Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 25.06.2024 - 23:22Du hast noch immer nicht verstanden, dass der Kampf gegen den Transit (nicht den Straßenverkehr) Konsens in Österreich ist. Wir haben einfach keinen Bock mehr darauf eure LKW Lawinen zu ertragen, weil man es in De nicht hinbekommt endlich die Alternativen auszubauen und die Italiener zu blöd sind Häfen zu betreiben.
Und vor allem nicht kapiert das die Grundlage auf denen die Transitbeschränkungsmaßnahmen überhaupt rechtlich möglich sind, die Luftschadstoffgrenzwerteverordnungen der EU sind. Hätte Österreich hier nicht gehandelt wären längst Strafzahlungen seitens Brüssel verhängt worden; genau deshalb wird sich auch Salvini mit seiner Klage (auch aus dem Blickpunkt das die EU die Grenzwerte nächstens wieder verschärfen wird) vor dem EuGH maximal seinen Allerwertesten reinigen können.
Den LKW - Transit an den Tagen zu hohen Verkehrsaufkommens konnte man ja durch das Dosiersystem an den Grenzen schonmal halbwegs in den Griff bekommen; für den PKW - Transit ist ein solches hingegen noch überfällig.
Der Bürgermeister von Gries am Brenner wehrt sich auch nicht gegen den Neubau des Streckenteiles an sich sondern will stattdessen eine sicher sinnvollere Tunnellösung als Brückenersatz durchsetzen.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.

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basti.ethal
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von basti.ethal »

Naja ich will jetzt keine AT - DE Konflikt auslösen...aber wenn man schaut, was durch DE an Transit rollt, ist das in der Menge für den Brenner nur ein Viertel.
Europa hat nunmal seine Stärken im freien Warenverkehr. Sich nun am Brenner als armer Sündenbüßer für die ganze EU hinzustellen ist für mich ein bisschen leicht gemacht.
In DE ist die Belastung auch vorhanden - und da muss der PKW Fahrer nichtmal für bezahlen.

Am Ende muss man am Brenner nunmal Geld in die Hand nehmen und erstmal das operative Geschäft am laufen halten.
Der Tunnel steht hier meiner Meinung nach auf einem ganz anderen Blatt
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j-d-s
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Es entscheidet aber nicht der Bürgermeister einer Anrainergemeinde darüber, was "sinnvoll" ist oder nicht beim Bau von international bedeutsamen Transitstrecken, sondern die Bundesregierung (die Asfinag ist ja effektiv eine nachgeordnete Dienststelle des Verkehrsministeriums - das dummerweise mit einer Grünen besetzt ist und zugleich noch "Klimaschutzministerium" ist). Ich habe da ja auch die Beispiele genannt, ebenjene grüne Verkehrsministerin war es, die die Asfinag angewiesen hat, bei der Bodenseeschnellstraße die nahezu fertiggestellte Planung auf Null zurückzusetzen und den Lobautunnel zu stoppen.

Übrigens, mir ist schon klar, dass es in Österreich bei vielen Parteien "Konsens" ist, "gegen Transit" vorzugehen, aber die Grünen sind da noch eine Stufe schlimmer, weil sie eben sogar dann verzögern wenn der Rest dafür ist und auch bei der Luegbrücke würde es mich nicht wundern, wenn "zufällig" nach der Wahl jemand anderes das Ministerium übernimmt dann plötzlich energischer gesetzlich durchgegriffen wird, denn bei der Luegbrücke ist ja eigentlich die Mehrheit der Bundespolitiker und -behörden dafür.

Da es aber "Konsens" gibt, finde ich richtig, dass Italien da endlich dagegen vorgeht, hier muss die EU durchgreifen, da nicht zu tolerieren ist, dass ein EU-Land den Warenverkehr behindert (und da spielt auch das "Luftschadstoff"-Gerede eine untergeordnete Rolle, denn auch wenn das mancher nicht versteht, wenn sich verschiedene Gesetze und Vorschriften widersprechen wird abgewogen/ein Kompromiss/eine Mittellösung gemacht, nicht einfach stur gesagt "wir haben einen Grenzwert und ab da wird gesperrt", sowas wäre klar rechtswidrig, weil eben gegen das Grundprinzip des freien Warenverkehrs verstoßen wird), und da ist sicher die jetzige Ankündigung sogar nochmal schlimmer als alle bisherigen Einschränkungen, weshalb die EU da entschieden dagegen vorgehen muss. Wer das nicht will, dem steht es frei, aus der EU auszutreten.

Übrigens nehme ich da Deutschland gar nicht aus, fasse mir aber nicht an die eigene Nase: Ich wähle keine NIMBY-Parteien (da gehören CSU und FW dazu!), mehr kann ich auch nicht tun außer zu argumentieren. Ich wäre sofort dafür, dass die EU auch gegen Deutschland entschieden und zügig vorgeht, weil diverse Bauvorhaben nicht oder zu langsam vorankommen und dass auch D hierfür Grundgesetzänderungen vornimmt, die wichtige Bauvorhaben per Verfassungsbestimmung durchdrücken ohne Einspruchsrecht.

Denn ICH bin ein Befürworter von Fortschritt und zwar in allen Bereichen, aber eben ohne Verbote, Beschränkungen oder Sonderabgaben. Wegen mir kann und soll man so viele Solarparks, Windräder, Atomkraftwerke, Kohlekraftwerke, Stromleitungen, Bergwerke, Tagebaue, Industriegebiete, Straßen, Eisenbahnlinien, Flughäfen und Skigebiete bauen wie man will und wirtschaftlich sinnvoll nutzbar, gerne auch direkt neben meinem Wohnort, da habe ich gar kein Problem mit.

Und solange ein Land in der EU ist, muss man eben auch die berechtigten Interessen der anderen EU-Bürger, -Länder und -Unternehmen umsetzen und darf nicht eigenen Egoismus darüber stellen, das gilt für alle gleichermaßen, bis ein Austritt vollzogen ist.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Latesn »

j-d-s hat geschrieben: 26.06.2024 - 09:19 ...
Da es aber "Konsens" gibt, finde ich richtig, dass Italien da endlich dagegen vorgeht, hier muss die EU durchgreifen, da nicht zu tolerieren ist, dass ein EU-Land den Warenverkehr behindert (und da spielt auch das "Luftschadstoff"-Gerede eine untergeordnete Rolle, denn auch wenn das mancher nicht versteht, wenn sich verschiedene Gesetze und Vorschriften widersprechen wird abgewogen/ein Kompromiss/eine Mittellösung gemacht, nicht einfach stur gesagt "wir haben einen Grenzwert und ab da wird gesperrt", sowas wäre klar rechtswidrig, weil eben gegen das Grundprinzip des freien Warenverkehrs verstoßen wird), und da ist sicher die jetzige Ankündigung sogar nochmal schlimmer als alle bisherigen Einschränkungen, weshalb die EU da entschieden dagegen vorgehen muss. Wer das nicht will, dem steht es frei, aus der EU auszutreten.
...
Stimmt in dem einem Punkt stimme ich j-d-s sogar mal zu nur wohl nicht so wie er es gerne hätte.

Die EU müsste mit Hilfe von Strafzahlungen durchsetzen, dass jedes einzelne Straßenprojekt in Bayern gestoppt werden muss bis der Brennerbasiszulauf fertig ist.
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

basti.ethal hat geschrieben: 26.06.2024 - 08:57Naja ich will jetzt keine AT - DE Konflikt auslösen...aber wenn man schaut, was durch DE an Transit rollt, ist das in der Menge für den Brenner nur ein Viertel.
Europa hat nunmal seine Stärken im freien Warenverkehr. Sich nun am Brenner als armer Sündenbüßer für die ganze EU hinzustellen ist für mich ein bisschen leicht gemacht.
Du darfst aber nicht außer Acht lassen das sich der die BRD betreffende Transitverkehr auf mehrere Routen verteilt wogegen der Brenner alles verarbeiten muß was durch Bayern und Baden-Württemberg nach Italien fährt und aus Kostengründen den Schweiztransit umgeht.
Für uns hat auf alle Fälle die Lebensqualität der ortsansässigen Bevölkerung absoluten Vorrang gegenüber irgendwelchen wirtschaftlichen Interessen.
Und als Angehöriger eines akut Erkrankten, der aufgrund der Tatsache das die Rettung verkehrsbedingt verzögert zu ihm durchdringen kann und er verstirbt, weil er zu spät die Intensivstation erreicht, würd ich alles versuchen um die Verursacher (und dazu gehörten auch jene Politiker die entsprechende Maßnahmen negieren/bekämpfen) wegen Beihilfe zur fahrlässigen Tötung vor den Kadi zu bekommen denn was anderes ist das nicht. Wer immer noch meint den freien Güter-, und Personenverkehr über alles Andere stellen zu müssen, hätte nach meinem Rechtsempfinden gefälligst auch die Konsequenzen zu tragen und sollte sich auch mal den Text jenes Amtseides genau durchlesen den jeder Mandatsträger sowohl hier als auch in der BRD leisten muß. Da ist nämlich vom "Wohle der eigenen Bevölkerung" die Rede, nicht vom Wohle der EU - Mitbürger.

@j-d-s; ich wär mal sehr gespannt zu hören wie Du bei Überschreitung der Schadstoffgrenzwerte jene Beteiligten dazu bringen würdest die entsprechenden Strafzahlungen dann für Österreich als Schadenersatz zu leisten falls Italien´s Klage wider Erwarten durchgehen würde.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von MarkusW »

Hmm, auf der A8+A99 bündelt sich doch alles, neben dem Italien-Transit via Brenner auch der Verkehr der Tauern-Route sowie der West-Autobahn.
Und am Kreuz Ost kommt auch noch der Verkehr aus Passau dazu (Innviertel)
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Zumindest den Anwohnern entlang der A93 geht es sicher nicht viel besser als uns, allerdings gibt es dort viel mehr lokale Strassen mit denen man Autobahnstaus umfahren kann, diese Möglichkeiten fehlen bei uns aus topographischen Gründen.
Ich gehe mal davon aus das sich die Angabe der vierfachen Transitverkehrsaufkommens in DE von Kollegen basti.ettal auf das Gesamtaufkommen bezieht, sprich darin wäre auch der sicher nicht unerhebliche Ost-Westverkehr in Richtung Frankreich und Benelux enthalten was die Geschichte natürlich relativiert.
Und ich denke wer aus Richtung des nördlichen Bayern die Tauern-, bzw. Westautobahn ansteuert wird eher die 3er oder vielleicht auch die 94er nutzen.

Von allem anderen abgesehen wäre ein, aus rein verkehrstechnischer Sicht sicher wünschenswerter sechsspuriger Ausbau der Inntal-, und Brennerautobahn schon im Genehmigungsverfahren chancenlos denn aufgrund der, im Unterinntal stellenweise immer noch zu hohen Luftschadstoffgrenzwerte würde das an der UVP scheitern.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Wie ich bereits erklärt habe, sind die "Luftschadstoffgrenzwerte" keineswegs als absolut zu verstehen, sondern sie kollidieren vielmehr mit dem Recht auf freien Warenverkehr und daher ist eine Abwägung durch gewählte Amtsträger und letztlich Richter notwendig. Es gibt daher auch kein Bußgeld oder Strafen, wenn sie nicht eingehalten werden, weil bei kollidierenden Vorschriften immer eine Art Mittelweg/Kompromiss durch Rechtsauslegung (oder eben Gesetzesänderung) gefunden wird.

Aber da du hier ständig davon sprichst, würde mich schon interessieren, welche Quellen du für die Grenzwerte und Messwerte hast (übrigens könnte man Grenzwerte auch anpassen, die sind nicht naturgegeben sondern Gesetze wie alle anderen auch - und bedenke, dass bei Co2 keine Reduktion in der Gesamtbilanz stattfindet wenn die LKWs einfach einen Tag später durchfahren und vorher im Stau stehen - da wird durch "Gegenmaßnahmen" eher die Gesamtbilanz erhöht, denn dort wird es kaum "induzierten Verkehr" geben, weil die Güter die LKWs transportieren ja nicht stärker produziert würden wenn es weniger Stau gäbe).

Von daher bin ich recht sicher, dass bei ausreichendem politischen Willen (und davon würden schließlich alle profitieren) der Ausbau der wichtigsten Autobahnabschnitte auf 3 Spuren pro Richtung definitiv möglich wäre, wobei man sicherlich eine Verfassungsänderung machen sollte, damit nicht ständig Querulanten und NIMBYs auf Jahrzehnte verzögern und klagen (dasselbe sollte man übrigens in Deutschland machen und wegen mir auch gerne für Bahnlinien, Stomtrassen, Windräder und Flughäfen), dann stellt sich auch die Frage der UVP nicht.

Denn auch davon, wenn Bauprojekte wegen irgendwelcher Egoisten und Ideologen für Jahrzehnte verzögert werden hat am Ende niemand etwas.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von kaldini »

woher kommt eigentlich die Annahme, dass die EU Grundfreiheit Freier Warenverkehr bedeutet, dass der Verkehr ungebremst fließen muss? der freie Warenverkehr bezieht sich ja recht direkt gegen Zölle und Ein-/Ausfuhrbeschränkungen. Da steht nicht drin, dass überall eine - überspitzt formuliert - 6 spurige Autobahn ausgelegt für 250km/h vorhanden sein muss.
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Petz
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

j-d-s hat geschrieben: 27.06.2024 - 17:35Wie ich bereits erklärt habe, sind die "Luftschadstoffgrenzwerte" keineswegs als absolut zu verstehen, sondern sie kollidieren vielmehr mit dem Recht auf freien Warenverkehr und daher ist eine Abwägung durch gewählte Amtsträger und letztlich Richter notwendig. Es gibt daher auch kein Bußgeld oder Strafen, wenn sie nicht eingehalten werden, weil bei kollidierenden Vorschriften immer eine Art Mittelweg/Kompromiss durch Rechtsauslegung (oder eben Gesetzesänderung) gefunden wird.
Deine Erklärung ist schlicht unzutreffend denn Tirol hat vor Jahren den IGL- Hunderter auf der Inntal-, und Brennerautobahn sowie die Beschränkung des LKW - Verkehrs auf Fahrzeuge neuester Abgasnormen überhaupt erst eingeführt um angedrohten Strafgeldern seitens der EU zu entgehen. Da gab es seitens der Kommission auch nie den Gedanken einer Abwägung Luftschadstoffe kontra Warenverkehrsfreiheit weshalb die Fachjuristen auch von einer völligen Chancenlosigkeit der Klage Italiens ausgehen.
Und die aktuell geltenden Luftschadstoffgrenzwerte sind jene die die EU vor Jahren vorgegeben hatte und die nach Ankündigungen seitens Brüssel in Kürze verschärft werden um dem geringeren Abgasausstoß der mittlerweile deutlich moderneren Fahrzeuge und der zunehmenden Elektromobilität Rechnung zu tragen.

Ein auch nur teilweiser sechsspuriger Autobahnausbau (der außerdem nichts brächte weil es sich dann am Beginn von vierspurigen Bereichen wieder staute) wäre weder in AT noch im bayrischen Inntal noch in Südtirol/Trentino politisch durchsetzbar. Jeder Politiker der dies versuchte unterschriebe damit sein karrierebezogenes Todesurteil bei der nächsten Wahl.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von j-d-s »

Der Verkehr muss natürlich nicht "ungebremst" fließen können, aber eine Pflicht zur Bereitstellung angemessener und verhältnismäßiger Infrastruktur gibt es definitiv - und insbesondere ein Verbot von Diskriminierenden und Verkehrsbehindernden Maßnahmen, wie der LKW-Blockabfertigung, Abfahrverbote, Straßensperren und natürlich die Verringerung der Kapazität einer Autobahn auf eine Spur pro Richtung (damit meine ich nicht, dass man unsichere Brücken weiter betreiben muss, sondern dass man sie rechtzeitig ersetzen muss).

Ein Ausbau auf drei Spuren pro Richtung für die gesamte Länge wäre natürlich möglich, gibt es bei der A9 München-Berlin und vielen anderen Autobahnen ja auch. Eine Pflicht dazu ist aber in der Tat derzeit nicht erkennbar, auch wenn sie natürlich sinnvoll wäre und für die genannten Strecken und vor allem die einzige Lösung.

In Bezug auf die "Luftschadstoffe" möchte ich schon gerne Links haben über Grenzwerte und Messerte, da das hier ständig wiederholt wird, sonst kann ich das kaum für glaubhaft annehmen. In jedem Fall muss man festhalten, dass sowas keine extremen Maßnahmen rechtfertigt zumal auch die die Höhe der Grenzwerte an sich fragwürdig ist, was man alleine daran merkt, dass scheinbar eine Verschärfung alleine deshalb geplant sein soll, nur weil die Fahrzeuge weniger Ausstoß haben als früher - dabei müssen sich Grenzwerte auf Naturwissenschaftlicher Basis berechnen, welche Menge welche Auswirkungen hat und das ändert sich nicht deshalb, weil es "modernere" Fahrzeuge gibt.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Für den bei einigen in der dortigen Region anstehenden Sommerurlaub interessant:
Nach beinahe zwei Monaten Totalsperre ist der Schmittentunnel an der Pinzgauer Straße (B311) bei Zell am See seit Donnerstagabend wieder für den Verkehr geöffnet. Die Sanierungsarbeiten konnten etwas rascher als geplant abgeschlossen werden.
Quelle: Schmittentunnel nach Sperre wieder frei
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Teddy75 »

j-d-s hat geschrieben: 26.06.2024 - 09:19
Denn ICH bin ein Befürworter von Fortschritt und zwar in allen Bereichen, aber eben ohne Verbote, Beschränkungen oder Sonderabgaben. Wegen mir kann und soll man so viele Solarparks, Windräder, Atomkraftwerke, Kohlekraftwerke, Stromleitungen, Bergwerke, Tagebaue, Industriegebiete, Straßen, Eisenbahnlinien, Flughäfen und Skigebiete bauen wie man will und wirtschaftlich sinnvoll nutzbar, gerne auch direkt neben meinem Wohnort, da habe ich gar kein Problem mit.

Und solange ein Land in der EU ist, muss man eben auch die berechtigten Interessen der anderen EU-Bürger, -Länder und -Unternehmen umsetzen und darf nicht eigenen Egoismus darüber stellen, das gilt für alle gleichermaßen, bis ein Austritt vollzogen ist.
Mal ganz unabhängig von einer inhaltlichen Bewertung finde ich es interessant, und vielleicht auch vielsagend, dass hier gefordert wird, auf Egoismus zu verzichten und gleichzeitig die eigenen Ansichten mit einem ICH in Großbuchstaben wohl als die einzig richtigen "allgemeingültigen Standards" deutlich gemacht werden sollen 8-O
"Papa, ich fahre besser als Du. Ich kann schon ohne Stöcker fahren, Du brauchst immer noch welche"
Daria, geliebte Tochter, damals (2022) 4 Jahre alt, nach ihrem ersten Skikurs 8-O :love:
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Viel Spass am Zirler Berg in den kommenden Wochen

Beitrag von Kris »

Während der Hangsicherungsarbeiten kommt es zu umfangreichen Verkehrseinschränkungen. Die Verkehrsführung am Zirler Berg erfolgt ab kommenden Dienstag einspurig. Es ist mit voraussichtlich sechs Wochen zu rechnen

https://tirol.orf.at/stories/3263060/
>> Die unaufhaltsame Industrialisierung des Skiraums führt zu Banalisierung und somit zum Verlust der magischen Skisportfreude<<
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Ilcko »

Schaut euch mal die an. Die wünscht sich Stau bis Flensburg.

Bilder gelöscht wegen Verstoß gegen die Medienregeln! / Mod. Kerker

Auf der Veranstaltung gibt es Speisen und Getränke. U.A. Kaffee, Gebäck usw. Kaum etwas was dort angeboten wurde, wird in und um Reutte produziert. Es muss dort hin gefahren werden. Bei anderen Leuten an der Türe vorbei. Es nimmt anderen Leute die Lebensqualität, wenn Kaffee, Mehl, Banenen dort hin gefahren werden um auf der Anti Transit Veranstaltung verzehrt zu werden.

Aber anstatt Lösungen, will man doisieren, ausbremsen und verbieten und Stau bis Flensburg verursachen. Wer so argumentiert hat die Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens in einem gemeinsamen Europa nicht verstanden.

Wer keinen Transit wünscht, soll sein Konsumverhalten so ändern, dass er sich davon ernährt, was regional produziert werden kann
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Ilcko hat geschrieben: 02.07.2024 - 10:31Wer so argumentiert hat die Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens in einem gemeinsamen Europa nicht verstanden.
Man könnte die Argumentation aber auch genau umgekehrt sehen denn in dem Moment wo Einsatzkräfte durch die Staus an der Anfahrt in erheblichem Maß verzögert werden geht es um potentielle Schädigung von Menschenleben.

Ein Slotsystem würde zweifellos funktionieren wenn man damit keine generelle Beschränkung aber eine zeitliche Streckung des Verkehrsaufkommens über Ticketpreise durchführt denn in den Nachtstunden ist am Fernpaß kaum was los. Hieße nach statistischer Auswertung der Zeiten hoher Verkehrsbelastung kostete ein Ticket eine nicht unerhebliche aber generell zweckgebundene Summe mit deren Erträgen man weitere Ausbaumaßnahmen finanziert; zu Zeiten geringer Belastung wäre die Durchfahrt hingegen weiterhin kostenfrei. Staus sähe ich dann auch nicht als Thema denn wer kein Ticket hat fährt die Strecke erst gar nicht an.
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Ron »

Weil es während das Wochenende auch immer wieder staut wegen Rückreiseverkehr auf die Deutsche Autobahnen, wäre es vielleicht eine Idee am Grenzübergange wie Walserberg, Kiefersfelden, Grenztünnel Füssen und natürlich auch bei Lindau eine Art "Dossieranlage" zu bauen damit die Arme Deutschen in der Nähe von Autobahnen kein Ungesunde Luft einatmen. Das die Rückstau in österreich dann bis zum Brenner oder Villach reicht ist kein Problem. Hauptsache in In Allgäu ist die Luft rein.....
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Das gibt´s bereits am Grenztunnel Füssen sowie Walserberg und nennt sich schlicht Grenzkontrollen... :wink:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von basti.ethal »

Wenn nun die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Kufstein nach Salzburg kommt, sollten die lästigen Vorwürfe doch dann endlich beendet sein. :wink:
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Es kommt keine Hochgeschwindigkeitsstrecke von Kufstein nach Salzburg. Es geht lediglich darum, vom Brennernordzulauf (bei dem Deutschland ja auch nicht wirklich voran kommt) einen kurzen Abzweig zur Bestandsstrecke nach Salzburg zu bauen. Den würde natürlich Österreich bezahlen.
Petz hat geschrieben: 03.07.2024 - 03:04 Das gibt´s bereits am Grenztunnel Füssen sowie Walserberg und nennt sich schlicht Grenzkontrollen... :wink:
Kufstein hast du noch vergessen. Da hat man auf der Schiene zum Glück Ruhe, aber auf der Straße gibt's regelmäßig "Grenzkontrollen".
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von ThomasZ »

Heute Artikel zum Brenner in der FAZ

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 42338.html
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von Petz »

Richtig finde ich die Forderung für den Zeitraum der Luegbrückensanierung das Nachtfahrverbot für LKW´s zu lockern wobei ich das einerseits nicht nur für die Euro6 - Trucks sondern für alle Lkw´s aussetzen würde um eine Verkehrsentzerrung zu ermöglichen sondern andererseits auch die Nachtmaut für den Zeitraum für alle Kfz generell deutlich zu verbilligen.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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snowflat
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von snowflat »

Nach einem Felssturz am Freitagvormittag ist die Silvretta-Hochalpenstraße von Partenen bis zur Bielerhöhe voraussichtlich bis Anfang kommender Woche gesperrt. Von der Tiroler Seite ist die Bielerhöhe über Galtür weiterhin erreichbar.
Die Straße wurde teilweise verschüttet und stark in Mitleidenschaft gezogen. Zu diesem Zeitpunkt seien keine Fahrzeuge direkt in dem Bereich der betroffenen Kehre 14 unterwegs gewesen, verletzt wurde niemand.
Quelle: Silvretta-Hochalpenstraße nach Felssturz gesperrt
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
flamesoldier
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von flamesoldier »

Ich bin vorhin ins Unwetter, das über Bregenz zog, hineingeraten. Hab die dunklen Wolken gesehen und spontan einen Ladestop am Supercharger Bregenz eingelegt. Alles richtig gemacht...
Danach nichtsahnend wieder auf die A14 aufgefahren und alles steht.
Den Grund habe ich dann nach einiger Wartezeit im Vorbeifahren gesehen:
20240712_201324.jpg
20240712_201446.jpg
20240712_201517.jpg
Kurz darauf in der Baustelle vor Dornbirn stand ich dann wieder:
20240712_201621.jpg
Immerhin war nur kurz kleiner Hagel dabei. Heute Nachmittag kamen bei einem Bekannten in Weil der Stadt dickere Brocken runter. Das Glasdach vom Auto hat nun Risse und die Karosserie einen Hagelschaden.
45 Skitage in der Saison 17/18:
14x Saalbach, 9x Hintertuxer Gletscher, 5x Kitzsteinhorn, 3x Zillertalarena, 3x Warth/Schröcken, 3x Mellau-Damüls (davon 1x inkl. Faschina), 1x Kitzbühel, 1x Wildkogel Arena, 1x Silvretta Montafon, 1x Schmittenhöhe, 1x Diedamskopf, 1x Sonnenkopf, 1x Fellhorn-Kanzelwand, 1x Ski Arlberg

50 Skitage in der Saison 18/19:
11x Saalbach, 10x Hintertuxer Gletscher, 7x Serfaus-Fiss-Ladis, 5x Sörenberg, 3.5x Axamer Lizum, 2x Mellau/Damüls, 2x Savognin, 2x Ischgl-Samnaun, 2x Warth-Schröcken, 2x Obergurgl/Hochgurgl, 2x Diedamskopf, 1x Sölden, 0.5x Muttereralm

51 Skitage in der Saison 19/20:
14.5x Saalbach, 4x Kals/Matrei, 3x Hochgurgl, 3x Hochzeiger, 3x Kühtai, 2.5x Kappl, 2x Hintertux, 2x Sölden, 2x Glungezer, 2x Savognin, 2x Diedamskopf, 1x Galtür, 1x Ischgl, 1x Rifflsee, 1x Schlick2000, 1x Hochoetz, 1x Malbun, 1x Kitzsteinhorn/Maiskogel, 1x St. Jakob i.D., 1x Sillian Hochpustertal, 1x Wildkogel, 0.5x Schmittenhöhe, 0.5x See
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F. Feser
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Re: Verkehrssituation und Straßenprojekte in Österreich

Beitrag von F. Feser »

Ja - WdS und Renningen hat es heute ordentlich erwischt…
A14 inzwischen wieder frei. Krass wie punktuell und stationär die Gewitter wieder waren…
Eigenes Bild von der Terrasse von heute
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