Die große Klima-Diskussion

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gfm49
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gfm49 »

Martin_D hat geschrieben:Die richtige Antwort ist natürlich: "Niemand kann das ausschließen. Aber das ist extrem unwahrscheinlich.
...
Wenn deine Thesen zur Fehlerabweichung stimmen würde, könnte man die Fehlerrechnung, die jeder Physikstudent (und ich vermute auch: jeder Student von anderen Naturwissenschaften) lernen muss, in die Mülltonne werfen.
Wohin der Glaube an statistische Wahrscheinlichkeitsrechnungen und der Ausschluß "extrem unwahrscheinlicher" Ereignisse führt (es gibt übrigens zuhauf sowohl Leute, die im Lotto gewinnen als auch solche, die vom Blitz erschlagen werden, obwohl beides "extrem unwahrscheinlich" ist), schildert am anschaulichsten Nassim Taleb im Schwarzen Schwan.

Mein oben geschildertes - sicher überzeichnetes - Rundungsbeispiel finde ich in meinem Berufsleben häufig genug vor. Es ist nämlich in der Praxis alles andere als typisch, daß sich Rundungen nach oben und unten ausgleichen. Im übrigen denke man nur an das Benfordsche "Gesetz" (einfachste Variante: die 1 taucht als führende Ziffer fast 7mal so häufig auf wie die 9, obwohl nach rein statistischer Wahrscheinlichkeit die Verteilung gleichmäßig bei je 10% liegen müßte).

Martin_D
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

gfm49 hat geschrieben: (einfachste Variante: die 1 taucht als führende Ziffer fast 7mal so häufig auf wie die 9, obwohl nach rein statistischer Wahrscheinlichkeit die Verteilung gleichmäßig bei je 10% liegen müßte).
1. Beim Runden geht es nicht um führende Ziffern, sondern um Endziffern ?

2. Wer behauptet, dass führende Ziffern einer statistischen Gleichverteilung unterliegen ?
Wenn wir hier im Forum eine Statistik zu den Beitragszahlen der User machen würden, wäre selbstverständlich die 1 als führende Ziffer häufiger zu erwarten als die 9, während die letzte Ziffer annähernd gleichverteilt sein wird.
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snowflat
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von snowflat »

Mehr als 800 Experten und 195 Staaten waren beteiligt, auf 2000 Seiten liefert der neue Uno-Bericht Erkenntnisse zu unserem Klima. Er zeigt besorgniserregende Entwicklungen auf. Zeit, dass die Weltgemeinschaft endlich handelt.
Neuer Weltklimabericht: Das Wissen ist da, jetzt muss gehandelt werden
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Sauerland_6_CLD
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

" Hamburg - Vor den Verhandlungen zum Uno-Klimareport, die nächste Woche in Stockholm stattfinden, ist es nach Informationen des SPIEGEL zwischen Politikern und Wissenschaftlern zu Spannungen gekommen. Gegen den Widerstand vieler Forscher wollen insbesondere Delegierte der Bundesregierung das Stocken der Erwärmung in den letzten 15 Jahren aus der Zusammenfassung des neuen IPCC-Reports heraushalten. Allenfalls eine "Verlangsamung des Temperaturanstiegs" soll zugegeben werden, die "wissenschaftlich nicht relevant" sei.

Die weltweit durchschnittliche Lufttemperatur ist seit 15 Jahren nicht weiter gestiegen, die Forschung spricht vom "Hiatus" der Erwärmung, also von Pause oder Lücke. Vermutlich habe überraschend der Pazifik mehr Wärme geschluckt als erwartet, meinen Wissenschaftler.
Auf der Konferenz in Stockholm soll in geheimen Sitzungen aus dem tausend Seiten umfassenden Klimabericht eine 30 Seiten lange Zusammenfassung für Politiker ausgehandelt werden. Um die darin enthaltende Botschaft zu beeinflussen, schicken die Regierungen Vertreter aus ihren zuständigen Ministerien; die deutschen Delegierten werden vom Umwelt- und Forschungsministerium entsandt."

Wer auch nur ein Wort dieser Klima Propheten glaubt, dem ist nicht zu helfen!
Von unseren *Vertretern* wußte man das ja, aber das da inzwischen (fast) jeder mitmacht :rolleyes:

Beleidigungen entschärft. Bitte etwas gemäßigtere Formulierungen wählen.

Danke
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von schneesucher »

Sauerland_6_CLD hat geschrieben:" Hamburg - Vor den Verhandlungen zum Uno-Klimareport, die nächste Woche in Stockholm stattfinden, ist es nach Informationen des SPIEGEL zwischen Politikern und Wissenschaftlern zu Spannungen gekommen. Gegen den Widerstand vieler Forscher wollen insbesondere Delegierte der Bundesregierung das Stocken der Erwärmung in den letzten 15 Jahren aus der Zusammenfassung des neuen IPCC-Reports heraushalten. Allenfalls eine "Verlangsamung des Temperaturanstiegs" soll zugegeben werden, die "wissenschaftlich nicht relevant" sei.

Die weltweit durchschnittliche Lufttemperatur ist seit 15 Jahren nicht weiter gestiegen, die Forschung spricht vom "Hiatus" der Erwärmung, also von Pause oder Lücke. Vermutlich habe überraschend der Pazifik mehr Wärme geschluckt als erwartet, meinen Wissenschaftler.
Auf der Konferenz in Stockholm soll in geheimen Sitzungen aus dem tausend Seiten umfassenden Klimabericht eine 30 Seiten lange Zusammenfassung für Politiker ausgehandelt werden. Um die darin enthaltende Botschaft zu beeinflussen, schicken die Regierungen Vertreter aus ihren zuständigen Ministerien; die deutschen Delegierten werden vom Umwelt- und Forschungsministerium entsandt."

Wer auch nur ein Wort dieser Klima Propheten glaubt, dem ist nicht zu helfen!
Von unseren grün lackierten Postkommunisten wußte man das ja, aber das da inzwischen (fast) jeder mitmacht :rolleyes:
Ich glaube nicht, dass Du Dich wirklich mal gründlich mit der Thematik auseinandergesetzt hast. Aber ich halte mich da raus. Habe mal ziemlich weit oben etwas gepostet.
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Fab
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

Natürlich ist es kennzeichnend wenn die deutschen Regierungsvertreter (Umweltministerium) bestimmen wollen was klimarelevant sei.

Aber bevor ich in falschen Verdacht gerate :lach: komprimierte Politikberatung ist das Eine - Wissenschaft das Andere. Da muss man sich (mühsam) durchlesen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

Fab hat geschrieben: Aber bevor ich in falschen Verdacht gerate :lach:
Ich hoffe, es ist bei dir angekommen, dass ich bei denen, die nicht hundertprozentig mit mir einer Meinung sind, durchaus zwischen solchen und solchen zu differenzieren weiß. :wink:
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Rüganer
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Rüganer »

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht ja seeeehr interessante Zahlen :

Die Durchschnittstemperaturen der 10 wärmsten Jahre für Deutschland:

2000 9,9
2001 9,9
2002 9,7
2003 9,6
2004 9,6
2005 9,6
2006 9,5
2007 9,5
2008 9,5

Abgesehen davon, dass es nur 9 Jahre sind, ist die Korrelation von steigendem CO2-Gehalt und sinkenden Temperaturen jetzt wohl offensichtlich.
Diese Erkenntnis ist auch für mich neu.

http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/ ... tchLang=de

Auch sehr schön :
Und noch ein aktueller Hinweis zum laufenden Jahr: Die Mitteltemperatur der ersten 9 Monate des Jahres 2013 (Januar bis September) lag in Deutschland bei 9,5 °C. Das entspricht etwa dem Mittel der Referenzperiode 1961-1990 von 9,4 °C, liegt aber deutlich unter dem Durchschnitt der wärmeren Vergleichsperiode 1981 - 2010 mit 10,2°C.
Finde den Fehler :D

Mal sehen, wie lange so eine Meldung dort stehenbleibt.
Danke Schweiz und Bulgarien !
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Sauerland_6_CLD
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

Martin_D hat geschrieben:i

Ich hoffe, es ist bei dir angekommen, dass ich bei denen, die nicht hundertprozentig mit mir einer Meinung sind, durchaus zwischen solchen und solchen zu differenzieren weiß. :wink:

:rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:
Nicht 100 hundertprozentig mit mir einer Meinung sind........
:lach: :lach: :lach: :lach: :lach: :lach: :lach:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... immer.html

Es ist eine "Klimaindustrie" und tausende gut bezahlter Wissenschaftler die ihr Existenzrecht aus immer neuen Katastrophenmeldungen bezieht.
Natürlich vermelden die nichts anderes!
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Petz
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Petz »

Wobei für mich rein persönlich betrachtet Ambitionen gegen eine Klimaerwärmung kontraproduktiv sind; nachdem ich nicht mehr zum Schifahren komme, Montage von Schneeketten hasse und Heizkosten im Winter auch nicht geringer werden hätt ich überhaupt nichts gegen eine Klimaerwärmung einzuwenden. Ich habe zwei, in den letzten Jahrzehnten aufgetretene sehr milde Winter sehr genossen weil sie sich nicht nur deutlich positiv auf das Heizkostenbudget auswirkten sondern ich auch viel mehr im Freien arbeiten konnte.

Bei der Auswahl meines gekauften Hauses war auch eines der Ausschlußkriterien, daß die Liegenschaft nicht am Talboden liegen darf um im Falle von Überschwemmungen nicht betroffen zu sein. Auch hab ich mir die Bachbette und Verläufe in Telfs vor dem Kauf genau angesehen um sicherzustellen das ich im Falle von Extremniederschlägen ebenfalls nicht negativ betroffen sein werde.
Und so ein Menschenfreund den das Schicksal von Menschen auf nur gering über dem Meeresspiegel liegenden Inseln berührte war und bin ich ohnehin nicht.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

Rüganer hat geschrieben: :

Die Durchschnittstemperaturen der 10 wärmsten Jahre für Deutschland:

2000 9,9
2001 9,9
2002 9,7
2003 9,6
2004 9,6
2005 9,6
2006 9,5
2007 9,5
2008 9,5
Stimmt ! Es deutet wirklich nichts auf eine vom Menschen gemachte Klimaerwärmung hin. Ich habe mich geirrt. Es ist sicher nur ein ganz komischer Zufall, dass die wärmsten Jahre seit Beginn der systematischen Temperaturmessung in Deutschland alle nach dem Jahr 2000 waren.
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Martin_D
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

Es ist ein paar Tage her, dass ich mich tatsächlich sachlich mit einem Welt-Artikel zum Thema Klima auseinandergesetzt hab

Martin_D hat geschrieben:
Rüganer hat geschrieben:
Weiter gehts- war unser ganzer schöner Klimawahn völlig nutzlos ?

http://www.welt.de/wirtschaft/article12 ... dlage.html
Lies dir doch mal den gesamten Artikel aufmerksam durch und nicht nur die Einleitung:

Folgende Aussagen sich in dem Artikel:

(1) "Die Erwärmungsrate lag in den vergangenen 15 Jahren (1998 bis 2012) bei 0,05 Grad pro Dekade und damit unter dem Trend von 1951 bis 2012 mit einem Anstieg von 0,12 Grad" (pro Jahrzehnt) *)

(2) Der Weltklimarat geht für die Zukunft von einer durchschnittlichen Temperaturerhöhung 0,2 Grad pro Dekade aus. (Für welchen Zeitraum diese Prognose gilt, wird im Artikel nicht erwähnt.

Der ganzen wertenden Aussagen in diesem Artikel beruhen auf der Annahme, dass sich (1) und (2) widersprechen würden. Dazu gehört insbesondere die Überschrift und die Einleitung.

Zitat aus dem verlinkten Artikel der Welt hat geschrieben:Forscher entziehen Klimaregulierern die Grundlage

Vom Emissionshandel bis zum Glühbirnenverbot: Die EU-Klimapolitik fußt auf der Annahme, die Erde erwärme sich immer schneller. Nun rudert der Weltklimarat zurück – und hinterlässt ratlose Regulierer.

Die entscheidende Frage ist jetzt folgende: Gibt es zwischen den gemessenen Fakten in Aussage (1) und der Prognose des Weltklimarats in Aussage (2) überhaupt einen Widerspruch ?

Einfache Antwort: Nein
Den in der Prognose ist ja nur von einer durchschnittlichen Erwähmung von 0,2°C pro Jahrzehnt die Rede. Die tatsächliche Erwärmungsrate kann davon nach oben oder nach unten abweichen. Schaue dir mal folgende auf wikipedia veröffentlichte Grafik an !

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... o_Nasa.svg

Die Grafik zeigt die Veränderung der globalen Durchschnittstemperatur seit 1880. Die rote Kurve beschreibt wohl die Entwicklung des Zehnjahresmittels. Die Kurve macht hat schon immer in der Vergangenheit Schlenker nach oben oder nach unten gemacht. Die Klimamodelle haben nie den Anspruch erhoben, dass sie diese Schlenker erklären kann. Die Klimamodelle, auf deren Grundlage die Prognose trifft, erklärt den langfristigen Verlauf der Kurve, aber nicht die kurzfristigen Schlenker. Wenn man sich die Kurve anschaut, dann muss doch jeder vernünftige Mensch eigentlich eingestehen, dass der aktuelle Schlenker, um den sich die Diskussion derzeit dreht, keineswegs als Beleg dafür taugt, dass diese Klimamodelle nichts taugen. Zwischen 1940 und 1950 gibt es einen viel größeren Schlenker nach unten.

Stell dir vor, eine Zeitung befragt 10 Leute zu ihrer Wahlabsicht bei der bevorstehenden Bundestagswahl und genau 2 davon wollen CDU wählen. Auf dieser Grundlage bringt die Zeitung die Schlagzeile: "CDU nur noch bei 20%" Ähnlich seriös ist der Artikel in der Welt.


@Rüganer:
Das hier ist ein Diskussionsforum. Zu einer konstruktiven Diskussion gehört für mich mehr als nur lauter verschiedene Links in den Thread schmeißen und dabei immer die gleichen Floskeln schreiben, ohne auf sachliche Beiträge anderer User mehr als nur oberflächlich einzugehen.




*) das "pro Jahrzehnt" habe ich hinzugefügt, damit der Satz überhaupt einen Sinn ergibt. Im verlinkten Artikel fehlt diese Ergänzung

Ich habe mich etwa eine Stunde hingesetzt, um das zu schreiben. Kaum jemand ist auf meine inhaltlichen Argumente eingegangen.
Jetzt wird der nächste Welt-Artikel von dem gleichen Autor in den Thread hineingeschmissen. Bei jedem neuen Welt-Artikel werde ich meinem Beitrag wieder hervorholen, damit sich jeder selbstständig denkende Mensch ein eigenes Bild von der Seriösität dieser Zeitung machen kann.
Ihr glaubt daran, dass entweder Wissenschaftler oder Politiker (ich blick bei diesen Verschwörungsschmarrn nicht mehr durch) einen Klimawandel herbeireden, den es so gar nicht gibt ? Viel plausibler erscheint mir da, dass die Welt ihr Geld damit verdienen will, dass weniger gebildete Menschen ihren Unsinn glauben.
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Dachstein
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Dachstein »

Rüganer hat geschrieben:Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht ja seeeehr interessante Zahlen :

Die Durchschnittstemperaturen der 10 wärmsten Jahre für Deutschland:

2000 9,9
2001 9,9
2002 9,7
2003 9,6
2004 9,6
2005 9,6
2006 9,5
2007 9,5
2008 9,5
Ein bisschen kurz, die Messreihe. Um es ganz knapp zu sagen - zu kurz um daraus nur irgendwelche Aussagen daraus ableiten zu können. Eine Messreihe übers letzte Jahrhundert wäre schon ein bisschen aussagekräftiger. Aber ich vergaß, die passt ja nicht zu dem, was uns diese Kurzmessreihe zeigen soll.

Die ZAMG hat übrigens ein eigenes Portal zum Klimawandel, wo sehr sachlich auf die Sache eingegangen wird.

http://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/info ... limawandel

MFG Dachstein
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

Rüganer hat geschrieben:Martin - niemand, nicht mal Hardcore-Skeptiker, zweifelt daran, dass das CO2 einen Einfluss auf den Wärmehaushalt der Atmosphäre hat.
Ach tatsächlich ?
Ich kenne einen sehr aktiven Forumsuser hier, der hat das vor einigen Jahren hier noch anders gesehen. Jedenfalls hat er einen Link ins Forum geworfen, in dem folgendes zu lesen war. Der Link funktioniert leider nicht mehr, aber ich habe damals den Text kopiert, um ihn im Schulunterricht zu verwendet. Hier ein paar Ausschnitte:
Bisher wird uns erzählt, dass das CO2 der Atmosphäre die Wärmestrahlung auf die Erde zurückreflektiert und zwar diejenige Wärmestrahlung, die bereits durch die Atmosphäre auf der Erde angekommen ist. Es kann also nicht genug Energie ins All abgestrahlt werden.
Diese Reflexion geschieht natürlich nicht nur von der Erdoberfläche in Richtung All, sondern auch vom All in Richtung der Erdoberfläche, da die CO2-Moleküle schließlich nicht in einer bestimmten Richtung orientiert sind.
Erhöhen wir nun die CO2-Konzentration, wird folglich mehr der Wärmestrahlung in Richtung All wieder zurück auf die Erde reflektiert, es wird also wärmer auf der Erde. Im obigen Bild sind das die roten Pfeile. Es kann nicht mehr soviel Wärmeenergie ins All entweichen wie bei niedrigeren CO2-Konzentrationen. Das ist die offizielle Aussage der Klimaverbrecher.
Nun ist aber folglich auch die Reflexion vom All aus in Richtung Erdoberfläche höher, sodass die Sonnenenergie ebenfalls zu einem höheren Anteil ins All zurückreflektiert wird. Damit gelangt natürlich auch weniger Sonnenenergie auf die Erdoberfläche.
...
Die CO2-Lüge ist einfach nur noch lächerlich. Und die Verbrechen, die auf Basis dieser Lüge geplant sind, werden gleichzeitig immer dreister und absurder.
Dreimal dürft ihr raten, wer den Link mit diesem Unsinn hier hineingeschmissen hat ? :wink:

Am besten finde ich ja den Satz:
"Es kann nicht mehr soviel Wärmeenergie ins All entweichen wie bei niedrigeren CO2-Konzentrationen. Das ist die offizielle Aussage der Klimaverbrecher." :lach:


Ein Tipp:
Weniger "Welt-Überschriften" lesen und dafür mal den ausgezeichneten Link von Dachstein anklicken und sich da mal durcharbeiten. Das kostet Mühe, ich weiß. Aber es würde sich lohnen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wombat »

Beim durch blättern des Treads bin ich auf das gestossen:
Fab hat geschrieben:
Wombat hat geschrieben:Ich möchte einfach wissen wie die Eisbären die letzte zwischen Eiszeit überlebt haben. :nixweiss:
Der Polarbär ist, so weit ich mich recht erinnere, eine Unterart des Braunbären. Als eigene Art noch nicht alt und erst während der letzten Eiszeit entstanden. Kann also nicht als Argument herhalten.
Dazu gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse :wink: . Die Eisbären als Art gibt es seit mindestens 338000 Jahren > http://de.wikipedia.org/wiki/Eisb%C3%A4r#Systematik
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Fab
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Fab »

Das mit den Eisbären hab ich natürlich auch gelesen. Bedeutet aber auch, dass die mehrere Interglaziale (Zwichenwarmzeiten) überstanden haben.
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Sauerland_6_CLD
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

Das nun "Die Welt" nicht mehr für vertrauenswürdige Berichterstattung stehen soll, nur weil einem der ein oder andere Artikel nicht paßt :gruebel:

Und um es noch einmal deutlich zu sagen, niemand bestreitet das es wärmer wird.
Ich behaupte nur das der Einfluß des Menschen an diese Entwicklung maßlos überschätzt wird.
Mag ja sein, dass die Überbevölkerung unseres Planeten ihren Tribut fordert.
Kann aber eben auch genauso gut sein, dass wir auf eine wärmere Phase den Klimas ganz natürlich zusteuern.
Niemand weiß genau was vor sich geht, niemand hatte die 15 Jahre Stagnation bei der Erderwärmung auf dem Radar.
Und nochmal, das Problem erledigt sich ohnehin von selbst.
Ob uns in 30 oder erst in 100 Jahren (bei sinkendem Verbrauch) die Erdölreserven ausgehen werden ist nicht wichtig, sie werden ausgehen.
Bis dahin werden die weltweiten Volkswirtschaften unabhängig vom Öl sein und das Thema Co2 ist, bis auf die Nutzung von Kohlekraftwerken in einigen Drittweltländern, obsolet.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von gernot »

Martin_D hat geschrieben:Es ist ein paar Tage her, dass ich mich tatsächlich sachlich mit einem Welt-Artikel zum Thema Klima auseinandergesetzt hab

Martin_D hat geschrieben:
Rüganer hat geschrieben:
Weiter gehts- war unser ganzer schöner Klimawahn völlig nutzlos ?

http://www.welt.de/wirtschaft/article12 ... dlage.html
Lies dir doch mal den gesamten Artikel aufmerksam durch und nicht nur die Einleitung:

Folgende Aussagen sich in dem Artikel:

(1) "Die Erwärmungsrate lag in den vergangenen 15 Jahren (1998 bis 2012) bei 0,05 Grad pro Dekade und damit unter dem Trend von 1951 bis 2012 mit einem Anstieg von 0,12 Grad" (pro Jahrzehnt) *)

(2) Der Weltklimarat geht für die Zukunft von einer durchschnittlichen Temperaturerhöhung 0,2 Grad pro Dekade aus. (Für welchen Zeitraum diese Prognose gilt, wird im Artikel nicht erwähnt.

Der ganzen wertenden Aussagen in diesem Artikel beruhen auf der Annahme, dass sich (1) und (2) widersprechen würden. Dazu gehört insbesondere die Überschrift und die Einleitung.

Zitat aus dem verlinkten Artikel der Welt hat geschrieben:Forscher entziehen Klimaregulierern die Grundlage

Vom Emissionshandel bis zum Glühbirnenverbot: Die EU-Klimapolitik fußt auf der Annahme, die Erde erwärme sich immer schneller. Nun rudert der Weltklimarat zurück – und hinterlässt ratlose Regulierer.

Die entscheidende Frage ist jetzt folgende: Gibt es zwischen den gemessenen Fakten in Aussage (1) und der Prognose des Weltklimarats in Aussage (2) überhaupt einen Widerspruch ?

Einfache Antwort: Nein
Den in der Prognose ist ja nur von einer durchschnittlichen Erwähmung von 0,2°C pro Jahrzehnt die Rede. Die tatsächliche Erwärmungsrate kann davon nach oben oder nach unten abweichen. Schaue dir mal folgende auf wikipedia veröffentlichte Grafik an !

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... o_Nasa.svg

Die Grafik zeigt die Veränderung der globalen Durchschnittstemperatur seit 1880. Die rote Kurve beschreibt wohl die Entwicklung des Zehnjahresmittels. Die Kurve macht hat schon immer in der Vergangenheit Schlenker nach oben oder nach unten gemacht. Die Klimamodelle haben nie den Anspruch erhoben, dass sie diese Schlenker erklären kann. Die Klimamodelle, auf deren Grundlage die Prognose trifft, erklärt den langfristigen Verlauf der Kurve, aber nicht die kurzfristigen Schlenker. Wenn man sich die Kurve anschaut, dann muss doch jeder vernünftige Mensch eigentlich eingestehen, dass der aktuelle Schlenker, um den sich die Diskussion derzeit dreht, keineswegs als Beleg dafür taugt, dass diese Klimamodelle nichts taugen. Zwischen 1940 und 1950 gibt es einen viel größeren Schlenker nach unten.

Stell dir vor, eine Zeitung befragt 10 Leute zu ihrer Wahlabsicht bei der bevorstehenden Bundestagswahl und genau 2 davon wollen CDU wählen. Auf dieser Grundlage bringt die Zeitung die Schlagzeile: "CDU nur noch bei 20%" Ähnlich seriös ist der Artikel in der Welt.


@Rüganer:
Das hier ist ein Diskussionsforum. Zu einer konstruktiven Diskussion gehört für mich mehr als nur lauter verschiedene Links in den Thread schmeißen und dabei immer die gleichen Floskeln schreiben, ohne auf sachliche Beiträge anderer User mehr als nur oberflächlich einzugehen.




*) das "pro Jahrzehnt" habe ich hinzugefügt, damit der Satz überhaupt einen Sinn ergibt. Im verlinkten Artikel fehlt diese Ergänzung

Ich habe mich etwa eine Stunde hingesetzt, um das zu schreiben. Kaum jemand ist auf meine inhaltlichen Argumente eingegangen.
Jetzt wird der nächste Welt-Artikel von dem gleichen Autor in den Thread hineingeschmissen. Bei jedem neuen Welt-Artikel werde ich meinem Beitrag wieder hervorholen, damit sich jeder selbstständig denkende Mensch ein eigenes Bild von der Seriösität dieser Zeitung machen kann.
Ihr glaubt daran, dass entweder Wissenschaftler oder Politiker (ich blick bei diesen Verschwörungsschmarrn nicht mehr durch) einen Klimawandel herbeireden, den es so gar nicht gibt ? Viel plausibler erscheint mir da, dass die Welt ihr Geld damit verdienen will, dass weniger gebildete Menschen ihren Unsinn glauben.
@martin

vergiss den versuch mit rüganer oder sauerland vernünftig übers klima diskutieren zu wollen.

schade um die zeit!

für die beiden gilt http://www.youtube.com/watch?v=fNmRcP0d ... r_embedded
Rüganer
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Rüganer »

Martin-D hat geschrieben:......seit Beginn der systematischen Temperaturmessung......
...... der hat das vor einigen Jahren hier noch anders gesehen.......
......hat er einen Link ins Forum geworfen.....
Damit hast du wunderbar vieles auf den Punkt gebracht:
- wie lange gibt es systematische Temperaturmessungen (und auf die Problematik mit veränderten Umgebungen der Stationen gehe ich garnicht ein, wüste Diskussionen im WZ-Forum)
- ja, Sinn einer Diskussion ist es , sein Wissen weiterzuentwickeln.
- wenn man einen Link postet, heisst das ja wohl nicht, dass man diese Meinung auch vertritt.

Wir sind ja nicht in der Schule, sondern im richtigen Leben. Erwachsene können sich eine eigene Meinung bilden.

Mal zum historischen Vergleich unserer gegenwärtigen Klimahysterie:

http://vademecum.brandenberger.eu/theme ... auf_arktis

http://www.uni-stuttgart.de/wechselwirk ... luemel.pdf

ups, schon wieder links ins Forum geschmissen.... :D
Danke Schweiz und Bulgarien !
Martin_D
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Martin_D »

Rüganer hat geschrieben: - ja, Sinn einer Diskussion ist es , sein Wissen weiterzuentwickeln.
Wenn es dir wirklich darum geht, dein Wissen weiterzuentwickeln, dann würde ich dir empfehlen, weniger Welt-Überschriften und zu lesen, sondern mal die gute ZAMG-Portal zur Klimawissenschaft, insbesondere die Seiten, die Möglichkeiten und Grenzen der Klimamodellierung erörtern durchzulesen. Wenn es Verständnisprobleme gibt, einfach hier rein posten. Ich bin sicher, dir wird hier geholfen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von McMaf »

Heute ist im Onlineteil der FAZ ein hervorragender Kommentar erschienen:
Klimaretter kaufen Kohleminen

Er beschriebt meiner Meinung nach sehr gut das Hauptproblem der aktuellen Klimapolitik:
Verteuert ein Klimaretterland zum Beispiel die Verbrennung von Kohle (dieser Idee dienen zum Beispiel die Verschmutzungszertifikate in der EU), dann drosselt es damit die Nachfrage nach Kohle. So weit, so gut aus Sicht der braven Klimaretter. [...] Nur wird dadurch bei stabilem globalen Angebot der Preis für Kohle auf dem Weltmarkt sinken. Niedrige Preise laden zum Einkaufen ein. In Ländern ohne Auflagen für die Kohleverbrennung steigt somit der Verbrauch. So wird die Anstrengung der Klimaschützer konterkariert.
Ein Problem, welches sich mit den herkömmlichen Instrumenten der Klimapolitik nicht lösen lässt.

Der Kommentar bietet aber auch eine Lösung dieses Dilemmas an:
Die Lehre ist, dass man gegen die Macht der Marktlogik keine wirkungsvolle Klimapolitik machen kann. Die Lösung muss diese Prozesse berücksichtigen.[...] Statt Solarzellen oder Windräder kaufen die Klimaretter Kohleminen, Ölquellen und Gasreservoirs in den Ländern der Unwilligen.[...] Die Klima-Koalition hätte schon mit diesen Reserven plötzlich die nötige globale Marktmacht, um das Angebot und die Preise in klimaverträglicher Weise zu steuern, sprich: zu erhöhen. Diese Strategie würde alle Länder gleichermaßen zwingen, ihren Brennstoffverbrauch neu zu kalkulieren. Sie würde auf effiziente Weise ganz ohne staatliche Eingriffe Investitionen in Umwelttechnik stimulieren. Besonders attraktiv ist, dass ein Vertrag aller Weltenländer für diese Umweltpolitik nicht nötig ist.
Verblüffend einfach wie ich finde. Und eine Art der Klimarettung die ich auch befürworten könnte.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wombat »

Der Haken an der Sache ist die: Wenn von einem Rohstoff der Preis steigt, dann wird es irgendwann interessant Quellen zu erschliessen die bislang nicht rentabel waren. Die Menge die auf dem Markt ist wird sich also irgendwann wider auf dem vorigen Niveau einpendeln wenn nicht auf höheren Niveau. Wir können in den Industriestaaten soviel einsparen wie wie wollen, es bringt nichts solange die BRICS-Staaten und die Entwicklungsländer immer wie mehr verbrauchen. Und in Gottesnamen leben dort genauso die meisten Menschen auf der Erde.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von McMaf »

Genau diese Quellen sollten dem Vorschlag nach doch gerade von den "Klimarettern" gekauft werden, um selbst die Kontrolle darüber auszuüben.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Wombat »

Ok. Aber Denk nicht das das so einfach ist. A muss man das Land kaufen können. Oder B eine Lizenz zum Abbau haben. A kann der Staat eine Suchlizenz bewilligen so das Du dich auch als Landeigentümer nicht da gegen wehren kannst und B ist eine Abbaulizenz auch nicht unbegrenzt gültig. Die ist immer damit verbunden das man innerhalb nützlicher Frist mit dem Abbau oder Förderung beginnt. Sonst wird die Lizenz weiter gegeben. Und C kann der Staat immer noch irgendwelche Gesetze erlassen um die Förderung voranzutreiben. Z.B. mit dem Argument, dass man das Geld zum Abbau der Staatsschulden braucht. Und sonst findet man immer Fadenscheinige Argumente um die Lizenz zu entziehen oder das Land zu enteignen.
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Re: Die große Klima-Diskussion

Beitrag von Sauerland_6_CLD »

gernot hat geschrieben:
@martin

vergiss den versuch mit rüganer oder sauerland vernünftig übers klima diskutieren zu wollen.

schade um die zeit!

für die beiden gilt http://www.youtube.com/watch?v=fNmRcP0d ... r_embedded
@Gernot
Phobien, vermutlich auch die vor dem nahenden Weltuntergang lassen sich inzwischen gut behandeln:

http://www.hypnosepraxis-rausch.de/Ther ... nliste.htm
Die Zeit als Autos und Computer noch Commodore hießen war klar besser

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