Stand Sommer 2024: Der Skibetrieb in Gerardmer wird von der Kommune vorerst weiterfinanziert, da die Ausschreibung für eine privatwirtschaftliche Betriebsübernahme ergebnislos blieb. Die Kommune ermöglicht dies mit einem unausgeglichenen Haushalt, über den das Defizit von 2,7 Millionen Euro per Ausnahmeregelung vom Juli 2024 von der zuständigen regionalen Behörde (Grand Est) getragen wird. Für eine schwarze Null muss das Skigebiet pro Winter 5 Millionen Euro Umsatz machen, die allerdings kaum jemals erreicht werden.Harzwinter hat geschrieben: 27.03.2023 - 23:07 Der Weiterbetrieb des Skigebiets Mauselaine in Gerardmer ist unsicher, weil die Stadt Gerardmer für die letzten Wintersaisons jeweils rund eine halbe Million Euro Verlust ausgleichen musste, die durch ungenügende Schneelage und gestiegene Energie- und Gehaltskosten verursacht wurden. Paywall-Artikel L'Alsace vom 21. März 2023:
Französischsprachiges Original, Deutsche Übersetzung
Da es sich hier um das zweitgrößte Vogesenskigebiet handelt, gehe ich davon aus, dass man die Subvention vorerst weiter hinbekommt, aber genauer auf die Kosten schauen wird. Dennoch gilt: Wer (wie ich) bislang noch nicht dort war, sollte die kommende Saison für einen Besuch nutzen. Wer weiß, wie lange der Skibetrieb dort weitergeht ...
Quelle: https://www.bfmtv.com/alsace/sans-repre ... 10625.html (sehr gut mit Google Translate zu übersetzen)
Meine persönliche Prognose: Das mag zwar so noch ein paar Jahre weitergehen, aber in absehbarer Zeit wird die Region Grand Est der Kommune Gerardmer den Geldhahn fürs Skigebiet zudrehen. Mit dem Einstieg eines privaten Betreibers für das defizitäre Geschäft rechne ich nicht. D.h. dem Skibetrieb in Gerardmer bleiben nur noch wenige Jahre, die wir bei geeigneten Bedingungen mitnehmen sollten.