier die 6KSB am Südhang besonders lange, auch da man von ihr nahezu alle Unterkünfte erreicht und hier die Nachmittagssonne lange scheint. So stieg ich kurz vor 17 Uhr nochmal ein
> Zurück an der Wohnschlange
> 26.03.2023:
> Am zweiten Tag sollte es eigentlich – wie häufiger in letzter Zeit – in Isola 2000 sonnig werden, während die Skigebiete weiter im Norden in den Wolken hängen würden. Leider drückten die Wolken aus dem Norden ausgerechnet an diesem Tag doch noch etwas weiter Richtung Süden
> Die Bodensicht war meist noch ziemlich solide, die vielen Bäume helfen hier
> Trotz starkem Wind war die DSB Sistron geöffnet, den Blick zum Mittelmeer ließ ich mir also nicht entgehen
> Die Pisten durch das schlechtere Wetter deutlich leerer als am Vortag
> Nach dem Mittag gab es dann doch noch ein paar kürzere Schnee-/Regenschauer
> Technik der alten 4EUB Pelevos
> Ab 16 Uhr wurde es dann zunehmend heller
> Kurz vor 17 Uhr nahm ich wieder die südseitige 6KSB Combe Grosse als Abschluss
> Und auf den Zeigerschlag um Punkt 17:00 Uhr, zum Liftschluss, verzogen sich auf einmal alle Wolken und die strahlende Sonne kam hervor. Was für ein bescheuertes Timing
so hätte es eigentlich den ganzen Tag aussehen sollen…> Also zumindest noch während der allerletzten Abfahrt die Sonnenstrahlen genießen
> SL Belvedere
> Blick aus dem Hotelzimmer
> Sonnenterrassen
> Abendlicher Spaziergang durch die ewig lange Ladenpassage
Fortsetzung hier: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5414223#p5414223