Die Zweitplatzierte Lara Gut-Behrami (bei SRF): «Es ist ein gutes Rennen, ich habe mich gut gefühlt. Das Problem ist im Moment, dass alles immer perfekt sein muss. Die Abstimmung muss stimmen, es verträgt keine Fehler. Daneben herrscht eine Unsicherheit, dass man zu wenig macht. Wenn man mal zwei Tage frei hat, geht man irgendwo trainieren und vernachlässigt die Erholung. Und am Start sind sie dann verunsichert, weil es so viele Baustellen gibt. Da kommen so viele Funksprüche. Und wenn du fährst und alles ist anders als gedacht, fehlt dir der Plan. Heute ist es zwar anders als vor zwei Tagen, aber es ist nicht viel schneller. Früher sind die Sprünge viel gefährlicher gewesen, aber man war es gewohnt. Dass so viele stürzen, ist überraschend, obwohl die Piste in gutem Zustand ist. Bei mir war der Schlüssel, dass ich nicht das erste Mal lange auf den Start warten musste, ich wusste, wo ich fahren will und habe gesehen, dass manche Sprünge weitergehen.»