Neues am Hochwang – Goldgruben
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Aus der heutigen Aroser Zeitung:
„Das Team Neustart Hochwang hat sein Ziel, 800'000 Franken zu sammeln, fast erreicht. Es fehlen nur noch rund 75'000 Franken.Nebst dem finanziellen Ziel ist für den Neustart eine weitere Voraussetzung, dass die politischen Weichen für eine Revision des Tourismusgesetzes und einen jährlichen Beitrag zugunsten der Sportbahnen Hochwang AG gestellt werden. Dies sei auf gutem Weg, so Peter Beeli vom Team Neustart Hochwang. Weil auch die Verhandlungen mit den privaten Ankeraktionären sehr konstruktiv verlaufen sind, ist man überzeugt, dass die noch notwendigen 75 000 Franken gesammelt werden können. Daher hat das Team Neustart entschieden, keine Zeit zu verlieren und die Aktienmehrheit der Sportbahnen Hochwang AG nun schnell zu übernehmen sowie den Verwaltungsrat neu zu besetzen. Voraussichtlich wird dies bereits Mitte März 2024 der Fall sein. «Ursprünglich hatten wir damit gerechnet, die Übernahme von den privaten Ankeraktionären erst gegen Ende April zu vollziehen.» Der Verein Interessengemeinschaft Hochwang (IGH) wurde in der Zwischenzeit gegründet. Er wird zunächst als Käufer der Mehrheitsaktienanteile der SBH auftreten. Der künftige Verwaltungsrat der SBH ist komplett und wird sich aus den folgenden Personen zusammensetzen:
• Peter Beeli, VR-Präsident (Peist), Head Sales Siemens Schweiz
• Karin Manser (Hombrechtikon/Fatschél), dipl. Ing. ETH und Lead Group Sustainability bei Alpiq
• Rico Frischknecht (Chur/Fatschél), Mitinhaber vico group Chur
• Svein Andresen (Basel/Fatschél), Mitglied des Aufsichtsrats der Dänischen Finanzaufsichtsbehörde
• Alex Studer (Maienfeld/Fatschél), Mitglied des Managements der Integra Biosciences AG
• Patric Iten (bisher, Arosa), Vertreter der Gemeinde Arosa und Mitglied der Direktion bei UBS
Nachdem die Sportbahnen nun eine Wintersaison stillgestanden sind, will sich das Team Neustart nun schnellstmöglich den nötigen Revisionen und den verschiedenen Saisonvorbereitungs- und Optimierungsmassnahmen zuwenden, die nötig sind. Die Sportbahnen Hochwang AG verfügt aktuell über keine flüssigen Mittel mehr und ist kaum handlungsfähig, bis die Kapitalerhöhung vollzogen und die Gesellschaft «auf breiten Schultern» neu aufgestellt ist. «Mit dem beschleunigten Vorgehen erreichen wir, bereits Mitte März mit dem Einziehen der Spenden und der Aktienzeichnung zu starten, die Übergabe von den jetzigen Mehrheitsaktionären zu organisieren und die Gesellschaft schnellstmöglich aus dem Dornröschenschlaf zu wecken», heisst es in einer Medienmitteilung.“
„Das Team Neustart Hochwang hat sein Ziel, 800'000 Franken zu sammeln, fast erreicht. Es fehlen nur noch rund 75'000 Franken.Nebst dem finanziellen Ziel ist für den Neustart eine weitere Voraussetzung, dass die politischen Weichen für eine Revision des Tourismusgesetzes und einen jährlichen Beitrag zugunsten der Sportbahnen Hochwang AG gestellt werden. Dies sei auf gutem Weg, so Peter Beeli vom Team Neustart Hochwang. Weil auch die Verhandlungen mit den privaten Ankeraktionären sehr konstruktiv verlaufen sind, ist man überzeugt, dass die noch notwendigen 75 000 Franken gesammelt werden können. Daher hat das Team Neustart entschieden, keine Zeit zu verlieren und die Aktienmehrheit der Sportbahnen Hochwang AG nun schnell zu übernehmen sowie den Verwaltungsrat neu zu besetzen. Voraussichtlich wird dies bereits Mitte März 2024 der Fall sein. «Ursprünglich hatten wir damit gerechnet, die Übernahme von den privaten Ankeraktionären erst gegen Ende April zu vollziehen.» Der Verein Interessengemeinschaft Hochwang (IGH) wurde in der Zwischenzeit gegründet. Er wird zunächst als Käufer der Mehrheitsaktienanteile der SBH auftreten. Der künftige Verwaltungsrat der SBH ist komplett und wird sich aus den folgenden Personen zusammensetzen:
• Peter Beeli, VR-Präsident (Peist), Head Sales Siemens Schweiz
• Karin Manser (Hombrechtikon/Fatschél), dipl. Ing. ETH und Lead Group Sustainability bei Alpiq
• Rico Frischknecht (Chur/Fatschél), Mitinhaber vico group Chur
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Nachdem die Sportbahnen nun eine Wintersaison stillgestanden sind, will sich das Team Neustart nun schnellstmöglich den nötigen Revisionen und den verschiedenen Saisonvorbereitungs- und Optimierungsmassnahmen zuwenden, die nötig sind. Die Sportbahnen Hochwang AG verfügt aktuell über keine flüssigen Mittel mehr und ist kaum handlungsfähig, bis die Kapitalerhöhung vollzogen und die Gesellschaft «auf breiten Schultern» neu aufgestellt ist. «Mit dem beschleunigten Vorgehen erreichen wir, bereits Mitte März mit dem Einziehen der Spenden und der Aktienzeichnung zu starten, die Übergabe von den jetzigen Mehrheitsaktionären zu organisieren und die Gesellschaft schnellstmöglich aus dem Dornröschenschlaf zu wecken», heisst es in einer Medienmitteilung.“
Montani Semper Liberi
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Vollzugsmeldung: Neustart Hochwang gelungen. 
https://www.hochwang.ch/post/newsletter-15-3-24
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Montani Semper Liberi
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Na alsdann!švi-nigel hat geschrieben: 20.05.2023 - 12:37 Dieses Timeout ist richtig und wichtig in der jetzgen Situation. So kann man das ganze in Ruhe neu aufgleisen. Die Erwartung, dass der Sonnenberg nun still und leise zu Grabe getragn wird ist allrdngs Chabis. Man würde die Bestatter geteert und gefedert aus dem Tal jagen. Ich bin überzeugt, dass man in nächster Zeit zusammen mit der Gde nachhaltige Lösungen findet und die Hochwanglifte im Winter 24/25 wieder laufen.
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
@Luftfreak71: Alter Wein in neuem Schlauch?
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Aus der jüngsten Ausgabe der Aroser Zeitung:
„Die Teilrevision des Aroser Tourismusgesetzes ist ein weiterer Baustein für den angestrebten Neustart am Hochwang. Es geht um rund 150 000 Franken, welche die Sportbahnen Hochwang dadurch jährlich bekommen würden. Dies durch eine Erhöhung der Beherbergungs- und Tourismusförderungsabgaben im Tal. Der Ansatz hier beträgt aktuell in der Ortschaft Arosa 100 Prozent (Zone A) und in den Talortschaften 30 Prozent (Zone B). Die IG Hochwang hatte vorgeschlagen, diese im Mittelschanfigg (St. Peter-Pagig, Molinis und Peist) auf 60 Prozent zu erhöhen und sie in den anderen Talortschaften bei 30 Prozent zu belassen. Dadurch würden ebenjene 150 000 Franken generiert, welche die Sportbahnen benötigen. Das Gemeindeparlament Arosa stimmte nun am vergangenen Donnerstag dieser Teilrevision des Tourismusgesetzes zu. Da auch zwei Gegenstimmen dabei waren, haben die Aroser Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das letzte Wort.
Interessanterweise war der Gemeindevorstand mit einem anderen Vorschlag ins Parlament gegangen: Auch in den anderen Talortschaften sollte der Ansatz der Beherbergungs- und Tourismusförderungsabgabe von 30 auf 60 Prozent erhöht werden. Diesen Antrag lehnte das Gemeindeparlament jedoch ab und stimmte stattdessen für den ursprünglichen Vorschlag, den die IG Hochwang eingebracht hatte.
Die Sportbahnen Hochwang streben mittelfristig einen «schlanken Bahnbetrieb» an, dazu gehören eine Reihe von betrieblichen Optimierungen. Eine Ausweitung des Bahnbetriebs in den Sommer ist aktuell nicht geplant, wohl aber befürworte man eine Ausweitung respektive Sicherung des bestehenden Sommerangebots, eben ohne Betrieb der Anlagen. «Unser Fokus gilt dem Kerngeschäft.» Und das sieht für die IG Hochwang konkret so aus:
• Fokus auf Personentransport = Sportbus, Sesselbahn, Skilift, Pisten und Winterwanderwege,
• betriebliche Optimierungen: Preispolitik, schlanke Organisation,
• Gastronomie: Fokus auf Gastroangebot im «Triemel» mit Pächter – mit weniger Risiko für SBH,
• engagierte Köpfe, gutes Leitungsteam.
Insgesamt müsse man an den Anlagen einige Anpassungen vornehmen, dem Alter entsprechend seien diese aber in einem guten Zustand. Der Saisonstart ist für den 21. Dezember 2024 geplant. Für die Zukunft wird auch ein Beschneiungskonzept geprüft. Allerdings braucht es dazu einen Investor. «Das übersteigt unsere Möglichkeiten im Moment. Aber es wird sicher ein Thema sein.»"
„Die Teilrevision des Aroser Tourismusgesetzes ist ein weiterer Baustein für den angestrebten Neustart am Hochwang. Es geht um rund 150 000 Franken, welche die Sportbahnen Hochwang dadurch jährlich bekommen würden. Dies durch eine Erhöhung der Beherbergungs- und Tourismusförderungsabgaben im Tal. Der Ansatz hier beträgt aktuell in der Ortschaft Arosa 100 Prozent (Zone A) und in den Talortschaften 30 Prozent (Zone B). Die IG Hochwang hatte vorgeschlagen, diese im Mittelschanfigg (St. Peter-Pagig, Molinis und Peist) auf 60 Prozent zu erhöhen und sie in den anderen Talortschaften bei 30 Prozent zu belassen. Dadurch würden ebenjene 150 000 Franken generiert, welche die Sportbahnen benötigen. Das Gemeindeparlament Arosa stimmte nun am vergangenen Donnerstag dieser Teilrevision des Tourismusgesetzes zu. Da auch zwei Gegenstimmen dabei waren, haben die Aroser Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das letzte Wort.
Interessanterweise war der Gemeindevorstand mit einem anderen Vorschlag ins Parlament gegangen: Auch in den anderen Talortschaften sollte der Ansatz der Beherbergungs- und Tourismusförderungsabgabe von 30 auf 60 Prozent erhöht werden. Diesen Antrag lehnte das Gemeindeparlament jedoch ab und stimmte stattdessen für den ursprünglichen Vorschlag, den die IG Hochwang eingebracht hatte.
Die Sportbahnen Hochwang streben mittelfristig einen «schlanken Bahnbetrieb» an, dazu gehören eine Reihe von betrieblichen Optimierungen. Eine Ausweitung des Bahnbetriebs in den Sommer ist aktuell nicht geplant, wohl aber befürworte man eine Ausweitung respektive Sicherung des bestehenden Sommerangebots, eben ohne Betrieb der Anlagen. «Unser Fokus gilt dem Kerngeschäft.» Und das sieht für die IG Hochwang konkret so aus:
• Fokus auf Personentransport = Sportbus, Sesselbahn, Skilift, Pisten und Winterwanderwege,
• betriebliche Optimierungen: Preispolitik, schlanke Organisation,
• Gastronomie: Fokus auf Gastroangebot im «Triemel» mit Pächter – mit weniger Risiko für SBH,
• engagierte Köpfe, gutes Leitungsteam.
Insgesamt müsse man an den Anlagen einige Anpassungen vornehmen, dem Alter entsprechend seien diese aber in einem guten Zustand. Der Saisonstart ist für den 21. Dezember 2024 geplant. Für die Zukunft wird auch ein Beschneiungskonzept geprüft. Allerdings braucht es dazu einen Investor. «Das übersteigt unsere Möglichkeiten im Moment. Aber es wird sicher ein Thema sein.»"
Montani Semper Liberi
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Merssi fürs Update! Warum wurde denn der Vorschlag des GdeVorstand abgelehnt? Das wär doch noch solidarischer gewesen und hätt noch mehr Geld für den Hochwang lukriert?Basalt hat geschrieben: 27.03.2024 - 19:44 Interessanterweise war der Gemeindevorstand mit einem anderen Vorschlag ins Parlament gegangen: Auch in den anderen Talortschaften sollte der Ansatz der Beherbergungs- und Tourismusförderungsabgabe von 30 auf 60 Prozent erhöht werden. Diesen Antrag lehnte das Gemeindeparlament jedoch ab und stimmte stattdessen für den ursprünglichen Vorschlag, den die IG Hochwang eingebracht hatte.
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Geplant war eine einheitliche Zone B mit einem neuen Satz von 60%. Es ging dabei dem Gemeindevorstand vor allem auch um die generelle Solidarität innerhalb der Gemeinde Arosa in der Annahme, dass alle Talorte von der Wiedereröffnung der Sportbahnen Hochwang einen direkten Nutzen hätten. Dem Hochwang wäre aber nicht mehr Geld zugeflossen: Die Fr. 150 000 übersteigenden Mehreinnahmen wären für andere Tourismusprojekte in den Talorten verwendet worden (z.B. Bikewege, Ausbau des Bogenparks, Kino in Molinis etc).
Gegen den allgemein höheren Satz gab es aber Widerstand, vor allem im Hinblick auf Langwies, wo man fürchtete, dass (erneut) höhere Tourismusabgaben gewisse lokale Beherbergungsbetriebe zu stark belastet hätten. Langwies ist touristisch traditionell Arosa-orientiert, nur wenige Einheimische und Langwieser Gäste gehen regelmässig am Hochwang Skifahren. Ich persönlich hätte den generellen 60%-Satz in den Talorten klar bevorzugt aber die vorliegende Lösung wird es an der nun nötigen Volksabstimmung wohl (noch) einfacher haben.
Gegen den allgemein höheren Satz gab es aber Widerstand, vor allem im Hinblick auf Langwies, wo man fürchtete, dass (erneut) höhere Tourismusabgaben gewisse lokale Beherbergungsbetriebe zu stark belastet hätten. Langwies ist touristisch traditionell Arosa-orientiert, nur wenige Einheimische und Langwieser Gäste gehen regelmässig am Hochwang Skifahren. Ich persönlich hätte den generellen 60%-Satz in den Talorten klar bevorzugt aber die vorliegende Lösung wird es an der nun nötigen Volksabstimmung wohl (noch) einfacher haben.
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Das Gemeindeparlament Arosa hat die Erhöhung der Tourismusabgabe in St. Peter, Pagig, Molinis und Peist von 30 auf 60 % zur Finanzierung des strukturellen Defizits der Sportbahnen Hochwang genehmigt. Das letzte Wort hat nun das Aroser Stimmvolk, die Abstimmung darüber findet am kommenden 9. Juni statt.
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Kapitalerhöhung Hochwang ist umgesetzt.
https://www.hochwang.ch/post/neustart-h ... 7-mai-2024
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Ein weiterer Bericht über den Hochwang und Peter Beeli. Leider hinter Bezahlschranke. Ob das 40jährige Jubiläum des Skigebiets im kommenden Winter gebührend gefeiert wird, steht offenbar noch in den Sternen.
https://www.suedostschweiz.ch/graubuend ... erg-rettet
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Quelle: Hochwang GR: Einheimischer rettet Skigebiet – mit über einer MillionDen ganzen Winter war es ruhig am Bündner Hochwang. Dies darf sich keinesfalls wiederholen, findet der Einheimische Peter Beeli – und sammelt über eine Million.
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Das Aroser Stimmvolk hat heute die Vorlage erwartungsgemäss mit 595:317 Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von rund 42 Prozent angenommen. Der Ja-Stimmen-Anteil beträgt über 65%. Der Skibetrieb am Hochwang ist somit bis auf weiteres gesichert.Basalt hat geschrieben: 30.04.2024 - 08:57 Das Gemeindeparlament Arosa hat die Erhöhung der Tourismusabgabe in St. Peter, Pagig, Molinis und Peist von 30 auf 60 % zur Finanzierung des strukturellen Defizits der Sportbahnen Hochwang genehmigt. Das letzte Wort hat nun das Aroser Stimmvolk, die Abstimmung darüber findet am kommenden 9. Juni statt.
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Aus der aktuellen Aroser Zeitung:
"Harry Stix wird per 1. August 2024 neuer Geschäftsleiter der Sportbahnen Hochwang. Der Verwaltungsrat der Sportbahnen hat den 52-Jährigen an seiner Sitzung vom 31. Mai zum neuen Geschäftsleiter des Unternehmens ernannt. «Dies ist ein wichtiger Meilenstein für einen erfolgreichen Neustart des Skigebiets am 13. Dezember 2024», heisst es in einer Medienmitteilung. Harry Stix ist gelernter Betriebswirt und verfügt über langjährige Erfahrung in der Bergbahn- und Tourismusbranche. Der Tiroler war von 2004 bis 2022 Geschäftsführer der Bergbahnen Rosshütte in Seefeld-Tirol-Reith, ein bekanntes Familienski- und Wandergebiet im Seefelder-Plateau mit zehn Liftanlagen sowie fünf Restaurants und Berghütten.
Peter Beeli der Verwaltungsratspräsident der Sportbahnen Hochwang freut sich sehr, dass diese Schlüsselposition schon frühzeitig besetzt werden konnte: «Mit seiner Persönlichkeit und grossen Führungserfahrung, passt er hervorragend in unser Team. Sein Leistungsausweis ist überzeugend. Er kennt das Bergbahn- und Tourismusgeschäft bestens und weiss, wie wichtig die gute Zusammenarbeit zwischen Bahnen, Tourismusorganisationen, anderen Leistungspartnern sowie Behörden und Umweltorganisationen ist. Seine Einarbeitungsphase hat bereits begonnen und wir sind überzeugt, dass er ab 1. August 2024 die Sportbahnen Hochwang erfolgreich in die Zukunft führen wird.» Der neue Geschäftsleiter selbst sagt zu seiner Ernennung: «Ich fühle mich geehrt und freue mich riesig auf diese spannende Herausforderung. Hochwang ist ein einzigartiges Ski- und Wandergebiet mit grossem Potenzial und vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten.»"
"Harry Stix wird per 1. August 2024 neuer Geschäftsleiter der Sportbahnen Hochwang. Der Verwaltungsrat der Sportbahnen hat den 52-Jährigen an seiner Sitzung vom 31. Mai zum neuen Geschäftsleiter des Unternehmens ernannt. «Dies ist ein wichtiger Meilenstein für einen erfolgreichen Neustart des Skigebiets am 13. Dezember 2024», heisst es in einer Medienmitteilung. Harry Stix ist gelernter Betriebswirt und verfügt über langjährige Erfahrung in der Bergbahn- und Tourismusbranche. Der Tiroler war von 2004 bis 2022 Geschäftsführer der Bergbahnen Rosshütte in Seefeld-Tirol-Reith, ein bekanntes Familienski- und Wandergebiet im Seefelder-Plateau mit zehn Liftanlagen sowie fünf Restaurants und Berghütten.
Peter Beeli der Verwaltungsratspräsident der Sportbahnen Hochwang freut sich sehr, dass diese Schlüsselposition schon frühzeitig besetzt werden konnte: «Mit seiner Persönlichkeit und grossen Führungserfahrung, passt er hervorragend in unser Team. Sein Leistungsausweis ist überzeugend. Er kennt das Bergbahn- und Tourismusgeschäft bestens und weiss, wie wichtig die gute Zusammenarbeit zwischen Bahnen, Tourismusorganisationen, anderen Leistungspartnern sowie Behörden und Umweltorganisationen ist. Seine Einarbeitungsphase hat bereits begonnen und wir sind überzeugt, dass er ab 1. August 2024 die Sportbahnen Hochwang erfolgreich in die Zukunft führen wird.» Der neue Geschäftsleiter selbst sagt zu seiner Ernennung: «Ich fühle mich geehrt und freue mich riesig auf diese spannende Herausforderung. Hochwang ist ein einzigartiges Ski- und Wandergebiet mit grossem Potenzial und vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten.»"
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Ab kommender Wintersaison, die voraussichtlich am 21. Dezember 24 startet, können die Hochwang-Skitickets online gebucht werden.
https://www.hochwang.ch/aktuelles
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
https://youtu.be/jxlWGUzIUWw?si=o-3ri-5z21ODYli-
Ein interessanter Kurzfilm wie es zur Betriebseinstellung kam und wie es nun weitergehen soll.
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Hochwang mit neuem, zeitgemässem Webauftritt.
https://www.hochwang.ch/
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Die drittoberste Stütze Nr. 12 des Skilifts musste kürzlich ersetzt werden, da sie sich in einem Rutschgebiet befindet.
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Der Parkplatz auf Fatschél ist ab diesem Winter gebührenpflichtig.
Und: Für das den Sportbahnen Hochwang gehörende Restaurant Triemel konnte eine erfahrene Pächterin gefunden werden.
Und: Für das den Sportbahnen Hochwang gehörende Restaurant Triemel konnte eine erfahrene Pächterin gefunden werden.
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Die Sportbahnen Hochwang AG hat ihren Jahresbericht 2024/2025 veröffentlicht und dabei einen Verlust von knapp 170’000 Franken ausgewiesen. Zwar konnte der Betrieb nach einem schneearmen Saisonstart über die Festtage alle Anlagen öffnen und insgesamt einen betrieblichen Ertrag von rund 920’000 Franken erzielen, doch führten hohe Sachaufwände, ausserordentliche Kosten für die Sanierung eines Skiliftmastes sowie Abschreibungen und Finanzaufwand zu einem negativen Jahresergebnis. Ohne die noch nicht berücksichtigten Tourismustaxen von 150’000 Franken, die erst ab Mai 2025 fliessen, hätte sich der Verlust deutlich reduziert.
Die Einnahmen aus dem Personenverkehr übertrafen leicht das Budget, zusätzliche Erträge kamen aus Parkplatzbewirtschaftung, Spenden und Beiträgen von Gemeinde und Kanton. Der Personalaufwand blieb zwar unter Plan, doch war das Personal knapp, was sich bei der Präparation der Winterwanderwege bemerkbar machte. Investitionen in neue Pistenfahrzeuge und eine Schneekanone senkten die Unterhalts- und Treibstoffkosten und verbesserten die Infrastruktur.
Die Bilanz zeigt liquide Mittel von knapp 878’000 Franken, keine Bankschulden, aber ein langfristiges Darlehen von 400’000 Franken sowie Leasingverbindlichkeiten für die neuen Fahrzeuge. Belastend wirken die zahlreichen Auflagen des Bundesamts für Verkehr, etwa bei Sanierungen, Brandschutz oder Signalisation, die zusätzlichen administrativen Aufwand verursachen.
Organisatorisch kam es zu einem Wechsel in der Geschäftsführung: Der im August 2024 eingesetzte Geschäftsführer Harald Stix schied bereits im Dezember wieder aus, woraufhin Verwaltungsrat Rico Frischknecht die Leitung übernahm. Der kommende Saisonstart ist für den 20. Dezember 2025 vorgesehen.
Quelle: Aroser Zeitung, 24.10.25
Die Einnahmen aus dem Personenverkehr übertrafen leicht das Budget, zusätzliche Erträge kamen aus Parkplatzbewirtschaftung, Spenden und Beiträgen von Gemeinde und Kanton. Der Personalaufwand blieb zwar unter Plan, doch war das Personal knapp, was sich bei der Präparation der Winterwanderwege bemerkbar machte. Investitionen in neue Pistenfahrzeuge und eine Schneekanone senkten die Unterhalts- und Treibstoffkosten und verbesserten die Infrastruktur.
Die Bilanz zeigt liquide Mittel von knapp 878’000 Franken, keine Bankschulden, aber ein langfristiges Darlehen von 400’000 Franken sowie Leasingverbindlichkeiten für die neuen Fahrzeuge. Belastend wirken die zahlreichen Auflagen des Bundesamts für Verkehr, etwa bei Sanierungen, Brandschutz oder Signalisation, die zusätzlichen administrativen Aufwand verursachen.
Organisatorisch kam es zu einem Wechsel in der Geschäftsführung: Der im August 2024 eingesetzte Geschäftsführer Harald Stix schied bereits im Dezember wieder aus, woraufhin Verwaltungsrat Rico Frischknecht die Leitung übernahm. Der kommende Saisonstart ist für den 20. Dezember 2025 vorgesehen.
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Die Sportbahnen Hochwang haben an ihrer Generalversammlung vom 25. Oktober die Weichen für die kommende Wintersaison gestellt und dabei zahlreiche Neuerungen präsentiert. Die Wintersaison 2025/26 startet bekanntlich am 20. Dezember 2025 und dauert bis zum 22. März 2026. Besonders erfreulich für die Gäste: Die Preise für Saisonkarten bleiben unverändert, ebenso die Tarife für Tageskarten. Optimiert wurde jedoch die Familienkarte – ab dem dritten Kind fahren Kinder kostenlos. Gleichzeitig wurden die Preise für Einzelfahrten leicht erhöht und das gesamte Sortiment gestrafft, um das Angebot übersichtlicher zu gestalten. Mit gezielten Marketingaktionen sowie Kooperationen mit Raiffeisen und Mobiliar wollen die Sportbahnen in diesem Winter verstärkt Tagesgäste ansprechen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verlängerung der Konzession für die Sesselbahn durch das Bundesamt für Verkehr bis 2051, was langfristige Planungssicherheit schafft. Zudem sind die Sportbahnen Hochwang wieder Mitglied bei den „Kleineren und Mittleren Skigebieten Graubünden“ (KMS GR). Damit profitieren Saisonabo-Besitzer von 50 Prozent Rabatt auf Tageskarten in 15 weiteren Partnergebieten, darunter Tschiertschen und die Chur Bergbahnen.
Auch infrastrukturell stehen Investitionen an: Die Steuerung der Sesselbahn muss aufgrund von Ersatzteilrisiken erneuert werden, wofür Kosten von rund 400'000 Franken veranschlagt sind. Diese sollen nicht aus dem Aktienkapital, sondern über eine separate Finanzierung gedeckt werden.
Im Panorama-Restaurant „Triemel“ übernimmt mit Thomas Gritsch ein neuer, erfahrener Pächter. Bereits im Herbst wurde das Restaurant durch eine große Reinigungsaktion von 30 Helfern auf Vordermann gebracht. Für die Anreise bleibt das bewährte Sportbus-Angebot bestehen, das von Molinis, St. Peter-Molinis, Peist und Pagig zur Talstation führt. Die Finanzierung erfolgt erneut durch Beiträge des Kantons und der Gemeinde Arosa. Auch die im letzten Winter eingeführte Parkgebühr von fünf Franken pro Tag wird beibehalten.
Neu im Programm sind Firmenskitage und Teamevents, die zwischen dem 5. Januar und dem 20. März 2026 buchbar sind. Ab acht Personen können Unternehmen für einen Pauschalpreis Ski- oder Schlitteltage inklusive Mittagessen organisieren und gleichzeitig Werbemöglichkeiten an Sesseln und Masten nutzen.
Weiter wird es wieder eine Bergeübung geben, die am 11. November stattfindet und für die noch Freiwillige gesucht werden.
Fazit: Die Sportbahnen Hochwang setzen nach dem erfolgreichen Neustart nicht nur auf Stabilität, sondern auch neue Impulse – mit attraktiven Angeboten für Familien, Firmen und Tagesgäste, Investitionen in die Infrastruktur und einer klaren Ausrichtung auf die Zukunft.
Quelle: Aroser Zeitung, 31. Oktober 2025
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verlängerung der Konzession für die Sesselbahn durch das Bundesamt für Verkehr bis 2051, was langfristige Planungssicherheit schafft. Zudem sind die Sportbahnen Hochwang wieder Mitglied bei den „Kleineren und Mittleren Skigebieten Graubünden“ (KMS GR). Damit profitieren Saisonabo-Besitzer von 50 Prozent Rabatt auf Tageskarten in 15 weiteren Partnergebieten, darunter Tschiertschen und die Chur Bergbahnen.
Auch infrastrukturell stehen Investitionen an: Die Steuerung der Sesselbahn muss aufgrund von Ersatzteilrisiken erneuert werden, wofür Kosten von rund 400'000 Franken veranschlagt sind. Diese sollen nicht aus dem Aktienkapital, sondern über eine separate Finanzierung gedeckt werden.
Im Panorama-Restaurant „Triemel“ übernimmt mit Thomas Gritsch ein neuer, erfahrener Pächter. Bereits im Herbst wurde das Restaurant durch eine große Reinigungsaktion von 30 Helfern auf Vordermann gebracht. Für die Anreise bleibt das bewährte Sportbus-Angebot bestehen, das von Molinis, St. Peter-Molinis, Peist und Pagig zur Talstation führt. Die Finanzierung erfolgt erneut durch Beiträge des Kantons und der Gemeinde Arosa. Auch die im letzten Winter eingeführte Parkgebühr von fünf Franken pro Tag wird beibehalten.
Neu im Programm sind Firmenskitage und Teamevents, die zwischen dem 5. Januar und dem 20. März 2026 buchbar sind. Ab acht Personen können Unternehmen für einen Pauschalpreis Ski- oder Schlitteltage inklusive Mittagessen organisieren und gleichzeitig Werbemöglichkeiten an Sesseln und Masten nutzen.
Weiter wird es wieder eine Bergeübung geben, die am 11. November stattfindet und für die noch Freiwillige gesucht werden.
Fazit: Die Sportbahnen Hochwang setzen nach dem erfolgreichen Neustart nicht nur auf Stabilität, sondern auch neue Impulse – mit attraktiven Angeboten für Familien, Firmen und Tagesgäste, Investitionen in die Infrastruktur und einer klaren Ausrichtung auf die Zukunft.
Quelle: Aroser Zeitung, 31. Oktober 2025
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Re: Neues am Hochwang – Goldgruben
Der aktuell fehlende Schnee am Hochwang wirft erneut die Frage nach einer erweiterten technischen Beschneiung auf. Bisher stehen nur wenige Anlagen an der Talstation zur Verfügung, doch die Sportbahnen arbeiten an einem Vorprojekt für einen Ausbau. Die Gemeinde Arosa hat bereits zugestimmt, und im kommenden Jahr sollen Gespräche mit dem Amt für Raumentwicklung klären, was angesichts der geschützten Hochmoorlandschaft möglich ist.
Parallel dazu möchte der Hochwang Club 1983, der seit einiger Zeit weniger aktiv wahrgenommen wurde, wieder stärker auftreten. Präsident Martin Jäger bemüht sich um neue Mitglieder, um das Schneesportgebiet ideell und finanziell zu unterstützen und dessen Zukunft zu sichern. Der Club, dem bisher vor allem Zweitheimische und lokale Firmen angehören, will sich breiter aufstellen und insbesondere auch Einheimische gewinnen. Die Unterstützung des Clubs ist projektbezogen, sodass klar ersichtlich ist, wofür die Beiträge verwendet werden – zuletzt etwa für den Kauf eines kleinen Pistenfahrzeugs. Künftig könnten auch Projekte zur technischen Beschneiung gefördert werden. Ein jährlicher Gönneranlass stärkt den Austausch unter den Mitgliedern, die zudem regelmässig über die Aktivitäten des Vereins informiert werden.
Quelle: Aroser Zeitung, 19.12.2025
Parallel dazu möchte der Hochwang Club 1983, der seit einiger Zeit weniger aktiv wahrgenommen wurde, wieder stärker auftreten. Präsident Martin Jäger bemüht sich um neue Mitglieder, um das Schneesportgebiet ideell und finanziell zu unterstützen und dessen Zukunft zu sichern. Der Club, dem bisher vor allem Zweitheimische und lokale Firmen angehören, will sich breiter aufstellen und insbesondere auch Einheimische gewinnen. Die Unterstützung des Clubs ist projektbezogen, sodass klar ersichtlich ist, wofür die Beiträge verwendet werden – zuletzt etwa für den Kauf eines kleinen Pistenfahrzeugs. Künftig könnten auch Projekte zur technischen Beschneiung gefördert werden. Ein jährlicher Gönneranlass stärkt den Austausch unter den Mitgliedern, die zudem regelmässig über die Aktivitäten des Vereins informiert werden.
Quelle: Aroser Zeitung, 19.12.2025
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