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Neues am Kasberg – Grünau im Almtal

Die lange Geschichte des Skigebiets am Kasberg im Almtal ist seit Freitag um ein Kapitel reicher. Immer wieder ist es vor dem Aus gestanden, jetzt zeichnet sich aber eine dauerhafte Lösung ab. Das Land will das Skigebiet übernehmen und kündigte entsprechende Gespräche mit den Betreibern an.
Laut einer Schätzung der Almtaler Bergbahnen wird es in den nächsten zwanzig Jahren bis zu 70 Millionen Euro brauchen, um den Skibetrieb am Kasberg abzusichern. Einer der Gründe für diese hohe Summe ist der Bedarf an modernen Beschneiungsmaschinen.
Quelle: Gespräche über mögliche Übernahme
 
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"Wenn wir Wintertourismus haben wollen, brauchen wir Skifahren, wenn wir Skifahrerinnen und Skifahrerinnen haben wollen, dann brauchen wir das Interesse der Kinder und jungen Leute dafür. Und das soll der Kasberg mit ermöglichen."
 
Damit sich das Skigebiet Kasberg auf die Wintersaison 2026/27 vorbereiten kann, will das Land Oberösterreich bis zu 1,1 Millionen Euro zur Verfügung stellen.
Für die geplante Übernahme des Skigebiets durch die landeseigene Seilbahnholding sei das "ein ganz wichtiger erster Schritt", sagte Friedrich Drack, Geschäftsführer der Almtal-Bergbahnen. Er zeigt sich am Freitag zuversichtlich, dass die Übergabe an die Holding im Herbst erfolgt. Die bisherigen Verhandlungen mit dem Land seien zufriedenstellend verlaufen. Nun gehe es um die Vertragsdetails, etwa die Finanzierung einer modernen Beschneiungsanlage.
1,1 Millionen Euro für den Kasberg: "Ein erster wichtiger Schritt"
 
Mit 1,1 Millionen Euro hat das Land Oberösterreich die Wintersaison vorerst gerettet – es gibt noch Baustellen, aber positive Signale der Grundeigentümer. Nur einen Sommerbetrieb wird es wohl auch mit der Seilbahnholding nicht geben.
Der Winter naht und damit auch die Skisaison im Almtal. Wie berichtet, hat das Land Oberösterreich den Kasberg vorerst finanziell „gerettet“ und ermöglicht den Fortbetrieb und die Wintersaison mit 1,1 Millionen Euro an Unterstützung. Langfristig soll der Kasberg in die landeseigene Seilbahnholding – Dachstein West, Krippenstein, Feuerkogel und Grünberg – integriert werden.
Quelle: Das stille Verhandeln um die Zukunft des Kasbergs
 
Während der Geschäftsführer mit dem Land am Freitag über letzte Details verhandelte, gingen Eigentümer des defizitären Skigebiets mit Kritik und einer Warnung an die Öffentlichkeit. Es geht um eine langfristige Perspektive - und um Geld.
"Die geplante Übernahme der Almtal Bergbahnen droht noch unmittelbar vor der Ziellinie zu scheitern": Das erklärte die Fördergenossenschaft Lebenswertes Almtal am Freitagvormittag in einer Aussendung.
Quelle: Eskalation kurz vor der Kasberg-Übernahme
 
Im Februar hat sich die Landespolitik für die Rettung des Kasbergs feiern lassen, im Mai hat die Landesregierung beschlossen, Sofortmaßnahmen von 1,1 Millionen Euro bereitzustellen, nun steht die Übernahme vor dem Aus. Es gäbe „keine tragfähige touristische Perspektive“ hört man vonseiten der Fördergenossenschaft „Lebenswertes Almtal“.
Quelle: Steht die Übernahme des Kasbergs vor dem Aus?
 
Mit 1. Oktober sollte der Kasberg in die OÖ Seilbahnholding eingegliedert werden. Doch nun warnt die Fördergenossenschaft lebenswertes Almtal vor einem möglichen "Aus".
UPDATE (11.40 Uhr): Wirschafts-Landesrat Markus Achleitner sagt dazu: „Die Darstellung, wonach die geplante Übernahme der Almtal-Bergbahnen durch die OÖ Seilbahnholding unmittelbar vor dem Scheitern stehe, entspricht nicht dem aktuellen Stand."

Quelle: Fördergenossenschaft warnt – droht tatsächlich das Skigebiet-Aus?
 
Bei der Übernahme des Kasbergs durch das Land Oberösterreich ist der nächste wichtige Schritt gesetzt: Die Fördergenossenschaft hat dem Kaufvertrag zugestimmt. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Abwicklung der Übernahme erfüllt. Am kommenden Montag folgen die nächsten formalen Schritte: Um 7.30 Uhr ist die notarielle Unterfertigung des Kaufvertrags vorgesehen, anschließend tritt die Grundverkehrskommission zusammen.

Vorgesehen ist ein Finanzierungsrahmen von bis zu zehn Millionen Euro für Übernahme, Betrieb, notwendige Ersatzinvestitionen und die Planung einer zukunftsfähigen Beschneiung. Weitere bis zu sieben Millionen Euro stehen für Personal-, Rückbau- und Rekultivierungsverpflichtungen zur Verfügung. Die Mittel fließen nach tatsächlichem und nachgewiesenem Bedarf.

Parallel zum laufenden Betrieb sollen die nächsten Schritte für eine langfristige Zukunft des Kasbergs vorbereitet werden. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung eines zukunftsfähigen Beschneiungskonzepts, die notwendigen Verhandlungen mit Grundeigentümern sowie die behördlichen Verfahren.
Quelle: Nächster wichtiger Schritt für Zukunft des Kasbergs
 
Ein entscheidender Punkt ist die Beschneiung. Die Planung eines neuen Konzepts ist zwar im Finanzrahmen berücksichtigt. Eine Garantie dafür, dass tatsächlich eine moderne Vollbeschneiung gebaut wird, gibt es derzeit aber noch nicht.
Auch bei der Gruppenumlaufbahn fehlt weiterhin eine nachhaltige Lösung. Aus ihrer Sicht braucht es Planungssicherheit, damit neue Investoren für das Almtal gewonnen werden können.

Quelle: Bis zu 17 Millionen Euro – beliebtes Skigebiet gerettet
 
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