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INFO / Diskussion zum aktuellen Wetter

Weiß gar nicht was alle haben, zur Zeit bestes Wetter und super Schneebedingungen in den Alpen, also unzählige Möglichkeiten perfekt Skifahren zu gehen; sieht man übrigens auch an den Menschenmaßen, das sog. "Januarloch" ist schlicht nicht mehr existent. Aber in diesem Thread scheint es noch irgendwo eine Parallelwelt mit anderen Alpen zu geben - anders kann ich mir das z.T. Gejammere nicht erklären.
 
In Kitzbühel war gestern überhaupt nix los.
In Fieberbrunn auch nicht
Und bei uns ist es auch ruhig.
Das Januarloch ist dieses Jahr in unserer Region sehr wohl sehr existent.
 
Haben viele gut reden, die in Alpennähe wohnen , und damit meine ich bis 200 km Entfernung.
Da kann man sich natürlich mal Rosinentage rauspicken.
Ich fahr 7-9 Stunden und kann daher nur zu bestimmten Zeiten dort Urlaub machen. Und wenn dann kack- Bedingungen sind, schau ich halt in die Röhre.
Aber egal, man kann ja nix dran ändern, außer halt zu hause zu bleiben.
 
markus schrieb:
In Kitzbühel war gestern überhaupt nix los.
In Fieberbrunn auch nicht
Und bei uns ist es auch ruhig.
Das Januarloch ist dieses Jahr in unserer Region sehr wohl sehr existent.

Komisch, in Ischgl, Serfaus und Co. war jede Menge los - z.T. auch unter der Woche Mitte Januar. Kenn ich so nicht aus den Vorjahren. Skifahren ist wohl immer noch zu günstig :D
 
Dr.Ma schrieb:
Haben viele gut reden, die in Alpennähe wohnen , und damit meine ich bis 200 km Entfernung.
Da kann man sich natürlich mal Rosinentage rauspicken.
Ich fahr 7-9 Stunden und kann daher nur zu bestimmten Zeiten dort Urlaub machen. Und wenn dann kack- Bedingungen sind, schau ich halt in die Röhre.
Aber egal, man kann ja nix dran ändern, außer halt zu hause zu bleiben.

Pech mit Schneelage und Wetter in der Urlaubswoche konnte man doch früher auch haben. Beispielsweise mein Onkel vor 25 Jahren in Alaska. 14 Tage dort und 11 downdays.....und Alternativprogramm gab's da keines.
 
MarcoS_Skiing schrieb:
Weiß gar nicht was alle haben, zur Zeit bestes Wetter und super Schneebedingungen in den Alpen, also unzählige Möglichkeiten perfekt Skifahren zu gehen;

Naja. Super Schneebedingungen sind das aus meiner Sicht nicht. Durch den zwischenzeitlichen Regen bis auf 2000m sind die Pisten sehr hart bis eisig (zumindest in Tirol). Ich habe schon sehr lange nicht mehr so glatte Pisten erlebt. Bin wirklich guter Skifahrer, aber die eine oder andere Piste war am Nachmittag selbst für mich anspruchsvoll. Für Anfänger oder einen mittelguten Skifahrer der ein wenig zu schnell ist ist es brandgefährlich!
Daher vermutlich auch die vielen Zusammenstösse. Mal kurz ne Notbremse reinhängen geht auf ner Eisplatte eben nicht.
 
Ich würde euch bitten, bei allen Diskussionen um Skibedingungen das eigentliche Thema dieses Topics nicht zu vergessen und zu den Wettervorhersagen der nächsten Tage und Wochen zurückzukommen. Wenn ihr euch über Jännerlöcher, schlechte Schneebedingungen in den Skigebieten und anderen Dingen austauschen wollt, tut das gerne in den anderen Topics.
Wir freuen uns auf die regen Diskussionen dazu hier im Forum.
 
Ey, was hier schon wieder los ist :lol: Ich war vor 10 Tagen in Gastein, die Pisten waren teilweise sehr hart, dann fährt man eben angepasste Geschwindigkeit. Ich kann mich aber nicht erinnern, wann wir zuletzt im Tal von Ende November bis Ende Januar eine geschlossene Schneedecke und somit eine Langlaufloipe auf dem Golfplatz hatten.

Was sagen denn die Experten zum erwarteten Kälteeinbruch im Februar, nachdem sich der Polarwirbel geteilt hat? Da soll es doch noch mal knackig kalt werden.
 
Kommt da noch was?

Die Frage stellt sich mitunter in edlen Restaurants, wenn die Speisen in sehr überschaubaren oder gar homöopathischen Mengen nebst viel Tam Tam auf dem Tisch landen. In der Regel ist das dann Haute Cuisine oder Schnickschnack, aber immerhin handgemacht aus frischen Zutaten in der Küche. Ganz ähnlich ist es derzeit in den Bergen. Zu erklecklichen Preisen werden tollste Speisefolgen in Form exquisiter Pisten angeboten, doch heutzutage ist das i.d.R. Convenience Food in Form von Maschinenschnee, da die frischen Zutaten aus der Naturküche einfach nicht mehr kommen wollen oder die Produkte in Lagen unterhalb 1.500 Meter schneller dahingerafft werden, als sie fallen können. Das Haltbarkeitsdatum von Naturschnee nähert sich also dieser Tage in unteren und mittleren Lagen dem von frischem Tatar an. Schnell rein damit in die Plauze, bevor die Hackfleischverordnung greift. Was würde uns wohl Südtirol auftischen, lägen dort nicht tausende Kilometer Wasserleitungen unter den Almen? Der x-te viel zu trockene Winter südlich des Alpenhauptkamms bei teils grotesken Temperaturabweichungen nach oben - wo soll das hinführen? Ohne Kanonen könnten sie rund um Brixen oder Bozen die Törggelensaison von Oktober bis April laufen lassen. Die ausgeprägte und wiederholte Wintertrockenheit nimmt dort derweil sehr bedenkliche Züge an und wäre wohl ohne Kanonen nur im Dauerdelirium zu ertragen.

Und nördlich?
Der Dezember: nach gelungenem Start und viel Schnee -> zu warm
Der Jänner: nach warmem Start zwischenzeitlich schön kalt und dann doch wieder -> zu warm
Der Februar: startet auch (schon wieder viel) zu warm

Als kommt da noch was? In der Modellwelt ist im seriösen Zeitraum erst mal nichts, aber wirklich gar nichts Winterliches zu entdecken. Erst im bereits sehr unseriösen Zeitraum jenseits der 8 Tage sieht das US-Modell GFS die Rückkehr jahreszeitlich korrekten Temperaturen, freilich nördlich des Alpenhauptkamms mit eher bescheidenen Niederschlagssummen. Südlich hingegen soll es auf die brettharten Maschinenpisten eine veritable Naturschneelauflage geben. Aber wie oft hatten wir diese Prognosen schon seit Dezember und alles löste sich mehr oder weniger in Wohlgefallen auf?
Von all dem wollen die Konkurrenzmodelle nichts wissen. Nach kurzer Kühle gewänne laut dem EZ-Modell fix die Wärme wieder die Oberhand (wohl gemerkt im unseriösen Prognosefenster), vorher bliebe es sowieso viel zu warm, quer durch die Modellbank. Bemerkenswert: gestern zog eine „Kaltfront“ aus Nordwesten über die Alpen, die erst ab 1.500 Meter (Kosmetik-)Schneefall brachte, drunter schiffte es. Eine KALTFRONT am 1. Februar, also im Hochwinter, mit Regen bis 1.500m? WTF?

Ich weiß also auch nicht, ob da „noch was kommt“ und wenn, was es ist. Nochmal „richtiger Winter“ oder nur ein Snack, noch nicht mal biedere Hausmannskost? Ein Blick in die Prognosekarten ist wie ein Blick in die Speisekarte der Fast Food Ketten. Jede Menge Convenience, nichts Nahrhaftes zeigt sich da. „Der regelmäßige Verzehr von Fertiggerichten erhöht nachweislich das Risiko von Adipositas, Diabetes mellitus und Herzerkrankungen. Außerdem sind diese Lebensmittel möglicherweise nicht so nahrhaft wie frisch zubereitete Mahlzeiten und können dazu führen, dass wichtige Vitamine und Mineralien nur unzureichend aufgenommen werden“, schreibt das Untersuchungsamt für Lebensmittelüberwachung BaWü in einer Studie aus 2022. Zuviel davon führt also zum dickem Hintern, Zucker und geht aufs Herz. Letzteres will einem bluten, wenn man sich anschaut, was aus dem Winter in Mitteleuropa geworden ist.

Also kommt da noch was? Ja – und es wird uns nicht schmecken und schon mittelfristig böse auf den Magen und das Gemüt schlagen..

K.
 
Danke für den kulinarischen Bericht.

Das ist schon ziemlich traurig.
Die Grundlage war diese Saison recht früh geschaffen, mit der auch niedrige Skigebiete vergleichsweise gut über Weihnachten kamen, trotz wie gewohnt hoher Temperaturen.
Bisher war auf Zweite Hälfte Januar / Anfang Februar dann Verlass, was Kälteperiode und Naturschnee Nachschlag angeht.
Aber diesmal scheint das tatsächlich auszubleiben.
Sicher kommt man irgendwie noch bis Ostern aber wirklich Spaß macht das dann unter <1500 nicht mehr.
 
Hmm, komisch, ich sehe bei den Ensemble-Berechnungen von GFS und ECMWF keinen signifikanten Unterschied zwischen beiden Modellen - zumindest nicht für die Orte, die mich interessieren. Auch GEM ordnet sich da ein.
 
Da wir diesen Thread kurz halten sollen, können wir uns wieder am kommenden Mittwoch treffen. Der Feber hat heuer übrigens nur 29 Tage.
Ich frage mich eigentlich nur mehr: Ist es noch Spätwinter oder schon Frühling. ;)
 
barmuc73 schrieb:
Hmm, komisch, ich sehe bei den Ensemble-Berechnungen von GFS und ECMWF keinen signifikanten Unterschied zwischen beiden Modellen - zumindest nicht für die Orte, die mich interessieren. Auch GEM ordnet sich da ein.

Achte mal auf die Temperaturen zum Zeitpunkt der Maximalniederschläge in den Südalpen, die von den Modellen gerechnet werden. Das liegt (fast) alles im Warmsektor. Bedeutet: es würde zeitweise bis auf 2.000m hinauf deftig in der flüssigen Phase runterkommen. Darum meine Zweifel, ob das mit der "Packung", die GFS im Programm hat, passt. GFS rechnet kälter, EZ und die anderen sehen das nicht so.

K.
 
Ich bin Berufsoptimist, das wird schon passen, zumindest für den Bereich Gröden / Sella. In den letzten Wochen konnte ich bei den Wettermodellen mehrfach beobachten, dass die Temperaturprognose zum Niederschlagsmaximum kurz vorher (~24h) nochmal deutlich tiefer gerechnet wurde - zumindest im Bereich Tirol. Bestimmt werden wir dann in den nachfolgenden Tagen eine tief verschneite Winterlandschaft in den Dolomiten haben, die dann auch erstmal so erhalten bleibt, weil es deutlich kälter wird. Hauptsache es kommt dann im Laufe der Woche auch nochmal die Sonne raus. Und jetzt bitte Nichts, was meinen Optimismus bremsen könnte! :wink:
 
Kachelmann sagt: es wird Schnee und nicht Regen geben in Südtirol - jenseits 1.500m:

Screenshot_20240203-153315.png
 
Aus der synoptischen Mittelfristpropgnose des DWD von heute, Sonntag 04.02. für das Wochenende 09.-11.02.:

"Von Freitag zu Samstag etabliert sich dann das umfangreiche Bodentief über Nordwesteuropa zum steuernden Zentrum, wobei die Hintergrundströmung sukzessive von Südwest immer mehr auf Süd kippt mit von Nord nach Süd ansteigenden T850 Werten von -1 bis +8 Grad. Am Alpenrand baut sich eine Föhnströmung auf. [Anmerkung von mir: mtm. eine in den einschlägigen Föhnstrichen sehr fetzige Föhnlage] Den Vogel abschießen dürfte wohl der östliche Alpenrand am Freitag und ggf. auch am Samstag, wo mit Durchmischung und Föhnunterstützung punktuell Maxima von 18 oder 19 Grad möglich sind!"
Und...
"Die kommende Woche gestaltet sich sehr mild, im Süden zeitweise sogar schon vorfrühlingshaft. Nach einer leichten Abkühlung zur Wochenmitte , erreicht uns zum Wochenende erneut ein Schwall sehr milder Luft aus Südwesten."

:naja:

K.
 
Es geht eh nur mehr darum, ob es einen neuen Feber Wärmerekord geben wird und der ist nicht so leicht zu knacken. 6,1°C, damals 2002.

Mich erstaunt es, wie schnell man auf Frühling umschaltet, obwohl die Tageslänge noch eindeutig winterlich ist.
 
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