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Alpiner Skiweltcup 2023/24

Die Österreicher haben sich auch dran gewöhnt einen Deutschen zu feiern, sehr fairer Kommentar mit absolut akzeptablem Lokalpatriotismus. Sie haben zwar am Anfang versucht Strassers Vorsprung auf das Wetter zu schieben, aber spätestens nach Haugan haben sie das gelassen. Und Feller nimmt eh keine Ausrede an, sehr sympathisch.
 
Ja, viel mir auch auf. Sehr fair. Und er fährt eben auch großartig gerade.

Und Memo an mich: Nenn deinen Sohn nie Linus, weil mit dem Namen wird man im Kopf irgendwie nicht älter als 13 oder so ;-)
 
CrystalMountain schrieb:
Andererseits könnte es sich auch schnell "abnutzen", wenn die beiden jedes zweite Wochenende am Start wären.

Sehe ich auch so. In diesem Format ist das einfach was Einzigartiges, auf was man sich wieder das ganze Jahr freuen kann. :D
 
Arlbergfan schrieb:
Latesn schrieb:
Weiss eigentlich jemand warum heuer nur noch 22000 statt 50000 Leute da sein dürfen?

Sicherheitsprobleme und extremer Verkehr. Habe mich auch schon gefragt, wie die Gastronomen darauf reagiert haben.
Wirkt auch im Fernsehen heuer nicht ganz so feierlich/spektakulär!
Was noch dazu kommt: Wegen dem RS ist die Piste deutlich breiter geworden, dadurch können die Zuschauer entlang der Strecke nicht mehr ganz so nahe ans Geschehen rücken und darunter leidet natürlich ein bisschen die Stimmung.
 
„Aspen ist nachhaltiger als Schladming“

Soll er mal Odermatt fragen ob er lieber in Schladming gewinnt oder in Aspen, ich glaub die Antwort kenn ich. Außerdem bin ich mir nicht mal sicher ob die 30.000 Gäste in Schladming so viel schlimmer sind als die in Aspen. Da müsste man mal die durchschnittliche Anreiseentfernung und die Verkehrsmittelwahl auswerten. In Schladming kommt ein Großteil mit Zug und Auto, in Aspen garantiert fast alle mit dem Flugzeug. Oder kommen da wirklich nur ein paar Locals?
 
Das ist ja mal ein origineller Ansatz: Skirennen nachhaltig machen, in dem sie dahin verlegt, wo keiner zusieht :lach:
Bei der letzten Nordamerikareise war Eliasch besonders nahhaltig! Dadurch, dass die Rennen in Nordamerika teils gar nicht live im Fernsehen übertragen wurden, hat er auch noch Strom- und Serverkosten gespart. Ein Genie, dieser Mann! :stupid:
 
Sowieso irgendwie ein dubioses Rennen... Also ich habe nicht geschnallt, wieso Venier auf Gut in unteren Drittel eine Sekunde rausgefahren hat (dabei über 6 Zehntel innerhalb weniger Fahrsekunden). Stephanie Venier wusste es im Interview selbst auch nicht und hat vorsorglich mal ihren Servicemann gelobt.
 
Hier noch mal das Eliasch-Interview:

https://www.srf.ch/sport/ski-alpin/ski-alpin-allgemein/fis-praesident-nimmt-stellung-eliasch-es-geht-nicht-um-beliebtheit

Immerhin - mehr als 45 Rennen in einer Saison (also so wie in diesem Winter) sollen es auch in Zukunft nicht werden.
Auch ein späterer Saison-Start bei entsprechend späterem Finale hält er zukünftig für möglich.

Hinsichtlich der Matterhorn-Rennen ist Eliasch offenbar auch genialer Wetterexperte - oder er kann durch eine perfekt geschliffene Glaskugel schauen:
«Vom Standpunkt der Wetter-Wahrscheinlichkeit haben wir gute Chancen, dass es nächstes Mal besser läuft. Es gibt keine Zweifel, dass sich das Konzept mit Start in der Schweiz und Ziel in Italien mit dem Matterhorn im Hintergrund auszahlen wird.»

Seine Fußabdruck-Interpretationen zu Klimawandel und Nachhaltigkeit:
«Nachhaltigkeit ist eine absolute Notwendigkeit für unseren Planeten und für unseren Sport», sagt Eliasch. Als Organisation wie die FIS müsse man sich seiner Verantwortung bewusst sein. Doch wie passt das beispielsweise mit den zusätzlichen Reisen nach Nordamerika oder der geplanten Expansion nach China zusammen? «Hier müssen wir den globalen Fussabdruck berücksichtigen», sagt Eliasch. «Wenn wir nach Schladming gehen, haben wir 30'000 Zuschauer. Der Fussabdruck des Rennens in Schladming ist viel grösser als bei den Rennen in Aspen, wenn man die Fussabdrücke der Zuschauer addiert. Wenn der Fussabdruck das Kriterium ist, kannst du generell immer über das Reisen diskutieren.»

Mein Vorschlag für die 30.000 Schladming-Zuschauer: Beim nächsten mal einfach alle auf Zehenspitzen stehen - Problem gelöst, genial oder? :ja: :lol:
 
Also auf die Art muss man den Weltcup jetzt nicht unbedingt spannend halten.

Und zu Eliasch. Hat der eigentlich schon mal ein Weltcupfinale gesehen, war der überhaupt schon mal Ende März Skifahren? Das wird richtig lustig da noch Ausrichter für das Finale zu finden denen die Piste nicht wegläuft. Und die nationalen Meisterschaften kann man dann eh gleich ohne Weltcupläufer ansetzen, wenn die weiterhin nach der Saison sind.
Hält man gleichzeitig noch daran fest, dass das Finale die Generalprobe für die WM im Folgejahr ist, dann wird es auch da schwierig noch geeignete Kandidaten zu finden. Garmisch kann sich das dann endgültig abschminken nochmal eine Bewerbung anzusetzen und ob Schladming oder Hinterglemm sich so spät noch eignen, da bin ich mir auch nicht so sicher.
 
Komisches Rennen bei den Frauen. Vielleicht lags an den langen Unterbrechungen oder der langweiligen Berichterstattung (ZDF), aber es kam keine Spannung auf. Bin fast eingeschlafen.
Das einzige Highlight war die Gesangseinlage von Goggia.

Edit: Ok jetzt wurde es doch noch mal spannend.
 
Also Fr. Shiffrin will erst das Universum niederbrennen weil ihr Freund mit "120kmh" (wie soll das gehen an der Stelle?) ins Fangnetz fliegt und dann verletzt ist, dann hätte sie gerne den Flugplan geändert damit sie zu ihm fliegen kann... und jetzt spielt sie erst tot und lässt sich dann mitm Heli abtransportieren weil sie ein gedehntes Seitenband hat. Also bei mir verspielt sie gerade wöchentlich die bisher 100% Sympathien.
Sie bezeichnet sich selbst als "catastrophizer"... scheint zu stimmen.

Corinne Suter durfte dann wegen der Shiffrin-Helieinlage mit Kreuzbandriss auf ein Quad steigen. Auf- und absteigen sicher wunderbar angenehm mit Kreuzbandriss.
 
Sorry für den Doppelpost, möchte einige Infos/Dinge nachreichen:

Fluor
In Sölden wurde nach der offiziellen Mannschaftsführersitzung mitgeteilt, dass man den festgelegten Fluor-Wert von 1 bis max 1,8 überschreiten darf.
Mowinckels Ski hatte einen Wert von über 10, deswegen die Disqualifikation.

Schröcksi
Hat Ende Oktober bei ServusTV die "Schuld" für den derzeitigen FIS-Präsidenten auf sich genommen und sich für seine Handlungsweise entschuldigt.
Ich vermag nicht mehr wörtlich zu zitieren, es war aber sinngemäß... man ist auch im Alter nicht davor geschützt ein Idiot zu sein (auf sich bezogen)
Und dann der bemerkenswerte Satz: Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, damit der wieder wegkommt.
Irgendwo gibts nen Podcast wo er das so sinngemäß nochmal wiederholt hat.

Kristoffersen
Kämpfte mit Schuhproblemen, fährt lt. Gerüchten hier im Pinzgau wieder mit seiner alten Schuhmarke umlackiert auf Van Deer, wie einst Hermann Maier mit Head/Lange.
 
Saisonende für Corinne Suter: Kreuzbandriss im linken Knie. OP morgen Vormittag in Zürich.
Michelle Gisin hat Schmerzen im Unterschenkel (Diagnose noch unklar) und verzichtet auf weitere Starts in Cortina.
https://skiweltcup.tv/index.php/nach-kreuzbandriss-saison-aus-fuer-corinne-suter/

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Mikaela Shiffrin kühlt ihr Knie und verzichtet auf Cortina und Kronplatz, danach von Tag zu Tag gucken, wie es so geht...
Sie freut sich aber für die anderen US-Abfahrerinnen für das gute Team-Ergebnis: 5 von 6 in den Punkterängen.
https://www.instagram.com/mikaelashiffrin/p/C2kzLiDIHV1/?hl=de&img_index=1

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Lara Gut-Behrami hat sich zum Rennen und zu möglichen Ursachen geäußert:
https://www.blick.ch/sport/ski/ski-abfahrt-frauen-cortina-dampezzo-id19370124.html
Die Zweitplatzierte Lara Gut-Behrami (bei SRF): «Es ist ein gutes Rennen, ich habe mich gut gefühlt. Das Problem ist im Moment, dass alles immer perfekt sein muss. Die Abstimmung muss stimmen, es verträgt keine Fehler. Daneben herrscht eine Unsicherheit, dass man zu wenig macht. Wenn man mal zwei Tage frei hat, geht man irgendwo trainieren und vernachlässigt die Erholung. Und am Start sind sie dann verunsichert, weil es so viele Baustellen gibt. Da kommen so viele Funksprüche. Und wenn du fährst und alles ist anders als gedacht, fehlt dir der Plan. Heute ist es zwar anders als vor zwei Tagen, aber es ist nicht viel schneller. Früher sind die Sprünge viel gefährlicher gewesen, aber man war es gewohnt. Dass so viele stürzen, ist überraschend, obwohl die Piste in gutem Zustand ist. Bei mir war der Schlüssel, dass ich nicht das erste Mal lange auf den Start warten musste, ich wusste, wo ich fahren will und habe gesehen, dass manche Sprünge weitergehen.»

Beat Tschuor, Cheftrainer der Schweizer Frauen, unterstützt Lara Gut-Behrami in ihrer Kritik:
https://www.blick.ch/sport/ski/cheftrainer-ueber-gut-behramis-kritik-es-ist-gut-dass-sie-das-angesprochen-hat-id19373127.html
«Ich finde es gut, dass sie sich in diese Richtung geäussert hat», sagt Tschuor zur Kritik der Super-G-Olympiasiegerin. «Sie ist eine sehr erfahrene Athletin, die das hervorragend handhabt.» Es sei tatsächlich ein Aspekt und vor allem auch junge Fahrerinnen müssen dies lernen. «Und es ist schön, wenn sich eine Athletin wie Lara mal dazu äussert.»

Auch Stefan Abplanalb (SRF-Experte und langjähiger Trainer) äußerte sich heute:
https://www.srf.ch/sport/ski-alpin/weltcup-frauen/diskussionen-nach-abfahrt-abplanalp-am-ende-muss-man-auch-spielen-aus-dem-bauch-fahren
Abplanalp führt noch weitere Gründe ins Feld. Er spricht über die (Un-)Planbarkeit einer Abfahrt: «Man hat so viele technische Mittel, kann jede Kurve ausmessen, am Ende muss man aber auch aus dem Bauch heraus fahren.» Man habe als Athletin zwar einen Plan am Start, wenn eine Kurve aber nicht so ist, wie gedacht, müsse man intuitiv reagieren.
Ausserdem betont Abplanalp, dass alles während der Fahrt passiere und keine Zeit bleibe, um nachzudenken: «Bei einem Fehler musst Du dich schon auf die nächste Kurve konzentrieren.»

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Sofia Goggia schaut sich auch gerne die Herrenrennen an:
https://www.blick.ch/sport/ski/italiens-speed-koenigin-goggia-31-laesst-vor-ihren-heimrennen-tief-blicken-odermatt-inspiriert-mich-ich-bin-aber-eher-der-typ-feller-id19368556.html
Wer inspiriert Sie?
Marco Odermatt. Es ist unglaublich, was er zeigt. Aber ich bin eher der Typ Manuel Feller. Er hat einen eigenen Stil. Wenn Feller am Start ist, weiss man nie, was folgen wird – ich bin auch so.

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Habe ich gar nichts von mitbekommen:
In Schladming ist wie schon in Gurgl orangene Farbe auf die Piste gelangt...
https://www.sportnews.bz/artikel/wintersport/ski-alpin/aerger-in-schladming-aktivisten-unterbrechen-rennen
 
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