Ich glaube, ich werde mir in dieser Saison 1-2x den Luxus eines Privatskigebietes gönnen.
Arosa/Lenzerh. bzw. Davos wollte ich schon immer mal probieren.
Tu das, war letze Saison schon genial. Lohnt sich alleweil. Laax empfehle ich diesbezüglich auch wärmstens, war für mein Empfinden noch leerer als L'heide-Arosa. Insbesondere Januar wochentags bist Du ganz allein. Kannst Dich gerne melden, werde dann zwei Wochen in Graubünden unterwegs sein und könnte dafür sorgen, dass Du Dich vor lauter Leere nicht verirrst
ski-chrigel: Komm ich gerne drauf zurück, wahrscheinl. so gegen Ende Jan. dann kann ich einen guten Vergleich ziehen zum
Montafon, wo ich bis zum 9.1. sein werde
Jip - billige Unterkünfte wie Appartements oder teils Jugendherbergen sind in der Schweiz kaum teurer wie anderswo in den Alpen. Skipass 0-30% teurer (ausnahme Zermatt) - und man hat 1/10 bis 1/2 so volle Pisten... Eigentlich ist blöd wer in AT oder Italien skifahren geht es aber nur wenig weiter in die Schweiz hätte.
Was halt viel teurer ist - und worauf man verzichten sollte - Essen in Hütten (aber auch Italien ist da meist teurer wie AT - Westösterreich viel teurer wie Ostösterreich) - Après Ski - und halt Unterkünfte mit Halbpension und gutem Service. Grade wer eh Low Budget unterwegs ist - ist in der Schweiz oft richtig. Gibt teils sogar eigene Picknickräume wo man sein mitgebrachtes Essen und Trinken verzehren kann.
Zum mtibken im Sommer war die Schweiz sogar billiger als Österreich - da Liftpässe auch bei günstigen Unterkünften (Lager, Jugendherberge) schon inkusive. Etwa Bikepark St. Luc (der echt genial ist - perfekt geshaped und auch geilste Trails außerhalb) 2 Tage, inklusive 1 Übernachtung mit 2!!! warmen Mahlzeiten, 2 Getränken und Frühstück bei Übernachtung im Lager in Tignousa Berstation (was sich aber als Doppelzimmer zur Alleinbenutzung herausstellte - man brauchte halt Hüttenschlafsack) um 125CHF (115€). Da kann man in AT lang suchen - so was billiges gibts einfach gar nicht! Und Wifi war auch ausgezeichnet. Dazu Abends noch kostenlos (Anmeldung per Internet) 2 Stunden mit Führung in die Sternwarte.
Lenzerheide - Arosa auch perfekt - 1 Übernachtung in Jugendherberge (locker 4 Sterne Standard abgesehen halt dass man sich das Zimmer teilen muss) mit Frühstück um 45CHF - dafür 2 Tage Bikepark gratis! (Ticket für Bikepark inkl Arosa und Churwalden sind sonst allein 50CHF/Tag). In Portes du Soleil war aber die französische Seite dann doch billiger wie die Schweizer Seite zum übernachten. Die Restaurants leider in Frankreich nicht billiger wie auf der schweizer Seite.
Eventuell werde ich im März auch mal für einen Tag in Laax vorbeischauen - dann aber auch nur, weil ich den Skitag für 90€ inkl. Skipass und 700km Busfahrt (je Strecke) bekommen könnte. Normal würde ja alleine nur der Tagesskipass umgerechnet schon 74€ kosten!!! Wäre die Anfahrt nicht so weit, bekäme ich den Skitag mit den besagten Leistungen sogar schon ab 50€ (bspw. ab Augsburg, München, Ulm) Liegt halt daran, dass ein Tag Lizum oder Galtür genauso viel kostet...
Wenn ich mir z.B. auch angucke, dass ich bei einem Jugendreiseveranstalter für eine Woche Laax 1073€ nur mit Frühstück zahle und im selben Zeitraum für 400€ weniger inkl. Halbpension nach Saalbach fahren kann, wird den Meisten die Entscheidung wohl relativ leicht fallen...
schmidti hat geschrieben:Wenn ich mir z.B. auch angucke, dass ich bei einem Jugendreiseveranstalter für eine Woche Laax 1073€ nur mit Frühstück zahle und im selben Zeitraum für 400€ weniger inkl. Halbpension nach Saalbach fahren kann, wird den Meisten die Entscheidung wohl relativ leicht fallen...
Klar, wenn der Preis das einzige Kriterium ist.
Vom Massentourismus muss man sich in Graubünden verabschieden. Nischen, Hochpreissegmente und spezielle Angebote wie von extremecarver beschrieben werden wohl oder übel die Zukunft sein.
Auch Du darfst Dich gerne bei mir melden, wenn Du nach Laax kommst.
ski-chrigel hat geschrieben:Klar, wenn der Preis das einzige Kriterium ist.
Ist es ganz sicher nicht, aber "nur" für leere Pisten so viel mehr zu zahlen, werden wohl nicht viele tun. Gerade in diesem Segment (Jugendreisen), wo zahlungskräftige Gäste wohl eher weniger zu finden sind.
ski-chrigel hat geschrieben:Auch Du darfst Dich gerne bei mir melden, wenn Du nach Laax kommst.
Würde ich bei Zeiten drauf zurückkommen. Solltest' vielleicht mal beim Schweizer Tourismusverband Prämien für jeden von dir gewonnenen Gast einfordern
Ich muss dazu sagen, dass mich persönlich volle Pisten überhaupt nicht stören. Das einzige Mal, wo ich wirklich extrem volle Pisten erlebt habe, war paradoxerweise in der Schweiz, vor 12 Jahren oder so in Saas-Fee. Da bekam man aber auch noch 1,67 Franken für einen Euro...
Jetzt ist bei den Schweizern halt Lokalpatriotismus gefragt. Die günstigen aber vollen Pisten im Ausland meiden und statt dessen zu vollen Preise die leeren Pisten im eigenen Land geniessen.
Bin ich absolut deiner Meinung. Ich fahre lieber in der Schweiz zu gleichen Preisen, aber dafür mit viel mehr Spass. Platz auf den Pisten ist ein sehr wichtiges Kriterium für mich.
Hätte es aber trotzdem auch gerne, dass die Skigebiete in der Schweiz genügend Gäste haben. Denn nur dies garantiert, dass Investitionen getätigt werden können. Und das möchten ja die meisten in diesem Forum.
Noch ein Kommentar zu den Preisen in der Schweiz. Wir haben auch in der Schweiz sehr günstige Angebote. Wenn man ein bisschen flexibel ist mit dem Datum, geht es zum halben Preis in gewissen Skigebieten als Raiffeisenbankmitglied. Mit Kinder ist man etwas weniger flexible mit dem Datum, aber auch hier gibt es top Angebote. Siehe das Familienangebot auf der Klewenalp. Das ist fast unschlagbar. Komplettpreise Fr. 130 inkl. Essen für einn Skitag. Dazu mit Platz auf den Pisten, da ist der Lokalpatriotismus nicht nur gefragt, sondern nach meiner Sicht auch lohnenswert.
Dass die Übernachtungszahlen diesen Sommer im Wallis zurückgegangen sind, das wissen wir ja schon.
Interessant zu lesen ist aber der Teil zu den Sommerskigebieten. Diese hatten einen gut Saison.
Im Rhonetal war der Besucherverlust sehr sehr stark. Grad die Campingplätze blieben leer bzw einige werden nächstes Jahr wohl schließen bzw auf Dauercamper (Schrebergartenhaus) umsatteln soweit erlaubt.
Im Val D'Anniviers dagegen wars recht voll - da gibts aber auch Seilbahnen und Busse gratis bei Übernachtung (allerdings ohne Bikepark, bzw ohne Fahrradbeförderung). Wer noch Touristen haben will - muss definitiv mehr dafür tun wir vor 10 Jahren...
Der Franken ist stark, die Zahl der Skifahrer abnehmend: Das Berner Oberland steht vor einer weiteren schwierigen Wintersaison. Man hofft daher auf die Schweizer. Grindelwald hat den Werbeetat fürs Inland erhöht. In Adelboden schnürt man Päckli.
Die Skiverkäufe in der Schweiz gehen seit langem zurück. Diese Saison könnte es die Hersteller besonders hart treffen – auch wenn das Wetter mitspielt.
ich bin sicherlich nicht jemand der auf jeden Euro im Skiurlaub schaut wenn es sich in einen normalen Rahmen bewegt,aber wenn man ehrlich ist gibt es keinen wirklichen Grund in der Schweiz Urlaub zu machen,oder?
Sogar die Schweizer fahren nach Österreich,was für eine ironie
Ich war letzten Winterferien in Zermatt mit Frau und Kind und muß sagen teuer ist schön und gut aber übertreiben muß man es auch nicht.
Ich rede hier nicht von schönen /tollen Angeboten die Zermatt zu bestimmten Zeiten hat ,ich schreibe halt über die Zeit die man mit Familie in der Ferienzeit geniessen möchte.
Keine Frage Zermatt ist wunderschön und das Panorama sucht seine gleichen aber das nächste mal allein mit Freunden und mit der Familie nach Österreich:-)
so und zum Ende schöne Grüße an die Pistenbullyfahrer in Zermatt
->Knobi<- hat geschrieben:gibt es keinen wirklichen Grund in der Schweiz Urlaub zu machen,oder?
Doch, gibt es. Wenn Du hier ausgiebig gelesen hättest, dann hättest Du den Grund gefunden: leere Pisten, die Du in Österreich nirgends findest.
Sogar die Schweizer fahren nach Österreich,was für eine ironie
Was soll daran ironisch sein?
Und das tun die Schweizer schon seit vielen Jahren. Neuerdimgs aus oben genanntem Grund aber möglicherweise wieder weniger als auch schon.
aber das nächste mal allein mit Freunden und mit der Familie nach Österreich:-)
über solch einen egoistischen Papa würde ich mich auch freuen...
Ich versteh nicht ganz, warum man hier immer wieder bei A anfängt.
Vor allem ist Zermatt auch immer das beste Beispiel weil grundsätzlich eines der teuersten Skigebiete in den Alpen, egal wie der Franken gerade steht.
Ich halte es so, dass ich Tagesausflüge in die Schweizer Gebiete mache. Ich hab ja genug Gebiete in 2,5h Fahrtzeit (Wallis, Berner Oberland oder Jungfrau Region, Engelberg) und geniesse das Panorama und die leeren Pisten (was ja wirklich genial ist, vor allem unter der Woche), aber wenn es um längere Fahrten geht, dann bevorzuge ich Österreich.
Aus dem ganz einfachen Grund: die Hotels. Ich arbeite den Sommer ja durch (also kein Strandurlaub oder so) und dann will ich mir im Winter doch mal was gönnen (und Ferienwohnungen fallen raus, da ich meistens allein oder zu zweit unterwegs bin/sind).
Und es ist einfach so, dass ich nicht bereit bin, dass doppelte zu zahlen für die Hälfte. Letztes Jahr wollten wir mit Freunden gern zwei, drei Tage in die Jungfrau Region und ein Hotel mit ein wenig Wellness (also wenigstens Sauna) und es war der Wahnsinn, was die für alte Hotels verlangen. Wir sind dann ins Zillertal (4 Sterne Hotel, 3/4 Pension, grosses Zimmer mit Balkon, grosser Wellness Bereich mit Schwimmbad) und haben da einen Bruchteil gezahlt.
Letztes Wochenende musste ich beruflich ins Jura. Hotelzimmer (klein, dunkel, sehr rudimentär) und Frühstück (ein Croissant, eine Scheibe Brot, zwei Dosen Marmelade, Butter, ein Glas Saft, eine Tasse Kaffee) und das ganze für schlappe 90 Franken. Da hab ich nicht wirklich Lust drauf.
Ich hab auch schon das Gegenteil erlebt, ausgerechnet in Zermatt Da hatte ich mal nen schönes Hotel mit nettem Wellnessbereich und gutem Frühstück, das war mit 75 Franken nicht so teuer.
Und das ist, was du meistens auch Artikeln lesen kannst. Die Leute beschweren sich über die veralteten Hotels und über die Unfreundlichkeit der Leute (was ich jetzt nicht so empfinde), da sollten sie mal ansetzen.
Ich halte es so, dass ich Tagesausflüge in die Schweizer Gebiete mache. Ich hab ja genug Gebiete in 2,5h Fahrtzeit (Wallis, Berner Oberland oder Jungfrau Region, Engelberg) und geniesse das Panorama und die leeren Pisten (was ja wirklich genial ist, vor allem unter der Woche), aber wenn es um längere Fahrten geht, dann bevorzuge ich Österreich.
Aus dem ganz einfachen Grund: die Hotels. Ich arbeite den Sommer ja durch (also kein Strandurlaub oder so) und dann will ich mir im Winter doch mal was gönnen (und Ferienwohnungen fallen raus, da ich meistens allein oder zu zweit unterwegs bin/sind).
Und es ist einfach so, dass ich nicht bereit bin, dass doppelte zu zahlen für die Hälfte. Letztes Jahr wollten wir mit Freunden gern zwei, drei Tage in die Jungfrau Region und ein Hotel mit ein wenig Wellness (also wenigstens Sauna) und es war der Wahnsinn, was die für alte Hotels verlangen. Wir sind dann ins Zillertal (4 Sterne Hotel, 3/4 Pension, grosses Zimmer mit Balkon, grosser Wellness Bereich mit Schwimmbad) und haben da einen Bruchteil gezahlt.
Letztes Wochenende musste ich beruflich ins Jura. Hotelzimmer (klein, dunkel, sehr rudimentär) und Frühstück (ein Croissant, eine Scheibe Brot, zwei Dosen Marmelade, Butter, ein Glas Saft, eine Tasse Kaffee) und das ganze für schlappe 90 Franken. Da hab ich nicht wirklich Lust drauf.
Ich hab auch schon das Gegenteil erlebt, ausgerechnet in Zermatt Da hatte ich mal nen schönes Hotel mit nettem Wellnessbereich und gutem Frühstück, das war mit 75 Franken nicht so teuer.
Und das ist, was du meistens auch Artikeln lesen kannst. Die Leute beschweren sich über die veralteten Hotels und über die Unfreundlichkeit der Leute (was ich jetzt nicht so empfinde), da sollten sie mal ansetzen.
Völlige Zustimmung. Unbestritten, viele Schweizer Hotels sind alt und überteuert. Man muss schon gut suchen, um was zu finden, bei dem das Preis-/Leistungsverhältnis einigermassen stimmt. So war ich anfangs Oktober in einem 3*-Hotel mit Wellnessanlage in Fiesch positiv überrascht. Natürlich sind CHF 75.- für Zi/Frühstück im Vergleich zu Österreich, wo ich für das gleiche Geld ein 4*-Hotel mit HP finde, immer noch recht viel, aber da liegt es dann nur noch am Wechselkurs und es hat wirklich gut gepasst. Das Ambiente war "österreichadaptiert" und freundlich war man auch.
Dass die Schweiz keine Chance mehr hat, über den Preis zu konkurrieren, ist klar. Ich bin auch nur der "Schweiz-Verfechter" in Sachen leeren Pisten. Wenn man bereit ist, dafür mehr Geld auszugeben, dann lohnt sich das wirklich. Und ich handhabe es dann eben auch so ähnlich wie waikiki83: Tages- oder Zwei-/Dreitagesaufenthalte in der Schweiz (bei nur ein bis zwei Nächten reicht mir entweder was Günstiges ohne Komfort oder ich nehme den höheren Preis eben wegen der leeren Pisten einfach in Kauf), längere Aufenthalte im Ausland. (Und dann habe ich natürlich noch das Glück, zwei Wohnsitze in der Schweiz zu haben, was den Aktionsradius für kurze Ausflüge enorm erhöht.)
Dies hat auch CH-Tourismus erkannt und bewirbt den preissensiblen Deutschen nicht mehr, sondern setzt auf Einheimische und Nicht-Euro-Länder. Diejenigen Deutschen, die der Schweiz die Treue halten, kommen sowieso, weil sie entweder eine Beziehung zur Schweiz haben (Freunde, Eigentumswohnung oä.) oder grenznah wohnen und für Tagesausflüge kommen.
Schlimm wird dies kommenden Winter ganz bestimmt für Graubünden, dessen Gästesegment bisher hauptsächlich aus Deutschland stammte.
Da hast du Glück mit deinem zweiten Wohnsitz. Graubünden ist für mich im Endeffekt von der Fahrzeit fast gleich wie Vorarlberg oder die ersten Tiroler Gebiete.
Ich fand Laax z.B. auch nen gutes Gebiet, aber da hat uns das Hotel allein für eine Woche schon soviel gekostet wie eine Woche Ischgl (Hotel, Skipass und Essen. Apres Ski lassen wir mal aussen vor ).
Und ich geb dir Recht, wenn man lang genug sucht, findet man auch mal gute Angebote, aber die sind relativ selten. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, viele Deutsche können es sich schlicht nicht leisten. Skifahren ist ja schon teuer genug, aber dann noch die Frankenstärke dazu...
Aber heut stand im Blick, dass der Schweizer Tourismus sich vermehrt auf China und "neue" Länder wie Brasilien konzentrieren will: