Alpiner Skiweltcup 2024/25

... tauscht euch aus über Alpinsport (auch Wettkampfsport) und eure Ausrüstung!
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CrystalMountain
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von CrystalMountain »

...noch eine Podcast-Empfehlung:

ZDF-Experte Marco "Büxi" Büchel ist vor einiger Zeit auch unter die Podcaster gegangen, in seinem Podcast "Mensch, Büchel" spricht er aber meistens mit Personen, die nichts mit dem Skisport zutun haben. Es gibt aber bisher 3 Ausnahmen:

In der 14. und bisher neuesten Folge hat er sich ausführlich (genau 75 Minuten) mit Aleksander Aamodt Kilde unterhalten. Zur Sprache kommen Vorbilder (Aamodt und Kjus), Teamgefährten (Svindal und Jansrud), Kontrahenten (Odermatt in Kitzbühel '23), der Sturz in Wengen '24 und die Folgen sowie Pläne für die Zukunft mit Mikaela Shiffrin...

#14 / Aleksander Aamodt Kilde: Ich schloss die Augen und dachte: Jetzt kommt das Netz!

Es ist kein schnödes Interview, sondern, wie der Begleittext richtig sagt, ein vertrautes Gespräch zweier Protagonisten des alpinen Skisports:
Zugegeben, zwischenzeitlich vergaßen wir zwei leidenschaftlichen (Ex-)Skirennfahrer, dass zwei Mikrofone vor uns standen und aus dem Podcast wurde ein angeregtes und witziges Gespräch zwischen zwei Ski-Buddies, die sich gut verstehen. Trotzdem: Ich hoffe, die Energie springt auf euch über und ihr habt genauso viel Spaß beim Zuhören wie ich beim Plaudern mit Aleksander.
***

Eine weitere, sehr hörenswerte Folge ist Nr. 2 mit Marie-Theres "Maite" Nadig, u.a. Olympiasiegerin / Weltmeisterin von Sapporo 1972 in Abfahrt und Riesenslalom und Gesamtweltcup-Siegerin von 1980/81, die nach ihrer aktiven Karriere als Trainerin des Liechtensteiner Nachwuchsteams u.a. Marco Büchel, Markus Foser und Birgit Heeb in die Weltspitze geführt hat. Später wechselte sie zum Schweizer Verband.

#02 / Marie-Theres «Maite» Nadig: Ich sagte mir Go Herbie, go!

Als ehemalige Trainerin und Schüler kennen sich die beiden natürlich bestens, entsprechend vertraulich und detailreich ist das Gespräch. Auch erfährt man viel über den Skiweltcup in den 1970er Jahren, also ihrer aktiven Zeit:
Zum Beispiel darüber, was der Kultfilm «Herbie» mit ihrem Olympiasieg in der Abfahrt zu tun hat. Oder wie es war, als Adolf Ogi damals im Ziel zu ihr sagte: 'Du bist super gefahren, Maite, du wirst sicher Zweite! Aber die Pröll steht halt noch oben.' Und dann plaudert sie noch ein bisschen aus dem Nähkästchen von damals, als sie mich als jungen, wilden Skifahrer coachte.
***

Quasi als Versuchskaninchen für die erste Folge seines Podcasts diente Felix Neureuther. Das Gespräch des ZDF-Experten mit dem ARD-Experten kann man sich auch gut anhören:

#01 / Felix Neureuther: Was bin ich eigentlich? Das ist eine grosse Frage.

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br403
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von br403 »

Danke, ich mag Podcasts, wieder was Neues :)
BlauschneeSäntisälbler
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von BlauschneeSäntisälbler »

CrystalMountain
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von CrystalMountain »

Im Streit um die Zentralvermarktung hat der DSV vor dem Landgericht München gegen die FIS einen Erfolg erzielt:
Der Ski-Weltverband darf die Medienrechte nicht in der jetzigen Form zentral vermarkten. Das hat das Landgericht München am Mittwoch entschieden und damit dem Antrag des Deutschen Skiverbands auf einstweilige Verfügung stattgegeben.
...
Dabei argumentierten die Münchner Richterinnen und Richter, die von der FIS angedachte Zentralvermarktung der Medienrechte des Weltcups ab der Saison 2025/2026 stelle "in ihrer konkreten Form eine nach europäischem Kartellrecht unzulässige bezweckte Wettbewerbsbeschränkung dar". Zudem nutze der Weltverband seine "marktbeherrschende Stellung zum Nachteil des Deutschen Skiverbands" aus.
...
Der Weltverband FIS verwies in einer ersten Stellungnahme darauf, dass die Entscheidung des Gerichts nur für den DSV gelte, nicht aber für andere Nationalverbände, da das Münchner Landgericht keine extraterritoriale Gerichtsbarkeit darstelle. Die Entscheidung der Münchner Richter habe daher "keine Auswirkung auf die zentrale Vermarktung der Medienrechte zwischen der FIS und anderen Nationalverbänden".
https://www.sportschau.de/regional/br/b ... s-100.html
CrystalMountain
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von CrystalMountain »

Hier mal ein Überblick aus dem "Krankenlazarett Skiweltcup" inkl. voraussichtlicher Comeback-Termine:

- Damen: https://skiweltcup.tv/index.php/ski-wel ... hletinnen/
- Herren: https://skiweltcup.tv/index.php/verletz ... isonstart/

...die neuesten Fälle sind in den o.g. Links noch gar nicht mit aufgelistet: Storm Klomhaus (USA), Leonie Raich (AUT), Elisabeth Kappaurer (AUT)

Schockdiagnose:
Niels Hintermann (SUI) ist an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. Er wird sich jetzt einer Chemotherapie unterziehen.
https://skiweltcup.tv/index.php/niels-h ... esenkrebs/
Thunderbird80
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Thunderbird80 »

angeblich plant lindsey Vonn ein Comeback. Sie sei momentan fleissig am trainieren und will in beaver creek als Vorläuferin an den Start gehen.

Morgen ist übrigens die Präsentation der neuen ÖSV Kollektion im europark Salzburg mit allen Athleten der verschiedenen Sportarten
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br403
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von br403 »

Ja, hier auch als Artikel: https://www.t-online.de/sport/winterspo ... eback.html

Wenn der Hirscher eine Wildcard bekommt, kann sie das auch bekommen.
Arlberg
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Arlberg »

""Is Lindsey Vonn Making a Comeback to Ski Racing?""

https://www.powder.com/news/lindsey-von ... ski-racing?
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Werna76 »

Bei den unzähligen Berichten über Vonn wird einfach abgeschrieben und auf eine "Quelle" verwiesen die ebenfalls nur abgeschrieben hat.
Bahnt sich vor der anstehenden WM-Saison eine Revolution an? Wie die „Krone“ recherchierte, wird beim Vorarlberger Ski- und Schuhhersteller Head bereits seit längerer Zeit an einem – im Rennsport komplett neuen – Verschlusssystem getüftelt. Abfahrtsass Vinc Kriechmayr und Youngster Lukas Feurstein testeten die Prototypen bereits.
https://www.krone.at/3551799

Ich bin kein Freund von diesem Drehverschlusssystem und hab mir letztes Jahr extra keinen neuen Tourenskischuhe gekauft, weil ich die Hoffnung hatte, dass dies nur eine Modeerscheinung ist die nach 2-3 Jahren wieder verschwindet.
Bei den Rennradschuhen bin ich leider nicht darum herumgekommen, weil es zu Corona-Lieferengpasszeiten keine Schuhe gab ohne dieses System. Bei den Rennradschuhen finde ich das System halbwegs ok, ich hoffe aber, dass sich das bei den Skischuhen nicht durchsetzt.
Wenn man bereits beim Kauf der Schuhe in dieser Übersicht "andere die diese Schuhe gekauft haben, kauften dann auch... Ersatzteile dafür" sieht, dann hab ich bezüglich der Haltbarkeit so meine Bedenken :wink:
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seiiim
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von seiiim »

@Werna76 Bedenken sind berechtigt, aber die Sache wird nachhaltiger.
Vinc testet das Zeug bereits seit mehreren Sommern und ist auf knapp über 30sek Fahrtzeit 0,5sek schneller pro Lauf.
Gelb (OÖ) und Rot (Sbg) sind hier Vorreiter, die anderen mussten dann schon teuer die Entwicklung einkaufen.
Für mich ist es ein Vergleich wie mit den Laufschuhen die Entwicklung mit den Carbonplatten und super weichem Dämpfungsschaum- man kann ohne weitermachen aber die Sache ist wahrscheinlich schon "too big to fail" sodass zwangsläufig wohl jeder aufspringen muss.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von CrystalMountain »

Mikaela Shiffrin wird in dieser Saison keine Abfahrten bestreiten. Ihre Ziele 100. Weltcupsieg und Gesamtweltcup will sie versuchen, mit den übrigen drei Disziplinen SG, GS und SL zu erreichen. Grundsätzlich kann sie sich aber schon vorstellen, auch wieder Abfahrten zu bestreiten, nur derzeit noch nicht. Hintergrund sind die Stürze von ihr in Cortina und von Kilde in Wengen, sowie die Folgen. Sogar über einen gemeinsamen Rücktritt hatten die beiden mal kurz nachgedacht.
Dass sie in der jüngeren Vergangenheit auf zu vielen sportlichen Hochzeiten getanzt hatte, sprich in allen Disziplinen am Start gewesen sei, sei in gewisser Weise auch Mitschuld am Sturz in Cortina gewesen, so Shiffrin. „Ich war schon vorbereitet, aber es hat etwas zum richtigen Level gefehlt“, so die Amerikanerin, die daher heuer auch im Training wieder „effizienter arbeiten“ möchte, um in zumindest drei Disziplinen regelmäßig um Siege mitfahren zu können.
https://sport.orf.at/stories/3133374/


_______________________


Lindsey Vonn will bei den Speedrennen in Beaver Creek am 14./15. Dezember '24 als Vorläuferin starten und dann entscheiden, ob sie mit künstlichem Kniegelenk wieder um Weltcuppunkte fahren wird.

https://www.blick.ch/sport/ski/fuenf-ja ... 12708.html
Zuletzt geändert von CrystalMountain am 11.10.2024 - 20:34, insgesamt 2-mal geändert.
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br403
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von br403 »

Verständlich, die drei Siege schafft sie vielleicht noch vor Weihnachten. Im Grunde könnte ich einen Rücktritt nach der Saison verstehen, sie war nie ernsthaft schwer verletzt, Kilde fährt vielleicht gar nicht mehr, sie hat alles was es zu gewinnen gibt gewonnen, warum nicht. Schade wäre es dennoch, ihr Fahrstil ist einfach toll.
Thunderbird80
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Thunderbird80 »

Ich denke das bei Shiffrin nach Olympia 2026 schluss ist.
CrystalMountain
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von CrystalMountain »

In der Diskussion um die (klimawandelbedingte) Verschiebung des Weltcup-Openings in den November haben sich die Veranstalter der Rennen von Sölden und Gurgl für eine Zusammenlegung zu einem sogenannten "Ötztal-Opening" ausgesprochen. Gretchenfrage wäre dann, was mit den Rennen in Levi (Finnland) passieren würde. Auch bei der FIS macht man sich Gedanken über eine Anpassung des Kalenders:
Als „komplexes Puzzle“ beschreibt die FIS den Rennkalender gegenüber dem ORF Tirol. Bis dato hält man am Saisonstart im Oktober fest. Laut FIS hätten bei einer Rückverlegung um zehn Tage bis zwei Wochen in den vergangenen 20 Jahren 16 Rennen abgesagt werden müssen. „Was wir offensichtlich um jeden Preis vermeiden möchten“, so die FIS.
...
Den „Zwischenstopp“ in Levi begründet FIS-Generalsekretär Michel Vion mit der Schneesicherheit in Finnland. Levi hätte eine Vorreiterrolle, was das sogenannte Snowfarming betrifft. Dabei wird Schnee aus der Vorsaison für die neue Saison gelagert. Vion gesteht aber ein, dass die Reise aus „logistischer und nachhaltiger Perspektive eindeutig unlogisch ist.“ Am Rande des Weltcupauftakts sollen nächste Woche auch zu dieser Situation Gespräche in Sölden stattfinden.
https://tirol.orf.at/stories/3277677/

Meine Gedanken/Ideen/Vorschläge zum Weltcup-Opening in der Zukunft:

Das vorgezogene Weltcup-Opening (auf einem Gletscher) Ende Oktober gibt es seit 1993. Damals war Sölden (AUT) im Wechsel mit Saas-Fee (SUI) und Tignes (FRA) vorgesehen. Sölden begann 1993 (sowie 1996 und 1998), Saas-Fee fiel 1994 aus (2 Meter Neuschnee) und wurde nicht wieder berücksichtigt, Tignes kam 1995, 1997 und 1999 auf dem Grand Motte-Gletscher als Ausrichter zum Zuge. Seit 2000 ist Sölden der alleininge Austragungsort des Weltcup-Openings.

Wenn Levi in Finnland aufgrund der Schneesicherheit durch Snowfarming im November ein sicherer Austragungsort ist, müsste das doch auch 'dort oben' für Schweden und Norwegen gelten?! In Narvik (NOR) (WM 2029) und Gällivare (SWE) gab es schon mal Weltcuprennen, somit auch Weltcup-würdige Pisten. Man könnte 'dort oben' doch vielleicht den Weltcup-Saisonstart mit mehreren Rennen als sogenanntes "Arctic Opening" durchführen?!

Natürlich hat Sölden mit seiner zentralen Lage in den Alpen einen entscheidenden Standortvorteil für viele Fans, Teams/Verbände und Medienvertreter - während Nord-Skandinavien für die allermeisten nur per Flugzeug zu erreichen ist. Aber es wäre zumindest von den klimatischen Bedingungen her ein möglicher alternativer Standort für das Weltcup-Opening in Europa. Ein Auftakt in Nordamerika kommt für die von europäischen Unternehmen dominierte Skiindustrie wahrscheinlich nicht in Frage...
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von br403 »

Thunderbird80 hat geschrieben: 19.09.2024 - 11:05 Weiß zufällig jemand wie man heraus finden kann wann und wo die ÖSV, DSV, Swiss, etc Teams am trainieren sind auf den europäischen Gletschern?
Ein Teil der DSV Damen waren jetzt z.B. am Kaunertaler, wurde auch so auf den DSV Kanälen gepostet: https://www.facebook.com/kaunertaler.gl ... Mvd6CQ1ADl
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Martin_D »

CrystalMountain hat geschrieben: 19.10.2024 - 14:48
Wenn Levi in Finnland aufgrund der Schneesicherheit durch Snowfarming im November ein sicherer Austragungsort ist, müsste das doch auch 'dort oben' für Schweden und Norwegen gelten?! In Narvik (NOR) (WM 2029) und Gällivare (SWE) gab es schon mal Weltcuprennen, somit auch Weltcup-würdige Pisten. Man könnte 'dort oben' doch vielleicht den Weltcup-Saisonstart mit mehreren Rennen als sogenanntes "Arctic Opening" durchführen?!
Narvik und Levi haben zwar eine ähnliche geographishe Breite, aber Narvik liegt im Gegensatz zu Levi direkt am Nordatlantik auf Meereshöhe und wird dort deutlich mehr vom Golfstrom mit als Levi. Gällivare ist von den Bedingungen irgendwo dazwischen.
Dazu darf man nicht vergessen, dass auf dieser geographischen Breite im November ohne Flutlicht gar nichts geht.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Werna76 »

„Wir wollen weiterhin der Start sein, das Aushängeschild. Das dritte, vierte Rennen interessiert uns sicherlich nicht. Wenn wir Erster bleiben, sind wir sicherlich bereit, eine Woche zurückzurücken“, verdeutlichte Philipp Falkner, Prokurist der Bergbahnen Sölden.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Firn77 »

Werna76 hat geschrieben: 21.10.2024 - 14:35
„Wir wollen weiterhin der Start sein, das Aushängeschild. Das dritte, vierte Rennen interessiert uns sicherlich nicht. Wenn wir Erster bleiben, sind wir sicherlich bereit, eine Woche zurückzurücken“, verdeutlichte Philipp Falkner, Prokurist der Bergbahnen Sölden.
https://www.krone.at/3566350
Die Arroganz der Falkners ist offenbar Generationenübergreifend...
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von CrystalMountain »

Andi Sander (DSV) verpasst möglicherweise die komplette Saison 24/25, auf jeden Fall aber den Speed-Auftakt in Beaver Creek.
"Die Energie ist nicht da", sagte der alpine Skirennläufer. Er habe ein "Sportverbot" und wisse nicht, wann er wieder trainieren könne.
Der 35 Jahre alte Sander sagte am Mittwoch (23.10.2024), dass es ihm "nicht gut geht" und er derzeit nur spazieren gehen könne. Selbst dabei müsse er sich aber ab und an hinsetzen.
Grund für den schlechten Zustand sei eine Fehlfunktion der Mitochondrien, die den Körper in der Regel mit ausreichend Energie versorgten. Sander führt die Störung auf "viele virale Infekte" in den vergangenen Jahren zurück.
https://www.sportschau.de/wintersport/s ... n-210.html

Auch Alexander Schmid (ständige Infekte) und Simon Jocher (Bandscheibenvorfall im August) plagen gesundheitliche Probleme. Beide wollen aber versuchen, in Sölden bzw. Beaver Creek in die Saison zu starten.

https://skiweltcup.tv/index.php/ruecksc ... eschlagen/

___________

Petra Vlhova (SVK) wird frühestens in Gurgl in die Saison starten - Sie verpasst also die Rennen in Sölden und Levi. Grund sind weitehin Probleme nach ihrem Kreuzbandriss in der vergangenen Saison in Jasná.

https://skiweltcup.tv/index.php/petra-v ... i-weltcup/

___________

Aleksander Aamodt Kilde (NOR) muss sich einer weiteren OP an der Schulter unterziehen. Er hat jetzt bekanntgegeben, in der Saison 24/25 gar nicht zu starten.

https://skiweltcup.tv/index.php/aleksan ... notwendig/
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Chlosterdörfler »

Das Virus, das die Sportler flachlegt
CrystalMountain hat geschrieben: 23.10.2024 - 13:58 Andi Sander (DSV) verpasst möglicherweise die komplette Saison 24/25, auf jeden Fall aber den Speed-Auftakt in Beaver Creek.
"Die Energie ist nicht da", sagte der alpine Skirennläufer. Er habe ein "Sportverbot" und wisse nicht, wann er wieder trainieren könne.
Der 35 Jahre alte Sander sagte am Mittwoch (23.10.2024), dass es ihm "nicht gut geht" und er derzeit nur spazieren gehen könne. Selbst dabei müsse er sich aber ab und an hinsetzen.
Grund für den schlechten Zustand sei eine Fehlfunktion der Mitochondrien, die den Körper in der Regel mit ausreichend Energie versorgten. Sander führt die Störung auf "viele virale Infekte" in den vergangenen Jahren zurück.
https://www.sportschau.de/wintersport/s ... n-210.html

Auch Alexander Schmid (ständige Infekte) und Simon Jocher (Bandscheibenvorfall im August) plagen gesundheitliche Probleme. Beide wollen aber versuchen, in Sölden bzw. Beaver Creek in die Saison zu starten.

https://skiweltcup.tv/index.php/ruecksc ... eschlagen/
Andreas Sander dürfte an einer verschleppten Pfeiffersches Drüsenfieber Erkrankung leiden.
Das Pfeiffer'sche Drüsenfieber (Mononukleose) ist eine durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) hervorgerufene Erkrankung, die meist harmlos verläuft. Fast jeder infiziert sich bis zum Alter von 40 mit dem EBV.
Quelle: https://www.uni-saarland.de/fakultaet-h ... leose.html
Biathlonworld: Wie hast du herausgefunden, dass du Pfeiffersches Drüsenfieber hast?

Sturla Holm Laegreid: Nach Ende der Saison 2017/2018 hatte ich ein bisschen Halsschmerzen, habe mir aber nichts dabei gedacht. Erst später, als ich am ganzen Körper Ausschlag bekam, ging ich zur Ärztin. Sie machte ein paar Tests und stellte fest, dass ich Pfeiffersches Drüsenfieber hatte.

BW: Was war deine erste Reaktion darauf, dass du nicht trainieren und Wettkämpfe laufen kannst?

SHL: Erst habe ich gedacht, dass es nicht lange dauern würde, weil meine Symptome (Ausschlag, Halsschmerzen) schnell wieder abgeklungen waren und es mir gut ging. Die Diagnose bekam ich damals auch Mitte, Ende April, also dachte ich nicht, dass sich das auf die Wettkampfsaison auswirken würde. Von wegen. Der Arzt beim Verband hatte viel Erfahrung mit Pfeifferschem Drüsenfieber bei Athleten, und ich habe seinen Rat befolgt.

Wir haben alle sechs Wochen Blut abgenommen, um zu prüfen, ob das Virus noch in meinem Blut nachzuweisen war. Ich durfte nicht trainieren, bis die Testergebnisse gut genug waren. Ich habe mich nicht krank gefühlt, also dachte ich, dass ich in ein paar Monaten sicher wieder trainieren würde können. Leider kam es anders, und ich wurde Mal für Mal enttäuscht, weil ich immer noch nicht wieder trainieren durfte. Erst Mitte September durfte ich mich wieder „bewegen“, aber Training konnte man das noch nicht nennen. Im Dezember waren meine Blutwerte dann endlich auf einem akzeptablen Niveau, und ich durfte wieder einsteigen.
Quelle: https://www.biathlonworld.com/de/news/w ... 0IDalUpd4Q

Athleten wie Michelle Gisin, Roger Federer und Camille Rast hatten auch mit der Erkrankung zu kämpfen.: https://www.schweizer-illustrierte.ch/p ... eit-345070
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Werna76 »

Auf englisch wird die Krankheit auch „kissing disease“ genannt :wink:
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Seilbahnjunkie »

Firn77 hat geschrieben: 23.10.2024 - 13:49
Werna76 hat geschrieben: 21.10.2024 - 14:35
„Wir wollen weiterhin der Start sein, das Aushängeschild. Das dritte, vierte Rennen interessiert uns sicherlich nicht. Wenn wir Erster bleiben, sind wir sicherlich bereit, eine Woche zurückzurücken“, verdeutlichte Philipp Falkner, Prokurist der Bergbahnen Sölden.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Chlosterdörfler »

Werna76 hat geschrieben: 23.10.2024 - 20:53 Auf englisch wird die Krankheit auch „kissing disease“ genannt :wink:
Diese Beschreibung stammt von Ärzten, die diese Symptome vor allem bei Studenten beobachtet haben.
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von CrystalMountain »

Jetzt Offiziell: Hirscher startet in Sölden!
https://www.laola1.at/de/red/winterspor ... tschieden/

Van Deer - Hirscher nimmt „Teamkollegen“ die Ressourcen weg:
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Jan Tenner
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Re: Alpiner Skiweltcup 2024/25

Beitrag von Jan Tenner »

Schön, dass es wieder los geht. Nach dem ersten Durchgang vorne gleich die üblichen Verdächtigen, Stjernesund vielleicht ein bisschen überraschend. Schweizerinnen und Österreicherinnen allerhöchsten in der Breite zufriedenstellend, nach ganz vorne geht es für beide Skinationen nicht.

DSV Starterinnen: Lena Dürr scheint sehr gut drauf. Aus ihrem Startnummernbereich ist die Abstand am weitesten nach vorne gefahren. Emma Aicher deutlich unter ihren Möglichkeiten. Fabiana Dorigo mit großem Fahrfehler doch noch gerade in den 2. Durchgang. Den darf sie auf frischer Piste eröffnen. Da geht noch was!🙂

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