Magnet-Bahn / Transrapid

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!
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Christoph Lütz
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Beitrag von Christoph Lütz »

^^ Habe ich auch erst gedacht, das ja eh jeder Zug in der Schleife stehen bleibt. Außerdem gibt es ja Abschnittstrenner. Kann dann aber offensichtlich passieren, das der Zug beim Anfahren plötzlich ungewollt rückwärts fährt.

Genau im Detail kann ich das aber auch nicht sagen. Als Bauingenieur habe ich mich mehr mit der Trassierung und der Einrechnung des Fahrweges in Lage und Höhe beschäftigt. Das die von mir angedachte Schleife nicht möglich war, musste ich so hinnehmen. Das war eine Vorgabe der Systemtechniker.

flo
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Beitrag von flo »

Danke für die schnelle Antwort.

Hat man dieses Problem mit der undefinierten Fahrtrichtung auch, wenn sich die Polarität während des Stops nicht geändert hat? (siehe 35m Sicherheitsabstand beim Abstellen...)
Könnte man nicht das Fahrzeug durch einen gezielten "Schubs" beim Anfahren in die korrekte Richtung lenken? Zum Beispiel durch Reifen- oder Kettenförderer wie sie auch bei Seilbahnen zum Einsatz kommen...
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Seilbahnjunkie
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

@ Flo: Dein Szenario mit dem Halt in der Schleife ist unmöglich. Die Züge haben absolut keinen Einfluss auf Richtung oder Geschwindigkeit. Diese werden lediglich vom Fahrweg beeinflusst. Daher funktioniert das ganze auch nur wenn jeder Zug in einem eigenen Abschnitt fährt. Das wiederum führt dazu, dass auch der Gleiswechsel kein Problem ist, da sich die anderen Züge in anderen Bereichen mit eigener Polarität (ist eigentlich keine Polarität, denn die gibt's ja nur bei Gleichstrom, nicht bei Drehstrom) befinden. Und die Polarität ist im Fahrweg umkehrbar, weil man ja sonst auf einem Abschnitt immer nur in eine Richtung fahren könnte.

Die 18 Einheiten sind auch kein Problem. Man muss die Stromabschnitte nur mit den Blockabschnitten herkömmlicher Bahnen vergleichen. Hier wird auch immer ein ganzer Abschnitt blockiert wenn sich ein Zug darin befindet. Wechselt ein Zug das Gleis werden dabei logischerweiße beide Gleise belegt, aber eben nur in einem bestimmten Bereich.

Das mit dem Anfahren klingt komisch. Es müsste ja dann ich Shanghai ständig passieren, dass der Zug rückwärts fährt, davon hab ich noch nie gehöhrt. Aber wenn du das sagst wird's wohl so stimmen.
flo
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Beitrag von flo »

Seilbahnjunkie hat geschrieben:@ Flo: Dein Szenario mit dem Halt in der Schleife ist unmöglich. Die Züge haben absolut keinen Einfluss auf Richtung oder Geschwindigkeit. Diese werden lediglich vom Fahrweg beeinflusst. Daher funktioniert das ganze auch nur wenn jeder Zug in einem eigenen Abschnitt fährt.
Und das hatte ich geschrieben:
Dazu kommen nun an den beiden Enden die Wendeschleifen, die die parallelen Strecken verbinden, aber so isoliert sind, dass es möglich ist die Polarität der Schleifen umzukehren (die Polarität der restlichen Strecke bleibt unangetastet!)
Was ist nun an meinem Szenario unmöglich? Die Schleife ist ein eigener Abschnitt und auch nach deiner Aussage kann deswegen der Zug dort halten!

Seilbahnjunkie hat geschrieben:Die 18 Einheiten sind auch kein Problem. Man muss die Stromabschnitte nur mit den Blockabschnitten herkömmlicher Bahnen vergleichen. Hier wird auch immer ein ganzer Abschnitt blockiert wenn sich ein Zug darin befindet. Wechselt ein Zug das Gleis werden dabei logischerweiße beide Gleise belegt, aber eben nur in einem bestimmten Bereich.
Christopher Lütz hat doch weiter vorne schon zugegeben, dass Fahrbahnwechsel auf offener Strecke kein Problem darstell(t)en.
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Seilbahnjunkie
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Mir ging es darum, dass du gemeint hast, der Zugführer muss die Fahrtrichtung am Fahrzeug ändern. Muss er aber nicht. Damit ist auch nicht zwingend ein Halt in der Schleife notwendig. Hab mich da vielleicht ein bisschen undeutlich ausgedrückt.
flo hat geschrieben:
Seilbahnjunkie hat geschrieben:Die 18 Einheiten sind auch kein Problem. Man muss die Stromabschnitte nur mit den Blockabschnitten herkömmlicher Bahnen vergleichen. Hier wird auch immer ein ganzer Abschnitt blockiert wenn sich ein Zug darin befindet. Wechselt ein Zug das Gleis werden dabei logischerweiße beide Gleise belegt, aber eben nur in einem bestimmten Bereich.
Christopher Lütz hat doch weiter vorne schon zugegeben, dass Fahrbahnwechsel auf offener Strecke kein Problem darstell(t)en.
Aber er hat gschrieben, dass die Fahrbahnen für einen Gleiswechsel die gleiche Polarität haben müssen und das stimmt nur bedingt, nämlich für den gerade befahrenen Abschnitt und nicht für die gesammte Strecke.
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Christoph Lütz
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Beitrag von Christoph Lütz »

Eines der größten Probleme der Magnetschwebebahn ist und bleibt aber immer noch die Gestaltung der Weichen. Weichen sind aber wichtig für die Vernetzung eines Verkehrssystems. Hierbei ist die Systementscheidung zugunsten der anziehenden Trag- und Führungsmagnete nicht sehr vorteilhaft. Dies gilt zumindest für den Weichenbereich, da die Fahrzeuge so nicht über diesen hinwegschweben können, sondern das Fahrwegelement immer umgreifen müssen. Dadurch entstehen ähnliche Schwierigkeiten wie bei dem Zahnradbahnsystem Locher am Pilatus. Dieses ist ebenfalls nicht sehr „Weichenfreundlich“. Das Verbiegen des gesamten Fahrweges ist hier aus meiner Sicht nicht der Weisheit letzter Schluss. Daher hat der Transrapid auch noch nicht den Schritt von der „Laboranlage“ in die Praxis geschafft (Lassen wir mal China aussen vor.)

Auf viele Errungenschaften der klassischen Eisenbahn muss noch bei der Magnetbahn verzichtet werden. Es gibt dort keine Bogenweichen. Bogenweichen in Querneigung (Überhöhung) wird es vermutlich konstruktionsbedingt nie geben. Bei der Eisenbahnplanung in Deutschland will und kann aber aus Platzgründen kein Planer darauf verzichten. Die kleinste Weiche der Magnetbahn ist ca. 80 m lang, eine Überleitverbindung damit mindestens 160 m. Dadurch ergeben sich für Abstellanlagen und Bahnhofsköpfe irrsinnige Entwicklungslängen. Es steht zwar auch eine Dreiwegeweiche oder eine Schiebebühne zur Verfügung, diese Alternativen können die genannten Nachteile aber nur zum Teil kompensieren.

Das sind kleinen „Problemchen“, mit denen man sich bei der konkreten Planung in dichtbesiedelten Anwendungsfällen auseinandersetzen muss. Im Emsland bestanden diese natürlich nicht.
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Seilbahnjunkie
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Klar, da muss ich dir absolut Recht geben. Wie ich aber oben geschrieben habe, ist es ja nicht sinnvoll das gesammte herkömmliche Netz zu ersetzen. Wenn man mal von meiner Idee mit dem S-Bahnverkehr absieht, was zugegeben sehr weit hergeholt (aber machbar) ist, dann reden wir von einem sehr grobmaschigen Netz. Neben wenigen Anwendungen wie dem Metrorapid und einigen Flughafenanbindungen (eigentlich wirklich nur in München sinnvoll) wäre der Haupteisatzzweck ein Expressnetz, bei dem es nur in großen Metropolen und Knotenpunkten Halte gäbe. Dadurch würde sich die komplexität eines solchen Netzes in Grenzen halten und natürlich die Fahrzeuganzahl auch relativ gering bleiben. Ich denke wenn man ein solches Netz als sagen wir Höchstgeschwindigkeitsverkehr aufbauen würde, dann ließen sich die Nachteile Verkraften.
Ob bogenweichen mit überhöhung wirklich nicht realisierbar sind, kann ich nicht beurteilen, aber warum nicht. Einfach wäre es wohl kaum, aber warum soll man eine Weiche nicht wie den restlichen Fahrweg neigen können?
Schiebebühnen halte ich auch für nicht sinnvoll. Im Emsland gibt es zwar eine wenn mich nicht alles täuscht, aber dort ist der längste Zug drei Wagen lang. Schon in China ist man mit den fünf Wagen langen Zügen davon abgerückt. Wenn man jetzt tatsächlich Züge mit zehn Wagen einsetzt nimmt die einfach zu viel Platz weg.
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Beitrag von TPD »

Da die geplanten Kosten nicht eingehalten werden können, wird der Transrapid in München vermutlich doch nicht gebaut.

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Beitrag von snowflat »

TPD hat geschrieben:Da die geplanten Kosten nicht eingehalten werden können, wird der Transrapid in München vermutlich doch nicht gebaut.

Geplant 1,85 Mia €
Nun soll es schon über 3 Mia € kosten...
Streiche "vermutlich" ...
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Beitrag von TPD »

^^
Stimmt jetzt ist es definitv.
Vor einer Stunde war dies noch nicht der Fall.
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Af
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Beitrag von Af »

Naja, abgesehen davon, dass die Strecke etwas.....unpassend für den Transrapid war, ist es schade, dass die einzige kommerzielle Strecke in China ist. Gute Werbung für das High-Techland Deutschland halt. :evil:

Aber eine Strecke Hamburg-Berlin oder München-Nürnberg-Frankfurt wär mal was, und zwar ohne halt. Da könnt mer dem Flugzeug Konkurrenz machen. (Einchecken, Warteschleifen, Transfer in die Stadt etc..)
Aber heutzutage werden lieber Milliarden in bankrotte Halbstaatliche Banken gesteckt... :D
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Beitrag von Rüganer »

Af hat geschrieben: Aber heutzutage werden lieber Milliarden in bankrotte Halbstaatliche Banken gesteckt... :D
Das ist wirklich der Skandal,aber eher :evil:
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Seilbahnjunkie
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Oh man, was haben wir nur für unfähige Leute in Deutschland. Das Ding könnte schon 20 Jahre fahren und jetzt lassen sie es einfach ganz.
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Christoph Lütz
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Beitrag von Christoph Lütz »

Wenn man da hätte Geld verdienen oder was vermarkten können, hätte die Industrie das Ding auch politisch durchgeboxt. Aber nur etwas zu bauen, weil es technisch möglich ist, ist eben nicht sinnvoll. Siemens und Thyssen haben sich längst davon verabschiedet. Die haben sich bei der Finanzierung immer sehr bedeckt gehalten. Es kann aber nicht nur Sache des Steuerzahlers sein, so etwas zu finanzieren.
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Beitrag von snowflat »

Seilbahnjunkie hat geschrieben:Oh man, was haben wir nur für unfähige Leute in Deutschland. Das Ding könnte schon 20 Jahre fahren und jetzt lassen sie es einfach ganz.
Wieso? Der fährt doch schon seit 25 Jahren :lol:
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Beitrag von Dresdner »

Wieso? Der fährt doch schon seit 25 Jahren
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Beitrag von thun »

Stellt sich die Frage was jetzt in München passiert. Verbessern müssen sie unbedingt was, fragt sich nur was dabei rauskommt (und vor allem wann...). Ich wäre ja für eine Art Express-Regionalbahn mit Doppelstockwagen nonstop vom Hauptbahnhof (und evtl. Pasing) raus. Sollte eigentlich relativ problemlos umzusetzen sein. Sowas ähnliches gibts ja z. B. in Wien und Rom (obwohl da "Express" etwas übertrieben ist).
Wahrscheinlich wirds IMHO leider dann ein halbherziger, sauteurer Zug. Und der Normalbürger darf weiterhin S-Bahn fahren...

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Beitrag von snowflat »

Dresdner hat geschrieben:
Wieso? Der fährt doch schon seit 25 Jahren :lol:
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Achso ... irgendwas ist ja immer :wink:
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Beitrag von Fab »

Für mich schaut es so aus, als habe das Industriekonsortium die Regierungen in München u. Berlin mit falschen Zahlen zum Narren gehalten, um das Projekt durchzukriegen.
Jetzt konnte man es scheinbar nicht mehr unter der Decke halten.
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Beitrag von br403 »

Also einerseits finde ich es als Münchner, Vielflieger und Technikbegeisterter sehr Schade... :cry:

Allerdings macht es wirklich keinen Sinn so viel Geld dann mehr auszugeben, da gibt es wirklich sinnvollere Sachen damit anzufangen, Nahverkehr auszubauen, Schulen, Kindergärten usw. Wenigstens muss jetzt die CSU sich darüber keine Sorgen mehr machen.

Ich gebe Euch recht, in München muss auf jeden Fall eine schnellere Verbindung zum Flughafen her.
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Af
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Beitrag von Af »

Fab hat geschrieben:Für mich schaut es so aus, als habe das Industriekonsortium die Regierungen in München u. Berlin mit falschen Zahlen zum Narren gehalten, um das Projekt durchzukriegen.
Jetzt konnte man es scheinbar nicht mehr unter der Decke halten.
Hmm, ich glaub nichtmal, dass der Zug so viel teurer geworden ist. Alleine was der Stahl in den letzten Jahren angezogen hat ist Wahnsinn. Dazu Beton, Treibstoff für die Maschinen etc. Und ich denke mal, dass die Grundstückspreise der Trasse auch auf einmal explodiert sind, als die Trasse bekannt wurde...

Leider ist das mal wieder typisch: Gross Technologien entwickeln, dafür werben, nen Prototypen bauen, und dann solange mit der Verwirklichung warten, bis andere Firme/Länder die Sache rausbringen/bauen, und sich dann später aufregen, dass man den Anschluss verpasst hat....

@ Siemens: Tja, die haben im Moment nur im Kopf, wie se sich am besten Demontieren, um die nächsten Jahre das Maximum an Rendite rauszubekommen....was nach den geplanten Jahren passiert, interessiert die an der Spitze nicht.

@ Airporttrain: Der Wiener Zug ist zwar ganz nett, aber mir viel zu teuer. Da zahl ich lieber die 1,80 € auf den Aussenbezirk drauf und fahr mit der S-Bahn, oder dem Bus. (Oder hams den billiger gemacht)
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Es wird ein Mist rauskommen. Eine "Express" S-Bahn wird immer wieder gefordert, ein echter Witz. Wie viel Zeit kann die wohl sparen? Das Problem in München ist, dass der Flughafen trotz seiner abgelegenen Lage nur über einen S-Bahnhof verfügt. Andere große Flughäfen in Deutschland haben entweder einen richtigen Bahnhof oder sie liegen näher an der Innenstadt. Wenn sie schon keinen Transrapid bekommen, dann müssen sie jetzt in die Richtung was tun. Ob man wirklich einen Fernbahnhof bräuchte ist fraglich, dafür muss man untersuchen wo die Fluggäste so her kommen, aber ein Regionalbahnhof wäre schon angebracht. Billig wäre aber auch das natürlich nicht, aber ohne Geld geht eben nichts, davom träumen nur die ganzen Idealisten.
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Beitrag von br403 »

Seilbahnjunkie hat geschrieben:Das Problem in München ist, dass der Flughafen trotz seiner abgelegenen Lage nur über einen S-Bahnhof verfügt. Andere große Flughäfen in Deutschland haben entweder einen richtigen Bahnhof oder sie liegen näher an der Innenstadt.
Genau das ist doch das Problem! Weißt du überhaupt wo der Flughafen MUC liegt? Nämlich weit ab von jeder Fernbahnstrecke, z.B. nach Ingolstadt. Es würde gar keinen Sinn machen, alle Leute die Nach Norden wollen, erstmal über den Flughafen zu schicken.

Alle anderen Flughäfen in Deutschland wurden schon vor Jahrzehnten gebaut, natürlich näher an der Innenstadt. Leider war das aber nicht mehr möglich, da es kaum einen anderen geeigneten Standort gab.

Interessanter Post in einem anderen Forum genau zu dem Thema:

http://www.mucforum.de/showpost.php?p=1 ... count=1908
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Beitrag von kaldini »

Ich gebe Euch recht, in München muss auf jeden Fall eine schnellere Verbindung zum Flughafen her.
Gibts doch schon! Heisst A99/A92 :wink:

Gut dass das Transrapid Projekt eingestellt wurde. Zu teuer, falscher Einsatzzweck.
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

br403 hat geschrieben:Allerdings macht es wirklich keinen Sinn so viel Geld dann mehr auszugeben, da gibt es wirklich sinnvollere Sachen damit anzufangen, Nahverkehr auszubauen, Schulen, Kindergärten usw.
Wäre schön, ja... aber die Stadt München spart durch den Verzicht auf den Transrapid so gut wie nix (da sie eh kaum was beigesteuert hätte). Die für den Transrapid reservierten Gelder waren aus dem Verkehrsetat und werden jetzt wohl für irgendeine 6-spurige Autobahn mit vergoldeten Mittelleitplanken durch den Thüringer Wald oder die brandenburgische Pampa verpulvert. :evil:
br403 hat geschrieben:Wenigstens muss jetzt die CSU sich darüber keine Sorgen mehr machen.
Und SPD und Grüne brauchen schleunigst ein neues Wahlkampfthema, wo sie wieder Verhinderer spielen können. :wink:
Hoffentlich nicht der Ausbau der bayrischen Skigebiete...
br403 hat geschrieben:Ich gebe Euch recht, in München muss auf jeden Fall eine schnellere Verbindung zum Flughafen her.

Nachdem keinerlei alternative Planungen (geschweige denn deren Finanzierung) stehen, wird das dann wohl die nächsten 20 Jahre nix mehr.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.

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