• 📸 Fotowettbewerb 2026 – Jetzt abstimmen! 🏔️

    Die spektakulärsten Berg-, Ski- und Landschaftsfotos sind eingereicht – jetzt seid ihr gefragt! Wählt eure Favoriten und kürt das Siegerbild.

    ⏰ Endspurt für die Abstimmung!
    Ihr könnt eure Stimme noch bis Mittwoch, 28. Oktober 2026 um 21:00 Uhr, abgeben!

    ✔️ Jetzt Favoriten wählen & abstimmen!

    Euer Alpinforum-Team

Tagesausflug zum Skifahren - Eure Kilometerschmerzgrenze?

pitiplatsch schrieb:
Mein extremstes Erlebnis war eine Bustour mit Schneebeben von Wiesbaden nach Davos. Abfahrt WI Freitag Abend 23:30 Uhr, an Davos 9:30, Skitag und Rückfahrt gegen 19 Uhr, Rückkehr WI Sonntag gegen 3 Uhr - nie wieder! War konkurrenzlos günstig, aber anstrengend, der Sonntag war gelaufen…

Wer bietet mehr? 8) :lol:

ich mache das eigentlich einmal im Jahr ab Wiesbaden bzw Frankfurt mit Schneebeben.
angenehmer , aber auch günstig sind Mehrtagesreisen mit EP Reisen ab FF Flughafen mit dem Bus.
so kommt man halt recht preiswert in die Schweiz.
 
Ich wohne in Freising und habe früher neben den Skiurlauben auch einige Tagesausflüge mit dem Auto gemacht. Das war mir auf die Dauer zu anstrengend und nervig. Zudem war die schlechte Umweltbilanz von solchen Tagesausflügen alleine mit dem Auto für mich zunehmend ein Argument gegen solche Tagesausflüge. Also habe eine gewisse Zeit so gut wie keine Tagesausflüge mehr gemacht. Inzwischen mache ich wieder häufiger Tagesausflüge. Aber nicht mit dem Auto, sondern mit der Bahn. Das ist wesentlich entspannter und ein schlechtes Gewissen wegen des hohen CO2-Verbrauchs brauche ich auch nicht haben.
 
Meine längste Auto Fahrzeit für einen Tagesausflug waren bisher 3 Stunden einfache Fahrt mit knapp 200km nach Bad Kleinkirchheim. Im Nachhinein war das zwar ein gelungener Skitag, aber die Rückfahrt macht danach schon weniger Spaß. Mit dem Zug bin ich schon einmal etwas länger angereist, aber da ist das weniger problematisch.
Zukünftig werde ich aber wohl bei solchen längeren Strecken lieber eine Übernachtung einplanen. Einfach weil man dadurch viel mehr vom Skigebiet hat.
Deswegen würde ich meine maximale Tagesausflug Anreisezeit bei ungefähr 3 Stunden einordnen. Wobei die maximalen Kilometer hier schwanken können, je nachdem ob Autobahn vorhanden, Stau, Umleitungen, etc.
 
Von Luzern aus liegt meine Schmerzgrenze bei ca. 4 Stunden pro Wegrichtung. Etwas darüber dann ausschliesslich mit Übernachtungen, aber fast nie über Wochenfrist vorher gebucht. Lieber spontan etwas Sonne dazu geniessen, als das Risiko eingehen mehrere Tage einem schlechten Wetter zu trotzen. Reisen tue ich immer mit dem öffentlichen Verkehr. Habe zwar einen Führerschein, fahre aber insbesondere im ausgepowerten zustand gar nicht gerne Auto und meide es auch sonst generell.
 
Aufgrund meines Wohnortes sind 1:40 Std. die Schmerzgrenze. So lange brauche ich ungefähr bis Winterberg. Willingen sind ca. 1:20 Std. weshalb ich dort bei Vollbetrieb lieber hinfahre. Beide Zeiten gelten übrigens bei dem für mich üblichen Einhalten sämtlicher Geschwindigkeitsbegrenzungen :D Da das die beiden größten Skigebiete in der Umgebung sind, macht alles andere als Tagestour für mich einfach keinen Sinn.
Ob ich auch längere Fahrzeiten in Kauf nähme, wenn ich z.B. in Bayern wohnen würde und große Gebiete in 2 oder 3 Stunden erreichen könnte, weiß ich nicht. Wäre möglich, bleibt aber halt eine rein akademische Frage für mich ;D
 
Ich versuche überhapt keine Strecken extra mit dem Auto zu fahren, sondern das Skifahren "mitzunehmen", weil ich ja eh häufig quasi diagonal durch die Alpen fahren muss.
Das macht dann am meisten Freude. Denn der Skitag wird damit zum "großen Plus" einer zumal manchmal stressigen Fahrt, die ich eben nicht zum Zwecke des Skifahrens mache.

Beim Losfahren weiß ich oft nicht, welches Gebiet es dann werden soll. Das entscheidet sich Ad-Hoc, je nach lokalem Wetter, Lust und Laune. Wie es kommt. Manchmal fahre ich dann doch einfach durch, in der Hochsaison sowieso stets ohne Halt. Es will ja schon fein stimmig sein. Am genialsten sind hierbei Tage im Frühjahr, wenn es unter bester Sonne nochmal perfekt dahingeht auf sonnigem Firn und schattigen Pulver. Aber auch Randzeiten wie vor Weihnachten sind eine reine Freude. Skifahren ist für das Kind in mir.

In der Vergangenheit brachten diese Skitage die tollsten Tageserinnerungen.
Allerdings kann der Tag damit schon sehr lang werden. Da ich auch älter werde, gönne ich mir deshalb ab und an eine Übernachtung ...

Am Wochenende im endlosen Autopulk in Talschlüsse à la Zillertal oder Stubai reinfahren, oder im Zürichverkehr nach Laax oder Lenzerheide (und abends retour!), das will ich mir einfach nicht vorstellen, Horror.

:-)
 
loennermo schrieb:
@Rusty1 : Wo bist Du untergekommen? Möchte demnächst auch mal wieder auf den Kauni

Hotel Feichtner Hof. War günstiger als der Kirchenwirt und hat mir auch ein bisschen besser gefallen. Über Booking ca. 130 € pro Nacht mit Halbpension (Einzelbelegung).
 
Ok, danke.

Ich bin zu blöde hier einen Danke-Button zu finden...
 
Aber links beim User steht doch wieviele Danksagungen abgegeben wurden und wieviele dieser Juser bekommen hat?

Aber das ist ja jetzt eh' egal...
 
In den allgemeinen und den Off Topics gibts keine danke Funktion :-)
 
Wenn ich allein bin dann die Grenze liegt zwischen 4 bis max 4,5 St.
zb Stuttgart bis Hintertux
Mit den Kindern max 3 St.


Mir ist egal. So lange ich fahren kann, Schnee liegt, und das Skigebiet offen ist, dann mache ich das...
 
Ich bin schauerlich beeindruckt und versuche das mal zu sezieren: Vier Stunden Hinfahrt - sitzend im Auto. Es folgt idealerweise ein traumhafter, voll ausgespielter Skitag, acht Stunden, von denen der größere Teil ebenso im Sitzen zugebracht wird, unterbrochen vielleicht nur von einer Hüttenpause, die - man ahnt es - abermals auf dem Popöchen lastet. Und dann geht's heim, vier Stunden, im Autositz.. Macht also zwölf, dreizehn Stunden eines Sechzehnstundentags, die man auf mal mehr, mal weniger ergonomisch erträgliche Weise sitzend zubringt.

Unabhängig von dieser anstrengenden Unverhältnismäßigkeit: Das tut doch weh. Klingt auch nicht besonders gesund. Und überhaupt, ist das dann noch Sport? Oder in erster Linie ein Sitzfleischanreicherungsselbstversuch mit gelegentlichen Hüftschwungunterbrechungen?

Also, auf so einen Spaß hätte ich mich jedenfalls auch vor zwanzig Jahren nicht eingelassen. Aber 2023 kommt noch dass Bewusstsein für die miserable Umwelt- & Klimabilanz solcher Touren dazu. Weiß doch inzwischen jeder, dass der diesbezüglich meist größte, aber auch variabelste Posten unseres gemeinsamen Sports auf die An- und Abreise entfällt. Und dann - als Kirsche auf der Torte - gern als Solotour? No way..

Aber wie ein Vorposter so treffend schrieb

turms schrieb:

w.
 
Nach Kilometern gehe ich nicht, nur nach Fahrzeit. Das weiteste was ich bisher gefahren bin war von Friedrichshafen aus an den Hintertuxer Gletscher, das waren knapp 4 Stunden.
Nach Gurgl fahre ich regelmäßig und bin ca. 3h unterwegs. Da ich so oder so fast täglich um 5 Uhr aufstehe spielt es keine Rolle ob ich Arbeiten oder Skifahren gehe. Im Gegenteil später aufzustehen bringt mir nur den Biorythmus durcheinander. Dementsprechend empfinde ich 3h Anfahrt auch überhaupt nicht als belastend oder störend.
@weedy Wenn dir vom Sitzen der Hintern weh tut, kauf dir nen bequemeren Autositz :lol: 10 Stunden sitzen täglich ist für sehr viele Menschen doch absoluter Standard. Allein schon 8h an 5 Tagen die Woche bei der Arbeit und dann zu Hause nochmal vor dem Pc oder auf dem Sofa vor dem Fernseher.
 
Die längste Tagestour war bisher Sölden mit knapp 3 Stunden von München. Viel mehr würde ich für einen Tag auch nicht opfern.
Früher mit Vati fast ausschließlich Tagestouren in die Münchner Hausberge. Da war knausern angesagt bei Sprit, Tageskarte und Einkehren. Unterkunft war nie ein Thema. Ausnahme war mal 1-Woche Kinder Skikurs.
Handhabe ich zwar immer noch so, dass ich möglichst nur ein Tag fahre. Aber das liegt jetzt weniger am Geld als an der Flexibilität und dass es mir nach zwei Tagen durchpowern am Stück auch wieder reicht.
Ich plane meinen Skiurlaub idR nicht Wochen vorraus, sondern nehme spontan 2-3 Tage vorher frei, wenn es sonnig ansagt (War bisher von Arbeitgeberseite kein Problem und wäre für mich auch ein Grund zu kündigen).
Nebel und Null-Sicht macht mir kein Spaß. Dann ärger ich mich auch über den 70€ Skipass.

Dennoch versuche ich pro Saison immer ein zwei Übernachtungen mit einzuplanen,
weil es einfach nichts besseres gibt als gemütlich zu Frühstücken während über den Gipfeln langsam die Sonne aufgeht und man weiß, dass man nur 5min zum nächsten Skilift stapfen muss.
 
Meine Schmerzgrenze für einen Ski-Tagesausflug liegt in der heutigen Zeit (hohe Spritpreise und ja, auch das hier bereits zitierte "mit jedem Jahr das ich älter werde ..." :wink: ) ist vom Rhein-Main-Gebiet aus ins Sauerland (Winterberg 150 km, Willingen 170 km) mit ca. 2h einfacher Fahrzeit. Alles andere macht eigentlich keinen Sinn für einen Tagesausflug, da es mit Abstand die größten Gebiete in noch zumutbarem Umkreis sind.
Meine Rekorde liegen bei 340 km in den südlichen Schwarzwald und nach Ehrwald (allerdings von Pforzheim aus) bei 300 km. Aber das waren Ausnahmen und auch schon eine ganze Weile her.
 
Ich würde es weniger von Kilometern dem von Reisezeit abhängig machen. 3h Zug oder 2 Stunden Auto wäre für einen Tagesausflug für mich Obergrenze
 
Ich habe den Vorteil das ich direkt an der Schweizer Grenze am Bodensee wohne. Insofern bin ich in einem Zeitraum von max 2- 2,5 Stunden in vielen Top-Skigebieten als auch mittelgroßen Gebieten in der Schweiz und auch in Vorarlberg.
Bin aber auch entspannter geworden und nutze vermehrt auch Züge oder Busausfahrten als Transport. Da darf es dann auch mal länger dauern.
Gerade in den letzten Jahren habe ich gelernt das es mir eigentlich auch für ein paar Stunden an einem Dorfskilift im Südschwarzwald reicht.
Meine Schneeschuhwanderungen seit Corona möchte ich auch nicht missen.
Für mich nimmt das Landschaftserlebnis einen immer größeren Raum ein und nicht die Anzahl der gefahrenen Pistenkilometer.
 
Nachdem ich vor gut 10 Jahren das Thema erstellt habe kann ich mal eine Aktualisierung meiner Einstellung dazu posten. :D Ändert sich ja doch immer was über die Zeit.
Damals hab ich ja 280 km / etwas über 3 Stunden genannt. Und damals war mein Punkt irgendwie die Kosten so wie ich das heute rauslesen würde. Die Zeit war zwar schon auch ein Thema, aber nicht das bestimmende, und es war mir zwar nicht egal ewig lange Auto zu fahren, aber so großartig gestört hats mich auch nicht. ;D
Mit dem damaligen Radius konnte ich so grob das gesamte Tiroler Unterland inkl. der vorderen Hälfte des Zillertals abdecken, womit ich eigentlich ganz glücklich war.

Mittlerweile ist es so, dass die Fahrtkosten für mich nicht mehr so die Rolle spielen wie damals. Der Sprit wurde zwar etwas teurer, die anderen kostenbestandteile eines Skitages aber noch überproportional mehr, weshalb der Teil für die Fahrt eher unbedeutender wurde, wenngleich er natürlich immer noch einen großen Brocken ausmacht. Zudem sind meine persönlichen finanziellen Möglichkeiten heute natürlich etwas besser als 2013, als ich noch Azubi war. :wink: Der Zeitfaktor wurde für mich aber deutlich entscheidender. Mittlerweile muss ich ehrlich sagen, habe ich manchmal einfach keinen Bock mehr, mich stundenlang ins Auto zu setzen. Noch früher aufzustehen, spät heimzukommen, keine richtige "Pause" zu haben, das wird einfach nervig. Ja, man wird alt. :mrgreen:

Und trotzdem wurden in der eher jüngeren Vergangenheit neue persönliche Tagesfahrt-Rekorde bei mir aufgestellt. So ging es nach Ischgl, nach Sölden, nach SFL, und der Spitzenreiter meiner Ochsentouren 2019 mit 4:25 Fahrzeit je Strecke nach Gurgl. Das hätte ich zu Beginn nicht für möglich gehalten dass ich das mal mache. Aber irgendwie war die Sucht stärker, und ich muss sagen im Nachhinein hat es sich doch gelohnt, diese für mich besonderen Ziele anzufahren. Und es ist nicht so dass das für mich jetzt der neue Standard wäre, Tagesfahrten ins Tiroler Oberland zu machen, der Normalfall ist nach wie vor eine Stunde weniger Fahrtzeit und die altbekannten näheren Ziele.

Und um den Nervfaktor des Autofahren etwas zu reduzieren, plane ich in Zukunft auch, hin und wieder mich einer Bus-Fahrt anzuschließen.
 
David93 schrieb:
Nachdem ich vor gut 10 Jahren das Thema erstellt habe kann ich mal eine Aktualisierung meiner Einstellung dazu posten. :D Ändert sich ja doch immer was über die Zeit.
(...)
Und um den Nervfaktor des Autofahren etwas zu reduzieren, plane ich in Zukunft auch, hin und wieder mich einer Bus-Fahrt anzuschließen.

Danke für das Resümee. Wenn so Gebiete wie 3 Vallés in 4h von Hamburg erreichbar wären, würde ich das wohl auch mal in Kauf nehmen :lol: Wobei ich dann auch eher übernachten würde. Deine Ausgangsfrage war ja 'Tagesausflug', daher bleibe ich bei ca 2h Autofahrt.

Seit meiner Tour durch die Alpen weiß ich aber auch, wie gut die meisten Big Destinations gerade in der Schweiz aber auch in Österreich mit dem Zug zu erreichen sind. Vielleicht ist da für dich eine Kombination der Verkehrsmittel, also park and ride eine Alternative.
 
Zurück
Oben