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INFO / Diskussion zum aktuellen Wetter

Vielerorts in höheren Lagen in den Bergen schneit es :D.
Ansonsten ist es aktuell im zentralen Mitteleuropa überall deutlich zu kalt und zu nass für die Jahreszeit.
Komischerweise erwähnt das aber keiner von den Meterologen. Auch keiner von denen, die die letzten 1,5 Wochen immer gejammert haben, dass es doch so außergewöhnlich warm sei :wink:.
 
TVT schrieb:
Dann kläre uns doch alle freundlicherweise auf🤯
Wenn man mal von der politischen Motivation absieht waren das alles Meteorologen die noch vor 2 Monaten den ultimativen Jahrtausendhitzesommer mit Rekordtemperaturen, Dürre und was weiß ich noch alles vorausgesagt haben. Anscheinend vergessen das manche Menschen bei der Fülle an Videos die man so sieht, ich hab das aber noch ganz gut in Erinnerung. Man kann ja auch gezielt danach suchen, die Meisten sind noch abrufbar. Die letzte Hitzewelle wurde dafür massiv ausgeschlachtet aber die aktuelle Kälteperiode passt so gar nicht ins Wunschbild, also wird das runtergespielt und unter den Teppich gekehrt statt wie bei seriöser Meteorologie von ganz normalen Wetterschwankungen eines relativ normal verlaufenden Sommers zu reden. Sonst müsste man ja zugeben dass man sich damals etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, das Gerüst reißerischen Horrormeldungen zusammenbricht und man müsste in Zukunft mit diesen Sensationsvorhersagen übers halbe Jahr hinweg vorsichtiger umgehen, dabei schafft man es ja nicht mal das Wetter für 5 Tage genau vorherzusagen.
Wir hatten übrigens heute Morgen Temperaturen um die 6 Grad. So kalt wars in einem Juli schon lange nicht mehr bei uns im Südwesten Deutschlands. Schön mal alles durchlüften und im Altbau die Wärmespeicher leeren, Herrlich :D
Reicht das?
 

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Tyrolens schrieb:
Es war die Anzeige meines Autothermometers auf der Fahrt zur Arbeit in Bodennähe um 5 Uhr, ab Sonnenaufgang dürfte es schon wieder wärmer gewesen sein. Außerdem passts doch vom dunklen Grünton her. Wie die Auflösung der Karte hier ist weiß ich ja auch nicht.
 
Spezialwidde schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Komischerweise erwähnt das aber keiner von den Meterologen.

Ersetze "komischerweise" durch "selbstverständlicherweise". Ist ja ganz klar warum das so ist.

Wie kommt ihr darauf, dass das niemand erwähnt?
https://www.srf.ch/meteo/meteo-stories/15-grad-am-dienstag-spielt-das-wetter-verrueckt
https://www.srf.ch/meteo/meteo-stories/winterrueckkehr-in-den-bergen-schnee-mitten-im-sommer

Und übrigens: Irgendwelche (detaillierteren) Prognosen über 2 Monate hinweg sind grundsätzlich unseriös. Jeder der sich damit ein bisschen näher beschäfigt weiß das.
 
Mag sein.
Und für die Region Schweiz sah der Juni so aus:
https://www.meteoschweiz.admin.ch/ueber-uns/meteoschweiz-blog/de/2025/07/zweitwaermster-juni-seit-messbeginn.html

Und es ist aber auch richtig, dass es solche Schlagzeilen mit über 40 Grad im Juni für den deutschsprachigen Raum gegeben hat. Was so nicht gekommen ist. Jedenfalls nicht das ich wüsste.
Aber wie gesagt, das ist müssig, solche Aussagen/Vorhersagen machen überhaupt keinen Sinn.
Man sollte sich einfach auf seriöse Meteorolgie konzentrieren.
 
Am Besten aus dem Fenster schauen. Das bringt oftmals mehr Erleuchtung als mancher sogenannter Wissenschaftler :D
 
Wurde hier eigentlich schon der Kai Zorn erwähnt / diskutiert? Was sind eure Erfahrungen zu seinen Berichten? Hab gemerkt, dass in letzter Zeit grade die Vorhersage für Niederschläge nicht zutreffend waren.
 
Besonders auf den Bergen der Zillertaler Alpen und der Hohen Tauern hat es in den vergangenen Tagen ordentlich geschneit. Die Neuschneesummen seit Montagabend, 07.07. auf rund 2800m liegen zwischen 30 und 80cm. Am meisten geschneit hat es in der Venedigergruppe. Starker Nordwind hat den Neuschnee umfangreich verfrachtet. Frische Triebschneeansammlungen können in sehr steilen Rinnen und Mulden kurzzeitig störanfällig sein. Bei Sonneneinstrahlung mit dem Anstieg der Temperaturen sind kleine nasse Lockerschneelawinen aus extremen Steilhängen zu erwarten.

Vorsicht ist in den kommenden Tagen – auch mit Hinblick auf eine mögliche Spaltensturzgefahr auf Gletschern – geboten.

https://lawinen.report/blog/at-07-de/11884
 
mark13 schrieb:
Wurde hier eigentlich schon der Kai Zorn erwähnt / diskutiert? Was sind eure Erfahrungen zu seinen Berichten? Hab gemerkt, dass in letzter Zeit grade die Vorhersage für Niederschläge nicht zutreffend waren.

Wie immer gilt, alles über 5 Tage in die Zukunft ist reine Spekulation. Ich mag Kai Zorn weil er das Wetter der nächsten Tage wie ich finde gut macht und weil ich auch gerne mal spekuliere und mir das gern anhöre. Und seine Art mag ich einfach. Einer der wenigen der immer ruhig und ohne reißerische Titel und Wortwahl auskommt. Nahezu alle "Experten" von denen man in den großen Medien hört sprechen ja nur noch vom "Höllensommer", "Glutsommer" oder der "arktischen Peitsche". Wenn Kai warnt, dann in der Regel berechtigt kurz vorher.
Man muss halt selbst bewerten können welcher Zeitraum noch als seriös betrachtet werden kann und was reines Modellspiel ist. Wer das nicht kann...tja dem kann ich auch nicht helfen. Drum finde ich die Leute die über Kai motzen auch immer sehr amüsant, bei denen weiß man nämlich immer gleich dass die nicht mit viel eigener Hirnleistung dabei sind. :lol:

Unabhängig vom Meteorologen, der seine Daten ja auch nur aus den Modellen hat und interpretiert, treffen die Niederschlagsmengen die berechnet werden in letzter Zeit selten so ein. Ich schaue mir regelmäßig alle Läufe bei Kachelmannwetter für meinen Ort an und vor ein paar Tagen wurden für den Folgetag 30l Regen vorhergesagt und es kam nichts. Bei konvektivem Niederschlag ist eine exakte Vorhersage aber auch fast nicht möglich.
 
ich empfehle den ganzen Internetexperten, die sich für schlauer halten als die Wissenschaftler und deshalb von "sogenannten Wissenschaftlern" sprechen und ernsthaft meinen, drei kühlere Tage in Folge wären ein Befund für die These, dass die Warnungen vor die Klimaerwärmung übertrieben sind, mal rauszugehen und sich zum Beispiel im Hochgebirge mal umzuschauen: Sie würden dann feststellen, dass in diesem Sommer die Schneelage Anfang Juli so ist, wie man es vor 40 Jahren im Spätsommer gewohnt war. Das bedeutet, die Gletscher haben noch viele Wochen vor sich, wo sie ohne Schützende Altschneedecke vor sich hin schmelzen werden.
 
Was wir erleben dürfen nennt sich Klima-Normalisierung.
Wir sind mutmaßlich am Ende der Kleinen Zwischeneiszeit angelangt.
Einfach mal die Römerzeit und das Mittelalter betrachten. Da war es jahrhundertelang wesentlich wärmer als heutzutage.
 
mark13 schrieb:
(…)

Unabhängig vom Meteorologen, der seine Daten ja auch nur aus den Modellen hat und interpretiert, treffen die Niederschlagsmengen die berechnet werden in letzter Zeit selten so ein. Ich schaue mir regelmäßig alle Läufe bei Kachelmannwetter für meinen Ort an und vor ein paar Tagen wurden für den Folgetag 30l Regen vorhergesagt und es kam nichts. Bei konvektivem Niederschlag ist eine exakte Vorhersage aber auch fast nicht möglich.

Wie war denn die Bandbreite (ex. Ausreisser)? Bei konvektiver Situation liegt die dann normalerweise schon irgendwo bei 0-50 und die 30l sind der - hier relativ bedeutendgslose - Erwartungswert

Generell finde ich die Darstellung der Bandbreiten sehr gut, da man damit gut die Prognosegüte abschätzen kann, gerade fürs Bergwetter wo das sehr wichtig ist wenn man längere Touren plant.

Generell finde ich aber schon dass die Prognosen im Vergleich zu vor 10, erst recht vor 20 Jahren krass besser geworden sind. So für 10 Tage oder etwas mehr kann man doch mittlerweile ziemlich gut den Trend prognostizieren. Also zumindest mal die Grundströmung. Bei manchen Wetterlagen (Stichwort Höhentief) ist es natürlich selbst am Vortag immernoch schwer. Und diese Tendenzen mit den verschiedenen Möglichkeiten auf Basis der Modelle wird, meine ich, sowohl beim Kai Zorn als auch beim Kachelmann seriös und zutreffend dargestellt
 
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