snowflat
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CrystalMountain schrieb:Das Grödner Joch soll ja jetzt temporär beruhigt werden - nämlich per "Reduktion des motorisierten Individualverkehrs":
https://www.unsertirol24.com/2026/03/23/avs-begruesst-verkehrsberuhigte-zukunft-am-groedner-joch/
https://www.suedtirolnews.it/politik/avs-begruesst-verkehrsberuhigte-zukunft-am-groedner-joch
Seit Jahren wird darüber diskutiert, wie der Verkehr über die Dolomitenpässe eingeschränkt werden kann. In Gröden und im Gadertal ist man des Durchzugsverkehrs und des Lärms schon lange überdrüssig, doch die zündende Idee blieb aus. In diesem Sommer schien endlich der Durchbruch gekommen.
Von einem Test mit einer Bannzone rund um das Grödner Joch war die Rede - einer verkehrsberuhigten Zone im außerstädtischen Gebiet, wie sie die Straßenverkehrsordnung seit 2024 ermöglicht. Aus diesem Pilotprojekt wird heuer nichts. Was kommt, ist nichts weiter als ein vorbereitender Test.
Das Konzept steht mittlerweile, an eine Umsetzung sei derzeit aber nicht zu denken, betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Jetzt gehe es erst einmal darum, die Bannzone zu simulieren und die verschiedenen Szenarien auszutesten, die die Arbeitsgruppe entworfen hat. Im September laufen deshalb in Gröden erst digitale Vor-Tests zum eigentlichen Pilotprojekt an. Laut Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider „bedeutet das konkret, das verschiedenen Szenarien von Limitierungen und Berechtigungen simuliert werden, inklusive der Auswirkungen auf andere Gebiete.“
Quelle: Bauleitplanänderung für Umfahrung Wolkenstein eingeleitetDas Projekt für die Umfahrung von Wolkenstein geht einen weiteren Schritt voran. Die Landesregierung hat auf Vorschlag von Umwelt-, Natur-, Klimaschutz- und Raumentwicklungslandesrat Peter Brunner das Verfahren zur Abänderung des Bauleitplans von Amts wegen eingeleitet. Damit soll der Bauleitplan an den inzwischen vertieften Planungsstand des unter Federführung von Infrastrukturen- und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider weiterentwickelten Infrastrukturprojekts angepasst werden.
Konkret soll der Knoten "West" um rund 115 Meter nach Westen verschoben werden. Beim Knoten "Mitte" ist anstelle einer T-Kreuzung nun ein Kreisverkehr vorgesehen; auch dieser Anschluss soll um rund 25 Meter nach Westen verlegt werden. „Damit fügt sich die Trasse besser in das Landschaftsbild ein, zudem wird die Anbindung der Umfahrungsstraße an das bestehende Straßennetz verbessert“, unterstreicht Landesrat Peter Brunner.
4.1 ERNEUERUNG DER ANLAGE WOLKENSTEIN ZENTRUM-CIAMPINOI
Die bestehende Kabinenbahn WOLKENSTEIN ZENTRUM-CIAMPINOI wird demontiert, alle Bauteile werden abgebrochen, die zurückbleibenden Baugruben werden aufgefüllt, die alte Anlage wird nach Beendigung der Arbeiten keine bleibenden Rückstände aufweisen. Die neue Anlage WOLKENSTEIN ZENTRUM-CIAMPINOI wird als automatisch kuppelbare 16er-2S-Kabinenbahn mit einer Förderleistung von 3.600 p/h errichtet. Bei einer horizontalen Länge von 1.687,85 m und einem Höhenunterschied von 673,05 m handelt es sich um eine Anlage vom mittlerer bis größer Länge. Es ist die Errichtung von 3 Linienstützen anstelle der 17 bestehenden geplant. Talstation Die neue Talstation liegt nahe dem Ortszentrum von WOLKENSTEIN IN GRÖDEN auf einer Höhe von ca. 1.567 m ü.d.M. und befindet sich nahezu auf der ursprünglichen Position der bestehenden Anlage. Aus seilbahntechnischer Sicht befinden sich auf der Einstiegsebene die Kommandokabine, der Generatorraum und zwei kleine Servicelager. Die Struktur liegt auf der rechten Seite des Grödner Bachs, wobei die Seilbahnanlagen den Wasserlauf überspannen (wie es auch heute der Fall ist). Die Talstation ist für die Baumaschinen bequem über die SS242 des Grödnertales und des Sellajochs erreichbar, welche sich direkt neben dem Stationsgebäude befindet. Die geplante Talstation liegt in einem derzeit urbanisierten Gebiet. Für Skifahrer ist die Station über die Skipiste CIAMPINOI 3 und die Skipiste DANTERCEPIESWOLKENSTEIN zugänglich. Was die Talstation betrifft, so wird die Gebäudeverkleidung mit Holzschindeln ausgeführt, einem Material, das sich farblich und materiell harmonisch in den dörflichen Kontext integriert. Große Panoramaverglasungen und bodentiefe Fenster garantieren maximale Transparenz und lassen natürliches Licht die Innenräume großzügig erhellen. Der Außenboden wird aus Porphyr gefertigt, einem besonders widerstandsfähigen und langlebigen Material, das tief in der lokalen Bautradition verwurzelt ist.
Bergstation
Die neue Bergstation befindet sich auf einer Höhe von ca. 2.240,00 m, tiefer als die aktuelle Ausstiegsplattform. Aus seilbahntechnischer Sicht befinden sich hier neben dem Ausstieg der Kommandoraum und das Fahrzeugdepot mit allen Räumlichkeiten für die Reinigung und Wartung der Kabinen und der Anlagenkomponenten. Hinzu kommen Lagerräume für Seilbahn-Ersatzteile, der Antriebsraum, die Räume für die Notstromaggregate sowie die elektrischen Kabinen des Unternehmens und des Energieversorgers, welche alle auf der Höhe der Ausstiegsplattform liegen. Die Ausstiegsplattform liegt auf der zweiten Untergeschossebene und belegt größtenteils auch einen Teil des ersten Untergeschosses. Mittels einer Rolltreppe ist es möglich, von der Ausstiegsebene zum Erdgeschoss aufzusteigen, wo sich der Zugang zum erneuerten Restaurant und der Start der Skipisten befindet. Die Bergstation ist über eine Forststraße von Plan de Gralba aus, sowie über eine Forststraße, die vom Ort Wolkenstein kommt, und über die Wanderwege der Umgebung erreichbar. Sie ist mit den Skipisten verbunden, welche in Richtung Ruacia, Wolkenstein und Plan de Gralba führen; Das Projekt für die Bergstation sieht die Errichtung eines multifunktionalen Architekturgebäudes vor, in dem die infrastrukturellen und die gastronomischen Funktionen zu einem einzigen, kohärenten Ganzen verschmelzen. Das Ergebnis ist ein eleganter und kompakter Baukörper, der sich durch eine einfache und klare Form auszeichnet und in der Lage ist, einen starken ästhetischen und funktionalen Wert zu vermitteln.
Die Dachdeckung des Gebäudes wird mit lokalen Holzschindeln in natürlichen Grautönen realisiert. Die matte Oberfläche der Schindeln, die an der Fassade als Sonnenschutz eingesetzt werden, erzeugt zudem ein interessantes Spiel von Licht und Schatten. Die Dachkonstruktion besteht aus massiven Sichtbalken aus Lärchenholz, wobei das Holz in seiner natürlichen Form belassen wird. Großflächige Panoramaverglasungen und bodentiefe Fenster garantieren eine großzügige natürliche Belichtung und fördern fließende Übergänge zwischen Innen und Außen. Diese transparenten Oberflächen ermöglichen eine starke visuelle Verbindung zur Landschaft. Im Außenbereich wird der Boden mit lokalem Naturstein in Grautönen ausgeführt. Für die Verkleidung des Kabinenbahngebäudes kommt Sichtbeton zum Einsatz, dessen rohe und unverkleidete Oberfläche im Kontrast zu den warmen Holz- und Steinelementen steht. Das Gleichgewicht zwischen der kühlen Robustheit des Betons und der Wärme des Holzes und Natursteins schafft eine harmonische Verbindung zwischen Innen und Außen und hebt die Funktionalität und den ästhetischen Wert des Gebäudes hervor.
Entwurfsalternative 1 bezieht sich auf die Möglichkeit, die geplante Anlage auf der gleichen Trasse mit einem neuen Anlagentyp vom Typ 3S zu realisieren, dessen Förderleistung sogar höher ist als die des aktuellen Projekts, um diesen Anlagentyp, der für Transportlinien mit hoher oder sehr hoher Kapazität geeignet ist, zu optimieren. Es ist daher eine Stundenleistung von mindestens 4.000 Personen/Stunde vorgesehen. Die Besonderheit dieser Lösung liegt im Wesentlichen in der Errichtung einer Aufstiegsanlage eines anderen Typs mit 30-Personen-Kabinen, was mit einem wesentlich größeren Platzbedarf sowohl auf der Linie als auch in den Stationen verbunden ist. Dieser Anlagentyp weist zudem höhere Kosten für seine Errichtung und für seine Instandhaltung im Laufe der Zeit, sowie einen viel höheren Energieverbrauch als eine 2S-Kabinenbahn auf.
Die Landesregierung teilt die Bewertungen des Umweltbeirates.
Dies vorausgeschickt, beschließt die Landesregierung einstimmig in gesetzmäßiger Weise
1. sich in Übereinstimmung mit dem Gutachten des Umweltbeirats Nr. 6/2026 vom 17.06.2026 für die Umweltverträglichkeit des Projekts zum Abbruch und Erneuerung der Kabinenbahn Ciampinoi und des Restaurants bei der Bergstation in der Gemeinde Wolkenstein auszusprechen, wobei die in genanntem Gutachten enthaltenen und in den Prämissen dieses Beschlusses zitierten Auflagen einzuhalten sind;
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