Nationalratswahl in Österreich 2024

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judyclt
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von judyclt »

Weil das seinerzeit in den Medien so präsent war. Ich selbst werfe Merkel da nichts vor bzw. habe damit auch nichts zu tun, da ich in Thüringen kein Wahlrecht habe. Schon gar nicht im Landtag. Einzig das Wort rückgängig fand ich damals unpassend.

Tyrolens
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Tyrolens »

seiiim hat geschrieben: 18.10.2024 - 16:42 nenne man mir jedoch nur einen Grünen der einen sinnvollen Ansatz pflegt und Lösungen für die Zukunft anbieten kann, die so etwas ähnliches wie Realitätsbezug haben?
Dazu musst du nur nach Brüssel schauen oder auf Klimakonferenzen. Die Grünen sind immer für internationale Lösungen eingetreten. Freilich mit erfolglosen Aussichten.

Betreffend Skigebietsschließungen würde ich vorschlagen dich besser zu informieren.
Also mir ist tatsächlich kein Projekt bekannt, das von den Grünen gekippt wurde. Gebaut wurde zur grünen Regierungszeit alles, was man bauen wollte. Einige Projekte waren nicht EU-konform und wurden deshalb aufgegeben. Andere waren schlichtweg unrentabel. Die Seilbahngrundsätze wurden meines Wissens unter der grünen Regierungsbeteiligung nicht neu verhandelt.
Teddy75
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Teddy75 »

Dass die Grünen wahrscheinlich nicht die größten Befürworter von Skigebietsausbauten sind, scheint durchaus auf der Hand zu liegen. Hier aber die einzigen "Gegner" und "Verhinderer" zu sehen, ist mittlerweile wohl zu kurz gegriffen. Ich bin gerne in Österreich im Urlaub, kenne sogar einen langjährigen Nationalratsabgeordneten (interessanterweise von einer Partei, die ich nie wählen würde) gut persönlich, aber dennoch stecke ich als Piefke in der österreichischen Politik, insbesondere der Kommunalpolitik, nicht im Detail drin. Aber wenn man sich einmal als Beispiel die Ergebnisse der Wahlen in St. Leonhard im Pitztal ansieht, ergibt sich für mich durchaus ein anderes Bild, als hier von manchen behauptet:
Landtagswahl 2022: Grüne 6 Stimmen oder 0,80%
Nationalratswahl 2024: Grüne 13 Stimmen oder 1,75%
Volksbefragung zur "Gletscherehe": Nein 353 Stimmen oder 50,36%

Da scheinen also nicht nur Wähler der Grünen ein Problem mit dem Ausbau zu haben. Das ist ja quasi parteiübergreifend und hat mit Parteibindungen nichts zu tun. Was bei Sachfragen ja auch eigentlich genau richtig ist.

Wie da die Verteilung in anderen Gemeinden ist bezüglich Ausbau von Skigebieten, kann ich tatsächlich nicht sagen. Aber ich vermute stark, auch dort wird die Meinung quer durch Parteigrenzen gehen und mehr Leute dagegen sein, als die Grünen bei den nächsten 5 Wahlen zusammen an Stimmen bekommen werden.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Pancho »

:wink:

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NeusserGletscher
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Martin_D hat geschrieben: 18.10.2024 - 22:54 Warum soll es unanständig von Merkel gewesen sein, die CDU-Abgeordneten genau dies vorzuwerfen ?
Der Begriff "Föderalismus" sagt Dir was?
Martin_D hat geschrieben: 18.10.2024 - 22:54 Es war auch nie der Wählerwille in Thüringen, dass Kemmerich Ministerpräsident werden soll.
Es war auch nie der Wählerwille, dass bei der Wahl zum Europaparlament 2019 Von der Leyen Kommissionspräsidentin werden sollte. Der konservative Flügel war mit Manfred Weber als Spitzenkandidaten angetreten.

Man kann nicht ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren auf der einen Seite den Wählerwillen nonchalant ignorieren, um ihn dann, wenn es politisch opportun erscheint, ihn besonders zu betonen.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von j-d-s »

Das Ergebnis der Volksbefragung zur Verbindung mit Sölden im Pitztal war allerdings manipuliert, es stehen deshalb auch einige Täter vor Gericht, oder wurden schon verurteilt, habe ich mir nicht genau gemerkt.

Gemerkt habe ich mir aber, dass ausreichend Stimmen nachweislich gefälscht waren, dass das Ergebnis auch eine Mehrheit dafür hätte sein können wenn alles ordnungsgemäß abgelaufen wäre.

Solche manipulierten Abstimmungen/Wahlen werden normalerweise wiederholt.
Martin_D
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Martin_D »

NeusserGletscher hat geschrieben: 19.10.2024 - 11:22
Martin_D hat geschrieben: 18.10.2024 - 22:54 Warum soll es unanständig von Merkel gewesen sein, die CDU-Abgeordneten genau dies vorzuwerfen ?
Der Begriff "Föderalismus" sagt Dir was?
Was soll er mir denn sagen ? Dass Merkel nicht für die Landespolitik in Thüringen zuständig ist ?

Markus Söder äußert sich fast jeden Tag zu allem Möglichen, was nichts mit seiner Aufgabe als Bayerischer Ministerpräsident zu tun hat. Hast du Markus Söder dafür schon einmal kritisiert ?

Wir haben zum Glück Meinungsfreiheit und diese Meinungsfreiheit gilt für dich, für mich, für Angela Merkel und für Markus Söder. Wo ist also das Problem ?

NeusserGletscher hat geschrieben: 19.10.2024 - 11:22
Martin_D hat geschrieben: 18.10.2024 - 22:54 Es war auch nie der Wählerwille in Thüringen, dass Kemmerich Ministerpräsident werden soll.
Es war auch nie der Wählerwille, dass bei der Wahl zum Europaparlament 2019 Von der Leyen Kommissionspräsidentin werden sollte. Der konservative Flügel war mit Manfred Weber als Spitzenkandidaten angetreten.
Es gibt eine Europäische Verfassung. Dort ist nicht vorgesehen, dass das europäische Parlament unabhängig von anderen Institutionen den Kommissionspräsidenten wählen kann. Der europäische Rat mit den Regierungschefs der EU hat nun mal die Aufgabe, einen Präsidenten für die Kommission vorzuschlagen und es ist nichts unanständiges, wenn diese Regierungchefs von ihrem Recht gebrauch machen.
Diese Regel kann man blöd finden und es gibt sicher Argumente dafür, dieses Vorgehen für wenig demokratisch zu halten. Aber solange die Verfassung das so vorsieht, muss man das akzeptieren.

2008 ist nach der Wahl in Bayern Seehofer Ministerpräsident geworden, obwohl im Wahlkampf Beckstein gegen Maget angetreten sind. Daran ist auch nichts Verwerfliches, denn tatsächlich haben die Bürger nicht den Ministerpräsidenten gewählt, sondern das Parlament.

Die Union hat 2019 im EU-Wahlkampf natürlich die Leute in die Irre geführt mit diesem "Spitzenkanditen"-Wahlkampfgag. Das darf man natürlich kritisieren. Und wenn du behauptest, dass so etwas die Politikverdrossenheit stärkt und dazu beigetragen hat, dass die rechtspopulistischen Parteien bei der Wahl fünf Jahre später gestärkt wurden, dann gehe ich da ein Stück weit mit.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Martin_D hat geschrieben: 19.10.2024 - 22:22 Wir haben zum Glück Meinungsfreiheit und diese Meinungsfreiheit gilt für dich, für mich, für Angela Merkel und für Markus Söder. Wo ist also das Problem ?
Das Urteil des BVerfG zur Neutralitätspflicht von Regierungsmitgliedern und des in Art. 21 GG verankerten Grundsatzes der Chancengleichheit von Parteien ist Dir bekannt?
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Seilbahnjunkie
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Seilbahnjunkie »

seiiim hat geschrieben: 18.10.2024 - 16:42 Wenn man es @Cruzader nicht zutraut, dann stelle eben ich die Frage: Ihre Arbeit für das Thema Klimawandel kann man denen wahrlich nur kaum absprechen, abgesehen von UHBP vor 20 Jahren nenne man mir jedoch nur einen Grünen der einen sinnvollen Ansatz pflegt und Lösungen für die Zukunft anbieten kann, die so etwas ähnliches wie Realitätsbezug haben?
Am Ende des Tages sind sie genau wie die FPÖ Populisten, die von Problemen erzählen und keine tragbaren Lösungen parat haben, wenn es um was geht. Und das ist auch gewollt, denn würden die Probleme gelöst werden, würde man ja am eigenen sprichwörtlichen Stuhl sägen (okay da würde dann das nächste Problem geboren; vgl. dazu Gay zu Trans-Bewegung).
Das ist schon echt absolute Realitätsverweigerung. Die Grünen setzen sich für den Ausbau des ÖVs ein, für regenerative Energien, bessere Heizsysteme und dafür die Städte fit für die Zukunft mit Klimawandel zu machen. Das ist auch kein Blabla, das machen sie dort wo man sie lässt wirklich. Das Problem ist eher, wie Leute wie du "tragbare Lösungen" definieten. Ihr meint damit nämlich, dass einfach alles genau so weiter laufen soll wie bisher und bestenfalls im Hintergrund was verändert werden soll, wo ihr davon nichts merkt. So funktioniert die Welt aber nicht. Es gibt auf jeden Fall unangenehme Veränderungen. Entweder freiwillige Einschränkungen um endlich wirklich was gegen den Klimawandel zu unternehmen, oder eben katastrophale, wenn man das nicht tut.
seiiim hat geschrieben: 18.10.2024 - 16:42 Betreffend Skigebietsschließungen würde ich vorschlagen dich besser zu informieren. Ziemlich sicher findet sich kein Skigebiet/ Lift wo ein Grabstein mit "Die Grünen" steht, aber was das grüne Gedankengut schon an Förderungen und Bewilligungen verhindert hat (z.B. für Ausbau notwendiger Beschneiung in niedrigen Lagen) und dadurch Kleinskigebiete einem Hungertod oder anderem Grund sterben mussten, die Liste ist lang. Und sie wird noch länger wenn wir die Auswirkungen des aktuell nicht oder kaum stattfindenden Ausbaus von Skigebieten in interessanten Höhen spüren.
Die Kleinskigebiete sterben, weil da keiner mehr hin will. Die Ansprüche sind gestiegen und die Leute fahren in die großen Gebiete. Warum soll die Allgemeinheit für die Hand voll Fans dieser Gebiete den Betrieb finanzieren? Und im Übrigen ist auch der Klimawandel schuld daran, dass der Betrieb sich nicht mehr rentiert, weil ohne Beschneiung nichts mehr geht.
j-d-s hat geschrieben: 19.10.2024 - 17:51 Das Ergebnis der Volksbefragung zur Verbindung mit Sölden im Pitztal war allerdings manipuliert, es stehen deshalb auch einige Täter vor Gericht, oder wurden schon verurteilt, habe ich mir nicht genau gemerkt.

Gemerkt habe ich mir aber, dass ausreichend Stimmen nachweislich gefälscht waren, dass das Ergebnis auch eine Mehrheit dafür hätte sein können wenn alles ordnungsgemäß abgelaufen wäre.

Solche manipulierten Abstimmungen/Wahlen werden normalerweise wiederholt.
Was dir halt entgangen ist, ist, dass das Ergebnis zu Gunsten der Gletscherehe manipuliert wurde. Jetzt auf die Demokratie zu pochen, weil dir das Ergebnis nicht passt und du hoffst, dass es anders ausgeht ist schon lustig.

seiiim
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von seiiim »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 20.10.2024 - 23:51 Die Grünen setzen sich für den Ausbau des ÖVs ein, für regenerative Energien, bessere Heizsysteme und dafür die Städte fit für die Zukunft mit Klimawandel zu machen. Das ist auch kein Blabla, das machen sie dort wo man sie lässt wirklich. Das Problem ist eher, wie Leute wie du "tragbare Lösungen" definieten. Ihr meint damit nämlich, dass einfach alles genau so weiter laufen soll wie bisher und bestenfalls im Hintergrund was verändert werden soll, wo ihr davon nichts merkt. So funktioniert die Welt aber nicht. Es gibt auf jeden Fall unangenehme Veränderungen. Entweder freiwillige Einschränkungen um endlich wirklich was gegen den Klimawandel zu unternehmen, oder eben katastrophale, wenn man das nicht tut.
Na Gott sei Dank lässt man sie kaum mehr. Der Zuspruch zur grünen Bewegung in Mitteleuropa gibt ihnen ja enorm recht (nicht!). Ich habe nach tragbaren Lösungen gefragt und bekomme als Antwort "ja ja die machen schon was". Mag sein, aber WAS machen sie? Alle deine genannten Punkte funktionieren nämlich nicht; sich das auf die Fahnen heften zu wollen ist ein Armutszeugnis. In Wien stellt man "Sprühbäume" auf zur Abkühlung die zig Hektoliter an Wasser verbrauchen (anstatt echte Bäume zu setzen) und während man eh in Regierungsverantwortung ist/war klebt sich die eigene Gefolgschaft auf die Straße.
Was wären das denn für ach so katastrophale Folgen?! Seit 30/40 Jahren wird uns was vorgegaukelt wo immer nicht 100%ig erwiesen ist, dass die Klimaerwärmung menschgemacht ist (und in dieser Zeit hat die Wissenschaft aber wahrlich was zustande gebracht). Und auf unser geliebtes Ski fahren hat es so gut wie keine Auswirkung - 200hm Erhöhung Schneefallgrenze im worst case (siehe dazu ausführliche Erklärung in einem anderen Thread).
Freiwillige Einschränkungen gerne, aber nur wenn sie a) echt freiwillig sind und b)auch mit einem gewissen Anreiz verknüpft sind. Sonst hat man das gleiche Paradigma wie beim Steuern zahlen, dass es als Strafe betrachtet wird.
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 20.10.2024 - 23:51 Die Kleinskigebiete sterben, weil da keiner mehr hin will. Die Ansprüche sind gestiegen und die Leute fahren in die großen Gebiete. Warum soll die Allgemeinheit für die Hand voll Fans dieser Gebiete den Betrieb finanzieren? Und im Übrigen ist auch der Klimawandel schuld daran, dass der Betrieb sich nicht mehr rentiert, weil ohne Beschneiung nichts mehr geht.
Auch dir würde ich vorschlagen dich besser zu informieren. Anders als es möglicherweise hier im Forum dargestellt wird, werden Kleinskigebiete nicht nur von "Fans" bevölkert. Sie sind der Schlüssel zum Breitensport um dem Nachwuchs Übungs- und Trainingsmöglichkeiten in deren unmittelbaren Nähe, tw. abseits vom alpinen Kerngebiet, zu geben, den Bezug zum Skifahren und tw. auch einfach zum Medium Schnee zu wahren. Sterben die Kleingebiete stirbt der Skisport. Oder es wird ein rein elitärer reiche Leute Sport. An Zweiterem ist grundsätzlich nichts verwerflich, man muss sich nur für einen Weg entscheiden. Bei uns ist es Nationalsport und daher kommt man geschichtlich gesehen aus der ersten Ecke.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Pistencruiser »

seiiim hat geschrieben: 21.10.2024 - 10:14 Anders als es möglicherweise hier im Forum dargestellt wird, werden Kleinskigebiete nicht nur von "Fans" bevölkert. Sie sind der Schlüssel zum Breitensport um dem Nachwuchs Übungs- und Trainingsmöglichkeiten in deren unmittelbaren Nähe, tw. abseits vom alpinen Kerngebiet, zu geben, den Bezug zum Skifahren und tw. auch einfach zum Medium Schnee zu wahren. Sterben die Kleingebiete stirbt der Skisport.(...)
Dumm nur, dass dies nicht ausreicht um Gebiete halbwegs ökonomisch sinnvoll zu betreiben. Oder warum sterben die Dorfgebiete wie die Fliegen? :gruebel:
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 20.10.2024 - 23:51 Das ist schon echt absolute Realitätsverweigerung. Die Grünen setzen sich für den Ausbau des ÖVs ein, für regenerative Energien, bessere Heizsysteme und dafür die Städte fit für die Zukunft mit Klimawandel zu machen. Das ist auch kein Blabla, das machen sie dort wo man sie lässt wirklich. Das Problem ist eher, wie Leute wie du "tragbare Lösungen" definieten. Ihr meint damit nämlich, dass einfach alles genau so weiter laufen soll wie bisher und bestenfalls im Hintergrund was verändert werden soll, wo ihr davon nichts merkt. So funktioniert die Welt aber nicht.
Doch, genau so funktioniert die Welt. Den Leuten ist das Hemd näher als irgendwelche grün-sozialistische planwirtschaftliche Utopien.

Der grundsätzliche Fehler bei vielen Vorhaben ist, dass man nicht versucht, durch Anreize, gute Ideen und ausgereifte Konzepte die Menschen mitzunehmen, sie zu überzeugen. Sondern dass mit Verboten, künstlicher Verteuerung und Einschränkungen versucht wird, die Menschen zum Umstieg zu nötigen.

Während die Vordenker, die beispielsweise Kurzstreckenflüge am liebsten verbieten würden, selbst sich selbst alle Annehmlichkeiten heraus nehmen und etwa die Flugbereitschaft eine lächerliche Kurzstrecke von 184 Kilometern für einen mehr oder weniger privat motivierten Besuch eines Fußballspiels in Anspruch nehmen. Ein wunderbares Beispiel für abgrundtiefe Verlogenheit.

Von solchen "Vorbildern" lasse ich mir aus Prinzip nicht vorschreiben, dass ich meinen Lebensstil einschränken soll. Einmal abgesehen davon, dass ich keine Grünen brauche, um für solche Strecken ein anderes Verkehrsmittel als ausgerechnet das Flugzeug zu wählen.
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Seilbahnjunkie
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Seilbahnjunkie »

seiiim hat geschrieben: 21.10.2024 - 10:14 Na Gott sei Dank lässt man sie kaum mehr. Der Zuspruch zur grünen Bewegung in Mitteleuropa gibt ihnen ja enorm recht (nicht!). Ich habe nach tragbaren Lösungen gefragt und bekomme als Antwort "ja ja die machen schon was". Mag sein, aber WAS machen sie? Alle deine genannten Punkte funktionieren nämlich nicht; sich das auf die Fahnen heften zu wollen ist ein Armutszeugnis. In Wien stellt man "Sprühbäume" auf zur Abkühlung die zig Hektoliter an Wasser verbrauchen (anstatt echte Bäume zu setzen) und während man eh in Regierungsverantwortung ist/war klebt sich die eigene Gefolgschaft auf die Straße.
Ich hab doch jetzt handfeste Beispiele genannt und du behauptest einfach pauschal, dass das nicht tragfähig ist (auf welcher Grundlage eigentlich?). Die Sprühnebel sind eine Notlösung, weil man es nicht schafft den Klimawandle wirklich zu bekämpfen. Sie sind auch nicht das Einzige was die Grünen fordern, aber sie werden ja ständig ausgebremst, weil sich wieder irgendwer auf den Schlips getreten fühlt. Mehr echte Bäume fände ich zum Beispiel auch gut, aber was glaubst du was los ist, wenn dafür Parkplätze oder gar Fahrspuren geopfert werden müssten? Ich war schon bei einer Veranstaltung der örtlichen Grünen, bei der es um die Umnutzung von Straßenparkplätzen und Begrenzung des Durchgangsverkehr in der Innenstadt ging. Da hat sich dann so ein Clown aufgeregt, dass er dann ja nur noch aus zwei Richtungen zu seiner Wohnung fahren kann statt aus drei.
seiiim hat geschrieben: 21.10.2024 - 10:14 Was wären das denn für ach so katastrophale Folgen?! Seit 30/40 Jahren wird uns was vorgegaukelt wo immer nicht 100%ig erwiesen ist, dass die Klimaerwärmung menschgemacht ist (und in dieser Zeit hat die Wissenschaft aber wahrlich was zustande gebracht). Und auf unser geliebtes Ski fahren hat es so gut wie keine Auswirkung - 200hm Erhöhung Schneefallgrenze im worst case (siehe dazu ausführliche Erklärung in einem anderen Thread).
Freiwillige Einschränkungen gerne, aber nur wenn sie a) echt freiwillig sind und b)auch mit einem gewissen Anreiz verknüpft sind. Sonst hat man das gleiche Paradigma wie beim Steuern zahlen, dass es als Strafe betrachtet wird.
Wie soll man denn noch ernsthaft mit dir diskutieren, wenn du einfach so völlig ohne Grundlage den aktuellen Stand der Wissenschaft anzweifelst? Das machst du doch nur, weil es für dich wesentlich bequemer ist, wenn du dir keine Mitschuld umhängen musst und schon gar nicht dein Verhalten ändern musst. Neuigkeit für dich: Du wirst ziemlich sicher dein Verhalten noch ändern müssen, auf die eine oder andere Art.

Und die Frage nach den katastrophalen Folgen ist hoffentlich nur ein Scherz. Lebst du in einer Höhle? Hast du nicht mitbekommen was gerade in Frankreich und Italien los ist? Sind das für dich keine katastrophalen Folgen? Ich wünsche dir, dass du nicht mal selbst von sowas betroffen bist, dann würdest du aufwachen, aber ganz unsanft.

Und zu den Auswirkungen auf's Skifahren, ich frag mich grad echt, in welcher Welt du eigentlich lebst. Frag mal die Betreiber von niedrigeren Skigebieten wie die die letzten beiden Jahre fanden. Es geht nicht nur darum, was man irgendwie mit hängen und würgen geöffnet bekommt. Die Skiwelt war z.B. letzten März einfach nur grausam. Das macht ein Stammgast vielleicht zweimal mit, dann sucht er sich was neues. Und wenn sich dann der Markt bereinigt, dann werden die übrig gebliebenen Gebiete noch voller und vor allem noch viel teurer. Aber klar, auf's Skifahren hat das natürlich kaum Auswirkungen.
seiiim hat geschrieben: 21.10.2024 - 10:14 Auch dir würde ich vorschlagen dich besser zu informieren. Anders als es möglicherweise hier im Forum dargestellt wird, werden Kleinskigebiete nicht nur von "Fans" bevölkert. Sie sind der Schlüssel zum Breitensport um dem Nachwuchs Übungs- und Trainingsmöglichkeiten in deren unmittelbaren Nähe, tw. abseits vom alpinen Kerngebiet, zu geben, den Bezug zum Skifahren und tw. auch einfach zum Medium Schnee zu wahren. Sterben die Kleingebiete stirbt der Skisport. Oder es wird ein rein elitärer reiche Leute Sport. An Zweiterem ist grundsätzlich nichts verwerflich, man muss sich nur für einen Weg entscheiden. Bei uns ist es Nationalsport und daher kommt man geschichtlich gesehen aus der ersten Ecke.
Das ist Blödsinn. Die großen Skigebiete leben nicht von den paar Einheimischen mit Saisonkarten, die leben von den Massen an Touristen aus Alpenfernen Regionen. Und die haben zum Großteil schon heute keine Kleinstgebiete mehr im Ort, oder hatten das noch nie. Wenn ich mich so bei meinen KollegInnen umhöre, dann fahren die mit ihren Kindern auch nicht mehr an den Dorflift, sondern in ein mittelgroßes Skigebiet in der Nähe. Und die werden auch trotz jahrelanger Regierungsbeteiligung der Grünen noch immer gefördert.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von seiiim »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 20.10.2024 - 23:51 Die Grünen setzen sich für den Ausbau des ÖVs ein, für regenerative Energien, bessere Heizsysteme und dafür die Städte fit für die Zukunft mit Klimawandel zu machen.
-Wo funktioniert denn der Ausbau des ÖV?! Im ländlichen Raum jedenfalls nicht und was man so hört nicht nur bei uns sondern auch in GER scheint es ähnlich zu sein. Und aus den Ballungsräumen sind mir diesbezüglich auch keine Erfolgsmeldungen bekannt.
-Österreich hat schon weit vor der grünen Regierungsbeteiligung 100% Strom aus Erneuerbaren erzeugen können, das war (und ist) "nur" ein Verteilungsproblem; also nichts was die Grünen auf die Reihe gekriegt hätten
-Heizsysteme (ich nehme an Wärmepumpe und dgl.), das ist doch nur eine Lobby-Sachen weil man da gerade schön viel Geld in den Rachen geworfen bekommt und unterm Strich ist es eine Verlagerung des Problems um ein Medium, gleich wie bei den E-Autos.
Fun Fact am Rande: in Kalifornien besteuern sie die E-Autos mittlerweile schon extrem hoch um wieder weniger zu verkaufen weil es zu viele gibt und das Stromnetz das nicht hebt.
-Städte zukunftsfit? Siehe Punkt oben mit Wärmepumpen und E-Autos, Bodenversiegelung ist auch nicht weniger geworden (bzw. wird sogar von den Grünen blockiert da was zu tun!), Sprühnebel hatten wir schon und Radwege engen die Autofahrer ein, also verschlimmern die Verkehrssituation
Seilbahnjunkie hat geschrieben: 21.10.2024 - 20:05 Wie soll man denn noch ernsthaft mit dir diskutieren, wenn du einfach so völlig ohne Grundlage den aktuellen Stand der Wissenschaft anzweifelst?
Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist, dass selbst bei Nicht-Erreichen des 1,5-Grad-Ziels die Schneefallgrenze in den Alpen um maximal 200hm nach oben wandert. Das entspricht vergleichsweise in Kitzbühel vom Ziel zur Hausbergkante- da von einer wackligen Zukunft für den Skisport zu sprechen wäre mehr als Vermessen. Und das beschreibt den worst case!(!!!) Durchgeführt von Forschern der Uni Innsbruck, die die Ergebnisse von allen Studien zu dem Thema zusammengetragen und ausgewertet haben.

Damit ist aus meiner Sicht alles gesagt zu dem Thema - take it or leave it.

@NeusserGletscher Danke für die Sicht der Dinge aus einer anderen Perspektive

Zurück zum politischen Tagesgeschehen: UHBP hat einen Regierungsbildungsauftrag an die VP erteilt, das populistische Geheule und Hass-Streuen von rechts mag zwar medienwirksam sein möglicherweise jedoch nicht mehrheitstauglich.
Ich finde es gut, dass Resilienz und Besonnenheit hier (zumindest vorerst) noch gelebt werden.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Florian86 »

seiiim hat geschrieben: 21.10.2024 - 10:14 [...]
Was wären das denn für ach so katastrophale Folgen?! Seit 30/40 Jahren wird uns was vorgegaukelt wo immer nicht 100%ig erwiesen ist, dass die Klimaerwärmung menschgemacht ist (und in dieser Zeit hat die Wissenschaft aber wahrlich was zustande gebracht).
[...]
Schon mal daran gedacht, dass es hierzu einen ziemlich breiten wissenschaftlichen Konsens gibt? Restlos beweisen können wird man das sicherlich niemals, weil eine Vielzahl von Effekten zusammenwirken, die sich teils verstärken, teils auch aufheben. Dennoch sind die Indizien mehr als eindeutig, dass ein Großteil der aktuellen Erwärmung menschgemacht ist. Neue Detailerkenntnisse gibt es trotzdem immer mal wieder. Nur da Medien gerne mal Kontroversen darstellen, werden beispielsweise in Rederunden gerne mal ein Befürworter und ein Gegner eingeladen, auch wenn der wissenschaftliche Konsens wahrscheinlich 95% zu 5% ist. Aber ohne Kontroverse keine Quote.
seiiim hat geschrieben: 21.10.2024 - 10:14 [...] In Wien stellt man "Sprühbäume" auf zur Abkühlung die zig Hektoliter an Wasser verbrauchen (anstatt echte Bäume zu setzen) und während man eh in Regierungsverantwortung ist/war klebt sich die eigene Gefolgschaft auf die Straße.
[...]
Witzig, dass hier auf einmal von "Wasserverbrauch" die Rede ist. Wenn wir hier im Forum pro Schneekanonen argumentieren, wird ja immer dargelegt, dass das Wasser im Prinzip nur in einen anderen Aggregatszustand umgewandelt wird. Nichts anderes machen solche "Sprühbäume" ja auch, nur dass in diesem Fall der Wasserdampf wohl eher in die Luft geht und dann irgendwann wieder als Regen runterkommt.

...außerdem Dank an Seilbahnjunkie und Pistencruiser für die vorangegangenen Beiträge.
2021/22: Brauneck ~ Schlick 2000 ~ Sella Ronda(x3) ~ Catinaccio(x0,5) ~ Plose(x0,5) ~ Wildkogel(x3) ~ KitzSki ~ Zillertal-Arena ~ Weißsee-Gletscherwelt ~ Schmitten ~ Skiwelt(x2) ~ Savognin ~ Livigno ~ Region Bormio(x2) ~ Cimone ~ Abetone ~ Mondole ~ Prali ~ Via Lattea(x2) ~ Bardonecchia ~ Campi Golf ~ Südtiroler Wipptal(x2) ~ Kolben(x0,5) ~ Hörnle(x0,5) ~ Matrei-Kals ~ 3 Zinnen ~ Ahrntal ~ Schöneben ~ Sulden ~ Nauders ~ Stubai
2020/21: Engadin ~ Hintertux(x2) ~ Stelvio(x2)
2019/20: Samnaun/Ischgl ~ Davos ~ Dolomiti Superski(x4) ~ Gastein(x3) ~ Brauneck ~ Roc d'Enfer ~ Le Grand Domaine ~ 3 Vallées(x5) ~ Le Grand Bornand ~ Portes du Soleil ~ Christlum ~ Lechtal ~ Warth-Schröcken/Lech-Zürs(x3) ~ Tannheimer Tal ~ Spieser/Grünten ~ Skiwelt
2018/19(u.a.): Ruapehu(x4) ~ Tukino ~ Nebelhorn ~ Laax(x4) ~ Skiarena ~ Arosa/Lenzerheide ~ Fichtelgebirge ~ Holzelfingen ~ Kranzberg/Herzogstand ~ Kampenwand ~ Brauneck ~ 4 Vallées(x3) ~ Arolla ~ Zermatt
2017/18 (u.a.): Splügen~Monte Rosa Ski~Pila~Valtournenche~Cervinia~Toggenburg ~Ratschings~Superskirama(x8)~Cardrona~Porters~Roundhill~Ruapehu(x6)
2016/17(u.a.): Kampenwand/Hochfelln~Franken
2014/15(u.a.): Liepkalnis
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Tyrolens »

seiiim hat geschrieben: 22.10.2024 - 13:57 Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist, dass selbst bei Nicht-Erreichen des 1,5-Grad-Ziels die Schneefallgrenze in den Alpen um maximal 200hm nach oben wandert.

Dafür hätte ich gerne eine Quelle.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von j-d-s »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 20.10.2024 - 23:51 Was dir halt entgangen ist, ist, dass das Ergebnis zu Gunsten der Gletscherehe manipuliert wurde. Jetzt auf die Demokratie zu pochen, weil dir das Ergebnis nicht passt und du hoffst, dass es anders ausgeht ist schon lustig.
Gibt es dafür denn Beweise? Achtung, Aussagen der verurteilten Straftäter kann man nicht als Beweis werten.

Für die Wiederholung einer Wahl, bspw. auch in Berlin kürzlich von Landtags- und Bundestagswahl, ist es ausreichend, dass die Vorschriften in einem mandatsrelevanten (bei einer Volksabstimmung eben einem ergebnisrelevanten) Umfang missachtet wurden. Es muss also nichteinmal eine tatsächlich erfolgte Manipulation bewiesen werden, ebensowenig muss bewiesen werden, zugunsten welcher Seite manipuliert wurde.

Daher solltest du diese Unterstellung zurücknehmen, du kannst auch gerne im entsprechenden Faden kurz nach der Abstimmung meinen Post nachlesen (wo jedenfalls mir noch nichts von der Manipulation bekannt war), wo ich klar davon schreibe, dass ich das Ergebnis respektiere und akzeptiere und daher die Umsetzung des Ergebnisses befürworte, wovon ich erst viel später abgerückt bin, als ich von den Manipulationen erfahren habe.

Zu einer Demokratie gehört aber eben auch, dass manipulierte Wahlergebnisse mit Mandats-/Ergebnisrelevanz keinen Bestand haben dürfen.

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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Tyrolens »

Natürlich ist die Manipulation der Gletscher-Ehe-Volksbefragung bewiesen.
Es gibt Zeugenaussagen, Dokumente - was brauchst du noch?
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von j-d-s »

Hast du meinen Post nicht gelesen? Dass die Manipulation stattfand, habe ich selbst geschrieben, es ging nur darum, ob es Beweise gibt, die belegen welchen Inhalt (also ob Ja oder Nein) die manipulierten Stimmzettel hatten.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Martin_D »

NeusserGletscher hat geschrieben: 20.10.2024 - 11:56
Martin_D hat geschrieben: 19.10.2024 - 22:22 Wir haben zum Glück Meinungsfreiheit und diese Meinungsfreiheit gilt für dich, für mich, für Angela Merkel und für Markus Söder. Wo ist also das Problem ?
Das Urteil des BVerfG zur Neutralitätspflicht von Regierungsmitgliedern und des in Art. 21 GG verankerten Grundsatzes der Chancengleichheit von Parteien ist Dir bekannt?
Ja, klar. Merkel hätte eine eigenes Pressestatement zu Thüringen machen müssen und nicht ihr Statement als "Vorbemerkung" während einer zum offiziellen Programm ihres Staatsbesuchs abgeben dürfen.

Dass du, die AFD und ihre Fans aus dieser Kleinigkeit den größten politischen Skandal seit der Barschelaffäre daraus machen wollen, ist geschenkt.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Tyrolens »

j-d-s hat geschrieben: 23.10.2024 - 21:09 Hast du meinen Post nicht gelesen? Dass die Manipulation stattfand, habe ich selbst geschrieben, es ging nur darum, ob es Beweise gibt, die belegen welchen Inhalt (also ob Ja oder Nein) die manipulierten Stimmzettel hatten.

Ich habe doch geschrieben, dass es diese gibt.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von NeusserGletscher »

Martin_D hat geschrieben: 23.10.2024 - 21:55 Dass du, die AFD und ihre Fans aus dieser Kleinigkeit den größten politischen Skandal seit der Barschelaffäre daraus machen wollen, ist geschenkt.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Petz »

Seilbahnjunkie hat geschrieben: 21.10.2024 - 20:05Und die Frage nach den katastrophalen Folgen ist hoffentlich nur ein Scherz. Lebst du in einer Höhle? Hast du nicht mitbekommen was gerade in Frankreich und Italien los ist? Sind das für dich keine katastrophalen Folgen? Ich wünsche dir, dass du nicht mal selbst von sowas betroffen bist, dann würdest du aufwachen, aber ganz unsanft.
Die könnten aber durchaus viel geringer sein wenn die Bewohner mehr vorsorglich gedacht/gehandelt hätten. Ich habe mir beispielsweise schon im Jugendalter Gedanken über eine Gefährdung meines Elternhauses durch Elementargefahren gemacht und als ich vor 30 Jahren den Wohnsitz wechselte, den neuen Standort erneut akribisch analysiert bevor ich mich entschloß die heutige Liegenschaft zu erwerben. Zu vorbeugenden Maßnahmen gehörte dann auch der Einbau einer Rückschlagklappe anlässlich des Kanalanschlusses, die Stillegung aller Bodenabläufe im Erdgeschoß des kellerlosen Gebäudes und der Bau einer erhöhten Eingangstürschwelle als Eindringschutz vor Starkregenniederschlagswässern falls das von mir nachgerüstete Rigol am Vorplatz diese mal nicht bewältigen könnte.
Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von j-d-s »

Tyrolens hat geschrieben: 24.10.2024 - 08:46
j-d-s hat geschrieben: 23.10.2024 - 21:09 Hast du meinen Post nicht gelesen? Dass die Manipulation stattfand, habe ich selbst geschrieben, es ging nur darum, ob es Beweise gibt, die belegen welchen Inhalt (also ob Ja oder Nein) die manipulierten Stimmzettel hatten.

Ich habe doch geschrieben, dass es diese gibt.
Hast du dazu irgendwelche Links?
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Re: Nationalratswahl in Österreich 2024

Beitrag von Tyrolens »

Hast du dieses Verfahren wirklich nicht mit verfolgt oder wie kommst du überhaupt auf diese Annahme?

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